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Freitag, 17.09.2021

½ Urlaubstag, wir fuhren nachmittags zur Geburtstagsfeier meiner Mama ins Brandenburgische. Vormittags so wie gestern vertieft gearbeitet und mit der Aufgabe fertig geworden.


Beim Geburtstag war auch wieder unsere Nichte dabei (das fühlt sich merkwürdig an, es zu schreiben– aber schön). Jott und G lernten sie erstmals kennen, beide waren fasziniert und bezuckert (ich auch– so ein süßes Speckibaby).


Beim Abendessen in großer Runde. M wurde heute in der Schule abgeknutscht, wir machten ein paar Späße. Dann aus heiterem Himmel:

M: „Wer weiß wie alt ich bin wenn ich das erste mal Sex mache“

Bäm. Haut er das einfach so trocken raus. Die nächsten 10 Minuten waren dann natürlich spannend; wir erklärten ein bisschen (in Beisein meiner Eltern, das gab der Sache noch eine gewisse Würze…) und dann war das Abendessen irgendwann wieder spannender.

Auf der Rückfahrt dann weitere Erklärungen, Jott griff das Thema auf. Stellt sich raus: M weiß schon recht genau, was es mit Sex auf sich hat- wie 6-jährige das eben so wissen. Mindestens beim gemeinsamen Bücher lesen & besprechen blieb also was hängen. Das war aber ein guter Anlass, um weitere Fragen von ihm zu beantworten und zu erklären.

G schlief mittendrin ein (vermutlich aber eher weil sie müde war, nicht wegen Langeweile).


Es herbstet: Bei einem kurzen Nachmittagsausflug zum nahe gelegenen Spielplatz mit den Kindern sammelten wir fleißig Kastanien und ein paar Quitten ein, zusätzlich raschelten wir durch Blätter und traten in Hundekacke unter den Blättern.


Der Trainingsplan sah heute einen Lauf von 8,04km zzgl. Erwärmung und Cooldown vor– also irgendwas um die 10km. Das hab ich mir dann am Abend verkniffen, trotz tagsüber bereits angelegter Strecke. Bei Bummeltempo– und 10k lauf ich nicht auf Zeit– wär ich irgendwas um die 70 bis 80 Minuten unterwegs, da hatte ich nach Rückkehr gegen 20:30 Uhr dann wirklich absolut keine Lust mehr drauf. Stattdessen mit Jott geklärt das ich das morgen Vormittag vor Ms Schwimmtermin mache.


Kurzentschlossen am Abend einen ETF-Sparplan erstellt. Ich tanz seit Monaten, fast schon Jahren um das Thema rum, lese viel, mache aber nichts. Heute dann also eingesehen das ich a.) niemals jedes Detail lernen und verstehen kann und b.) manchmal einfach machen und „on the job“ Dinge mitnehmen und Erfahrungen sammeln auch okay ist. Vor allem da es keine Unsummen sind und mich nicht in den Ruin stürzt.

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Donnerstag, 16.09.2021

Ms Pokémon-Album ist wieder da, es war im Klassenraum an seinem Platz. So ein Glück! Jott und ich hatten uns schon überlegt was wir im Falle von Verlust getan hätten.

Hoffentlich hat er sich gemerkt, besser auf seine Sachen aufzupassen.


„Auf Arbeit“ schweren Herzens von unserem bisherigen Standortleiter verabschiedet. Wir hatten seit Jahren immer mal wieder projektbezogen miteinander gearbeitet, das hat nun ein Ende. Leider. Trotz Reibung war er Mensch, durch dessen Input, Feedback und Art ich in vielerlei Hinsicht gewachsen bin. Das wird mir fehlen; ich hoffe die Lücke können andere schließen.


Ansonsten sehr lange mal nur an einer Aufgabe gearbeitet und mich so richtig rein versenken können. Tat gut, gibts leider nicht so oft.


Nachmittags allein mit den Kindern, Jott war beim Elternabend in der KiTa. Da J nicht zum Fußball wollte, gab es keine Termine. Wir holten Geld, kauften ein Brot, brachten Leergut weg und als wir wieder zu Hause ankamen, spielten die Kinder anschließend noch fast eine Stunde auf dem Hof.


Weiterhin Schwierigkeiten mit der Lese-Aufgabe von Ms Lehrerin. Ich würde wirklich gern mit ihm Lesen üben, aber ich weiß nicht wann. Nach Schule und KiTa ist er k.o. und hat keine Lust, zudem fehlt der Raum für Ruhe und Konzentration (da sind ja noch zwei andere Kinder). Während unseres normalen „Abendprogramms“ gibt es dafür auch keine Lücken, denn das ist so getaktet das die Kinder zeitnah ins Bett gehen und ohne nochmal aufzudrehen. Vermutlich müssen wir da noch was drehen.

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Mittwoch, 15.09.2021

Ruhiger Arbeitstag, einige Blocker kamen von der ToDo-Liste runter.


Ms Pokemon-Album ist weg. Er hatte es heute, weil Spielzeugtag, in die Schule mitgenommen. Als er nach Hause kam, war es nicht mehr im Ranzen. Er wusste auch nicht, wo es sein könnte.

Hoffentlich findet er es morgen wieder. In der Schule kommt wohl ziemlich viel weg…


J hat beschlossen, nicht mehr Fußball spielen zu wollen. Er geht also erstmal morgen nicht mehr. Find ich schade, ich bin weiterhin der Überzeugung das das gut für ihn ist.


Abends laufen gewesen. Ich hatte die Wahl zwischen „zur normalen Zeit loslaufen und nass werden“ und „30 Minuten warten bis der Regen vorbei gezogen ist, aber erst 22 Uhr zu Hause zu sein“. Ich entschied mich fürs rechtzeitige Loslaufen und wurde belohnt: Die ersten fünf Minuten tröpfelte es noch, dann nicht mehr. Also 21:30 Uhr zu Hause UND trocken geblieben (zumindest was Regen betrifft– durchgeschwitzt war ich trotzdem).


Alles sehr unaufgeregt gerad, es passiert nichts.

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Dienstag, 14.09.2021

Überraschend ein sehr produktiver Dienstag. Das lag daran, dass wir krankheitsbedingt unsere Planungs- und Scrummeetings ausfielen lassen mussten/extrem eindampften. So blieb mehr Zeit für die andere Arbeit übrig.


Jott war heute im Büro, ich hatte nachmittags die Kinder. Nach der Abholung aus Schule und KiTa aßen wir erstmal ein Eis weil es so warm war. Anschließend spielten die Kinder beinahe eine Stunde lang sehr leise und friedlich. Ich machte derweil Papierkram und las ein bisschen.


Abends wieder Krafttraining, danach raussuchen von schwereren Variationen der aktuellen Übungen– teilweise fluppt es so gut das ich mir das zutraue.

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Montag, 13.09.2021

Standard-Montag. Gegen 14:30 Uhr Feierabend gemacht, mit den Zwillingen zur Logopädie gefahren und dort weiter gearbeitet während J und G nacheinander bei der Logopädin in Behandlung waren. Anschließend nach Hause und erstmal verschnauft.

Abends laufen gewesen, in voller Glühwürmchen-Montur– soll heißen mit Leuchtbändern an Armen und Beinen sowie Stirnleuchte, damit ich auf den unbeleuchteten Teilstücken was sehe.

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Sonntag, 12.09.2021 – Rückreise

Wieder furchtbar geschlafen. Die Shuttle-Busse mit den Gästen der Hochzeit hielten unter unserem Fenster. 30 Minuten Ruhe– Auto Menschen Krach– 30 Minuten Ruhe– Auto Menschen Krach– 30 Minuten Ruhe– Auto Menschen Krach– bis halb Vier. Wir sind zu alt für sowas.


Am späten Vormittag nach Norden aufgebrochen. Die Straßen waren einigermaßen frei, einige unschöne Stellen umfuhren wir.

Mittag beim goldenen M in Frankenwald.

Ankunft in Magdeburg kurz nach 16 Uhr, anschließend eine längere Kaffee- und Erzählpause. Den Zwillingen ging es gut, die waren am Samstag mit den Omas im Elbauenpark und hatten offenbar den Spaß ihres Lebens (Bagger, Rutschen, Trampoline, Schmetterlingshaus… Ich war neidisch). Gegen 18 Uhr Aufbruch nach Berlin mit Abendessen für die Kinder bei einem anderen goldenen M in Michendorf.

Zu Hause wurden wir von meiner Mama und M bereits erwartet. Dann direkt alle Kinder ins Bett gebracht– es war schon weit nach normaler Zubettgehzeit, G hatte es auf den letzten Metern im Auto bereits entschärft–, kurz verschnauft, alle Koffer und Taschen verräumt, Vorbereitungen für den Montag getroffen und dann alle Viere von uns gestreckt.

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Samstag, 11.09.2021 – Hochzeit

Unfassbar schlecht geschlafen, das Hotel war hellhörig as hell. Wir hörten jedes auf der Straße vorbei fahrende Auto, als ob es neben uns gefahren wäre. Zudem war neben dem Hotel eine Pizzeria, wo bis halb Zwei ordentlich Radau war. Wir sind zu alt für sowas.


Gemeinsames Frühstück mit den anderen bereits anwesenden Hochzeitsgästen. Anschließend fuhr Jott zur Braut nach Hause. Ich nutzte die Zeit für eine Laufrunde an der Ilm.

Sehr schön, die Ecke. So ein paar kleine Stromschnellen und Sandbänke werten so ein Flüsschen enorm auf.

Zurück im Ort dann an den dortigen Hügelchen verzweifelt.


Nach Rückkehr mit Jott getroffen, Duschen gegangen und aufgebretzelt für die Hochzeit am Nachmittag.

14 Uhr Aufbruch zur Party Location, ein sehr idyllisch gelegener Biergarten (Landschaft kann die Ecke da unten) der auf Hochzeiten ausgelegt ist und dementsprechend natürlich wunderbar hergerichtet war.


Auf der Hochzeit dann viel rumhängen. Wir kannten eigentlich niemanden außer den Hauptpersonen so recht, und die waren natürlich allesamt beschäftigt (und ich komm auch nicht mit fremden Menschen ins Gespräch).

War trotzdem ganz nett, es war auch schön mal miteinander Zeit verbringen zu können.

Außerdem fing ich den Brautstrauß:

(Natürlich nicht wirklich– die Braut musste pinkeln und ich erbot mich, auf den Strauß aufzupassen)

Zum Abendessen wurde es etwas schöner, unsere Tischnachbarn waren ein nettes Pärchen mit denen wir uns gut unterhalten konnten.

Recht früh (kurz nach Mitternach) zurück ins Hotel.

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Freitag, 10.09.2021 – Auf nach Bayern

Einmal quer durch die Republik gefahren: Berlin -> Nähe Ingolstadt.


Ruhiger Start in den Tag, Ms erste Stunde fiel aus und wir konnten allesamt zu Hause frühstücken. Nach dem Frühstück brachte ich M in die Schule. Nach Rückkehr fuhren Jott, die Zwillinge und ich los. Erste Station war Magdeburg, wo wir G und J bei Jotts Mama ablieferten. Gemeinsames Mittagessen, dann fuhren Jott und ich weiter. Die Straßen waren frei, es war trotzdem ein ganz schönes Brett– sogar als Beifahrer.

Große Begeisterung meinerseits ab Mitte Thüringen, weil die Gegend immer hügeliger wurde und ich hügelige Gegenden toll finde. Sehr große Begeisterung dann im Altmühltal. Tolle Ecke.

In Franken Status-Abgleich mit meiner Mama, die M aus der Schule abgeholt und nach Hause mitgenommen hatte. Lief wohl alles gut.

Kurz nach Donau-Querung gings ins Ländliche, Ankunft gegen 18:15 Uhr. Beim Checkin kurze Nachfrage nach Impfstatus („Sie san geimpft?“), aber kein Blick auf unsere Impfzertifikate in der App.

Im Hotel wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern (Braut, Bräutigam, Brauteltern). Nach Koffer wegbringen gemeinsames Abendessen als geschlossene Gesellschaft, dann relativ zeitig ins Bett– wir waren beide müde.

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Donnerstag, 09.09.2021

Unspektakulärer Arbeitstag. Pünktlicher Feierabend, heute war wieder Fußball. Diesmal allerdings nur für J, G möchte ja nicht mehr (oder mal doch, mal nicht, mal nicht, mal doch…).

Die Fußballgruppe war heute sehr klein, nur sieben oder acht Kinder. Fand ich besser als sonst, wo es eher 15 bis 20 Kinder sind. J, der anfänglich auch nicht so wirklich hinwollte, hatte Spaß.

Gegen 18:15 Uhr zu Hause.

Den freien Abend (nachdem die Kinder im Bett waren) beinahe vollständig verschlumpft und nichts gemacht, gegen 21:15 Uhr aber nochmal aktiv geworden und die heutige Krafttraining-Session eingeschoben.


Neue Musik entdeckt und erstmal sehr überrascht gewesen– ich dachte Growling und Frauenstimme kommen von zwei verschiedenen Sänger:innen…


Hoch die Hände, Wochenende– oder so. Heute war der letzte Arbeitstag für diese Woche. Morgen fahren wir zu einer Hochzeit nach Bayern.

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Mittwoch, 08.09.2021

Nachts zog G zu uns, ihr Arm tat weh.


Nach dem Kinder wegbringen alle Briefwahlunterlagen fertig gemacht. Jetzt nur noch abschicken.


M hat zwei Wackelzähne. Die unteren Schneidezähne bewegen sich ein bisschen :) Ich find das sehr spannend, Jott sehr eklig.

Es wird auch Zeit– die Zähne sind mittlerweile viel zu klein für Ms Gebiss.


Sehr gefreut das M seit ein paar Tagen wieder mit Knutschi verabschiedet werden möchte.


„Auf Arbeit“ einen Kundentermin hinter mich gebracht, der mich seit Montag beschäftigte und viel Zeit fraß. Ich brauch immer recht viel Vorbereitungszeit, damit ich mich zumindest ansatzweise wohl fühle– eigentlich ist sowas gar nicht meins. Umso mehr über die Rückmeldung meiner Mit-Teilnehmerin aus der Firma gefreut, die sagte dass das eine sehr runde Sache war und ich das gut gemacht habe. Das entsprach überhaupt nicht meinem überkritischen Selbstbild, daher freut es mich umso mehr (und ein kann ichs auch nicht glauben…).


M soll jeden Tag mindestens zehn Minuten lesen üben. Wir Eltern sollen das in einem Lesepass abzeichen. Klingt nach gar nicht so viel, ist aber im Alltag mit den Dreien gar nicht so einfach umzusetzen. Heute z.B. war Nachmittags Kindersport, Jott und die Kinder kamen erst gegen 18:15 Uhr nach Hause. Danach gings nur noch fix in die Badewanne und anschließend gabs Abendessen + eine Folge Maus gucken. Mir widerstrebt es, M nach 18 Uhr noch mit Schulkram zu behelligen– der ist ja so schon nach der Schule k.o. und nach dem Sport heute umso mehr.


Die Laufuhr zeigte für heute Bergtraining an. Mangels Bergen auf meiner Standardstrecke und meinem Unwillen, davon abzuweichen (festgefahren, sagte Jott neulich) machte ich einfach das naheliegendste: Ich tat bei den entsprechenden Trainingsintervallen so, als ob ich einen Hügel hoch und runter laufe. Also mit anderer Oberkörper- und Armhaltung.

Zwischendrin freute ich mich sehr, weil das natürlich völlig bescheuert ist.

Immerhin: Für das heutige Training vergab die Uhr die Auszeichnung „ausgezeichnet“. Scheint also funktioniert zu haben.