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So war 2015

Jahresendfragebogen, gefunden vor Jahren bei Anke Gröner (exemplarisch: 2011) und für gut befunden.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Ziemlich viel, es müssten mittlerweile um die zwölf Kilo sein. Mit anderen Worten: Ich wiege so wenig wie vor zuletzt zehn Jahren.

2. Haare länger oder kürzer?

Gleichbleibend kurz, aber weniger und grauer. Die väterlichen Gene schlagen voll durch…

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Ahnung. Ich müsste mal wieder zum Augenarzt, oder wenigstens zum Optiker.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weder noch. Ungefähr genauso viel wie zu Beginn des Jahres. 2015 habe ich zwar mehr Geld verdient, aber auch deutlich mehr Geld ausgegeben. Momentan bin ich froh, wenn sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Das wird sich zeigen, wenn ich das Jahr in meinem Haushaltsbuch abschließe.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wesentlich mehr. Die Couch mit Schlaffunktion, die Erstausstattung für Herrn Schnuffke, die Anzahlung für unseren Sommerurlaub 2016, die Kamera…
Und natürlich der deutlich größere Anteil an den Haushaltskosten, um Jotts Elterngeldsituation auszugleichen.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Im Herbst 2014 begann ich, das letzte Teilstück meines Arbeits- und Heimwegs nicht mehr mit der U2 zu fahren, sondern stattdessen zu laufen. Das habe ich 2015 fortgeführt.
Außerdem war ich das erste Halbjahr 2015 regelmäßig im Fitnessstudio.

7. Der hirnrissigste Plan?

Neben dem Alltag- Arbeit, Pendelei, Familie, ich- noch Energie für andere Unternehmungen (Stichwort „Paul lernt Programmieren“, „Blogger für Flüchtlinge“) zu haben. Geht nicht.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Im weitesten Sinne, die Signale meines Körpers zu ignorieren und fast in der S-Bahn abzuklappen.

Ansonsten unternehme ich nichts gefährliches. Oder gewagtes.

9. Der beste Sex?

Aber hallo.

10. Die teuerste Anschaffung?

Für uns? Eine Couch mit Schlaffunktion. Für mich? Eine Kamera. Beides supergut.

11. Das leckerste Essen?

Jedes einzelne Essen mit Jott/ Jott und Herrn Schnuffke.
Außer der Kartoffel-Curry-Suppe. Die war nicht mein Fall.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ach. 2015 las ich so wenige Bücher wie nie zuvor, mir fehlt die nötige Ruhe um in fremde Welten abzutauchen. Die wenigen Bücher, die ich las, waren unterhaltsam, aber nicht beeindruckend.

13. Der ergreifendste Film?

Siehe 12.

Vorsatz für 2016: Longlists für Bücher und Filme. Dann kann ich mich an dieser Liste orientieren.

14. Die beste CD/ Der beste Download?

Nachdem Ende 2014 mein Spotify-Abo auslief, ging ich 2015 dazu über vermehrt Alben zu kaufen. Die Vorteile überwiegen für mich: Selbstgekaufte Musik ist auch in der sachsen-anhaltinischen Provinz mit Edge verfügbar, ich zahle wesentlich weniger (wenn es nicht gerade einer meiner A-Künstler ist, kaufe ich nur die 5-Euro-Angebote bei Amazon), und mir stehen auch wirklich alle Alben/ Titel des Künstlers zur Verfügung.

Besonders gern gehört habe ich 2015 jedenfalls Scheitern und Verstehen von Feine Sahne Fischfilet und Jupiter Jones von Jupiter Jones.

15. Das schönste Konzert?

Keine Konzerte. Ist aber auch nicht schlimm, ich bin kein Konzertmensch. Lieber höre ich die Live-Mitschnitte/ -Zusammenschnitte irgendwann später.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Obs tatsächlich die meiste Zeit war, weiß ich nicht, aber gefühlt viel zu viel mit grübeln und hadern. Ungesunde Mischung.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Jott, Herrn Schnuffke, mir, Menschen die ich mag.

18. Vorherrschendes Gefühl 2015?

So ist das also. Muss das so? Das muss doch besser gehen.

19. 2015 zum ersten Mal getan?

Einen Kinderwagen probegefahren. Einen Kinderwagen gekauft. Zu Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen mitgegangen. Bei einer Geburt anwesend gewesen. Das eigene Kind in den Armen gehalten. So unglaublich stolz und liebeerfüllt gewesen sein wie nie zuvor.

20. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

Im Fitnessstudio Sport gemacht. Ins Internet geschrieben.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Die dritte Betriebskostennachzahlung in Folge. Den Honk der uns ins Auto gefahren und dann abgehauen ist. Selbstgemachten Stress.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Oh je. Wollte ich jemandem von etwas wichtigen überzeugen? Ich weiß es nicht.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Materiell: Die Overlock-Nähmaschine für Jott. Ich glaub, die fand sie gut.

Immateriell: Natürlich meine Anwesenheit Liebe.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ich fand mein Weihnachtsgeschenk von Jott ziemlich cool. Budgetbedingt gabs was selbstgebasteltes, nämlich Mütze und Schlauchschal mit Bären drauf. Sehr putzig. Und weil Bärenmützenschals natürlich nicht unbedingt super seriös sind, haben sowohl Schal als auch Mütze eine schwarze Innenseite und können bei Bedarf gewendet werden.
Mützenpaul
Und das allerbeste daran: Herr Schnuffke hat die gleiche Mütze und den gleichen Schal in kleiner Ausführung. Wir können also diesen und nächsten Winter im Partnerlook rausgehen.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Zwei Sätze. „Ich hab seit ungefähr 18 Uhr Wehen. Alle fünf Minuten.“ war der eine. Der andere folgte gut zwölf Stunden später und lautete (sinngemäß) „Uähh uähh äähhh ähhh uääähh„.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich kann nicht zwischen „Ich liebe Dich“ und „Hallo Eltern, ihr seid jetzt [Glücks-Schluchzen] Großeltern“ entscheiden.

27. 2015 war mit einem Wort …?

Semisuper.

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