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Journal Sonntag, 4.12.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 03./04. Dezember 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Adventskalender: Sonntag
Der Tag beginnt mit einem geöffneten Türchen. Danach legt sich Jott, die wie das Leiden Christi aussieht, wieder auf die Couch, ich pussel in der Küche herum.

Granola
Unter anderem bereite ich aus dem Müsli von MyMüsli, das vor anderthalb Wochen ankam, Granola zu. Beim Bestellen dachte ich noch, „Ach, Müsli, das ist ja mal eine schöne Abwechslung zum Granola“, aber beim Testen in der letzten Woche fiel mir auf- Nein, ist es nicht. Also wird das Müsli umgewandelt.

Während das Granola im Ofen vor sich hin granolat backt, bereite ich außerdem das Mittagessen für Montag und Dienstag im Büro zu. Dadurch habe ich am Abend Ruhe, so die Überlegung.

Kurz nach 14 Uhr kommen meine Eltern zu Besuch und bringen Herrn Schnuffke mit. Hurra! Die nächsten anderthalb Stunden kuscheln wir viel. Herr Schnuffke freut sich, Jott freut sich, ich freue mich.
Gegen halb Vier beschließen wir, dass es eine gute Idee ist, das Kind und uns auszulüften und noch ein wenig herum zu laufen solange es hell ist. Aus meiner Idee, einfach eine Runde um den Block zu laufen, macht Jott einen Abstecher ins Forum Köpenick und zu DM. Warum auch nicht, so können wir an den Buden vor dem Forum einen Crêpe essen.
Auf das Wickeln vor dem Anziehen hat Herr Schnuffke keine Lust, es entspinnt sich eine längere Diskussion zwischen ihm und mir. Er lässt sich schlussendlich wickeln, aber nur unter Protest.

Weil Herr Schnuffke inzwischen supergut läuft- wenn er will-, lassen wir auf mein Insistieren den Buggy im Hausflur stehen und laufen Hand in Hand durch die Gegend. Jott rechts, Herr Schnuffke in der Mitte, ich links.

Im Forum selbst ist es ein wenig stressig. Herr Schnuffke läuft zwar mit viel guten Zureden auch in die Richtung, in die wir wollen, entdeckt dann aber die Rolltreppen und ist nicht mehr zu halten (er LIEBT Rolltreppen). Mit zwei schweren Tüten und meiner Jacke über den Arm geworfen ist es gar nicht so einfach, so ein agiles kleines Kerlchen einzufangen und hochzuheben… Vor allem, da er natürlich nicht auf meinen Arm, sondern Rolltreppe fahren möchte.

Einkaufen
Bei DM darf Herr Schnuffke einen Kinder-Einkaufswagen schieben und ist im 7. Himmel. Soll uns recht sein, es ist schon praktisch die Einkäufe in seinen Wagen packen und von ihm schieben lassen zu können.

Auf dem Heimweg hat Herr Schnuffke keine Lust mehr auf Laufen und möchte getragen werden. Leider von Jott, die dazu nicht mehr in der Lage ist… Das nächste Drama bahnt sich an. Denn ich soll das Kind nicht tragen, das findet er doof und schreit die Nachbarschaft zusammen. Selber laufen will er aber auch nicht- ein klassisches Dilemma. So kann ich also, die beiden Einkaufsbeutel rechts und das schreiende und tobende Kind links, den restlichen Heimweg antreten. Zu Hause bin ich ziemlich bedient, ohne Buggy werde ich vorerst nicht losziehen.

Papaya
Während Jott und Herr Schnuffke im Wohnzimmer spielen, schlachte ich eine Papaya. Die soll es als Leckerbissen für alle zum Abendbrot geben. Soweit die Theorie. In der Praxis muss Herr Schnuffke würgen, als er ein Stücken in den Mund nimmt, und Jott erklärt sich solidarisch mit ihm und möchte auch nichts. Gut, mehr für mich.

Nach dem Abendessen gucken wir das Sandmännchen, dann bringe ich Herr Schnuffke ins Bett. Gerade, als er sich hingelegt hat und ich das Licht ausschalte, hört er Jott aus dem Wohnzimmer schnauben. Das hat ihn irgendwie getriggert, sofort setzt er sich auf, klettert aus dem Bett und flitzt ins Wohnzimmer zu Mama. Supertoll. Danach bringt ihn Jott ins Bett.

Montagsmüsli
Währenddessen bereite ich mein Morgenmüsli für den Montag zu. Danach registriere ich unseren Kinderwagen, um ein Extrajahr Herstellergarantie zu bekommen, und lasse den Tag beim Lesen von Blogbeiträgen ausklingen.

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Herrn Schnuffke zum ersten Mal seit einer Woche im Arm halten.

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Journal Samstag, 3.12.2016

Der Samstag in drei Worten: Wocheneinkauf, Adventsfestessen, chillaxing (ok, letzteres ist eine ziemlich doofe Wortzusammensetzung, die aber wunderbar den Tag nach Wocheneinkäufen und Adventsfestessen beschreibt).

Der Samstag in ein bisschen mehr als drei Worten: Nach Frühstück, dem ersten Teil des Wocheneinkaufes- mit der Menge an Zitrusfrüchten kommen wir eine Weile hin- und der Inempfangnahme meines neuen Headsets (diese … Verpackungen), fuhren Jott und ich ins Brandenburgische zu guten Bekannten, aßen Reh und Pute mit Klößen und Rot-, Grün- und Rosenkohl, bewunderten auf dem Rückweg die farbenfrohe Abendämmerung, kauften die restlichen Vorräte ein, schalteten die Weihnachtslichter ein und guckten am Abend zusammen die wöchentliche Folge Gotham.

Adventskalender

Paketlieferung

Zitrusfrüchte

Tafel

Abenddämmerung

Deko

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Morgen kommt Herr Schnuffke wieder. Wir freuen uns sehr.

Was schön war: Zwischen den Gängen des Adventsfestessens auf das Gewusel blicken und sich über die vielen Menschen und Kinder freuen.

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Journal Sonntag, 27.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 26./27. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Nachdem ich gestern Abend sehr spät ins Bett ging, wurde ich heute morgen gegen halb Zehn zum Frühstück geweckt. Herr Schnuffke hatte die Nacht gut geschlafen und kuschelte seit einer halben Stunde mit meinen Eltern.

Rüssel
Am Vormittag spielten wir im Wohnzimmer und guckten uns die Rüssel-Bücher an. Herr Schnuffke lauscht inzwischen sehr gebannt, wenn man um die Bilder herum eine Geschichte erzählt, und freut sich sehr wenn man das mit seinem Alltag vergleicht. Zum Bäcker beispielsweise geht er auch regelmäßig.

Mandarine
Zum Nachtisch nach dem Mittagessen gab es Mandarine. Herr Schnuffke schälte sie selbstständig, nachdem ich den Anfang gemacht hatte.

Trockner
Soviel Eigeninitiative machte müde, und während Herr Schnuffke und mein Papa Mittagschlaf machten, nutzte ich die Gunst der Stunde und recherchierte zusammen mit Jott nach einem Wäschetrockner. Ein geeignetes Modell ist inzwischen gefunden, wir müssen nur noch Details zu Liefer- und Installationskosten abklären.

Friedhofspaziergang
Nachmittags spazierten wir ein bisschen durch die Gegend. Nur eine kleine Runde, ab 15:30 Uhr begann es langsam zu dämmern. Herr Schnuffke trug zum ersten Mal seinen Schneeanzug und sah damit wunderhübsch niedlich aus.

Friedhofskatze
Beim Spaziergang über den Friedhof begegnete uns eine schwarze, zutrauliche Katze. Herr Schnuffke war sofort hin und weg, maunzte vor sich hin und lief der Katze nach. Die spielte ein wenig Haschen mit uns und rannte mal von links nach rechts, dann von rechts nach links, sehr zum Entzücken des Kindes.
Irgendwann war dann aber auch genug Katzen gejagt und wir liefen nach Hause weiter. Die Katze folgte uns ein wenig, verschwand dann aber irgendwann (zum Glück, es wurde gerade unheimlich).

Sterne
Auf dem Rückweg bestaunten wir die Adventsdekorationen in den Gärten, den Fenstern und an den Häusern. In der Gegend ist eher dezente Dekoration angesagt, und das sieht daher wunderschön aus.

Adventskranz
Im Wohnzimmer ließen wir den Tag ausklingen. Herr Schnuffke spielte mit Duplo und Spielzeugautos und schlief irgendwann fast im Sitzen ein.

Die Bindehautentzündung ist immer noch nicht ausgestanden. Tagsüber sind die Augen klar, aber morgens und abends sammelt sich immer noch Sekret in den Augenwinkeln. Ich bin sehr gespannt, was die Auswertung des Augenabstriches vom Donnerstag morgen bringt.

Meine Mama hat angeboten, dass sie und mein Papa noch ein paar Tage auf Herrn Schnuffke aufpassen und ihm die Gelegenheit zur Erholung bieten (und vielleicht nochmal zum Kinderarzt gehen)- sie hat genügend Gleittage angesammelt, um nicht Urlaub nehmen zu müssen. Herr Schnuffke bleibt also noch ein paar Tage im Brandenburgischen, während ich morgen früh um halb Sieben nach Berlin zurück fahre.

Was schön war: Ein sehr entspannter Sonntag.

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Journal Samstag, 26.11.2016

Gestern Abend dachte der vorsorgende Paul „Ok Paul, stell Dir für Samstag den Wecker auf Viertel Acht, dann haste genügend Zeit um Dich fertig zu machen, den Einkaufszettel zu schreiben, den Spüler auszuräumen und das Kind nach’m Aufstehen zu versorgen.“. Das schien mir eine gute Idee zu sein, also stellte ich den Wecker.

Heute morgen dachte der verschlafene Paul „Ach, wird schon alles werden, stell den Wecker aus und schlaf weiter“.

Natürlich wurde es irgendwie am Vormittag, aber es war nicht wirklich entspannt.

Der verschlafene Paul ist ein Arsch.

Auf Grund von Änderungen im Betriebsablauf nur wenige Bilder.

Kartoffelpuffer
Nach dem obligatorischen Samstags-Einkauf (zu dem wir viel zu spät starteten- danke, verschlafener Paul!)- gabs Kartoffelpuffer. Die fertigen aus’m Tiefkühlregal, die schmecken gut und sind fix gemacht.

Schnuffpete
Während die Puffer brutzeln, trötet der völlig übermüdete und hungrige Herr Schnuffke auf einer leeren Küchenrolle und vergisst für den Moment, dass er völlig übermüdet und hungrig ist.

Danach die Änderung im Betriebsablauf. Ich hatte Jott gestern, glaube ich, vorgeschlagen, dass Herr Schnuffke und ich über das Wochenende zu meinen Eltern fahren. Das wurde abgelehnt mit „Aber deine Mama war krank, die soll sich erholen“ und „Ich bin nicht gern allein“. Heute Mittag bat sie uns, doch zu fahren- mit uns beiden im Haushalt könne sie sich nicht guten Gewissens erholen. Was immer das heißen soll.

Nach einigen Diskussionen und dem „Hallo Mama, können wir spontan vorbei kommen?“-Anruf fuhren Herr Schnuffke und ich also ins Brandenburgische.

Das war ein rechtes Abenteuer, auf der eigentlichen S-Bahn-Strecke bestand Ersatzverkehr mit Bussen. Weil der den Weg locker um 30 bis 40 Minuten verlängerte, wollte ich den umgehen. Herr Schnuffke und ich fuhren also mit der S3 nach Ostkreuz, von dort nach Lichtenberg und von dort mit dem Regio nach Küstrin weiter gen Osten.
Der Regio war hoffnungslos überfüllt, das wir noch rein und raus kamen war ein Wunder. Außerdem war er verspätet, wodurch wir vor der Abfahrt bei geradezu arktischen Temperaturen am Bahnhof Lichtenberg warten mussten. Das war aber nicht das schlimmste: Durch die Verspätung verpassten wir unsere Anschluss-Straßenbahn und mussten improvisieren (ein Stück rennen und in die zufällig in einer Minute fahrende S-Bahn reinspringen). Die Alternative wäre eine Wartezeit von 20 Minuten bei noch arktischeren Temperaturen gewesen.
Die S-Bahn bekamen wir noch, der Zielbahnhof war allerdings wesentlich weiter vom Haus meiner Eltern entfernt als die eigentlich angedachte Straßenbahnstation. So konnten wir letzten Endes nochmal 20 Minuten durch Dunkelheit und Nieselregen spazieren. Am Ende brüllte Herr Schnuffke nur noch, er hatte nicht geschlafen, war gestresst durch die Bahnfahrt und wusste nicht, was der Scheiß eigentlich sollte.

Als wir endlich bei meinen Eltern ankamen, wurde alles besser. Warm, freundliche Menschen, Spielzeug und Mandarinen- unsere Launen besserten sich erheblich.

Den Rest des Nachmittages- viel war es nicht mehr, durch den verspäteten Regio und den nicht eingeplanten Fußmarsch waren wir gute zwei Stunden und somit 30 bis 40 Minuten länger als geplant unterwegs gewesen- verbrachten wir im Wohnzimmer beim Erzählen und Spielen.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Abendgestaltung
Am Abend arbeitete ich aus der Küche meiner Eltern weiter, um die letzte fehlende Stunde für den Donnerstag rauszuarbeiten. Das gelang mir ganz gut, ich hatte sogar die nötige Ruhe und Konzentration um den vorhandenen Code in einem unserer sehr großen Projekte zu optimieren.

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Journal Sonntag, 20.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 19./20. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Wieder so ein entspannter Tag. Wir schliefen aus, frühstückten in Ruhe…
Deko
… und dann räumte ich etwas auf und brachte in Jotts Auftrag Sterne in den Fensterbögen an. Ich habe ihr nämlich verboten, auf die Leiter zu klettern und das selbst zu machen. In Wohnzimmer und Küche hielt sie sich nicht an das Verbot, aber zumindest im Kinderzimmer und im Schlafzimmer.

Am Nachmittag fahren wir zu Besuch zu meinen Eltern ins Brandenburgische. Sie und Herr Schnuffke freuen sich sehr, uns zu sehen.

Herr Schnuffkes rechtes Auge ist etwas verklebt, außerdem hat er Durchfall, sabbert viel und knabbert verstärkt auf seinem Beißring herum. Das könnten alles Anzeichen für ein Durchbrechen des rechten oberen Eckzahnes sein. Das der auch Augenzahn genannt wird und tatsächlich Augenprobleme verursachen kann, erfahre ich von meinen Eltern.
Laut Wikipedia brechen Eck- oder Augenzähne so ungefähr mit 18 Monaten durch. Ich hoffe, das es tatsächlich der Zahn ist und keine Bindehautentzündung.

Nach Kaffee und Kuchen bauen wir im Auto unsere zweite Isofix-Station ein und ich probiere, wie ich so ins Auto komme. Auf dem Beifahrersitz ist der Reboarder für Herrn Schnuffke befestigt, hinter dem Fahrersitz wird ein Zwilling im Maxi-Cosi sitzen und hinter dem Beifahrer der andere Zwilling. Mein Platz ist zwischen den Zwillingen in der Mitte. Ich denke, das wird so gehen- aber über kurz oder lang brauchen wir wohl tatsächlich ein größeres Auto. Spätestens, wenn die Zwillinge größere Kindersitze benötigen, denn dann sind die größeren Sitze fest montiert und nicht mehr ohne weiteres abnehmbar.

Internethilfe
Außerdem schaue ich mir noch einmal das Computerproblem meiner Mama an. Das Internet über Ethernet funktioniert trotz Treiberaktualisierungen und diverser softwareseitiger Lösungsversuche immer noch nicht. Also schließe ich den Laptop direkt an den Router an. So funktioniert alles. Die Fehlerursache scheint also das laaaaange Ethernet-Kabel vom Keller ins Dachgeschoss zu sein.

Am frühen Abend fahren wir zurück. Herr Schnuffke ist müde und findet Autofahren im Dunkeln immer noch doof, deswegen quengelt er die ganze Fahrt über. Nur, wenn er Jotts Hand halten kann, ist er ruhig- was beim Autofahren allerdings nicht so ganz funktioniert…

Ofenkäse
Zurück zu Hause gibt es Abendessen. Diesmal mit Ofenkäse, ich war beim Einkaufen von der Werbung angefixt. Zu Dritt schaffen wir mit Müh und Not zwei Drittel des Käses, danach können wir alle nicht mehr.

Müsli
Während Jott nach dem Abendessen Herrn Schnuffke ins Bett bringt, bereite ich mein Frucht-Skyr-Müsli für morgen früh vor und erledige danach Büro-Kram am Computer.

Was schön war: Wie Jott beim Frühstück ein Lied aus König der Löwen gesungen hat.
Auf Bitten einer liebreizenden jungen Frau die Klarstellung: Natürlich könnte ich Jott beinahe jeden Tag im Bereich „Was schön war“ nennen. Ich erwähne sie nur deshalb nicht, damit es nicht zu eintönig wird.

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Journal Samstag, 19.11.2016

Wir verbrachten den Tag im Ruhemodus. Mein Muskelkater/ die Gliederschmerzen- weiß der Geier, wo die herkommen- war schlimmer geworden, so das ich mich kaum bewegen konnte (sehr zum Amüsement von Jott).
Frühstück
Nach dem Ausschlafen starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag. Nebenbei diskutierten wir über Autos und was wir eigentlich mit drei Kindern für eines brauchen. Wir einigen uns darauf, dass es zumindest nicht zwangsläufig ein Siebensitzer sein muss- solange sich auf der Rückbank drei vollwertige Sitze befinden, sollte das ausreichen.

Danach ging ich zum Friseur. Dort musste ich eine ganze Weile warten, „meine“ Friseurin war krank geworden und ihre beiden Kollegen mussten das auffangen. So kam ich dazu, die Anzahl der ungelesenen Beiträge im Feedreader stark zu reduzieren.

Einkäufe
Als ich wiederkam, lungerten Jott und ich ein wenig auf der Couch herum. Irgendwann schlief Jott ein, und ehe ich es ihr gleich tat, ging ich einkaufen.

Nudelpfanne
Am Nachmittag besorgten Jott und ich die restlichen Dinge, die wir so brauchen, im Forum Köpenick. Bevor es losging, hatte ich die Schnauze voll von den Muskel- und Gliederschmerzen und den Begleiterscheinungen (Schüttelfrost, bleierne Müdigkeit) und nahm eine Schmerztablette. Damit gings für den Rest des Tages.
Wieder zu Hause bereiteten wir unser Abendessen, eine Nudel-Gemüse-Pfanne mit überbackenen Mozzarella, zu, und schauten die letzten beiden Folgen Gotham.

Adventskranz
Am Abend bastelte Jott unseren Adventskranz. Sie bereitet bereits seit einigen Wochen alles für die Advents- und Weihnachtszeit vor, damit wir im Dezember Ruhe haben und uns voll und ganz um die Geburt der Zwillinge kümmern können.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Viel Zeit mit Jott auf der Couch verbracht, viel Zeit allein vorm Rechner verbracht. So wie früher.

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Journal Sonntag, 13.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 12./13. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Zähne putzen
Nachdem Herr Schnuffke und ich nachts wieder ins Wohnzimmer umgezogen sind, schlafen wir bis halb Neun. Das ist wunderbar, mir steckt die Erkältung der letzten Woche noch in den Knochen und ich nehme jede Minute Schlaf mit, die ich kriegen kann.

Nach dem Frühstück vertrödeln wir den Vormittag in der Wohnung.
Motorikschleife
Es wird gespielt, …

Maus
… Maus geguckt…
Domäne Dahlem
… und dann fahren wir mit unseren Nachbarn von oben nach dem Mittagessen zur Domäne Dahlem. Dort findet heute der 28. Berliner Textilhandwerksmarkt mit St-Martin-Laternenumgzug statt.

Wir schlendern erst über den kleinen Markt (ich sehe dort wunderschöne Keramiktassen und verpasse es leider, mir eine zu kaufen), …
Pferd
… und drehen dan eine Runde über die Felder und Äcker. Wir sehen Schweine, Schafe und ein einsames Pferdchen.

Frost
Seit ein paar Tagen ist es saukalt, so auch heute. Nach einiger Zeit bereue ich es, nicht doch die langen Unterhosen und dicken Wollsocken angezogen zu haben.

Trecker
Nach dem Spaziergangs fahren wir noch mit dem Trecker eine Runde. Herr Schnuffke ist Feuer und Flamme und jauchzt vor Freude. Es ist schön, ihn so lachen zu sehen.

Kaffee und Kuchen
Nachdem wir alle durchgefroren sind (außer den Kindern, die sind schön dick eingepackt), trinken wir Kaffee und Kuchen und vertreiben uns ein bisschen die Zeit. Den Laternenumzug um 17:30 Uhr wollen wir noch mitnehmen. Daraus wird allerdings nichts, zu müde und quengelig sind die Kinder (und irgendwann auch ich, Herr Schnuffkes miese Laune ist ansteckend).

Wir fahren also kurz vor Beginn des Umzuges zurück nach Hause. Die Entscheidung erweist sich als goldrichtig, dem Kind fallen auf der Heimfahrt fast die Augen zu. Beim Baden zu Hause vergisst Herr Schnuffke nochmal die schlechte Laune und die Müdigkeit, aber beim Abendessen ist sie wieder da. Ich bin daher sehr erleichtert, als er gegen 20:30 Uhr endlich schläft und gönne mir ein großes Stück Schokolade und einen Schnaps.

Was schön war: Die Treckerfahrt mit dem ausgelassenen Herrn Schnuffke. So fröhlich war er schon lange nicht mehr.

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12 von 12 Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 12.11.2016 – #12von12 im November

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog „Draußen nur Kännchen!„. Dort sind auch die anderen Teilnehmer des Novembers aufgelistet.

Es ist zum Mäuse melken, Haare raufen und aus der Haut fahren: Immer, wenn ich mich im Blog darüber freue wie gut Herr Schnuffke schläft, wird die darauf folgende Nacht ein Desaster. Die Nacht zum Samstag auch, Jott hat es ganz gut zusammengefasst: Herr Schnuffke verhielt sich so, als ob er wieder zurück in Jotts Bauch kriechen wollte. Mit anderen Worten: Er arbeitete mit Händen und Füßen darauf hin, auf über unter neben Jott zu liegen.
Nach dem Umzug ins Wohnzimmer beruhigte er sich etwas, traktierte mich aber immer mal wieder mit Händen und Füßen.

Die Zwölferbilder. Diesmal komplett, der Tag war ergiebig.

Ghettofaust
Das Kind ist bereit für die große weite Welt: Herr Schnuffke kann jetzt Ghettofaust. Allerdings nur die niedliche Version mit „Balalala“.

Minions

Gestern schrieb ich

Das passt supertoll, denn morgen kommen Jotts Papa und seine Frau zu Besuch, und weil alles schon fertig ist, müssen wir morgen Vormittag nicht hetzen.

Das war natürlich dumm. Wir hetzten heute Vormittag selbstverständlich doch, denn nach Ausschlafen und ausgiebigen Frühstück war mit einem Mal doch zu wenig Zeit übrig zum Wäsche aufhängen, Wohnung aufräumen und Duschen und Anziehen.

Damit wir parallel arbeiten konnten, durfte Herr Schnuffke sich einige Minion-Kurzfilme angucken und dann im Wechsel bei uns mithelfen.

Staubsaugen

Während ich nämlich staubsaugte, hängten Jott und Herr Schnuffke die Wäsche auf. 11:20 Uhr waren wir fertig mit allem und lüfteten noch fix die Bude durch, 11:35 Uhr kamen Jotts Papa und seine Frau. Punktlandung.

Laubspaziergang

Während die anderen mit der Straßenbahn zum Pane Vino in der Bölschestraße in Friedrichshagen fuhren, spazierten Herr Schnuffke und ich dort zu Fuß hin. Das Kind war nämlich hundemüde und sollte an der frischen Luft etwas schlafen, damit das Essen entspannter wäre.
Er schlief natürlich nicht, doch nichtsdestotrotz tat der kleine Ausflug uns beiden gut.

Mittagessen
Das Mittagessen (Ravioli mit Kürbis-Walnuss-Pesto in Walnuss-Butter-Sauce, danach Tiramisu und Espresso) war sehr gut, und da wir die einzigen Gäste im Restaurant waren, gestaltete sich das Essen sehr entspannt. Herr Schnuffke genoss die Aufmerksamkeit von vier Leuten und schlug sich den Bauch mit einer Riesenportion Pasta mit Gorgonzola-Brokkoli-Sauce voll. Danach mussten wir ihn mehr oder weniger aus dem Pane Vino rollen, so kugelrund war der Bauch.

Eins, zwei, hoppedei!

Nach dem Essen spazierten wir die Bölschestraße runter zum Spielplatz im Müggelpark am Spreetunnel. Herr Schnuffke ließ sich durch die Luft wirbeln, zeigte aber nach ein paar Metern und Schwüngen Ermüdungserscheinungen und musste getragen und schließlich in den Buggy verfrachtet werden.

Schwanenbuddy

Auf dem Spielplatz war mit einem Mal wieder Energie zum Hopsen, Balancieren und Wasservogelfüttern (Schwäne, Enten, Blässhühner, Möwen) da.

Salsiccia

Große Freude bei mir: Am Müggelpark am Spreetunnel liegt das Domaines, vor dem im Winter mehrere Sorten Bratwürste vom Grill, Crepes und heiße Getränke zum mitnehmen angeboten werden. Für den kleinen Hunger und aus Freude am Genuss gabs also eine Salsiccia im Brötchen. Tolle Wurst.

Edikt

Auf dem Rückweg zum Bahnhof Friedrichshagen entdeckten wir dieses königliche Edikt zur Bewässerung der Maulbeerbäume, die der alte Fritz in Friedrichshagen anpflanzen ließ.

EDIKT,
Daß Sommers
die
MAULBEER-BÄUME
zu gießen sind!
De Dato Berlin, den 15. Decembr. 1746.
, daß niemand sich unterstehen soll,
dies zu meiden!

Herrn Schnuffke kümmerte das Edikt wenig bis gar nicht, er war auf dem Weg zum Bahnhof im Buggy eingeschlafen.

Igellaterne
Zurück zu Hause gab es Kaffee und Kuchen, wir erzählten noch ein wenig und als es dunkel wurde, verabschiedeten sich unsere Gäste.
Herr Schnuffke und ich gingen nochmal raus, wir wollten zu DM und Mini-Windeln für Neugeborene kaufen. Auf dem Weg dahin liefen wir einige Umwege, damit wir die tolle Igellaterne ausführen konnten.

Manuka-Honig
Wieder zurück gabs Abendbrot und für Herrn Schnuffke danach Manuka-Honig. Da schwört Jotts Mama drauf, wenn sie eine Erkältung hat, und daher bekommt Herr Schnuffke den auch von ihr gesponsert.

Nach dem Abendessen wurden Hände gewaschen, Zähne geputzt und das Kind ins Bett gebracht, danach räumte ich die Küche auf und…

Tagesausklang

… ließ den Abend vor dem Rechner ausklingen.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Dieser Samstag. Yay!

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 6.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 05./06. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Kuchenbacken
Der Tag beginnt mit einer Jott-&-Paul-Gemeinschaftsproduktion: Dem Backen eines Marmorkuchens. Für den Nachmittag habe ich Freunde und Bekannte zu einer Babyparty eingeladen, wer weiß wann man sich wieder sieht wenn die Zwillinge erst da sind.

Babybauchattacke
Der Zwillingsbabybauch erreicht inzwischen eine beachtliche Größe und sorgt bei Jott und mir für Staunen. Während der gesamten Schwangerschaft mit Herrn Schnuffke war der Bauch gefühlt nicht so groß wie jetzt schon- und es sind noch ungefähr acht Wochen bis zum Geburtstermin…

Nur echt mit Pantoffel
Und noch ein Kuchenbild. Kurz danach wird er in den Ofen geschoben, und während Jott für ein paar Minuten die Füße hochlegt…

Dekosterne
… lackiere ich Fimo-Sterne von Jott. Die werden später als Deko an kleinen Weihnachts-Give-Aways angebracht.

Kuchen
Mittlerweile ist der Kuchen fertig und kann aus der Form gestürzt werden. Sieht großartig aus, aber Appetit darauf habe ich nach dem Auslecken der Teigschüssel nicht mehr. Aber vielleicht kommt der ja wieder.

Tisch
Kurz bevor die Gäste kommen, decke ich den Tisch ein und ärgere mich über zwei kurzfristige Absagen. Aber gut, kann man nichts machen.

Gegen 15:30 Uhr sind alle Gäste da, wir essen Kuchen, trinken Kaffee und bewundern die zwei Monate alte Tochter unserer Gäste.
Am frühen Abend bringen meine Eltern Herrn Schnuffke vorbei, der die fremden Leute in seinem Wohnzimmer erst einmal skeptisch und aus der Sicherheit von Jotts Schoß beäugt. Wie immer braucht er etwas zum Auftauen, ist nach einer Weile aber fröhlich und vergnügt.

Knuspermüsli
Nachdem die Gäste weg sind, essen wir Abendbrot, und während Jott Herrn Schnuffke ins Bett bringt, bereite ich eine neue Fuhre Granola zu. Als das gerade fertig geworden ist, löse ich Jott ab und schaffe es nach Windelwechsel und halbstündigen auf das Kind einwirken, ihn zum Einschlafen zu bringen.

Beim Lesen von Frau Rabes gestrigen WmDedgT?-Eintrag sehr über ein Verhalten geschmunzelt, dass wir bei Herrn Schnuffke derzeit auch beobachten:

Wir frühstücken gemütlich, dabei lutscht sie ungefähr drölfzig mal die Marmelade vom selben Brötchenstück und reicht es mir dann zunehmend durchgelüllert wieder an, damit ich neue Marmelade drauf mache. Erst als ich das Brötchen in mikroskopisch kleine Häppchen schneide, die ich ihr dann mit Marmelade bestrichen komplett in den Mund schiebe, isst sie auch das Brötchen. Schlaues Kind.

Läuft hier genauso beim Abendbrotessen ab. Wir schmieren Stullen, Herr Schnuffke isst sie, lässt den Rand übrig und isst den dann nur, wenn wir ihn klein schneiden und die Fitzelchen nochmal mit irgendwas belegen/ beschmieren. Ja, schlaue Kinder.

Was schön war: Gemeinsam mit Jott auf der Couch sitzen/ liegen und erzählen.

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WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 5.11.2016 – WMDEDGT 11/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Ein kindfreies Wochenende, das bedeutet zwei unterbrechungsfreie Nächte und Ausschlafen. In meinem Fall bis ~9 Uhr, Jott ist schon früher wach. Der zusätzliche Schlaf tat gut und war dringend nötig, gestern Abend fühlte ich mich etwas sehr unwohl ob der aufkommenden Erkältung, das ist heute morgen besser.
Vitaminbombe
Zur Feier des Tages haben wir Lebensmittel bestellt, der Rewe-Liefermensch kommt noch vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück wasche ich also erstmal diverses Obst und sortiere es weg. Wobei „wegsortieren“ reichlich euphemistisch ist, ich packe es aufs Fensterbrett und hoffe, dass Herr Schnuffke nach Rückkehr nicht sofort alles runterreißt.

Kaffee
Außerdem reinige ich die Kaffeemühle und befülle sie mit neuen Kaffee. Der wurde gestern geliefert, und weil Jott ihn in Empfang nahm, steht in der Sendungsverfolgung „Ihr Paket liegt bei Ihrer Nachbarin Jott“. So schnell kanns gehen- gerade noch verheiratet, und dann nur noch Nachbarn.
Auf den Kaffee freue ich mich jedenfalls, morgen wird er ausprobiert.

Apfel-Zimt-Schnecken
Als diverser Kleinkram in Küche und Wohnung erledigt ist, backen Jott und ich Apfel-Zimtschnecken. Morgen habe ich zur Babyparty eingeladen, die Schnecken sind eine von drei geplanten Leckereien.

H&M
Danach legen wir kurz die Füße hoch. Ich könnt‘ jetzt ein Mittagschläfchen einlegen, aber das kollidiert mit unseren Rausgeh-Plänen. Also reiße ich mich hoch, treibe ein bisschen Jott an und kurz darauf laufen wir Hand in Hand und Bauch neben Bauch ins Forum Köpenick. Bei H&M kaufe ich mir eine zweite Jeans und beim Fleischer Hackepeter für das Wochenendessen.

Fotobücher
Auf dem Rückweg holen wir bei DM Fotobücher ab. Eigentlich war nur ein Exemplar geplant, das meine Eltern als Dankeschön für das Wohnungshüten während unseres Dänemark-Urlaubs bekommen sollten, aber Jotts Mama hat sich auch eines gewünscht und ein Fotobuch brauchen wir natürlich auch für uns.
Die Qualität des Drucks und des gesamten Buches ist echt gut, ich bin positiv beeindruckt- andererseits sollte das bei knapp 30 Euro schon so sein.

Schmorkohl
Wieder zurück zu Hause, legt Jott erstmal die Füße hoch. Sie ist geschafft, mit zunehmender Länge der Schwangerschaft werden selbst solche kleinen Ausflüge immer beschwerlicher.
Ich räume derweil die Küche vom Backen auf und bereite das Abendessen vor- es gibt Schmorkohl.

Den Abend verbringen wir auf der Couch und gucken Drachenzähmen leicht gemacht 2.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Seit dem 1.11.2016 ist der Kältebus der Berliner Stadtmission wieder im Einsatz. Unter der Nummer 0178/523 58-38 ist er erreichbar.

Köpenicker Flüchtlingshilfe: Wie der Türöffner e.V. den Flüchtling Suleiman Ibrahim in Lohn und Brot brachte und ihm zu einem neuen Leben verhalf.

Pixar hat einen neuen, sehr niedlichen Kurzfilm veröffentlicht: Piper.

Was schön war: Lange und ruhig schlafen.