Kategorien
Journal

Sonntag, 25.07.2021

Passabel geschlafen. G kam gegen Viertel Acht zu mir, dann kuschelten wir noch eine halbe Stunde und standen zusammen auf. J schlief noch länger, das ist ungewöhnlich. Normalerweise ist er zuerst wach.

Vormittags machten die Kinder das, was sie auch gestern schon taten– rumnerven und an mir kleben. Irgendwann ließ ich sie allein auf den Hof, damit ich wenigstens eine Viertelstunde Ruhe hatte und einmal fix saugen/staubwischen konnte. Danach sammelte ich die Zwillinge zum Eincremen wieder ein, danach bauten wir gemeinsam die Plansch-Muscheln auf dem Hof auf. als alles fertig war und J seinen ersten Fuß drin hatte sagte er, dass er seit dem morgen Ohrenschmerzen habe– was geht nur in Kinderköpfen vor–, also gingen wir wieder rein, er bekam Kamillan-getränkte Watte ins Ohr und durfte dann planschen. Weil die beiden es nicht hinbekamen, gemeinsam, leise und friedlich zu spielen, setzte ich mich mit einer Geo Epoche dazu und las in der Sonne. Das war eigentlich ganz nett, bis auf die 3 Minuten wo ich G zusammenscheißen musste weil sie in die Muschel gepullert hatte (ganz großer Spaß gerade, ich glaub sie entwickeln sich wieder zurück). Gegen 12 ging ich rein und bereitete die gestern Abend gekauften Hefeklöße vor, G und J bauten die Muscheln ab und kamen dann rein.

Beim Ausziehen drehten sie dann völlig frei, inklusiv halbnackt und mit Sandfüßen ÜBER DIE VORMITTAGS GESAUGTE COUCH SPRINGEN. Nächste Ansage, Ausziehen mit mir im Bad. Wir müssen _immer_ danebenstehen und ich hoffe sehr, dass sich das bald ändert, ansonsten muss ich die beiden im Wald aussetzen.

Dann Mittagessen (Hefeklöße mit Kirschen, Nachtisch gezuckerte Blaubeeren) in relativer Ruhe + Mittagsruhe (Spiderman: A New Universe– gucken die beiden gerade sehr oft).


Jott kam über Mittag zurück, lud die Zwillinge ins Auto und fuhr mit ihnen zu einer Bekannten. Ich bin seit fast 5 Stunden allein zu Haus… und diese 5 Stunden völliger RUHE haben mehr für meine Erholung getan als IRGENDWAS in den letzten Wochen (inkl. Kajak-Fahren). So so so dankbar das Jott die Kinder nun hat.

Zwischenzeitlich hatte ich überlegt, ob ich mir das Fahrrad schnappe und eine entspannte Runde um den Müggelsee fahre, mit Badepause und Eis essen und so. Aber bei 30°C und keinem Lüftchen verwarf ich das schnell.

Zuerst saß ich 10 Minuten nur da und genoss die Stille. Dann schnappte ich mir die beiden Smartphones und die eSIM-Daten die gestern per Post kamen und richtete die eSIM auf dem iPhone ein. Dabei drüber gestolpert das es offenbar nicht ohne weiteres möglich ist, die gesammelten WhatsApp-Daten von Android auf iPhone zu portieren. Das geht wohl nur mit Drittanbieter-Software, die erstaunliche Summen kostet (so ab 30 EUR aufwärts). Kurz überlegt das Geld auszugeben, aber… wie oft les ich in der Chat-Historie? Genau, nie. Loslassen können und so.

Jedenfalls lief dann WhatsApp, ich installierte noch einige Apps die ich bislang nur auf dem Samsung Galaxy hatte und dann schaute ich in die Kontakte. Das beschäftigte mich dann ungefähr zwei Stunden, denn ich wollte natürlich keine doppelten und dreifachen Kontakte drin haben, sondern eine saubere Liste in der idealerweise alle Kontakte nach dem selben Schema angelegt sind und funktionieren. Letzteres ist leider nicht möglich weil Google Kontakte in der iOS Kontakt-App andere Felder befüllen als in Google, aber im Großen und Ganzen haut es hin. Auf dem Weg zum Hinhauen hab ich außerdem diverse Kontakte bereinigt, veraltete Daten aktualisiert und direkt noch festgelegt, mit welcher der zwei Nummern ich den jeweiligen Kontakt standardmäßig anrufen will. Das klingt alles ganz furchtbar, ich hatte aber trotzdem Spaß dran (nochmal machen will ichs aber nicht).

Nun ist das iPhone bis auf eine fehlende Mobile Tan App fertig eingerichtet und ich kann das alte Samsung Galaxy einmotten. Ein gutes Gefühl.


Zum Abendessen gabs Tomatensalat, zwei übrig gebliebene Hefeklöße vom Mittag, zwei Käsebrote und ein zwei drei Hände voll Tortilla Chips. Jetzt sitz ich hier, es ist immer noch ruhig, ich hör dem Regen zu und freu mich.

Zumindest die zweite Tageshälfte war doch ganz schön.

Jetzt: Freude auf Jotts Rückkehr.

Kategorien
Journal

Samstag, 24.07.2021

Kinderstress am morgen. Es ist nicht möglich, dass Jott und ich einfach mal zehn Minuten am Stück in Ruhe sitzen und sein können. Die Kinder kriegen es nicht gebacken, sich selbstständig ruhig zu beschäftigen und sich dabei weder anzuzicken noch nicht zu streiten noch sich nicht die Köpfe einzuschlagen. Es muss wirklich ständig jemand danebensitzen– was das Ziel „In Ruhe sitzen und sein“ in weite Ferne rücken lässt.

Sehr, sehr angefressen gewesen– es nervt ohne Ende.


Rausgehen half, der Weg dorthin war aber auch schwer: M wollte zu einem anderen Spielplatz als die Zwillinge. Weder er noch sie waren kompromissbereit– die nächste Eskalation.

Jott bestimmte dann einfach, während ich mich weit weg wünschte.

Aber, sobald wir draußen waren… ging es.


Auf dem Spielplatz wollte M Fangen spielen, sah aber nicht ein dass er dann nie gefangen würde– er ist schließlich schneller als die Zwillinge. Das war ihm aber egal, also durften sich die Kinder einen Vortrag über Fairness und Unfairness anhören, durften ausprobieren wer wie schnell rennen kann und verstanden am Ende hoffentlich, dass ein Spiel vor allem dann gut ist, wenn _alle_ Beteiligten dabei Spaß haben und nicht nur eine:r.

Fange spielten sie dann aber nicht mehr, sondern tanzten zur Robbe, zum Theo und mit Tante Rita.


Nach dem Mittag (Parmesan-Kartoffel-Wedges) fuhr Jott mit M nach Aschersleben. Wenn alles nach Plan läuft, haben wir die nächste Woche nur zwei Kinder zu Hause.


Am Nachmittag fuhren J, G und ich ins FEZ. Eigentlich wollte ich mit den Zwillingen im FEZ Badesee baden gehen, aber das verwarf ich weil J einen ziemlichen Schnupfen hat. Stattdessen Trocken-Aktivitäten. Im FEZ findet nämlich in den Sommerferien der Zirkus am Meer statt. Sah online ganz gut aus, also probierten wir das mal. Und das war _genau_ richtig. Ganz viele Stationen, die wie gemacht für 4-jährige sind. Wir guckten in die Theatervorstellung „Rabatz mit Maus und Katz“ rein, fuhren Boot, experimentierten mit Lehm, aßen (zusammen, weil nix mehr da) ein im Lehmofen Brötchen, übten akrobatische Kunststücke im Zirkuszelt, und und und. Das war super schön, G und J hatten Spaß und wollen mit M und Jott nochmal hin. Ich auch.

Um 18 Uhr wurden wir freundlich rauskomplimentiert, fuhren nach Köpenick zurück, gingen Mittagessen für den Sonntag einkaufen und dann nach Hause. Da gabs noch einen kleinen Aufreger, weil J zwar die Notwendigkeit einsah, seine Spiderman-Bemalung zu entfernen, aber ein Problem mit Wasser und Lappen im Gesicht hat… Tja nun. Für ihn gibts also beim nächsten Mal keine Gesichtsbemalung, weil ich keine Lust auf das Theater beim Waschen habe.

Die Kinder lagen gegen 20:30 Uhr im Bett, 20:45 Uhr schliefen sie beide. Ich machte noch Sport, badete und peelte mich, putzte die Wanne und ließ dann den Abend ausklingen (was auch nur heißt, dass ich noch eine halbe Stunde auf dem Smartphone spielte und dann ins Bett ging).


… ich kann ohne Jott nicht gut einschlafen. Podcasts hören hilft auch nur bedingt.

Kategorien
Journal

Freitag, 23.07.2021

Vorbei, die erste Woche nach dem Urlaub. Zum Glück, das war ganz schön anstrengend. Arbeitsmäßig gabs doch einiges zu tun, jedenfalls mehr als Anfang der Woche gedacht.

Das in Verbindung mit dem wiederaufgenommenen Laufen (Mittwoch, heute) und Krafttraining (naja… teilweise eher sowas wie Reha-Sport auf Grund fehlender Kraft/Koordination– aber dafür ists ja da, um mich bei kontinuierlicher Beschäftigung aufzubauen) an den Nicht-Lauf-Tagen sorgen dafür, dass ich gut, gut schlafen werde.


Den Kindern steckt die KiTa-Woche auch in den Knochen, die hatten Augenringe bis zum Boden und schliefen die letzten Abende ohne großes Tamtam ein. Gottseidank, im Urlaub hat das Zubettbringen immer zwischen 30 und 60 Minuten gedauert.


M hat heute seinen Rucksack gepackt. Er wird morgen von Jott zu ihrer Schwester gefahren und darf dort eine Woche Urlaub bei seiner Tante und seinem Onkel machen und in die von ihr organiserte Ferienfreizeit mitkommen.

Nach der Woche beginnt dann auch schon der Schulhort. Irre, wie die Zeit vergeht.


Js liebstes Hobby ist aktuell Fußballspielen. Heute Nachmittag konnten wir das auf dem großen Parkplatz vor dem Haus machen, weil alle Autos weg waren. Also mal über etwas größere Distanzen Bälle hin und her schießen, ohne dass die Bälle ständig in Büschen und Beeten landen.

Highlight: Der Nachbar von oben, der mir augenzwinkernd zum Aufhören riet, weils nicht sehr professionell aussähe– na, zum Bolzen mit J reichts noch. Runterkommen und es besser machen wollte er dann aber auch nicht.


Jott bekam neulich bei Amazon Boxershorts mit getrennten Lagen für Penis und Hoden vorgeschlagen (ich weiß nicht, wieso– vielleicht kauft sie sich heimlich Herrenunterwäsche)? Wir besprachen das im Urlaub abends beim Romméspielen, die beteiligten Männer hielten das eigentlich für eine interessante Idee. Also wurde kurzentschlossen ein Probierset gekauft, das die Woche ankam. Es ist tatsächlich… interessant. Ich weiß immer noch nicht, ob ich das Tragegefühl angenehm oder nicht so angenehm finde.

Hehehehe, Penis

(Filed under: NOCH banalere Alltagsdinge als sonst)


Ich bestellte die Woche eine eSIM für meine Firmen-Mobilnummer. Dann kann ich die NanoSim für die Privatnummer als physische SIM ins Firmen-Smartphone einlegen & muss nicht mehr zwei Smartphones rumschleppen. Nächste Woche sollen die Daten per Post kommen; ich bin gespannt ob das so funktioniert wie geplant.


Hat jemand aus der geneigten (oder geraden, hehehe) Leserschaft zufällig ein Premium-Abo bei ZeitOnline und könnte mir 2 Artikel zukommen lassen? Bitte kurz kommentieren, ich schicke die Artikelwünsche dann per Mail :) Danke.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 21.07.2021

Anfang Oktober gehts für zwei Nächte nach Frankfurt. Ich hab eine interne Weiterbildung, die in der Nähe von FFM stattfindet. Weil die Weiterbildung Montags 10 Uhr beginnt, ich aber nicht 3 Uhr in Berlin losfahren will, fahr ich am Sonntag Nachmittag nach Frankfurt, hab einen ruhigen Abend/eine ungestörte Nacht (hoffentlich) im Hotel und kann dann am Montag in aller Frische zur Weiterbildung fahren.

Mal schauen ob das in Hinsicht auf die steigenden Corona-Inzidenzen klappt– ich würd mich jedenfalls freuen.


Gestern Abend war dann doch was: Ein monströser Falter im Schlafzimmer. So einer mit einer eigenen health bar… Während Jott schon schlief, wunderte ich mich was so herumraschelte. Erst dachte ich ja, eine Katze klettert durch das geöffnete Schlafzimmerfenster (das ist bodentief) und springt auf mich. Das passierte aber nicht, das Rascheln hörte aber nicht auf… Also mit Telefon-Taschenlampe auf Spurensuche gegangen und den riesigen Falter entdeckt. Der griff natürlich sofort an flatterte wild umher, setzte sich aber irgendwann auf die Lampe und ließ sich von mir erwischen. Eventuell quietschte ich auch nur ein, zwei Mal voller Abscheu. Ekelviehzeug.


Aufreger am Nachmittag: Eine am Vormittag noch funktionierende Software für Websessions versagte bei einem wichtigen Kundentermin vollständig. Keine Einwahl möglich, ich bekam das Fenster nicht angezeigt, Neustart und Neuinstallation brachten nichts… Narf. Und als ichs über das Smartphone versuchen wollte, zickte beim Herunterladen die WLAN-Verbindung herum, sodass ich dann auch noch auf das Mobilnetz umsteigen musste.

Ärgerlich. Zum Glück war ein Kollege von mir im Meeting, sodass niemand warten musste.


Für unsere Projekte müssen wir Verfahrensverzeichnisse zum Datenfluss ausfüllen. Mir wurde das bislang abgenommen/ich hab mich davor gedrückt, muss aber jetzt tatsächlich ran. Leider gehen damit einige Schwierigkeiten einher– ich kann über die Datenströme ja gar keine Auskunft geben. Ich weiß weder, wohin die Daten synchronisiert werden noch wo Backups liegen noch in welche Drittsysteme Daten von anderen Abteilungen eingegeben werden.

Das beste: Bislang konnte mir niemand meine Fragen dazu befriedigend beantworten. Ich hab also mal unserem Datenschutzbeauftragten eine lange Liste geschickt und hoffe nun, dass der mir weiterhelfen kann.

(Kurz überlegt, ob ich das Fass aufmache oder lieber nicht– aber wenn ich den Mist schon machen muss, will ich a.) verstehen was ich ausfülle und b.) es richtig mache)


Während Jott und J beim Fußball waren, brachten M und G Altglas weg. Ich begleitete nur noch und trug die schwere Flaschen-Ikea-Tüte. Die beiden trugen einen Hocker, reichten sich die Flaschen aus der Tüte gegenseitig hoch und schmissen im Wechsel je drei Gläser/Flaschen ein.

Da das gut ging, könnten sie das eigentlich allein machen… Wir üben das mal.


Total k.o. am Ende des Tages – wie machen das Leute, die mit Ende 30/Anfang 40 Kinder kriegen?! Jott und ich hängen ab 20 Uhr erschöpft auf der Couch– und wenn man älter wird, ist man ja vermutlich doch nochmal etwas geschaffter?

Kategorien
Journal

Dienstag, 20.07.2021

Heut kam eine Tomatenlieferung an :) Wieder über Crowdfarming, wieder aus Spanien. Sie schmecken ganz gut, die nächsten Tage werden also sehr tomatenlastig.


Ansonsten war nichts. Arbeit, nachmittags mit den Zwillingen im Hof Fußball gespielt, Abendbrot, Zubettgehzeit für die Kinder und dann Feierabend.

Kategorien
Journal

Montag, 19.07.2021

Unspektakulärer Arbeitstag. Eine kurze Rückübergabe, erstaunlich wenig Mails im Postfach (wobei– da der Großteil meiner Ansprechpartner:innen auch im Urlaub war/ist, ist das gar nicht so verwunderlich) und dann direkt ans Abarbeiten gemacht.


Nachmittags mit den Kindern zur Logopädie nach Friedrichshagen gefahren. Die drei waren auf dem Weg Kuschelkatzen– sie saßen in der Bahn eng umschlungen nebeneinander und machten Quietschgeräusche. Sehr ungewohnt, aber ganz putzig.

Bei der Logopädin berichtet das J aktuell eher undeutlicher spricht. Im Urlaub fiel es vermerkt auf. Dabei kann er mittlerweile, wenn er drauf achtet und dazu animiert wird, die Problem-Laute ganz gut artikulieren. Im Alltag/normalen Sprachgebrauch macht sich das aber leider noch nicht bemerkbar. Aber vielleicht ists auch wie bei den Entwicklungsphasen: Erstmal wird es ein wenig schlimmer, bevor es besser wird.


Am S Köpenick stand heut ein anderer Bäcker, nicht das gewohnte Bäckerauto. Passte nicht so ganz ins Köpenicker Bild, wirkte nämlich recht frisch und modern (um nicht zu sagen hipster– wobei das ja auch schon wieder durch ist). Direkt mal ein Brot gekauft, dabei ein bisschen über den Preis geschluckt (4,10 für ein Mischbrot ist schon ’ne Hausnummer), aber guter Dinge gewesen– leider wars dann beim Abendessen nicht ganz so überzeugend. Zu fest, nichtmal ansatzweise fluffig und geschmacklich etwas fad. Ich geb dem ganzen nochmal eine Chance, wenn sie wieder da sind.

Außerdem beim Obststand im Bahnhof das Kilo Kirschen zu 4 EUR bekommen– yay! Ich hab jetzt zwar ziemliches Bauchgrummeln, aber… KIRSCHEN :)


Nach Rückkehr nochmal ein Stündchen gearbeitet, anschließend Abendbrot, Kinder ins Bett gebracht und noch eine Runde spazieren gewesen. Keine Motivation zu Joggen; mir tun auch noch arg die von der Sonnenallergie stärker betroffenen Körperregionen weh. An den Beinen heilt sie zwar langsam wieder ab, zurück bleiben aber große, rissige, sehr trockene Stellen. Sehr unangenehm.

Kategorien
Journal

Sonntag, 18.07.2021

Die Waage zeigt mittlerweile wieder 87 Kilo. Das sind sieben Kilo mehr als noch vor einem Jahr– ich muss was machen, sonst werd ich fett. Ich ess zu viel und beweg mich zu wenig, das muss sich wieder ändern. Wie es anders geht weiß ich _eigentlich_ auch, sogar ohne Kalorien zählen/krampfhaft Schrittziele verfolgen– aber es dann in die Tat umsetzen, daran scheitert es. Der Geist ist unwillig und das Fleisch ist schwach, das ist eine sehr ungute Kombination.


Anstrengender Morgen: Ms Windel war durch + sein Bett nass; und als die Zwillinge wach waren schalteten sie gleich in den Action-Modus und unterhielten sich vom Fensterbrett aus lautstark mit vorbei laufenden Nachbarn und einer gegenüber stehenden rauchenden Frau, die ihnen zurief doch lieber nicht am Fenster rumzuturnen. Gs Reaktion war ein gebrülltes „Bist Du eine alte Oma?“, und das war der Momemt an dem ich dann beschloss, dass genug gelüftet war und die Kinder ein bisschen Fernsehen durften.

Nachtrag: Der Fernseh-Moment war etwas später erreicht– nachdem sich G und J mit einem Stoffgürtel verkloppten.

… wieso können sie sich nicht M als Vorbild nehmen, der leise in seinem Zimmer mit Lego baute.


Vormittags alle Nase lang von den Kindern gestört worden. Wir können keine zehn Minuten sitzen und _irgendwas_ machen, ohne das die Kinder in dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit beanspruchen. Ich bin es unfassbar leid.

Als die Stimmung immer schlechter wurde, gingen wir wieder raus, damit sie sich austoben konnten. Auf dem Weg zum Spielplatz verbesserte sich unsere Laune schlagartig, weil wir Babyenten sahen die zudem fast auf streichelreichweite an uns heran kamen:

Auf dem Spielplatz Fußball gespielt und geturnt, bevor es zum Mittag nach Hause ging.


Mittagessen war Spaghetti Bolognese, mit richtigen langen Spaghetti. Die können die Kinder inzwischen auch essen, ohne sich komplett einzusauen.


Den Tag über drei Maschinen Wäsche gewaschen, derer sich Jott annahm. Die Kammer mit Waschmaschine/Trockner ist nun zumindest wieder betretbar, weil alles in die Körbe passt.


Ab Mittag hatten wir Besuch von S und E. Die hatten wir ja mal richtig lange nicht gesehen (gestern im Urlaub)… A konnte nicht kommen, weil sie arbeiten musste– für eine Rommé-Runde zu dritt reichte es trotzdem.


Nachmittags planschten die Kinder auf dem Hof, Nachbarskinder + Nachbarn gesellten sich auch dazu. Wir unterhielten uns über unsre Urlaube; unser Nachbar von oben schwärmte uns von ihren Kreuzfahrten mit der Aida-Flotte vor. Klang alles super, vor allem die Kinderbetreuung– aber die Preise, holla die Waldfee. Uiuiuiuiui.


Als die Kinder im Bett lagen, ging ich noch eine Runde spazieren– das Schrittziel erreichen. Dabei festgestellt, dass an der Wuhle wahnsinnig viele Mirabellen-Bäume wachsen, das hab ich die letzten Jahre nie so wahrgenommen. Ein paar waren schon reif und versüßten mir den Spaziergang.

Unterwegs cloud porn:


Morgen gehen KiTa, Arbeit und Logopädie-Termine für die Zwillinge weiter. Willkommen im Trott.

Kategorien
Journal

Samstag, 17.07.2021

Urlaub vorbei, wieder zurück in Berlin. Die Fahrt war unspektakulär. Die Zwillinge schliefen beide recht lange, M guckte apathisch und schaffte es gerade so, nicht einzuschlafen.


Schätzungsweise sechs Maschinen Wäsche warten gerade darauf, gewaschen zu werden. Für mein kontinuierlich Wäsche verarbeitendes Ich (d.h. ca. 1 Maschinenladung/Tag inkl. Zusammenlegen) ist das ein Quell schlechter Laune. Ich mags nicht, wenn sich Wäsche in den Schmutzwäschekörben oder aber gewaschen gefaltet/ungefaltet den Wäschekörben stapelt. Das setzt mich so unter Druck… Am schlimmsten ists, wenn mehrere Körbe Wäsche darauf warten, gefaltet & verräumt zu werden– das dauert ewig und versaut den Abend. Da ab Montag die KiTa wieder los geht, kommt dann auch beständig neue Schmutzwäsche en masse dazu– im Urlaub hats mich nicht gestört, wenn die Kinder drei Tage am Stück das selbe T-Shirt anhatten. In der KiTa ist das nicht ganz so.

Daher lieber ca. 1 Fuhre/Tag, dann sind wir zwar dauerhaft am Wäsche machen, es dauert aber nie lange und der Schmerz ist nicht so groß.

Jedenfalls– Wäschemonolog Ende– heute wurde die erste Fuhre weggewaschen, morgen folgen weitere.


Am Nachmittag schafften es die Kinder nicht, 5 Minuten am Stück zu spielen ohne sich anzustänkern, anzuschreien oder rumzuschubsen. Sehr nervig. Die zweite Tasse Nachmittags-Kaffee trank ich also nicht zu Hause, sondern auf dem FEZ-Spielplatz, auf den wir zur Schonung meines Nervenkostüms gingen.

… schön, dass es draußen nicht so anstrengend ist. Jedoch sehr nervig, dass ich sie ständig rausschleifen muss. Ich würd mal gern einen Nachmittag versacken während sie sich friedlich miteinander oder mit ihrem Spielzeug beschäftigen.


Mich gruselt es ein wenig vor dem Alltag, bzw. dem Mix aus Arbeit und Kinderterminen. Wir haben zwar übernächste Woche nochmal etwas Ruhe weil M auf Ferienfreizeit bei seiner Tante ist, aber in der Zeit möchte Jott gern das Jungszimmer etwas umbauen damit der Platz besser genutzt wird. Ich glaub, so ruhig wird das dann nicht.

Kategorien
Journal

Freitag, 16.07.2021

Nochmal mit S Kajak gefahren. Diesmal waren wir früher als gestern dran, daher waren wir tatsächlich die ersten auf dem Wasser. Das war total toll.


Auch heute das Urlaubsprogramm, bestehend aus Baden, Spielen, Kinderdisko und Rommé-Spielen, durchgezogen. Abends erste Abreisevorbereitungen– unsere Urlaubswoche ist leider schon vorbei.


Was man so macht wenn man nicht schlafen kann weil es warm ist und durch das geöffnete Fenster das Licht einer Lampe ins Schlafzimmer fällt:

Kategorien
Journal

Donnerstag, 15.07.2021

Vormittags das Tageshighlight: S und ich liehen uns beim Bootsverleih zwei 1er-Kajaks aus und fuhren damit auf dem nahen See herum. Wir wollten das gern mal ausprobieren, es sah ganz spaßig aus. War es auch– wir paddelten ungefähr 30 Minuten in die eine Richtung, bestaunten die Natur vom Wasser aus, genossen die ab-so-lu-te Ruhe auf dem Wasser, sahen Seeadler (sagt S, ich sah einfach nur große Vögel), Seerosenteppiche (wie schön sind denn bitte Seerosen?!) und fuhren nach der halben Stunde wieder zurück. Das war richtig toll und wir waren uns schnell einig, dass wir das wieder machen wollen.

Leider keine Fotos, wir ließen alles im Ferienhaus zurück weil wir es als durchaus realistisch betrachteten, umzukippen.


Ich bin leider nicht die hellste Kerze auf der Torte: Weil die Kajaks sehr zu aussahen, cremte ich nur Oberkörper, Arme und Gesicht ein– nicht aber die Beine. Das war ein großer Fehler, die Beine waren nämlich schön der Sonne ausgesetzt. Ich holte mir einen schönen Sonnenbrand auf den Oberschenkeln. Bonus: Sonnenallergie-Ausschlag, der höllisch juckt.

Wenigstens hatte ich meinen Panama-Hut auf, ich will gar nicht wissen wie mein Kopf sonst aussähe.


… die Kinder, immerhin, haben weiterhin keinen Sonnenbrand– wenigstens die creme ich gründlichst am ganzen Körper ein.


Den restlichen Tag wie auch die Vortage sehr entspannt verbracht: Baden, Spielplatz, Kinderdisko, Abends Rommé & Erzählen.