Urlaubsvorbereitungen. Vor allem packen und putzen– eine saubere Wohnung versüßt die Rückkehr. Morgen gehts an die Ostsee.
11 Jahre herrpaul.me.
Urlaubsvorbereitungen. Vor allem packen und putzen– eine saubere Wohnung versüßt die Rückkehr. Morgen gehts an die Ostsee.
11 Jahre herrpaul.me.
Das Fahrrad zur Inspektion im Fahrradladen gebracht. Wenn ich demnächst öfter fahren möchte, ist ein sachkundiger Check ganz gut– wäre der erste nach 15 Jahren…
Einkaufen mit Jott und den Zwillingen. Wir besorgten neue Ferienlektüre für die Kinder, ein paar noch fehlende Lebensmittel und neue Ausmalstifte für die ebenfalls erworbenen Ausmalbücher. Das soll ja sehr entspannend sein (nicht für mich).
Sport am Nachmittag. G und J spielten ausgiebig mit einer Freundin von G, ich turnte mein Programm runter und kam ziemlich ins Schwitzen– die Temperatur hatte seit gestern ordentlich angezogen.
Wenn alles gut geht, habe ich demnächst eine Dungeons & Dragons Runde. Die dazugehörigen Leute habe ich per Discord kennengelernt. Ein erstes Kennenlern-Treffen & Beschnuppern wirds wohl im August geben. Ich bin ein bisschen aufgeregt und frage mich gerade, ob das nicht etwas viel ist wo doch im September auch der Sprachkurs beginnt.
Urlaubsübergabe mit den Kolleg:innen. Ich konnte ihnen freudig verkünden, dass ihre Aufgabe nur darin besteht, zu reagieren wenns brennt. Alle offenen Themen hatten mein Kunde und ich auf die Zeit nach meinem Urlaub vertagt. Die nächsten zwei Wochen werden also bestenfalls nicht nur für mich, sondern auch meine Urlaubsvertretung entspannt.
Euro-Banknoten werden täglich von Millionen Menschen verwendet. Wir gestalten sie neu, um sie sicherer, nachhaltiger, zugänglicher, inklusiver und für alle Europäerinnen und Europäer ansprechender zu machen. Nun ist es an der Zeit, eine Vorauswahl von zehn Gestaltungsentwürfen zu prüfen.
Es wird neue Euro-Banknoten geben & die EZB hat dazu eine Umfrage eingerichtet, bei der man die verschiedenen Designs bewerten kann.
Alle Entwürfe kann man auf dieser Übersicht sehen.
Mir gefallen Vorschlag B und I am besten.
Abends mit Jott das „Unsere kleine Farm“-Remake auf Netflix geschaut und innerlich mit Yellowstone und den dazugehörigen Spin Offs verglichen. Wenn die Serie im Yellowstone-Universum gespielt hätte, wäre Familie Ingalls in der ersten Viertelstunde gestorben. Aber, wie mir Jott, die das Original in ihrer Kindheit oft schaute, erklärte, „So eine Serie ist das nicht“. Nun gut. Mir gefiel vor allem, wie viel Spaß Jott beim Gucken hatte.
Die Impfstelle drückte und zog ganz schön, ich fühlte mich morgens auch ziemlich zerschlagen. Ich weiß gar nicht ob das beim letzten Mal auch so war.
Im Büro das Chaos der letzten Tage gebändigt. Es half, dass der Kunde nach Beratung mehrere Themen von selbst auf die Zeit nach meinem Urlaub verschob. Offenbar hatte ich die letzten Tage/Wochen gut genug kommuniziert, dass meine Urlaubsvertretung selbst Land unter und die Themen zu komplex für eine komplette Einarbeitung sind. Gegen Nachmittag immer freier gefühlt, der letzte Sorgen-Knoten löste sich gegen 17 Uhr als ich merkte, dass tatsächlich alles wegsortiert, verschoben, dokumentiert oder übergeben ist.
Abends schon die out of office reply eingerichtet und den Urlaubs-Slack-Status reingesetzt. Morgen können mich alle mal gern haben, ich mach nur noch Sachen die ich selbst angehen möchte und nehme nichts neues mehr an.
Lange Wartezeit am Ostbahnhof, die Bahnen fuhren mal wieder unregelmäßig. Meh. Immerhin einem Touri helfen können, von dort zum Tiergarten zu kommen.
Beim Bahnfahren angefangen, das A1-Italienisch-Buch durchzuarbeiten. Das sollte ich bis zum Anfang des A2-Kurses Mitte September schaffen und somit gut vorbereitet sein.
Bürotag. In Anbetracht des schmerzenden Arms und des Wetterberichts die Bahn genommen. Ich tröste mich damit, dass ich nach dem Urlaub (bzw. Jotts Dienstreise-Woche Mitte/Ende) August einfach ganz oft ins Büro fahre.
Termin mit meinem Kunden in dem ich meine Idee, wie ich weniger Angebote schreiben muss, präsentierte. Kam gut an, machen wir so.
Aktuell schreibe ich aus historischen Gründen ein Angebot für das Design zu einem neuen Feature. Nach durchgeführter Feedbackschleife zur Design-Umsetzung erstelle ich ein zweites Angebot für die Umsetzung des Designs. Hat den Hintergrund, dass unsere Entwickler ohne fertiges Design keine Aufwandsschätzung des Features durchführen. Früher kam es dann wohl teilweise vor, dass es keine Beauftragung für die technische Umsetzung gab weil die Gesamtkosten insgesamt zu hoch waren– daher eben zwei Angebote.
Das nervte mich nun schon einige Zeit, heute lösten wir diesen Schmerz auf. Ich setze nun einen Text auf in dem wir uns einigen, dass wir mit Anforderungsmanagement und Design in Vorleistung gehen und der Kunde diese Aufwände auch dann bezahlt, wenn es aus egal welchen Gründen keine technische Umsetzung gibt.
Ich verstehe nicht, wieso ich in der langjährigen Kundenbeziehung der erste bin, der auf diese Idee kommt, aber sei es drum.
Ein weiterer Deep Dive in die Logik eines Kreditrechners, heute kam nämlich noch eine Anpassungsanfrage. Um diese zu verorten musste ich herausfinden, wo diverse Zahlenwerte herkommen, wie diese aktualisiert werden, welches Team zuständig ist und wie wir teamübergreifend zum zum gewünschten Ergebnis kommen. Dabei lernte ich den Tag über mehr über das Tool als im vergangenen Jahr und schlug innerlich die Hände über dem Kopf zusammen. Die notwendigen Anpassungen müssen in vielen unterschiedlichen Dateien in mehreren Systemen gemacht werden. Nichts geht mal eben so, alles zieht einen Rattenschwanz nach sich. Es ist schon zum Mäusemelken. Im Kopf überlegte ich mir in Grundzügen eine Lösung, in der der Kunde alles selbst machen kann und wir raus sind. Das sorgt zwar langfristig für weniger Umsatz, erhöht aber die Qualität für das Produkt und sorgt für eine Verschiebung des Risikos von Fehlkonfiguration von uns auf den Kunden.
Grundlegendes Problem bei diesen ganzen Anfragen: Ich weiß nicht, was ich nicht weiß. Die Leute, die meine Fragen beantworten, beantworten sie buchstabengetreu und geben nur wenig Kontext. Ggf. stelle ich die falschen Fragen oder erkläre selbst nicht gut genug, was ich möchte.
Zu wichtigen Erkenntnissen kam ich dann nur zufällig beim DSA-Spielen mit unserem Principal Software Developer– der erzählt nämlich bei Fragen dann auch ein bisschen drumherum, stellt von sich aus Gegenfragen und nimmt einen mit in die Historie.
Abends DSA gespielt und einen Heidenspaß gehabt. Wir waren immer noch quatschig drauf, aber nicht ganz so schlimm wie beim letzten Mal– es waren aber auch ungefähr 15°C weniger und unsere Hirne nicht so weichgekocht.
Morgens die FSME-Impfung auffrischen lassen. Wie schnell vier Jahre vergehen. Jetzt bin ich aber wieder eine Weile safe.
Eine generelle Empfehlung, Sport zu pausieren, gabs nicht. Ich solle einfach schauen wie ich mich fühle. Also keine „offizielle“ Erlaubnis, faul zu sein.
Ich freu mich: Nach ein bisschen hin und her kenn ich jetzt meine Hemdengröße (Slim Fit, M) bei Charles Tyrwhitt und kann dort schicke Leinenhemden bestellen, wenn sie mal wieder die „3 für 99 EUR“-Aktion am Start haben.
Den Tag über die Anfragen der letzten Tage sortiert und herauszufinden versucht, was genau gemacht werden muss. Das war erstaunlich komplex, da ich tief in die Systemarchitektur einsteigen und von verschiedenen Teams Informationen einholen musste. Gegen Ende des Tages kristallisierte sich heraus, das die eigentlichen Änderungen offenbar darin bestehen müssen, einzelne Werte in Konfigurationszeilen zu ändern. Das war ziemlich mühsam erkauftes Wissen.
Nur noch eine Woche bis zum Urlaub. Ich freu mich und bin sehr urlaubsreif.
Während es gegen Ende letzter Woche noch so aussah, als ob während meines Urlaubs nichts passiert und meine Urlaubsvertretung eine ruhige Kugel schieben kann, scheint sich das Blatt mit dem heutigen Tage zu wenden. Ich drück uns beiden die Daumen, dass ich das bis Donnerstag gelöst kriege und sie nichts machen muss.
Ich muss mal wieder kürzer treten: Die letzten Tage und Wochen häuften sich die Griffe zum Smartphone, das Aufrufen von Zeit Online und das Spielen in jeder freien Minute. Das stört mich, vor allem weil die ersten beiden Punkte oft anlasslos geschehen.
Maßnahmen sind also, das Smartphone eine Weile außer Griffreichweite liegen zu lassen, ablenkende Seiten zu blockieren und Abends nicht den Spielerechner rauszuholen sondern z.B. mal wieder ein Buch, idealerweise sogar das Italienisch-Buch (das vernachlässige ich nämlich geradezu sträflich!).
Jott ist krank, die arme Süßmuschel.
Nachmittags Sport. Ich genierte mich ein bisschen als ich mehrfach an einer Familie vorbei am Klettergerüst entlang hangelte– aber das gehört halt zum Training dazu… Vielleicht hätte ich es nicht unmittelbar nach ihren misslungenen Versuchen machen sollen.
You’ll never feel ready because feeling ready isn’t a feeling, but a decision.
Ich möchte das sehr fühlen, aber ich fürchte es ist noch ein bisschen Weg zu gehen. Ich glaube aber, dass es die richtige Einstellung für ziemlich vieles ist.
Durchwachsene Nacht, auf dem Parkplatz neben dem Haus war mehrfach Action/Krach.
Vormittags die Wohnung geputzt, pünktlich zum Besuch von A, S und E war ich fertig. Leider musste S nach dem Essen weg, die sonntägliche Spielrunde entfiel daher. Dafür quatschten Jott und A den ganzen Nachmittag über Gott und die Welt, es war sehr beeindruckend.
Mit den Kindern Abends das Finale geschaut. Ich fands unterhaltsam und gegen Ende sehr nervenaufreibend (ich war für Spanien): Wenn zwei Weltklasse-Mannschaften gegeneinander spielen, ist es doch eher unrealistisch das am laufenden Band Torchancen produziert oder Tore geschossen werden.
Eigentlich dachte ich, dass heute ein Faulitag war, aber rückblickend ist dem nicht ganz so– neben diversen Tätigkeiten im Haushalt fuhr ich heute J zu einem Kindergeburtstag und holte ihn wieder ab, außerdem absolvierte ich die übliche samstägliche Sporteinheit.
Den Abend in kompletter Ruhe vor dem Rechner verbracht und gespielt (Jott war aushäusig)– immer noch die beste Freizeitbeschäftigung.
Interessant, dass Jens Spahn auf Grund der Leihmutterschaft bzw. seiner Bigotterie zurücktritt und nicht auf Grund der diversen davor stattgefundenen Skandale.
Ich freue mich auf einer persönlichen Ebene für jede Familie, die Nachwuchs bekommt. Auf einer politischen Ebene bin ich sehr angefressen. Wasser predigen und Wein aus dem güldenen Kelche trinken.
Aus gegebenen Anlass: Keine Angst
Wunderschöne Sticker kann man übrigens bei No Borders, Kein Bock auf Nazis und Black Mosquito kaufen.
Den Tag wie üblich zwischen Rewe-Lieferung, Arbeit und Kinderbetreuung verbracht.
Jott und ich schauten Abends auf meinen Wunsch bei Clarksons Farm rein. Nach 15 Minuten schaute nur noch ich, Jott schienen die wunderschönen Landschaftsbilder ungemein zu entspannen– sie lag eingemummelt neben mir und schlief wie ein Baby.
Demnächst also wieder Action & Spannung (schade).