Kategorien
Journal

Dienstag, 10.02.2026

„Kennt ihr euch mit Vögeln aus?“ war von der Wortwahl her nicht unbedingt geschickt gewählt, aber was soll man machen: Heute Vormittag knallte eine etwas merkwürdig aussehende Taube gegen die Scheibe der Balkontür und saß danach regungslos auf den Balkonmöbeln. Nach einem ersten Schreck erfolgte die Erkundigung bei Kollegen & der Familie, wie man am besten vorgeht. Tipp #1: In Ruhe lassen, damit sie sich berappeln kann. Das tat sie dann auch zu meiner großen Erleichterung, denn Tipp #2 (im Falle eines ohnmächtigen Vogels) bestand darin, das Viech in einen Handtuchring in einen Karton zu setzen– und anfassen (auch mit Handschuhen) wollte ich sie eher nicht (hätte ich aber gemacht, wenn es notwendig gewesen wäre).
Die Taube hatte einen Ring am Fuß, leider konnte ich die Kennung nicht entziffern. Durch Recherche lernte ich, dass es sich um eine Zuchttaube handelte und noch ein, zwei Dinge über Tauben und was man machen soll wenn einem ein Tier vor die Füße fällt.
Im Laufe des Vormittags bekam sie ein paar Haferflocken, Körner und kleingeschnittene Apfelstücken sowie Wasser, das reichte ihr offenbar um wieder fit zu werden und ihre Reise fortzusetzen.
Die Zwillinge, vor allem J, waren sehr traurig das sie die Taube nicht streicheln durften– aber das Tier sollte sich ja ausruhen und das geht in der Nähe der Zwillinge (ich spreche aus Erfahrung) nicht so gut.


Pünktlich Schluss gemacht, schön wie lang der Nachmittag dann noch ist :)


Nachmittags shoppen mit G, das hatte sie sich die letzten Tage gewünscht. Da sie keine konkreten Wünsche hatte, nahm ich sie einfach zum Einkaufen mit. Sie profitierte davon: Für sie fielen Quarkkeulchen, neue Tintenkiller und ein neuer Labello (mit rosa Glanz!) an.


J & M erfanden im Ferienhort eine eigene Währung („Draken“), mit der sie spielten (Dönerbude, Kaufmannsladen). Das Wochenende verbrachten sie zu einem nicht unerheblichen Teil damit, Geldscheine für Draken zu basteln und in einer großen Schatzkiste zu deponieren. Sehr niedlich und ein bisschen unerwartet, so ein Spiel– ich dachte, sie sind schon zu alt und zu cool dafür.
Heute bekam ihre Spielzeugwährung eine unerwartete Wendung: G möchte ein von J nicht mehr benötigtes Fußballheft haben. J möchte es aber nicht verschenken, sondern verkaufen… Und da kommen die Draken ins Spiel: G erledigt für J Aufgaben und wird in Draken bezahlt (eine Flasche Sprudelwasser zubereiten: 100 Draken – Beim Zimmeraufräumen helfen: 300 Draken). Die Draken wiederum kann sie benutzen, um das Fußballheft (Kosten: 2000 Draken) zu kaufen.
So ein Fuchs (und Kapitalistenschwein)!


Vanessa schreibt sehr warmherzig und weise über die Jugend von heute.
Ich bin sehr gespannt, wie meine Beurteilung in ein paar Jahren ausfällt. Noch sinds ja eher die Kinder von heute, mit denen ich lebe.


Markus nimmt uns auf seine Reise zu digitaler Souveränität mit:

[My own private digitale Souveränität- Teil 1]
[My own private digitale Souveränität – Teil 2]
Das Thema treibt mich ebenfalls um, allerdings noch nicht genug um selbst aktiv zu werden. Aber es kann nie schaden, Augen und Ohren offen zu halten und im Zweifel schon ein, zwei Anbieter zu kennen.
Wichtigster Punkt für mich nach dem Lesen von Markus’ Artikeln ist es allerdings erstmal, eine Inventur durchzuführen. Welcher Bereich verdient am meisten Aufmerksamkeit weil er am kritischsten ist?

Kategorien
Journal

Montag, 09.02.2026

Weiterhin leicht erkältet und angeschlagen gefühlt. Am Wochenende gings, heute merkte ich es wieder. Leichte Halsschmerzen, aber auf der anderen Halsseite als Freitag.
Ich mach dann mal ’ne Woche Büro- und Sportpause und gönn mir ein bisschen mehr Ruhe.


Auf dem Weg zur Schule Vogelzwitschern und mich gewundert, ob das nicht ein bisschen früh ist. Offenbar nicht, aber vor einem Jahr hab ich mich das auch gefragt.
Lange und viel gearbeitet.


Erledigungspaul: Einen Augenarzttermin für das eine Kind vereinbart, die Erstaufnahme beim Kieferokthopäden für das andere, den Ergotherapietermin mit dem dritten Kind wahrgenommen… Davor, dazwischen und danach viel und lange gearbeitet, mein GLZ-Konto freut sich (vielleicht aber auch nicht, weil tiefrot).


Überraschung am Nachmittag: Während M Schwimmen war, räumte J das Jungszimmer ganz allein auf und sorgte für Ordnung. Endlich wieder freie Bahn bis zum Fenster!


Jott plant seit einiger Zeit die Umgestaltung besagten Jungszimmers. Beide bekommen richtige Hochbetten, darunter wird es Schreibtisch/Lümmelcouch geben. Dem Alter etwas angemessener.
Vermutlich im Frühsommer bauen wir dann um, mal schauen wie wir das machen– am sinnvollsten wäre es vermutlich, ein oder zwei Tage frei zu nehmen.


In Autokratien gilt: Werde brutal, oder verliere deinen Job“ (Krautreporter, Geschenklink)
Wenn Menschen in Diktaturen foltern, entführen und töten, hat das oft wenig mit Überzeugung zu tun, erklärt der Politikwissenschaftler Christian Gläßel.
Die Banalität des Bösen. Immer wieder.


Tränen, ja wirklich: Tränen gelacht bei diesem Reel. Die wegrutschenden Füße!


Nochmal zum Wilhelm-Tell-Film vom Freitag, ich kam im Nachgang drauf was mich daran störte und versuche, es in Worte zu fassen und mich dem zu nähern: Die bemühte Diversität, bzw. das vorgehaltene Feigenblatt „Wir beschäftigen auch nicht-weiße Schauspieler:innen und sind allein dadurch divers“.
Tells Frau Suna wird von der iranischstämmigen Schauspielerin Golshifteh Farahani gespielt, der Charakter Fürst (im Film ein Priester) von Amar Chadha-Patel (Brite mit indischen Wurzeln). Beide werden definitiv nicht-weiß gelesen/wahrgenommen.
Im Fall von Suna wird wenigstens noch versucht, eine Hintergrundgeschichte zu entwickeln (sie kam mit ihm nach seiner Teilnahme am Kreuzzug zurück), bei Fürst ist dem nicht so. Die Hintergrundgeschichte ist aber leider überhaupt nicht relevant und wirkt lediglich wie ein Alibi.
Wenn eine Frau/ein Priester aus dem Orient in ein abgeschottetes Schweizer Bergdorf des 14. Jahrhunderts kommt, müsste das soziale Reibungen, Neugier oder Konflikte erzeugen. Das wird aber gar nicht gezeigt bzw. scheint nicht zu existieren.
Ich empfand die Besetzung in einem Setting, das in der eher abgeschiedenen und vermutlich isolierteren mittelalterlichen Schweiz spielt, als sehr auffallend und unorganisch– also so, als ob man sich krampfhaft bemüht, auch nichtweiße Schauspieler:innen zu integrieren um eine Quote zu erfüllen und eine Checkbox abzuhaken.
Der Fachbegriff ist wohl „Binnenglaubwürdigkeit“. In der dargestellten Welt sind nicht-weiße Charaktere schlicht unglaubwürdig. Es fühlt sich innerhalb der gedachten Welt nicht echt an.
Von einem „historisches Filmepos“ bzw. einem „epic historical action film“, der quasi Blut, Schlamm und Scheiße des Mittelalters atmen soll, erwarte ich tatsächlich anderes/mehr (auch in Hinblick auf historische Authentizität– ich denke da an die Glasfenster ins Tells Bauernhütte oder die Kampfmönche oder oder oder).

Dabei gibts genügend Serien/Filme, in denen Diversität gut funktioniert– Bridgerton z.B.: Dort stört mich der diverse Cast überhaupt nicht. Warum? Weil Bridgerton eine bewusste, poppige Utopie ist. Die Serie etabliert von der ersten Sekunde an ein alternatives Universum mit eigenen Regeln. Dort ist Diversität das ästhetische Grundprinzip und kein Fremdkörper. Bei Tell hingegen kollidiert der Anspruch an ein „historisches Epos“ mit einer Besetzung, die das Drehbuch selbst nicht zu Ende gedacht hat.

(Ich hoffe, ich werde nun nicht einer von diesen mittelalten weißen Männern…)

(Mir hat Gemini sehr beim Gedankensortieren und Formulieren geholfen)

Kategorien
Journal

Sonntag, 08.02.2026

Aktiver Vormittag: Jott schnitt den Jungs die Haare, ich wuselte durch die Wohnung und räumte/putzte.


Für den Nachmittag hatte sich mein Bruder nebst Freundin, Kind und Hund angekündigt. Bei Kaffee, Kuchen und Kraulen des Hundes brachten wir uns gegenseitig auf den neusten Stand.


Aktuell serienlos, folgten wir Abends einer Netflix-Empfehlung und schauten uns die ersten Folgen von Mo an. Mal keine Drachen, Monster oder Mord und Totschlag, sondern eine Dramedy über das Leben und Durchschlagen eines palästinensischen Flüchtlings in Houston. Ich fands gut und blieb hängen, Jott schaut auch mit– wir haben somit neuen Stoff für gemeinsame Couch-Abende.


Ich les gern Artikel, die sich mit der Disruption und dem Wandel den KI in die Arbeitswelt bringt, befassen. Hintergrund ist der Wunsch, auf dem Laufenden zu bleiben bzw. natürlich konkrete Tipps und Tricks (vor allem für meinen Arbeitsalltag) mitzunehmen.
Bei Zeit Online gabs die letzten Tage zwei, die ich sehr interessant fand:
Wie wir nicht überflüssig werden – Der Arbeitsmarkt verändert sich radikal, die KI bedroht vermeintlich sichere Jobs. Aber wer bestimmte Regeln beachtet, wird nicht so leicht ersetzt.

Wen Unternehmen jetzt suchen … – Ein Roboter als Lokführer, eine künstliche Intelligenz als Pflegekraft? Einblicke in den zunehmend automatisierten Berufsalltag – von der Siemens-Vorständin über die Tischlerin bis zum Personalchef der Deutschen Bahn 

Was brauchts also auf der Arbeitnehmerseite, zusammengefasst?

  • Lebenslanges Lernen & auf dem Laufenden bleiben
  • Anpassungsfähigkeit & Offenheit gegenüber Veränderungen
  • Generalist > Spezialist; es ist hilfreich breitgestreute Wissensgebiete und Anknüpfthemen zu finden mit denen man an weitere/neue Themen andocken kann

Und in punkto Jobs:

  • Berufe mit einem starken sozialen Aspekt stehen oben auf der Liste jener Tätigkeiten, die in den nächsten Jahren für Menschen erhalten bleiben.
  • Tätigkeiten in der physischen Welt drohen weniger schnell ersetzt zu werden als solche in der digitalen Sphäre. Handwerkliche Berufe werden es also leichter haben.
  • Routinetätigkeiten werden sich früher oder später sehr wahrscheinlich automatisieren lassen. Stabile Jobs, auch handwerkliche, müssen also möglichst individuell sein.

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen bzw. Überlegungen und bestätigt mich in meiner Annahme, dass der soziale/zwischenmenschliche Anteil meines Berufs das ist, was eigentlich wichtig ist. Pläne, Schaubilder, Mitschriften, Termine… Das kriegt über kurz oder lang eine KI hin. Aber mit Menschen sprechen, sich in sie hineinversetzen, Empathie, Menschlichkeit– das meines Erachtens noch nicht.

Kategorien
Journal

Samstag, 07.02.2026

Herausfordernder Vormittag, die Kinder hatten sehr viele Anliegen und forderten uns. Selbst beim kurzen Einkauf im Forum/bei Saturn klingelte mehrfach das Handy.
Andererseits… Sie blieben alle drei zu Hause und die Wohnung ist nicht abgebrannt. Einmal rief G an, weil sie wissen wollte ob die vor der Tür stehende Freundin von ihr in die Wohnung darf (ja) und ein zweites Mal, weil sie wissen wollte ob sie mit eben jener Freundin am Nachmittag ins Jump House fahren dürfe. Schon sehr gerechtfertigte Anrufe.
… Trotzdem anstrengend.


Weil J traurig & neidisch war, dass G mit ihrer Freundin ins Jump House fuhr und er nicht, schnappte ich mir Nachmittags die Jungs und besuchte mit ihnen die Ninja Hall. Das ist eine Kletterhalle mit Parcours wie bei Ninja Warrior. Die Jungs waren happy und tobten durch den Parcour, ich versuchte mich auch an einzelnen Elementen, sah aber kein Land– einzig beim Hangeln (3 oder 4 Meter von Sprosse zu Sprosse hangeln) konnte ich mit den beiden mithalten.

Ich war fasziniert, wie einfach J viele Stellen des Parcours überwand– er ist für solche Aktivitäten einfach gebaut (drahtig, leicht, ein einziger Muskel). M, größer, breitschultriger und insgesamt stabiler, hatte Schwierigkeiten mit ihm mitzuhalten.


Meine samstägliche Sporteinheit absolvierte ich dann auch direkt in der Ninja Hall und hatte somit gleich einen doppelten Nutzen vom Besuch :)
Im Anschluss holten wir uns zum Abendessen noch Pizza, damit zogen die Jungs dann endgültig gleich mit G (sie und ihre Freundin gingen nach dem Jump House nämlich noch in die L’Osteria).

My hips don’t lie…Hier schauen sie beide sehr fasziniert Shakira beim Wackeln mit den Hüften zu, während wir auf die Pizza warteten.

Abends Spielezeit mit Medieval 2 am Rechner, ich erweiterte mein mittelalterliches türkisches Großreich (und stehe nun kurz vor dem Einfall der Mongolen in den östlichen Reichsteil, der mich sehr herausfordern wird).

Kategorien
Journal

Freitag, 06.02.2026

Morgens leicht verschnupft aufgewacht. Meh… Aber besser jetzt als nächstes Wochenende, wenn Jott und ich unser freies Wochenende in Hamburg haben.


Eisregen und Tauwetter. Morgens wieder sehr glatt, den Tag über sehr tropfig und feucht. Das wird schön die nächsten Tage: Tagsüber taut es, nachts friert wieder alles an.


Nice Nachricht von den Bibliotheken:

Aufgrund des in der Stadt verbreiteten Glatteises haben wir die Fristen für Ihre bald fälligen Medien um 21 Tage hoch gesetzt. Die neuen Rückgabedaten Ihrer Ausleihen finden Sie wie gewohnt unter „Mein Konto“.
Ehren-Vöbb.


Nachmittags keine Termine (aber auch keinen sitzen), dafür dann endlich mal Ruhe um Kram wegzuarbeiten. Prompt in den Flow gekommen und zu lange gesessen.


Kinoabend: Jott und ich schauten Wilhelm Tell auf Prime. Spannend und unterhaltsam, aber ich hatte das leichte Gefühl das es um die historische Akkuratesse nicht so gut bestellt war…

Kategorien
Journal

Donnerstag, 05.02.2026

Eisregen in der Nacht, alles war von einer glänzenden, glatten Schicht überzogen. Die Kinder und ich waren fasziniert von der Tragfähigkeit des Eises– wir stapften über den Rasen des Grundstücks und brachen einfach nicht ein.


In der Mittagspause die Einlagen abgeholt (deswegen auch kein Büro heute). Gut, dass ich sicherheitshalber angerufen und die Öffnungszeiten erfragt hatte, denn auch heute war krankheitsbedingt ab 13 Uhr geschlossen. Ich beeilte mich also ein wenig, um noch diese Woche die Einlagen zu bekommen (und das Thema abhaken zu können).
Sie laufen sich gut, ich hoffe sie helfen recht schnell.


Nachmittags einen Fehler in der Produktivumgebung des Kunden gemeldet bekommen, der den Feierabend nach hinten verschob. Als ich endlich an dem Punkt war, alles paulmögliche getan zu haben, war es 17:30 Uhr


Im Anschluss eine schnelle Sportrunde auf dem Hof. Eine Übung strich ich, die letzte verkürzte ich– zum einen war es schon wiede Dreiviertel Sieben, zum anderen nieselte es sehr eisig runter.


Abends mit Jott das Staffelfinale der zweiten Fallout-Staffel geschaut. Wir sind sehr hyped und möchten gern wissen wie es weitergeht, müssen aber bis voraussichtlich 2027 warten :(


Manchmal bin ich nicht der schlauste (aber immerhin lernfähig): Es gibt auf YouTube genügend Videos von Italienisch-Lehrenden, die ich mir zum Lernen anhören kann (z.b. @Easy Italian oder @Learn Italian with Lucrezia)– die sind sprachlich zwischen Babbel-Podcast & Serien auf Italienisch :)

Kategorien
Journal

Mittwoch, 04.02.2026

Neuschnee über Nacht, ich stapfte mit guter Laune aus dem Haus (und rutschte sehr schnell beinah aus, weil unter dem Schnee weiterhin Eis lag).


Bürotag. Termine, gemeinsames Mittagessen (heute Chupenga – Burrito), Termine, gemeinsame Kaffeepause, Stillarbeit, nach Hause.


Den ganzen Tag über gefroren, besser wurde es erst nach dem Abendbrot und einer halbgottlosen Menge an Essen.


Insgesamt ein recht entspannter Tag (bislang)– darf gern so bleiben.

Kategorien
Journal

Dienstag, 03.02.2026

Die Kinder kamen mit bester Laune nach Hause, unironisch. Ich hörte sie schon fröhlich miteinander schnattern als sie am Haus vorbei liefen, das hielt an bis sie in der Wohnung ankamen. Ich weiß nicht was sie im Hort trieben, aber zumindest auf dem Heimweg hatten sie gemeinsam Spaß. Das kommt selten vor, daher war es umso schöner.


Pünktlich Schluss gemacht und zum Sanitätshaus ins Allende-Center gefahren– nur um vor verschlossenen Türen zu stehen, denn genau heute war aus betrieblichen Gründen ab dem frühen Nachmittag geschlossen. Voll gut. Immerhin konnten G und ich, als wir dann schonmal dort waren, beim sehr guten Bäcker noch Brot kaufen.


Als wir wieder zu Hause waren, war es gerade mal 17:20 Uhr und für mein Empfinden noch sehr früh. Kurze Krise weil ich nichts zu tun hatte, dann aber entschieden einfach mal nichts zu tun und gelesen/gebloggt.


Nach dem Abendbrot Italienisch gelernt (Babbel, La mafia uccide solo d’estate), anschließend leichte Sinnkrise weil das fehlende Puzzlestück zum Lernen/Verstehen zwischen den Babbel-Podcasts (versteh ich super) und Serien (super schwierig) fehlt. Zudem trainiere ich damit auch wieder „nur“ hören und nicht sprechen. Lernen ist gar nicht so leicht (vor allem wenn man so überkritisch ist).

Kategorien
Journal

Montag, 02.02.2026

Ein angenervtes großes Kind bei der Abgabe im Ferienhort, ihm fehlten Kumpels zum Spielen. Anscheinend geht der Großteil der Fünftklässler nicht mehr in den Ferienhort, sondern– ja, was eigentlich? Hängen die alle zu Hause rum?
Wir müssen uns wohl drauf einstellen, dass mindestens ein Kind in absehbarer Zeit nicht mehr im Hort betreut wird und nach Alternativen für ihn suchen. Den ganzen Tag zu Hause rumhängen kann er ja kaum.


Den Arbeitstag größtenteils in Terminen gehanngen, dazwischen semi-gelähmt weil ich natürlich die Lücken produktiv füllen möchte, ich aber gar nicht weiß wo ich zuerst reinschauen soll. Das Problem löste ich nachmittags durch ein bisschen sortieren & planen.


Bei der Rückkehr der Kinder dann die große Überraschung: M hatte doch Spaß und einen schönen Tag. Glück gehabt.


Am Vorabend eine Runde Sport auf dem Hof, dick eingemummelt. Es hatte -9°C, ich trug eine Schicht mehr als die letzten Tage (da waren es nur -5°C)– Sportunterhemd, Thermoshirt, Hoodie, Fleecejacke, Windbreaker, Socken + Wollsocken, Thermo-Undies & Jogger. Half, ich fror nicht eine Sekunde.


Abends mit Jott die noch fehlende Hälfte von S04S04 Bridgerton geschaut, anschließend das bisherige Strickwerk aufgeriffelt und nochmal neu begonnen. Ich strick mir zuerst einen Schal, das sollte nicht allzu schwer sein.


sudo send money – Eigentlich logisch, aber ich hatte trotzdem einen Aha-Moment beim Lesen. Mir ging nämlich auf, dass da halt irgendwo jemand sitzt der dafür sorgt, dass der sudo-Befehl (der ja dann eigentlich ein sudo-Programm ist) weiterhin funktioniert. Und das schon seit sehr, sehr langer Zeit.


Kann ich noch ein richtiger Pianist werden – in meinem Alter? – Der Artikel beleuchtet sehr schön die Vorteile, auch nach der Jugend/Schulzeit neues zu lernen. Ich lernte (ha!), dass ich durchs Italienisch- und nun auch Stricken lernen genau das richtige für mein Gehirn mache. Das ist doch mal eine gute Nachricht :)

Kategorien
Journal

Sonntag, 01.02.2026

Der Januar ist überstanden! Hip Hip Hurra!


An die Wolle! Ich probierte mich heute am Stricken. Nachdem mir einige YouTube-Videos zu kompliziert waren, fand ich diese sehr niedrigschwellige Anleitung für Linkshänder sehr ansprechend. Ich kann jetzt Maschen anschlagen :)


Nachmittags kamen Jotts Papa nebst Frau zu Besuch. Wir erzählten ein bisschen über Gott, die Welt und ihre bevorstehende Südostasienkreuzfahrt, zu der sie morgen aufbrechen.


Wie glatt es ist: Schlittschuhlaufen auf Fahrradweg in Berlin


Die Kinder schauten das Wochenende (inkl. heute) alle drei Teile von Fack Ju Göhte und hatten enorm viel Spaß dabei. Wir hatten beim ersten Teil mittendrin leichte Zweifel ob sie wirklich schon alt genug dafür sind, aber da wars dann eh schon zu spät– und die Jungs versicherten uns später, dass sie den Großteil der Ausdrücke und Begriffe schon kannten. Na dann…


Jott und ich schauten am Abend Bridgerton. Folge 3 und 4 waren einnehmender als die ersten beiden, wir hatten Spaß und freuen uns auf die nächsten vier.