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Sonntag, 13.09.2026

Vormittags ein Fahrrad für J angeschaut. Super in Schuss, wenig gefahren, stand immer im Trockenen, sah aus wie neu… Aber die Schaltung schleifte beim Wechseln aufs größte Zahnrad vorne und für J wars noch ein bisschen zu groß. G und M konnten damit fahren, es fehlen wirklich nur noch ein paar Zentimeter bei J.
Später bei Fahrradfuchs S Rat gesucht und erfahren, dass das bestenfalls ’ne drei Minuten mit dem Schraubenzieher sind weil der Umwerfer justiert werden muss. Ich werds also kaufen, die Schaltung justieren und dann darf M damit fahren bis J raufpasst.


Zum Essen kamen A, S und E zu Besuch. Wir spielten nach langer Zeit mal wieder Rommé, ich gewann mit 300 Punkten Abstand zur zweitplatzierten Jott– ein Handrommé in der ersten Runde sorgte allein schon für fast 200 Punkte Vorsprung.


Nach dem üblichen Abendprogramm (Kinder durch die Wanne ziehen, Nägelschneiden, Abendessen bei Film) schauten Jott und ich Downton Abbey weiter und waren beide ganz schön angefasst– liebgewonnenen Figuren passieren schlimme Dinge, Menschen sterben im Krieg und an der Spanischen Grippe…


Nachtrag: Beim Löschen von Spamkommentaren mussten offenbar auch ein oder zwei echte Kommentare dran glauben- es sah zumindest aus den Augenwinkeln so aus. Wer also seinen Kommentar vermisst: Einfach nochmal schreiben.

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Samstag, 12.09.2026

Tag der offenen Tür im Gymnasium auf das die Kinder gehen sollen. M kannte es schon, für die Zwillinge wars neu. S und E begleiteten uns, so stromerten wir zu 7. durchs Schulgebäude und sahen uns die diversen Angebote an. Die Kinder fanden es unterhaltsam und cool, besonders in Erinnerung blieb ihnen insgesamt aber die Versorgungsstation mit Bratwurst, Hot Dogs, Waffeln und Eis– weil wir so lange vor Ort waren, aßen wir dort Mittag und schauten im Anschluss weiter.


Mittendrin ein Schreckmoment, weil J vom Klettergerüst fiel und sich ziemlich wehtat. Nach Versorgen und Trösten humpelte er mit uns zum Bus nach Hause und wurde dort erstmal mit Kühlakkus versorgt.

Unser Eindruck vom letzten Mal wurde bestätigt: Bodenständiges, normales Gymnasium. Würde passen.


Nach Rückkehr kurz die Füße hochgelegt, dann zu Hermes und das falsche iPhone zurückgesendet und im Anschluss direkt weiter zu Rewe. Als ich zurückkam war ich eigentlich fertig mit dem Tag, aber auch nur eigentlich– Samstag ist Sporttag, also radelte ich noch fix zum Wuhlespielplatz und turnte mein Programm durch. Bei Rückkehr nach Hause wars dann aber endgültig aus, ich bewegte mich den Rest des Tages bzw. Abends nur noch minimal.

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Freitag, 11.09.2026


Home Office. Es war einigermaßen ruhig (bis auf Rewe, mehrere Paketboten und eben die Kinder, die trotz Schlüssel eigentlich immer klingeln). Tat mir sehr gut, die Garmin quittierte es am Ende mit „Heute hattest Du genug Erholungsmomente…“.


Auf Grund der vielen Schilderungen nachgedacht was ich eigentlich vor 25 Jahren gemacht habe. Wenn ich mich recht erinnere, guckte ich auf RTL2 Animes als mich ein Freund anrief und meinte, ich solle Nachrichten anmachen. Tat ich dann auch und blieb dabei hängen.


Abends Downton Abbey mit Jott weiter geschaut. Nach einem kurzen Abgleich entschieden wir uns beide für etwas seichtes, mehr war nicht drin nach dieser Woche.


Neues Lieblingswort: Tupperbiber

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Donnerstag, 10.09.2026

Bürotag. Die erste Tageshälfte ziemlich durchgehangen, der gestrige Tag war intensiv (und ich hätt mich einfach nicht überfressen sollen, dann hätt ich nämlich besser geschlafen). Ab dem frühen Nachmittag gings aber wieder, Kaffee und ab und an mal aufstehen halfen.


Nach der Arbeit zur Einstimmung auf den heute startenden VHS-Kurs Italienisch A2 zünftig mit Pizza bei 60 Seconds to Napoli eingestimmt, dann zur VHS Mitte gefahren und italienisch gelernt.

Ich war vor dem Kurs sehr nervös weil ich Sorge hatte, mein selbstgelerntes Babbel-Italienisch reicht nicht aus und ich bin der schlechteste. Die Sorge erwies sich als unbegründet, ich bin ganz gut dabei. Die anderen brechen sich genauso einen ab wie ich :)
Die Gruppe ist recht klein, mit mir sind wir zu 7. Find ich super, so kann die Dozentin gut auf uns eingehen.


Nach dem Kurs zu Fuß zum Hackeschen Markt gelaufen und überrascht gewesen, wie belebt die Gegend um 21:30 Uhr noch war.

Zu Hause dann total k.o. ins Bett und mich aufs morgigen Home Office ohne Menschen gefreut.

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Mittwoch, 09.09.2026

Der ebay-iPhone-Verkäufer meldete sich am Morgen. Er hat wohl die Pakete verwechselt… Ich soll das iPhone zurücksenden, er schickt mir dann das andere iPhone zu. Glück gehabt (offenbar).


Nach dem Frühstück gings nicht ins (Home) Office, sondern nach Lübbenau. Wir hatten heute Teamtag und fuhren daher zum Kanufahren in den Spreewald und im Anschluss zum Kochen nach Neukölln.
Machte großen Spaß, ich war überrascht wie touristisch Lübbenau geprägt ist. Paddeln war schön, machte Spaß und sorgte für ordentlich Hunger bei allen Beteiligten, den wir am Hafen stillten.
Auf dem Rückweg im Regio hätte ich auch kurz schlafen können, das ergab sich aber nicht (Menschen sprachen mit mir).

Kochen in Neukölln war auch nice, unter Anleitung kochten wir uns einmal quer durch Südostasien. Ich bereitete Kimchi-Salat, Gyozas und hand pulled noodles zu, lief nebenbei grob 5000 Schritte hin und her und überfraß mich im Anschluss weils so lecker schmeckte.

Edle Gyoza mit feiner Gemüsefüllung & aromatischer Ponzu-Sauce
Handgezogene Nudeln mit aromatischem Chiliöl, Gemüse-Toppings & schwarzem Sesam-Dip
Sesam Panna Cotta

21 Uhr gings nach Hause, wo ich dann auch beinahe sofort ins Bett fiel– ich war DURCH.

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Dienstag, 08.09.2026

Bürotag, nach langer Zeit mal wieder. Ich freute mich rauszukommen, diese Freude übertrag sich offenbar auch auf die Arbeit: Ich schaffte richtig viel, ungefähr 20 kleine Todos UND dann noch erhebliche Fortschritte bei der Doku für das Anforderungsmanagement. Besonders freute mich, dass unsere Prozess-Beauftragte im gemeinsamen Check meinte, dass die Doku super ist und Hand und Fuß hat.


Ein die Tage bei ebay gekauftes iPhone 11 in weiß kam heute an– bzw. nicht. Beim Auspacken lag ein iPhone 8 in gold im Paket. Ich schrieb den Verkäufer an und beantragte eine Rücksendung. Mal schauen wie sich das entwickelt.


Abends Couching mit Jott, wir schauten Crime 101 zu Ende und waren beide vom Ausgang des Films unterwältigt. Wir mögen keine (semi-)offenen Enden, sondern brauchen noch einen handfesten Ausblick wie es weitergeht. Den gabs in dem Film nur so halb…

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Montag, 07.09.2026

Urlaubstag. Jott und ich lösten ihr Geburtstagsgeschenk ein– zwei Tagestickets für die Basketball-WM der Frauen.
Dem vorausgegangen war etwas Planung im Zuge derer ich ein Diagramm erstellte um zu sehen, wer wann wo sein muss. Immerhin ging es um sechs Personen, vier Basketballspiele, Fahrtzeiten, die Heimkehr der Kinder von der Schule sowie die An- und Rückfahrt von 2/3 der Kinder zum und vom Schwimmtraining.


Gemeinsam vor und nach dem Frühstück gearbeitet (couple things), dann zur Uber Arena gefahren und Belgien gegen Australien angeschaut.
Ich weiß von Basketball nur, dass der Ball in den Korb muss (Das Runde muss ins Runde!) und es super schnell hin und her geht. Aber das tut ja nichts zur Sache wenn man (wie ich) einfach nur eine gute Zeit mit Jott haben wollte. Wir hatten tolle Plätze, hörten das Quietschen der Schuhe und gelegentlich sogar die Spielerinnen rufen.
Die Stimmung war gut, im Publikum gab es viele Belgier:innen und nur wenige Australier:innen was man krass deutlich hörte. Das Spiel ging wirklich fix hin und her, ich war angemessen beeindruckt und hatte nur vom Zuschauen schon Schmerzen in den Knien und Knöcheln. Viele Musikeinsätze an (für mich sehr fragwürdigen) Stellen, aber Jott holte das voll ab– ich scherzte, dass sie quasi nur für die Musik da sei.
Zur Spielqualität kann ich nicht viel sagen, auf mich wirkte der belgische Sieg aber hochverdient.
Hat Spaß gemacht, gern wieder.


Herbst nach dem Spiel: Es regnete bei frischen 16°C, darauf waren wir nicht vorbereitet.


Nach unserer Rückkehr hingesetzt und mit tatkräftiger Hilfe von Claude einen Brief an die Schulleitung geschrieben, in dem wir sehr deutlich unsere Verwunderung und unsere Befürchtungen bzgl. Js neuer Klassenlehrerin kund tun sowie die Schule darum bitten, die noch zu Ms Zeiten angekündigten (disziplinarischen) Maßnahmen zu schildern damit solche Vorfälle sich nicht wiederholen.


Im Anschluss Sport auf dem Wuhlespielplatz, zeitgleich brachen Jott und ihre Mama zu den Abendspielen auf. Ich hatte eigentlich noch Deutschland – Mali gucken wollen, aber Jotts Mama meinte, man muss eher die USA sehen. Weil sie sehr lebhaft und kundig argumentierte und deutlich investierter war als ich, gab ich also mein Ticket an Jotts Mama ab und hatte einen chilligen Abend nach dem Sport, während die beiden die Spiele schauten und Spaß hatten. Mir wär das auch zu spät gewesen, Jott war wohl erst um 23 Uhr zu Hause– da schlief ich schon.


M und G fuhren allein zum Schwimmtraining und allein auch wieder zurück. Lief sehr gut, ich freute mich und tat das den Kindern auch kund.

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Sonntag, 06.09.2026

Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen wie cool ich das finde: Ein Finne lernt seit zwei Jahren autodidaktisch Sumerisch und hat das britische Museum in London mit der Bitte um Unterstützung angeschrieben. Nicht etwa per Mail oder Brief, sondern er hat dem Museum eine selbstbeschriebene Tontafel geschickt:

To the museum, tell them thus
[name redacted] speaks so.

I am a young/apprentice scribe.
I ask for a sumerian teacher
From the sumerian teacher I ask for understanding.

Send your tablet to the land of Finland.

In [city name redacted] next to [city name redacted] I wait.
Into the house of tablets in the [city name redacted] send your tablet.

What do I write right?
What do I write wrong?
Reply!

Summer – year 2026

Das bereitet mir SO VIEL Freude.


… ansonsten waren A, S und E seit laaaanger Zeit mal wieder bei uns. Wir aßen Spaghetti Bolognese und lauschten ihren Urlaubserzählungen: Sie waren über drei Wochen hinweg mit einem Camper zur Sonnenfinsternis nach Spanien und zurück gefahren. Klang nach einem tollen Abenteuer für sie und nach NICHTS, was Jott und ich jemals machen möchten (die Enge, das Gebundensein, die fehlenden Schlechtwetteralternativen).

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Samstag, 05.09.2026

Ruhige Nacht, obwohl ein Kind im Wohnzimmer schlief und Gs Übernachtungsfreundin offenbar bereits 4:30 Uhr wach war. Jott und ich konnten jedenfalls ein bisschen länger schlafen als unter der Woche.


Nach dem Frühstück Jott zu ihrer Brunch-Verabredung verabschiedet. Zeitgleich gingen die J, G und ihre Freundin raus, um am Wuhlespielplatz ihr Baumhaus weiter zu bauen und zu spielen. M chillte im Kinderzimmer, so hatte ich ein bisschen Ruhe um die Todo-Liste abzuarbeiten.


Nachmittags Sport. Die Herzfrequenz und auch der Ruhepuls waren gestern und in der Nacht zu heute wieder im normalen Bereich, also probierte ich’s einfach aus. Lief gut, es war ein bisschen anstrengender als sonst, aber das schob ich auf die dann doch etwas längere Pause.


Die UN hat eine Resolution verabschiedet, dass künftig die Equal-Earth-Weltkarte statt der Mercator-Projektion verwendet wird.

Find ich gut, ich hätte im April nicht gedacht das das so schnell verabschiedet wird.

Auf map-projections.net kann man beide Projektionsmethoden übereinanderlegen, so kann man gut die Unterschiede und die Verzerrungen der Mercator-Projektion sehen.

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Freitag, 04.09.2026

Den Arbeitstag zwischen Arbeit und Dokumentation für das ISO-Audit Anfang Oktober verbracht.


Schlechte Nachrichten zum Wochenende. Ms ehemalige, furchtbare, Klassenlehrerin soll bei J die Klassenleitung übernehmen. Für die nächsten drei Jahre! Mir unverständlich, wie so eine offensichtlich ungeeignete Person weitehrin auf die Kinder losgelassen wird. Wir werden das nicht mittragen und überlegen nun, was wir machen können.


Weil unser Geschirrspüler immer wieder mitten im Programm abbricht, kam heute erneut ein Handwerker. Beim letzten Besuch vor zwei Wochen hatte er vermutet, dass der Magnet im Schließmechanismus magnetische Kraft verloren hatte, der Spüler deswegen bei kleinen Erschütterungen den Kontakt zwischen Tür und Schließvorrichtung am Gerät verliert und daher unterbricht (quasi weil durch den Kontaktverlust das Signal „offen“ gesendet wird). Der Teile-Austausch des Schließteils brachte führte leider nicht zu einer Verbesserung, auch mit dem neuen Schließteil unterbrach der Spüler wiederholt seine Arbeit. Sehr blöd. Wir bekommen nun einen neuen Geschirrspüler, mal schauen wann es soweit ist. Bis dahin behelfen wir uns mit einem gegen den Geschirrspüler gestellten Stuhl, der Druck gegen die Tür ausübt.


Das Schwimmtraining für G und M beginnt wieder. G ist nun in Ms Gruppe, die beiden können fortan gemeinsam hinfahren. M ist davon nicht so angetan, weil er Allein-Zeit verliert und von seiner Schwester genervt ist, das ließ er heute auch raushängen. Ich begleitete die beiden weil G aufgeregt war und sich Unterstützung gewünscht hatte. Ab nächster Woche fahren sie allein, ich hoffe M berappelt sich ein wenig und lässt seine Genervtheit nicht ständig raushängen.


Abends kam eine Freundin von G zum Übernachten vorbei. Es gab Pizza, die Kinder guckten Eat Pray Bark und gingen spät ins Bett.


Später mit Jott „Crime 101“ angefangen, mittendrin abgebrochen weil die Mit-Coucherin immer kleinere Augen bekam…