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Freitag, 13.03.2026

Ausgeschlafen (ich liebs, ich schlafe wirklich, wirklich gern), ein halbes Stündchen im Bett gelesen (was für ein Luxus!) und Frühstück vorbereitet, zu dem sich dann auch S gesellte.


Vormittags bei schönstem Wetter (blauer Himmel, Sonne, bisschen Wind) am Strand spazieren gegangen mit überraschend vielen anderen Menschen. Sehr entspannend, sehr schön.
Zu unserer Überraschung kamen wir an Strandabschnitten vorbei, an denen sich noch große Eisschollen türmten. Damit hätten wir nach den vergangenen warmen Tagen nicht gerechnet.


Die kleinen Freuden: Wir hatten uns gestern Kandiszucker gekauft und verteilten diesen nun an der Böschung. Leicht angefeuchtet sah er wirklich wie Bernstein aus, wir fanden uns sehr lustig und freuten uns bei der Vorstellung, wie die Leute stolz ihren gefundenen „Bernstein“ nach Hause tragen und erst später herausfinden, dass das Kandiszucker ist.

Nächstes Jahr mach ichs andersrum, da kauf ich im Vorfeld Bernsteinsplitter und verstreu die am Strand– quasi als ausgleichende Maßnahme.


Mittagessen mit den Resten vom Vorabend bzw. heutigen Frühstück, anschließend Kaffee und Füße hoch. Ich las den vierten Band der Geralt/Hexer-Saga zu Ende und begann den fünften Band, S ging mittendrin mit Kamera und Stativ runter ans Meer zum Möwen fotografieren.
Nachdem ich genug gelesen hatte, folgte ich ihm, setzte mich am Wasser in die Sonne und freute mich übers Nichtstun.


Heldin des Tages war die Frau, die nach einem Strandspaziergang einfach anhielt, sich die Klamotten auszog und baden ging– bei vier Grad Wassertemperatur und lauter Zuschauern. Ich war voller Respekt, das möcht ich mich auch mal trauen.


Wieder zurück in der Ferienwohnung ruhten wir uns von den Strapazen des Nachmittags aus, ich las weiter bis in den Abend und kochte uns dann Abendessen (Pasta mit Bolognese). Im Anschluss gingen wir nochmal ’ne Runde mit den UV-Lampen an den Strand, fanden aber weiterhin nichts. Vielleicht ist Bernstein auch einfach nur eine Erfindung der Tourismus-Industrie.

Nochmal S’ krasse Taschenlampe. Hier reflektiert das Wasser den Strahl, wir waren hin und weg.

Abends endlich mal Tagesspiegel Plus abonniert, vor allem wegen der diversen Artikel zum Berliner Schulwesen bzw. regionaler Inhalte.

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Donnerstag, 12.03.2026

Kinder zur Schule bringen, Frühstück mit Jott und M (Donnerstags hat er erst zur 2. Stunde), packen, noch zwei Arbeitsmails verschicken, dann Sport auf dem Wuhlespielplatz mit Bienenbuddy.


Gegen Mittag mit S hoch an die Ostsee nach Zinnowitz; Mittagessen bei Mäcces in Anklam. Wir kamen bestens durch, staunten auf Usedom lediglich über den Verkehr von der Insel runter.


In Zinnowitz: Bezug der Ferienwohnung, kurzer Abstecher zum Strand, einkaufen im örtlichen Edeka, dann Abendbrot & runter zum Strand für Sternenfotos und die Nase in den Wind halten.
Mit Bernstein wirds wohl nichts, der Strand ist sauber, der Wind nicht stark genug, das Wasser wohl schon zu warm.


S hat eine krasse neue Taschenlampe. Wir kicherten beide wie blöde, als er durch die Gegend leuchtete und der Lichtkegel in weiter Entfernung alles erhellte.
Das muss ein ziemliches Männerding sein, ich kann mir kaum vorstellen das eine Frau ebenso reagieren würde.


Kurz nach Zehn ins Bett und quasi sofort eingeschlafen.

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Mittwoch, 11.03.2026

Keine Nachwirkungen vom Sturz bei J, er konnte heute normal in die Schule gehen.


Bürotag. Mittags mit den Kolleg:innen draußen gesessen und die Sonne auf die Platte scheinen lassen. War überraschend warm, ich hatte kurzzeitig schon Sorge vor einem Sonnenbrand. Die Mützenzeit steht bevor.


Nach der Arbeit Geld für die Ferienwohnung geholt (Barzahlung, ein Schelm wer Böses dabei denkt) und bei Rewe Zutaten für ’ne spontane Bolognese geholt, ich hatte keine Lust auf Brot.


„It is easier to start a war than to end it“ steht (gemeinsam mit anderen historischen Zitaten) im Ladebildschirm meines aktuellen Lieblingsspiels. Passt sehr gut zum Geschehen im Nahen/Mittleren Osten.
Ich frag mich ja, was „die Amerikaner“/Trump wollen und wie ihre Strategie aussieht. Vermutlich haben sie keine, weil ihre Pläne nicht aufgingen.


Tagesausklang mit „My Lady Anne“ & Jott auf der Couch.

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Dienstag, 10.03.2026

(Warcraft 3 Peon Voice) Arbeit Arbeit


J fiel im Schulhort vom Klettergerüst und musste abgeholt werden (Jotts Mama sprang an; mich hatte Jott– der Hort rief sie an, sie war aber im Büro– nicht erreicht, nächste Person der Kette war ihre Mama). Die nächsten Stunden war er ein bisschen ruhiger als sonst, klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit; im Laufe des Tages ging es ihm aber wieder besser und Abends machte er die selben Faxen wie immer. Glück gehabt.

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Montag, 09.03.2026

Arbeit, Ergo-Termin mit Kind, anschließend Sport auf dem Wuhlespielplatz (auch mit Kind). Abends am Laptop gespielt.

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Sonntag, 08.03.2026

Sehr durchwachsene Nacht, fünf Leute im selben Raum sind nicht unbedingt zuträglich für guten Schlaf.


Vormittags waren die Kinder auf dem Spielplatz, Jott las und niemand wollte was von mir– also ging ich ’ne Runde über den Deich spazieren und guckte in die Landschaft.
Auf dem Rückweg einen Mäusebussard am Boden gesehen, der partout nicht wegfliegen wollte– er hatte wohl Beute gemacht.

Außerdem: Die Störche kommen zurück.


Nach dem Mittagessen noch ein bisschen mit Jotts Papa & Frau erzählt, anschließend die Rückfahrt nach Berlin. Gut durchgekommen, sogar die letzten Meter in Köpenick trotz Union-Heimspiel.
Zu Hause nur noch Tages- bzw. Wochenendausklang: Koffer ausräumen, Kinder in die Wanne schicken, ein bisschen umherräumen und nach Abendessen/Kinderfilm Couch und TV (My Lady Anne) mit Jott.

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Samstag, 07.03.2026

Nach dem Frühstück aufs Dorf bei Magdeburg gefahren. Jotts Papa hatte zum Geburtstag eingeladen, dem kamen wir gern nach.
Den Rest des Tages in wechselnden Konstellationen vor allem gegessen, Nachmittags ein Stündchen an der Sonne gewesen und auf dem Spielplatz abgehangen und Tischtennis gespielt.
Abends Restaurant, ich aß Hähnchenbrustfilet in Dukkah-Kruste– sehr sehr gut.

Jotts Geschwister samt Partner:innen verabschiedeten sich danach, wir ließen den Abend in kleiner Runde ausklingen.
Auch heute die üblichen Einschlafprobleme von J, war zu erwarten– drei Kinder in einem Zimmer in fremder Umgebung sind suboptimal.

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Freitag, 06.03.2026

Rewe kam heute wieder morgens, gegen 9 Uhr war alles verräumt. Das mach ich nun immer :)


Heute nur am Vormittag eine Stunde Termine gehabt, danach war den Rest des Tages Ruhe. Himmlisch! Ich sortierte mich einmal gründlich, aktualisierte Stände, ging lose Enden der vergangenen Tage an, bereitete die Urlaubsrückübergabe für meine Kollegin vor und machte gegen 16 Uhr sehr pünktlich und guten Gewissens Feierabend.


M kam mit starken Kopfschmerzen nach Hause und legte sich erstmal hin. Das Schwimmtraining entfiel somit, aber wenigstens wurde der Kopfschmerz im Laufe des Nachmittags besser.


Große Aufruhr im Haus-Chat: Jemand hat in den Keller gekackt. Hausmeister und Hausverwaltung waren nicht erreichbar, niemand schien ans wegmachen zu denken oder vielleicht mal Katzenstreu/Hasenstreu raufzuschütten.


Spätnachmittags mit G auf den Wuhlespielplatz gefahren zum Sport machen & Hangeln. Ordentlich ausgepowert, mir schlackerten danach die Arme.


Nach dem Sport kurzentschlossen diverse Reinigungsutensilien und eine FFP2-Maske in den Rucksack gepackt, einen Kindereimer Sand von draußen geholt und den Keller so gut es ging gereinigt. Die Alternative wäre gewesen, dass der Scheiß (pun intended) liegen bleibt bis der Hausmeister (Donnerstag) oder die Hausreinigung (Mittwoch) kommt und alles vollstinkt bzw. vllt. sogar Ungeziefer anlockt. Absolut widerlich, ich bat im Anschluss nach Verkündigung meines heldenhaften Arbeitseinsatzes darum, dass wir doch bitte alle darauf achten, die Kellertür verschlossen zu halten.


Jott war Abends mit einer Bekannten zum Poetry Slam Berlin Brandenburg Halbfinale in der Freiheit 15 verabredet, die Kinder und ich machten uns einen entspannten Abend. Wir schauten Red Notice und aßen Sandwiches, gegen 21 Uhr war dann Ruhe. Leider konnte J wieder nicht einschlafen und zog dann in unser Bett um, ich machte es mir im Wohnzimmer bequem mit dem Hintergedanken, dass mich dann Jott nicht beim Nachhausekommen aufweckt. Ging nicht so ganz auf, sie kam nämlich als erstes ins Wohnzimmer und schaltete erstmal das große Licht an. Vielleicht hätte ich ihr vor dem Zubettgehen schreiben sollen…

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Donnerstag, 05.03.2026

Neben der Spur gewesen. Gefroren, unkonzentriert und unmotiviert gewesen. Die Luft war heute sehr merklich raus. Zum Nachmittag wurde es ein wenig besser, als wirklich auf der Höhe war ich nicht. Statt des geplanten Sports ging ich dann nur entspannt an der Wuhle spazieren, telefonierte mit meinem Papa und guckte dem Sonnenuntergang zu.


Abends überlegt, in welche Richtung eine eventuelle Weiterbildung gehen könnte. Vorstellen kann ich mir aktuell drei Richtungen: KI (z.B. KI-Manager, gibts bei Fraunhofer*, IHK oder Haufe), Requirement Engineering im agilen Umfeld (z.B. das hier bei Serview) oder, etwas trockener, in Richtung Auslagerungsmanagement. Beim KI-Manager und Requirement Engineer wäre allerdings deutlich mehr Herzblut dabei.

Ich muss da noch ein bisschen rumdenken.

*Inspiriert von Vanessa

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Mittwoch, 04.03.2026

Bürotag.

Die meiste Zeit im Entwicklerbüro meines Zweitprojekts verbracht. Wir aktualisierten die Kundenwebsite auf die neueste Version des darunterliegenden Portalsystems. Ich trug zwar operativ nichts bei, wollte aber gemeinsam mit dem Product Owner Präsenz & Wertschätzung für die Arbeit der Entwickler zeigen, die Kommunikation bündeln und nah dran sein um schnell und direkt reagieren zu können falls etwas passierte. Das war ’ne gute Entscheidung, denn das Upgrade verlief nicht ganz nach Plan und verzögerte sich in einem Ausmaß, dass wir zwischenzeitlich kurz davor waren das ganze abzubrechen und auf eine stabile Version zurückzurollen (die Entscheidung lag bei mir, das war kein sonderlich angenehmes Gefühl). Die Kommunikation von Richtung Kundin/Auftraggeberin war dementsprechend auch etwas angespannt, aber das händelte ich laut Rückmeldung meiner Kollegen sehr professionell (fühlte sich nicht so an).
Die geäußerte Kritik konnte ich jedenfalls nachvollziehen und auch annehmen, zum einen leistete ich mir tatsächlich einen Schnitzer den ich so nicht wieder machen werde (hoffentlich), zum anderen gab es quasi eine Gratis-Lehrstunde in Firmenpolitik– auch das ist (mit etwas Abstand) ’ne gute Sache und zeigt mir etwas auf, das ich gern beim nächsten Mal berücksichtigen werde.
Wir waren nach dem erfolgreichen Update jedenfalls allesamt sehr erleichtert und froh. Den Rest des Tages merkte ich richtig, wie die Anspannung und der Stress nachließen– meinem Product Manager gings wohl ähnlich, das beruhigte mich ein bisschen.


Zwischendrin ein Gespräch mit meinem Team Lead zu aktuellen Themen. Bzgl. meiner Eskalationsmail wurde mein Lösungsraum/Möglichkeitshorizont aufgemacht/erweitert (so sprechen die Menschen da wo ich arbeite…), ich hab also einen neuen Punkt wo ich ansetzen kann um eine Lageverbesserung zu erzielen. Außerdem nochmals ein Update zur im November angefragten Gehaltsanpassung eingefordert. Der Drops ist erstmal gelutscht, da es auf individueller Ebene kein Budget gibt. Wir sprachen über mögliche Alternativen, vielleicht such ich mir ’ne schicke Weiterbildung raus.


Der DevOps-Kollege aus dem „war room“ zum Upgrade empfahl die deutsche Übersetzung vom Witcher, die sei wohl wesentlich besser als die englische Übersetzung. Jetzt bin ich natürlich versucht, mir auch die deutsche Ausgabe zuzulegen (ich hab schon geschaut was die fünf Bände bei Medimops kosten)…


Fahrradstress. G möchte gern Fahrrad fahren, aber bei ihrem Rad springt ständig die Kette raus. Aktuell nimmt sie Ms Rad, aber das ist keine dauerhafte Lösung. Ich weiß nicht, weshalb die Kette dauernd rausspringt, müsste mich mal damit beschäftigen und fühle mich davon leicht überfahren.
Außerdem verstellt sich der Sattel bei Ms Fahrrad weiterhin (trotz neuem Sattelkloben), ich hab keine Ahnung woran es liegt. Auch damit müsste ich mich beschäftigen.
Sowohl der Gedanke, selbst tätig werden zu müssen, als auch die Vorstellung, das beim Fahrradladen unterbringen zu müssen, stressen mich.


Abends für nichts mehr aufnahmefähig gewesen, vermutlich hätte ich einfach ins Bett gehen oder mir Kaminfeuer im Fernsehen ansehen sollen. Stattdessen schauten Jott und ich in Young Sherlock rein, viel bekam ich aber nicht mehr mit.