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Filme & Serien 2016

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

© 20th Century Fox
© 20th Century Fox

Handlung

Anakin Skywalker fällt der dunklen Seite der Macht anheim, legt seinen Jedi-Namen ab und wird zum Sith-Lord Darth Vader. Kanzler Palpatine zeigt sein wahres Gesicht als Anhänger der dunklen Seite der Macht, Darth Sidious, stürzt die Republik und errichtet als Imperator Palpatine das Galaktische Imperium. Der Orden der Jedi wird bei diesem Umsturz fast komplett vernichtet, nur wenigen Jedi (Obi-Wan Kenobi, Yoda) gelingt die Flucht ins Exil. Padmé Amidala gebiert die Zwillinge Luke und Leia, die vor dem Imperium versteckt werden. Die Klonkriege werden beendet, die Klonkrieger unterstehen dem Imperium.

Wie fand ichs?

Gutes Actionkino mit nicht ganz so viel Slapstick wie die Vorgänger (Stichwort: Jar Jar Binks). Teilweise einige Längen, die Dialogszenen (Anakin – Obi-Wan, Anakin – Padmé) sind eher mau. Gut gefiel mir, wie die Zerrissenheit Anakins dargestellt wird, auf seine Art und Weise ist die Hinwendung zur dunklen Seite der Macht logisch und konsequent. Allerdings find‘ ichs eher schwach, dass er sich nicht Hilfe von den Jedi-Meistern erbat- außer einem Gespräch mit Yoda- „Loslassen lernen Du musst“- war da nicht viel und das entspricht nicht dem Bild, das ich zum einen von den Jedi und zum anderem vom „Auserwählten“ bekommen habe.

Ansonsten: Sehr gute Actionszenen, schöne Lichtschwert-Duelle, ein wirklich böser und durchtriebener Antagonist.

Fazit

Ein unterhaltsamer Film, der im Zusammenspiel mit seinen beiden Vorgängern gut auf die erste Star-Wars-Trilogie vorbereitet. Insgesamt hätte der Film etwas kürzer und gestraffter sein können. 4/5 Sternen.

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Journal Samstag, 2.1.2016

Strecke Magdeburg - Berlin
Auf der Fahrt von Magdeburg nach Berlin konnten wir der Temperatur beim Sinken zusehen: Bei 1,5°C starteten wir, bei -5°C kamen wir an. Schweinekalt.

Als wir zu Hause ankamen, lag bei Vodafone/ Kabel Deutschland in unserem Postleitzahlengebiet eine Kabelstörung vor, weder Festnetztelefon noch Internet funktionierten. Große Freude meinerseits, ich hatte mich darauf gefreut den Abend noch etwas am Rechner arbeiten spielen zu können und sah dieses Vorhaben gefährdet.

Dank der Rückkehr am frühen Nachmittag konnte ich heute noch diverse Einkäufe erledigen und muss nicht am Montag nach der Arbeit nochmal losziehen. Herr Schnuffke begleitete mich, dick eingemummelt und unter dem Winter-Überzug für die Trage. Die Kälte an sich machte ihm nichts aus, aber als uns mehrere sehr ungemütliche Windböen anbliesen war ihm das zu ungemütlich (mir auch).

Als auch nach der Rückkehr vom Einkaufen kein Internet ging, verabredeten Jott und ich uns zum Gucken der vor Ewigkeiten aufgenommenen dritten Star-Wars-Episode auf der Couch, machten Herrn Schnuffke bettfertig und sahen im Anschluss zu, wie Anakin der dunklen Seite der Macht anheim fällt.

Als das Kind im Bett war, funktionierte das Internet zum Glück wieder. Puh.

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Journal Freitag, 1.1.2016

2016 begann für mich in inniger Nähe zum Kind. Herr Schnuffke wurde gegen 22:30 Uhr am Silvesterabend von einem besonders lauten Böller geweckt, und als alle anderen Versuche des Zurück-in-den-Schlaf-wiegens fehlschlugen, schnallte ich mir die Trage um, steckte das müde, aber nichtsdestotrotz wache Kind hinein und lief durch die abgedunkelte Wohnung. Die Hoffnung, Herrn Schnuffke vor Mitternacht zum Einschlafen bewegen zu können, schwand ziemlich schnell, denn das sich verstärkende Geböllere schreckte das Kind immer wieder auf.
Auch der Dachterassenbesuch nach Mitternacht- ich wollte das Feuerwerk über den Dächern von Magdeburg angucken- war eine schlechte Idee. Die bunten Lichter der vorbeifliegenden und explodierenden Raketen faszinierten Herrn Schnuffke, aber die Explosionen waren ihm so unheimlich, dass er es nur kurz aushielt und dann zu weinen begann. Also kehrten wir beide in die Wohnung zurück und beschauten das Feuerwerk, dass der Rest der Familie veranstaltete, von drinnen.

Gegen halb drei Uhr morgens ließ der Krach nach, so dass an Schlaf zu denken war. Zumindest für mich, Jott hatte die Nacht einige Probleme das übermüdete und schreckhafte Kind immer wieder zurück in den Schlaf zu begleiten. Dementsprechend gerädert waren beide heute morgen.

Neujahrsspaziergang
Nach dem Frühstück spazierte ich mit Herrn Schnuffke durch das noch recht ruhige Magdeburg zum berühmten Dom und der Elbe. Kaum in die Trage gesetzt, schlief das Kind auch schon.
Am Dom machten wir das erste Selfie des Jahres, an den Elbtreppen guckten wir an wie die Sonne sich in den Mini-Stromschnellen spiegelte und auf dem Rückweg begegneten wir unglaublich vielen Menschen, die ebenfalls einen Neujahrsspaziergang unternahmen.
Die auf dem Bild zu sehende Zeit von 2:33 Stunden haben wir locker unterschritten, inklusive Selfie- und Sitzpausen waren wir nach 1:45 Stunden wieder zurück. Das war gut so, denn Herr Schnuffke war gegen Ende der Runde so hungrig das er alles anknabberte was in seine Reichweite kam.

Am Nachmittag spielten drei Erwachsene nacheinander mit Herr Schnuffke, der das sichtlich genoss und zeigte, dass es nicht mehr lange dauern kann bis er loskrabbelt. Seine Versuche sehen zwar noch etwas unkoordiniert aus, aber wenn der Anreiz groß genug ist kann er sich schon vorwärts bewegen.

Trotzdem (oder weil?) er so intensiv bespaßt wurde, fiel Herrn Schnuffke das Einschlafen schwer. Erst stillte Jott ’ne ganze Weile, dann trug ich ihn in der Trage umher, dann musste Jott nochmal ran. Darum großes Aufatmen, als wir durch das Babyphone nichts mehr hörten.

Zum Tagesausklang guckten wir alle zusammen den Minions-Film. Im Nachhinein bin ich froh, ihn nicht im Kino gesehen zu haben- der taugte maximal was zum nebenbei gucken. Wobei das am Neujahrsabend, wenn alle platschig sind, an sich eine gute Sache ist.

Wie gut es uns doch allen geht, wird aus Geschichten wie dieser erneut deutlich.

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Essensplan

Essensplan KW 53/1 2016

Tag Gericht
Samstag Reis-Gemüse-Pfanne
Sonntag Asiatische Tofupfanne
Montag Gemüseauflauf mit Parmesan
Dienstag Gefüllte Tomaten-Mozzarella-Steaks
Mittwoch Marokkanische Hirse-Gemüse-Bratlinge mit Limetten-Joghurtdressing
Donnerstag Bandnudeln mit Zucchini-Limetten-Sauce
Freitag Blumenkohl-Käse-Suppe
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Journal

So war 2015

Jahresendfragebogen, gefunden vor Jahren bei Anke Gröner (exemplarisch: 2011) und für gut befunden.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Ziemlich viel, es müssten mittlerweile um die zwölf Kilo sein. Mit anderen Worten: Ich wiege so wenig wie vor zuletzt zehn Jahren.

2. Haare länger oder kürzer?

Gleichbleibend kurz, aber weniger und grauer. Die väterlichen Gene schlagen voll durch…

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Ahnung. Ich müsste mal wieder zum Augenarzt, oder wenigstens zum Optiker.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weder noch. Ungefähr genauso viel wie zu Beginn des Jahres. 2015 habe ich zwar mehr Geld verdient, aber auch deutlich mehr Geld ausgegeben. Momentan bin ich froh, wenn sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Das wird sich zeigen, wenn ich das Jahr in meinem Haushaltsbuch abschließe.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wesentlich mehr. Die Couch mit Schlaffunktion, die Erstausstattung für Herrn Schnuffke, die Anzahlung für unseren Sommerurlaub 2016, die Kamera…
Und natürlich der deutlich größere Anteil an den Haushaltskosten, um Jotts Elterngeldsituation auszugleichen.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Im Herbst 2014 begann ich, das letzte Teilstück meines Arbeits- und Heimwegs nicht mehr mit der U2 zu fahren, sondern stattdessen zu laufen. Das habe ich 2015 fortgeführt.
Außerdem war ich das erste Halbjahr 2015 regelmäßig im Fitnessstudio.

7. Der hirnrissigste Plan?

Neben dem Alltag- Arbeit, Pendelei, Familie, ich- noch Energie für andere Unternehmungen (Stichwort „Paul lernt Programmieren“, „Blogger für Flüchtlinge“) zu haben. Geht nicht.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Im weitesten Sinne, die Signale meines Körpers zu ignorieren und fast in der S-Bahn abzuklappen.

Ansonsten unternehme ich nichts gefährliches. Oder gewagtes.

9. Der beste Sex?

Aber hallo.

10. Die teuerste Anschaffung?

Für uns? Eine Couch mit Schlaffunktion. Für mich? Eine Kamera. Beides supergut.

11. Das leckerste Essen?

Jedes einzelne Essen mit Jott/ Jott und Herrn Schnuffke.
Außer der Kartoffel-Curry-Suppe. Die war nicht mein Fall.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ach. 2015 las ich so wenige Bücher wie nie zuvor, mir fehlt die nötige Ruhe um in fremde Welten abzutauchen. Die wenigen Bücher, die ich las, waren unterhaltsam, aber nicht beeindruckend.

13. Der ergreifendste Film?

Siehe 12.

Vorsatz für 2016: Longlists für Bücher und Filme. Dann kann ich mich an dieser Liste orientieren.

14. Die beste CD/ Der beste Download?

Nachdem Ende 2014 mein Spotify-Abo auslief, ging ich 2015 dazu über vermehrt Alben zu kaufen. Die Vorteile überwiegen für mich: Selbstgekaufte Musik ist auch in der sachsen-anhaltinischen Provinz mit Edge verfügbar, ich zahle wesentlich weniger (wenn es nicht gerade einer meiner A-Künstler ist, kaufe ich nur die 5-Euro-Angebote bei Amazon), und mir stehen auch wirklich alle Alben/ Titel des Künstlers zur Verfügung.

Besonders gern gehört habe ich 2015 jedenfalls Scheitern und Verstehen von Feine Sahne Fischfilet und Jupiter Jones von Jupiter Jones.

15. Das schönste Konzert?

Keine Konzerte. Ist aber auch nicht schlimm, ich bin kein Konzertmensch. Lieber höre ich die Live-Mitschnitte/ -Zusammenschnitte irgendwann später.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Obs tatsächlich die meiste Zeit war, weiß ich nicht, aber gefühlt viel zu viel mit grübeln und hadern. Ungesunde Mischung.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Jott, Herrn Schnuffke, mir, Menschen die ich mag.

18. Vorherrschendes Gefühl 2015?

So ist das also. Muss das so? Das muss doch besser gehen.

19. 2015 zum ersten Mal getan?

Einen Kinderwagen probegefahren. Einen Kinderwagen gekauft. Zu Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen mitgegangen. Bei einer Geburt anwesend gewesen. Das eigene Kind in den Armen gehalten. So unglaublich stolz und liebeerfüllt gewesen sein wie nie zuvor.

20. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

Im Fitnessstudio Sport gemacht. Ins Internet geschrieben.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Die dritte Betriebskostennachzahlung in Folge. Den Honk der uns ins Auto gefahren und dann abgehauen ist. Selbstgemachten Stress.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Oh je. Wollte ich jemandem von etwas wichtigen überzeugen? Ich weiß es nicht.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Materiell: Die Overlock-Nähmaschine für Jott. Ich glaub, die fand sie gut.

Immateriell: Natürlich meine Anwesenheit Liebe.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ich fand mein Weihnachtsgeschenk von Jott ziemlich cool. Budgetbedingt gabs was selbstgebasteltes, nämlich Mütze und Schlauchschal mit Bären drauf. Sehr putzig. Und weil Bärenmützenschals natürlich nicht unbedingt super seriös sind, haben sowohl Schal als auch Mütze eine schwarze Innenseite und können bei Bedarf gewendet werden.
Mützenpaul
Und das allerbeste daran: Herr Schnuffke hat die gleiche Mütze und den gleichen Schal in kleiner Ausführung. Wir können also diesen und nächsten Winter im Partnerlook rausgehen.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Zwei Sätze. „Ich hab seit ungefähr 18 Uhr Wehen. Alle fünf Minuten.“ war der eine. Der andere folgte gut zwölf Stunden später und lautete (sinngemäß) „Uähh uähh äähhh ähhh uääähh„.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich kann nicht zwischen „Ich liebe Dich“ und „Hallo Eltern, ihr seid jetzt [Glücks-Schluchzen] Großeltern“ entscheiden.

27. 2015 war mit einem Wort …?

Semisuper.

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Journal Mittwoch, 30.12.2015

Kühlschrankinneres
Hip hip hurra, der Kühlschrank ist da! Und er ist groß. Unglaublich groß. Die Maße stehen zwar überall, aber zum Verschaffen eines Eindrucks von der Größe reichte das für mich nicht.
Jedenfalls: Der Kühlschrank wurde heute morgen geliefert, das lief alles tippitoppi. Um Sieben kam die angekündigte SMS von AO, um kurz nach Sieben rief der Spediteur an das er so in 30 bis 40 Minuten da sei und dann war er das auch. Das alte Gerät wurde wie vereinbart mitgenommen und dann stand ich da, mit einem Kühlschrank der größer ist als ich selbst. Mir gings ein bisschen wie Frau Novemberregen mit ihrem Weihnachtsbaum– ich musste bis zum Nachmittag immer wieder lachen, als ich die Ausmaße und den Innenraum gesehen habe (am Nachmittag war der Anblick dann vertrauter).

Exkurs: Das ist auch ein Traum von mir- einen Weihnachtsbaum zu haben, der unsere 3,60m Deckenhöhe ausfüllt… Allerdings müssten wir dann tatsächlich wie die Eichhörnchen im Baum leben, weil wir ansonsten keinen Platz mehr hätten.

Was ich ein wenig unterschätze, war der Reinigungsaufwand- großer Kühlschrank bedeutet geradezu zwangsläufig viele Trennscheiben/ Boxen/ Kühlschrankinnenraummobiliar. Unser alter Kühlschrank hatte zwei Glasscheiben und zwei Boxen im Inneren, die zumindest halbwegs in die Spüle passten. Der neue Kühlschrank hat mindestens drei Mal so viel Kram im Inneren, der auch nicht ins Waschbecken passt, was das ganze etwas kompliziert machte.

Das Wechseln der Türöffnungsrichtung (da gibts bestimmt ein Fachwort für, aber das kenne ich nicht) gestaltete sich schwierig: In den vorgebohrten Löchern für den Türgriff auf der anderen Seite steckten Plastenupsis (von der Form her wie Nägel), von denen ich aus ausging das man sie rausziehen müsse. Das funktionierte aber nicht, denn der plattgedrückten Teil des Nupsis riss ab/ dehnte sich, so das ans rausziehen nicht zu denken war. Auf die Idee, einfach reinzubohren, kam ich nicht, da musste mir erst ein Mensch am anderen Ende der Supporthotline auf die Sprünge helfen („Jo mei, da müssens mit viel Schmackes rein“- das soll bayrisch sein, das sprach der Supporthotline-Mensch nämlich). Das war dann auch die Lösung. Also wieder was gelernt: Wenns nicht raus will, rein drücken.

Zum Abendbrot verfeinerte ich eine Vier-Käse-Pizza zur Fünf-Käse-Pizza, trank ein Radler und war den Rest des Abends in angenehm heiterer Stimmung. Bis mir einfiel, das ich noch Wäsche aufhängen muss. D’oh!

Beim Rumpuzzeln in der Wohnung mehrere Podcast-Episoden gehört. Besonders gut: KR386 Schifffahrt. Viel spannendes über Frachtschifffahrt gelernt.

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Journal Dienstag, 29.12.2015

Das Innere unseres Gefrierfachs hätte gut und gern als Setting für die Schlacht um Hoth dienen können.
Arktissetting
Der neue Kühlschrank hat eine Abtauautomatik, damit sollte dieses Bild nicht mehr auftreten.

Lange und viel am Rechner gearbeitet. Ein altbekannter Effekt trat erneut auf: Nach einer gewissen arbeitsfreien (oder eher: bürofreien) Zeit ist die ganze Chose wieder interessant, macht teilweise sogar Spaß und ich weiß, weshalb ich mich dem allen verschrieben habe.

Kaum habe ich ein paar Tage frei, schon ändert sich mein Tagesrhythmus: Bis nachts um Zwei, halb Drei wach bleiben, dafür bis um 10 Uhr am Folgetag schlafen. Undenkbar im normalen Alltag, aber unglaublich entspannend im Urlaub.

In Berlin werden mal wieder die Fahrscheine teurer. Zwar sind es „nur“ 1,84% und somit für mich ungefähr zwei Euro mehr im Monat, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Vor x Jahren habe ich mal irgendwas um die 57 Euro monatlich für das Jahreskartenabo bezahlt, ab 2016 sinds 63 Euro- ohne das sich für mich irgendwas ändert.

Was fürs Auge: Star Wars Concept Art von Ralph McQuarrie. Sehr beeindruckend.

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Journal Montag, 28.12.2015

Pause
Ausgeschlafen, Sachen am Rechner gemacht, den Harmony-Chai-Tee gekostet (schmeckt gut), drei Ladungen Wäsche gewaschen, die Küche aufgeräumt, wieder Sachen am Rechner gemacht, mich über die vielen vielen Zugriffe auf dieses Blog seit gestern gewundert (Hallo. Wo kommen Sie her?), mit dem Gedanken gespielt Piwik zu installieren und ein wenig zur rechtlichen Seite recherchiert und es erstmal sein gelassen. Abends möglichst viele angefangene Lebensmittel aus dem Kühlschrank aufgebraucht (am 30. wird ein neuer geliefert, bis dahin muss der alte leer und abgetaut sein) und einen Jahresrückblick auf 2015 geschrieben.

Nachtrag: Das ging gerad in der Timeline rum, da musste ich mitmachen. Die neun besten (meistge-like-ten) Bilder 2015 bei Instagram.

#bestnine2015

Ein von Herr Paul (@herrpaul_) gepostetes Foto am


Kind, Kaffee, Küste und Kälteeinbruch mit Knee Schnee. Ein k-lastiges Jahr also.

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Journal Sonntag, 27.12.2015

Nach dem Frühstück fuhren wir zurück nach Magdeburg. Eigentlich ging ich davon aus, dass mich Jott direkt auf dem Rückweg am ZOB rausschmeißen könnte, mein Bus käme ja um 12. Pustekuchen, ich hatte die Uhrzeiten für die Fahrt nach Berlin und die Rückfahrt nach Magdeburg verwechselt. Also doch nicht am ZOB gehalten, sondern direktemang zur Magdeburger Jott-Familie gefahren, dort noch ein bisschen rumgegammelt und mit dem Kind gespielt und dann gings Nachmittags nochmal zum Busbahnhof.

Obwohl der Fernbus heute wesentlich voller war als auf den letzten Fahrten, bin ich immer noch schwer begeistert von dieser Alternative zur Bahn.

Zurück in Berlin lief der Heimweg so extrem reibungslos, dass ich sogar noch eine Bahn früher an den Stadtrand nehmen konnte als der Routenplaner vorschlug.

Abends das Paket mit meinem Gewinn beim Nachbarn abgeholt und voller Freude geöffnet (wie gesagt: Ich gewinne nie etwas). Am spannendsten war natürlich der Gutschein für das Ostsee-Wellness-Wochenende. Stellt sich raus: Jott und ich waren bereits zu Besuch in dem Ort, in dem das teilnehmende Hotel liegt. Wir wissen also, dass es da schön ist und überlegen, wann wir den Gewinn einlösen werden.
Gewinnpaket
Auf den „Harmony Chai“-Tee bin ich sehr gespannt. Wenn er gut schmeckt, könnte das eine nette Alternative zum Kaffee werden. Vorausgesetzt, er lässt sich auch mit Wasser richtig zubereiten- Milch mag ich nicht.

Ob mir so ein Augenmakeupzeug steht?

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Journal Samstag, 26.12.2015

Von Magdeburg fuhren wir mit Jotts Bruder aufs Dorf zum anderen Teil der Jott-Familie. Dort bewunderte das Kind den dritten Weihnachtsbaum. Dieser wurde besonders bestaunt, da Lametta dran war und der Baum ungleich stärker funkelte als die beiden Bäume der letzten Tage.
Oh Tannenbaum
Nach dem Mittag (Rinderfilet mit Lebkuchenkruste, als Beilagen Polentabratlingen und Petersilienwurzel-Möhrengemüse- das war das abgefahrenste Gericht dieses Weihnachten, weil ungewöhnlich und neu und nicht in der typischen Bratentradition) gings an die frische Luft auf einen Spaziergang zur Elbe. Unterwegs fiel wieder einmal auf, wie schön die Landschaft ums Dorf ist.
Natur
Überall frische Triebe an den Bäumen, teilweise auch Blüten.
Noch mehr Natur
Während der Rest der Familie vorweg spazierte, knipste ich mir die Finger wund um ein Gespür für die Kamera zu erhalten. Raus kam unter anderem dieses Hagebutten-Bild, das mir ganz gut gefällt.
Natur hoch Drei
Nach dem Spaziergang gabs Kaffee und Kuchen, und Brei für Herrn Schnuffke. Und dann wurde gekniffelt.
Kniffel
Und nochmal gekniffelt. Und nochmal. Bis es irgendwann Abendbrot gab. Und als wir damit fertig waren, spielten wir weiter bis die Würfel glühten und unsere Augen (vor Müdigkeit) und Wangen (vor Wärme- der Kamin bullerte).

Besonders bitter: Zwei Mal mit nur wenigen Augen (ein und drei) Unterschied gegen den Schwiegervater verloren. Fürs nächste Jahr werde ich mich vorbereiten und Kniffel-Strategien pauken. Dann gibts eine Revanche.

In der Nacht versuchte Herr Schnuffke, Jott und mich aus dem Bett zu kegeln. Mal rollte er sich neben mich, mal neben Jott und drängelte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Platz das Kind einnehmen kann.

Das war ein sehr gelungenes Weihnachtsfest. Nächstes Jahr werden wir trotzdem nicht mehr in der Weltgeschichte umherfahren, sondern unsere Weihnachtstradition starten und in den eigenen vier Wänden feiern. Das wird spannend. Und arbeitsam- wenn nämlich tatsächlich alle (Groß-)Eltern zu Besuch kommen, müssen wir erstmalig selbst die Weihnachtsfestmähler ausrichten.