Die zweite Woche in Folge unter meinem im Mai angepeilten Gewichtsziel geblieben: Die Waage zeigte heute morgen nur noch 88,5kg an. Das sind seit dem 22.05. -7,1kg. Yay!
Ich habs geschafft, die Menge an aufgenommenen Kalorien sanft zu reduzieren ohne großartig Verzicht zu üben. Ganz im Gegenteil denke ich öfter (bzw. sehe ich es in Yazio), dass ich mir ziemlich häufig einen snackity snack gönne– da gibt es definitiv noch Reduzierungs-Potential.

Das ganze übrigens ohne die verbrannten Kalorien signifikant zu erhöhen. Ganz im Gegenteil waren die Monate August aus Sportperspektive betrachtet furchtbar, weil ich kaum Sport gemacht habe.
Zuletzt war ich so leicht, als ich Weihnachten 2023 wg. Grippe/Lungenentzündung kaum etwas gegessen habe, davor… ich weiß es nicht. Wenn ich mich recht erinnere, müsste das so um 2015 herum gewesen sein, da bin ich viel gelaufen. Auf dem Selfie aus 08/15 seh ich jedenfalls recht schlank aus.
Nächstes Ziel sind 84,5kg, ich lass mir dafür Zeit. Jedes Kilo weniger ist Gold für Rücken, Fersensporn und Klimmzugübungen.
Goldener Moment am Vormittag: M lernte Englisch, die Zwillinge spielten über eine halbe Stunde lang gemeinsam mit ihren Teddybären (die Bären waren Kinder und mussten in die KiTa). Das war sehr harmonisch und schön.
Die nachmittägliche D&D-Session fand statt, ich habe ambivalente Gefühle dazu. Es machte unheimlich Spaß, die Handlungsbrücke vom Homebrew-Schwarzrain-Abenteuer zu „Die verlorene Mine von Phandelver“ vorzubereiten, aus den Kindern Wünsche und Vorstellungen zu ihren Charakteren herauszukitzeln und diese anschließend zu erstellen und zu optimieren (minmaxing is a thing). Den Kindern beim gemeinsamen Erzählen und Besprechen zuzuhören war auch toll, selbst wenn das sehr quatschig war und sie nicht so recht wussten was sie machten. Nicht so schön war es zu bemerken, wie nach ungefähr 30 Minuten und mitten im Kampf die Luft bei zwei von drei Kindern raus war, die Köpfe auf den Tisch sanken und es super albern und wuselig wurde weil sie eigentlich keine Lust mehr hatten.
Was nehm ich daraus mit:
- Mal grundlegend besprechen was Rollenspiel bedeutet und ob sie Lust darauf haben ODER ob sie ihre Spielfiguren eher als 3rd person Abenteurer unterwegs sein lassen wolen
- So Rollenspiel gewünscht: Gemeinsam überlegen und ausarbeiten, wie ein entsprechender Charakter handeln und sprechen würde.
- Vereinfachen, vereinfachen und nochmal vereinfachen. Handlungen rausstreichen, weniger würfeln, Regeln und Vorgaben streichhen und die Kinder mehr erzählen lassen.
- Viel mehr grafisches Material. Ich hatte zwar Bilder aus den Büchern bzw. am Laptop sowie einen schlechten s/w Ausdruck für die Szene, als die Charaktere von Goblins überfallen wurden. Das ist zu wenig, die Kinder brauchen mehr Visualisierung und vor allem deutlichere Hinweise. Der sprichwörtliche wink mit dem Zaunpfahl bzw. mit der Nase drauf stupsen.
- Stärkeres Railroading/Lenken, so gewünscht.
- Meine Erwartungen prüfen und adjustieren.
- Als Spielleiter ausarbeiten wie NPCs charakterisiert werden können, Phrasen/Sätze/Effekte zusammenstellen.
- Vielleicht mal ’ne Recherche betreiben wie man kindgerechter rollenspielen kann. Vielleicht hat ja auch ben_ eine Idee?
Mit Jott Abends weiter Downton Abbey geschaut. Wir hörten mit S03E05 auf und hatten beide die ganze Zeit einen Kloß im Hals und sehr feuchte Augen. Die Folge hat uns beide voll erwischt. Das Haushaltsmitglied das sich am meisten für die Überwindung von Standesgrenzen einsetzte stirbt, weil besagte Standesgrenzen die Meinung des nicht-adligen Arztes nicht so hoch gewichten wie die des adligen Arztes.


