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Freitag, 12.06.2026

Ganz schön gerädert (chr chr) gewesen. Ich weiß nicht obs an den 36km Fahrradfahren lag oder weil ich mich über den gestrigen Nachmittag/Abend unwissentlich dehydriert hatte, aber die erste Tageshälfte fühlte ich mich wie verkatert– obwohl es beim Spieleabend keinen Alkohol gab.
Der Vormittag war jedenfalls eine Herausforderung für mich– die Kinder waren allesamt zu Hause weil sie auf Grund der Teilnahme von M und G bei 6k united! erst viel später in die Schule mussten, ein Freund von M kam vorbei, die Rewe-Lieferung kam und musste verräumt werden und dann war da ja auch noch die normale Erwerbsarbeit… Als gegen 12:30 Uhr alle Kinder aus dem Haus waren, atmete ich erstmal tief durch und legte mich dann für ein halbes Stündchen hin weil ich sackmüde war.


Nachmittags holten J, Jotts Mama und ich Jott aus dem Büro ab. Dabei wurde ein Kindertraum wahr, denn J durfte sich in den Porsche von Jotts Kollegen setzen. Das Kind war happy, und als dann noch der Motor eingeschaltet wurde und das Auto losdröhnte, strahlte er bis über beide Ohren (wo er das her hat…).
Im Anschluss fuhren wir zur Uber Arena, aßen einen Happen, warteten auf den Konzertbeginn…


… und versuchten, inmitten von 6.000 Kindern G und M zu finden. Irgendwann bekamen wir mit, in welchem Block sie saßen und konnten zumindest M identifizieren.
Die Show selbst war bombe. Die Atmosphäre war großartig, die Kinder sangen toll und machten eine gute Choreo, die begleitende Band machte Stimmung und mindestens 99% der besuchenden Eltern/Familienangehörigen waren hin und weg.
Ganz große Klasse, sowohl Jott als auch ich waren direkt beim ersten Lied emotional angefasst, das wurde (zumindest bei mir) den restlichen Abend nicht besser.

Als wir nach dem Konzert M und G wieder einsammelten, waren sie zwar müde und k.o., aber auch stolz wie Bolle und sehr happy. Scheint eine tolle Erfahrung für sie gewesen zu sein.


Im Anschluss nach Hause und direkt ins Bett, wir waren alle durch mit dem Tag.

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Donnerstag, 11.06.2026

Im starken Kontrast zu den gestrigen Gedanken zur Fahrt ins Büro mit dem Rad heute nach Check des Wetters einfach losgefahren und die ganze Strecke geradelt (widersprüchlich kann ich). Eine Stunde Radfahren, eine Viertelstunde anschließende Logistik (Atmen, Rad verstauen, Umziehen, Verschnaufen)– insgesamt brauche ich also fast eine halbe Stunde länger als beim Weg mit der Bahn, verbrenne dabei aber auch vermutlich zehn Mal so viele Kalorien.
Für die erste Fahrradfahrt ins Büro seit minimal mehr als drei Jahren (meine Güte) lief das ganz gut. Ich werd beim nächsten Mal die Strecke anpassen (heute fuhr ich über die Minna-Todenhagen-Brücke und dann südwestlich der Spree lang) und die besseren Radwege an der Wuhlheide/am Ostkreuz mitnehmen. ~18km Fahrradfahren ist ja auch eigentlich keine Leistung.


Im Büro überwiegend das Mail-Backlog der letzten Tage/Wochen aufgearbeitet. Viele Bugmeldungen in Jira-Tickets für die Entwicklung umgewandelt, dabei immer fuchsiger geworden. Gefühlt besteht das CMS nur aus Zahnstochern, Bindfäden und Kaugummi, es ist schlimm.


Abends 50 Meter weiter zum Spieleabend der alten Firma geradelt, ehemalige Kolleg:innen getroffen, Pizza gegessen und gespielt. Highlight war „Taco Katze Käse Ziege Pizza“, wir kringelten uns allesamt vor Lachen weil es uns öfter als uns lieb war vor motorische Herausforderungen stellte.
Im Anschluss nach Hause gefahren, 22:15 Uhr kam ich an und war fix und alle.

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Mittwoch, 10.06.2026

(Sehr kleiner) Geistesblitz bezüglich „Mit dem Rad ins Büro“: Ich kann auch nur eine Strecke oder Teilstrecken fahren und zudem das Rad in die Bahn mitnehmen– das machts ggf. ein bisschen weniger anstrengend. Zudem könnte ich im Büro im Schließfach Klamotten und Hygieneprodukte deponieren.


Home Office. Während die Kinder sich schulfertig machten und losstiefelten, bereitete ich die Wohnung für den Staubsaugerroboter vor, ließ ihn anschließend seine Runden drehen und war schon voll im Flow, während die Firma erst so langsam ankam.
Nachmittags war ich lost weil durch den gestrigen Livegang des Widerrufs-Projekts der Akut-Modus beendet war und ich in der Luft hing. Nach ein bisschen überlegen beschloss ich, einfach sehr pünktlich Feierabend zu machen und heute mal keine Plusstunden anzusammeln.


Barber Shop Besuch mit M und J, die Frisuren waren nur noch schwer als solche erkennbar. Nach gut 15 Minuten kam ich mit zwei sehr fresh aussehenden Jungs wieder raus– die Seiten kurz, oben lang, mit leicht ausrasierten Scheitel bei J sind sie nun wieder voll im Trend (Dauerwelle oben muss aber noch nicht).


Gedrängel am Calisthenics-Gerüst. Als ich ankam turnten bereits drei Leute, über die Zeit wurde es dank wechselnder Belegung nicht weniger. Die Kommunikation miteinander („Kann ich da gerad ran während Du Pause zwischen den Sätzen machst?“) funktionierte mit Blicken und Nicken– jeder (inklusive mir) hatte seine Kopfhörer drin.


Wir schauten Abends das Staffelfinale von Jack Ryan und waren auch davon begeistert. Größter Pluspunkt für die Serie sind die glaubhaften Figuren, ihre inneren Kämpfe und die Erklärung wie sie zu ihrer Überzeugung gelangt sind.


Interessiert gelesen: Wo das Gesundheitssystem besser funktioniert als in Deutschland
Laut Artikel in:

  1. Österreich – einheitliches Versicherungssystem, höherer Finanzierungsanteil über Steuern und damit einhergehend stärkere Einbindung von Firmen, die eher hohe Gewinne mit eher wenigen Beschäftigten erzielen
  2. Dänemark – wenige, aber dafür große Krankenhäuser/Krankenhauszentren, die spezialisiert sind und komplexe Eingriffe häufiger durchführen. Zudem ein auf die schnelle Entlassung ausgerichtetes Entlassungsmanagement inkl. starker Verzahnung zur kommunal organisierten Pflege sowie starke Fokussierung auf Maßnahmen, die eine schnelle Entlassung begünstigen
  3. Niederlande – Primärversorgungszentren mit mehreren Haus- und Fachärzt:innen, die erste Anlaufstelle für alle Niederländer:innen sind und viele Behandlungen abdecken können, ohne das Patient:innen ins Krankenhaus müssen; fachärztlich ambulante Leistungen werden überwiegend im Krankenhaus durchgeführt und nicht, wie in Deutschland, auch in niedergelassenen Praxen. Zudem ein Dänemark ähnliches System der kommunalen Pflege mit stärkerer Verzahnung zu den Krankenhäusern
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Dienstag, 09.06.2026

Die gestrige Sporteinheit machte sich bemerkbar: Ich spürte die Muskeln in den Oberschenkeln sowie sehr tief im unteren Bauchraum. Interessantes Gefühl, nicht unbedingt angenehm.


Nach Brotdosenzubereitung ins Büro aufgebrochen und mich gewundert, wie die Leute in der Bahn teils in dicken Jacken dasaßen. Mir war unfassbar warm, ich zog mich direkt nach Eintreten bis aufs T-Shirt aus und blieb den Rest des Tages so.


Das Widerrufs-Projekt, das mich die letzten Wochen so forderte, wurde heute von Quality Assurance und Releasemanagement abgenommen und direkt live gestellt. Hat einige Nerven gekostet, hat aber letzten Endes gut funktioniert– wir sind in time, in quality und übers Budget konnte ich gestern schon sehr konstruktiv mit dem Kunden sprechen.


Eine Runde Fahrradfahren am Abend während die Kinder zocken, 15km in 45 Minuten. Ich fuhr Richtung Ostkreuz und kehrte kurz vor dem Heizkraftwerk Klingenberg wieder um. Das wiederhol ich nun wenns reinpasst und trainier so für die Fahrt ins Büro– irgendwann möchte ich wieder.

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Montag, 08.06.2026

Arbeit: Ein neues Feature steht vor der Tür, dass offenbar auch komplexer werden könnte als es initial scheint. Ich wende also unmittelbar die Erfahrungen aus dem Widerrufs-Projekt an

Freizeit: Nachmittags Ergo mit Kind, anschließend Sport auf dem Wuhlespielplatz. Ich weihte meine neuen Gewichtsbänder ein– Pull Ups mit einem schwächeren Band, Pallof Press mit einem stärkeren. Zusätzlich Decline Push Ups (Beine auf der Bank).\
Bereits Abends am Ziehen in diversen Körperteilen gemerkt, dass das eine andere Nummer an Belastung ist.

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Sonntag, 07.06.2026

Jeglichen Aktionismus gezügelt und heute einfach piano gemacht– kein Sport, keine Spaziergänge, keine Radfahrten. Wobei: Nachmittags fuhr ich mit den Jungs ins Kleine Eiswerk zum Eisessen (stabile 1,80 EUR pro Kugel)– aber das zählt nicht weil wir weder schnell noch länger fuhren.


Abends Jack Ryan weitergeschaut. Wir sind weiterhin gefesselt, ich freu mich auf die nächste Seriensession.

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Samstag, 06.06.2026

Date Night mit Jott. Wir fuhren am Vorabend zur Uber Arena, aßen einen Happen* und schauten uns Tutty Tran an. Zumindest die erste Hälfte der Show, dann beschlossen wir beide, dass uns der Humor doch nicht so flashed und fuhren wieder nach Hause.

Lief nicht ganz wie geplant, andererseits waren wir mal wieder zu zweit draußen und sammelten viele Erfahrungswerte (alles positiv sehen).

*Eine Brezel in der Pause. Im Restaurant, in dem wir essen wollten, bekamen wir nichts– nach einer Stunde und vieler „Ihr seid gleich dran“-Vertröstungen zahlten wir für die Getränke und gingen in die Uber Arena.

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Freitag, 05.06.2026

Viel mit Entwicklung/Kundenansprechpartnerin in Huddles und Telefonaten gehangen um das Widerrufs-Thema und den Folgeauftrag (Rechtssichere Protokollierung von E-Mails…) voranzutreiben. Es ist weiter ein mühsames Schritt-für-Schritt-Vorantasten. Erschwerend kam heute hinzu, dass sich Dinge auf einer Stage-Umgebung anders verhielten als auf einer Entwicklungsumgebung, das band Kapazitäten und erforderte ebenfalls Abstimmung.
Gegen 16:30 Uhr sehr entnervt und leergeredet den Laptop zugeklappt. Rückblickend war der Tag aber super, denn nächste Woche geht das eigentliche Feature live (so das Releasemanagement keine funktionsverhindernden Fehler findet, was nicht der Fall sein sollte weil wir das alles schon mit der Kundin durchgetestet haben) und für das Folgeprojekt konnten wir heute einen Proof of Concept erstellen. Hurra!


Im Anschluss Sport auf dem Wuhlespielplatz, während G wieder mit einer Freundin abhing bzw. beide meine Widerstandsbänder beanspruchten.


Wochenausklang mit Jott und Jack Ryan (Prime). Ich bin richtig hooked und finds sehr gut, dass die Islamisten/Terroristen auch als facettenreiche echte Menschen mit nachvollziehbaren Beweggründen dargestellt werden.

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Donnerstag, 04.06.2026

Wieder ins Büro, im Gegensatz zu gestern war heute nur noch ein Platz frei. Wie unterschiedlich (und somit unplanbar) das doch von Tag zu Tag ist.


Wenn doch mehr Probleme so einfach zu lösen wären: Die IT-Kostenstelle des Kunden kann auf Grund des inhaltlichen Zuschnitts der Abteilung keine Design-Angebote übernehmen (sondern wirklich nur IT-Umsetzung mit Entwicklungsleistung).
Mein Vorschlag bzw. meine Argumentation: Da unsere Designleistungen von vornherein von Entwickler:innen begleitet und auf Machbarkeit geprüft werden, handelt es sich in diesem Sinne nicht um Kreativleistungen. Stattdessen sind es Entwicklungs- und technische Prüfleistungen mit begleitender Visualisierung– und als solche natürlich ganz im Scope der Kunden-IT-Abteilung.
Wurde direkt abgenickt, so labeln wir das also nun.

Mittagessen im Maximilians mit ehemaliger Kollegin, wir brachten uns gegenseitig auf den neusten Stand und verquatschten uns. War schön, tat gut.

Der Juni ist mein Italienisch-Pausen-Monat. Nachdem ich die letzten Wochen täglich eher mechanisch eine schnelle Übung in der Babbel-App machte, nur um den Streak zu halten, ist eine Pause vielleicht ganz gut um meine Motivation zu hinterfragen und zu überlegen, wie ich die Hürden die im Weg stehen (kein aktives Sprechen) angehen möchte.


Abends zum S + U Wuhletal und zurück mit dem Rad gefahren. 40 Minuten durchgezogen, das war ein schöner Tagesausklang.

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Mittwoch, 03.06.2026

Nach dem Brotdosenzubereiten ins Büro aufgebrochen. Wider Erwarten war das Viererbüro um 7:50 Uhr noch leer, es kam auch bis 8:50 Uhr niemand. Höchst merkwürdig.


Klassischer Arbeitstag. Ein paar Termine, ein bisschen in Tickets arbeiten, ein bisschen Abstimmung. Sehr unspektakulär.


Bei Rückkehr nach Hause über Süßigkeitenverpackungen, Kinderschuhe, Klamotten, Rucksäcke und Trinkflaschen gestolpert und die Damen und Herren Kinder erstmal zusammengeniest. Kurz darauf ein zweites Mal, denn sie saßen trotz aller Gespräche der letzten Tage süßigkeitenessend im Bett und zockten/schauten TV. Beides nimmt aktuell überhand, zumindest beim Süßkram haben wir auch keinen Hebel– sie können mit ihrem Taschengeld einfach nach der Schule in den Edeka gehen und sich die Taschen vollhauen.


Später Sport auf dem Wuhlespielplatz, heute nur eine verkürzte Trainingseinheit um einigermaßen pünktlich zum Abendbrot zu Hause zu sein.


Bei Heiko über dieses sehr süße Reel gestolpert. Eventuell hatte ich kurzzeitig angefeuchtete Augen.