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Sonntag, 09.06.2024

Bisschen länger geschlafen, bis kurz nach halb Acht. Als ich wach wurde, war der Rest der Familie auch schon wach und aktiv; es gibt schönere Arten für mich in den Tag zu starten (nämlich in Ruhe vor allen).

Jott fuhr am Vormittag einen bei Kleinanzeigen gefundenen Tisch für die Wohnung ihrer Mama kaufen, wir anderen blieben zurück und machten… Sachen (keine Ahnung, das geben die Notizen nicht her).


Mittags kamen A, S und E vorbei. Wir grillten das erste Mal in diesem Jahr, das war schön. Anschließend Rommé wie immer, ich startete mit einem Handrommée und wurde Zweiter in der Gesamtwertung.


J sieht im Schlaf immer noch wie ein Kleinkind aus, es ist so putzig.


Auf Anraten eines brasilianischen Kollegen bestellte ich letzens eine Flasche Nega Fulo, einen Cachaça, zum Caipirinha-Mixen. Normalerweise nehmen wir Pitú, das werden wir jetzt nicht mehr machen können: Der Nega Fulo schmeckt viel aromatischer und ist sanfter, im Vergleich dazu ist Pitú fast schon sprittig. So hält das dekadente Leben Einzug…


Abends erschrocken die Europawahlergebnisse gesichtet. Herrje, wohin soll das führen? Was IST mit den Leuten, das sie so nach rechts driften und Populisten mit ihren vermeintlich einfachen Antworten in die Fänge gehen?

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Samstag, 08.06.2024

Wieder Sport am Morgen, wieder sehr stolz gewesen.

Diesmal kein Selfie, sondern eine frühstückende Entenfamilie.


In unmittelbarer Nähe des Wuhlespielplatzes nisten offenbar Krähen. Ein Pärchen war besonders neugierig und nahm mein Sport-Equipment immer mal wieder in Augenschein. Das brachte mich auf eine Idee: Beim nächsten Mal bringe ich ein paar Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne mit und schließe Freundschaft mit den Krähen. Im Gegenzug können sie mir dann coole Krähengeschenke machen oder meinen Feinden die Augen aushacken.


Vollgestopfter Vormittag. Rewe-Lieferung, Schulkram der Kinder beaufsichtigen, die Wohnung aufräumen… Uff. Am schlimmsten war eigentlich, die Kinder dazu zu bringen auch was zu machen– die verkrümelten sich nämlich nach dem Frühstück in ihre Zimmer und ließen alles stehen und liegen.


Am Nachmittag lieferte ich G bei einer Geburtstagsparty ab und fuhr anschließend mit den Jungs zum Habermann-See (einer der Kaulsdorfer Seen) zum Baden. Wir brauchen ungefähr 20 Minuten hin, das ist eine kinderfreundlichere Entfernung als der Kleine Müggelsee. Die Jungs fanden es toll, wir badeten zum ersten Mal dort.

Mittendrin spielten sich Dramen ab, eine neben uns verweilende Teenie-Gruppe zerstritt sich mir nichts, dir nichts und begann dann, sich zu prügeln. Bisschen unangenehm, da ich kein Russisch (M meinte, dass das sei Russich, weil es so klingt wie die Muttersprache seines besten Freundes) sprach wusste ich nicht worum es ging und war mir auch unsicher, ob man als leidlich erwachsener Mensch da irgendwie eingreifen muss– es zog sich und nervte auch. Irgendwann teilte sich die Gruppe und ging, dann war wieder Ruhe.

Auf dem Rückweg holten wir G wieder vom Geburtstag ab. Die Jungs futterten sich bei der Party durch während G versuchte länger zu bleiben und nochmal in den Pool des Gastkindes zu springen. Wir hätten noch da bleiben können, für die Eltern des Geburtstagskindes wäre das okay gewesen, aber ich wollte dann doch gern nach Hause.


Auf dem weiteren Heimweg sinnierte M darüber, ob die Eltern des Geburtstagskindes reich seien– ein Haus, ein Garten, ein Pool, eine selbstgebaute Schaukel und ein selbstgebautes Baumhaus (die letzten beiden waren besonders relevant) und wie die das machen… Schwieriges Thema, ich wüsste das allerdings auch gern. Vielleicht waren die einfach in jungen Jahren risikofreudiger als wir/ich, vielleicht haben sie geerbt, vielleicht haben sie von früh an soviel Geld verdient das sie ein Haus kaufen konnten. Vielleicht wohnen sie da aber auch nur zur Miete, wer weiß. Schade, das man sowas nicht einfach bei quasi Unbekannten fragen kann.


M wünscht sich zum Geburtstag ein Ramos-Trikot. Wie Jott und ich im Laufe des Abends herausfanden, sind die– weil mittlerweile quasi Sammlerstücke– unfassbar teuer (ab 150 EUR aufwärts, eher um die 250 – 300 EUR). Das ist ja unfassbar! Selbst normale Fußballtrikots von Vereinen kosten richtig Asche, günstiger sind nur die Semi-Originale aus Fernost. Meine Güte, man lernt nie aus.


Abends Bloggen statt WoW, Beiträge nachschreiben. Ich bin sehr froh, dass ich wenigstens auf Tagesbasis Entwürfe anlege, ansonsten wäre das noch schwieriger…


Ich bin nun Mitglied eines Webrings. Warum? Einfach so. Weil ichs bei ben_ gesehen hatte und interessant fand und mal gucken wollte. Als ich 2006 mit dem Bloggen anfing gabs das in meiner digitalen Nachbarschaft nicht mehr, zu dem Zeitpunkt hatten schon Blogrolls Einzug gehalten. Back to the roots also, bzw. auf zu neuen alten roots.

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Freitag, 07.06.2024

Auf dem Schulweg mit den Zwillingen fasziniert dem Summen in den in voller Tracht stehenden Linden gelauscht: Die Bienen und anderen Insekten hörte man von weitem.


Chat GPT 4o ist der Wahnsinn. Ich nutzte es die letzten Tage ausgiebig und bekam richtig gute Ergebnisse. Auch ohne großartiges Prompt-Optimieren. Ein bisschen Herumprobieren musste ich zwar, aber das ist ja auch eher Denkhilfe bzw. unterstützt beim Gedankensortieren.

Ich nutzte es unter anderem um mir ein Core-zentriertes Workoutprogramm inklusive Trainingsplan & Ausführungsanweisung zu erzeugen, mich inhaltlich auf einen Termin zu Auftragsdatenverarbeitung vorzubereiten, mir bei der Problemlösung im Scrum-Kontext zu helfen und um technische Gegebenheiten beim Kunden besser zu verstehen. Die Antworten waren wirklich gut, ich ließ die KI sich selbst verifizieren und nach Fehlern suchen und glich zudem mit meinem eigenen Wissen & Recherche ab. Ganz großartige Sache; GPT 4o ist ein toller Sparringspartner.


Die Zwillinge kamen heute wieder allein nach Hause und waren wieder stolz wie Bolle. Wir könnten wohl wirklich drüber nachdenken, ob sie das von nun an immer tun.


J berichtete nach ihrer Rückkehr sehr stolz, wie er das Schloss zum Grundstück mit einem Schloss geknackt hatte. Ich musste mir das zeigen lassen und schwankte zwischen Stolz und Entsetzen.

… diese Kinder wird NICHTS stoppen.


Als alle Kinder zu Hause waren fuhren wir in die Bibliothek, neuen Lesestoff für die Kinder ausleihen. M kam mit 11 dicken Mangabänden (Yu-Gi-Oh, Dragonball) nach Hause, J und G mit jeweils 5 oder 6 Büchern. Sind sie nun also erstmal wieder versorgt :)


Abends mit Jott The Last Kingdom weitergeschaut. Nach anderthalb Folgen war Schluss, wir waren beide k.o. von der Woche.

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Donnerstag, 06.06.2024

Eine halbe Stunden (~5:30 Uhr) als sonst aufgestanden weil ich mit Frischmachen & Brotbüchsen vorbereiten fertig sein wollte wenn die Kinder ~6:30 Uhr geweckt werden müssen– die Idee war, dass ich sie so in Ruhe „begleiten“ (alias: antreiben) könnte weil alles schon fertig war.

Das das eine gute Idee war, zeigte sich recht fix– die Kinder machten nämlich (wie sonst auch) recht viel, außer eben sich zügig fertig zu machen. Wir kamen dank meiner guten Vorbereitung pünktlich los; ich war recht stolz auf mich weil das alles so fluffig lief.

Beim Frühstück dann festgestellt, dass ich bei meinem vorbereiteten Frühstückskäsebrot… den Käse vergessen hatte.

Demut, Paul, Demut.


Die Zwillinge kamen heute erstmals allein nach Hause und waren stolz wie Bolle. Ich sah sie gemeinsam im Stechschritt über den Hof spazieren, sie hatten Sorge zu spät zu sein. Es lief offenbar alles gut; ich freute mich, sie freuten sich und wollten direkt morgen wieder allein laufen. Gucken wir mal.

Sehr niedlich: Wie sie auf dem Balkon auf M warteten und lautstark jubelten, als sie ihn sahen.


Als dann alle Kinder zu Hause waren, wurde es ein bisschen laut und wuselig– ich konnte kaum dem Webinar, an dem ich teilnahm, folgen. Auf dem Weg zum Schwimmen genau darauf hingewiesen: Wenn sie allein nach Hause kommen wollen, müssen sie ein paar Sachen besser hinkriegen (M auch, der ist auch so ein Schluffi der die Tür aufschließt, seine Sachen fallen lässt und bei lauter Musik spielen geht…).


Beim Schwimmtraining drüber gefreut das auf Grund des schönen Wetters die unfassbar lauten Kinder draußen spielten und ich drinnen in Ruhe weiterarbeiten konnte. Es sind die kleinen Dinge.


Abends eine Runde Sport auf dem Hof. G begleitete mich, die Jungs spielten Minecraft und aßen zwischendurch Abendbrot.


Jotts hielt mich mit Verspätungs-Updates auf dem Laufenden, letzten Endes war sie ungefähr 70 Minuten später als geplant wieder zu Hause. Weil ich ein Bär von geringem Verstand, aber mit einem großen Herz für Jott bin, blieb ich bis weit nach 23 Uhr wach, begrüßte sie und ging dann viel zu spät mit ihr schlafen.

Immerhin in der Gewissheit, am nächsten Tag nicht ~5:30 Uhr, sondern erst ~6:00 Uhr aufstehen zu müssen. Auch hier: Die kleinen Dinge.

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Mittwoch, 05.06.2024

Jott fuhr am frühen Morgen beruflich nach Stuttgart, zum Glück kommt sie schon am Donnerstagabend wieder.

Nachdem die Kinder in der Schule abgeliefert waren, entschied ich mich gegen eine Fahrt ins Büro, frühstückte mit Jotts Mama und verabschiedete sie anschließend.


Morgens in meiner Funktions als Krankheitsvertretung meiner Kollegin eine Mail mit der Bitte um Terminteilnahme bekommen. Bisschen Austausch, am Mittag kam die Info „Du, wundert euch nicht– das Thema ist bei uns groß und wichtig, da kommen ein paar mehr Leute als nur wir 3“. Artig für die Warnung bedankt, nichts groß dabei gedacht– ich dachte so an 5 oder 6 Leute vom Kunden.

… im Call waren dann 14 (!) Leute vom Kunden, dem technischen Dienstleister des Kunden und einem weiteren externen Partner des technischen Dienstleisters des Kunden. Meine Güte! Ursache für den Termin war ein technisches Problem beim Login ins Online-Banking des Kunden, da ist natürlich verständlich das die Aufmerksamkeit hoch ist– aber mit 14 anderen hatte ich nicht gerechnet. War dann aber auch nicht wild, wir brainstormten und testeten gemeinsam und nach einer guten Stunden konnten mein mich begleitender Kollege und ich wieder raus mit der starken Überzeugung, an der Stelle nicht zu einer Lösung beitragen zu können weil das Problem an anderer Stelle liegt.

… die Kollegin vertret ich nicht mehr. Das ist nämlich auch die, bei der während ihres Urlaubs immer irgendwelche obskuren Kundenwünsche an mich herangetragen werden.


Für meine Nachmittagsplanung hatte ich fest eingeplant, dass L die Kinder abholt. Wie ich dann so da saß und überlegte, ob und wann ich eine Runde Sport machen könnte, fiel mir siedendheiß ein, dass L ja gar nicht kann– sie hatte vor einer Woche schon abgesagt. Aus nicht mehr so ganz nachvollziehbaren Gründen hatte ich das zwar zur Kenntnis genommen, aber trotzdem mit ihr geplant.

Großes Glück also, das ich nicht ins Büro gefahren war, sondern zu Hause blieb. So konnte ich in aller Ruhe und pünktlich die Kinder abholen & M war nicht ewig allein zu Hause.


J war in der Schule beim Hort-Sport auf den Rücken gefallen, er klagte den ganzen Nachmittag über Rücken- und Kopfschmerzen. Offenbar hatte ihn ein anderes Kind am Bein gepackt, er hatte eine halbe Luftrolle gemacht und war anschließend wie ein Käfer auf dem Rücken gelandet. Weil er sich relativ normal verhält (für J-Maßstäbe), beließ ich es bei einem Kühl-Pad und einer Ibu am Abend– mal schauen wie es ihm morgen geht. Da er keine Anzeichen einer Gehirnerschütterung zeigt und sich normal bewegen kann (wenn auch offenbar mit Schmerzen) scheints nicht so wild zu sein.


Abends ein bisschen mit Jott geschrieben und beiläufig erzählt bekommen, dass sie gerad kreislaufbedingt mit Beinen auf einem Stuhl auf dem Boden eines Restaurants liegt. Was macht die Frau bloß in der Fremde?!


Keine Igelsichtung am Abend, ich schaute und horchte gründlich als ich nach vollbrachten Tagwerk mit einem Moscow Mule auf dem Balkon saß.

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Dienstag, 04.06.2024

Bürotag. Bei Ankunft befremdet festgestellt, dass das Kabel von meiner Docking Station zum MacBook fehlte. Im Gespräch mit Kollegen erfahren, dass ich nicht der einzige bin dem Kabel fehlten– später am Tag kam dann noch raus, dass offenbar auch Click Share Button Dongles aus den Meetingräumen nicht mehr auffindbar waren. Die Dongles sind teuer, ich verstehs wenn die geklaut werden. Aber 70cm-USB-C/Thunderbolt3-Kabel?


Mittags mit den Kollegen zu Amrit am Potsdamer Platz gefahren. Schön, rauszukommen– leider war es zu laut für Unterhaltungen und mein „scharfes“ Hühnchen war nicht scharf. Aber gut, es schmeckte trotzdem.


Den Bildungsurlaub fest gemacht. Weil ich getrödelt habe, ist der Kurs mittlerweile ausgebucht. Ich setzte mich auf die Warteliste und hoffe nun einfach das ich nachrutschen kann.

Das Kursbuch habe ich mir aber trotzdem schonmal gekauft, das kann ich ja auch so super als Lernmedium nutzen.


Jotts Mama nimmt die Wohnung am Wuhlespielplatz. Ihr Mietvertrag beginnt Ende Juni, der Umzug wird dann vermutlich im Laufe des Juli stattfinden. Das geht jetzt doch alles recht fix. Abends mit Sekt drauf angestoßen und Jott beim sehr enthusiastischen Pläneschmieden zugehört.


Später am Abend von Jott auf den Balkon gerufen worden: Ein Igel schnuffelte durch die Gegend. Große Begeisterung meinerseits, zum einen weil Jott bei Igelsichtung mittlerweile als erstes „Ich muss Paul rufen” denkt und zum anderen weil das halt ein sehr schnuffiges Tier ist.

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Montag, 03.06.2024

Fantastische Neuigkeiten erhalten. Leider sind sie noch nicht spruchreif, es muss noch einiges eingetütet werden.


Die Kinder wurden heute von L aus der Schule abgeholt & den Nachmittag betreut. Ich nutzte das und ging nach der Arbeit eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz machen.


Jotts Mama kam am Abend spontan zu Besuch. Sie hat morgen einen Termin zu einer Wohnungsbesichtigung für eine Wohnung in der Nähe des Wuhlespielplatzes.

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Sonntag, 02.06.2024

Morgens (Wecker 7:07 Uhr) überlegt, joggen zu gehen, das aber verworfen. Lassense ma die Kürche im Dorf, herrpaul_

Stattdessen auf den Balkon gesetzt, Vokabeln gelernt und mich über die Sonne und die Ruhe gefreut.


Nach dem Frühstück das Medien-Thema von gestern aufgegriffen und mit den Kindern Candy Crush | Süchtig nach Dopamin | ARTE geschaut. Ich hatte die Sorge, dass es ggf. nicht für ihr Alter geeignet ist, das bestätigte sich aber nicht. Anders als erwartet schienen sie das sogar an sich interessanter und informativer zu finden als die beiden gestrigen Clips. Ich ging nach dem Clip ganz konkret auf Rush Royale ein, denn das lässt sich, auch wenn es ein anderes Spiel-Genre ist, ganz gut mit Candy Crush vergleichen (Mikrofeedbacks, Gestaltung/Aufmachung, Belohnungssystem). Die Kinder waren vor allem überrascht, dass die Spiele die sie toll finden, Gelddruckmaschinen sind und nicht zwingend Spielspaß als Ziel haben, sondern Nutzer:innen möglichst lange in der App zu halten und zum Geldausgeben zu animieren.

Im Anschluss gab es noch den Clip TikTok | Süchtig nach Dopamin | ARTE. Das zielte auf M ab, der kennt nämlich dank Kontakten zu älteren Kindern mittlerweile YouTube Short und auch Tiktok– vor dem Schwimmen hängt beispielsweise eine Traube von Kindern um ein anderes Kind mit Handy und dann scrollen sie durch die Videos. Auch hier großes Interesse und Überraschung.

Nach den zwei Clips diskutierten und erklärten wir noch ein bisschen und beließen es dann dabei. Zwei Mal eine halbe Stunde sind dann doch ’ne ganze Menge an Infos für die Kinder.


Den weiteren Vormittag das übliche: Haushalt, Mittagessenvorbereitung, bisschen Füße hochlegen bis dann A, S und E zum Essen & anschließenden Rommé-Spielen vorbei kamen.


Bisschen (sehr) über das Wetter geärgert. Es hätte den ganzen Tag in Strömen gießen sollen, stattdessen schien die Sonne. Hätt ich das vorher gewusst, wär ich mehr mit den Kindern rausgegangen. Andererseits ist ein Fauli-Tag vermutlich auch mal ganz gut.

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Samstag, 01.06.2024

Sport am Morgen auf dem Wuhlespielplatz. Es wimmelte von Mücken, würde mich nicht wundern wenn ich im Laufe des Tages aussehe als ob ich Beulenpest hätte.

Obligatorisches After Sport Selfie:


Nach dem Frühstück gabs eine längere Auseinandersetzung mit den Themen Medien, Mediennutzung, Mediensucht. Nach diversen Vorfällen der letzten Wochen war es Zeit dafür. Aufhänger waren Videos von Logo und Checker Tobi– das sind ja bekannte „Marken“ für die Kinder, mit denen kann man gut arbeiten. Wir schauten die Clips, unterbrachen sie, stellten Fragen, besprachen Erfahrungen, verglichen Spiele, tauschten uns aus. Alles sehr entspannt, sehr wohlwollend, nicht mit der Absicht zu verbieten, sondern zu erklären damit bei den Kindern der Groschen selbst fällt. Sie nahmen es interessiert auf, stellten einige schlaue Fragen und waren, glaub ich, teils auch etwas schockiert. Nach einer guten halben Stunde hörten wir auf. Morgen gehts weiter– ich habe noch Candy Crush | Süchtig nach Dopamin | ARTE in petto–, dann sind die Köpfe wieder frisch.

Nachdem wir am Ende angelangt waren, nahmen wir J das Versprechen ab nur noch maximal 3 Runden Rush Royale am Stück zu spielen. Danach macht er was anderes, z.B. Minecraft– das ist ja um Welten besser als Rush Royale.

Mal schauen was hängen bleibt.


Ho giocato a calcio con i miei figli* – am Nachmittag gingen wir zu viert wieder Fußballspielen. Erst allein, dann mit anderen Kindern. Ich durfte/sollte mitspielen und kam dem gern nach– das ist zum einen Training und zum anderen freuen sich die Kinder. Nach gut zwei Stunden waren wir alle ziemlich durch und wankten müde und k.o. nach Hause zurück.

*Ich habe mit meinen Kindern Fußball gespielt auf Italienisch– ich versuche immer mal wieder, im Kopf Sätze zu bauen und die Babbel-Lektionen mit Leben zu befüllen. Das klappt zumindest bei einfachen Sätzen schon okay gut :)


Abends WoW gespielt, nach nicht ganz zwei Stunden war die Luft raus– ich war einfach zu müde.

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Freitag, 31.05.2024

Geschwisterflausch am Morgen: G half J beim Doppelschleifen-Schnüren. Da ging mir glatt das Herz auf.


Wahlvorbereitung: Was ihr für die Europawahlen wissen müsst vom Was die Woche wichtig war Podcast gehört. Half mir sehr, beim Wahlomat-Durchklicken konnte ich die Thesen sehr oft nicht einordnen.


Beim Abholen der Zwillinge erzählte G dann lautstark der Erzieherin und anderen abholenden Eltern, wie mir am Morgen das Herz aufging. (ich hatte es natürlich den Zwillingen erzählt). Danke Kind, das muffeliger-komischer-Typ-Image ist nun wohl angeknackst (oder auch nicht).


Nächste Baustelle: Unser Geschirrspüler ist aus seiner Verankerung gebrochen (schon vor Ewigkeiten) und muss vor jedem Spülgang händisch ausgerichtet werden. Weil er komplett eingebaut ist, kommt man auch nirgends ran. Man müsste die Fußleiste abmontieren, ihn anschließend aus seiner Lücke ziehen und könnte dann… irgendwas… machen. Wobei nicht klar ist, was das bringt.

In der Nacht zu heute lief er jedenfalls nicht durch, das Geschirr war am morgen noch sehr nass und roch nicht wirklich frisch. Große Freude darüber bei den Kindern, die bekamen daher nämlich andere Brotbüchsen mit.
Gefühlt ist gerad immer irgendwas. Herrje!