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Journal Samstag, 5.8.2017 – #WMDEDGT 8/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Wie das so ist mit Vorsätzen: Eigentlich wollte ich ja mit dem Weckerklingeln um 5:04 Uhr aufstehen. Daraus wird aber nichts, weil ich den Wecker in der Nacht ausgestellt habe- J schläft schlecht/ gar nicht, wir wachen oft auf und darum möchte ich soviel Schlaf mitnehmen wie möglich.

Während G wie in den vergangenen Tagen auch noch schläft, ist J bereits früh wach. Er und ich gehen ins Wohnzimmer und vertreiben uns die Zeit bis zur Morgenflasche, zu der ich auch G dazu hole. So ein warmes, muscheliges Baby wachzukuscheln hat schon was. Danach spielen die Zwillinge und ich noch eine ganze Weile im Wohnzimmer, bis auch Jotts Freundin C wach ist und uns Gesellschaft leistet. Während C die Zwillinge übernimmt, mache ich Frühstück und wecke kurz vor dem Essen Jott.

Während wir frühstücken, schläft G wieder ein. Nach ihrem alltäglichen Schlaf-Wach-Rhythmus kann man tatsächlich die Uhr stellen: Zwei Stunde nach dem letzten Erwachen wird sie wieder müde und schläft dann in der Regel auch recht bald ein.

Nach dem kurz darauf folgenden Vormittagsbrei der Zwillinge cancele ich meinen Plan, mit ihnen auf den Wochenmarkt am Boxhagener Platz zu fahren. Auf der S3 besteht noch ein paar Tage mehrfacher Pendelverkehr zwischen Karlshorst und Ostkreuz, und auf den habe ich keine Lust. Wir spielen also zu Dritt mit den Zwillingen, erzählen noch ein bisschen und dann schlafen tatsächlich beide Zwillinge erneut ein (das ist ungewöhnlich).

Während ich Vorbereitungen für meinen geplanten Tierparkausflug am Nachmittag treffe, brechen Jott und ihre Freundin zu einem Wellness-Tag im Hamam auf. Kurz darauf werden die Zwillinge wach. Die Dreiviertelstunde bis zum Mittagsbrei vertreiben wir uns auf dem Boden des Wohnzimmers. Ich muss J ein bisschen gegen G „verteidigen“, die mopst ihm nämlich immer seinen Nuckel und sein Spielzeug. Sie robbt an ihn ran, und zack!, hat sie sich gekrallt was er hatte.

Auf den Mittagsbrei- heute gibt es Couscous-Gemüsepfanne- haben die Zwillinge keine große Lust. Nach einer Dreiviertelstunde breche ich meine Versuche, noch ein paar Löffelchen in die beiden hineinzubekommen, ab, setze sie in ihre Wippen und esse selbst einen Happen. Danach mache ich die Kinder tierparkfertig und breche mit ihnen auf.

Im Tierpark laufe ich ein bisschen rum, gucke mir diverse Viecher an und fahre kurz vor 15 Uhr ins Elefantenhaus. Da gab ich den Zwillingen auf einer Bank in einer ruhigen Ecke ihre Nachmittagsflasche, guckte mir danach die Ameisenbären an und lief anschließend noch ’ne Runde durch die Außenanlagen. Mittlerweile war das Wetter ziemlich ungemütlich (kalt, windig, nieselig), also fuhr ich nach Hause zurück, musste in Karlshorst ewig auf die S-Bahn warten (Pendelverkehr…) und kam kurz vor 17 Uhr wieder zu Hause an.

So ungefähr 17:30 Uhr begann ich mit der Abendfütterung der Babys und wurde beinahe irre dabei. Die beiden stellten sich furchtbar an, als ob sie zum ersten Mal Brei aßen: Ein furchtbares Rumgesaue, überall verschmierter Brei, beschmadderte Klamotten- beide steckten sich während der Fütterung ihre Füße in den Mund- und das schlimmste war, dass sie nichtmal richtig aßen und ich nach ungefähr 45 Minuten noch immer die Hälfte Brei in der Schale hatte. Bevor ich die Breischale gegen die Wand schmeißen konnte (mich regt das unglaublich auf, das ist eine der Sachen die ich partout nicht abkann), kamen zum Glück Jott und C wieder nach Hause und konnten übernehmen.

Der Rest des Abends bestand aus Aufräumen, Babys bettfertig machen, mit Jott und C erzählen und diesen Beitrag schreiben.

Fröhliche Babys (ja, sie sind fröhlich, auch wenn Js Gesicht das nicht so direkt ausdrückt) beim Spielen.
Kam heute nicht so gut an: Couscous-Gemüsepfanne. Im Teller die Reste nach mehr als einer halben Stunde Verfütterungsversuche. Ich schätze, dass die beiden so ungefähr 1/3 der beiden Gläschen gegessen haben.
Zwischen Eisbärgehege und Bilbos Hoppelhütte.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie in den Graben gefallen.
Gute Vorbereitung ist das A und O.

4 Antworten auf „Journal Samstag, 5.8.2017 – #WMDEDGT 8/17“

Bei meinem Großen Sohn hieß die Essecke irgendwann nur noch Dreckecke… seit dem füttere ich nicht mehr in Ecken…

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