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Filme & Serien 2016

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

© 20th Century Fox
© 20th Century Fox

Handlung

Anakin Skywalker fällt der dunklen Seite der Macht anheim, legt seinen Jedi-Namen ab und wird zum Sith-Lord Darth Vader. Kanzler Palpatine zeigt sein wahres Gesicht als Anhänger der dunklen Seite der Macht, Darth Sidious, stürzt die Republik und errichtet als Imperator Palpatine das Galaktische Imperium. Der Orden der Jedi wird bei diesem Umsturz fast komplett vernichtet, nur wenigen Jedi (Obi-Wan Kenobi, Yoda) gelingt die Flucht ins Exil. Padmé Amidala gebiert die Zwillinge Luke und Leia, die vor dem Imperium versteckt werden. Die Klonkriege werden beendet, die Klonkrieger unterstehen dem Imperium.

Wie fand ichs?

Gutes Actionkino mit nicht ganz so viel Slapstick wie die Vorgänger (Stichwort: Jar Jar Binks). Teilweise einige Längen, die Dialogszenen (Anakin – Obi-Wan, Anakin – Padmé) sind eher mau. Gut gefiel mir, wie die Zerrissenheit Anakins dargestellt wird, auf seine Art und Weise ist die Hinwendung zur dunklen Seite der Macht logisch und konsequent. Allerdings find‘ ichs eher schwach, dass er sich nicht Hilfe von den Jedi-Meistern erbat- außer einem Gespräch mit Yoda- „Loslassen lernen Du musst“- war da nicht viel und das entspricht nicht dem Bild, das ich zum einen von den Jedi und zum anderem vom „Auserwählten“ bekommen habe.

Ansonsten: Sehr gute Actionszenen, schöne Lichtschwert-Duelle, ein wirklich böser und durchtriebener Antagonist.

Fazit

Ein unterhaltsamer Film, der im Zusammenspiel mit seinen beiden Vorgängern gut auf die erste Star-Wars-Trilogie vorbereitet. Insgesamt hätte der Film etwas kürzer und gestraffter sein können. 4/5 Sternen.

3 Antworten auf „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“

Episode III ist schon der beste der Prequels. So durchweg düster war Star Wars nie zuvor. Ich mag den sehr, zum einen, wie Du wegen dem immer verzweifelteren Anakin. Zum anderen aber auch wegen Obi Wan, der im gleichen Masse verweifelter wird. Ewan MacGregor ist so toll als Obiwan, meine liebste Figur im ganzen Franchise.

Und überhaupt … eigentlich ist es ja der einzige der bisherigen Star-Wars-Filme, der die Struktur einer Tragödie hat, am Ende gibt’s kein Happy End für keinen, vielleicht mag ich ihn deshalb am liebsten.

Hm, Obi-Wan fand ich eigentlich nur in der finalen Kampfszene überzeugend, als er Anakin seine Enttäuschung entgegenschleudert („Du warst der Auserwählte!“). Aber ja, ’ne coole Sau ist er definitiv. So wie Yoda.

Das eher düstere gefiel mir auch, am Ende von Episode 3 herrscht eine richtig schön verfahrene Situation und alles scheint verloren. Da kann man sich wunderbar auf die erste Trilogie freuen :)

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