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WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 5.2.2017 – WMDEDGT 2/17 – Wochenende in Bildern

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 04./05. Februar 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Der Sonntag begann ruhig und beinahe ausgeschlafen. „Mein“ Zwilling, J., schlief nämlich (nach harten Kampf beim Einschlafen, aber immerhin) von 23:30 Uhr bis 4:30 Uhr (nicht komplett durch, er war immer mal wieder wach und verlangte nach Nuckel/ einer Streicheleinheit- aber ich musste eben nicht die Flasche geben und aufstehen) und dann nochmal von 6 Uhr bis 8 Uhr. Irre. Mittendrin sprengte er zwar eine 2er-Windel und musste neu eingekleidet werden, aber das war dann auch kein großes Problem (eher, dass sich Jott nachts beim Umziehen und Wickeln an mich heran schlich und zu Tode erschreckte- ich hüpfte gefühlt einen halben Meter durch den Raum).

Vormittags pusselten wir mit den Zwillingen in der Trage/ im Sling durch die Wohnung, fütterten Kinder und verräumten Wäsche. Nach der Mittagsfütterung lief ich mit den beiden zum Müggelsee spazieren, aß am Spreetunnel eine ausgezeichnete Bratwurst, fuhr mit der S-Bahn heim und testete den Bahnhof Köpenick auf Zwillingskinderwagen-Tauglichkeit.

Am späten Nachmittag brachten meine Eltern Herrn Schnuffke nach Hause. Als sie wieder weg fuhren, endete der ruhige Sonntag und Chaos brach aus. Binnen einer halben Stunde heulten drei Kinder gleichzeitig, J. und G. krümmten sich vor Bauchschmerzen, M. brauchte anderthalb Stunden zum Einschlafen und danach wollte J. trotz Trage ebenfalls nicht die Augen zumachen. Die letzten vier Stunden brauchten also alle aufgebauten Erholungspuffer auf und meine Nerven liegen bereits wieder blank.

Ungefähr fünf Minuten können sie so da liegen, bevor einer von beiden- oder auch beide gleichzeitig- Theater macht.
Mein guilty pleasure. In den letzten beiden Tagen vertilgte ich ungefähr eine Packung davon.
Wäscheberge. Jott legte zusammen (kein Kind vorm Bauch), ich verräumte (Kind vorm Bauch).
Friedliche G. nach dem Essen.
Die Zwillinge und der Müggelsee.
Nach der Heimkehr wachten beide zeitgleich auf und hatten Hunger. Die Wippen sind eine Zwischenstation zum Hinhalten, während die Flaschen zubereitet werden.
Käsespätzle zum Abendessen.
M., vertieft ins Spiel.

Was schön war: Meine Eltern brachten Mohnpielen mit, die ich beim Herumtragen von J. aß.

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Journal Samstag, 4.2.2017

Dank der luxuriösen Situation, die Zwillinge 1:1 betreuen zu können, war der Samstag recht entspannt. Zumindest tagsüber. Nachts nicht so, was daran lag, dass G. nach der nächtlichen Fütterung Verdauungsprobleme hatte und über mehrere Stunden hinweg alle 20 bis 30 Minuten aufwachte und jammerte. Jott sei Dank konnte ich trotzdem noch etwas schlafen, sie übernahm das Kind halb Sechs und schaffte es besser als ich, es zu beruhigen (und konnte zum Glück auch noch etwas schlafen).
Am Nachmittag schafften wir es sogar auf die Geburtstagsfeier einer Freundin, was total großartig war. Rauskommen aus der Wohnung, mit anderen Erwachsenen/ Eltern reden, nach Kaffee und Kuchen nicht aufräumen müssen… Das war klasse.

Nächtliche Fütterung. Der Geist ist gerade so hell, dass ich den Füllstand der Flasche und die Temperatur auf dem Thermometer ablesen kann. Es ist übrigens gegen 2 Uhr morgens.
Im Grimassenschneiden sind die Babys sehr, sehr gut. Wenn auch nicht immer freiwillig- hier kämpft J. mit Verdauungsproblemen.
G. liegt währenddessen unter dem Spielbogen und guckt interessiert.
Gute Vorbereitung ist das A und O. Sobald es irgendwie geht, wuseln wir durch die Wohnung und machen Sachen (meist mit Kind in der Trage/ im Sling), damit wir im Schreifall mit wenigen Handgriffen auskommen.
Damit Jott auch mal eine halbe Stunde im Bad hat, trage ich beide Kinder durch die Wohnung. Ansonsten würde mindestens einer schreien.
Symbolbild Geburtstagsparty. Das Bild „Happy Birthday!“ stammt von Unsplash und wurde von Sergei Soloviev aufgenommen.
Nach der Heimkehr gibts gute Tiefkühlkost, während jeder von uns einen Zwilling trägt.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Die Geburtstagsfeier. Aus den oben genannten Gründen.

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Journal Sonntag, 29.1.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 28./29. Januar 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Ein Gammelsonntag, wie er im Buche steht. Wir verließen die Wohnung nicht, sondern verbrachten den Tag vor allem im Wohn- und Kinderzimmer- mit einem längeren Abstecher ins Bad, denn heute war Waschtag für alle drei Kinder.
Wir spielten und kuschelten viel, lasen vor, guckten immer mal wieder drei Minuten TV und schafften es sogar, die Wohnung etwas aufzuräumen.

Kein Morgengebet, sondern die Lieblings-Einschlafposition aller Kinder.
Auch heute wurden Tiere in Reih und Glied aufgestellt: Mäh, Kieriki, Mau, Mäh, Muh, Muh, Annemuh (von links nach rechts: Schaf, Hahn, Katze, Schaf, Kuh, Kuh, andere Kuh)
Über Mittag schliefen die Zwillinge, Jott und Herr Schnuffke waren im Kinderzimmer ins Spiel vertieft. Kaffeepause für Papa!
Die Kaffeepause verbrachte ich mit IHM auf dem Arm, er wachte nämlich drei Minuten nach dem Schlaf-Foto auf.
Symbolbild Waschtag. Während die Zwillinge mit Ach und Krach ins Waschbecken passten, durfte Herr Schnuffke zu seiner Erleichterung in der großen Badewanne baden.
Da schlummert SIE noch tief und fest und ahnt nicht, dass sie gleich ausgezogen und gebadet wird.
Nach dem Baden ist vor dem Abendbrot. Zum Nachtisch gibt es heute Ananas. Kam bei Herrn Schnuffke nur so semigut an, sein erstes Stück hatte noch etwas Schale dran und somit wollte er dann gar nicht mehr.
Symbolbild Abend-Beschäftigung: Flaschen auskochen (inzwischen in der Mikrowelle, geht schneller & komfortabler), Frühstück für Herrn Schnuffke und mich vorbereiten, Flaschen für die Nacht vorbereiten, Herrn Schnuffkes KiTa-Frühstücksbox zusammenstellen, und und und.
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Journal Samstag, 28.1.2017

An Tagen, an denen kein Beitrag erscheint, passierte (meist) Abends etwas außerplanmäßiges: Gestern Abend beispielsweise wollte Herr Schnuffke partout nicht ohne jemanden schlafen, der neben ihm liegt. Nachdem alle wichtigen Vorbereitungen getroffen waren, legte ich mich also neben ihn und schlief zusammen mit ihm.

Wichtige Vorbereitungen sind übrigens alles, was mit der Versorgung der Kinder/ Jott und mir zu tun hat. Also Flaschen vorbereiten, Windelvorräte auffüllen, das Frühstück für den nächsten Tag vorbereiten, Kleidung rauslegen, Mülleimer leeren… Unwichtig ist dazu im Gegensatz erst einmal alles andere, was eben nicht sofort gemacht werden muss bzw. dessen Fehlen/ Nichterledigen später keine Konsequenzen hat.

Heute.

Alle drei Kinder waren zu Hause, das hatten wir schon eine Weile nicht mehr. Eigentlich waren wir auf einen Geburtstag eingeladen, dies sagten wir aber ab. Ich bin zwar inzwischen fieberfrei, huste und schniefe aber noch und fühle mich einfach generell sehr, sehr schlapp- alle notwendige Energie geht dafür drauf, die Kinder zu versorgen und eben die oben genannten Erledigungen zu machen. Von daher hätte zwei längere Autofahrten und ein Geburtstagsprogramm nicht durchgehalten.

Die Nacht verbrachte ich, wie angerissen, bei Herrn Schnuffke. Das war, neben der Einschlafgeschichte, notwendig, denn er wachte mehrmals die Nacht auf und brauchte Kuscheleinheiten. Er scheint wieder/ immer noch zu zahnen. Ich schmeiß ’ne Party, wenn endlich alle Zähne draußen sind…


Den Vormittag wuseln wir so rum, dank guter Vorbereitungen (Frühstück + Flaschen für die Kinder + bereit gelegte Klamotten) kommen wir ganz gut in die Gänge. ER quakt relativ viel herum und wird daher von mir in der Fräulein Hübsch getragen, SIE ist etwas entspannter und schläft ein paar Minuten.


Wir haben sogar ein paar Ruhepausen und können mit Herrn Schnuffke und seinem Duplo spielen. Mit dabei ist wieder ER in der Trage.


Am späten Vormittag laufen wir mit allen drei Kindern zur Post, verschicken ein paar Briefe, spielen Lotto und hetzen zurück nach Hause, weil die Zwillinge Hunger haben und dies unmissverständlich Kund tun (DAS sind Stresssituationen… Zwei lauthals schreiende Kinder im Wagen und die Gewissheit, noch mindestens 15 Minuten zu benötigen bis die Flasche/ Brust im Kindesmund steckt).

Eine Minute nach diesem Bild hat Herr Schnuffke keine Lust mehr auf sein Geschwister-Board und lässt sich nur mit viel Mühe zum Laufen animieren.


Während Jott die Kinder beaufsichtigt, brate ich Eierkuchen und esse im Anschluss mit Herrn Schnuffke. Einer der Zwillinge ist nach dem Füttern noch nörgelig, in Abstimmung übernimmt Jott die Beruhigung und wird später essen.

Nach dem Mittag fallen wir bis halb Drei in ein Zeitloch. Zu dem Zeitpunkt füttern wir nämlich die Zwillinge nochmal und ziehen uns anschließend alle an, wir sind zum Spazieren gehen mit den Nachbarn von oben verabredet.


Als wir wieder zurück sind, räume ich in der Küche auf und bereite das Abendessen vor. Herr Schnuffke stellt unterdessen seine Duplo-Tiere in Reih und Glied auf, sammelt sie wieder ein und stellt sie wieder auf. Er ist total konzentriert in sein Spiel und lässt sich nicht stören. Das kommt mir natürlich sehr entgegen.


Als nach dem Sandmännchen und der Einschlafbegleitung alle Kinder schon (Herr Schnuffke)/ noch (die Zwillinge) schlafen, bereiten Jott und ich die Flaschen für die Nacht und den morgigen Tag vor, füttern anschließend die Zwillinge und gehen ins Bett.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Jott schimpfen hören über nerviges Säuglings-Nörgeln <3

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Journal Sonntag, 8.1.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 07./08. Januar 2017 verlinkt.]

Das Wochenende stand im Zeichen von Einspielen mit den Zwillingen und Haushalt schmeißen. Nachdem wir am Samstag Morgen alle Todos aufgeschrieben und priorisiert hatten, arbeiteten wir sie am Samstag und Sonntag ab. Immer wieder unterbrochen von der Versorgung der Zwillinge.

Am Samstag gab es ein Highlight: Erstmals nach der Entbindung gingen Jott und ich zusammen mit dem großen Zwillingskinderwagen außer Haus und erledigten ein paar Einkäufe.
Und auch der Sonntag war spannend: Am Vormittag kam eine Trageberaterin zu uns nach Hause und erklärte uns, welche Tragesysteme es gibt und wie sie angewendet werden. Jott liebäugelt seitdem mit einem Ring Sling, ich finde Tragetücher toll und lieh mir direkt eines von unsern Nachbarn von oben aus und trug SIE und, etwas länger, auch IHN (er hatte Bauchschmerzen und war etwas nörgelig).

Eine von Jotts Freundinnen bei der Babyparty verzierte Windel

Eigentlich wollten wir Blumenkohl-Kichererbsen-Curry essen, aber weil die Zeit nicht ausreichte bestellten wir dann einfach.
Unsere neue Wickelkommode von IKEA. Rückenschonender, weil höher als der Wohnzimmertisch.
Nachtmahl: Granatapfel
Wer wurde gestillt, wer bekam die Flasche? Dank Liste wissen wir das nun sicher.
Milchkotze ¯\_(ツ)_/¯
Abbau der Weihnachtsdeko. Faltsterne geben prima Hüte ab.
Beste Weihnachtsleckerei überhaupt. Ich kaufte mehrere Packen reduziert nach Weihnachten bei DM.
Tragepapa.
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Journal Sonntag, 25.12.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 24./25. Dezember 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.


Nach einer nicht ganz so ruhigen Nacht frühstücken Herr Schnuffke und ich allein. Jott war schon wach, hatte aber tiefschwarze Augenringe und ganz kleine Augen, so dass ich sie- die Zwillinge schlafen gerade- wieder zurück auf die Couch schicke.
Zur Feier des Tages gibt es Eier, die liebt Herr Schnuffke. Ich überhaupt nicht, weder in Konsistenz noch Geruch noch Geschmack. Also koche ich zum ersten Mal überhaupt Eier. Die Kochdauer musste ich googlen, die wusste ich nicht. Das Ergebnis ist aber offenbar okay, Herr Schnuffke verputzt zwei Eier und lässt sich nur schwer vom dritten Ei (für Jott) abhalten.

Nach einer ganzen Weile- wir frühstücken lange, Herr Schnuffke mag außer den Eiern nicht so recht essen, mäkelt herum und will eigentlich nichts anderes- stößt dann doch noch Jott zu uns. Sie wirkt inzwischen etwas fitter, immerhin.
Die Zwillinge schlafen derweil, untermalt vom Klang von Wellenrauschen und blauen Licht. Besser wäre natürlich etwas eher rötliches, aber das kann das komische Spielzeugdingsi nicht wenn das Wellengeräusch eingestellt ist.


Nach dem Frühstück schaffen Jott und ich es, zu duschen. Das war in den letzten Tagen leider nicht so ganz selbstverständlich. Gestern morgen beispielsweise hatte ich mir schon das Handtuch hingelegt, kam dann aber den ganzen Tag nicht dazu… Heute funktioniert es, denn die Zwillinge schlafen und Herr Schnuffke spielt mit seinem Weihnachtsgeschenk (ein Lego-Duplo-Spielzeugbauernhof).

Zur Mittagszeit kommen meine Eltern und mein Bruder und bringen das Mittagessen mit (hurra!). Es gibt Wildschweinbraten mit Rotkohl, Klößen/ Kartoffelsalat und zum Nachtisch Mohnpielen (nochmal hurra!).


Als die Familie wieder weggefahren ist, ziehen Herr Schnuffke und ich uns zurück, damit Jott Mittagschlaf machen kann. Wir schleppen alles Spielzeug ins Kinderzimmer und spielen damit. Meinen Alternativspielvorschlag „Dicke faule Bären die schlafen“ findet Herr Schnuffke doof. Also Duplo.


Irgendwann wacht Jott auf, der Tag nimmt an Schwung zu. Ich wickle Kinder, entsorge zusammen mit Herrn Schnuffke Windeln- wir lassen ihn ganz viel zugucken und mitmachen bei der Versorgung der Zwillinge-, räume Dinge auf, tue dies und jenes, beschäftige Herrn Schnuffke, schaukle Babys, reinige das Trocknerflusensieb… So Sachen halt.


Mittendrin ist Zeit für ein Selfie mit IHR…


… und IHM.


Nach Baden, Abendessen, Sandmännchen und mehreren vergeblichen Versuchen, Herrn Schnuffke ins Bett zu bringen, geben wir zumindest letztes auf. Er kann sich im Wohnzimmer zu Jott auf die Couch setzen und guckt einen Trickfilm mit ihr. Die Zwillinge werden derweil gestillt, kommen aber danach nicht so recht zur Ruhe.
Wir haben bereits festgestellt, dass sie abends Monsterhunger haben und daher schlecht zur Ruhe kommen/ schlafen. Damit Jott etwas Ruhe bekommt, probieren wir sie heute Abend ordentlich abzufüllen. Nach einer gehörigen Portion Milch aus der Brust bekommen SIE und ER nochmal eine Flasche, die sie auch fast zur Gänze vertilgen. Ich fasse es wie immer nicht, was Babys alles in sich reinfuttern können. Der Magen ist noch so klein, aber trotzdem passen 60 bis 80ml Milch rein. Der Hammer.

Irgendwann, es ist so kurz nach 22 Uhr, schlafen alle Kinder. Geschafft.

Herr Schnuffke möchte derzeit wohl auch ein Baby sein. Er nuckelt (zum ersten Mal überhaupt) an einem alten Nuckel von ihm, möchte Milch aus dem Fläschchen trinken und genauso wie die Zwillinge auf Mama einschlafen. Auch das Ansagen, dass er aufs Töpfchen muss, funktioniert momentan schlechter.

Mal gucken, was da noch so kommt.

Was schön war: So gegen 17 Uhr war für ~15 Minuten Ruhe. Die Kinder waren beschäftigt/ schliefen, im Wohnzimmer waren Kerzen und der Weihnachtsstern an, es war ruhig und friedlich und (kurzzeitig) idyllisch.

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Journal Samstag, 24.12.2016

Täglich einen Beitrag zu schreiben könnte in der nächsten Zeit etwas schwierig werden… Ich hoffe, ich kriege das trotzdem gebacken- mir entgeht sonst jede Menge Spaß und eine gute Portion Tages-Aufarbeitung (die mir sehr gut tut).

Auf diesem Wege: Allen Kommentator:innen, allen Leser:innen die uns die Daumen gedrückt haben und ans uns gedacht haben, ein herzliches Dankeschön. Beim Lesen der wirklich vielen Kommentare hab ich mich wie Bolle gefreut und war insgesamt sogar ein wenig ergriffen (das ist so ein Nebeneffekt nach der Geburt, ich bin etwas heulerisch- ich hoffe das legt sich demnächst).

Ebenfalls auf diesem Wege: Ein genauso herzliches „Willkommen & schön, dass Sie hier sind!“ an alle, die erstmalig kommentiert haben. Vor lauter Trubel in den letzten Tagen kam ich gerade mal zum Freischalten von Kommentaren, aber nicht zu beantworten.
Das hole ich auch nicht nach, ich bin tatsächlich gerade froh wenn ich einmal am Tag eine halbe Stunde Zeit finde um mich hinzusetzen & zu schreiben.

Mir sind noch keine gescheiten Namen für die Zwillinge eingefallen. Arbeitsnamen sind „Sternfahrerin“ (SIE) und „Navigator“ (ER)- fragen Sie nicht, wie ich darauf kam*, aber daneben klingt Herr Schnuffke so’n bisschen unpassend.

* Ok, also es war so: Am ersten oder zweiten Tag redete ich mit IHR und sagte sowas wie „Na, Prinzessin […]“ und dann hielt ich inne und dachte, ach, wie doof. Prinzessin kann jeder, und die machen auch insgesamt gesehen nichts spannendes. Und das fand ich doof, meine Tochter soll keine olle passive Prinzessin werden die von einem Prinzen abgeschleppt wird. Also dachte ich unter Schlafentzug scharf nach, was das Gegenteil von einer Prinzessin sein, und kam auf… Astronautin. Astronauten müssen mächtig was auf dem Kasten haben UND sie fliegen ins Weltall. Beides supercool. „Astronautin“ fand ich als alter Fantasy-Hase aber langweilig, also dachte ich ’ne Ecke weiter und- Tadaa (um es mal mit Herrn Schnuffke zu sagen)- schnell stand da der Begriff „Sternfahrerin“ im Raum. Außerdem wäre sie eine Sternenguckerin gewesen, wenn die Geburt auf natürlichen Wege funktioniert hätte, von daher passte das auch. Und ER, tja, ER ist als Navigator natürlich auch ein Sternenfahrer, nur eben in einer anderen, aber mindestens genauso wichtigen Funktion.

Alle drei Kinder zusammen sind übrigens die Mausketiere. So wie Musketiere, aber mit ’nem „a“ drin. Die kleinen Mäuse, hehehe.

Beide Nabel sind abgefallen (IHRER: Drei Tage nach Entbindung, SEINER: Fünf Tage nach Entbindung). Hoffentlich bewahrheitet sich die Geschichte* nicht erneut.

*Es gibt wohl ein Sprichwort, das besagt, dass bei einem schnellen Abfallen des Nabels schnell Geschwisterkinder folgen. Bei Herrn Schnuffke hat es gestimmt…


Irgendwann nach dem Frühstück sind die Zwillinge fest verschnürt und schlafen friedlich. Weil das bislang nicht häufig vorkam, nutze ich die Chance und dokumentiere dieses seltene Ereignis.

Apropos Frühstück: Weil Herr Schnuffke gestern Nachmittag beim Abholen einer Milchpumpe aus der Apotheke einschlief, ich es nicht übers Herz brachte ihn zu wecken und er dadurch eine Stunde schlief, war er bis halb Eins nachts wach. Immerhin schlief er dadurch bis 9 Uhr, wodurch wir heute mal sehr, sehr spät frühstückten… (halb Zehn).


Nach dem Frühstück mache ich das, was ich die letzten paar Tage getan habe: Ich beschäftige Herrn Schnuffke, gehe Jott so gut es geht zur Hand und versuche, die Wohnung nicht zu sehr vermüllen zu lassen (funktioniert semigut). Weil die Zwillingsrollbraten (siehe Bild eins) schlafen, schafft es Jott, die Geburtsanzeigen für die Zwillinge fertig zu stellen.


Danach schicke ich Herrn Schnuffke hinters Zwillingsbett, weil ich ein Foto von allen drei Kindern machen möchte. Was Sie also auf dem Bild sehen, ist total gestellt (aber trotzdem superniedlich).


Nach dem Foto gehen Herr Schnuffke und ich einkaufen. Wir brauchen Stillhütchen und Paracetamol für Jott und noch ein paar Kleinigkeiten, die zu kaufen ich bislang nicht so recht Gelegenheit hatte. Zum Glück sind die Geschäfte noch offen und auch gar nicht so voll wie befürchtet.
Zusätzlich zu allem bringe ich Maroni mit, die es morgen Abend geben soll. Um Herrn Schnuffke nach dem Einkaufen von Jott fern zu halten, lasse ich ihn mit den Maroni spielen. Er sortiert sie hingebungsvoll in das Säckchen, schüttet das Säckchen dann aus und fängt von vorne an. Nach drei Durchgängen fängt er allerdings an, die Maroni durch die Küche zu pfeffern…


Während Herr Schnuffke Esskastanien sortiert, koche ich Nuckel- und Stillhütchensuppe…


… und bereite das überhaupt nicht traditionelle Kartoffel-Blumenkohl-Gratin zu. Wir sind eigentlich Team #kartoffelsalatmitwürstchen, aber wir hatten keine Zeit das vorzubereiten. Daher: Kartoffelgratin. Jott sagt, das geht schnell, also war die Wahl einfach.

Schnell ist allerdings relativ- ich brauch trotzdem ewig. Was aber auch daran liegen kann, dass Herr Schnuffke nebenbei beschäftigt werden möchte.


Danach wickle ich Kinder (alle drei, mehrfach…), bringe Sachen von A nach B, räume die Küche auf, spiele mit Herrn Schnuffke, schaukle Zwillinge… Und als Herr Schnuffke kurzzeitig Jott nervt, bereite ich heimlich den bunten Teller vor. Jott weiß nichts davon, sie rechnet nicht damit und das wird also eine schöne Überraschung (ein bunter Teller gehört zu Weihnachten).


Am späten Nachmittag ist Herr Schnuffke so überdreht, dass wir beide spazieren gehen. Nach einer Viertelstunde bleibt er stehen, guckt mich ernst an und macht seine Windel voll. Also zurück, Windel wechseln.
Danach hat er allerdings keine Lust mehr auf rausgehen, sondern möchte unbedingt mit Jott spielen. Das organsieren wir dann auch: Ich bepuschel die Zwillinge (Nuckel sei Dank geht das ganz gut), Jott spielt mit Herrn Schnuffke.

Irgendwann schlafen die Zwillinge wieder ein. Ich nutze die Zeit, in der Herr Schnuffke abgelenkt ist, und bereite den Gabentisch vor.
Schon kurz nach der Geburt habe ich mit Jott gescherzt, dass ich es leider nicht schaffen würde, ihre Geschenke einzupacken. Wie wahr das sein würde, war mir nicht klar- ich habe es nämlich nichtmal geschafft, die Geschenke aus der Versand-Verpackung zu nehmen.
Ich hätte es natürlich schaffen können, wenn ich das gleich nach der Ankunft gemacht hätte…

Jedenfalls ist der Gabentisch irgendwann gedeckt, ich imitiere ein Glöckchen und dann feiern wir Bescherung.


Mein Geschenk von Jott: Ein Wein-Probierpaket. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, mal eine Weinreise nach Süddeutschland zu machen, aber daraus wird auf längere Zeit wohl nichts.


Bunter Teller und Weihnachtskarte. Kam gut an.


Nach der Bescherung essen wir zu Abend. Auch reichlich improvisiert, aber allen schmeckt es und alle werden satt.
Jott isst übrigens nur einhändig


Danach business as usual für Herrn Schnuffke: Zähneputzen, Sandmann, Bettchen. Jott übernimmt das heute, ich schaukle wieder Babys.


Als Herr Schnuffke eingeschlafen ist, wird es wieder Zeit fürs Anlegen der Zwillinge. Und so wird Weihnachten kurzzeitig weg- und die Wickelauflage raufgeräumt.


Während die Kinder gestillt werden, legen wir so gut es geht die Füße hoch, gucken ein wenig „Das Wunder von Manhattan“, dann müssen die Kinder nochmal gewickelt und in die Schlafanzüge gepackt werden und dann räume ich die Küche auf. Die sieht arg benutzt aus, und morgen früh wird keine Zeit dafür sein.
Mit dabei: Peter Schreier. Dessen Weihnachtsplatte lief bei meinen Eltern immer, nun läuft die digitale Version bei mir.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

War klar, oder?

Was schön war: Unser improvisiertes Weihnachten. Wir haben das beste aus der Situation gemacht.

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Journal Samstag, 17.12.2016

Jott und ich fuhren heute morgen ins Krankenhaus. Bei der Geburtsplanung am 5.12. war der 17.- also heute- als Tag der Einleitung festgelegt worden. Und da die Kinderchen bis zuletzt keine Anstalten machten, vor diesem Tag auf die Welt zu kommen, standen wir heute früh auf, machten uns krankenhausfein, frühstückten und fuhren nach Tempelhof.

Dort wurde Jott erstmal ans CTG angeschlossen, und nach der Auswertung davon wurde mir nichts, dir nichts das Einleitungsdingsi gesetzt. Danach nochmal CTG…


… und warten. Viel warten. Eigentlich hätte Jott danach auf Station gesollt, aber die waren wohl nicht vorbereitet und dann gab es kein Bett in Jott-Länge und so saßen wir eben unten im Kreißsaal, warteten, nickten beide ein bisschen ein und gingen irgendwann Mittag essen. Danach war endlich, endlich alles fertig, und Jott durfte auf ihr Zimmer.

Das ist es. Hoffentlich muss sie da nicht lange drin sein.
Nachdem das Zimmer bezogen und wir die Station erkundet hatten, wurde ich entlassen und fuhr nach Hause zurück.

Aufgeregt, wie ich heute morgen war, vergaß ich natürlich sowohl die langen Unterhosen als auch die Handschuhe und fror ein wenig auf dem Weg zum Südkreuz. Und auf dem Bahnsteig. Denn, was Jott und ich auch erst bemerkten als wir auf dem Zimmer nachschauten wie ich nach Hause käme, heute war auf dem südlichen Ring-Abschnitt zwischen Südkreuz und Hermannstraße Pendelverkehr wegen Weichenarbeiten. Großes Kino. Ich wartete also ’ne Viertelstunde, fuhr bis Hermannstraße, stieg um, fuhr bis Ostkreuz, stieg nochmal um, fuhr bis Köpenick, kaufte noch Kleinkram für Jott ein und war nach nicht ganz zwei Stunden zu Hause.


Zu Hause spielte ich Auto mit Herrn Schnuffke, wir aßen Abendbrot, guckten den Sandmann und gleich gehe ich ins Bett. Der Tag war lang und wer weiß, wie lang die Nacht wird.
Der Rucksack ist gepackt, das Taxigeld liegt bereit, Jotts Süßkram ist eingepackt- von daher bin ich, glaube ich, ganz gut vorbereitet.

Was schön war: Das sich jetzt endlich was tut.

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Journal Sonntag, 11.12.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 10./11. Dezember 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Ich werde durch einen pieksigen Schmerz im Ohr und ein „Papa?“ geweckt. Herr Schnuffkes Zeigefinger kitzelt mein Trommelfell. Als ich die Augen aufmache, blicke ich auf die ungefähr drei Millimeter entfernte Nase des Kindes. Etwas benommen ziehe ich Herrn Schnuffkes Hand weg und schaue auf die Uhr- vielleicht lohnt es sich ja noch, Herrn Schnuffke wieder zum Einschlafen zu bewegen- und weiß sofort, dass der Versuch sinnlos wäre- es ist 8:13 Uhr. Drei Minuten später kommt dann auch schon Jott ins Wohnzimmer. Im Gegensatz zu mir ist sie richtig wach- diese merkwürdigen Morgenmenschen…

Es ist aber ganz gut, dass wir nicht länger geschlafen haben, denn heute fahren wir zu meinen Eltern ins Brandenburgische zum Geburtstagfeiern und wollen so ungefähr 11:15 Uhr los.


Beim Kaffeemahlen für das Frühstück tanzt Herr Schnuffke zum Krach der Kaffeemühle. Offenbar ist das Musik in seinen Ohren. So wie das Schienengerumpel von Straßenbahnen oder die Bus-Fahrgeräusche. Bei denen wippt er im Buggy auch immer herum.

Nach dem Frühstück macht Jott irgendwas und Herr Schnuffke und ich gucken uns sein neues Weihnachtswimmelbuch an. Beim Anblick der als Schafe verkleideten Kinder auf der Krippenspiel-Seite auf dem Bild oben macht Herr Schnuffke immer „Mäh“, das ist sehr putzig.


Als Jott zu uns stößt, verabschiede ich mich ins Badezimmer zum Rasieren, Duschen und Nägelschneiden. Ich will ja ordentlich aussehen. Irgendwann höre ich aus dem Wohnzimmer den Film „Die Eiskönigin“, und sofort fange ich im Kopf an zu singen. Gegen so einen Ohrwurm hilft bekanntlich nur, das entsprechende Lied komplett zu hören, und so wird „Lass jetzt los“ meine akustische Begleitung beim Nägelschneiden.


Fast pünktlich fahren wir los und kommen pünktlich zum Mittagessen (Gefüllte Babypute, Rotkohl, Klöße). Nach dem Essen macht Herr Schnuffke Mittagschlaf mit meinem Papa, und auch ich schlafe fast auf der Couch ein- weil es so gut geschmeckt hat, habe ich eventuell ein minimales bisschen zuviel gegessen und bin im Fresskoma. Ein starker Kaffee hilft, wach zu bleiben.

Nach (nochmal) Kaffee und Kuchen gehen Herr Schnuffke, mein Bruder und mein Papa noch ein bisschen zum Spielen nach draußen, und dann ist es auch schon wieder Zeit für die Heimfahrt.


Herr Schnuffke fährt immer noch nicht gern im Dunkeln Auto, lässt sich aber von gemeinsam mit Jott geschmetterten Weihnachtsliedern beruhigen. Besonders gut gefällt ihm das „Trallalalala“ aus „Lasst uns froh und munter sein“, das kräht er bei allen folgenden Liedern dazwischen.

Zu Hause wird gebadet, Abendbrot gegessen und dann schafft es Jott mit Hilfe eines Benjamin-Blümchen-Hörspiels, Herrn Schnuffke innerhalb von 20 Minuten ins Bett zu bringen. Der Wahnsinn. Morgen, wenn Jott Abends nicht da ist, werde ich das auch probieren.

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Joy to the World ist eines meiner absoluten Lieblingsweihnachtslieder. Zumindest in der Chor-Version mit ordentlich Bums und Stimmung dahinter.

Was schön war: Geburtstag feiern :)

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Journal Samstag, 10.12.2016


Nach Ausschlafen und Wachkuscheln (Herr Schnuffke und ich zogen des Nachts ins Wohnzimmer um) ziehen Herr Schnuffke und ich noch vor dem Frühstück los zu einem Noteinkauf: Brötchen, Fleischsalat und Klopapier werden dringend benötigt. Also ab zum nahen Rewe, dort zusätzlich zu den benötigten Sachen noch ein neues Glas Honig eingepackt und fix nach Hause.


Nach dem Frühstück gehen Jott und Herr Schnuffke ins Wohnzimmer und spielen mit einem Fischangelspiel, ich gehe derweil duschen und mache mich tagfein.
Anschließend tätigen Herr Schnuffke und ich unseren Wocheneinkauf. Zum ersten Mal dabei sind ein paar Beute von Naturtasche für Obst und Gemüse. Ich bin es leid, ständig Unmengen an Verpackungsmüll vom Einkaufen mit nach Hause zu bringen, und greife nun auf die Stoffbeutel an Stelle von Plastetüten aus dem Supermarkt zurück bzw. vermeide es gleich ganz, Obst und Gemüse einzupacken. Allerdings nur da, wo es sich eh anbietet- wenn was in Plaste verpackt ist, dann ist das halt so (leider ist das, gerade im Discounter, bei ziemlich vielen Dingen der Fall).


Wieder zurück vom Einkaufen, spielen Herr Schnuffke und ich im Wohnzimmer, während Jott in der Küche das Mittagessen vorbereitet (Nürnberger Würstchen an Rotweinzwiebelsauce mit Sauerkraut und Kartoffeln). Herr Schnuffke legt die Fische einzeln in das Holzgestell, anstatt sie mit der Magnetangel herauszufischen. Als alle Fische im Gestell drin sind, stellt er das Gestell an eine andere Stelle und beginnt erneut mit dem Hineinlegen der Fische. Damit- und mit Selfies machen- überbrücken wir die halbe Stunde bis zum Mittag.


Nach dem Mittagessen liefern sich Herr Schnuffke und wir einen Kampf um den Mittagschlaf. Irgendwann schafft es Jott, Herrn Schnuffke zum Einschlafen zu bewegen, und legt sich danach selbst hin. Ich putze derweil das Badezimmer. Unsere Haushaltshilfe wird dieses Jahr nicht mehr vorbei kommen, daher müssen wir nun wieder verstärkt selbst Hand anlegen.

15:30 Uhr wacht erst Herr Schnuffke auf, zehn Minuten später auch Jott. Zusammen essen wir Plätzchen, Dominosteine, gefüllte Schokolebkuchenherzen und Lebkuchen, und laufen danach alle gemeinsam ins Forum Köpenick, um die restlichen Einkäufe zu erledigen.
Herr Schnuffke ist arg quengelig, das ändert sich erst als wir Jott für eine Dickbauchpause zurück lassen und fix zur Post und zu Denns laufen. Allein mit mir ist Herr Schnuffke mit einem Mal wesentlich ruhiger.

Nach dem Einkauf im Forum Köpenick gehen wir noch zu DM. Dort zieht Herr Schnuffke alle Register: Erst macht er solange Theater, bis er einen kleinen Kinder-Einkaufswagen schieben darf, dann lässt er seinen Einkaufswagen stehen, nimmt Sachen raus und flitzt damit durch den DM. Als ich ihn kurz vor der Tür einfange, schmeißt er sich schreiend auf den Boden (was komme ich auch auf die blöde Idee, ihn nicht einfach nach draußen auf die Straße rennen zu lassen…). Mehrmals. Jott und ich sind irgendwann reichlich bedient…
Auf dem Weg nach Hause bieten wir Herrn Schnuffke an, auf seinen Buggy zu verzichten und selbst zu laufen. Das macht er auch gern, allerdings zieht es ihn immer wieder auf die Straße. Als ich ihn davon abhalte, geht das Geschrei wieder los. Kurz bevor wir zu Hause ankommen, sind meine Nerven so am Ende, dass ich wahlweise das Kind oder mich vor ein Auto werfen möchte (hab ich aber nicht gemacht- dafür gibts ein Bienchen für Selbstbeherrschung).

Dankenswerterweise übernimmt Jott nach der Rückkehr die Betreuung des Kindes, ich bereite das Abendessen zu.


Danach gucken wir alle zusammen Sandmann, im Anschluss bringt Jott Herrn Schnuffke ins Bett. 19:50 Uhr verschwinden die beiden in seinem Zimmer, 20:50 Uhr läuft Jott entnervt raus. Ich probiere ein halbes Stündchen mein Glück, dann setzen wir Herrn Schnuffke ins Wohnzimmer zu Jott auf die Couch. Guckt er halt mit Fernsehen, das ist uns dann auch egal.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Das Weihnachtslied für heute. Passend zum Tag und der Stimmung etwas… lebhafter.
Ja, das sind Bad Religion. Und sie singen ein Weihnachtslied. Sie singen sogar ein ganzes Album!

Was schön war: Ganz viele Fotos mit lachenden Kind schießen.