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Elternzeit 2017 Journal WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 5.8.2017 – #WMDEDGT 8/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Wie das so ist mit Vorsätzen: Eigentlich wollte ich ja mit dem Weckerklingeln um 5:04 Uhr aufstehen. Daraus wird aber nichts, weil ich den Wecker in der Nacht ausgestellt habe- J schläft schlecht/ gar nicht, wir wachen oft auf und darum möchte ich soviel Schlaf mitnehmen wie möglich.

Während G wie in den vergangenen Tagen auch noch schläft, ist J bereits früh wach. Er und ich gehen ins Wohnzimmer und vertreiben uns die Zeit bis zur Morgenflasche, zu der ich auch G dazu hole. So ein warmes, muscheliges Baby wachzukuscheln hat schon was. Danach spielen die Zwillinge und ich noch eine ganze Weile im Wohnzimmer, bis auch Jotts Freundin C wach ist und uns Gesellschaft leistet. Während C die Zwillinge übernimmt, mache ich Frühstück und wecke kurz vor dem Essen Jott.

Während wir frühstücken, schläft G wieder ein. Nach ihrem alltäglichen Schlaf-Wach-Rhythmus kann man tatsächlich die Uhr stellen: Zwei Stunde nach dem letzten Erwachen wird sie wieder müde und schläft dann in der Regel auch recht bald ein.

Nach dem kurz darauf folgenden Vormittagsbrei der Zwillinge cancele ich meinen Plan, mit ihnen auf den Wochenmarkt am Boxhagener Platz zu fahren. Auf der S3 besteht noch ein paar Tage mehrfacher Pendelverkehr zwischen Karlshorst und Ostkreuz, und auf den habe ich keine Lust. Wir spielen also zu Dritt mit den Zwillingen, erzählen noch ein bisschen und dann schlafen tatsächlich beide Zwillinge erneut ein (das ist ungewöhnlich).

Während ich Vorbereitungen für meinen geplanten Tierparkausflug am Nachmittag treffe, brechen Jott und ihre Freundin zu einem Wellness-Tag im Hamam auf. Kurz darauf werden die Zwillinge wach. Die Dreiviertelstunde bis zum Mittagsbrei vertreiben wir uns auf dem Boden des Wohnzimmers. Ich muss J ein bisschen gegen G „verteidigen“, die mopst ihm nämlich immer seinen Nuckel und sein Spielzeug. Sie robbt an ihn ran, und zack!, hat sie sich gekrallt was er hatte.

Auf den Mittagsbrei- heute gibt es Couscous-Gemüsepfanne- haben die Zwillinge keine große Lust. Nach einer Dreiviertelstunde breche ich meine Versuche, noch ein paar Löffelchen in die beiden hineinzubekommen, ab, setze sie in ihre Wippen und esse selbst einen Happen. Danach mache ich die Kinder tierparkfertig und breche mit ihnen auf.

Im Tierpark laufe ich ein bisschen rum, gucke mir diverse Viecher an und fahre kurz vor 15 Uhr ins Elefantenhaus. Da gab ich den Zwillingen auf einer Bank in einer ruhigen Ecke ihre Nachmittagsflasche, guckte mir danach die Ameisenbären an und lief anschließend noch ’ne Runde durch die Außenanlagen. Mittlerweile war das Wetter ziemlich ungemütlich (kalt, windig, nieselig), also fuhr ich nach Hause zurück, musste in Karlshorst ewig auf die S-Bahn warten (Pendelverkehr…) und kam kurz vor 17 Uhr wieder zu Hause an.

So ungefähr 17:30 Uhr begann ich mit der Abendfütterung der Babys und wurde beinahe irre dabei. Die beiden stellten sich furchtbar an, als ob sie zum ersten Mal Brei aßen: Ein furchtbares Rumgesaue, überall verschmierter Brei, beschmadderte Klamotten- beide steckten sich während der Fütterung ihre Füße in den Mund- und das schlimmste war, dass sie nichtmal richtig aßen und ich nach ungefähr 45 Minuten noch immer die Hälfte Brei in der Schale hatte. Bevor ich die Breischale gegen die Wand schmeißen konnte (mich regt das unglaublich auf, das ist eine der Sachen die ich partout nicht abkann), kamen zum Glück Jott und C wieder nach Hause und konnten übernehmen.

Der Rest des Abends bestand aus Aufräumen, Babys bettfertig machen, mit Jott und C erzählen und diesen Beitrag schreiben.

Fröhliche Babys (ja, sie sind fröhlich, auch wenn Js Gesicht das nicht so direkt ausdrückt) beim Spielen.
Kam heute nicht so gut an: Couscous-Gemüsepfanne. Im Teller die Reste nach mehr als einer halben Stunde Verfütterungsversuche. Ich schätze, dass die beiden so ungefähr 1/3 der beiden Gläschen gegessen haben.
Zwischen Eisbärgehege und Bilbos Hoppelhütte.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie in den Graben gefallen.
Gute Vorbereitung ist das A und O.
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Journal Sonntag, 30.7.2017 – Wochenende in Bildern #wib

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 29./30. Juli 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Wir verbrachten den heutigen superheißen Sonntag (muss das denn immer so schnell gehen mit dem Temperaturwechsel?) im Brandenburgischen bei meinen Eltern im Garten und entkamen so der großen Mittagshitze und dem Zwang, die Kinder allein zu beschäftigen- somit ein weiterer Tag, an dem wir es ruhig angehen ließen.

Getrübt wurde die Landpartie nur von Gs Erkrankung. Die bekam über Nacht hohes Fieber und war schlapp und quengelig. Dank wechselnder Verabreichung von Nurofensaft und Paracetamolzäpfchen- 39,5°C ist dann doch ein bisschen hoch für fiebern lassen- konnten wir aber die Beschwerden lindern: Sobald das Ibuprofen/ Paracetamol wirkte, konnte sie sichtlich entspannen, schlief besser, und war in den Wach-Phasen fröhlich und einigermaßen aktiv (wenn auch bei weitem nicht so stark wie sonst, aber das war gut so; ansonsten hätten wir sie bremsen müssen). Morgen schauen wir uns das ganze noch an, und wenns nicht besser wird fahren wir Dienstag zum Arzt.

M blieb bei meinen Eltern, der wird einen längeren Urlaub auf dem „Land“ (es ist zwar merklich grüner, aber eigentlich „nur“ der Speckgürtel von Berlin) machen. Jott und ich stellten auf der Rückfahrt fest, wie merkwürdig es ist, ihn aktiv zu verlassen. Bislang wurde er ja immer von uns abgeholt, und nun waren wir diejenigen, die ihn bei meinen Eltern zurückließen.
Angestrebt ist, dass M eine gute Woche bei seinen Großeltern verbringt. Ich bin gespannt, ob das klappt- so lange waren wir noch nie getrennt (vermutlich werden wir den kleinen Flausenkopf eher vermissen als er uns).

Der Abend war daher recht entspannt, es waren ja „nur“ zwei Kinder zu versorgen. Dementsprechend frühzeitig waren wir auch fertig mit allem und hatten daher sogar noch Zeit, gemeinsam auf der Couch zwei neue Folgen Gotham zu gucken.

Wir probieren, ob wir schon die Kinderstühle einsetzen können. Die Zwillinge sitzen ganz gut darin und finden die unglaubliche Höhe auch sehr faszinierend. Zum Füttern nutze ich allerdings lieber weiterhin die Wippen bzw. Js anderen Hochstuhl- das ist für mich einfacher.
M bekam von seinem Onkel einen Plüschpanda geschenkt und war im 7. Himmel. Der Panda musste heute überall dabei sein und wurde gehegt und gepflegt (schlafen gelegt, geweckt, gefüttert, Befindlichkeiten wurden erfragt…).
Alle drei Kinder im Garten.
Eine Pflanze im Schlafzimmer hat offenbar Pilzsporen in der Erde gehabt. Die Pilze wuchsen in den letzten 24 Stunden, und so lange ich nicht weiß was das für Pilze sind und ob sie giftig sind oder nicht, darf sich die Pflanze außerdem des Schlafzimmers aufhalten.
Symbolbild Abendbeschäftigung: Wir schauten Detective Jim Gordon beim Aufräumen in Gotham zu.
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Journal Samstag, 29.7.2017

Wir ließen’s heute alle zusammen ruhig angehen. Die Zwillinge frönten wieder ihren Frühaufsteher-Hobby, waren dann aber sehr pflegeleicht und fröhlich und bewahrten sich das eigentlich über den gesamten Tag. M zog auch mit, soweit das als Zweijähriger mit mal mehr, mal weniger bestimmten Vorstellungen vom Tagesablauf möglich ist. Und so herrschte hier heute größtenteils gute Laune. Das war sehr entspannend und lockerte den Tag ungemein auf.

M scheint allmählich in das Alter zu kommen, in dem er Angst empfindet und das kommunizieren kann. Besonders zu schaffen macht ihm der Grüffelo (da haben wir das Buch ja wirklich komplett zum falschen Zeitpunkt eingeführt…). Heute Abend mussten wir das Kinderzimmer mit einem speziell von Jott entwickelten Spray (Wasser in einer grün-transparenten Sprayflasche) „ent-Grüffelo-en“: M zeigte auf dunkle Ecken, sagte das dort ein Grüffelo sei, und wir vertrieben den Grüffelo mit dem Spray und einem Zauberspruch („Nein nein Grüffelo, da wird nichts draus, marsch marsch mit dir ins Grüffelo-Haus!“ – dem Kasperle-Spiel entwendet). Bislang scheint es zu helfen, er schläft gut :)

G entwickelte den Abend über Temperatur und schreckte immer mal wieder weinend hoch. Mal gucken, wie die Lage morgen früh ist. Ich hoffe, ich habe sie nicht angesteckt.

Wann ist die perfekte Zeit für eine Partie Ball? 5:30 Uhr, ganz klar.
Müde gespielte Babys. In vertrauter Umgebung schlafen die beiden mit einem Mal wieder während des Spiels ein, ohne es dazu besonderer Hilfe braucht.
Nachmittags auf ein Eis bei Da Dalt in Friedrichshagen.
Tagesausklang: Mit Jott auf der Couch und Verstehen Sie die Béliers? im Fernsehen.
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Journal Sonntag, 16.7.2017 – Wochenende in Bildern #wib

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 15./16. Juli 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Erster richtiger Tag vom Urlaub. M schlief wie ein Stein, die Zwillinge wie, ähem, lebhafte Steine. Lebhafte Steine mit Hunger und leichten Problemen, den Tag zu verarbeiten.
Nach dem Frühstück nutzten wir das schöne Wetter aus und gingen zum Spielplatz Zwergenland (superschön, wenn Sie mal mit kleinen Kindern in Magdeburg sind: Gehen Sie da hin), um M gehörig auszupowern und den Zwillingen etwas frische Luft zu verschaffen. Ganz spannend: Innerhalb der 15 Minuten zwischen 11:15 Uhr und 11:30 Uhr leerte sich der Spielplatz schlagartig- Mittagszeit eben. Wir gingen auch (wir haben doch alle die selben Verpflichtungen…), fütterten zu Hause die Zwillinge, aßen Burger und dann ging ich mit den Zwillingen spazieren, während der Rest der Familie Mittagsschlaf machte.

Nachmittags spielten wir in wechselnder Konstellation mit den Kindern im Wohnzimmer, versuchten die Zwillinge bei Laune zu halten und uns nicht in den Wahnsinn treiben zu lassen von dann doch mal quengelnden Kindern (schwiiiieriiiig…) und ließen, nachdem alle Kinder im Bett waren (ging heute einfacher als gestern), den Abend entspannt ausklingen.

J tut sich mit der neuen Umgebung nicht gerade leicht und braucht etwas mehr Zuwendung als sonst. Dem Tragen gingen ein paar wache Viertelstunden zuviel voraus- Einschlafen ging einfach nicht…
Spielplatz-Action! Den Turm des Klettergerüsts klettert M noch alleine und sehr mutig hoch, aber beim Rutschen….
… braucht er noch ein wenig Unterstützung („Ich kann das noch nicht alleine. Papa soll mit!“).
Nachmittags am Faunbrunnen. Nach dem Mittag schnappe ich mir die Zwillinge und spaziere mit ihnen durch Magdeburg, damit der Rest der Familie Ruhe für ein Mittagschläfchen hat- und die Zwillinge auch. Der Wagen ist nämlich vertrautes Terrain, da können sie gut abschalten und schlafen.
Dieses Bild gibt es nur, um Js Nach-Mützen-Frisur zu dokumentieren (kein Scheiß: Er trägt seine Mütze drei Minuten, danach stehen ihm die Haare zu bergen und lassen sich nicht mehr glätten).
Ungeplanter Spielplatz: Aus einer hinter der Couch verstauten Matratze macht sich M einen Abenteuer-Spielplatz. Reinkrabbeln, rauskrabbeln, Reinkrabbeln…
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Journal Samstag, 15.7.2017

Wach seit halb Fünf. Yay.

Singt: „Doch eines Tages werd ich mich rächen… Ich werd den Tiefschlaf aller Teenies brechen…

Urlaub. Wir besuchen die nächsten Tage und Wochen Jotts Familie in Magdeburg und Umgebung. Nach einem sehr arbeitsreichen Vormittag (Urlaubsvorbereitungen) und Kofferraum-Tetris (wir ICH habe tatsächlich ALLES in den Kofferraum bekommen!) sind wir nach’m Mittagessen nach Magdeburg gefahren. Über die A2. Mit 45 Minuten Stau zwischen Ziesar und Burg-Ost. In den wir natürlich genau zur Nachmittagsfütterungszeit der Zwillinge gerieten (eigentlich wollten wir da schon in Magdeburg sein). Und die Flaschen, der Tee und das Wasser standen außer Reichweite im Kofferraum (Note to myself: Beim nächsten Mal anders machen). Aber- Einsatz Paul MacGyver! Auf der Kofferraumablage lag noch unser Regenschirm, mit dessen Griff (so ein gebogener) ich mir alles in Reichweite heranangeln konnte. Die Leute im Auto hinter uns guckten zwar doof, und vermutlich war das auch nicht unbedingt sicher (aber hey, wir fuhren ja mit maximal 20km/h), aber das war mir egal- ich konnte die vor Hunger jammernde G füttern und beruhigen.
In Magdeburg selbst zickte dann noch die Schaltung rum (wenns warm ist, gibts beim Gangwechsel Probleme, irgendwas™ hakt da), so dass, als wir endlich da waren- mit nur 1h Verspätung!- wir alle etwas erledigt waren. Den Rest des Tages verbrachten wir also mit Entspannen, so gut es ging.

Mal gucken, wie die Nacht wird. Die Zwillinge waren beim Einschlafen etwas unruhig, die ungewohnte Umgebung irritiert sie. M schläft bislang wie ein Stein, der ist k.o. vom vielen Spielen.

Da kann ich die Zwillinge gerade nicht leiden. 4:38 Uhr, die beiden machen Frühfrühfrühsport.
Frühstücksszene. Bisschen spät, ich hab HUNGER.
Das Gruselkänguru.
Wir wurden erwartet.
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Journal Sonntag, 9.7.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 08./09. Juli 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Beide Zwillinge sind seit ein paar Tagen erkältet, das schlägt sich arg auf die Schlafqualität nieder. Die Nasen sind nämlich vor allem Nachts mal wieder bombendicht verstopft, dazu quält sie ein fieser Husten. Heute Nacht war’s besonders schlimm, gegen 4 Uhr fing G an zu husten und zu schniefen und fing irgendwann so zu weinen an, dass Jott schlussendlich mit ihr ins Wohnzimmer ging, damit sie nicht auch noch den sehr unruhig schlafenden J weckte. Der Krach hatte allerdings gereicht, Jotts Mama zu wecken, die schlussendlich G mit zu sich ins Bett nahm und Jott und mir noch ein bisschen Ruhe ermöglichte (sonst hätte ich mich erbarmt, G übernommen und Jott wieder ins Bett geschickt). G schlief zum Glück kurz darauf wieder ein.

Drum stand ich heute dann auch nicht kurz nach Fünf mit dem Wecker auf, sondern drusselte noch ein bisschen vor mich hin und schlich mich erst gegen 6 Uhr aus dem Schlafzimmer. Jott ließ ich noch ein bisschen schlafen, die ist momentan, auch mit normalen Nächten, sehr k.o. und braucht die zusätzliche Ruhe.

Vormittags nutzten Jott und ich die Anwesenheit von Jotts Mama aus: Jott stellte bei Mamikreisel Unmengen an Babyklamotten ein, ich pusselte in der Wohnung herum und kam so auf über 5000 Schritte- allein durch Kram verräumen, hier was putzen, da was putzen, usw. usf.

Nachdem die Zwillinge ihren Mittagsbrei gegessen hatten, brachen wir alle zusammen auf: Jotts Mama fuhr zurück nach Magdeburg, Jott und ich zu einer Wohnungsbesichtigung in Friedrichshagen. Die Wohnung sah in der Anzeige ziemlich gut aus, entpuppte sich bei der Besichtigung allerdings als nicht so wirklich passend für uns.

Nach der Besichtigung schaukelten wir die Zwillinge im Kinderwagen in den Schlaf und aßen bei Tresoli in der Bölschestraße (sehr zu empfehlen) Mittag. Das war total toll: Im Kinderwagen schliefen die Babys, und am Tisch daneben saßen Jott und ich und konnten ganz entspannt erzählen und essen. Selbst als erst J und wesentlich später G wach wurden, lief es gut: Beide bekamen ein bisschen Focaccia, beschäftigten sich dann damit und guckten anschließend recht entspannt in die Gegend.

Am Abend brachten meine Eltern M zurück zu uns. Es ist schön, dass er wieder da ist.

Am Abend große Erschöpfung bei Jott und mir. Daher der Versuch, frühzeitig ins Bett zu gehen.

M hat heute nach dem Zähneputzen und Abtrocknen seinen ersten 6-Wort-Satz gesagt: „Meine Hände ist noch nicht trocken“. Stimmte auch, die waren noch feucht.
In den letzten Wochen hat sich sein Sprachgebrauch unwahrscheinlich verbessert- es ist jetzt tatsächlich möglich, kleinere Gespräche mit ihm zu führen. Und seinen Willen zu formulieren gelingt ihm auch immer besser.

Noch drei Arbeitstage, dann beginnt die Elternzeit. Hurra!

Bitte gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen.
Da laufen Jott und ich vollgefressen mit feinster Pizza zurück nach Köpenick. G nutzt die Zeit für ein Nickerchen, J guckt aufmerksam in die Gegend und passt auf seine Schwester auf.
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Journal Samstag, 8.7.2017

Ich nahm heut ganztägig an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle teil. Das hatte ich vor ungefähr zwei Jahren schon einmal mit Jott zusammen gemacht, der heutige Kurs diente der Auffrischung. War auch ganz sinnvoll, es kann nie schaden wenn man den Ernstfall bereits durchgespielt hat. Falls mal was mit den (eigenen oder fremden) Kindern sein soll, stehe ich hoffentlich nicht paralysiert da/ laufe panisch durch die Gegend.

Die Zwillinge wurden tagsüber von Jott und ihrer Mama betreut, ich übernahm nach Heimkehr. Während ich bespielte, fütterte und zu Bett brachte, fuhren Jott und ihre Mama zu Ikea und kauften Dinge und Sachen.

Satte, zufriedene Babys am frühen Morgen. Es ist 6:11 Uhr, die beiden haben gerade ihre Flasche bekommen und schnuffeln nun, schön zugedeckt, in ihren Wippen. Der Rest der Familie schläft noch.
Nach meiner Rückkehr vom Erste-Hilfe-Kurs finde ich die Zwillinge so vor. Sieht aus wie ein Mini-Fitnessstudio für Babys.
Reicht für die nächsten zwei Jahre.

Was schön war: Nahezu reglos (lediglich eisessend), die Füße von mir streckend, auf der Couch sitzen und sinnlos TV gucken, nachdem die Zwillinge eingeschlafen waren.

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Journal Sonntag, 2.7.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 01./02. Juli 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Aus terminlichen Gründen (ich nehme morgen ganztägig an einem Erste-Hilfe-Kurs teil und kann M weder zur KiTa bringen noch ihn abholen) holte meine Mama M heute Vormittag ab und nahm ihn mit nach Hause. Um Jott ein wenig Zeit für sich einzuräumen, fuhr ich nach dem Mittagsbrei mit den Zwillingen in den Tierpark. Jott „genoss“ ihre freie Zeit mit einem starken Migräneanfall, als ich nach fast sechs Stunden wieder nach Hause kam, wankte sie gerade ins Bad. Jackpot.

Mit den Zwillingen im Tierpark liefs super. Wir wurden zwar angeguckt wie ein Kalb mit zwei Köpfen (ein Papa allein mit zwei Babys? IRRE!), aber das war mir recht egal. Ich war mit Tiere gucken und Babys bei Laune halten vollends beschäftigt.
Heute spielte auch das Wetter größtenteils mit. Nur, als ich aus dem Dickhäuterhaus kam, regnete es ein wenig, und beim Verlassen des Tierparks.

Mehr kann ich nicht schreiben, mein Gehirn schläft schon- ich bin wieder seit 5 Uhr wach und hatte keinen Nachmittagskaffee…

In flagranti ertappt: G, wie sie Js Nuckel klaut. Danach hat sich fröhlich gelacht. Das macht sie immer.
Klassisches Tierparkessen.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie in den Graben gefallen.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie ins Gebüsch gefallen.
Ganz erstaunte Babys: Huch, der Papa ist jetzt vorne?
Wenn man das Loch im Regencape entdeckt, muss man rausfassen. Selbst wenn es Bindfäden regnet. Erste Regel im Babyclub.
Zum Tagesabschluss gibts Sommerollen.

Jott liest sich gerade durch alte Beiträge und fand den Eintrag vom 8.2.2016. Das Bild… Das hätte uns ein Omen sein sollen.

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Journal Samstag, 1.7.2017

Das erste Halbjahr 2017 ist vorbei. Es irritiert mich immer wieder, wie schnell die Zeit vergeht.

Viel draußen gewesen. J, zahngeplagt und seit Tagen zusätzlich dauerhaft unzufrieden, wird draußen ruhiger und erträglicher.

Vormittags war ich mit den Zwillingen auf dem Wochenmarkt auf dem Boxhagener Platz– unser Besuch am letzten Wochenende hatte es mir angetan. Heute kaufte ich dort unser Mittagessen- Käse- und Gemüsecremes, Bratwürste, Pastane Açması (okay, das hab ich gegooglet um weltpaulischer zu wirken, auf’m Schild stand Butterkringel) und Kimchi (<3).

Nach besagten Mittagessen überredete ich M wieder zum Mittagsschlaf, schlief dabei selbst ein bisschen mit und brach nach der Nachmittagsflasche nochmal zu einem Spaziergang mit den Zwillingen auf. Wir fuhren an den überfluteten Erpewiesen vorbei, ich machte ein paar Babyfotos und dann gings mit der S-Bahn zurück zum Abendessen.

Abends guckte Jott einen Film, ich buchte nebenbei meine erfassten Zeiten für den Juni ins Arbeits-System.

Guten Morgen! M und Jott schlafen den Schlaf der Gerechten, bzw. den Schlaf der spät nach Hause gekommenen.

Allerallerbestes Babyspielzeug ever.
J und sein Stuhl, eine Liebesgeschichte.
Ökobiobratwürste (Merguez, Rostbratwürste, Salsiccia), die ob ihres horrenden Preises mit „Sie“ angesprochen und mit Samthandschuhen angefasst wurden.
Während ich Würste brate, singe ich M vor und habe den Rest des Tages einen furchtbaren Ohrwurm von „Auf einem Baum ein Kuckuck saß„.
Himmlische Ruhe. Beide Babys schlafen beim Nachmittagsspaziergang.
Die überfluteten Erpewiesen und die mächtig angeschwollene Erpe.
Normalerweise läuft das Wasser ~30cm UNTER den Brettern…
G wacht irgendwann auf und schimpft. Umdrehen in Bauchlage hilft aber, statt zu schimpfen guckt sie interessiert in die Gegend. Und die Kamera.
J ist alles egal. Gegen seine Zahnungsschmerzen hat er eine Portion Nurofen-Saft bekommen und schläft daher heute zum ersten Mal tagsüber länger als 20 Minuten.
Wieder zu Hause: M geht einem seiner liebsten Hobbys nach- Gegenstände in Reih und Glied sortieren.
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Journal Sonntag, 25.6.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 24./25. Juni 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Wir waren heute mit Sack und Pack im Tierpark und trafen dort Freunde und Bekannte, die wir teils seit Jahren nicht gesehen hatten.

Weil Jott und ich allmählich besser im Planen und Organisieren werden, war der Tag trotz allen Trubels recht entspannt: Gestern Abend legten wir eine Checkliste aller Dinge an, die wir heute brauchen würden, und begannen bereits mit dem Bereitlegen und Herausstellen besagter Dinge. Das war supergut, denn so minimierten wir das Risiko, etwas essentielles zu vergessen.
An alles dachten wir dann aber doch nicht: Gabeln für unseren Glasnudelsalat fehlten.

Der heutige Morgen war, bis auf eine Viertelstunde beim Frühstück, wieder so entspannt wie gestern. G und ich verließen halb Sechs das Schlafzimmer, holten kurz nach J nach, dann gab es Frühstück für die Zwillinge und dann durften mir die beiden beim Duschen Gesellschaft leisten und ich ihnen beim Herumrollen.
Als sich während der Frühstücksvorbereitungen M meldete, schnappte ich ihn mir und steckte ihn ins Schlafzimmer zu Jott, damit sie sich gegenseitig wachkuscheln konnten. Taten sie auch, war niedlich.

Beim Frühstück dann wollten die Kinder allerdings nicht so wie ich- M flegelte herum und aß nicht anständig (er lutschte den Belag von seinem Brötchen und matschte rum, außerdem machte er Faxen mit J, der zu dem Zeitpunkt müde und gestresst war und deswegen immer aufgeregter wurde), und J meckerte und schimpfte und ließ sich nur schwer beruhigen. Hungrig und ohne Koffein im Blut ertrug ich das nur schwerlich (zu viel Krach, zu viel Chaos). Als es mir zu bunt wurde, schickte ich M spielen, während sich Jott J annahm. Dann gings wieder.

Vormittags badeten wir die Kinder, pusselten in der Wohnung herum, bereiteten weiter unseren Tierparkausflug vor und ließen alle drei Kinder ’ne Viertelstunde KiKa gucken, damit wir Ruhe zum Verschnaufen hatten.
Während M noch vor gar nicht langer Zeit beim Fernsehen alles um sich herum vergaß, hat er inzwischen nach ungefähr einer Viertelstunde genug und geht auf Wanderschaft, um etwas zum Spielen zu finden.

Wir sind seit heute glückliche Tierpark-Jahreskarten-Besitzer. Damit sich das rechnet, müssen wir bis Ende Juni 2018 noch vier Mal hingehen. Das sollte machbar sein.

Das Wetter im Tierpark war die erste Stunde über arg schlecht. Genau als wir im Tierpark am Sandspielplatz ankamen, begann es zu regnen und hörte auch erst eine gute Stunde später wieder auf. Zum Glück hatten wir Regenklamotten und -überzieher für den Kinderwagen eingepackt.
Nachdem es sich abgeregnet hatte, kam aber die Sonne raus, so das wir doch noch Tiere gucken konnten.

M war hin und weg, er scheint inzwischen im richtigen Alter für einen Tierparkbesuch zu sein.

Jott wird unter der Woche eine Testfahrt mit der 27er-Straßenbahnlinie unternehmen und danach berichten, ob sich die Anfahrt mit den Öffis lohnt. Die 27 hält genau vor dem Haupteingang des Tierparks, das ist schonmal ein riesiger Pluspunkt. Unsere Anreise bis zur Anfangshaltestelle bei uns umme Ecke dauert zu Fuß so ungefähr 15 Minuten, das ist auch okay.

Hintergrund: Die Parkplatzsituation am Tierpark ist echt bescheiden, und die Straßen dorthin sind- vor allem die Treskowalle- meist voll.

Auf dem Heimweg konnte ich M nur mit viel Mühe und der Maus- UND der Elefant-App vom Einschlafen abhalten. Als wir zu Hause ankamen, war ich heilfroh- wäre er im Auto eingeschlafen, hätte sich seine Zubettgehzeit um mehrere Stunden nach hinten verschoben.

Frühsport: Drehen, in den Liegestütz gehen und Robben.
Hat das Herumpusseln in der Wohnung nicht überlebt: Meine Kaffeekanne.
So ein Babyleben ist hart: Da kann man schon mal an Ort und Stelle einschlafen, wenn das Spielen zu anstrengend war.
Finde den Tiger.
Hier besorgt uns M eine gehörige Portion Glück.