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Montag, 28.09.2026

Back to business. Arbeit und Haushalt im Gleichklang, Nachmittags Hausaufgabenbetreuung und Unterstützung bei der Berichtigung zweier Tests. Kleines Erfolgserlebnis: Die heutigen Mathe-Aufgaben konnte ich alle lösen.


Die Zwillinge starten mit anderen Noten als erhofft ins neue Schuljahr, wir müssen gegensteuern und uns Nachmittags wohl doch mit ihnen hinsetzen und kontinuierlich Schulstoff wiederholen/üben. Mein Plan ists, an meinen Home-Office-Tagen etwas weniger zu arbeiten und so mehr Zeit für Hausaufgaben zu haben. Die verlorene Zeit gleiche ich an den Bürotagen aus.


J (und seine Oma) kamen sehr happy vom Fußballtraining zurück. Wenn man den beiden zuhört scheint es genau das richtige für sie zu sein. Schön, dass das nun möglich ist :)
G und M blieben heute noch zu Hause und nahmen nicht am Schwimmtraining teil, sie sollen sich noch ein bisschen erholen.


Fix und alle am Abend. Was am meisten schmerzte waren die lediglich 30 Minuten Me-Time– der Rest bestand aus Haushalt, Schulbegleitung, Arbeit und noch mehr Haushalt.

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Sonntag, 27.09.2026

Fieberfrei und deutlich klarer aufgewacht, die Garmin zeigte eine zu 90% gefüllte Body Battery an. Das hielt ich für ein bisschen (sehr) übertrieben, ich hätte heute statt Bäumen maximal Grashalme ausreißen wollen.


Für den Tag war nichts geplant, niemand kam zu Besuch, das tat uns allen sehr gut. Ich hatte Nachmittags die Muße, Js Dungeons und Dragons Charakter nach seiner Anleitung zu erstellen und eine Spielanleitung in einfachen Worten zu schreiben. Dabei fiel mir wieder mal auf, wie komplex das alles ist und wieviel MATHE drinsteckt.


Mit Jott Abends das Finale der zweiten Staffel Downton Abbey geschaut und sehr bezuckert gewesen, dass Matthew und Mary nun doch und ENDLICH heiraten werden.

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Samstag, 26.09.2026

Etwas besser geschlafen die Nacht, morgens nicht komplett zerstört aufgewacht. Ich werte das als gutes Zeichen.


Auch heute wieder viel gelegen und piano gemacht. Sehr gefreut, dass das Fieber zum Abend nicht zurückkam.


G gings heute besser als gestern, M sah auch lebendiger aus, klingt aber noch ziemlich gruselig wenn er hustet.

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Freitag, 25.09.2026

Morgens hatte G Halsschmerzen und blieb gemeinsam mit M zu Hause.


Keine Besserung zu gestern bei mir, erneut krank gemeldet und das selbe Tagesprogramm wie gestern durchgezogen– beinahe zumindest. Vormittags kam Rewe und Nachmittags mussten ein paar Dinge (Hausaufgabenbetreuung, Wäsche legen, Essensbestellung der Kinder) erledigt werden. Aber davor, dazwischen und danach gelegen, geschlafen, Podcast gehört.


… mich nervt, dass der Alltag immer und immer und immer weitergeht. Egal was ist.


Nachmittags Lagebesprechung mit meinen Eltern, morgen wollten wir einen runden Geburtstag meiner Mama feiern. Schweren Herzens abgesagt. Ich glaube nicht an eine Blitzgenesung der Kinder und mir, außerdem sind wir mit Sicherheit hochgradig ansteckend– das kann man niemandem zumuten.


Heute Abend nicht ganz so hohes Fieber, nur 38.7°C

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Donnerstag, 24.09.2026

Morgens einmal wie vom Traktor überfahren gefühlt, krank gemeldet und den Tag größtenteils liegend und Podcasthörend verbracht. Kein schlechtes Gewissen auf Grund der Krankmeldung, Fieber ist der Beweis für „richtiges“ Kranksein.
Zum späten Nachmittag steigende Temperaturen, Abends wieder Fieber jenseits der 39°C.


Morgens schweren Herzens und traurig den Italienischkurs abgesagt. Aber ach, es bringt ja nichts.


J ging heute in die Schule, M blieb zu Hause. Er ist zum Glück pflegeleicht und genießt es, seine Ruhe zu haben, im Bett zu lümmeln und Podcasts zu hören/sich Sachen auszudenken und aufzuschreiben/zu zocken.

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Mittwoch, 23.09.2026

M und J blieben heute zu Hause. J hustete sich beim Frühstück (mal wieder) die Lunge aus dem Leib, M hatte so wie ich Halsschmerzen und fühlte sich (auch so wie ich) krank. Uff.


Weil für drei Mittagessen nicht genügend Essen da war, beschloss ich, dass heute der Tag der Tage ist an dem ich zum ersten Mal eine richtige Hühnersuppe koche– die Bazillen müssen raus, Hühnersuppe ist DAS Gericht bei Erkältungen. Schmeckte den Jungs richtig gut, sie aßen zwei Portionen. Ich fands okayish, ich bin aber auch Suppenkasper.


Die ISO-Audit-Dokumentation und -Präsentation nach einer Review durch unser KI-Tool vervollständigt und abgeschlossen. Schön wäre es ja, wenn unser ISDS-Team diese Review durchführen könnte, das sagt aber nur sowas wie „Ihr seid der Fachbereich, ihr wisst das am besten“ und hält sich zurück. Ich weiß es natürlich nicht und kann auch gar nicht einordnen, aber diskutieren bringt ja nichts. Also ließ ich alles gegen Kapitel 8.32 der ISO 27001 gegenchecken, ergänzte und habe nun ein leidlich gutes Gefühl.


Den Tag immer kranker gefühlt, nach dem Essen hingelegt und am Nachmittag gegen 16 Uhr die Segel gestrichen und ins Bett gegangen. Abends 39.7°C Fieber. Möp. Ich dachte immer, drei Tage kommt eine Erkältung– wenn man Dienstagmorgen als Startpunkt nimmt, waren das gerade mal anderthalb Tage. Aber vielleicht gehts dann umso schneller vorüber.

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Dienstag, 22.09.2026

Mit Halsschmerzen aufgewacht, ein Traum. Ich sehe Gefahr für den Italienisch-Kurs am Donnerstag und den runden Geburtstag meiner Mama.

Direkt Ingwer-Tee angesetzt, mir einen Schal und dicke Socken (ich fror den größten Teil des Tages) angezogen, Zink eingeworfen und mehrfach über den Tag verteilt mit Salzwasser gegurgelt.


Die Kinder waren heute morgen leidlich okay drauf, sie wollten allesamt in die Schule und machten auch im Laufe des Tages von den prophylaktisch ausgeteilten Sportbefreiungen keinen Gebrauch.


Arbeit: Ergänzen der Präsentation für die ISO-27001-Rezertifizierung um Infos, die laut KI-Tool noch fehlten. Da kommt die nächsten Tage noch etwas Arbeit auf mich zu.
Des weiteren Anforderungsmanagement für ein etwas größeres Feature betrieben und viel mit Leuten gesprochen.


Muskelkater im Po. Entweder von den vertical planks oder Vrikshasana oder den Single Leg Rumanian Deadlift. So viele Optionen! Freut mich aber, dass die Übungen bislang vernachlässigte Muskelgruppen ansprechen.


Mit G haben nun alle Kinder ihre zweite HPV-Impfung bekommen. Jotts Mama war heute mit ihr beim Kinderarzt, das Thema ist somit erledigt.


Goldene Zeiten fürn J brechen an: Er wird am Montag zum Probetraining eines örtlichen Fußballvereins gehen, sein Traum wird wahr.
Da M und G nun gemeinsam zum Schwimmtraining fahren und Jotts Mama dadurch frei ist, könnte sie ihn regelmäßig zum Training begleiten– das wäre ein Win Win für beide.


Ich finde es faszinierend und erschreckend, wie sehr die großen Medienhäuser gegen die Linke in Berlin anschreiben. Kommt mir sehr unverhältnismäßig vor. Ich kann mich nicht erinnern, dass es z.B. nach Jens Spahns „Rückkehr“ in die Politik (nach de facto drei Tagen Abwesenheit) dermaßen viele Empörungsartikel gab.


„Go sacrifice final“ – „sacrifice rational“


Krass: KI-Agenten opfern sich zu Gunsten ihres Schwarms
Kompletter Kontrollverlust. Das ist schon gruselig, die Vorfälle scheinen sich in der letzten Zeit zu häufen.

Auf unserem Teamtag wurden diese Vorfälle sinngemäß so eingeordnet: Die verschiedenen Firmen müssten nun eben beweisen, dass ihre Agenten auch „ausbrechen“ können. Ich weiß nicht recht, welches Lager recht hat, finde es aber bedenklich wenn Tools tatsächlich ein Eigenleben entwickeln.

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Montag, 21.09.2026

Relativ spontan den Nachmittag freigenommen weil ich so viele Überstunden hab. Ich fing mit einer Kellerentrümpelung an (zuviel Kram, wir können uns darin kaum noch bewegen) und schaute am lebendigen (als ob) Objekt (meinem Fahrrad), ob ich alles für Kassetten-, Ketten- und Bremsschuhwechsel da hatte. Wäre dem so gewesen, hätte ich direkt alles machen können– da mir aber eine Kettenschlosszange fehlte*, baute ich einmal das Hinterrad aus, prüfte ob ich mit Kettenpeitsche/Kassettenentferner die Kassette wirklich abbekomme (ja) und baute dann alles wieder zusammen.


*die Erkenntnis kam mir, als mir auffiel das die alte Kette geöffnet werden muss um abgenommen werden zu können, ich bin wirklich ein Vollprofi

Wieder in der Wohnung bestellte ich dann nicht nur die Kettenzange, sondern auch einen Kettennieter und Bremsschuhe für Gs altes Rad- ich bastel das zurecht und freu mich wenn ichs hinkriege, egal was ich dafür beim Verkauf bekomme.


Nachmittags die übliche Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz. Es hatte mit 16°C endlich normale, angenehme Temperaturen, ich sportelte sehr beschwingt.


Bei der Rückkehr waren alle Kinder krank und quengelig. Dazu muss man wissen, dass G am vorletzten Wochenende und den darauffolgenden Tagen erkältet war, ein paar Tage später auch J. M war letzte Woche wegen seiner Kopfschmerzen zwei Tage zu Hause. Eigentlich dachte ich, dass wir es überstanden hätten; daher waren G und M auch heute beim Schwimmtraining. Tja.
G klagte über Hals- und Ohrenschmerzen, J über Halsschmerzen und Krankheitsgefühl, M hatte Halsschmerzen und außerdem einen schmerzenden Finger, den er sich vor Wochen umgeknickt hatte. Uff. Und das ungefähr 90 Sekunden nachdem ich nach dem Sport zur Tür reinkam. Verdruss und situative Überforderung galore.


AI-generated posters don’t have to be horrible (via Philipp)
Gute Sammlung von Designstilen die man ausprobieren kann, wenn das eigene KI-generierte Bild nicht (ganz) nach AI Slop aussehen soll.


Neue Perle entdeckt im Lofi Girl Stream: Sarcastic Sounds – Wish you were mine

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Sonntag, 20.09.2026

Mit S aufs Rad geschaut, leider auch nicht erfolgreich. Ich tausch nun einmal den Schaltzug komplett aus und schau, ob das was bringt. Zur Not muss ichs in den Fahrradladen bringen.
Ich bin genervt, gleichzeitig machts mir auch (ein bisschen und mit Abstand) Spaß, daran herumzubasteln. Ich lerne ordentlich was dabei und mach was mit den Händen, das ist mal ’ne andere Erfahrung.


Nach dem Essen Catan mit der Seefahrer-Erweiterung gespielt. Zog sich etwas, wir krönten A nach Aufforderung zur Siegerin und aßen dann Kuchen– Jott hatte Quarkkuchen und Apfel-Zimtschnecken-Kuchen gebacken.


Ab 18 Uhr die Wahlauszählung verfolgt. Sah prinzipiell gut aus, eine recht hohe Wahlbeteiligung und eine etwas schwächere AfD als berechnet. Wir freuten uns zudem über den generellen Ausgang der Wahl.


Abends Couching mit „The Ministry of Ungentlemany Warfare“. Gute, seichte Action-Unterhaltung, ein klassischer Guy-Ritchie-Film.

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Samstag, 19.09.2026

Fahrradreparaturtag. Zu erledigen war:

  1. Einstellen der Schaltung am neu gekauften Fahrrad
  2. Einstellen der Schaltung an Gs Rad– die war nämlich nur super schwer zu verstellen
  3. Austauschen von Bremsen und Kassette an meinem Rad
  4. Reifenwechsel an Gs alten Rad um es endlich bei Kleinanzeigen einstellen zu können
  5. Anbringen eines Korbs an Gs aktuellen Rad

Bis auf #1 und #3 schaffte ich alles. #5 war demutlehrend („humbling experience“)– ich stieg nicht durch, wie das gehen sollte, der Korb wackelte immer und lies sich abziehen. Jott, zufällig vom Einkaufen zurückkommend, löste das Problem nach einem kurzen Blick und kombinierte Träger, Schrauben und Korb sehr anders als ich es getan hatte– der Korb hielt. Das hat Parallelen zum fehlenden Lösungsvermögen bei Gs Matheaufgabe ein paar Tage früher– ggf. bin ich nicht der größte Logiker/Praktiker (aber immerhin hab ich gesehen wie Jott das gemacht hat und kanns beim nächsten Problem nachmachen).
Beim Einstellen der Schaltung am neu gekauften Rad (#1) war ich eigentlich gut dabei und löste das Grundproblem, schaffte es aber nicht das Schleifen der Kette in bestimmten Gängen zu beheben. Durch das wiederholte Schrauben, Wackeln, Nachjustieren wurde es dann wieder schlimmer, ich gab irgendwann auf und fragte bei S nach, ob wir morgen gemeinsam raufschauen können.
Für mein Rad (#3) fehlte am Ende die Zeit, das muss ich demnächst mal machen. Die Kinderräder hatten Prio, ich kann ja noch problemlos fahren.
Insgesamt fühlte sich das Tagwerk reichlich unbefriedigend an. In den YouTube-Videos sieht alles immer ganz leicht aus, in echt fluppts dann leider nie so.


Eine Sache begeisterte mich dann sehr: Mit wenigen Handgriffen, WD40 und Alufolie befreite ich den Gepäckträger von Gs alten Rad von Flugrost.

Links mit Flugrost, rechts ohne.

Dadurch wirkt das Rad direkt ein bisschen besser erhalten und wertiger.

Ich überlege nun, ob ich die Kette (angerostet) und die Bremsen (abgenutzt) auch noch austauschen sollte. Das sind Zusatz-Kosten von ungefähr 25 EUR (ohne Mensch-Kosten), bei denen ich nicht weiß ob sie sich lohnen: Da ich keine Garantie habe, ob und für wieviel Geld ich Rad verkauft kriege, könnte das ein Zuschussgeschäft sein.
Andererseits würd ich das, glaub ich, gern als Mini-Bastelprojekt machen…


Abends eine Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz eingelegt und den Frust weggeturnt. Ich habe mein Trainingsprogramm angepasst und für den stabilen Core/Gleichgewichtstraining vertical planks (2x 30s/Seite), Vrksasana (die Baumstellung aus dem Yoga, auch hier 2x 30s/Seite) und Single Leg Romanian Dead Lifts (3x 10/Seite, erstmal ohne Gewicht) in den Plan integriert. Sobald ich mich dran gewöhnt habe, steiger ich die Zeit bzw. ergänze Gewicht.


Schönes Portrait über Lazarus »Laz« Lake und den Backyard Ultra

Bei einem Backyard Ultra starten alle Teilnehmer gemeinsam und laufen einen abgesteckten Rundkurs ab. Die Strecke ist 4,167 Meilen lang, also 6,706 Kilometer. Für diese Runde haben sie genau eine Stunde Zeit. Wenn Sie nach 50 Minuten zurückkommen, haben Sie zehn Minuten Pause. Wenn Sie 59 Minuten brauchen, bleibt ihnen noch eine Minute. Zu Beginn der nächsten vollen Stunde müssen sie jedenfalls wieder an der Startlinie stehen. Wer die Runde nicht innerhalb einer Stunde beendet oder nicht rechtzeitig im Startkorridor steht, scheidet aus. Das ist es auch schon: jede Stunde dieselbe Strecke, immer wieder.

Was ich beinahe philosophisch finde, steckt in folgenden Sätzen:

Wenn Sie sehr weit laufen wollen, brauchen Sie jemanden, der ebenfalls sehr weit laufen kann.
[…]
Das Prinzip steckt in den Regeln: Wer weit kommen will, braucht jemanden, der ebenfalls weit läuft. Denn sobald der vorletzte Läufer es nicht mehr ins Ziel oder in die nächste Runde schafft, ist das Rennen vorbei. Die anderen sind also Konkurrenten – und gleichzeitig ermöglichen sie es überhaupt erst, so weit zu kommen.

Ohne Wettbewerber keine Höchstleistung, keine Verbesserung. Oder auch: Nur gemeinsam als Community können die Teilnehmenden Spitzenleistungen erbringen.