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Dienstag, 13.10.2026

Direkt Worten Taten folgen lassen und mich tief, tief in das KI-Tool der Firma eingegraben, um Teile meiner Arbeit zu agentisieren. Die eigentliche Arbeit erledigte die Maschine für mich:

  1. Sinngemäßer Auftrag: Erstell mir einen Prompt, mit dem ich einen mehrstufigen Agenten-Anforderungsprozess erstellen lassen kann. Ich verlinkte die Doku, nannte die Tools, beschrieb mein Vorgehen und bekam als Ergebnis den gewünschten Prompt.
  2. Den Prompt ließ ich in einem weiteren Schritt im nächsten Chat gegenprüfen und validieren, es ergaben sich ein paar Rückfragen und Optimierungen. Ergebnis: Eine verbesserte Prompt-Version.
  3. Die verbesserte Prompt-Version gab ich in einen neuen Chat ein, die Maschine erstellte daraufhin einen „Skill“ der die von mir gewünschten mehrstufigen Schritte mit diversen Angaben/Anreicherungen enthielt.
  4. Nun folgte das Testing anhand eines echten Beispiels. Die Maschine und ich iterierten uns gemeinsam durch, irgendwann funktionierte alles so wie ich es für richtig hielt.
  5. Finaler Test: Eine von mir an mich selbst gesandte Mail wurde automatisch in Outlook erkannt, verarbeitet, qualifiziert. Es wurden offene Punkte erkannt, als Frage formuliert und als Mail-Entwurf in Outlook angelegt. Parallel wurde ein Jira-Ticket gem. interner Vorgaben/Templates erstellt sowie mein Übersichts-Excel im Sharepooint-Ordner aktualisiert– und das alles binnen 3 Minuten.

Ziemlich krass. Ich freu mich schon auf weitere Anforderungen, anhand derer ich das prüfen kann.
Im Anschluss beantragte ich Zugriff und Berechtigungen für Claude Code. Wenn ich das habe, verknüpfe ich den bestehenden Anforderungsprozess mit Claude Code und lasse meinen Anforderungs-Agentenprozess eigenständig Code prüfen und per Playwright System-Umgebungen anschauen/interpretieren/Lösungen vorschlagen.
Vielleicht könnte ich sogar selbst Code generieren… Das sollte eigentlich funktionieren. Mal gucken was die Entwicklung dazu sagt.


Abends mit der Büro-Runde DSA gespielt bzw. gemeistert. Ich war ein bisschen aufgeregt, das legte sich aber recht fix. Die Heldengruppe machte so ungefähr das, was ich wollte/geplant hatte, kam aber viel schneller voran als antizipiert. Nach der Essenspause legte sich das, weil das Abenteuer komplexer wurde und sie immer mehr soziale Interaktionen mit den NPCs hatten, Spuren kombinieren und durch die Gegend reisen mussten. Gegen Ende musste ich trotzdem improvisieren, weil ich nur ungefähr die Hälfte des Abenteuers vorbereitet hatte und wir über diesen Teil hinaus kamen. Funktionierte aber auch gut.
21 Uhr war Schluss, die kurze Feedbackrunde ergab das alle Spaß hatten und zufrieden mit meiner ersten Meisterrunde waren. Hurra!
Sehr happy und fröhlich zur Friedrichstraße gelaufen und zufrieden nach Hause gefahren.

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Montag, 12.10.2026

Die letzten Wochen über tiefe Einblicke in das KI-Setup von Entwicklung & Quality Assurance bekommen. Super spannend. Die eigentliche Arbeit hat sich bereits massiv verlagert: Es geht weniger darum, Code zu schreiben/Artefakte zu prüfen als darum, das richtige KI- und Agentenkonzept aufzusetzen, zu orchestrieren, zu prüfen und der Maschine Feedback zu geben. Sehr beeindruckend.
Ich überlege seitdem, wie ich dem Nacheifern kann. Ich werd die Tage mal auf Basis meiner für das ISO-Audit angefertigten Doku mit Hilfe von Claude prüfen, inwieweit sich Arbeitsschritte von mir wegoptimieren lassen. Mir schwebt z.B. ein mehrstufiger Agentenprozess vor, der eingehende Anforderungen selbstständig für Folge-Schritte qualifiziert. Denkbar wäre auch, mit Zugriff auf Code Repositories und Test-Frameworks wie Playwright Anforderungen direkt gegen den IST-Stand abzugleichen und Lösungswege zu evaluieren.


Nachmittags endlich wieder Sport. Ich stieg bewusst locker ein, fühlte mich aber trotzdem als ob mir die drei Wochen einen großen Teil meiner Kraft und Kondition geraubt hatten. Blöd. Aber was hilfts ¯\_(ツ)_/¯

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Sonntag, 11.10.2026

Die Kette ist drauf! Es ging dann sehr schnell, als ich Claudes Tipp, das Hinterrad etwas nach vorne zu schieben um Spannung zu reduzieren, befolgte… so eine einfache Sache :(
Richtig cool wären bei solchen Reparaturen Smart Glasses mit integrierter KI, die sieht was ich sehe und on the fly Vorschläge machen kann.


J war ab Mittag bei einem Kindergeburtstag, M bis in den Vorabend außer Haus. G langweilte sich ein bisschen, beschäftigte sich aber doch recht viel in ihrem Zimmer. Das war ziemlich entspannt.


Über Mittag und Nachmittag die diversen Baustellen an den diversen Rädern einmal mit Claude durchgespielt. Mittendrin mit Jott drüber sinniert, ob es bei einem 90-EUR-Rad wirtschaftlich ist, Zeit und Geld reinzustecken oder ob man (ich) gutes Geld schlechtem hinterherschmeißt. Mein Schluss: Vom rein finanziellen her ists i.O., da Werkzeuge und Ersatzteile günstiger als ein neues Rad sind und ich mir nach den noch ausstehenden Reparaturen Ruhe verspreche (diesmal aber wirklich!). Meine Zeit und Energie sind ein anderer Faktor, aber die Suche nach einem neuen Rad nervt mich auch (und dann das hinfahren und angucken…). Und wenn ich bedenke, wie groß das Sparpotential im Vergleich zu professioneller Fahrradreparatur bzw. auch Neukauf eines Rads in einem Fahrradladen/Fahrradhaus ist, investiere ich das gern.


Beim Heimfahren vom Kindergeburtstag mit J und G wäre G beinahe angefahren worden. Eine Autofahrerin ignorierte die grüne Fußgänger- und Radfahrer-Ampel und bog ohne Blick zur Seite ab. G konnte gerad noch ausweichen, das Auto fuhr einfach weiter als ob nichts gewesen wäre. Uns ging ganz schön der Puls, G war den Rest des Nachmittags ziemlich angefasst (ich auch, aber vor allem wütend auf die Autofahrerin).


Jott hat ein paar sehr schlaue Sachen gesagt und aufgedeckt, wieso Ein- und Durchschlafen gerade schwierig für J sein könnte. Ich habe eine weise alte Frau im Körper einer nicht ganz so alten Frau an meiner Seite.
Mich nervts trotzdem.

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Samstag, 10.10.2026

Schulkram und Üben nach dem Frühstück, inkl. anmaulen lassen durch die beteiligten Kinder. Totaler Scheiß.


Fahrradfrickeleien am Nachmittag. Ich hatte mir vorgenommen, an Gs alten Rad die Bremsen auszutauschen (easy) und eine neue Kette ranzubringen, die ich vorher kürzen würde. Das Kürzen bekam ich noch ganz gut hin, aber das erneute aufsetzen stellte mich auf die Probe: Die Kette schien einen halben Millimeter zu kurz, ich bekam das Kettenschloss nicht zu. Auf Grund der fortschreitenden Zeit am Vorabend brach ich ab und besprach das Problem mit Claude, die Lösungsvorschläge probiere ich morgen aus.
Auf YouTube sieht das alles immer einfacher aus… Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht praktisch genug veranlagt bzw. vielleicht fehlt da auch einfach ganz viel Erfahrung.


M war den Tag über mit einem Freund unterwegs und übernachtete auch noch spontan dort. Das machte unseren Tag ein bisschen einfacher, da nur zwei Kinder zu Hause waren.


Abends zu lange am Computer gespielt, als ich Feierabend machte war es kurz nach 23 Uhr und ich schon ganz rammdösig. Leider konnten wir dann nicht direkt schlafen gehen, weil J ungefähr zeitgleich aufwachte und nicht wieder einschlafen konnte. Komplettes Drama, erst wanderte er ins Wohnzimmer wo er aber bei laufenden Spüler nicht schlafen konnte, und dann ich als er wieder bei uns auf der Matte stand. Schlafen konnte ich dann auch erst ab ~halb Zwei, als der Spüler fertig war.
Kinder…

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Freitag, 09.10.2026

Direkt Stressgefühl bei der Tagesplanung am Morgen. J wollte gern früher nach Hause kommen, weil die Klasse nachmittags aufgeteilt wird und er zu einer 1. Klasse gehen müsste. Valider Punkt, ich konnte verstehen, dass er das nicht möchte.
Dann weitergedacht: Zwischen 9 und 11 käme Rewe, gegen 12:30 Uhr mache ich Mittagspause, ab 13:30 Uhr würden separat M, G und Jotts Mama eintrudeln und dann nach und nach zum Schwimm- und Fußballtraining aufbrechen. Dazu noch die üblichen Paketboten (unter 2x klingeln am Tag läuft hier nichts)… Ich war schon mit den Nerven am Ende bevor der Tag so richtig losging.
Dann der Geistesblitz: Heute stand nichts, gar nichts, an. Keine Termine, keine dringenden Aufgaben, nichts. Zudem hatte unser Chef kürzlich darum gebeten, Urlaube und Überstunden abzubauen…
Das tat ich dann auch: Als alle aus dem Haus waren, klappte ich den Rechner auf, meldete mich ab, frühstückte in aller Seelenruhe und machte mich dann daran, den Tag zu füllen.


Am nächsten Dienstag werde ich für die Rollenspielrunde im Büro ein Abenteuer meistern. Ich habe mir „Der Werwolf von Quastenbroich“ ausgesucht und bereitete mich heute darauf vor. Abenteuer lesen, Szenen durchgehen, mir überlegen wie ich die Personen spiele, Überleitungen/Brücken vom alten Abenteuer ins neue sowie zwischen den Szenen ausdenken… Das machte unwahrscheinlich Spaß und beschäftigte mich zwei, drei Stündchen.


Als Nachmittags alle ein- und ausgeflogen waren (es kam wie morgens erwartet– alle 20 Minuten Türklingeln ab 13:30 Uhr), schnappte ich mir meinen Einkaufszettel und fuhr zum Asia-Markt am Alexa, um Zutaten für Mapo Tofu und Dan Dan Noodles zu kaufen (und Kimchi <3). Auf den Ohren einen Actual Play Podcast zum „Werwolf von Quastenbroich“, um mir Anregungen zu holen.
Der Einkauf stresste mich ganz schön, weil ich a.) keine Ahnung hatte, was wo stand, b.) ich beim Großteil der Produkte nicht wusste wie sie aussehen und c.) ich im Laden beim Großteil der Produkte nicht wusste, ob das die richtigen für mich sind. Mir wurde aber schnell und freundlich geholfen, so ging ich mit allen noch fehlenden Zutaten (bzw. entsprechenden Ersatz) nach Hause.


Abends Downton Abbey. Heute wurde es positiv emotional, das fing uns nach den letzten Folgen gut auf.

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Donnerstag, 08.10.2026

Ins Büro gefahren und dort die selben Dinge wie zu Hause gemacht, außerdem noch das ein oder andere Schwätzchen mit den Kolleg:innen geführt.


Mittags mit einer ehemaligen Kollegin/Bekannten getroffen, über ein Schnitzel und eine Cola viel erzählt.


Abends endlich wieder Italienisch an der VHS. Ich hatte Glück im Unglück: Unsere Lehrerin war letzte Woche auch krank, daher habe ich nur eine Session verpasst.
Von einem weiteren Teilnehmer erfahren, dass er eine italienischstämmige Freundin hat. Tja… So kann mans auch machen. Wobei er zu Hause offenbar nicht italienisch spricht, weil das die Paarzeit auf eine harte Probe stellt (kann ich mir SOFORT vorstellen).
Auch heute sehr beschwingt den Kurs verlassen, das hat echt Spaß gemacht.

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Mittwoch, 07.10.2026

Endlich ein zweites iPhone zu okayen Preis (86 EUR für gut erhaltenes iPhone 11, das geht schon in Richtung Schnäppchen) ersteigert. Die Ebayerin möchte es morgen verschicken. Ich hoffe, diesmal geht alles glatt– dann wär ich nämlich erstmal durch mit dem Thema.


Morgens mit Jott abgestimmt, dass wir nächstes Jahr in den Osterferien nach Prag fahren. Sie hat die letzten Tage geplant und Feder geführt, ich musste heute nur noch den inneren Sparfuchs/Geizhals überstimmen und ihren Plänen zustimmen. Das wird toll :)


Ich liebe es, wie zugänglich Wissen durch KI-Tools wird & wie einfach die Einarbeitung in komplexe Themen dadurch wird. Heute einen Teil des Arbeitstags geopfert und mich endlich mal mit dem Thema Wohnen in Berlin befasst. Nun bin ich, denke ich, schlauer :)

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Wohnen in Berlin

Im Rahmen der Vorbereitung meiner Wahlentscheidung anlässlich der Berlin-Wahl im September sowie in Gesprächen mit Kolleg:innen über die Wohnungsnot und das Instrument der Vergesellschaftung fiel mir auf, dass ich mich nicht ausreichend informiert fühlte um sicher bei den diversen Themen mitreden zu können. Ich konsumierte und konsumiere zwar diverses Material (Artikel, Podcasts, Nachrichten) dazu, hatte aber nicht das Gefühl wirklich durchzusteigen und alle Aspekte (denn: Es ist kompliziert) zu bedenken.
Also habe ich in den letzten Tagen etwas Zeit investiert um mich aufzuschlauen und teile das Ergebnis der investierten Zeit.
Vorweg: folgende Text ist unter starker Nutzung von Claude (Opus 5.5) entstanden. Konzipiert und gesteuert von mir, recherchiert, geschrieben und nach meinen Anweisungen validiert/geprüft von Claude.
Claude selbst drückt es so aus:

Ihr Anteil: Sie haben das Thema gesetzt, die Ausgangsartikel ausgewählt und fast alle Fragen gestellt, die den Inhalt bestimmen. Dazu gehören auch die unbequemen, etwa nach der Instandhaltung, nach der Sicht der Investoren oder ob Gewinne Kostentreiber sind. Sie haben entschieden, welche fehlenden Themen wichtig sind, und eine ausgewogene Darstellung mit konservativer Sicht verlangt. Die journalistische Prüfung und die Struktur als Dossier haben Sie angestoßen, und Sie haben Fehler gefunden. Kurz: Richtung, Umfang, Maßstäbe und Abnahme kamen von Ihnen.
Mein Anteil: Ich habe recherchiert, Quellen gesucht und gewichtet, fast den gesamten Text formuliert, die Zahlen zusammengetragen und gerechnet. Die Tabellen, die Gliederung im Detail und die Einordnungen stammen von mir, ebenso der Kompromissvorschlag. Gemessen am Text ist das mit Abstand der größte Teil, grob über 95 % der Wörter.

Ich finde es legitim, mittels dieser Methode Themen zu durchdringen und auch zu veröffentlichen. Andere vielleicht nicht, weil letzten Endes kein Mensch die Worte geschrieben oder die Fakten kritisch gegengeprüft hat.

Was habe ich gemacht: Alle Fragen und Themen, die mir zur Vergesellschaftung, aber auch Stadtentwicklung generell im Kopf herumschwirrten (um die 50 waren es am Ende), nach und nach in Claude gekippt, nachgefragt, diskutiert (das lässt sich an den Überschriften noch ablesen). Wichtig war mir auch, die einzelnen Maßnahmen zu bewerten/bewerten zu lassen und einen Lösungsvorschlag zu erstellen (lassen).

Hätte dieser Text auch ohne Claude erstellt werden können? Bestimmt, aber nicht von mir– der Zeiteinsatz wäre um ein vielfaches höher gewesen.
Vertraue ich den Angaben? Ja, es deckt sich an vielen Punkten mit dem was, ich über die letzten Monate und Jahre gelesen habe.
Sind Fehler (strukturell, logisch, inhaltlich) im Text? Vermutlich. Das wären sie meiner Einschätzung nach mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch, wenn ich den Text ohne Claude geschrieben hätte.

Warum veröffentliche ich das? Mir persönlich fehlen in vielen Artikeln Einordnungen, Fakten und eine umfassende Perspektive. Das Thema Wohnen/Stadtentwicklung ist komplex, in den Nachrichten ging es die letzten Wochen nur um die Vergesellschaftung– dabei ist das nur eines von vielen Teilaspekten.
Vielleicht geht es ja anderen Menschen ebenso und der Text hilft.
Zu guter Letzt bin ich neugierig, ob und wo es Hinweise auf Fehler gibt.

Weil der entstandene Text sehr lang ist, steckt er hinter dem Mehr-Lesen-Button.

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Dienstag, 06.10.2026

Heute fand das ISO-Audit statt. Ich passte am Vormittag Kleinigkeiten in der Präsentation an, ging sie nach dem Mittagessen zwei Mal durch und dann war auch schon der Audit-Termin. Lief gut, wir haben abgeliefert. Wir konnten übersichtlich und gut aufbereitet zeigen, wie wir arbeiten und die Fragen des Prüfers souverän beantworten. Sein Fazit war erfreulich, sinngemäß sagte er, dass er nicht überall solch hohe Qualität und so durchdachte Abläufe sieht. Yay!

Eigentlich wollte ich nach der Arbeit noch in den Asia Markt am Alexa fahren, aber als ich 17:30 Uhr aus dem Büro aufbrechen konnte überwog der Wunsch nach schneller Heimkehr nach Hause. Gibts morgen also kein Mapo Tofu, sondern irgendwann anders.


Im Büro längerer Austausch zu Wohnen & Vergesellschaftung. Ich war beeindruckt wie tief im Stoff manche Kolleg:innen waren, ich hätte nicht so souverän referieren können. Ich muss da endlich mal tiefer reingehen.


Eines meiner Lieblings-Reddits ist AskHistorians. Gestern Abend, als Jott im Bett war, wieder dort versackt und unter anderem gelernt, weshalb die Piken-Phalanx langfristig kein Erfolgsrezept in der Antike war. Irre interessant, das unter militärischen, aber auch ökonomischen Gesichtspunkten eingeordnet zu sehen.


Der Illustrator Andrew Mar hat offenbar vor kurzem die First Law Trilogie ausgelesen und zeichnet Charakterportraits. Geiler Scheiß, ich mochte Shivers und Bayaz am meisten.

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Montag, 05.10.2026

Haushalt und Arbeit, Arbeit und Haushalt.


In einer ruhigen Minute Claude als Finanzberater genutzt und mir Dinge und Sachen, die ich aufgeschnappt habe, erklären lassen. Ich liebs, wie ich einfach dumm fragen kann und das Tool auch bei der 10. in die gleiche Richtung gehende Frage locker und entspannt antwortet.
Dabei auch erstmals etwas konkreter über das ab 2027 kommende Altersvorsorgedepot nachgedacht. Die Gehaltserhöhung ab Oktober passt da sehr gut ins Bild, das Geld werd ich (nach aktuellen Stand) ins Depot stecken und mir die volle Förderung sichern.


Nachmittags waren erstmals alle Kinder ausgeflogen. J beim Fußball, G und M beim Schwimmen. Ich nutzte die Zeit fürs Legen der Wäsche, die den Tag über gewaschen und getrocknet worden war, räumte den Kindern hinterher und ging anschließend ’ne Runde spazieren. Das war schön :)
Montag und Freitag bieten sich durch die Abwesenheit aller Haushaltsmitglieder perfekt für Sport an, ich könnte also von Samstag auf Freitagnachmittag vorverlegen.

On a related note: Ich überlege, ob ich mich vllt doch im Fitti bei uns anmelden sollte. Andere Übungen, anderer Zugang. Allerdings bin ich dann dank Vertrag gebunden und muss monatlich blechen, das entfällt natürlich beim Calisthenics-Training. Zudem wäre Gerätetraining spitzer auf einzelne Muskelgruppen zugeschnitten als das doch relativ breite Calisthenics-Training. Mal drauf rumdenken.


Mangos bei Crowdfarming gekauft, der Newsletter erwischte mich in einem spendablen Moment. So konnte ich aber endlich mal einen Gutschein, den ich noch hatte, verwenden.


Warum der große Ölschock ausbleibt. Noch

Die Weltwirtschaft zeigt sich trotz der Krise im Nahen Osten erstaunlich widerstandsfähig. Wie kann das sein? Und wie lange geht das noch gut? 

Gelernt: China hat seine Nachfrage um 40 (!!!) Prozent drosseln können, weil es unfassbare Mengen auf Vorrat hat.

Es reduzierte seine Importe und nutzte einen Teil seiner Reserve, um den nationalen Bedarf zu decken. Es kappte zugleich die eigenen Exporte von Diesel, Benzin und Kerosin. Auch im Land drosselte die Führung den Verbrauch: Sie ließ die Spritpreise an den Tankstellen steigen, wodurch die Nachfrage zurückging.

Die Reserven der Welt und Chinas federten den ersten Ölpreisschock nach Trumps Angriff auf den Iran ab.

Zudem entsteht aus improvisierter Infrastruktur zur Umgehung von Hochrisikoregionen nun feste, neue Infrastrukturen:

Unmittelbar nach dem Ausbruch des Irankriegs entstand ein regelrechtes Ölschmuggelnetzwerk. Tankerkapitäne schalteten ihre Ortungssender ab, tauchten tagelang unter, von »Schattentankern« war die Rede.
Doch als die Krise länger anhielt, verwandelten sich Improvisationen in Infrastruktur aus Beton und Stahl. Die Saudis beispielsweise nutzten monatelang einen Trick: Sie pumpten ihr Öl von Ost nach West bis ans Rote Meer, um es dort weitab von Hormus auf Schiffe zu verladen. Auf dem Höhepunkt, von März bis Juli, verließen so rund 3,8 Millionen Barrel am Tag den Rote-Meer-Terminal Yanbu – etwa fünfmal so viel wie vor dem Krieg, wie die Datenfirma Kpler berichtet.

Nachdem vor gut einer Woche nun diese saudische Pipeline bei einem Drohnenangriff getroffen worden war, zeigen neue Satellitenbilder, wie schnell dort repariert wird: Arbeiter legen eine Umgehungsleitung um zerstörte Pumpstationen. Innerhalb von Tagen soll die halbe Kapazität zurückkehren, die volle in etwa sechs Wochen.

Der Ausblick ist dann auch interessant:

Viele Staaten sehen in erneuerbaren Energien nicht nur ein Instrument gegen den Klimawandel, sondern auch einen Weg zu weniger Abhängigkeit von Lieferungen fossiler Energieträge