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Mittwoch, 29.06.2022

1/2 Arbeitstag. Nachmittags fand in Ms Schule das Sommerfest statt, das ist wohl immer eine große Nummer. Als wir gegen 15 Uhr ankamen, war schon alles in vollem Gange & der Schulhof überfüllt mit Menschen. Es gab ein großes Trampolin, ein Feuerwehrauto, einen Rettungswagen und ein Polizeiauto, man konnte Dosenwerfen, Basteln, Glücksrad drehen uvm.. Die Kinder waren happy.

Jott und ich waren gegen Ende des Sommerfests zum Grill abbauen (der wurde von den Eltern von Ms Klasse betreut) eingeteilt. Das Ende zog sich allerdings, weil der Bratwurst-Hunger der Festbesucher so groß war. Das kam uns aber gelegen weil wir beim Trampolin-Stand anstanden und dort ewig in der Warteschlange verbrachten– das war die Hauptattraktion des Schulfests. Als wir dann zum Grill zurück kamen, war der Großteil bereits abgebaut. Ich trug noch ein paar Sachen weg und dann wars das auch schon; insgesamt also weniger Einsatz/Arbeit als angedacht.


Abends die müden Kinder durch die Wanne gezogen (das Wasser war danach dunkelbraun…) und, als sie alle im Bett waren, noch an den Rechner gesetzt– ich halte morgen im Rahmen eines Standortmeetings einen kurzen Vortrag/Präsentation zum Thema OZG/Öffentliche Verwaltung goes Digital + berichte in Grundzügen von meinem aktuellen Beratungsprojekt.

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Dienstag, 28.06.2022

Bürotag, bzw. Fahrradfahr-Tag– bei noch recht frischen 17°C gings Morgens rein in die Stadt und bei guten 25°C Nachmittags wieder raus.

Das Büro war heute recht voll, es waren viele Kolleg:innen vom Berliner Standort da sowie einige Kolleg:innen die zu Besuch aus Stuttgart, Aachen und Bonn bei uns waren. In „meinem“ Großraumbüro waren wir trotzdem nur zu zweit, die anderen Büros waren wesentlich voller.

Im Büro selbst dann die selben Dinge wie aus dem Home Office auch (wenn man mal vom Mittagessen mit den Kolleg:innen absieht). Der Tapetenwechsel und die anderen Menschen um mich herum waren aber ganz nett :)


Nachmittags ein Anruf von Jott: M musste früher abgeholt werden weil er Erbrechen und Durchfall hatte. Hoffen wir mal, dass die von ihm genannten Gründe (drei Teller Erbsensuppe und eine sehr feste Umarmung auf Bauchhöhe beim Fangespielen) der Grund dafür sind und nichts anderes.


Am Abend merkte ich dann die 35km– ich muss wohl öfter fahren, damits besser wird :)

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Montag, 27.06.2022

Wetterbedingt nicht so gut geschlafen. Es war einfach zu warm. Bei Einschlafen hatten wir 27°C im Schlafzimmer, über Nacht kühlte es trotz Lüften und geöffneter Schlafzimmertür (das find ich gruselig, nahm es aber in Kauf) leider nicht großartig ab. Morgens waren es immer noch 25°C. Nicht mein Wetter, nicht meine Jahreszeit.


Durch das Nicht-Arbeiten am Donnerstag und Freitag hatte sich ein bisschen was angestaut, das beschäftigte mich heute den Tag über ganz gut. Ich stellte mir den Ventilator ins Zimmer, so zirkulierte die Luft ein wenig– das Fenster war zu, das Rollo komplett runter, damit möglichst wenig Wärme reinkam.


Nach dem Abholen der Kinder aus Schule und KiTa gabs erstmal Eis für alle. Anschließend planschten die Jungs ein bisschen auf dem Balkon– auf den Hof wollten wir sie nicht lassen, es hatte 36°C und die Sonne knallte volle Kanne rauf–, während G und ich ein paar Sommersachen einkauften (Eis, Kirschen, Wasserspritzen).

Den Rest des Tages versucht, mich möglichst wenig zu bewegen und alles langsam angehen zu lassen.


Eigentlich wollte ich heute wieder mit dem Laufen anfangen. Als das Thermometer aber bereits gegen 10:30 Uhr 30°C im Schatten anzeigte, entschied ich mich dagegen. Selbstkasteiung schön und gut, aber wenn ich bereits beim Sitzen schwitze muss ich nicht draußen rumlaufen. Das kann warten bis es wieder erträglicher ist.

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Freitag, 24.06.2022

Geschlafen wie ein Stein. Die frische Bergluft war eine willkommene Abwechslung, die Nacht-Temperatur (paulfreundliche ~14°C) auch.


Nach dem Frühstück gings zum gemeinsamen Vormittag mit den anderen Kolleg:innen des Geschäftsbereichs. Wir fuhren mit der Seilbahn ein paar Meter den Berg hoch zu einer Zwischenstation. Dort mussten wir in ausgelosten Grüppchen verschiedene Aufgaben erfüllen (Maßkrugweitschieben, mit verbundenen Augen unter Anleitung der Teamkameraden ein Zelt aufbauen, Bierkästen stapeln uvm). War ein lustiger Zeitvertreib, ich hatte Spaß. Zwischendurch bestaunte ich die Berge, fotografierte Blumen und Wiesen, lief fröhlich durch die Gegend und unterhielt mich mit Kolleg:innen.

Nach dem Mittagessen (Kaltverpflegung, Wraps und belegte Brötchen) wollten wir eigentlich mit der Seilbahn zum Gipfel fahren. Leider stürmte es zu sehr, auf Grund der hohen Windgeschwindigkeiten von 80km/h musste die Seilbahn den Betrieb zum Gipfel aussetzen. Runter gings aber zum Glück noch– wobei wir vermutlich auch hätten laufen können, so hoch waren wir noch nicht.


Überraschte Gesichter bei vielen Kolleg:innen und mir, als wir erfuhren dass es in Österreich offenbar kein Pfandsystem gibt– unsere Plastiktrinkflaschen kamen sämtlichst in den Mülleimer. Sehr ungewohnt.


Nachmittags hatte ich mich für eine Alpenwanderung eingetragen (es gab auch noch eine E-Bike-Fahrt, einen lockeren Spaziergang zu einer Almhütte, einen Ausflug in die James-Bond-Ausstellung in Sölden und einen Klettersteig– die Wanderung holte mich am meisten ab). Mit einem Tourguide wanderten wir von 1930m Höhe (Obergurgl) zur Küppelehütte auf 2300m Höhe und anschließend wieder zurück. Das war zwar ein bisschen anstrengend- ich schnaufte so vor mich hin beim Aufstieg–, aber superschön. Ich konnte mich an der Landschaft gar nicht sattsehen. Wir liefen auf alten Haflinger-Trampelpfaden, auf denen die Bauern früher Güter transportierten. Das war für mich Flachland-Stadtkind sehr abenteuerlich, teils waren die Wege nur fußbreit und es ging knapp daneben steil den Hang hinunter. An zwei, drei Stellen nahm ich auch die Hände zu Hilfe– gerad beim Abstieg liefen wir über sehr steile Serpentinen-Wege, wo ich mich dann gern an den Steinen abstützte. Auf unserem Weg überquerten wir viele Bäche, kletterten über Steine, sahen Alpenkühe und sogar echte wilde Murmeltiere (bitte nicht lachen, ich kenn die nur aus dem Zoo), was mich umso mehr begeisterte.

Unser Guide erzählte uns viel über Fauna und Flora und die menschliche Besiedlung des Ötztals, ich lernte einiges dazu.

Nach gut dreieinhalb Stunden war die Wanderung leider schon wieder beendet. Wir tranken alle zusammen noch ein Radler in der Zirbenalm, bevor es zurück ins Hotel ging– wir mussten uns ja für die Abendveranstaltung frisch machen.


Nach duschen und kurz Füße hochlegen gings wieder zur Zirbenalm zurück. Dort fand unser Abendevent statt, geplant war ein Abendessen mit anschließender Party. Ich war guten Willens, diesmal länger zu bleiben, hielt das aber nicht so lange durch/aus– in der kleinen Hütte war es unfassbar laut, ich verstand mein eigenes Wort nicht. Nach dem Abendessen und dem ersten Cocktail (der ganz schön Bumms hatte…) nutzte ich also wieder eine ruhige Minute und verdrückte mich (noch zwei, drei solche Veranstaltungen und ich bin als der Typ bekannt, der immer einen Polnischen macht).

Während ich gegen 23 Uhr im Bett lag, kam mein Zimmernachbar G gegen 3:30 Uhr zurück- er hatte ordentlich Party gemacht und es bis zum Ende ausgehalten.

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Donnerstag, 23.06.2022

Anreisetag nach Obergurgl in Tirol. Los gings mit einem zum Bersten vollen Koffer (vorbereitet für jedes Wetter) um kurz vor halb Acht. Zuerst mit der S-Bahn bis Hauptbahn, von Hauptbahnhof mit dem ICE (leider kein Sprinter) nach München. In München trafen wir uns mit den Münchner Kollegen und fuhren mit der Bahn gemeinsam nach Innsbruck. Dort stiegen wir in einen Regio, fuhren 20 Minuten ins Ötztal, stiegen dort in einen Shuttle-Bus und ließen uns gute 75 Minuten über enge, steile und kurvige Bergstraßen nach Obergurgl kutschieren. Ankunft 17:30 Uhr.

Was’n Ritt. Aber: Es lief alles unfassbar geschmeidig. Keine Verspätung, keine Zwischenfälle, keine Zugausfälle. Die Züge waren alle nur moderat voll, die Toiletten sauber, das Umsteigen funktionierte gut– es lief, wie es laufen sollte.


Nach Zimmer beziehen (Doppelzimmer & Doppelbett mit G, einem Berliner Kollegen– ein bisschen fragwürdig, aber das hat wohl Tradition und wird von der Firma seit je her so gehalten) und kurz ausruhen gings zur Abendveranstaltung: Ein gemeinsames Essen des angereisten Geschäftsbereichs. Wir saßen wild durchmischt, unser Event Management Team hatte wohl drauf geachtet das sich die Tischgruppen nicht großartig kannten. Ich saß am selben Tisch wie die beiden Geschäftsführer des Geschäftsbereichs, der Münchner Standortleiter, ein paar Entwickler aus Bonn und München sowie unserer Event Managerin, die aber nur ungefähr 5 Minuten saß und den Rest des Abends herumsprang. Gute Mischung. Während der Essenspausen– es gab ein Drei-Gänge-Menü– spielten wir ein Quiz mit bunt gemischten Fragen zur Firma, quasi als Tischgruppen-Teambuilding. Ich machte den Projektleiter bzw. eher Koordinator am Tisch, die anderen kamen nämlich bei den Aufgaben nicht aus dem Knick– und aus meiner Haut konnte ich dann auch nicht.

Leider (aus meinem Blickwinkel heraus) zog sich das ganze ziemlich, ich merkte das mir die Anfahrt in den Knochen steckte und ich auch keine große Lust auf Menschen mehr hatte. Nach dem Nachtisch verdrückte ich mich also in einer ruhigen Minute unbemerkt. So bekam ich zwar leider nicht mit, das unser Tisch-Team Zweitplatzierter beim Quiz wurde, hatte aber im Zimmer noch Zeit für mich zum runterkommen bevor mein Zimmernachbar aufs Zimmer kam (weit nach mir; im Gegensatz zu mir genießt G solche Socialising Events und blüht regelrecht auf; wir hatten uns aber im Vorfeld schon abgestimmt und so wusste er, dass ich vermutlich schon schlafen würde und war leise und rücksichtsvoll).


Das Zimmer war übrigens eines der besten im ganzen Hotel: Blick über Obergurgl und Hochgurgl, Alpenpanoram zu drei Seiten, richtiges Bad und WC ohne Milchglastrennwände zum Zimmer. Ich war geflashed.



Mir ging das Herz kurz nach München auf: Da kamen die Berge am Horizont immer näher, das Gelände wurde hügeliger– und plötzlich dann rundherum Berge, die sich immer höher auftürmten. Unfassbar toll. Zum letzten Mal war ich 2002 oder so in den Bergen, damals auf Familienurlaub im Allgäu mit meinen Eltern– dieser Firmenausflug war also schon was ganz anderes als die normalen Ausflüge.


Im Shuttle-Bus gespannt den Geschichten der Kollegen um mich herum zugehört. Die kamen aus aller Herren Länder (Brasilien, Argentinien, Polen, Ukraine) und unterhielten sich über sprachliche Gemeinsamkeiten (offenbar sind sich Polnisch und Ukrainisch recht nahe, ebenso brasilianisches Portugiesisch und argentinisches Spanisch) und die Weltlage. Sehr spannend, von ihren Erfahrungen in Deutschland und anderen Ländern zu hören als auch ihre Sicht der Dinge auf z.B. den Ukraine-Konflikt (der Bruder des ukrainischen Kollegen kämpft als Soldat der ukrainischen Armee, es gab ein paar interessante und traurige Einblicke).

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Mittwoch, 22.06.2022

Recht viele Termine gehabt, viel Kleinkram weggearbeitet– es gab ein paar Themen, die ich gern noch diese Woche abschließen wollte, morgen & Freitag würde ich ja nicht arbeiten. Klappte auch gut, ich wurde mit allem fertig.


Den Tag über die letzte Fuhre Wäsche weggewaschen, Nachmittags dann die Wohnung sauber gemacht– wenn ich schon wegfahre, soll Jott möglichst wenig Haushaltskram machen müssen (und ich bei Rückkehr idealerweise nicht von Wäschebergen o.ä. erschlagen werden).


Große Entscheidungsschwierigkeiten beim Packen für den Ausflug gehabt. Der Wetterbericht ist furchtbar, es soll am Freitag- dem Tag, an dem wir unsere Aktivitäten haben– ab Mittag regnen, stürmen und kalt sein. Andererseits soll das Bergwetter sehr wechselhaft sein (in einem Tal regnets, im nächsten scheint die Sonne), besser wäre es also, für alles vorbereitet zu sein.

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Dienstag, 21.06.2022

Surrealer Anruf bei einer Arzt-Praxis.

MFA: „Nee, unser Arzt ist krank, ich kann Ihnen jetzt keinen Termin geben.“

Ich: „Öh– dann gute Besserung unbekannterweise– aber die Praxis ist doch laut Website normal geöffnet? Machen wir doch einfach einen Termin in… vier Wochen oder so?“

MFA: „Also… Nein. Krank. ICH weiß doch nicht, wann DER wieder gesund ist. Ein Termin, nein, das geht nicht.“

Supergut, wenn man mit motivierten Profis spricht.

Jott erzählte dann, dass die MFAs in dieser Praxis wohl alle einen leichten Hau haben. Das erklärt einiges.


Erkältung: Immer noch leichtes Ziehen in den Nebenhöhlen. Immerhin keine Zahnschmerzen mehr, Rennen ging heute (den Kindern hinterher). Ansonsten noch Schnupfen-Systeme und leicht kurzatmig.

Voll toll, 10 Tage mittlerweile.


Jotts Mama, ihre Frau und Jotts Schwester U hatten am Sonntagabend noch eine wahre Odyssee vor sich, wie wir heute erfuhren: Zuerst fiel die S3 aus und die Folge-Bahn war gerammelt voll (wunderbarst, bei 38°C). Der Regio fuhr mit halbstündiger Verspätung los, immerhin bekamen sie da aber einen Sitzplatz. Zumindest bis Brandenburg an der Havel– dort gabs nur die lapidare Info „Bitte alle aussteigen, weiter gehts nicht“. Der Regio fuhr dann zurück, holte andere Fahrgäste ab und fuhr anschließend wieder in Brandenburg ein. Der Folgezug war offenbar ausgefallen und die Bahn dachte sich, dass es eine gute Idee ist zum Wochenendausklang zwei Regios auf einen einzudampfen.

Mit zwei Stunden Verspätung kamen sie dann im Magedeburg an– und mussten sich durch den völlig überfüllten Bahnsteig kämpfen.

Die Armen. So lockt man niemanden vom Auto zur Bahn.

(Und es ist ja nicht so, dass das Einzelschicksale sind– die Stories aus dem Nah- und Fernverkehr sind momentan sehr gruselig)


Weil Ms Schule es offenbar nicht so recht auf die Reihe bekam, die Anmeldungen für die Hort-Aktivitäten an der Ferien-Schule im anderen Einzugsbereich rechtzeitig mitzugeben, sind alle coolen Aktivitäten bereits ausgebucht. Die Liste der Aktivitäten wurde am 13.06. veröffentlicht, am 17.06. hatten wir den Zettel im Ranzen– sprich, fast ’ne Woche zu spät.

Einziger Trost: Vermutlich alle anderen Kinder aus Ms Schule werden ebenfalls nicht teilnehmen können. So sind sie wenigstens zusammen.


Nachmittags mussten wir in die Bibliothek. Die Leihfrist für eine Tonie-Figur war ausgelaufen. Den Kindern hatte ich das gestern schon angekündigt, damit sie Bescheid wissen. Auf dem Rückweg von KiTa und Schule war auch noch alles in Ordnung. Aber zu Hause dann… Große Entrüstung, Tränen, weil plötzlich doch niemand mehr mitwollte.

Jott hatte einen Termin, dementsprechend konnte sie auch nicht einspringen. Die Kinder zu Hause zu lassen war auch keine Option. Mit viel Überredungskunst und Bestechung kamen wir dann los.

Das war ein Akt… Ich versteh die Kinder manchmal nicht.


Kurz mit Jott über Sinn und Unsinn der bevorstehenden Fahrt in die Berge gesprochen. Es ist _natürlich_ kompletter Unfug, 2 vollendete Tag (morgens 7:30 Uhr bis Abends ca. 18 Uhr) auf Reise zu sein, um dann einen Tag Programm mit den Kolleg:innen zu haben. Darf man gar nicht drüber nachdenken, so unsinnig ist das.

Andererseits: Ich freu mich trotzdem. Ich fahr gern Bahn, ich mach was mit anderen Erwachsenen, ich komm in die Berge (ich mag Berge), es ist mal was komplett anderes…

Manchmal muss man vielleicht auch unsinnige Dinge in Kauf nehmen.

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Montag, 20.06.2022

Nachts regnete es ausgiebig, am morgen war die Luft sehr sauber und frisch. Sehr willkommen nach der gestrigen Gluthölle.


Morgens/Vormittags div. Ärzte abtelefoniert für die Kinder (Auffrischung FSME, Zahnarzt M, 2 Ärzte für J…). Klingt einfach, kostete mich aber locker 2 Stunden über den Tag verteilt– einfach weil Telefone trotz Sprechzeit nicht besetzt waren & Leitungen immer wieder besetzt waren. Das eigentliche Telefonieren und Termine abstimmen machte den geringsten Teil der Zeit aus.


Nachmittags ein Kind mehr aus der KiTa mit nach Hause genommen– bei der Tagesplanung eines Freundes von J war was dazwischen gekommen, wir halfen aus indem wir ihren Sohn mit nach Hause nahmen. J freute sich. Bei der Abholung noch mit der Mutter verquatscht, aus „Schnell mal abholen“ wurden 45 Minuten erzählen & den Kindern beim Spielen zugucken. M gesellte sich auch zu den beiden, zu Dritt fuhren sie mit ferngesteuerten Autos umher und versuchten sich gegenseitig zu fangen.


Abends ein Haushaltsbuch-Update, Essensplanung und die Vorbereitung der Bringmeister-Bestellung für kommende Woche.


Die Social Media Pause ist vorbei, zumindest für Instagram. Das fehlte mir in den vergangenen Tagen dann doch, bzw. Beiträge und Stories von bestimmten Accounts.

Weil ich nicht im selben Trott wie vorher versacken wollte, räumte ich erstmal auf und entfolgte allen Accounts, auf die ich mich _nicht_ explizit gefreut hatte (keine Abwertung, nur Ausdruck meiner Interessen). Mein Feed ist jetzt sehr leer, das ist eigentlich ganz gut so.

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Sonntag, 19.06.2022

Kurze Nacht. G wachte in der Morgendämmerung mit Bauchschmerzen auf und kam zu uns. Nachdem sie sich eine halbe Stunde hin und her gewälzt hatte, wechselte ich ins Kinderzimmer, bat M in Gs Bett zu schlafen und legte mich dann zu M.

Jott gab derweil G Nurofen-Saft. Danach musste G wohl zwei oder drei Mal auf Klo– mir war eine abführende Wirkung gar nicht bewusst–, dann ging es ihr erheblich besser.


Am Vormittag kamen Jotts Mama und ihre Frau. Große Begeisterung bei den Kindern :)


Eigentlich wollten wir heute Vormittag auf den Wuhlespielplatz gehen und die vermeintlich erträglichen Vormittagstemperaturen genießen. Dann waren aber bereits gegen 10 Uhr 30°C und eine unfassbar drückende Luft.

Die Zwillinge durften daher unter Aufsicht der Omen auf dem Hof planschen, während M sein neues Pokemon-Spiel für die Switch anspielte. Als seine Spielzeit um war, wollten wir im Schatten an der Wuhle sein Skateboard ausprobieren. Als er allerdings seine ganzen Schützer angelegt hatte, entschied er sich um und spielte stattdessen in Vollmontur auf dem Hof Pokemon– er war Stollrak. Als ihm ausreichend warm war (ungefähr drei Minuten später), verwandelte er sich zurück und planschte gemeinsam mit den Zwillingen.


Den Tag über konnte ich mich komplett drinnen aufhalten. Kam mir gelegen, mich zog es gar nicht in die Gluthölle. Sollten solche Temperaturen hier irgendwann normal werden, wander ich aus.


Die Erkältung ist in den Nebenhöhlen angekommen. Ich hab beim Bücken, Stampfen, Schütteln (von Flaschen z.B) und Rennen Zahnschmerzen. Ein großer Spaß.


Während die Zwillinge nachmittags nochmal rausgingen, bauten M und ich eines seiner Geschenke zusammen. Er hatte kleine Solar Bots bekommen, wir bauten „Zoomer“– ein solarbetriebenes Gefährt. Wir hatten Freitagabend erst zufällig eine Folge „Löwenzahn“ über Sonnenenergie geschaut, nun konnten wir das Angeschaute direkt in echt ausprobieren.

Wir waren beide sehr fasziniert, wie das kleine Auto bei Sonnenlicht sofort losfuhr und anhielt, sobald es im Schatten stand oder sich eine Wolke vor die Sonne schob.


Am späten Nachmittag verabschiedeten sich die Omen und Jotts Schwester. Bei uns startete parallel das Abendprogramm, bestehend aus Kinder baden, Abendessen und Familienfilm.

Als die Kinder im Bett waren, nur noch träge rumgeasselt.


Sehr anstrengendes Wochenende in seiner Gesamtheit.

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Samstag, 18.06.2022 – 🎂

7 Jahre M 🥳


Das Geburtstagskind weckte uns gegen 7 Uhr (passt ja, die Zeit– zum 8. Geburtstag gern 8 Uhr), er war ein bisschen aufgeregt… Große Freude dann beim Blick des Geburtstagstischs: Neben dem obligatorischen Geburtstags-T-Shirt bekam er eine große Kiste voller Yu-Gi-Oh-Karten, über die er sich total freute. Das Spiel ist in der Schule sehr angesagt; nun hat er ein Starter-Set und eine Karten-Auswahl mit der er das Spiel lernen und sein Deck verstärken kann.

Nach dem Frühstück fuhr Jott G von der Übernachtung bei ihrer Freundin abholen. M und J spielten derweil, ich bereitete alles für das Schwimmtraining vor. M, leider immer noch erkältet, setzte heute aus und durfte mit mir Pokemon fangen bzw. in der Apotheke Hustensaft und Nasenspray kaufen während die Zwillinge schwammen.

Wieder zu Hause war bereits Jotts Schwester U eingetroffen, die mal wieder ihre Nichten und Neffen sehen wollte, den Tag als Anlass zum Besuch genommen hatte und uns im weiteren Verlauf mehr als tatkräftig zur Hand ging. Nach dem Mittag trudelten auch Jotts Papa und seine Frau ein, die wir gefragt hatten ob sie nicht Lust hätten was mit den Zwillingen zu unternehmen. Eigentlich war Tierpark geplant, aber es war viel zu heiß und auch schon recht spät, und so fuhren die vier dann einfach mit dem Bus nach Müggelheim zur Badestelle am Kleinen Müggelsee.

Bei uns stieg derweil die große Geburtstagsparty: Ab 15 Uhr (wobei– die erste Gästin traf bereits 14 Uhr ein, da waren wir ein wenig verblüfft, aßen dann aber einfach mit einer Person mehr Mittagessen) trudelten Ms Gäste ein. Nachdem alle da waren, gab es Eis mit ungefähr einer Million Streusel-Varianten, Geschenke-Auspacken und Spielen. Die Kinder, gerade die eingeladenen Jungs, waren sehr… körperlich, sie hauten und bufften sich immer wieder, beschimpften sich und waren aber trotzdem ganz coole Bro’s. Das kennen wir so nicht ganz von M und J. Wir gingen dann schnell nach draußen, wo wir unsere Planschmuscheln und den Kinderpool aufbauten und die Kinder planschen ließen. Die sechs hatten ihren Spaß, aber keine Ausdauer– keine 30 Minuten später wollten sie wieder rein. Das entsprach nicht ganz unseren Plänen, wir hätten gedacht das sie mindestens ’ne Stunde durchhielten. Aber gut, dann nicht. Weil wir schnell merkten, dass konstruktives gemeinsames Spielen nicht so richtig funktionierte (vielleicht wars zu warm, vielleicht waren sie alle gemeinsam auch in der Schule nicht so eng), gingen wir wieder raus, dann nochmal rein und dann wars irgendwann (die Zeit verging nicht so recht) Zeit für das Haupt-Event: Die Schnitzeljagd. Jott hatte Rätsel aus dem „Schule der magischen Tiere“-Universum gefunden; insgesamt sechs unterschiedliche Aufgaben mussten die Kinder gemeinsam lösen um an Puzzle-Teile für das Lösungswort zu kommen, das zum Schatz führte. Jotts Schwester U und ich schnappten uns also die Kinder, liefen an der Wuhle bis zum Wuhlespielplatz und zurück und beschäftigten die Bande so bis zum Abendessen. Zu Hause bereitete Jott derweil besagtes Abendessen, den Schatz (eine Piñata) und die Abschiedstüten vor.

Als wir zurück kamen, gings dann ruckizucki: Piñata kaputthauen, Süßigkeiten auflesen, Abendessen. Pünktlich 19 Uhr waren wir fertig und konnten die Kinder ihren Eltern in die Arme drücken.

Kurz darauf kamen auch Jotts Papa, seine Frau und die Zwillinge wieder. G war sehr schlecht drauf, sie hatte wohl starke Bauchschmerzen, war zudem völlig knülle und vermisste Jott. J war auch knülle, aber happy; die beiden Großeltern erleichtert das sie die Kinder wieder abgeben konnten. Nach ein bisschen Ausruhen und ein paar Gläsern Wasser verabschiedeten sich die beiden schnell, ab ca. 20 Uhr waren wir inkl. U wieder unter uns. Die Kinder gingen dann recht fix ins Bett, wir Erwachsenen machten uns daran das Chaos zu beseitigen. Ab ca. 21 Uhr war das Tagwerk der Frauen getan, ich kümmerte mich noch um alles was draußen zu tun war, goss Pflanzen und brachte anschließend die Küche auch in einen für mich akzeptablen Zustand.


Nächstes Jahr dann eher Kino oder Jump House in Verbindung mit Mäcces zum Geburtstag. Und weniger Kinder.