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Freitag, 16.10.2026

Ordentlich k.o., zwei Abende die Woche lang unterwegs sein ist ganz schön anstrengend.


Arbeitstechnisch versucht zu verstehen, was ich ins GCR-Tool eintragen muss für mein Projekt. Das KI-Tool half an der Stelle leider nur bei den Grundlagen, weil es keinen Zugriff auf die benötigten Daten hat.


Nach der Arbeit J zum Fußballtraining gebracht. Wir fuhren mit dem Rad durch die Mittelheide und waren superfix beim Sportplatz– fast genauso schnell wie mit Auto, wenn man Google Maps glauben darf. G begleitete uns, die hatte keine Lust mit M allein zu Hause zu bleiben und wollte, während J spielt, Turnen und Herumrennen.
Es war toll zu sehen mit wieviel Freude und Begeisterung J spielt. Er ist wirklich gut, nach den Ferien darf er bei einem Testspiel gegen die „richtige“ Mannschaft teilnehmen und erhält dann ggf. die Chance, dort aus der aktuellen Trainingsgruppe reinzurutschten. Ich bin gespannt, wenn er in der richtigen Mannschaft mitspielt wird er wohl auch am Wochenende im Bezirk an Spielen teilnehmen können.


Jott erreichte heute die Nachricht, dass M Mitte/Ende November zum Sichtungstraining am Schul- und Leistungssportzentrum Berlin eingeladen wird. Wir sind ein bisschen überrascht– die Einladung kam vom Veranstalter der Schul-Volleyball-AG, der Jugendarbeit für die BR Volleys betreibt. Er hat M wohl vor einiger Zeit bei einem Schnuppertraining gesehen und könnte sich vorstellen, dass M auf Grund von Körpergröße/Statur/genereller Sportlichkeit Chancen hat, sich für die Schule zu qualifizieren.
Jott und mich traf das etwas unvorbereitet, nachdem wir uns einmal abgestimmt haben sind wir uns aber einig, dass er ruhig mal zum Sichtungstraining gehen soll. Mal schauen, was draus wird.

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Donnerstag, 15.10.2026

Mal wieder von Jannowitzbrücke zum Büro gelaufen.

An vielen Kastanienbäumen vorbei gekommen, aber keine einzige Kastanie mehr auf dem Boden gefunden. Schade, ich habs dieses Jahr verpasst welche aufzulesen.


Die letzte Stunde zwischen Arbeit & Italienisch-Kurs Hausaufgaben gemacht, anschließend die halbe Stunde vom Büro zur VHS gelaufen und dabei dann seit langem mal wieder die 10.000 Schritte geknackt.
Der Kurs selbst war wieder nur wenig besucht, wir waren zu fünft. Meine heutige Sitznachbarin– das wechselt durch weil die Leute ständig ihre Plätze wechseln, was ist mit denen?– war eine Angestellte aus dem Auswärtigen Amt, die bereits Portugiesisch, Englisch und Französisch spricht & nun Italienisch lernt um demnächst in Rom arbeiten zu können. Ziemlich cool :)

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Mittwoch, 14.10.2026

Arbeit, Mittags Erledigungen (Altglas wegbringen + Einkaufen), Arbeit, anschließend Mathe mit den Kindern üben, Sport.

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Dienstag, 13.10.2026

Direkt Worten Taten folgen lassen und mich tief, tief in das KI-Tool der Firma eingegraben, um Teile meiner Arbeit zu agentisieren. Die eigentliche Arbeit erledigte die Maschine für mich:

  1. Sinngemäßer Auftrag: Erstell mir einen Prompt, mit dem ich einen mehrstufigen Agenten-Anforderungsprozess erstellen lassen kann. Ich verlinkte die Doku, nannte die Tools, beschrieb mein Vorgehen und bekam als Ergebnis den gewünschten Prompt.
  2. Den Prompt ließ ich in einem weiteren Schritt im nächsten Chat gegenprüfen und validieren, es ergaben sich ein paar Rückfragen und Optimierungen. Ergebnis: Eine verbesserte Prompt-Version.
  3. Die verbesserte Prompt-Version gab ich in einen neuen Chat ein, die Maschine erstellte daraufhin einen „Skill“ der die von mir gewünschten mehrstufigen Schritte mit diversen Angaben/Anreicherungen enthielt.
  4. Nun folgte das Testing anhand eines echten Beispiels. Die Maschine und ich iterierten uns gemeinsam durch, irgendwann funktionierte alles so wie ich es für richtig hielt.
  5. Finaler Test: Eine von mir an mich selbst gesandte Mail wurde automatisch in Outlook erkannt, verarbeitet, qualifiziert. Es wurden offene Punkte erkannt, als Frage formuliert und als Mail-Entwurf in Outlook angelegt. Parallel wurde ein Jira-Ticket gem. interner Vorgaben/Templates erstellt sowie mein Übersichts-Excel im Sharepooint-Ordner aktualisiert– und das alles binnen 3 Minuten.

Ziemlich krass. Ich freu mich schon auf weitere Anforderungen, anhand derer ich das prüfen kann.
Im Anschluss beantragte ich Zugriff und Berechtigungen für Claude Code. Wenn ich das habe, verknüpfe ich den bestehenden Anforderungsprozess mit Claude Code und lasse meinen Anforderungs-Agentenprozess eigenständig Code prüfen und per Playwright System-Umgebungen anschauen/interpretieren/Lösungen vorschlagen.
Vielleicht könnte ich sogar selbst Code generieren… Das sollte eigentlich funktionieren. Mal gucken was die Entwicklung dazu sagt.


Abends mit der Büro-Runde DSA gespielt bzw. gemeistert. Ich war ein bisschen aufgeregt, das legte sich aber recht fix. Die Heldengruppe machte so ungefähr das, was ich wollte/geplant hatte, kam aber viel schneller voran als antizipiert. Nach der Essenspause legte sich das, weil das Abenteuer komplexer wurde und sie immer mehr soziale Interaktionen mit den NPCs hatten, Spuren kombinieren und durch die Gegend reisen mussten. Gegen Ende musste ich trotzdem improvisieren, weil ich nur ungefähr die Hälfte des Abenteuers vorbereitet hatte und wir über diesen Teil hinaus kamen. Funktionierte aber auch gut.
21 Uhr war Schluss, die kurze Feedbackrunde ergab das alle Spaß hatten und zufrieden mit meiner ersten Meisterrunde waren. Hurra!
Sehr happy und fröhlich zur Friedrichstraße gelaufen und zufrieden nach Hause gefahren.

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Montag, 12.10.2026

Die letzten Wochen über tiefe Einblicke in das KI-Setup von Entwicklung & Quality Assurance bekommen. Super spannend. Die eigentliche Arbeit hat sich bereits massiv verlagert: Es geht weniger darum, Code zu schreiben/Artefakte zu prüfen als darum, das richtige KI- und Agentenkonzept aufzusetzen, zu orchestrieren, zu prüfen und der Maschine Feedback zu geben. Sehr beeindruckend.
Ich überlege seitdem, wie ich dem Nacheifern kann. Ich werd die Tage mal auf Basis meiner für das ISO-Audit angefertigten Doku mit Hilfe von Claude prüfen, inwieweit sich Arbeitsschritte von mir wegoptimieren lassen. Mir schwebt z.B. ein mehrstufiger Agentenprozess vor, der eingehende Anforderungen selbstständig für Folge-Schritte qualifiziert. Denkbar wäre auch, mit Zugriff auf Code Repositories und Test-Frameworks wie Playwright Anforderungen direkt gegen den IST-Stand abzugleichen und Lösungswege zu evaluieren.


Nachmittags endlich wieder Sport. Ich stieg bewusst locker ein, fühlte mich aber trotzdem als ob mir die drei Wochen einen großen Teil meiner Kraft und Kondition geraubt hatten. Blöd. Aber was hilfts ¯\_(ツ)_/¯

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Sonntag, 11.10.2026

Die Kette ist drauf! Es ging dann sehr schnell, als ich Claudes Tipp, das Hinterrad etwas nach vorne zu schieben um Spannung zu reduzieren, befolgte… so eine einfache Sache :(
Richtig cool wären bei solchen Reparaturen Smart Glasses mit integrierter KI, die sieht was ich sehe und on the fly Vorschläge machen kann.


J war ab Mittag bei einem Kindergeburtstag, M bis in den Vorabend außer Haus. G langweilte sich ein bisschen, beschäftigte sich aber doch recht viel in ihrem Zimmer. Das war ziemlich entspannt.


Über Mittag und Nachmittag die diversen Baustellen an den diversen Rädern einmal mit Claude durchgespielt. Mittendrin mit Jott drüber sinniert, ob es bei einem 90-EUR-Rad wirtschaftlich ist, Zeit und Geld reinzustecken oder ob man (ich) gutes Geld schlechtem hinterherschmeißt. Mein Schluss: Vom rein finanziellen her ists i.O., da Werkzeuge und Ersatzteile günstiger als ein neues Rad sind und ich mir nach den noch ausstehenden Reparaturen Ruhe verspreche (diesmal aber wirklich!). Meine Zeit und Energie sind ein anderer Faktor, aber die Suche nach einem neuen Rad nervt mich auch (und dann das hinfahren und angucken…). Und wenn ich bedenke, wie groß das Sparpotential im Vergleich zu professioneller Fahrradreparatur bzw. auch Neukauf eines Rads in einem Fahrradladen/Fahrradhaus ist, investiere ich das gern.


Beim Heimfahren vom Kindergeburtstag mit J und G wäre G beinahe angefahren worden. Eine Autofahrerin ignorierte die grüne Fußgänger- und Radfahrer-Ampel und bog ohne Blick zur Seite ab. G konnte gerad noch ausweichen, das Auto fuhr einfach weiter als ob nichts gewesen wäre. Uns ging ganz schön der Puls, G war den Rest des Nachmittags ziemlich angefasst (ich auch, aber vor allem wütend auf die Autofahrerin).


Jott hat ein paar sehr schlaue Sachen gesagt und aufgedeckt, wieso Ein- und Durchschlafen gerade schwierig für J sein könnte. Ich habe eine weise alte Frau im Körper einer nicht ganz so alten Frau an meiner Seite.
Mich nervts trotzdem.

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Samstag, 10.10.2026

Schulkram und Üben nach dem Frühstück, inkl. anmaulen lassen durch die beteiligten Kinder. Totaler Scheiß.


Fahrradfrickeleien am Nachmittag. Ich hatte mir vorgenommen, an Gs alten Rad die Bremsen auszutauschen (easy) und eine neue Kette ranzubringen, die ich vorher kürzen würde. Das Kürzen bekam ich noch ganz gut hin, aber das erneute aufsetzen stellte mich auf die Probe: Die Kette schien einen halben Millimeter zu kurz, ich bekam das Kettenschloss nicht zu. Auf Grund der fortschreitenden Zeit am Vorabend brach ich ab und besprach das Problem mit Claude, die Lösungsvorschläge probiere ich morgen aus.
Auf YouTube sieht das alles immer einfacher aus… Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht praktisch genug veranlagt bzw. vielleicht fehlt da auch einfach ganz viel Erfahrung.


M war den Tag über mit einem Freund unterwegs und übernachtete auch noch spontan dort. Das machte unseren Tag ein bisschen einfacher, da nur zwei Kinder zu Hause waren.


Abends zu lange am Computer gespielt, als ich Feierabend machte war es kurz nach 23 Uhr und ich schon ganz rammdösig. Leider konnten wir dann nicht direkt schlafen gehen, weil J ungefähr zeitgleich aufwachte und nicht wieder einschlafen konnte. Komplettes Drama, erst wanderte er ins Wohnzimmer wo er aber bei laufenden Spüler nicht schlafen konnte, und dann ich als er wieder bei uns auf der Matte stand. Schlafen konnte ich dann auch erst ab ~halb Zwei, als der Spüler fertig war.
Kinder…

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Freitag, 09.10.2026

Direkt Stressgefühl bei der Tagesplanung am Morgen. J wollte gern früher nach Hause kommen, weil die Klasse nachmittags aufgeteilt wird und er zu einer 1. Klasse gehen müsste. Valider Punkt, ich konnte verstehen, dass er das nicht möchte.
Dann weitergedacht: Zwischen 9 und 11 käme Rewe, gegen 12:30 Uhr mache ich Mittagspause, ab 13:30 Uhr würden separat M, G und Jotts Mama eintrudeln und dann nach und nach zum Schwimm- und Fußballtraining aufbrechen. Dazu noch die üblichen Paketboten (unter 2x klingeln am Tag läuft hier nichts)… Ich war schon mit den Nerven am Ende bevor der Tag so richtig losging.
Dann der Geistesblitz: Heute stand nichts, gar nichts, an. Keine Termine, keine dringenden Aufgaben, nichts. Zudem hatte unser Chef kürzlich darum gebeten, Urlaube und Überstunden abzubauen…
Das tat ich dann auch: Als alle aus dem Haus waren, klappte ich den Rechner auf, meldete mich ab, frühstückte in aller Seelenruhe und machte mich dann daran, den Tag zu füllen.


Am nächsten Dienstag werde ich für die Rollenspielrunde im Büro ein Abenteuer meistern. Ich habe mir „Der Werwolf von Quastenbroich“ ausgesucht und bereitete mich heute darauf vor. Abenteuer lesen, Szenen durchgehen, mir überlegen wie ich die Personen spiele, Überleitungen/Brücken vom alten Abenteuer ins neue sowie zwischen den Szenen ausdenken… Das machte unwahrscheinlich Spaß und beschäftigte mich zwei, drei Stündchen.


Als Nachmittags alle ein- und ausgeflogen waren (es kam wie morgens erwartet– alle 20 Minuten Türklingeln ab 13:30 Uhr), schnappte ich mir meinen Einkaufszettel und fuhr zum Asia-Markt am Alexa, um Zutaten für Mapo Tofu und Dan Dan Noodles zu kaufen (und Kimchi <3). Auf den Ohren einen Actual Play Podcast zum „Werwolf von Quastenbroich“, um mir Anregungen zu holen.
Der Einkauf stresste mich ganz schön, weil ich a.) keine Ahnung hatte, was wo stand, b.) ich beim Großteil der Produkte nicht wusste wie sie aussehen und c.) ich im Laden beim Großteil der Produkte nicht wusste, ob das die richtigen für mich sind. Mir wurde aber schnell und freundlich geholfen, so ging ich mit allen noch fehlenden Zutaten (bzw. entsprechenden Ersatz) nach Hause.


Abends Downton Abbey. Heute wurde es positiv emotional, das fing uns nach den letzten Folgen gut auf.

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Donnerstag, 08.10.2026

Ins Büro gefahren und dort die selben Dinge wie zu Hause gemacht, außerdem noch das ein oder andere Schwätzchen mit den Kolleg:innen geführt.


Mittags mit einer ehemaligen Kollegin/Bekannten getroffen, über ein Schnitzel und eine Cola viel erzählt.


Abends endlich wieder Italienisch an der VHS. Ich hatte Glück im Unglück: Unsere Lehrerin war letzte Woche auch krank, daher habe ich nur eine Session verpasst.
Von einem weiteren Teilnehmer erfahren, dass er eine italienischstämmige Freundin hat. Tja… So kann mans auch machen. Wobei er zu Hause offenbar nicht italienisch spricht, weil das die Paarzeit auf eine harte Probe stellt (kann ich mir SOFORT vorstellen).
Auch heute sehr beschwingt den Kurs verlassen, das hat echt Spaß gemacht.

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Mittwoch, 07.10.2026

Endlich ein zweites iPhone zu okayen Preis (86 EUR für gut erhaltenes iPhone 11, das geht schon in Richtung Schnäppchen) ersteigert. Die Ebayerin möchte es morgen verschicken. Ich hoffe, diesmal geht alles glatt– dann wär ich nämlich erstmal durch mit dem Thema.


Morgens mit Jott abgestimmt, dass wir nächstes Jahr in den Osterferien nach Prag fahren. Sie hat die letzten Tage geplant und Feder geführt, ich musste heute nur noch den inneren Sparfuchs/Geizhals überstimmen und ihren Plänen zustimmen. Das wird toll :)


Ich liebe es, wie zugänglich Wissen durch KI-Tools wird & wie einfach die Einarbeitung in komplexe Themen dadurch wird. Heute einen Teil des Arbeitstags geopfert und mich endlich mal mit dem Thema Wohnen in Berlin befasst. Nun bin ich, denke ich, schlauer :)