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Journal Samstag, 26.12.2015

Von Magdeburg fuhren wir mit Jotts Bruder aufs Dorf zum anderen Teil der Jott-Familie. Dort bewunderte das Kind den dritten Weihnachtsbaum. Dieser wurde besonders bestaunt, da Lametta dran war und der Baum ungleich stärker funkelte als die beiden Bäume der letzten Tage.
Oh Tannenbaum
Nach dem Mittag (Rinderfilet mit Lebkuchenkruste, als Beilagen Polentabratlingen und Petersilienwurzel-Möhrengemüse- das war das abgefahrenste Gericht dieses Weihnachten, weil ungewöhnlich und neu und nicht in der typischen Bratentradition) gings an die frische Luft auf einen Spaziergang zur Elbe. Unterwegs fiel wieder einmal auf, wie schön die Landschaft ums Dorf ist.
Natur
Überall frische Triebe an den Bäumen, teilweise auch Blüten.
Noch mehr Natur
Während der Rest der Familie vorweg spazierte, knipste ich mir die Finger wund um ein Gespür für die Kamera zu erhalten. Raus kam unter anderem dieses Hagebutten-Bild, das mir ganz gut gefällt.
Natur hoch Drei
Nach dem Spaziergang gabs Kaffee und Kuchen, und Brei für Herrn Schnuffke. Und dann wurde gekniffelt.
Kniffel
Und nochmal gekniffelt. Und nochmal. Bis es irgendwann Abendbrot gab. Und als wir damit fertig waren, spielten wir weiter bis die Würfel glühten und unsere Augen (vor Müdigkeit) und Wangen (vor Wärme- der Kamin bullerte).

Besonders bitter: Zwei Mal mit nur wenigen Augen (ein und drei) Unterschied gegen den Schwiegervater verloren. Fürs nächste Jahr werde ich mich vorbereiten und Kniffel-Strategien pauken. Dann gibts eine Revanche.

In der Nacht versuchte Herr Schnuffke, Jott und mich aus dem Bett zu kegeln. Mal rollte er sich neben mich, mal neben Jott und drängelte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Platz das Kind einnehmen kann.

Das war ein sehr gelungenes Weihnachtsfest. Nächstes Jahr werden wir trotzdem nicht mehr in der Weltgeschichte umherfahren, sondern unsere Weihnachtstradition starten und in den eigenen vier Wänden feiern. Das wird spannend. Und arbeitsam- wenn nämlich tatsächlich alle (Groß-)Eltern zu Besuch kommen, müssen wir erstmalig selbst die Weihnachtsfestmähler ausrichten.

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