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Journal Samstag, 29.7.2017

Wir ließen’s heute alle zusammen ruhig angehen. Die Zwillinge frönten wieder ihren Frühaufsteher-Hobby, waren dann aber sehr pflegeleicht und fröhlich und bewahrten sich das eigentlich über den gesamten Tag. M zog auch mit, soweit das als Zweijähriger mit mal mehr, mal weniger bestimmten Vorstellungen vom Tagesablauf möglich ist. Und so herrschte hier heute größtenteils gute Laune. Das war sehr entspannend und lockerte den Tag ungemein auf.

M scheint allmählich in das Alter zu kommen, in dem er Angst empfindet und das kommunizieren kann. Besonders zu schaffen macht ihm der Grüffelo (da haben wir das Buch ja wirklich komplett zum falschen Zeitpunkt eingeführt…). Heute Abend mussten wir das Kinderzimmer mit einem speziell von Jott entwickelten Spray (Wasser in einer grün-transparenten Sprayflasche) „ent-Grüffelo-en“: M zeigte auf dunkle Ecken, sagte das dort ein Grüffelo sei, und wir vertrieben den Grüffelo mit dem Spray und einem Zauberspruch („Nein nein Grüffelo, da wird nichts draus, marsch marsch mit dir ins Grüffelo-Haus!“ – dem Kasperle-Spiel entwendet). Bislang scheint es zu helfen, er schläft gut :)

G entwickelte den Abend über Temperatur und schreckte immer mal wieder weinend hoch. Mal gucken, wie die Lage morgen früh ist. Ich hoffe, ich habe sie nicht angesteckt.

Wann ist die perfekte Zeit für eine Partie Ball? 5:30 Uhr, ganz klar.
Müde gespielte Babys. In vertrauter Umgebung schlafen die beiden mit einem Mal wieder während des Spiels ein, ohne es dazu besonderer Hilfe braucht.
Nachmittags auf ein Eis bei Da Dalt in Friedrichshagen.
Tagesausklang: Mit Jott auf der Couch und Verstehen Sie die Béliers? im Fernsehen.

4 Antworten auf „Journal Samstag, 29.7.2017“

Boah!
Wisst ihr eigentlich wie rar es ist, dass Babies von alleine einfach so beim Spielen einschlafen?! Das ist wirklich toll! Das solltet ihr sehr wertschätzen. Ich finde, sie dürfen dann auch mal rumnölen.
; )

Unser 2,5 jähriger mag den Grüffelo, hatte aber plötzlich Angst vor dem „Monster“ (k. A. woher, vielleicht aus der Kita mitgebracht???). Seine Oma hatte die tolle Idee, dass sich die Monster sehr vor Kindern fürchten. Sie fragt ihn bei geäußerter Monsterangst immer, wie das Monster aussieht und erzählt dann wie dieses Monster durchs Haus tappst und anhand von bestimmtem Spielzeug / Hochstuhl/ Gummistiefel etc (das wechselt) völlig entsetzt erkennen muss, dass da ja EIN KIND (nämlich unser 2,5jähriger) wohnt. Davor fürchtet es sich doch so sehr! Dann nimmt es schnell Reißaus. Funktioniert toll, unser Kind liebt die Geschichten mittlerweile sehr und fühlt sich stark, weil sich das Monster vor ihm fürchtet. Vielleicht ist das auch was für M?

P.s. Gute Besserung rundherum!

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