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Freitag, 07.08.2026

Nach dem Mittagessen die Erfüllung von Gs Ferien-zu-Hause-Unternehmungs-Wunsch in Angriff genommen: Wir fuhren in den Hollandpark. Seit dem letzten Besuch war ordentlich was passiert, unter anderem wurde eine Achterbahn gebaut… Während ich nach einer Runde von weiteren Fahrten Abstand nahm (mir war schon während der Fahrt und erst recht danach kotzübel), kannten die Kinder kein Halten und verbrachten den halben Nachmittag mit Achterbahnfahren. Jott und ich saßen rum, guckten Leute, guckten Handy, guckten Kinder und hatten einen recht entspannten Nachmittag.
Nachdem sich die Übelkeit gelegt hatte, rutschte ich noch ein bisschen mit den Kindern (und allein), danach gings wieder nach Hause.

Schöner Nachmittag, gern wieder. Wir überlegen nun, ob sich ggf. doch eine Jahreskarte lohnen würde. Andererseits: Bislang waren wir ja auch nicht so oft da.


Ich Schlaufuchs: Unsere Karak-Anleitungen sind verschollen, bei der Runde am Mittwoch musste ich erstmal online die Anleitungen für unsere drei Versionen suchen und dann öfter nachlesen, welche Heldenfähigkeiten es gibt. Als Lösung kippte ich heute die Anleitungen in Gemini und befahl, mir eine ausdruckbare Übersicht zu erstellen. Das funktionierte super, die Anleitung kommt nun in die Karak-Verpackung und ist ab sofort wieder analog griffbereit.


Die letzten Wochen nicht auf Zeit Online gelesen, sondern nur über den 0630-Podcast/die Krautreporter-Morgenpost (international) sowie den Checkpoint-Newsletter vom Tagesspiegel (regional) Nachrichten konsumiert. Funktioniert auch, alle wichtigen Dinge erreichen mich. Mir fehlt mitunter der Deep Dive, ander die gewonnene Zeit und die Abkehr vom Suchtverhalten ist mir mehr wert.
Dabei gemerkt: Der Podcast allein würde auch reichen. Vielleicht reduzier ich den Konsum noch eins runter.


Abendprogramm: Fuze. Gefiel uns beiden gut. Action, Spannung, Plottwists– kann man gut als Feierabendfilm machen.

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Donnerstag, 06.08.2026

Vormittags in die Bibliothek gefahren, vor allem die Jungs liehen sich neuen Lesestoff aus. Leider ausschließlich Mangas. Aber immerhin lesen sie dadurch.


Nach Rückkehr kauften sich die Jungs einen neuen Brawlpass für Brawlstars bei mir. Ich bin weiterhin zwiegespalten, weil ich das für keine gute Investition ihres Taschengeldes halte– aber es ist eben ihr Taschengeld. Auch der Hinweis, dass die 15 EUR gerade so vom monatlichen Taschengeld eines 4.-Klässlers gedeckt werden können und dann keine weiteren Ausgaben drin sind, erzeugte nur Schulterzucken als Reaktion.
So soll es denn sein.


Heute wurde der Ferien-zu-Hause-Unternehmungs-Wunsch von J erfüllt: Wir fuhren ins Kino Union und sahen uns „Spider-Man: Brand New Day“ an. Ich hatte vor dem Film nur wenig Lust, gute zweieinhalb Stunden im Kinosessel zu sitzen und die x-te Aufmachung eines Marvel-Films zu schauen, wurde dann aber wider Erwarten doch sehr gut unterhalten. Der Film war kurzweilig, an einer Stelle sogar unerwartet lehrreich und sehr, sehr unterhaltsam. Definitiv einer der besseren Marvel-Verfilmungen und auch besser als die letzten Spider-Man-Filme.


Anschließend die erste Sporteinheit seit fast zwei Wochen. Eigentlich wollt ich an der Ostsee auch Sport treiben (entsprechende Trainingsorte waren schon eingespeichert), aber da passte es aus verschiedenen Gründen (Tagesablauf, Sonnenbrand, Wetter, Befinden, Erschöpfungslevel) nicht in die Tage. Jedenfalls: Uff. Sehr anstrengend, ich fühlte mich schon mittendrin gerädert und später am Abend umso mehr. Ich verpasste es, vorsorglich vor dem Schlafen noch eine Ibu zu nehmen und lag daher mit schweren Gliedmaßen wach.

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Mittwoch, 05.08.2026

Vorfreude auf die nächste Woche. Ab Montag sind tagsüber 3/5 hier Wohnende außer Haus, es wird hoffentlich ruhig und entspannt. M ist zwar die letzten zwei Ferienwochen zu Hause, aber er hat schon angekündigt ganz viel lesen und spielen zu wollen– das sollte also zumindest leiser werden als aktuell.
Außerdem freu ich mich auf die Bürotage, wenn ich nur mit Erwachsenen in Kontakt komme.


Noch rechtzeitig vor Absenden der Rewe-Bestellung dran gedacht, dass das Kind ja auch zu Mittag essen muss und entsprechend geplant. Dafür gibts ein Bienchen von mir für mich.


Gewitter am Morgen, den Tag über gabs Waschküchenwetter. Ich hasse es es aus tiefstem Herzen und freu mich auf den Herbst.


Die Kinder klagten Vormittags über krasse Langeweile, weil ich zwischen Frühstück und Mittag die Nutzung von Medien und Geräten mit Bildschirm untersagt hatte. Nach ungefähr 10 Minuten mosern und langweilen fingen sie wieder an, zu spielen und kreativ zu werden– so wie immer. Wieso braucht es immer diese Verbote und den dazugehörigen Stress?


Mit großem Bedauern die D&D-Runde, bei der ich hätte mitmachen können, abgesagt. Die letzten wurde der Unwillen, alle zwei Wochen nach Dahlem zu fahren und inkl. Anfahrt und Spielzeit 1/2 Samstag zu investieren, immer größer. Das verbindliche, langristige und feste Commitment zur Runde schreckte mich ab, meine Prioritäten liegen woanders (z.B. beim Sport & zu Hause). Also rechtzeitig die Reißleine gezogen und den Leuten Bescheid gesagt.
Mich überrascht das selbst– noch vor zwei Wochen hätt ich Stein und Bein geschworen, dass es genau das ist, was ich möchte.
Es bleibt also erstmal bei den ~monatlichen DSA-Abenden im Büro.


Nachmittags eine ausgiebige Runde Karak mit den Kindern gespielt. Eigentlich war mir nach Catan, aber ich ließ mich überstimmen. Das war gut, nach anfänglichen Frotzeleien der Kinder untereinander hatten wir allesamt Spaß.


Mit den Kindern Abends Enola Holmes 2 geschaut. Zwei Kinder konnten danach nicht schlafen, weil sie die Moriarty-Darstellerin zu unheimlich fanden. Einerseits vermutlich ein Qualitätsmerkmal für eine Schauspielerin– andererseits eher uncool für unsere Abendpläne.

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Dienstag, 04.08.2026

Zwei Rashguards (klingt cooler als es ist, nämlich nur Shirts aus Kunststoff mit UV-Schutz 50+) bestellt, wir wollen nämlich mit den Kindern nochmal Baden gehen und diesmal möchte ich nicht verbrennen; außerdem einen Termin für März nächstes Jahr angelegt zu dem ich tiefer ins Sonnenschutz-Rabbithole abtauchen werde und dann entscheide, wie ich mich für den nächsten Sommerurlaub vorbereite.


Vormittags mit G mein Rad vom Fahrradladen abgeholt. Ich musste, anders als ich es im Urlaub am Telefon verstanden hatte, gar nichts bezahlen, denn die Info welche Teile gewechselt werden müssen gabs nach einem Mini-Checkup des Fahradladens bevor sie irgendwas machen. Freute mich sehr, ich ging davon aus das diese Info Teil der 70-EUR-Inspektion ist. Dafür gabs Futter für das Trinkgeld-Schwein.
Zu Hause mit Hilfe von Gemini & Google recherchiert, welche Ersatzteile ich benötige, wie ich die wechseln kann und ob ich Spezialwerkzeug brauche. Am Ende hatte ich Bremsgummis sowie ein Set bestehend aus passender Kassette und Kette bestellt. Das zum Austausch benötigte Werkzeug hat S vorrätig, das musste ich zum Glück nicht kaufen.


Den Tag über langsam gemacht, wir hatten Waschküchenwetter mit gefühlt 95% Luftfeuchtigkeit, zudem fühlte ich mich ganz schön schlapp und k.o. Die Haut spannte am ganzen Körper und tat auch „tief“, also nicht nur an der Oberfläche, weh, trotz exzessiven Eincremens der letzten Tage.


Abends wieder knatsch, ein Kind konnte nicht schlafen und kam 22:30 Uhr in unser Schlafzimmer. Ärgerte mich sehr, weil ich nach den letzten Tagen meine Ruhe haben wollte. Es nervt mich, dass es einfach keinen Rückzugsraum gibt wo ich wirklich verlässlich länger ungestört sein kann. Ich zog dann ins Bad um, aber da kam dann auch wieder ein Kind vorbei weil es auf Klo musste. Es wäre so schön, wenn es bezahlbare größere Wohnungen gibt.

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Montag, 03.08.2026

Rückfahrt. Wir kamen gut durch, Jott fuhr uns sicher nach Hause. Nach Ankunft komplette Erschöpfung, obwohl ich nur Beifahrer war. Es half nur innehalten und Kaffeetrinken. Verrückt. Anschließend aufgerappelt und Koffer und Sachen verräumen, die Waschmaschine angeschmissen, einen Speiseplan für die Woche aufgestellt und mit einem Einkaufszettel bewaffnet den Rewe im Forum Köpenick geplündert.


Schön wieder zu Hause zu sein. Eine Woche Strandurlaub ist a.) genug und b.) ist so eine voll ausgestattete und nach unseren Bedürfnissen eingerichtete Wohnung doch nochmal angenehmer als eine Ferienwohnung– selbst wenn man dort das Meer sieht und hört.

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Sonntag, 02.08.2026

Nachts davon geweckt worden, wie etwas auf dem Dach herumtapste. Schnell die Dachfenster geschlossen– nicht, dass ein Waschbär (oder Marder) ins Schlafzimmer purzelt.


Am letzten Urlaubstag in Heringsdorf schien die Sonne und es wurde leidlich warm (~23°C, das reicht dicke), wir gingen also nochmal an den Strand und planschten/bauten Sandburgen.

Ich sah am morgen nur noch zartrosa aus, schmierte mich wieder dick ein und trug obenrum sogar zwei Schichten Klamotten (Leinenhemd über T-Shirt), um nicht direkt wieder Sonnenbrand zu bekommen.


Die Kinder wussten weder, wie Kleckerburgen noch feine runde Sandkugeln gebaut werden. Diese Bildungslücke wurde heute geschlossen.


Abendessen im Ponte Rialto auf der Seebrücke. Wir hatten Glück bzw. Ausdauer beim Gucken nach einem besseren Platz (wir saßen erst drinnen), sodass wir einen Platz draußen auf der Seebrücke bekamen. Das Essen war überraschend gut und überraschend schnell auf dem Tisch, ich war beeindruckt. Die Kinder schafften ihre großen Portionen beinahe komplett allein, das wars dann wohl mit Kindergerichten.


Gut das wir morgen wieder nach Hause fahren, mein Körper überlegt keinen weiteren Tag Sonne– am Abend war ich trotz aller Schutzmaßnahmen deutlich roter als morgens.


Jott packte so nebenbei zwischen Rückkehr vom Strand und Aufbruch zum Abendessen einen beträchtlichen Teil unserer Habseligkeiten zusammen. Ich war angemessen beeindruckt und hätte gern geholfen, musste mir aber erstmal fünf Lagen Creme-Sand-Salz-Gemisch abstrahlen und anschließend After Sun auftragen.


Abends Knatsch, eines der Kinder konnte nicht schlafen und musste das lautstark kundtun. Jott opferte sich und nahm das betreffende Kind in unser Bett, ich zog in ein freies Bett um.

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Samstag, 01.08.2026

Gewitter und Regen in der Nacht, es prasselte gegens Dachfenster. Der Tag startete dementsprechend feucht und frisch, das war aber eigentlich ganz angenehm.


Weil die Temperaturen Jott und mich nicht in Badestimmung versetzten, schauten wir uns die Heringsdorfer GlanzZeiten an. Es gab Musik, Fressbuden, einen kleinen Rummel, Menschen in historischen Kostümen, alte Autos und Fahrräder und diverse Verkaufsstände.
Wir fuhren alle zusammen Riesenrad und schauten uns die Kaiserbäder von oben an (SEHR weit oben, das war nichts für mich), und weil die Kinder nicht genug bekamen durften sie danach auch noch aufs Kettenkarussell (mir wurde schon beim Zuschauen Angst und Bange).

Danach kamen wir rechtzeitig am Wohnwagen von Gilbert dem Scharlatan an und schauten uns seine Show an. Ich lieb das, ich kann Zauberern, Gauklern, Unterhaltern stundenlang zuschauen.

Nach einer halben Stunde wars leider schon vorbei. Wir liefen dann noch die Promenade ein bisschen Richtung Ahlbeck weiter, drehten aber bald wieder um weil die Kinder maulten und keine Stände mehr kamen.
An der Heringsdorfer Seebrücke gabs dann noch einen (zu) großen Eisbecher (bis auf M kapitulierten wir allesamt) und waren anschließend äußerlich als auch innerlich ordentlich durchgefroren– wir hatten uns in einem Anflug von Leichtsinn draußen hingesetzt, wo uns der Wind um die Ohren pfiff.

Zurück im Quartier ausgiebiges Füßehochlegen bis zum Abendessen. Eigentlich war lose vorgesehen, auswärts zu essen, aber dafür waren dann die Füße der anderen zu schwer. War mir recht, auswärts essen zu 5. ist teuer.


Nach dem Abendessen im Quartier tapperte ich dann allein nochmal los, einmal zur Bansiner Seebrücke und zurück. Ein schöner Moment der Ruhe.

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Freitag, 31.07.2026

Zum Sonnenbrand kommt nun noch Sonnenallergie, fml.


Über Nacht hatte sich die Wohnung abgekühlt, es war auch direkt unterm Dach wieder erträglich.


Weils vormittags recht frisch war und wir noch ein paar Erledigungen machen wollten/mussten (u.a. ein Anti-Allergikum für mich), spazierten wir nach Bansin, kauften dort ein, aßen ein Eis und liefen anschließend am Strand zurück.

Nach einer etwas längeren Mittagspause im Quartier gings nachmittags nochmal an den Strand. Jott und mir war etwas frisch, den Kindern nicht– sie stürmten wieder ins Wasser und tollten dort herum. Als sie genug davon hatten, bauten die Jungs und ich eine große Sandburg (die leider recht schnell den Wellen zum Opfer fiel), während sich G zu Jott in den Strandkorb kuschelte und nach und nach unter immer mehr Handtüchern verschwand.


Morgens solls nochmal etwas kühler als heute sein, mal schauen was wir machen.

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Donnerstag, 30.07.2026

Unfassbar heißer Tag, brutale Temperatur (32°C). Die Luft stand, es wehte kein Lüftchen, selbst am Strand hatten wir nicht wirklich Spaß. Der Sand war so heiß, dass es an den Füßen weh tat. Ich hing mehr durch als normal bei solchen Temperaturen, weil mir der Sonnenbrand zu schaffen machte. Zwischendurch ging ich mit T-Shirt baden (möglichst wenig Angriffsfläche für die Sonnenstrahlen), aber fünf Minuten nach Verlassen des Wassers war der Erfrischungseffekt verpufft.

Jott und die Jungs hielten es gegen 17 Uhr nicht mehr aus und gingen zurück in die Ferienwohnung, G und ich blieben noch– ich wollte auf keinen Fall in unsere Dachgeschosswohnung. Ab ungefähr 17:30 Uhr wurde es angenehmer, die Temperatur sank ein bisschen und mir gings besser.


Beim Einschlafen wie im Ofen gefühlt. Im Elternschlafzimmer unterm Dach war es unfassbar warm, durch die geöffneten Fenster kam kaum kühle Luft von draußen rein. Nach einer guten Stunde zog ich in ein freies Bett eine Etage tiefer in Gs Zimmer, wo es deutlich kühler war.

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Mittwoch, 29.07.2026

Trotz LSF 50, Kleidung und viel Schatten trotzdem leichter Sonnenbrand. Ich bin angenervt (und tue mir selbst leid). Jeder der mir nochmal mit den Hauttypen nach Fitzpatrick kommt, wird geboxt– ich habe hatte braune Haare und braune Augen und kriege trotzdem schnell und oft Sonnenbrand.


Strandtag. Wir gingen Mittags zum Wasser und erst Abends wieder in die Ferienwohnung. Ich hielt mich ungefähr 95% der Zeit im Strandkorb oder im Schirmschatten auf und trug Hose & Hemd. Schien alles nichts zu helfen, Abends war ich nochmal etwas rosaner.
Nächstes Jahr fang ich einfach an, ab März halbnackt an der Wuhle spazieren zu gehen. Dann gewöhnt sich meine Haut bis zum Sommer an die Sonne.

Die Kinder hatten wieder den Spaß ihres Lebens. Sie brauchen nichts anderes als Wasser und Strand. Heute konnten sie wetterbedingt (es war wärmer als gestern und beinahe windstill) mehr baden und taten das auch ausgiebigst. Jott und ich wurden nicht ganz so oft eingespannt wie gestern.


Der Fahrradladen, bei dem ich mein Rad zur Inspektion gebracht hatte, rief heute zurück. Ein paar Verschleißteile müssen ausgetauscht werden, das wird teurer als erhofft/erwartet. Das brachte mich zum Nachdenken, da ich einerseits mit dem Gedanken gespielt hatte mir im neuen Jahr ein neues Rad zu kaufen (unter der Prämisse, dass ich wirklich ab Spätsommer öfter fahre) und nun überlegen musste, nochmal viel Geld ins alte Rad zu stecken. Andererseits muss ja auch das alte Rad noch eine Weile sicher betrieben werden…
Ich überlegte den Abend hin und her und tauschte mich mit Jott, Gemini und S aus. Meine Lösung sieht nun so aus, dass ich lediglich die Inspektion bezahle (das ist „nur“ ~1/3 des vom Fahrradladen aufgerufenen Gesamtpreises) und die Verschleißteile (es handelt sich um die Bremsen, Kassette und Kette) selbst austausche und bei Schwierigkeiten S um Rat und Tat fragen darf.


„Du siehst aus wie Pettersson“, sagte Jott nach der Rückkehr– mit Hut, lockerem Hemd und Leinenhose sah ich ihm wohl ähnlich. Gibt, glaube ich, schlimmeres– Pettersson ist „stabil“, wie M sagen würde.
Einzig das ich mich als deutlich jünger als Pettersson verorten würde, nagt etwas an mir.


Muss man unterschreiben: Schutz queerer Menschen ins Grundgesetz!


Einer meiner Lieblings-Comis (Dark Legacy Comics) wird nicht fortgesetzt. Die Gründe sind verständlich, ich finds trotzdem schade– das war mein wöchentlicher, humorvoller Einblick in World of Warcraft.