Kategorien
Journal

Sonntag, 23.01.2022

Ruhiger (etwas zu ruhiger) Sonntag. Vormittags einen etwas längeren Spaziergang mit den Kindern gemacht, ansonsten blieben wir drinnen. Mittags kamen wieder A, S und E zum Mittagessen, Rommé spielen und Rumhängen bis zum späten Nachmittag vorbei. Ich wär gern Nachmittags nochmal ganz spießig eine Runde spazieren gegangen, die Runde entschied sich aber dagegen. Stattdessen schauten wir gemeinsam bei 7 vs Wild rein und amüsierten uns über die Typen.


Bei fragmente gefunden: Wiki History Game. Man muss die Karten auf einer Zeitachse einteilen. Längster Streak heute: 15. Sehr kurzweilig :)


Beste Idee, schade das das nicht funktioniert.

Kategorien
Journal

Freitag, 21.01.2022

Einfach alles anzünden, das wärs.


In der KiTa gibt es ab Montag eingeschränkten Regelbetrieb. Laut E-Mail von heute Vormittag dürfen 10 Kinder in die Zwillingsgruppe, weil nur eine Erzieherin vor Ort ist. Wir haben also Bedarf angemeldet, da wir nicht mit zwei anwesenden Kindern im Home Office arbeiten können. Bis heute Abend haben wir keine Info bekommen, ob wir die beiden am Montagmorgen bringen können.

Anderen Eltern geht es genauso; aus der WhatsApp-Gruppe geht hervor das mindestens 15 Kinder angemeldet wurden. Einige Eltern haben eine Zusage bekommen, der Großteil nicht.

Stand jetzt also: Verwirrung.

Wir haben uns also dazu entschieden, da nicht groß drüber nachzudenken. Ich gehe mit den Zwillingen Montagmorgen zur KiTa. Alles weitere wird sich vor Ort ergeben.


Derweil ist uns heute aufgefallen, dass wir M noch keine Pulloverjacke/Strickjacke für die Schule eingepackt haben. Die brauchen die Kinder, damit ihnen beim Lüften nicht zu kalt wird. Die Draußen-Anoraks dürfen die Kinder nicht anziehen, weil das wohl zuviel Dreck in den Klassenraum bringt (?!).


Mir fehlen einfach jegliche Worte um meine Gefühle dazu zu beschreiben. Ich war noch nie im Leben so politik- und demokratieverdrossen und habe noch nie so dermaßen das Gefühl gehabt, in einer Bananenrepublik zu leben.


Ansonsten war ich im letzten Rest Helligkeit laufen. Die Uhr sagt jetzt, dass ich überbeansprucht bin– dabei bin ich nur langsam die Wuhle entlang gejoggt.


Laut Kinderarzt bzw. MFA am Telefon könnten Js Bauchschmerzen Symptome eines Magen-Darm-Infekts sein. Es geht wohl gerad vielen Kindern so.

Heute war alles in Ordnung mit ihm.


Das Zerforschungs-Kollektiv hat eine Schnelltest-Test App gebastelt mit der die Genauigkeit von Schnelltests angezeigt werden kann. Klappt super, ich hab das für alle unsere Testarten ausprobiert.

schnelltesttest.de

[…] Wie zuverlässig aber die einzelnen Tests tatsächlich sind, überprüft unabhängig das Paul-Ehrlich-Institut (PEI)1: Die ermitteln die Sensitivität der Tests, also wie viele der positiven Abstriche auch als positiv erkannt werden und veröffentlichen die Ergebnisse auf ihrer Website.

Wir machen diese Daten nun auch unterwegs vom Smartphone aus einfacher durchsuchbar: mit schnelltesttest.de.

zerforschung präsentiert: schnelltesttest.de – zerforschung.org

Gern gelesen, an den Bildern erfreut und direkt auf Insta geadded:

Der Künstler Ememem verziert Löcher auf Gehwegen, in Wänden und an Gullydeckeln mit bunten Keramiksteinen, bleibt dabei aber anonym. Über das große Glück einer kleinen Kunstform.

Der Lückenfüller – Süddeutsche Zeitung

Die Kinder fordern und überfordern mich. Ich halte die ständigen Ansprüche, die Lautstärke, die Weinerlichkeit, das Stänkern, Diskutieren, den Neid, die Missgunst, die Eigenheiten und Macken nicht aus. Am liebsten würde ich die leerstehende Nachbarwohung anmieten und eine Weile dort unterschlüpfen.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 20.01.2022

J hatte wieder Bauchschmerzen wie aus heiteren Himmel. Linke untere Bauchseite bei Druck. Wir rufen morgen beim Kinderarzt an.


Nachmittags spielten die Jungs fröhlich miteinander. Binnen Sekunden kippt das und sie schlagen sich lautstark. Grund: Ein bestimmter Lego-Kopf.


Das stetige Buhlen um Aufmerksamkeit macht mich fertig. Bei jedem langgezogenen „Mamaaa?“ möchte ich schreien– obwohl ich gar nicht gemeint bin.


Ich halte keine Quarantäne durch.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 19.01.2022

Guter Tag heute. Die sieben Stunden Arbeitszeit voll gekriegt und auch noch was rumbekommen, dann laufen gewesen, drei Kinder innerhalb von 15 Minuten gebadet, ab ungefähr 20 Uhr Ruhe und Freizeit.


Sechs von acht Kita-Gruppen sind zu wegen aktiver Fälle/Quarantäne. Die Zwillingsgruppe ist (noch) offen. Hoffentlich bleibt noch eine Weile so.

In Berlin ist mittlerweile fast jede 4. KiTa (teilweise) geschlossen.


Das Laufen am Abend war schon wieder ein bisschen einfacher. Vielleicht steckten mir doch die fast 40km vom Samstag in den Knochen.


Wir hatten von März 2020 bis März 2021 einen Stromverbrauch von ~2660kwh. Aktuell zahlen wir einen Abschlag von 85 EUR im Monat. Zuletzt erhöht hatte ich den Abschlag Anfang November, da lagen die errechneten monatlichen Abschläge bei Check24 bei diversen Ökostromanbietern bei ~100 EUR.

Mittlerweile werden bei Check24 aber bereits ~120 EUR/Monat errechnet…

Wir warten jetzt bis zum nächsten Ablesetermin im März und dann schauen wir mal, ob und wieviel wir den monatlichen Abschlag nochmal erhöhen müssen.


Am Molkenmarkt in Mitte wurde eine 700 Jahre alte, gut erhaltene Bohlenstraße entdeckt– die aber demnächst für die dortigen Bauarbeiten zerstört werden muss.

Hrmpf.


Meine Wut, so denke ich, ist gar nicht unbedingt gegen etwas. Es ist mir ohnehin in den letzten Monaten zu kompliziert geworden, gegen etwas zu sein, wo soll man da anfangen, das ist ein zu weites Feld. Nein, meine Wut will, dass der Staat und seine Einrichtungen so sind, wie es die Stadt bei diesen Spielplatzprüfungen ist. Unbedingt will meine Wut das und mit Nachdruck. Ich will es logisch finden, was beschlossen und umgesetzt wird, ich will, dass es nachvollziehbar und einleuchtend ist. Ich will, dass etwas gemacht wird, weil es nun einmal gemacht werden muss. Nach einem klaren und verständlichen Muster, mit einem eindeutig beschreibbaren Ziel.

So gehört das, so muss das sein – Deutschland #NoFilter
Kategorien
Journal

Dienstag, 18.01.2022

Voller Tag. Nach Rückkehr vom Kinderwegbringen erstmal die Wohnung gesaugt, Staub im Flur gewischt und Wäsche sortiert/eine Maschine angestellt. Dann Arbeit, kurze Mittagspause, nochmal Arbeit, und dann wars auch schon 15:15 Uhr und ich hetzte zur Zwillingsabholung los um pünktlich 15:30 Uhr bereit zu sein für die Logopädie. Die lief wieder ganz gut, das 20-Minuten-Format bewährte sich auch heute. Anschließend einkaufen, Leergut wegbringen und Sport machen während die Jungs mit glasigen Augen vor der Switch hingen und Jott und G spielten. Schnelles Abendessen mit J-Eskalation wegen irgendwas, anschließend Tisch-Abräumen mit G-Eskalation die nicht helfen wollte aber musste*, sich absichtlich dumm anstellte und so eben doppelt so lange brauchte bis sie fertig war. Sehr bedient gewesen danach; ich konnte mich aber beim Wäschelegen abregen. Danach den Kindern gute Nacht sagen und ab an den Rechner, 1h vom heutigen Arbeitstag war noch offen.


*Hier muss seit letzter Woche jeden Tag ein anderes Kind beim Abräumen des Abendbrot-Tisches helfen. Sie sind jetzt alle in einem Alter, in dem sie auch mal Hand anlegen können. Letzte Woche lief das super, es machte ihnen Spaß– und diese Woche das genaue Gegenteil.


Die Möglichkeit, einen kostenlosen PCR-Test zu machen, sollen wohl bald stark eingeschränkt werden. Ich hatte das nur am Rande mitbekommen und mir nicht viel dabei gedacht. Wie ich heute aber lernte, hängt da noch eine ganze Menge mehr dran: Der Nachweis einer Covid-Erkrankung funktioniert (bislang) nur verlässlich mit einem entsprechenden PCR-Test (ich hab nicht rausfinden können ob es dazu verbindliche Vorgaben/Vorschriften gibt; das RKI schreibt: „Für eine labordiagnostische Untersuchung zur Klärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme entwickelt und validiert. Sie gelten als „Goldstandard“ für die Diagnostik“ -> Quelle).

D.h.: Wer keinen PCR-Test machen darf weil er z.b. asymptomatisch ist, kann (Stand jetzt) nicht belegen das er Covid hat(te)– und kann im Falle von später auftretenden Symptomen („Long Covid“) vermutlich nur schwer Ansprüche ggü. Krankenkassen (für Behandlung, Reha, wasauchimmer) geltend machen.

Wenn bei uns also ein Schnelltest positiv ist, werden wir _grundsätzlich_ leichte Symptome haben.


Überraschung in der Waschmaschine:

Bei 60°C mitgewaschen. Der kam offenbar in einem Haufen Bettwäsche durch Jotts und meine Wäschekorbkontrolle und wurde dann eben mit dem Bettzeug mitgewaschen.


Bin dank Twitter Wordle-süchtig. Anfang des Jahres tauchten in der Timeline die komischen grau-gelb-grünen Kästchen auf, ich machte ein Mal mit, machte zwei Mal mit, und dann wars um mich geschehen. Mittlerweile gibts das Original-Wordle und (mindestens) zwei deutsche Versionen [1, 2], die in meiner Timeline rumgehen.

Bislang hab ichs noch jeden Tag geschafft, wenn auch teils erst beim sechsten Versuch– und ohne Hilfe :) Wenn ich mir einrede, dass das Gehirn- und Englisch-Training ist, fühl ich mich dabei sogar gut :)

Kategorien
Journal

Montag, 17.01.2022

Positiver Covid-Test einer Mama in J und Gs KiTa-Gruppe. Die Einschläge kommen merklich näher, die Frequenz erhöht sich. Meine CWA zeigt mir eine grüne Risikobegegnung an– just für den Tag, an dem ich mit M beim Kinderarzt zum Imfen war.

Unsere Schnelltests sind weiterhin alle negativ. Ich hoffe, dass wir die zweite Zwillingsimpfung + meine Boosterimpfung Anfang Februar noch durchkriegen bevor wir uns dann auch alle irgendwo anstecken.


Logopädie am Nachmittag wieder remote. Jeweils ungefähr 20 Minuten für J und G vor dem Tablet mit ihrer Logopädin. Das funktionierte heut besser als die 45 Minuten/Kind letzte Woche.

Morgen nochmal.

Ich bin recht angetan von der Möglichkeit, mit den Kindern nicht nach Friedrichshagen fahren zu müssen.


Nachmittags laufen gewesen, zum ersten Mal seit Ende September. War… schlimm. 4,13km, 30 Minuten, ich schnaufte wie ein Walross und hatte null Spaß. Alle Kondition, die ich mir erarbeitet hatte, ist weg und ich fange gefühlt wieder bei Null an. Das ist doch blöd.


J hatte beim Abendbrot mit einem Mal unfassbare Bauchschmerzen und machte ein riesen Faß auf. Keine Ahnung wo das her kam, er war bis zum Abendbrot fit wie ein Turnschuh.


Abends mein Schnäppchen der letzten Tage– Untitled Goose Game– angespielt. Könnte mir vorstellen das die Kinder da viel Spaß bei haben. Jott hatte ihn jedenfalls


Das Wikingermuseum Haithabu liegt in okayer Entfernung von unserem Sommerferien-Urlaubsort. Ich weiß, was ich im Sommerurlaub machen werde :)


Jott hat G ein Pferd gebastelt. Sattel, Steigbügel, Zaumzeug… Der Wahnsinn.


Herr Buddenbohm fährt durch Hamburg und nimmt uns mit. Sehr gern gelesen, gern mitgefahren.


Anfang des Jahres meinen Pocket-Account geleert und jetzt liegen da schon wieder ~35 Einträge zum Angucken/Hören/Lesen rum. Es ist ein Trauerspiel.

Kategorien
Journal

Sonntag, 16.01.2022

Nicht ganz so gut geschlafen wie die Nacht zuvor. Ganz froh gewesen, als Dreiviertel Acht der Wecker klingelte. Duschen, frühstücken, die Wohnung besenrein hinterlassen und ab nach Hause. Die Straßen waren leer, wir kamen gut durch und waren gegen 13 Uhr wieder in Berlin.

Zu Hause volles Haus, Jotts Mama– kam am Freitag um Jott zu unterstützen– sowie Frau & Tochter von S waren da. Gemeinsam erzählt, Kaffee getrunken und den Nachmittag verbracht.


Bisschen Ankunfts-verkatert. Die letzten beiden Tage am Meer waren schön, die Ruhe war herrlich und das hätt ich gern noch länger gehabt.


Nachmittags den Sommerurlaub 2022 klar gemacht. Wir fahren wieder weg mit S, A und E. Nach langen Diskussionen gehts nach Olpenitz an der Schlei in einen Ferienhauspark. Bedingung war „auf keinen Fall MV“ (A) und „Anreise nicht länger als ca. 4h“ (ich). Polen fiel aus wg. eventueller Quarantäne bei ausländischen Risikogebieten, Ferienhäuser am See wegen überstimmt. Also wieder Ostsee, nur halt in Schleswig-Holstein. Ist für mich sowas von in Ordnung… Ich will keinen Stress & mit den Kindern den ganzen Tag am Strand abhängen scheint mir sehr unstressig zu sein.

Einziger Wermutstropfen: Es ist nur eine Woche.


Abends sehr große Freude beim Angucken der vielen Fotos und beim Schreiben der Beiträge. Wir waren nicht lange weg, aber die Zeit am Meer tat unfassbar gut.

S ist ein super Typ für solche Unternehmungen, wir haben so ungefähr die selben Interessen und konnten uns gut aushalten– das machen wir also nochmal. Vielleicht sogar öfter, denn ich würd ja auch gern mal im Elbsandsteingebirge wandern gehen…


Eventuell trug auch die beim Schreiben laufende Spotify-Playlist zur guten Laune bei. Ich startete bei Krumme Syphonie von Bosse und Spotify fügte dann selbstständig mal mehr, mal weniger melodische Indie-Deutschrock-Softrock-Gitarrenmusik dazu. Das hab ich vor… 10 bis 15 Jahren oder so recht viel gehört, das war ein netter Rückblick.


Kurz vor Abendbrot noch Modenschau. In meiner Abwesenheit kam ein Paket mit „ordentlichen“ Hosen für mich. Ordentliche Hosen sind Chinos, Stoffhosen, sowas– eben keine Jeans. Mein Insta-Feed zeigte mir die letzten Wochen öfter diverse Männer in solchen Hosen an, die damit immer sehr gut und vor allem zu vielen Gelegenheiten passend/schick angezogen waren, das wollte ich auch mal probieren (ich bin sehr anfällig für sowas).

Jedenfalls besitze ich nun zwei neue Hosen, einmal in navy und einmal in dark sapphire, und sehe darin sehr schick aus (natürlich).


Abends sehr k.o. von allem.

Kategorien
Journal

Samstag, 15.01.2022

Gut geschlafen, gegen 8 Uhr aufgewacht– ohne Wecker und trotzdem im Zeitplan. Entspanntes Frühstück, besprechen des Tagplans (in kurz: Raus und Bernstein suchen), dann gegen 10 Uhr los zu einer Erkundungsrunde: Mit gesenkten Haupt am Strand von Ahrenshoop Richtung Darßer Ort.

Die ersten zwei Stunden waren sehr ergebnislos– der Strand war wie gestern auch wie gefegt. Nach fünf, sechs Kilometern fanden wir langsam Spülgut und dann auch unsere ersten Bernsteinkrümel. Die Größe schwankte zwischen Reiskorn und Linse; unser größter Fund hatte die Größe eines Daumennagels (S hatte das Glück).

Mittendrin immer wieder die selbe Euphorie wie gestern und große Begeisterung über das Meer, den Strand, die gebogenen Kiefern, die Gerüche, Muscheln am Stand, Treibholz, die Schreie der Möwen, das Rauschen des Windes… Unfassbar gut.

Nach gut drei, vier Stunden merkten wir dann, dass wir a.) schon ganz schön weit gekommen waren, b.) wir die Entfernung zwischen Ahrenshoop und Darßer Ort _deutlich_ unterschätzt hatten, c.) das wir vielleicht doch was zu trinken und zu knabbern hätten mitnehmen sollen und d.) das wir den Weg ja auch zurück laufen müssen.

Also kurz pausiert, Maps/Karten gecheckt und anschließend entschieden noch ein paar hundert Meter weiter am Strand bis zum Strandaufgang Mittelweg zu laufen und durch den Wald zurück nach Ahrenshoop zu spazieren. Durch den Wald deshalb weil ich das gern wollte (Mischwälder/Buchenwälder sind toll) und weil wir im Wald deutlich zügiger vorankommen würden, da wir keinen Bernstein finden würden.

Soweit der Plan. Nach einer guten halben Stunde endete der Weg im Moor/Sumpf– die Natur hatte den Pfad auf ungefähr 200 Meter Länge zurück erobert. Drumherum war kein Vorbeikommen, wir konnten das Ende des Moors/Sumpfes nicht abschätzen. Wir standen kurz ziemlich dumm da, drehten dann um und folgten Wildpfaden in Richtung Küste, um dann am Strand wieder Richtung Ahrenshoop zu stapfen. Die letzte Stunde war dann sehr schweigsam, wir waren doch ein bisschen k.o. und der Magen hing uns in den Kniekehlen.

Im Quartier erstmal Füße hoch, Essen kochen und ein bisschen ausruhen. Nach dem Essen gings uns besser, also beschlossen wir mit den UV-Lampen nochmal loszustiefeln. Diesmal mit 60-Minuten-Timer, um nicht versehentlich zu weit zu laufen. Den Timer erweiterten wir zwar nochmal um 30 Minuten weils fundmäßig ganz gut lief (nur kleine Splitter, aber wir hatten viel Spaß), drehten dann aber nach 90 Minuten um und stapften wieder nach Ahrenshoop zurück. Ankunft im Ferienhaus kurz nach 22 Uhr und mit fast 40 abgelaufenen Kilometern in den Beinen. Noch kurz gesessen und geschnackt, dann gegen 23 Uhr wieder ins Bett.

Kategorien
Journal

Freitag, 14.01.2022

Urlaubstag. Morgens Kinder wegbringen, mit Jott frühstücken, Bringmeister verräumen, Koffer packen und dann mit Urlaubsbegleitung S im Forum Köpenick für einen Covid-Test treffen. Anschließend Verpflegung für die nächsten Tage kaufen. Aus „Wir sind Sparfüchse und ernähren uns von Brot und Wasser“ wird „Ach, es ist Urlaub, da können wir auch mal die teure Salsiccia (ich) und den guten Lachs (S) kaufen“.

Gegen 11 Uhr fuhren wir über leere Straßen in den Norden. Ziel: Ahrenshoop. Kurzer Mittagsstop bei Mäcces bei Rostock, dann die letzte Etappe über Landstraßen. Ankunft kurz vor 15 Uhr. Das Ferienhaus war bereits bezugsfertig, wir stellten also kurz unsere Taschen und Koffer ab, bemerkten das nur eines der Betten bezogen war und wir noch Bettwäsche benötigen (wieder was gelernt fürs nächste Mal– ankündigen das beide Schlafzimmer benötigt werden), zogen uns strandgeeignete Sachen an und spazierten am Strand entlang Richtung Ortskern Ahrenshoop.

_Unfassbare_ Euphorie beim Durchschreiten des Stranddurchgangs und beim ersten Blick auf das Meer. Ich liebe diesen Anblick, mir ging sowas von das Herz auf.

Das Wetter war traumhaft: Blauer Himmel, Sonnenschein, Wind von West und 4°C. Aufgebrochen waren wir in Berlin bei Nieselregen, das war eine schöne Verbesserung.

Am Strand die Überraschung: In Ahrenshoop wird seit ein paar Wochen der Strand aufgespült (VideoArtikel). Wir hatten somit feinsten, weißen Sandstrand vor uns– und einen sehr sauberen Spülsaum ohne Muscheln, Sprockholz, Seegras und anderes Zeug.

Beim Spaziergang vom Strand durch Ahrenshoop bewunderte ich die kleinen Häuschen. Wäre schön, so eines zu haben.

Nach Abholen der Bettwäsche gingen wir weiter am Strand entlang in Richtung Wustrow, bis wir an der Steilküste umdrehten, uns den Sonnenuntergang anguckten und im Halbdunkel wieder zurück ins Ferienhaus liefen. Dort gabs ein kurzes Abendbrot, ich bezog mein Bett unter dem Dach und dann zogen wir nochmal los. Da der Strand auch in Richtung Darßer Ort, also in die andere Richtung, wie leergefegt war, kehrten wir bald um, stiegen ins Auto und fuhren über finsterste Landstraßen nach Prerow, um dort am Strand… auch kein einziges Krümelchen Bernstein zu finden. Aber immerhin waren wir nochmal draußen, sahen das Meer und bewegten uns ein bisschen.

Zurück im Ferienhaus gegen 22:30 Uhr, direkt ausziehen und ab ins Bett.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 13.01.2022

Nicht ganz so müde und unfassbar unmotiviert wie gestern gewesen. Immerhin.


Eine Kundin von mir hat im November Delta-Covid gehabt und sich über Neujahr in England beim Familienbesuch mit Omikron-Covid angesteckt. Sie ist geimpft und geboostert und dann das.

Muss man auch mal schaffen.

Sie berichtete von grippeähnlichen Symptomen, mittlerweile gehts ihr aber schon wieder etwas besser.


M bekam heut seine zweite Covid-Impfung. Yay! Er stellte sich zwar an wie ein Zweijähriger, beschwerte sich das er dauernd geimpft werden muss, erzählte allen wie doof er Spritzen und Impfungen fand, weinte lautstark und machte ein riesen Fass auf, aber nun ist die 2. Dosis drin und sein Immunsystem trainiert hoffentlich schön fleißig weiter.


Abends Jotts Laptop geschnappt und eine Runde Age of Empires 2 gespielt. Das wirkt gerad sehr beruhigend und vertraut und ist gut fürs Seelenheil.


Morgen Urlaub & ab an die Ostsee. Ich freu mich.