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21.10.2020

Fast acht Stunden unterbrechungsfrei geschlafen. War dringend nötig, Jott und ich sind gestern Abend beim Fernsehen auf der Couch schon fast weggenickert.


Mango-Update: Immer noch hart. Ich bin _so_ ungeduldig.


Weiterhin ruhiges Arbeiten ohne neu reinkommenden Kram.


Während Jott mit den Kindern nach der KiTa beim Kindersport waren, eine Runde spazieren gewesen an der Wuhle. Das muss ich wieder öfter machen, die Bewegung tut mir gut.

… und ich muss gucken, dass ich den Fitness-Blender-Kram fortsetze– jetzt hab ich schon wieder länger Pause gemacht als das überhaupt richtig betrieben zu haben. Der Geist… ist schwach und das Fleisch auch.


Überhaupt bin ich weiterhin im Herbst-Modus und würd mich am liebsten ganztägig essend ins Bett verkrümeln. Das grau in grau des Wetters nervt (und das jetzt schon– das wird die nächsten vier Monate so bleiben…), Corona nervt, usw usf.

Ein Lichtblick ist aktuell das Kochen von neuen Gerichten, die ich in KptnCook gespeichert habe. Da Jott weiterhin mehrmals die Woche im Büro ist kann ich an diesen Tagen Mahlzeiten nur für mich kochen– sowohl was die Zutaten als auch die Gewürze betrifft. Und an den Tagen, an denen sie auch hier ist, kochen wir derzeit auch recht abwechslungsreich und viele neue Gerichte– das bringt ein bisschen Abwechslung in den Alltag.

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20.10.2020

Die Mangos sind da :)

Noch sind sie sehr hart, aber das soll sich in den nächsten paar Tagen legen weil sie nachreifen. Ich bin _sehr_ gespannt.


Was ganz verrücktes gemacht: Tagsüber laufen gegangen. Termine standen keine an, es gab nix dringendes zu erledigen und so nahm ich mir ein Stündchen am Mittag und lief ‘ne Runde. Das war super, viel besser als Abends. Fürs Wohlbefinden war es auch gut, aus Mangel an Arbeitsweg auf dem mein Kreislauf auf Touren kommen kann ist mir ja immer kalt im Home Office– aber nach der Laufrunde war mir den Rest des Tages warm.


Arbeitsmäßig ist es gerad etwas ruhiger. Anstatt mich darüber zu freuen mach ich mir Sorgen was ich die nächsten Tage und Wochen machen soll– dabei ist das natürlich unnötig, denn es gibt viele Dinge die immer wieder aufgeschoben wurden und nun angegangen werden können. Außerdem wird vermutlich direkt übermorgen irgendwas hochbrisantes reinkommen was mich wieder ewig beschäftigen wird (und wenn nicht komm ich halt wirklich mal dazu, Doku zu schreiben und Weiterbildungstage zu nehmen).


„Wir brauchen jetzt einen Strategiewechsel – sonst halten wir nicht durch“

Neukölln ist aktuell die Nummer 1 unter den Corona-Hotspots in Deutschland. Der zuständige Amtsarzt fordert einen radikalen Kurswechsel in der Corona-Politik.

Interessantes Interview, das so oder so ähnlich vermutlich auch die Amtsärzte der anderen Bezirke geben können– über kurz oder lang werden die Fallzahlen auch im Rest Berlins hochgehen und die bisherige Strategie zur Kontaktverfolgung/Eindämmung muss überarbeitet werden.

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19.10.2020

Info von der Geschäftsführung, dass uns bis Ende November freigestellt ist ob wir ins Büro kommen oder aus dem Home Office arbeiten. Ich bleib bei meiner Prognose: Das Büro wird mich, bis auf eventuelle Ausnahmen, dieses Jahr nicht mehr sehen, Hygienekonzepte hin oder her.


Nachmittags bastelten die Kinder mit Aquabeads (klasse Zeug, 2 von 3 Kindern können damit allein umgehen) und spielten gemeinsam mit uns „Tempo, kleine Schnecke!“. Ohne Schreien, ohne Streiten. Verblüffend.


Die bestellten Mangos sollten in den nächsten Tagen ankommen. Ich bin schon gespannt ^_^


Kommt jemand ggf. an diesen Artikel ran und könnte ihn mir zukommen lassen? Artikel erhalten, vielen Dank :) Mich interessiert das, vielleicht gibt es eine bessere Erklärung als im Versuch des RBB, die geringeren Ost-Berliner Infektionszahlen zu erklären.

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18.10.2020

Vormittags Piratenspielplatz Altstadt Köpenick mit viel Gerenne und Gelache (wir warfen einander mit einem Ball ab, das machte den Kindern außerordentlich Spaß). Mittags zurück; Besuch hatte sich zum Schnitzelessen angekündigt. Den Großteil des Resttages wetterbedingt drinnen verbracht, Silvesterpläne besprochen (wir wollten eigentlich wegfahren, werden das aber nun nach Möglichkeit verschieben oder sogar stornieren) und dann doch nochmal für ein bisschen Rumtoben draußen gewesen.

Abends Agent Carter und anschließend eine Runde laufen.

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17.10.2020

Wie letzten Samstag: Nach dem Frühstück ab ins FEZ, zum Mittag nach Hause, Mittagessen, Mittagsruhe und wieder ab ins FEZ bis es dämmerte und wir nach Hause aufbrachen.

Müde gespielte Kinder, müde gespielter Paul.

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16.10.2020

Urlaubstags, allerdings die eher weniger entspannte Version. Nach Kinder wegbringen und Frühstück fuhren wir zur Familienberatung ins Risikogebiet Tempelhof, erzählten viel, bekamen ein paar Gedankenanstöße und fuhren nach einer viel zu kurzen Stunden wieder zurück. Zu Hause dann Retouren zur Post bringen (und 20 Minuten warten weil nur zwei Schalter besetzt waren…), Pfandflaschen wegbringen und einkaufen, Mittagessen kochen (Kung Pao Tofu, zumindest so halb– wir hatten keine Erdnüsse, statt chin. schwarzen Reisessig gab es Balsamico und die Chili hab ich Jott zuliebe auch weggelassen), die Bringmeister-Lieferung annehmen, Wäsche machen, Küche aufräumen… Als alles fertig war, war ich gestresster als nach manchen Arbeitstag, hatte aber immerhin noch eine Urlaubstagsbeschäftigung vor mir auf die ich mich sehr freute: Eine Fahrradrunde um den Müggelsee. Das Wetter war perfekt, die Wege frei, es machte einfach Spaß vor mich hinzufahren.

Als ich wieder nach Hause kam holte Jott gerad die Kinder ab, als die dann auch hier waren zog sie mit J für ein bisschen Exklusivzeit los. G und M und ich brachten Leergut weg (mit Hocker, damit die Kinder auch was reinschmeißen können) und spielten dann auf dem Hof, bis J und Jott wiederkamen.

Abends gemeinsam mit Jott Agent Carter geguckt und sowas wie Caipirinhas getrunken (ohne Limetten und mit Ginger Ale statt Sprudelwasser). Recht früh ins Bett, weil ich ab 21 Uhr die Augen kaum noch offen halten konnte.

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15.10.2020

Letzter Arbeitstag für diese Woche, morgen hab ich einen Tag frei. Ich fahr zwar nicht weg, aber einen ruhigen Tag machen kann ich mir ja trotzdem.


Beim Prime Day bessere InEars bestellt und direkt ausprobiert. Das ist das erste Paar InEar Kopfhörer, das nicht rausfällt– selbst wenn ichs drauf anlege. Ich kann hüpfen, laufen, rennen, wild umherwackeln und sie sitzen bombenfest. Klasse.


Eine Nachbarin, deren Pakete wir immer annehmen, hat uns angeboten als Dankeschön mal auf die Kinder aufzupassen. Ich war ganz baff und konnte nur „Das sind aber Drei“ stammeln, während sich im Hintergrund besagte drei Kinder gerade stritten und schubsten.

Jetzt wissen wir nicht so recht weiter. Das Angebot ist super nett, aber wir kennen die Frau ja nicht, die Kinder kennen sie nicht, sie kennt die Kinder nicht und und und.

Was machen wir da jetzt?


Abends wieder laufen gewesen, mit den neuen Kopfhörern. Es war ein bisschen unheimlich: Weil sie so bombenfest sitzen, schirmen sie Außengeräusche auch viel besser ab. Ich lief also sehr abgeschottet durch die Gegend.


COVID-19 Berlin – Sehr übersichtliche Corona-Informationsseite für Berlin.

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14.10.2020

Wieder gerädert aufgewacht, obwohl die Nacht störungsfrei verlief.


Die Kinder brachten heute Farbe in den Morgen.


Nach einem arbeitsbedingten Nerv-Telefonat die Frage von Jott, ob ich denn meinen Gesprächspartner nicht leiden könne– man habe mir das angehört.

Darüber mehr geärgert als über das Telefonat, denn wenn Jott am Ton die Stimmung hört, hört der Gesprächspartner das auch. Ich muss noch an meiner Poker Voice arbeiten.

Dabei war das Telefonat an sich produktiv und zielführend– wir sind bei entscheidenden Themen weitergekommen; aber der Weg dorthin war sehr anstrengend.


Mein Körper scheint sich auf Herbst/Winter umzustellen, anders kann ich mir nicht erklären das ich seit Ende September Hunger ohne Ende hab. Mir gelüstet es gerad nach herzhaftig, fettig, fleischig, mit viel Käse drüber… Ist natürlich kontraproduktiv wenn man sich dank Home Office kaum bewegt und nur noch selten die 10.000 Schritte knackt.


Nachmittags war Jott bei der Elternvertreterversammlung der KiTa und ich somit mit den Kindern allein. Im Gegensatz zu gestern lief alles wie am Schnürchen: Sie spielten friedlich mit einander, ließen sich von baden und die Haare waschen und benahmen sich beim Abendbrot gut.

Als Jott dann nach Hause kam, wurde allerdings ein Schalter umgelegt und das übliche Chaos nahm seinen Lauf. Ich verstehs nicht, es nervt aber ziemlich.


Meine Kopfhörer sind über einen Bluetooth Adapter mit dem MacBook verbunden; der Bluetooth Adapter fungiert als zusätzliche Audioquelle und sorgt für eine bessere Qualität bei Mikrophon- und Lautsprechernutzung (so ganz vereinfacht gesagt).

Weil bei den Kopfhörern aber nur ein Adapter bei war, ich aber zwei Geräte habe (Arbeits-MacBook + Privat-MacBook) und mich das Umstöpseln des Adapters nervt, suchte ich also nach genau diesem Adapter und fand ihn auch– für den stolzen Preis von ca. 100 Euro (beim Hersteller direkt) bzw. irgendwas um die 60 Euro (Amazon). Selbst gebraucht waren es noch 40 Euro, und das ist doch ziemlich viel für so einen Bluetooth-Adapter… Bis ich dann eine Eingebung hatte: So ein Bluetooth-Adapter ist ja nichts besonderes, die gibts von vielen verschiedenen Herstellern und die können alle mehr oder weniger das selbe. Was tut also der schlaue Paul? Guckt einfach mal ob es nicht auch für seine Einsatzzwecke geeignete Bluetooth-Adapter gibt– et voila, gibt es und sie kosten erheblich weniger (20 Euro!) als der des Kopfhörer-Herstellers.


Zusammen mit Nachbarn von uns haben wir eine Kiste Mangos bestellt. Lieferdatum ist der 20.10., ich bin gespannt.

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13.10.2020

Nachmittags nur zwei Kinder zu Hause gehabt, M war bei einer Geburtstagsfeier.

Erwartung: Zu zweit sind die Zwillinge entspannt, wir können 1:1 auf sie eingehen und was schönes machen.

Realität: Zwei komplett fertige Dreijährige, die dauernölten, weinerlich waren und zu nichts zu gebrauchen waren.

Also keine Unternehmungen/Spiele, sondern ganz banal Film gucken (Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) und warten das die Zeit rumgeht.


Abends wieder laufen gewesen, der Wetterbericht sagt für Mittwoch Schmuddelwetter voraus.

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12.10.2020

Gerädert aufgewacht, die Kinder waren mehrfach wach. Die Schlafapp (Fitbit) zeigt 6:32h und einen Schlaf-Index von 89 (Schulnote „gut“), der Körper sagte aber „nööööö, war scheiße, will schlafen“– soviel also zum Schlaftracking.


M hat gestern beim Abendessen mir nichts, dir nichts, Zahlen multipliziert. Es ging um das Apfelkernlied; ganz unvermittelt sagte er dass das ja zehn Kerne seien weil 5 Kammern mit je zwei Kernen eben zehn sind. Große Verblüffung bei Jott und mir (nicht über die Kammern/Kerne, das hatten wir selbst schon gerechnet…), dass er das so hinkriegt.

Heute Nachmittag dann die Probe, ob er das auch mit anderen Zahlen hinbekommt– ja, kriegt er. Drei mal Drei, Vier mal Zwei, Zwei mal Drei– das richtige Ergebnis kam sehr schnell. Verblüffend.

Von mir hat er das nicht.


Hat jemand Erfahrung mit CrowdFarming? Ich überlege mir Mangos zu bestellen (z.B. die hier), weiß aber nicht so recht ob sich das lohnt (d.h. ob sich die gelieferten Mangos geschmacklich/qualitativ von den Supermarkt- und Discounter-Mangos unterscheiden).


Abends seit gut vier Wochen wieder laufen gewesen. Die blöde Erkältung von Mitte/Ende September hatte ihren Tribut gefordert, dann war ich faul und bequem und heute sagte ich mir dann, dass ich unbedingt mal wieder laufen muss damit hier nichts einreißt. Gedacht & getan. Tat gut, war auch nur eine kleine Runde. Mittwoch Abend wieder und dann wieder regelmäßig.


Kein Filter für Rechts – Wie die rechte Szene Instagram benutzt, um junge Menschen zu rekrutieren

»Die Mädels sind für das schöne Bild verantwortlich«, so offen sagt es eine Insiderin. Es sind vor allem Frauen, die Nutzer auf Instagram mit ästhetischen Bildern und subtilen Botschaften in die rechte Szene ziehen sollen. Emojis als Reichsflagge, Hashtags wie #heimatverliebt und AfD-Politiker, die für ein rechtes Modelabel posieren oder Accounts von Rechtsextremen folgen: Unsere Analyse tausender Instagram-Accounts zeigt, wie die rechte Szene auf der vermeintlich unpolitischen Plattform junge Menschen verführt. Und dass Instagram kaum etwas dagegen unternimmt. Eine Recherche in vier Teilen.

Kein Fiilter für Rechts – Wie die rechte Szene Instagram benutzt, um junge Menschen zu rekrutieren – correctiv.org

Spannender Artikel (Longread) über die (Aus-)Nutzung von Instagram durch die rechte Szene und wie die Plattform dagegen (noch?) relativ machtlos ist.