Kategorien
Journal Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 24.6.2017

Entspanntester Morgen seit… ach, ich weiß nicht. Langem. Die Kinder wachten versetzt und nach mir auf, das ist super hilfreich. Ich konnte also in Ruhe duschen, und als ich fertig war, brachte Jott die mopsfidele G zu mir ins Wohnzimmer und ging wieder schlafen. G und ich alberten ein wenig herum, dann bereite ich die Morgenflasche vor, schlich ins Schlafzimmer und sammelte den gerade nur noch so im Halbschlaf befindlichen J zum Füttern ein. Während Jott und M ausschliefen, spielten die Zwillinge und ich im Wohnzimmer. Und die Krönung des Ganzen: Als Jott dann wach war und wir frühstücken wollten, wollte ich dazu M wecken und ging also ins Kinderzimmer. Und dort, ungelogen, stand dann M an seinem Spieltisch vor seinem Duplo-Haus und spielte. Einfach so. Ganz allein und still. Das war ziemlich irre. Er musste auch schon eine Weile wach gewesen sein, denn die Windel war voll und er sah schon ganz normal wach aus.

Nach dem Vormittagsbrei- den gibt es jetzt an Stelle der Vormittagsflasche- spazierten die Zwillinge und ich durch die Gegend, brachten Pakete zur Paketstation, kauften Tonic Water und tranken Fassbrause mit Koffein (okay, die letzten beiden Dinge machte nur ich).

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu Fünft mit der Bahn zum Ostkreuz, trafen dort K mit ihrer kleinen Babytochter M und liefen zusammen zum Wochenmarkt auf dem Boxhagener Platz. Nach ’ner Runde über den Markt (Ausbeute: Zwei Frischkäse-Gemüse-Cremes, Zucchini-Puffer, Simit, Most-Slushis) setzen wir uns auf den großen Spielplatz und erzählten. Zumindest die beiden Frauen, ich war damit beschäftigt auf M aufzupassen, der den Wasserspielplatz und das Klettergerüst unsicher machte und den ich im Gewusel nicht aus den Augen verlieren wollte.

M benutzt seit ein paar Tagen verstärkt „Ich“ in Sätzen. „Ich hab schon eine Gabel“, „Ich ich“- offenbar versteht er nun, das „ich“ er selbst ist, wenn er von sich spricht. Bislang hieß „ich auch“ in M-Sprache ja „Du auch“, weil er uns das eben nur nachsprach und kein Verständnis für die Personen hatte.

Die Zwillinge, von Brei nicht ganz so begeistert, mampfen mit Wonne Kekse. Sie kauen die richtig, so wie wir, wenn wir kauen, und kriegen die hervorragend unter. Vielleicht sollten wir ihnen einfach eine Käsestulle geben und sie machen lassen.

G versteckt sich unter dem Couchtisch, J schiebt sich hinter die Wohnzimmertür. Abgelegt hatte ich beide Babys auf der Decke vorne im Bild, mit dem Kopf hin zum rechten Rand… Nach zehn Minuten lagen sie dann so, wie sie abfotografiert sind.
M, wie er ganz vertieft mit seinem Duplo-Haus spielt. Er fährt da voll drauf ab und lässt fürs Spielen sogar das Abendessen ausfallen.
Das obligatorische Zwillings-Kinderwagen-Foto. J ist aufgeregt, G knabbert an ihrer Sophie.
Ms neue Familie. Die hatten Sandspielzeug, wir nicht. So einfach kann man die Gunst seines Kindes verlieren. Er saß dann ungefähr eine Viertelstunde dazwischen, spielte mit den Förmchen, erzählte und freute sich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.