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Journal Mittwoch, 30.12.2015

Kühlschrankinneres
Hip hip hurra, der Kühlschrank ist da! Und er ist groß. Unglaublich groß. Die Maße stehen zwar überall, aber zum Verschaffen eines Eindrucks von der Größe reichte das für mich nicht.
Jedenfalls: Der Kühlschrank wurde heute morgen geliefert, das lief alles tippitoppi. Um Sieben kam die angekündigte SMS von AO, um kurz nach Sieben rief der Spediteur an das er so in 30 bis 40 Minuten da sei und dann war er das auch. Das alte Gerät wurde wie vereinbart mitgenommen und dann stand ich da, mit einem Kühlschrank der größer ist als ich selbst. Mir gings ein bisschen wie Frau Novemberregen mit ihrem Weihnachtsbaum– ich musste bis zum Nachmittag immer wieder lachen, als ich die Ausmaße und den Innenraum gesehen habe (am Nachmittag war der Anblick dann vertrauter).

Exkurs: Das ist auch ein Traum von mir- einen Weihnachtsbaum zu haben, der unsere 3,60m Deckenhöhe ausfüllt… Allerdings müssten wir dann tatsächlich wie die Eichhörnchen im Baum leben, weil wir ansonsten keinen Platz mehr hätten.

Was ich ein wenig unterschätze, war der Reinigungsaufwand- großer Kühlschrank bedeutet geradezu zwangsläufig viele Trennscheiben/ Boxen/ Kühlschrankinnenraummobiliar. Unser alter Kühlschrank hatte zwei Glasscheiben und zwei Boxen im Inneren, die zumindest halbwegs in die Spüle passten. Der neue Kühlschrank hat mindestens drei Mal so viel Kram im Inneren, der auch nicht ins Waschbecken passt, was das ganze etwas kompliziert machte.

Das Wechseln der Türöffnungsrichtung (da gibts bestimmt ein Fachwort für, aber das kenne ich nicht) gestaltete sich schwierig: In den vorgebohrten Löchern für den Türgriff auf der anderen Seite steckten Plastenupsis (von der Form her wie Nägel), von denen ich aus ausging das man sie rausziehen müsse. Das funktionierte aber nicht, denn der plattgedrückten Teil des Nupsis riss ab/ dehnte sich, so das ans rausziehen nicht zu denken war. Auf die Idee, einfach reinzubohren, kam ich nicht, da musste mir erst ein Mensch am anderen Ende der Supporthotline auf die Sprünge helfen („Jo mei, da müssens mit viel Schmackes rein“- das soll bayrisch sein, das sprach der Supporthotline-Mensch nämlich). Das war dann auch die Lösung. Also wieder was gelernt: Wenns nicht raus will, rein drücken.

Zum Abendbrot verfeinerte ich eine Vier-Käse-Pizza zur Fünf-Käse-Pizza, trank ein Radler und war den Rest des Abends in angenehm heiterer Stimmung. Bis mir einfiel, das ich noch Wäsche aufhängen muss. D’oh!

Beim Rumpuzzeln in der Wohnung mehrere Podcast-Episoden gehört. Besonders gut: KR386 Schifffahrt. Viel spannendes über Frachtschifffahrt gelernt.

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