G möchte nun auch Stricken lernen. Am Vormittag ließ sie sich von Jott erklären, wie es funktioniert und probierte es im Anschluss zum ersten Mal aus. Mal schauen ob sie dran bleibt :)
Weg mit den kleinen Ärgernissen: Den zu starren Duschschlauch, der immer dafür sorgt das der Duschkopf partout nicht in die gewünschte Richtung zeigt, ersetzte ich heute durch ein wesentlich flexibleres Exemplar. Endlich nicht mehr die Dusche festhalten!
Wir sind wieder im Alltag: Vormittags standen Mappenkontrolle, Hausaufgabenheft-Vorschreiben und Federtaschencheck an, dazu mussten die Kinder ihre Übungen machen. Jott bereitete mit M außerdem einen Vortrag über Destillation vor. Die Vortragsnote wird die Zeugnisnote entweder auf 1 oder 2 festlegen.
Nach ausgiebiger Mittagsruhe scheuchte ich die Kinder (und mich) nochmal raus. G und J gingen auf dem Hof rutschen und schlittern, während M und ich an der Wuhle spazieren gingen.
Abends am Rechner gespielt und beizeiten ausgemacht, um noch The Witcher weiter zu lesen.
G ist krank. Sie stand Nachts im Zimmer, hatte Halsschmerzen und konnte nicht schlafen. Am Morgen war es nicht viel besser, sie blieb also zu Hause. Die Jungs gingen aber ganz normal in die Schule, der heutige morgen war wettertechnisch nicht anders als gestern– weder waren wir eingeschneit noch hatte es -20°C.
Positiv überrascht vom Orthopädie-Termin. Ich kam beim Arzt an und hatte kaum meine Vokabelbox ausgepackt, als ich auch schon reingebeten wurde. Nach 5 Minuten war ich mit einer Verordnung zum Fersenröntgen wieder draußen. Den Termin dafür machte ich gleich im Anschluss via Doctolib. Auch hier wurde ich überrascht: Ich hätte direkt am nächsten Dienstag schon einen Termin bekommen können– das passte bei mir dann zeitlich nicht, so wurde es übernächste Woche Montag. Schön! Als Verdacht steht ein Fersensporn im Raum (das war keine große Überraschung). Sollte sich keine Besserung einstellen, habe ich in sechs Monaten Anspruch auf Stoßwellentherapie als Kassenleistung, ansonsten könnte ich die vor Ablauf der sechs Monate wohl selbst bezahlen. Schauen wir mal. Die Dehn- und Mobilitätsübungen sah der Arzt kritisch, dafür gäbe es wohl keine wissenschaftliche Evidenz (anders als Stoßwellentherapie). Ich müsse daher selbst wissen, ob ich damit weiter machen möchte.
G blieb während meines kurzen Ausflugs (ich war kaum 40 Minuten außer Haus) allein zu Hause, hörte Podcast und malte.
Nach dem Mittag kam Jott wohlbehalten wieder zu Hause an. Die Fahrt war offenbar ereignislos.
Den Nachmittag über immer mal wieder einen Blick nach draußen geworfen. Weder schneite noch stürmte es, da sind wir wohl gut davon gekommen (wenngleich ein Teil von mir sich auf einen Schneesturm gefreute hätte– aber gut, das ist natürlich drinnen im Warmen nochmal was anderes…)
Nach der Arbeit fuhren Jott und ich mit den Kindern zum Neujahrsschlittschuhlaufen des Schwimmvereins der Kinder. G fühlte sich einigermaßen fit, sie durfte also auch mitkommen. Während die Kinder ihre Runden auf dem Eis drehten/Fange spielten, bibberten Jott und ich uns einen ab und versuchten uns einigermaßen warm zu halten. Nach einer Stunde zogen wir aber auch die Reißleine, sammelten die protestierenden Kinder (bis auf G, die dann auch genug hatte) ein und fuhren wieder nach Hause.
Die Arbeitswoche, so wie es sein muss, mit Jott auf der Couch ausklingen lassen. Wir schauten Fallout weiter und gingen recht früh ins Bett– uns steckten die letzten Tage in den Knochen.
Versteh einer die Kinder. Sie beharkten sich morgens im Bad, schafften es aber auch auf Aufforderung nicht sich einfach aus dem Weg und ins jeweils andere Bad zu gehen. Stattdessen ödeten sie sich gegenseitig an und verbreitete schlechte Stimmung.
Sehr anschaulicher Artikel weshalb Trump/die USA (lässt sich das trennen?) Interesse an Grönland haben: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will (ZeitOnline, Paywall) Gleichzeitig ein Trauerspiel in Sachen menschgemachter Klimawandel.
Offenbar könnte es ab morgen Vormittag bis Samstag reichlich Schnee, Kälte und Schneeverwehungen geben. Ich bin gespannt. Der Blick in die diversen Wetter-Apps/Websites zeigen eigentlich keine besorgniserregenden Schneemengen/Minusgrade– von der Menge her scheint das vergleich mit dem zu sein, was wir letztes Wochenende an Schnee bekommen haben. Und zweistellige Minusgrade hatten wir die Tage auch. Die Kinder werden morgen jedenfalls in die Schule gehen (außer wir sind eingeschneit).
Hoffentlich kommt Jott gut nach Hause, sie muss auf ihrem Weg von Frankfurt nach Berlin einmal genau durch das Gebiet, durch das Ellie durchrauschen soll.
M kam heute zu spät nach Hause (~45 Minuten), er zog noch mit einem Kumpel um die Häuser. Bescheid gesagt hatte er nicht, dass er länger unterwegs ist. Ich wünsch mir das schon, damit ich mir a.) keine Sorgen mache und b.) weiß wo sich unser 10-Jähriger rumtreibt. Andererseits waren es nur 45 Minuten und ich kann bei M auch davon ausgehen, dass er keinen allzugroßen Blödsinn macht. Schwierig, die richtige Balance zu finden.
Jotts Mama kam heute zu Besuch und ließ sich von G becircen, noch bis zum Abendessen zu bleiben. Passte gut, ich hatte mit den Kindern schon am Morgen besprochen das sie ohne mich zu Abend essen sollen weil ich auf dem Hof Sport machen wollte. So hatten sie dann doch einen Erwachsenen :) Ich turnte dann derweil draußen vor mich hin. -5°C, klare Luft… Beste Bedingungen also. Ich war überrascht, wie durchgeschwitzt ich nach dem Reinkommen war– so hatte es sich währenddessen nicht angefühlt. Großartiges Gefühl, als ich mich nach dem Training aus meinen drei Schichten gepellt und etwas verschnauft hatte.
G hatte am Abend Halsschmerzen und ging früh ins Bett. Ich hoffe, dass hilft und sie ist morgens fit– ich hab einen Arzttermin, beinahe durchgängig Termine in der Arbeit und Nachmittags steht das Schlittschuhlaufen des Schwimmvereins an…
ChatGPT als Sparringspartner zum Italienischlernen ist großartig. Zur Übersetzung meines Blogbeitrags von gestern hatte ich Fragen.
Es handelte sich um eine Wendung in der Übersetzung:
Deutsch:
Total erschreckt worden von der Alarmmeldung, dass der Wiederanschluss des Berliner Südwestens ans Stromnetz bevorsteht.
Italienisch:
Mi sono preso uno spavento assurdo per il messaggio di allarme che annunciava l’imminente riallaccio del sud-ovest di Berlino alla rete elettrica.
Dialog mit Chatty. Paul:
„Mi sono preso uno spavento assurdo“ Auf Deutsch ist das sinngemäß „Ich habe einen großen Schrecken genommen“?
ChatGPT:
Du prüfst gerade Bedeutungsgleichheit, nicht Wort-für-Wort. Typisches Lernmuster A2→B1: italienische verbo + riflessivo + sostantivo-Konstruktionen vs. deutsche feste Redewendungen. Stolperfalle wäre, es zu wörtlich zu lesen („genommen“). Kurzantwort: Ja, sinngemäß passt das sehr gut. […] Im Italienischen ist „prendersi uno spavento“ extrem gebräuchlich und völlig natürlich im Alltag. Das „prendersi“ funktioniert hier wie ein festes Verb, ähnlich wie: prendersi un raffreddore
Voll gut. Das ist doch viel besser als Wort für Wort Vokabeln lernen :)
Total erschreckt worden von der Alarmmeldung, dass der Wiederanschluss des Berliner Südwestens ans Stromnetz bevorsteht. Ich STAND auf dem Stuhl. Es tuteten auch mehrere Smartphones gleichzeitig. Herrje.
Ich frag mich wieso der/die Vulkan-Gruppe(n) nicht den Bundestag vom Netz nehmen oder das Kanzleramt. Wäre das nicht sinnvollerer Protest?
Nach Gesprächen mit den Kolleg:innen aus dem Südwesten beschlossen, über kurz oder lang doch nochmal ein, zwei Kleinigkeiten nachzukaufen– mehrere Taschenlampen und Powerbanks zum Beispiel. Auf die Armbrust, die ein Kollege vorschlug, verzichte ich lieber. Dafür dann eher noch ein kleiner Gaskocher für den Kaffee. Campingleuchten auch noch, die Kolleg:innen berichteten unisono das die Dunkelheit besonders schlimm war.
Wie auch die letzten Tage war heute viel zu tun, ich schaffte es mit Müh und Not gegen 17 Uhr den Laptop zuzuklappen. Dann noch mit den Kindern irgendwas produktives zu machen ist vergebene Liebesmüh. Ich probierte es, aber niemand hatte Spaß und ob es wirklich was brachte… Damit sie zu Hause noch üben/Hausaufgaben machen können müssten sie eigentlich so gegen 15 Uhr nach Hause kommen und von jemandem mit vollem Einsatz betreut werden. Schwierig, das im normalen Arbeitsalltag umzusetzen. Sie kommen ja auch nicht nach Hause und setzen sich selbstständig und motiviert an ihre Schulsachen (Ausnahmen bestätigen die Regel)… Es braucht eigentlich eine separate Hausaufgabenbetreuung.
Auch diesen Abend wieder via ChatGPT den gestrigen Blogbeitrag übersetzt, mehrfach vorgelesen und Vokabeln rausgeschrieben. Das macht richtig Spaß :)
Ein positiver Nebeneffekt der ganzen Lernerei ist, dass ich mich sehr fit fühle was Lerntechniken und Strategien betrifft. Und das 20 Jahre nach dem Abitur!
Ärger am Morgen: Beim Schuheausziehen löste sich bei meinen Winterschuhen die Sohle. Ausgezeichneter Zeitpunkt. Ich war dann in der Mittagspause im Forum und wollte die Sohle direkt im Schuh- und Schlüsselladen kleben lassen, musste aber leider feststellen das der Laden seit September geschlossen ist. Meh… Also Schuhkleber bestellt um das Problem selbst anzugehen.
Die Zwillinge brachte ich heute mit dem Schlitten in die Schule. Die beiden hatten Spaß, ich kam ganz schön ins Schwitzen– ganz klein und leicht sind sie auch nicht mehr.
Jott fuhr Mittags für die Arbeit nach Frankfurt und wird dort bis Freitag bleiben, solange bin ich Strohwitwer.
M ging nach der Schule zu einem Freund (mit Rücksprache via Handy), wo die beiden offenbar den ganzen Nachmittag zockten. So schön ichs finde, dass er sich selbst verabredet, so blöd find ichs das er dann nur vor einer Konsole saß und wohl nicht viel anderes machte. Lässt sich wohl nicht verhindern.
Abends aus einer Laune heraus den Blogbeitrag für Montag von ChatGPT/DeepL ins Alltagsitalienisch übersetzen lassen und erstaunlich viel Spaß beim (laut) Lesen, Vokabeln/Wortwendungen erklären und selbst zurückübersetzen gehabt. Das ist auf jeden Fall sehr alltagsnah :)
J schlafwandelte in der Nacht: Während ich am Schreibtisch saß, lief er zielstrebig ins Wohnzimmer. Gefragt, was er dort tut, antwortete er irgendwas mit Alexa und Wecken. Ich bugsierte ihn dann wieder in sein Bett, wo er sich SOFORT umdrehte und einschlief. Wild.
Voller Arbeitstag. Meine Kollegin, Projektpartnerin im neuen Projekt, war leider krank, also musste ich den Tag inkl. Kundentermin allein überstehen. Funktionierte aber, alle waren nett und dann kam auch was raus.
Zum ersten Mal seit zwei Wochen ganz allein in der Wohnung. Das war nett.
Die Kinder waren nach der Rückkehr aus der Schule zieeemlich k.o.. War wohl auch für sie ein anstrengender erster Tag nach den Ferien.
Das große Kind verpeilte am Nachmittag fast sein Schwimmtraining, er spielte Pokemon auf der Switch und vergaß die Zeit. Vielleicht sollte ich ihn mal auf die Nase fallen lassen und ihn nicht daran erinnern, dass er los muss…
Abends eine Runde Sport auf dem Hof bzw. in der Wohnung, während Jott M vom Schwimmen abholte. Ich hörte wieder die Kaffee-Podcast-Episode und freute mich wiederholt, Wörter und Phrasen besser auseinanderhalten und verstehen zu können.
Später Bloggen und anschließend noch Shadowing-Übungen, also quasi mitsprechen während Natives sprechen.
Noch mehr Schnee! Die Zwillinge stürmten nach Erledigung ihrer Haushaltsaufgaben nach draußen, ich etwas später auch für eine kleine Schneeballschlacht. M blieb drinnen mit der Begründung, dass er ja schon die letzten Tage im Schnee gespielt habe. Merkwürdiges Kind.
Mittags kamen A, S, E zu Besuch, wir aßen Salagne (Kindermund) und spielten zum ersten Mal seit fast einem halben Jahr mal wieder Rommé. Lief genauso wie früher, ich war nach zwei Runden slightly angeödet. Dann lieber Catan.
Urlaubs- und Wochenendausklang mit Kinderbaden, Kinderfilm und später Couching & The Great (Staffelfinale, Serienfinale) mit Jott.
Schnee! Sehr viel Schnee! Die Kinder und ich waren sehr happy, nach dem Frühstück gings raus für mehrere Schneeballschlachten, Schneemänner bauen und Schlittenfahren.
Rein kamen wir erst wieder zur Mittagszeit. Jott hatte genau das richtige Essen für dieses Wetter gekocht– es gab Kartoffelsuppe (mit Würstchen für den Rest der Familie und mit Suppengrün für mich). Während wir aßen, kämpfte der Wäschetrockner gegen vollgesogene Winterklamotten. Es brauchte zwei Durchläufe, bis alles wieder trocken war (das entspricht anderthalb vollen Wasserauffangbehältern).
Nach der Mittagsruhe gingen wir relativ spontan im Forum Köpenick Winterschuhe für die Kinder kaufen. Die drei hatten nur Herbstschuhe, die bislang auch ausgereicht hatten. Für richtiges Winterwetter waren sie allerdings ungeeignet, also mussten Winterschuhe her. Wir wurden recht schnell und auch recht günstig fündig (Pi mal Daumen 30 EUR/Schuhpaar/Kind), sogar eine Mütze (weinrot) für mich war mit drin. Im Anschluss gings zu 5. zu Rewe; wir brauchten für das morgige Mittagessen noch ein paar Zutaten und die Kinder wollten sich was Süßes kaufen (es gab die letzten Wochen so wenig…). Auch hier schnelles Durchkommen, nach der Rückkehr nach Hause brauchten Jott und ich allerdings trotzdem erstmal eine Pause weil wir uns beide erschöpft fühlten.
Den Tag über erfolgreich der Versuchung widerstanden, Live-Newsticker über Venezuela zu lesen, ich beließ es bei zwei Artikeln. Die Nachrichten sind schwer zu fassen, ich hätte mir gewünscht das das neue Jahr langweilig beginnt (und bleibt) und nicht mit der militärgestützten Entführung eines Staatsoberhaupts (egal wie legitim).
Abends mein Sporteckchen auf dem Hof freigeschippt und trainiert. Wo ein Wille ist und so.
Ich schlug dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: Beim Trainieren hörte ich Podcast auf Italienisch (La bottega di Babbel – Metto su il caffé?). Zwei Mal die selbe Episode fürs bessere Hörverständnis. Ich kam gut mit, nur wenn ich Wiederholungen zählte verlor ich den Faden– aber das passiert auf Deutsch genauso.
Letzter Urlaubstag (hier bitte trauriges Gesicht vorstellen). Ich hatte Anfang des Urlaubs hin und her überlegt, ob ich heute schon arbeiten möchte um in Ruhe ein paar Sachen zu erledigen bevor das Jahr am 5. für alle richtig startet. Mach ich aber nicht, denn ich merkte in den letzten Tage wie sehr mir die Pause gut tut nach dem turbulenten letzten halben Jahr. Ich stürz mich also am Montag mit allen anderen gemeinsam ins neue Arbeitsjahr. Vielleicht hilft das ja auch ein bisschen, die Dinge die schnell geschehen müssen auch schnell umzusetzen.
Wir würdigten den letzten Urlaubstag jedenfalls und machten… nichts. Außer entspannen, spielen, lesen. Das tat sehr gut, ich würds noch ‚ne Woche so aushalten.
Kalenderabgleich von Jott und mir für die weitere Urlaubsplanung– die Urlaubstage müssen ja sinnvoll eingeteilt werden :)
Ausgiebige Dehn-Einheit am späten Nachmittag. Ich turnte vor allem die in der Physio gelernten Übungen nach und fühlte mich danach etwas lockerer als vorher.
Dicke, große Schneeflocken über den Tag hinweg. Leider wars zu warm, es blieb nichts liegen. Das könnte sich, wenn der Wetterbericht recht behält, in den nächsten Tagen ändern– es soll kalt werden und schneien. Ich freu mich, endlich richtiges Winterwetter.
Jott fragte mich die Tage, wie mein 2025 war bzw. ob ich das Jahr reflektiert hatte. Hatte ich nicht, fands aber ‚ne gute Idee um herauszubekommen ob meine eher negative Sicht aufs Jahr gerechtfertigt war. Spoiler: Nein, zumindest nicht vollständig.
Zusammenfassung
2025 hatte seine Höhen und Tiefen und wäre eigentlich nur ein durchwachsenes, normales Jahr. Was es zu einem besonderen Jahr macht, sind Veränderungsvorgänge wie z.B. der erfolgreiche Jobwechsel und die sich daraus ergebende Gewissheit, suboptimale Dinge zum positiven hin verändern zu können.
Kurzes Gespräch über Neujahrsziele mit Jott, A und S.. Keiner von uns hat explizite Vorsätze/Jahres-Mottos. Ich möchte lediglich die in den letzten Monaten/Jahren im Alltag verankerten Sport- und Italienisch-Einheiten beibehalten bzw. ein bisschen besser in den Alltag integrieren, ich find ich bin da auf einem sehr guten Weg. Und vielleicht ein bisschen weniger Instagram, das findet leider noch zu oft seinen Weg in meinen Tag.
Oh, und vielleicht den Elefanten im Raum, die unbefriedigende Job-Situation, nicht weiter totignorieren.
Aus Insta habe ich mich im Frühjahr 2025 ausgesperrt und bis auf zwei Ausnahmen in 2025 nicht mehr reingeschaut
Sport und Italienisch haben mich weiterhin im Alltag begleitet (weiter unten mehr)
Ich hab die vergangenen Tage das Jahr Revue passieren lassen (im Blog nachgelesen), was ich in 2025 alles festgehalten habe. Es folgt eine Zusammenfassung einiger Lebensbereiche, inspiriert von Bens Selbstkritik.
2025: Arbeit
Große Langeweile und aktives Aufgabensuchen in Januar & Februar gepaart mit der Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann weil ich sonst depressiv werde und Boreout bekomme. Im Februar und März geschrieben und im März die Zusage für einen neuen Job bekommen.
Im April, Mai und Juni (1. Hälfte) den alten Job ruhig zu Ende gebracht und geregelt übergeben.
Ab Mitte Juni im neuen Job durchgestartet. Erwartungsgemäß viel Einsatz– sowohl mit der eigentlichen Arbeit als auch hinsichtlich er Energie, die so ein Wechsel mit sich bringt
Einarbeitung Juni, Juli, August. Ab dem Sommerurlaub Anfang August war ich gefestigter, konnte das Ruder selbst in die Hand nehmen und eigene Impulse setzen.
August/September verbrachte ich mit Arbeitsroutine, auf Grund der Urlaubszeit und Kunden- bzw. Projekterfordernissen passierte nicht viel.
Ab Oktober mit den Wochenstunden hochgegangen, damit das Gleitzeitkonto nicht permanent im roten Bereich ist
November/Dezember Einarbeitung in neues, größeres Projekt -> mehr Verantwortung/Tätigkeiten
Italienisch
Weniger als gut gewesen wäre, aber mehr als gar nichts -> bisschen Babbel Live mitgenommen, bis es dann gekündigt wurde, ansonsten weiter in der Babbel App, mit Pingo AI sowie Chatty/YouTube geübt
Ich bin mit meinem Fortschritt nicht zufrieden. Es fühlt sich eher nach Stagnation an. Gefühlt bin ich da, wo ich vor einem Jahr auch war. Das reicht mir nicht.
Messbarkeit wäre gut. Aber wie messe ich diesen Fortschritt? Streaks & absolvierte Lektionen sind nicht das Mittel der Wahl.
Sport/Fitness/Bewegung/Körper
Fitness: Ein bisschen leistungsstärker, aber nicht großartig
Mit dem Laufen aufgehört (zu langweilig, zu wenig Fortschritt, zu viel Zeiteinsatz)
Stattdessen mehr (zügige) Spaziergänge in den Tag eingebaut
Calisthenics: Neue Schwerpunkte Rücken/Rumpfstabilität, Integration von Dehn-, Yoga- und Pilates-Übungen weil…
Schmerzen im rechten Fuß für den Rest des Jahres, mal besser, mal schlechter
Ab Spätsommer/Herbst immer mal wieder Rücken, November dann Muskelverhärtung
Ich bin nicht vollumfänglich zufrieden mit dem Fortschritt. Vielleicht geht da mehr? Ich muss mal in mich gehen. Auch hier stellt sich die Frage, wie ich Fortschritt definiere und messen möchte.
Beim Lesen hat mich überrascht, wie vielfältig das Jahr in Hinblick auf fröhlichen Zeitvertreib war:
Spielen
Viel gespielt. Analog, digital, mit Familie, Freunden, Bekannten, Spielpartnern…
Platz 1 digital: Medieval 2. Ich mags, aus der Vogelperspektive mittelalterliche Königreiche aufzubauen, zu expandieren und mit Armeen zu taktieren.
Platz 1 analog: Werwolf in verschiedenen Variationen
Außerdem gespielt:
Dungeons & Dragons
Das Schwarze Auge
Catan
5 Minute Dungeon
Karak
Rommé
Feed the Kraken
Dorfromantik
Arschmallows
Bücher, Zeitschriften und Magazine
Weniger als ich möchte, insgesamt okay.
Weil-Magazin (M)
Die Unstoppable Us Reihe von Yuval Noah
Dragonlance
Div. Dungeons & Dragons Bücher
Witcher
GEO Epoche
Brand 1 Sommerabo
Adesso-Magazin
Serien
Über das Jahr haben Jott und ich uns durch die folgenden Serien/Serienstaffeln geschaut:
Black Doves
Schitts Creek
Star Wars: Skeleton Crew
Yellowstone
1883
1923
Ginny & Georgia
Wednesday
The Brothers Sun
House of Guiness
A Thousand Blows
Tulsa King
The Witcher
The Great
Fallout
… und das sind nur die, die wir auch durchgeschaut haben. Rückblickend haben mir besonders Black Doves, Yellowstone, The Brothers Sun, House of Guiness, Tulsa King und The Great gefallen.
Mit The Great und Fallout starten wir dann auch unmittelbar in 2026.
Ausflüge zum Spargelhof Klaistow, in die Gärten der Welt, ins Emsland zu einer Hochzeit
Essen
Signature Dish des Jahres ist neapolitanische Pizza, u.a. bei 72 Ore by NeaPizza und, seit Ende November, 60SecondstoNapoli.
Tool
ChatGPT, Claude und Gemini zum Gedanken sortieren und Dinge lernen/ausarbeiten
Erste Male in 2025
Einen Eisvogel gesehen
Gebouldert
D&D gespielt
Auf D&D-Basis ein kleines Rollenspiel für die Kinder und mich entwickelt
DSA gespielt
Einen Job gekündigt
Einen Job begonnen
Fördermitglied geworden (Sea Watch)
Im Stadion an der Alten Försterei gewesen
Silvester mit wachem großen Kind
Ein bisschen vorgreifend für 2026: Ich bin dankbar über die vielen Menschen, die mich entweder schon seit Jahren begleiten oder die ich in diesem Jahr kennen und schätzen gelernt habe. Viele der oben genannten Dinge wären ohne diese Menschen nicht möglich gewesen.