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Donnerstag, 27.01.2022

Die Zwillinge wurden heute zum zweiten Mal gegen Covid geimpft. Hurra!

Jetzt fehlt nur noch mein Booster (Termin ist nächste Woche) und dann sind wir alle auf einem guten Impf-Stand :)


„Auf Arbeit“ fand heut der Jahreskickoff der Gesamtfirma statt. Statt in Präsenz in Sonthofen als Teams-Livestream. Ich sag mal so: Das Event im Allgäu hätte diesem Termin gut getan.

Wie auch in den Vorjahren nicht davon abgeholt worden. Anders als zuvor denke ich nun aber einfach an meine direkte Arbeit, meine direkten Teams und dann sollen die mal machen.


Unfassbare Müdigkeit, trotz viel Schlaf in den letzten Tagen. Vielleicht bringt die für morgen angekündigte Sonne ein bisschen was.

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Mittwoch, 26.01.2022

Unspektakulärer Arbeitstag (wie eigentlich jeder Tag). In zwei Wochen gibts in einem meiner Projekte einen Workshop von unserer Kreation mit dem Kunden, darauf freu ich mich schon– ansonsten: Alles grau und öde.


Nachmittags fiel Kindersport aus– weil Kinder aus unterschiedlichen Gruppen zusammen ja ein untragbares Risiko sind, im Gegensatz zu Arschloch-Demos in Mitte. Dafür kamen dann eine Freundin von G und ihre Mama zu Besuch. Ich wurde mit „Hallo Paul, ich bin geimpft, geboostert und frisch negativ getestet“ begrüßt. Sehr schön, sehr schön– ich habe offenbar einen Ruf.


Beim Zubettbringen drehte heute nicht wieder J, sondern G frei. Heulen, Schreien und Bocken wegen irgendwas. Jott konnte das in 15 Minuten einfangen.

Mir reichts so unfassbar, ich könnte gut und gern ein halbes Jahr Pause von allem vertragen.


Abends wieder eine Mini-Runde laufen gewesen. Die Uhr hat danach mein Fitness-Alter um ein Jahr nach oben korrigiert: Mein Fitness-Alter liegt nun nur noch bei 54 Jahren, nicht mehr 55 Jahren. Es sind die kleinen Dinge.


Gelesen: Die Digitalisierung hat die Bahn erreicht. Bzw. wird die Bahn erreichen. Ich find das hochspannend, an was für kleinen Dingen es manchmal hängt.

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Dienstag, 25.01.2022

Kinder-Eskalation am Abend. J drehte den zweiten Abend in Folge frei. Wenn J frei dreht, dauert es mindestens eine Stunde das einzufangen. Ich habe dafür keine Nerven mehr, empfinde nur noch Wut auf das Giftzwerg-Kind. Jott konnte ihn dann beruhigen.


M schläft seit ein paar Tagen in Gs Zimmer. Ursache ist Js Verhalten; er erträgt weder wenn M was auf der Toniebox aussucht, noch wenn M mal im Bett rumraschelt, noch wenn M mit seiner Leselampe ein bisschen liest. Die beiden teilen sich ein Doppelstockbett, wir hatten diese Situationen wiederholt und seit langer Zeit. J sabotiert M indem er bei einem ihm nicht genehmen Tonie alle zehn Sekunden lautstark gähnt oder raschelt, M immer und immer wieder penetrant auf das Licht/die Lautstärke hinweist (d.h. z.B. monoton alle 15 Sekunden „M soll das nicht hören“ wiederholt).

J muss auch immer wieder das selbe Hörspiel hören, seine Decke muss auf eine ganz bestimmte Art auf ihn gelegt werden und überhaupt müssen alle nach seiner Pfeife tanzen– vor allem eben M, der über ihm schläft. Das war nicht länger (er)tragbar, daher zog M eben zu G um.

Das ist J aber auch nicht recht, denn er will das sein Bruder bei ihm ist– aber eben nur, wenn er J nicht stört und macht was er will. Das beides zusammen nicht geht, will einfach nicht in seinen Sturkopf rein. Er ist unfassbar uneinsichtig und stur, es ist nicht mehr feierlich.

Er „diskutiert“ dann auch mit uns. Das läuft ungefähr so, dass wir was sagen und er „Nein“, “Selber“, „Nein Du!“, „Bin ich nicht“ wiederholt. Mantraartig. Man kommt nicht gegen ihn an. Vor ein paar Wochen/Monaten haben er und ich das fast zwei Stunden durchgespielt, am Ende war er heiser und müde und erschöpft und wollte trotzdem nicht klein beigeben.

Dieses Kind ist ein unfassbarer Giftzwerg.

Sonntag eskalierte es, heute eskalierte es, wenn es morgen wieder eskaliert stell ich ihn unter die kalte Dusche.

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Montag, 24.01.2022

Ab heute gilt in der KiTa der eingeschränkte Regelbetrieb. Konkret bedeutete das für uns, dass wir die Zwillinge etwas später in die KiTa brachten und wesentlich früher, nämlich schon 13 Uhr, abholten. Wobei das Bringen auch anders lief als sonst: Eltern dürfen die KiTa nicht mehr betreten, daher erfolgte die Abgabe über die Feuertreppe die an die Räume der Zwillinge grenze. Die beiden fanden das sehr spannend, die Feuertreppe dürfen sie nämlich sonst nicht betreten. Und das sie beinahe Mittagskinder waren, fanden sie auch toll– insofern waren die beiden happy.


Berlin setzt die Präsenzpflicht an Schulen bis Ende Februar aus: Schön, wie wieder den Eltern der schwarze Peter zugeschoben wird. Jott und ich haben überlegt was wir machen und sind einstimmig zum Ergebnis gekommen, M weiterhin in die Schule und nächste Woche auch den Ferienhort zu schicken. Das scheint uns in Hinblick auf die Gesamtlage bzw. Gesamtfamilie die praktikabelste Lösung– nicht die beste– zu sein.


Die Zwillinge hatten keine Lust auf ihre heutige Logopädie-Einheit, vielleicht war auch die Luft raus. Es war ziemlich schwer, sie zum Mitmachen zu animieren bzw. länger als fünf Minuten für etwas zu begeistern das sie eigentlich nicht machen wollen.


Nachmittagsbeschäftigung: Ninjago-Karten mit J spielen. M, G und Jott spielten derweil Dragomino.


Abends Laufen gewesen. Die Uhr schlägt nun, auch ohne explizit ausgewählten Trainingsplan, auf den Fitnesszustand (bei mir aktuell: Keiner) zugeschnittene Einheiten vor. Ich lief also ein bisschen sehr langsam und merkte danach, dass mir das aktuell tatsächlich reicht. Anschließend noch eine Mini-Einheit Krafttraining und dann wars das. Nicht wirklich pralle, aber: Ich hab was gemacht und daran gearbeitet, wieder Routine reinzukriegen. Insofern: Gut gemacht, Paul.


Noch später Abends in mein Trade Republic Depot reingeschaut. Eieieiei… Die Zuwächse des letzten Jahres sind in den letzten 30 Tagen sämtlichst verpufft, die Weltlage spiegelt sich dort direkt. Entweder schau ich bis zum Sommer gar nicht mehr rein oder ich versuche, zum niedrigst möglichen Kurs noch was nachzukaufen (eher ersteres).


Spannende Lektüre: Die Enttarnung einer Geheimdienststelle. Teil 1: Bundesservice Telekommunikation — wie ich versehentlich eine Tarnbehörde in der Bundesverwaltung fand und Teil 2: Bundesservice Telekommunikation — enttarnt: Dieser Geheimdienst steckt dahinter

Faszinierend und erschreckend, wie einfach das letzten Endes ist. Die Methoden zum Aufdecken sind ja nun nicht unbedingt komplex.


Anderes Thema: Weshalb Wordle uns in diesen Zeiten gut tut (und z.B. Candy Crush nicht): The Rot of Candy Crush and The Rest of Wordle

Zumindest vordergründig geht es um die beiden genannten Spiele– aber in Wirklichkeit und mit ein bisschen weiter denken dann um ganz andere Dinge, die in den letzten Absätzen angerissen werden. Ich fühlte mich sehr abgeholt, unter anderem von:

This is ultimately a story about control. Burnout, particularly when interwoven with depression, makes it difficult to actually choose to do the things that you really do want to do — socializing, getting outside, reading the book on your bedside table, not canceling an appointment, showing up for someone, fixing something, just doing something that you choose. You often find yourself on the path of least resistance, whether that means binging a television show you don’t even really like or scrolling Instagram until you get a recharged life on Candy Crush. You revenge bedtime procrastinate. You feel passive in the flow of your own damn life — and frustrated that you can’t muster the strength to redirect it.

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Sonntag, 23.01.2022

Ruhiger (etwas zu ruhiger) Sonntag. Vormittags einen etwas längeren Spaziergang mit den Kindern gemacht, ansonsten blieben wir drinnen. Mittags kamen wieder A, S und E zum Mittagessen, Rommé spielen und Rumhängen bis zum späten Nachmittag vorbei. Ich wär gern Nachmittags nochmal ganz spießig eine Runde spazieren gegangen, die Runde entschied sich aber dagegen. Stattdessen schauten wir gemeinsam bei 7 vs Wild rein und amüsierten uns über die Typen.


Bei fragmente gefunden: Wiki History Game. Man muss die Karten auf einer Zeitachse einteilen. Längster Streak heute: 15. Sehr kurzweilig :)


Beste Idee, schade das das nicht funktioniert.

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Samstag, 22.01.2022

M wird seinen Seepferdchen-Kurs noch einmal wiederholen. Wir erhielten heute die Info, dass er noch nicht bereit ist für die Prüfung (wie ungefähr die Hälfte der anderen Kursteilnehmer:innen). Ein bisschen schade ist das schon, andererseits hat er (größtenteils) Spaß dran.

Da J und G auch auf der Warteliste für den Schwimmkurs sind, könnte es sein das die beiden gemeinsam mit M in einen Kurs kommen. Ich hab den Schwimmtrainer jedenfalls gebeten, das zu berücksichtigen. Wir wollen ja schließlich nicht mehrfach hin- und zurück fahren müssen.


Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch. Kaffeetrinken, ein bisschen Kuchen essen, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke verteilen… Die Kinder waren happy.


Abends rumgehangen und nichts gemacht.

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Freitag, 21.01.2022

Einfach alles anzünden, das wärs.


In der KiTa gibt es ab Montag eingeschränkten Regelbetrieb. Laut E-Mail von heute Vormittag dürfen 10 Kinder in die Zwillingsgruppe, weil nur eine Erzieherin vor Ort ist. Wir haben also Bedarf angemeldet, da wir nicht mit zwei anwesenden Kindern im Home Office arbeiten können. Bis heute Abend haben wir keine Info bekommen, ob wir die beiden am Montagmorgen bringen können.

Anderen Eltern geht es genauso; aus der WhatsApp-Gruppe geht hervor das mindestens 15 Kinder angemeldet wurden. Einige Eltern haben eine Zusage bekommen, der Großteil nicht.

Stand jetzt also: Verwirrung.

Wir haben uns also dazu entschieden, da nicht groß drüber nachzudenken. Ich gehe mit den Zwillingen Montagmorgen zur KiTa. Alles weitere wird sich vor Ort ergeben.


Derweil ist uns heute aufgefallen, dass wir M noch keine Pulloverjacke/Strickjacke für die Schule eingepackt haben. Die brauchen die Kinder, damit ihnen beim Lüften nicht zu kalt wird. Die Draußen-Anoraks dürfen die Kinder nicht anziehen, weil das wohl zuviel Dreck in den Klassenraum bringt (?!).


Mir fehlen einfach jegliche Worte um meine Gefühle dazu zu beschreiben. Ich war noch nie im Leben so politik- und demokratieverdrossen und habe noch nie so dermaßen das Gefühl gehabt, in einer Bananenrepublik zu leben.


Ansonsten war ich im letzten Rest Helligkeit laufen. Die Uhr sagt jetzt, dass ich überbeansprucht bin– dabei bin ich nur langsam die Wuhle entlang gejoggt.


Laut Kinderarzt bzw. MFA am Telefon könnten Js Bauchschmerzen Symptome eines Magen-Darm-Infekts sein. Es geht wohl gerad vielen Kindern so.

Heute war alles in Ordnung mit ihm.


Das Zerforschungs-Kollektiv hat eine Schnelltest-Test App gebastelt mit der die Genauigkeit von Schnelltests angezeigt werden kann. Klappt super, ich hab das für alle unsere Testarten ausprobiert.

schnelltesttest.de

[…] Wie zuverlässig aber die einzelnen Tests tatsächlich sind, überprüft unabhängig das Paul-Ehrlich-Institut (PEI)1: Die ermitteln die Sensitivität der Tests, also wie viele der positiven Abstriche auch als positiv erkannt werden und veröffentlichen die Ergebnisse auf ihrer Website.

Wir machen diese Daten nun auch unterwegs vom Smartphone aus einfacher durchsuchbar: mit schnelltesttest.de.

zerforschung präsentiert: schnelltesttest.de – zerforschung.org

Gern gelesen, an den Bildern erfreut und direkt auf Insta geadded:

Der Künstler Ememem verziert Löcher auf Gehwegen, in Wänden und an Gullydeckeln mit bunten Keramiksteinen, bleibt dabei aber anonym. Über das große Glück einer kleinen Kunstform.

Der Lückenfüller – Süddeutsche Zeitung

Die Kinder fordern und überfordern mich. Ich halte die ständigen Ansprüche, die Lautstärke, die Weinerlichkeit, das Stänkern, Diskutieren, den Neid, die Missgunst, die Eigenheiten und Macken nicht aus. Am liebsten würde ich die leerstehende Nachbarwohung anmieten und eine Weile dort unterschlüpfen.

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Donnerstag, 20.01.2022

J hatte wieder Bauchschmerzen wie aus heiteren Himmel. Linke untere Bauchseite bei Druck. Wir rufen morgen beim Kinderarzt an.


Nachmittags spielten die Jungs fröhlich miteinander. Binnen Sekunden kippt das und sie schlagen sich lautstark. Grund: Ein bestimmter Lego-Kopf.


Das stetige Buhlen um Aufmerksamkeit macht mich fertig. Bei jedem langgezogenen „Mamaaa?“ möchte ich schreien– obwohl ich gar nicht gemeint bin.


Ich halte keine Quarantäne durch.

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Mittwoch, 19.01.2022

Guter Tag heute. Die sieben Stunden Arbeitszeit voll gekriegt und auch noch was rumbekommen, dann laufen gewesen, drei Kinder innerhalb von 15 Minuten gebadet, ab ungefähr 20 Uhr Ruhe und Freizeit.


Sechs von acht Kita-Gruppen sind zu wegen aktiver Fälle/Quarantäne. Die Zwillingsgruppe ist (noch) offen. Hoffentlich bleibt noch eine Weile so.

In Berlin ist mittlerweile fast jede 4. KiTa (teilweise) geschlossen.


Das Laufen am Abend war schon wieder ein bisschen einfacher. Vielleicht steckten mir doch die fast 40km vom Samstag in den Knochen.


Wir hatten von März 2020 bis März 2021 einen Stromverbrauch von ~2660kwh. Aktuell zahlen wir einen Abschlag von 85 EUR im Monat. Zuletzt erhöht hatte ich den Abschlag Anfang November, da lagen die errechneten monatlichen Abschläge bei Check24 bei diversen Ökostromanbietern bei ~100 EUR.

Mittlerweile werden bei Check24 aber bereits ~120 EUR/Monat errechnet…

Wir warten jetzt bis zum nächsten Ablesetermin im März und dann schauen wir mal, ob und wieviel wir den monatlichen Abschlag nochmal erhöhen müssen.


Am Molkenmarkt in Mitte wurde eine 700 Jahre alte, gut erhaltene Bohlenstraße entdeckt– die aber demnächst für die dortigen Bauarbeiten zerstört werden muss.

Hrmpf.


Meine Wut, so denke ich, ist gar nicht unbedingt gegen etwas. Es ist mir ohnehin in den letzten Monaten zu kompliziert geworden, gegen etwas zu sein, wo soll man da anfangen, das ist ein zu weites Feld. Nein, meine Wut will, dass der Staat und seine Einrichtungen so sind, wie es die Stadt bei diesen Spielplatzprüfungen ist. Unbedingt will meine Wut das und mit Nachdruck. Ich will es logisch finden, was beschlossen und umgesetzt wird, ich will, dass es nachvollziehbar und einleuchtend ist. Ich will, dass etwas gemacht wird, weil es nun einmal gemacht werden muss. Nach einem klaren und verständlichen Muster, mit einem eindeutig beschreibbaren Ziel.

So gehört das, so muss das sein – Deutschland #NoFilter
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Dienstag, 18.01.2022

Voller Tag. Nach Rückkehr vom Kinderwegbringen erstmal die Wohnung gesaugt, Staub im Flur gewischt und Wäsche sortiert/eine Maschine angestellt. Dann Arbeit, kurze Mittagspause, nochmal Arbeit, und dann wars auch schon 15:15 Uhr und ich hetzte zur Zwillingsabholung los um pünktlich 15:30 Uhr bereit zu sein für die Logopädie. Die lief wieder ganz gut, das 20-Minuten-Format bewährte sich auch heute. Anschließend einkaufen, Leergut wegbringen und Sport machen während die Jungs mit glasigen Augen vor der Switch hingen und Jott und G spielten. Schnelles Abendessen mit J-Eskalation wegen irgendwas, anschließend Tisch-Abräumen mit G-Eskalation die nicht helfen wollte aber musste*, sich absichtlich dumm anstellte und so eben doppelt so lange brauchte bis sie fertig war. Sehr bedient gewesen danach; ich konnte mich aber beim Wäschelegen abregen. Danach den Kindern gute Nacht sagen und ab an den Rechner, 1h vom heutigen Arbeitstag war noch offen.


*Hier muss seit letzter Woche jeden Tag ein anderes Kind beim Abräumen des Abendbrot-Tisches helfen. Sie sind jetzt alle in einem Alter, in dem sie auch mal Hand anlegen können. Letzte Woche lief das super, es machte ihnen Spaß– und diese Woche das genaue Gegenteil.


Die Möglichkeit, einen kostenlosen PCR-Test zu machen, sollen wohl bald stark eingeschränkt werden. Ich hatte das nur am Rande mitbekommen und mir nicht viel dabei gedacht. Wie ich heute aber lernte, hängt da noch eine ganze Menge mehr dran: Der Nachweis einer Covid-Erkrankung funktioniert (bislang) nur verlässlich mit einem entsprechenden PCR-Test (ich hab nicht rausfinden können ob es dazu verbindliche Vorgaben/Vorschriften gibt; das RKI schreibt: „Für eine labordiagnostische Untersuchung zur Klärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme entwickelt und validiert. Sie gelten als „Goldstandard“ für die Diagnostik“ -> Quelle).

D.h.: Wer keinen PCR-Test machen darf weil er z.b. asymptomatisch ist, kann (Stand jetzt) nicht belegen das er Covid hat(te)– und kann im Falle von später auftretenden Symptomen („Long Covid“) vermutlich nur schwer Ansprüche ggü. Krankenkassen (für Behandlung, Reha, wasauchimmer) geltend machen.

Wenn bei uns also ein Schnelltest positiv ist, werden wir _grundsätzlich_ leichte Symptome haben.


Überraschung in der Waschmaschine:

Bei 60°C mitgewaschen. Der kam offenbar in einem Haufen Bettwäsche durch Jotts und meine Wäschekorbkontrolle und wurde dann eben mit dem Bettzeug mitgewaschen.


Bin dank Twitter Wordle-süchtig. Anfang des Jahres tauchten in der Timeline die komischen grau-gelb-grünen Kästchen auf, ich machte ein Mal mit, machte zwei Mal mit, und dann wars um mich geschehen. Mittlerweile gibts das Original-Wordle und (mindestens) zwei deutsche Versionen [1, 2], die in meiner Timeline rumgehen.

Bislang hab ichs noch jeden Tag geschafft, wenn auch teils erst beim sechsten Versuch– und ohne Hilfe :) Wenn ich mir einrede, dass das Gehirn- und Englisch-Training ist, fühl ich mich dabei sogar gut :)