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Mittwoch, 25.05.2022

Erneuter Bürotag. Wieder mit dem Fahrrad hin & zurück. Vor Ort genau das selbe gemacht wie zu Hause auch, aber eben mit mehr Menschen um mich rum.

Nichtsdestotrotz fühlte ich mich am Ende des Tages ganz gut– so im Sinne von „Ich hab heut was geschafft“ + „Yes, langes Wochenende voraus & ich muss heut Abend nichts mehr machen!“.

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Dienstag, 24.05.2022

Nachts saß eine Katze im Schlafzimmer und miaute leise. Das es eine Katze war, die miaute, erkannte ich aber erst später– ich ging von den Kindern aus (bitte keine Fragen, es sind teils sehr merkwürdige Kinder). Wir haben keine Katze, daher war das auch rückblickend betrachtet der naheliegendste Gedanke.

Jedenfalls schaute ich erstmal bei den Kindern vorbei. Die schliefen aber alle friedlich und konnten maximal im Schlaf miaut haben– soweit also alles in Ordnung. Auf dem Rückweg ins Bett sah ich dann im weit geöffneten, bodentiefen Schlafzimmerfenster einen dunklen Schatten sitzen– der miaute. In der Hoffnung, dass es eine niedliche kleine Katze ist und kein biestiges verwildertes Straßenviech– oder ein Waschbär– das sich in Kampfeslaune auf mich oder die noch schlafende Jott stürzt, rief ich also laut „Raus hier!“ und stupste das Fenster vorsichtig an. In dem Moment wachte Jott erschrocken auf und machte Licht an. Die Katze sprang raus und miaute vor dem Fenster leise weiter, während ich das Rollo runterließ und das Fenster auf Kipp stellte. Nachdem ich geschaut hatte, ob es keine Hinterlassenschaften gibt– nicht das uns das Vieh ins Schlafzimmer kackt– ging ich wieder ins Bett.

Als Jott und ich dieses Erlebnis am nächsten Morgen nachbesprachen, erzählte sie, dass sie beim Hochschrecken dachte das ich einen Geist vertreiben würde. Bitte kurz innehalten: Jotts naheliegendster Gedanke ist also „Oh, er verscheucht einen Geist“, wenn ich nachts laut „Raus hier!“ im Schlafzimmer rufe.


Den Rest des Tages passierte nichts annähernd ähnlich interessantes/amüsantes.

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Montag, 23.05.2022

Morgens sehr gerädert aufgewacht. Zu wenig Schlaf über mehrere Nächte, das macht sich bemerkbar.


Relativ ereignisloser Tag. Vormittags war ich mit J spontan beim Kinderarzt (nichts wirklich ernstes, eher eine unschöne Kleinigkeit). Das war ’ne schnelle Nummer: Kurz vor 11 Uhr holte ich ihn aus der KiTa ab, eine halbe Stunde später konnte ich ihn wieder vorbei bringen. Vom Kinderarzt bekam ich einige Nummern von weiteren Ärzten, bei denen können wir nun vorstellig werden. Bei einer Stelle gibts nur eine offene Sprechstunde, ich seh uns schon 4h irgendwo sitzen und warten (weil eben nichts wirklich ernstes, sondern nur eine unschöne Kleinigkeit).

Nachmittags waren G, M und ich wieder in der Bibliothek. M lieh sich neun Bücher aus (er fängt nun mit „Das magische Baumhaus“ an), G schaute sich verschiedene Bücher an, nahm aber keines mit. Ich holte für mich Bestellungen ab und wurde bei zwei Comicbänden (Donald, Onkel Dagobert) schwach.

Abends Familienfinanzen für Mai kategorisiert und vorausgewertet. Ich geh dann mal in den Keller und gucke, ob da zufällig ein Goldesel steht.

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Sonntag, 22.05.2022

Schlecht geschlafen, immerhin nicht ganz früh (~7:30 Uhr) von den Kindern geweckt worden. Mit den Kindern Vormittags auf den Wuhlespielplatz gegangen, von dort J zur Geburtstagsfeier seines besten KiTa-Freundes gebracht. Zu Hause kamen A, S und E zu Besuch, wir verbrachten den restlichen Tag mit ihnen (und schauten in der Mittagsruhe der Kinder 7 vs Wild weiter; schön trashig…).

Abends relativ k.o., trotzdem noch eine Runde laufen gewesen.


Nachts lange mit Jott unterhalten und einen Streit vom Vorabend ausgeräumt.

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Samstag, 21.05.2022

Rückreisetag. Es lief nicht ganz so chaotisch wie die Anreise, wir hatten letzten Endes trotzdem eine Stunde Verspätung. Immerhin: Beim Umstieg in Köln konnte ich kurz einen Blick auf den Dom werfen :)

Ab Köln war aber der Wurm drin. Klischee-Bahnreisende mit Stinkebuletten und Bierrülpsern, verpeilte ältere Herrschaften und laut Fleischwurst schmatzende Sitznachbarn. Letzteres war das schlimmste, das war purer Ekel. Die haben tatsächlich jeder ein halbes Stück Fleischwurst pur weggeknabbert und dabei geschmatzt wie kleine Schweinchen. Ich hätte fast gekotzt.


Insgesamt aber eine eher ernüchternde Erfahrung, die investierte Zeit stand (für mich) in keinem Verhältnis zum Ergebnis bzw. zum Erlebnis.


Zurück in Köpenick noch fix in den Rewe zum Einkaufen. Zu Hause dann der übliche Wahnsinn. G war wohl schon den ganzen Tag gnatzig und bockte am Abend, die Jungs machten draußen Blödsinn der Hinterherräumen verlangte. Ich hatte keinen Nerv mehr dafür, Jott übernahm das.

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Freitag, 20.05.2022

Früh morgens nach Aachen zum Sommerfest meiner Firma aufgebrochen. Die anvisierte S-Bahn fiel aus, rückblickend betrachtet war das ein Omen für den Rest der Reise. Weil ich natürlich nicht nur eine S-Bahn zur Sicherheit einplane, sondern mehrere, lief am Hauptbahnhof trotzdem alles reibungslos- ich hatte sogar noch Zeit, mir ein Frühstück zu kaufen.

Die Fahrt nach Aachen war bis ca. Bielefeld unkompliziert. Wir waren zu viert, saßen sehr bequem in der ersten Klasse, unterhielten uns, arbeiteten, spielten UNO (ich hatte Karten mitgenommen), guckten besorgt die Unwetterwarnungen (Sturm- und Starkregenwarnungen + Open Air Sommerfest sind keine gute Kombination) oder guckten in die Landschaft (bin ich großer Fan von). Ab Bielefeld sammelten sich die Verspätungsminuten an, in Köln kamen wir bereits mit einer Stunde Verspätung an und verpassten unseren Anschlusszug. Prinzipiell kein Thema, es gab genügend Alternativen- die hatten aber auch (große) Verspätung. Im ersten Regio nach Aachen kam kurz nach Anfahrt die Durchsage, dass der Zug nicht bis Aachen fahren würde, wie weit insgesamt konnte leider auch nicht gesagt worden. Also schnell geschaltet und in Ehrenfeld wieder ausgestiegen; von dort fuhr kurz darauf ein völlig überfüllter Regio in den wir uns hinein zwängten.

In Aachen kamen wir mit zwei Stunden Verspätung an, meine Stimmung war trotzdem noch ganz gut- ich hatte Gesellschaft und bis zum Sommerfest der Firma war noch massig Zeit. Schnell das Gepäck ins Hotel gebracht, anschließend kurz an und im Dom vorbei geschaut und bei einem kleinen Italiener in Domnähe ein spätes Mittagessen gegessen.

Nach dem Essen ging’s zurück ins Hotel, uns sollte ein Bus abholen. Am Treffpunkt sammelten sich mehr und mehr Kollegen aus allen möglichen Standorten der Firma- aber es kam und kam kein Bus, der uns hätte abholen können. Parallel gab es immer wieder starke Regenschauer, wir kamen mehr schlecht als recht irgendwo unter. Nach und nach verbreitete sich dann die Info, dass die Busse an uns vorbei gefahren seien- Wartezeit bis zum erneuten Eintreffen unbekannt. Nach etwas mehr als einer Stunde warten wurden wir dann doch abgeholt und zur Aachener Niederlassung der Firma gebracht, wo das Fest stattfand.

Das war… für mich überwältigend. Bestimmt 400 Menschen, später dann sehr laut Livemusik. Ich kannte bis auf ein paar Leute niemanden, besorgte mir erst mal was zu essen und trinken (war richtig super, mehrere Food Trucks waren vor Ort, es gab Getränkestände und eine Cocktailbar) und schaute mich um- erstmal beschäftigt sein.

Nach und nach stellte ich dann fest, dass mir das alles zuviel war- zu laut, zu viel, mit dem Tag in den Knochen. Mich wie eine Klette an die Kollegen von der Anreise hängen oder mich zu fremden Grüppchen stellen wollte ich auch nicht. Als dann eine Kollegin, die noch am selben Abend weiterreisen musste, sich ein Taxi bestellte, nutzte ich die Gunst der Stunde und setzte mich ab. Im Hotel dann runterkommen, ein bisschen Star Wars gucken und dann schlafen.

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Donnerstag, 19.05.2022

Leider viel Zeit damit verbracht, unsere morgige Fahrt nach Aachen zum Sommerfest meiner Firma zu planen. Eigentlich sollte das ein Reisebüro machen. Das hat den Auftrag zur Ticketbuchung offenbar aber zu spät bekommen, sodass die eigentlich von uns gewünschten Bahnverbindungen bereits ausgebucht waren. Wir hätten zwar Zugtickets bekommen, aber keine Sitzplatzreservierung. Das war uns zu heikel– auf der 5h-Strecke wollten wir schon gern einen festen Platz haben–, also ging es hin und her mit Alternativen und Abstimmungen in der Gruppe. Schlussendlich bekamen wir nur noch für den ICE 6:46 Uhr ab Hauptbahnhof Tickets mit Sitzlatzreservierung– zwei Stunden früher als ursprünglich geplant und zu keiner wirklich schönen Reisezeit (1h früher aufstehen, Überlassen aller morgendlichen Aufgaben Jott…). Auf jeden Fall gab ein großes Aufatmen, als endlich alles geklärt war.


Die Kinder weihten nachmittags die Planschmuscheln ein. Es hatte 28°C, da kann man schonmal das Somerequipment (Schlauch, Muscheln, Sprenger, Wasserspritzen) aus dem Keller holen. Auf dem Hof planschten sie dann sehr (zu) lautstark und hatten ihren Spaß.

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Mittwoch, 18.05.2022

Bürotag. Mit dem Fahrrad hin, mit dem Fahrrad zurück– 35km. War schön. Das Büro selbst war leer, wir waren, wenn ich mich nicht verzählt habe, sechs Hansels. Im Büro ein bisschen mit den Kollegen gequatscht (bzw. mit zwei, den Rest kenn ich nicht), ansonsten ganz gut gearbeitet. Der Tapetenwechsel tat gut; vielleicht ist ein Dasein als Einsiedlerkrebs im Dauer-Home-Office doch nicht das einzig wahre für mich. Das hatte ich ja nach dem Team-Tag Anfang Mai auch festgestellt, dass es ab und an ganz nett ist auch mal unter Leuten zu sein. Was auch nett war: Der Dauerbeschäftigung Haushalt für den Tag zu entkommen. Keine Waschmaschine die piept (wir waschen eigentlich täglich), keine Versuchung hier und da noch schnell Staub zu wischen oder durchzusaugen.

Abends zu Hause die Kinder gebadet, dann Abendbrot, anschließend doch gesaugt (ich _hasse_ es, in der Wohnung Sand unter den Füßen zu haben) und dann, als die Kinder im Bett waren, Modenschau gemacht– ich hatte mir ein paar neue kurze Hosen bestellt und probierte die an. Zwei von sechs gefallen mir, die behalte ich (darunter eine von Hollister– ich hätte nicht gedacht, dass mir die so gut passt, aber sie sitzt wie angegossen).

Generell stocke ich gerad meine Garderobe auf– im Februar waren Hosen dran, Ende April eine neue Übergangsjacke und eine Blouson-Jacke, und nun eben kurze Hosen. Wird Zeit, sowohl was die Größe als auch den Zustand meiner bisherigen Klamotten betrifft muss ich unbedingt mal ran.


Ich hab mir vor kurzem aus Neugierde ein Päckchen Zatar bestellt und bin seitdem hin und weg; nutze es mit anderen Worten für so ziemlich alles. So eine tolle Gewürzmischung!

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Dienstag, 17.05.2022

Nachts mehrmals von den Kindern geweckt worden, dementsprechend leicht gerädert am Morgen. War aber unproblematisch, weil am Tag nicht viel los war.


Wir gehören zu den 10% der Bevölkerung, die im Rahmen des Zensus 2022 befragt werden. Am Freitagnachmittag kommt jemand vorbei. Ich bin zu dem Zeitpunkt leider nicht da, was ich sehr schade finde– ich find diese Datenerhebung sehr spannend.


Abends laufen gewesen als die Kinder im Bett lagen. Zwischen 20 und 21 Uhr ists nun noch hell genug dafür :)

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Montag, 16.05.2022

Kuchentag – 35 🎉


Jott und ich hatten beide Urlaub und verbrachten den Tag gemeinsam. Vormittags fuhren wir kurz zu IKEA und in den Baumarkt, bestellten anschließend Mittagessen und legten danach die Füße hoch (ich) bzw. werkelten auf dem Balkon (Jott).

Nachmittags bekamen wir Besuch von meinen Eltern und saßen lange auf dem Balkon, während die Kinder erst draußen und dann drinnen spielten.


Reich beschenkt worden, sehr gefreut über viele Kleinigkeiten (und größere Dinge). Das von Jott geschenkte Cocktail-Set weihten wir Abends direkt ein– mal was anderes als Mimosa, Aperol oder Caipirinha.


Abends noch die komplette Zwillings-Eskalation. J verkraftete das Tablet-Ausschalten zum Abendbrot nicht und steigerte sich immer mehr in einen zweistündigen Bockanfall rein; G stieg ebenfalls in der letzten Stunde mit ein weil sie sich nicht beachtet fühlte. Furchtbare Zwillinge. M war, wie wir, Leidtragender– dem ging das Geschrei seiner Geschwister und ihre Art furchtbar auf die Nerven.