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Elternzeit 2017 Journal WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 5.8.2017 – #WMDEDGT 8/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Wie das so ist mit Vorsätzen: Eigentlich wollte ich ja mit dem Weckerklingeln um 5:04 Uhr aufstehen. Daraus wird aber nichts, weil ich den Wecker in der Nacht ausgestellt habe- J schläft schlecht/ gar nicht, wir wachen oft auf und darum möchte ich soviel Schlaf mitnehmen wie möglich.

Während G wie in den vergangenen Tagen auch noch schläft, ist J bereits früh wach. Er und ich gehen ins Wohnzimmer und vertreiben uns die Zeit bis zur Morgenflasche, zu der ich auch G dazu hole. So ein warmes, muscheliges Baby wachzukuscheln hat schon was. Danach spielen die Zwillinge und ich noch eine ganze Weile im Wohnzimmer, bis auch Jotts Freundin C wach ist und uns Gesellschaft leistet. Während C die Zwillinge übernimmt, mache ich Frühstück und wecke kurz vor dem Essen Jott.

Während wir frühstücken, schläft G wieder ein. Nach ihrem alltäglichen Schlaf-Wach-Rhythmus kann man tatsächlich die Uhr stellen: Zwei Stunde nach dem letzten Erwachen wird sie wieder müde und schläft dann in der Regel auch recht bald ein.

Nach dem kurz darauf folgenden Vormittagsbrei der Zwillinge cancele ich meinen Plan, mit ihnen auf den Wochenmarkt am Boxhagener Platz zu fahren. Auf der S3 besteht noch ein paar Tage mehrfacher Pendelverkehr zwischen Karlshorst und Ostkreuz, und auf den habe ich keine Lust. Wir spielen also zu Dritt mit den Zwillingen, erzählen noch ein bisschen und dann schlafen tatsächlich beide Zwillinge erneut ein (das ist ungewöhnlich).

Während ich Vorbereitungen für meinen geplanten Tierparkausflug am Nachmittag treffe, brechen Jott und ihre Freundin zu einem Wellness-Tag im Hamam auf. Kurz darauf werden die Zwillinge wach. Die Dreiviertelstunde bis zum Mittagsbrei vertreiben wir uns auf dem Boden des Wohnzimmers. Ich muss J ein bisschen gegen G „verteidigen“, die mopst ihm nämlich immer seinen Nuckel und sein Spielzeug. Sie robbt an ihn ran, und zack!, hat sie sich gekrallt was er hatte.

Auf den Mittagsbrei- heute gibt es Couscous-Gemüsepfanne- haben die Zwillinge keine große Lust. Nach einer Dreiviertelstunde breche ich meine Versuche, noch ein paar Löffelchen in die beiden hineinzubekommen, ab, setze sie in ihre Wippen und esse selbst einen Happen. Danach mache ich die Kinder tierparkfertig und breche mit ihnen auf.

Im Tierpark laufe ich ein bisschen rum, gucke mir diverse Viecher an und fahre kurz vor 15 Uhr ins Elefantenhaus. Da gab ich den Zwillingen auf einer Bank in einer ruhigen Ecke ihre Nachmittagsflasche, guckte mir danach die Ameisenbären an und lief anschließend noch ’ne Runde durch die Außenanlagen. Mittlerweile war das Wetter ziemlich ungemütlich (kalt, windig, nieselig), also fuhr ich nach Hause zurück, musste in Karlshorst ewig auf die S-Bahn warten (Pendelverkehr…) und kam kurz vor 17 Uhr wieder zu Hause an.

So ungefähr 17:30 Uhr begann ich mit der Abendfütterung der Babys und wurde beinahe irre dabei. Die beiden stellten sich furchtbar an, als ob sie zum ersten Mal Brei aßen: Ein furchtbares Rumgesaue, überall verschmierter Brei, beschmadderte Klamotten- beide steckten sich während der Fütterung ihre Füße in den Mund- und das schlimmste war, dass sie nichtmal richtig aßen und ich nach ungefähr 45 Minuten noch immer die Hälfte Brei in der Schale hatte. Bevor ich die Breischale gegen die Wand schmeißen konnte (mich regt das unglaublich auf, das ist eine der Sachen die ich partout nicht abkann), kamen zum Glück Jott und C wieder nach Hause und konnten übernehmen.

Der Rest des Abends bestand aus Aufräumen, Babys bettfertig machen, mit Jott und C erzählen und diesen Beitrag schreiben.

Fröhliche Babys (ja, sie sind fröhlich, auch wenn Js Gesicht das nicht so direkt ausdrückt) beim Spielen.
Kam heute nicht so gut an: Couscous-Gemüsepfanne. Im Teller die Reste nach mehr als einer halben Stunde Verfütterungsversuche. Ich schätze, dass die beiden so ungefähr 1/3 der beiden Gläschen gegessen haben.
Zwischen Eisbärgehege und Bilbos Hoppelhütte.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie in den Graben gefallen.
Gute Vorbereitung ist das A und O.
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WMDEDGT?

Journal Mittwoch, 5.7.2017 – WMDEDGT 7/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Die Nacht ist ganz okay. Dank meiner Marotte, immer aufs Handy zu gucken wenn ich wach bin, weiß ich, wann welches Kind kam. 0:44 Uhr weint M, muss aber nicht groß beruhigt werden. 3:09 Uhr ist J wach und hat HUNGER. Während ich ihn sanft auf dem Arm wiege, bereitet Jott ihm ’ne Flasche zu und füttert ihn. 4:37 Uhr steckt G den Kopf nach oben, lässt sich aber durch einen Nuckel beruhigen. 5:09 Uhr klingelt der Wecker, den ich im Halbschlaf ausschalte. 5:24 Uhr ist G wieder wach, diesmal so richtig. Ich stehe also leise auf, schnappe mir G, Ms Babyphone und die vorbereiteten Flaschen und ziehe ins Wohnzimmer. Dort wird G gewickelt und kann dann auf der Spieldecke spielen, während ich dusche.
Danach wecke ich J und Jott, und während ich beide Babys gleichzeitig füttere (ein Hoch auf die Wippen!), duscht Jott (gut) und zieht sich an (schade).

Danach das übliche: M wecken, Frühstücken, fertig machen, Aufbruch. Wir erwischen mit Müh und Not die Bahn um 7:37 Uhr. M hat keine große Lust auf Bahnfahren und will immer auf’n Arm. Das ist doof, mir ist ein bisschen schwindelig und die Bahn wackelt heute gefühlt mehr als sonst. Also hocken wir nur an der Tür. M mosert rum, gibt sich aber damit zufrieden sich auf mein Bein setzen zu können.

Nachdem ich M ~8:30 Uhr in der KiTa abgeliefert habe, laufe ich ins Büro. Unterwegs fängt es an zu regnen. Ich bin genervt, dieser Sommer kennt bislang nur die Extreme 30°C und aufwärts oder aber Mistwetter bei 18°C. Im Büro kaufe ich mir als erstes das Die Ärze Livealbum Die Nacht der Dämonen, das Hören muntert mich ein wenig auf. Ansonsten suche ich nach Arbeit, denn momentan ist eine eher ruhige Phase- es ist gar nicht schlecht, dass ich ab Mitte der kommenden Woche in Elternzeit gehe.

10:30 Uhr findet eine Telefonkonferenz mit einem unserer Kunden statt. Wir tauschen uns über den Projektstand aus, und dann kündigt unsere Ansprechpartnerin an, dass wir uns alle mal kennen lernen sollten. Das ist erfreulich, denn es beweist uns das die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden soll. Außerdem kündige ich meine Elternzeit an und erkläre, wer mich vertreten wird. Die Nachricht wird positiv aufgenommen, wir erzählen noch ein bisschen und dann ist die TelKo auch schon vorbei.

Danach erzählt eine Kollegin von ihrem Scrum-Lehrgang. Ich find das spannend und nötige sie, dazu ein Meeting abzuhalten, in dem sie ihre Learnings unter die Leute bringt.

Zwischenzeitlich sind in unserem Ticket-System neue Bugs vom Kunden eingestellt worden. Ich prüfe, wodurch die Fehler entstanden sind, und entscheide, ob die Behebung des Fehlers kostenpflichtig für den Kunden ist oder aber kostenfrei für ihn erfolgen kann- das ist, je nach Ticket, ein recht komplexer und teils auch langwieriger Vorgang, der aber relevant für die Projekt-Budgetierung ist.

Gegen 13 Uhr folgt eine kurze Mittagspause. Der Regen und auch die Wolken haben sich verzogen, und so setze ich mich auf die Dachterrasse, esse meine Stullen, lese ein bisschen Internet und hänge nebenbei in der Service-Hotline meiner Krankenkasse. Für die furchtbare Magen-Darm-Woche im Mai hat mein Arbeitgeber trotz Krankschreibung aufs Kind mein normales Gehalt weiter gezahlt, die Krankenkasse muss also kein Krankengeld überweisen. Ich komme nicht durch und gebe irgendwann mit dem Vorsatz, es später erneut zu versuchen, auf.

Nach der Pause projektmanage ich so vor mich hin, als die Scrum-Kollegin wiederkommt und mir Kuchen mitbringt. Hurra! Den verputze ich bei einer Tasse Kaffee, und komme dann auch bei der Krankenkasse durch. Nachdem die Situation geklärt ist, erfahre ich noch nebenbei, dass ich die Kind-Krank-Meldungen auch per Mail an eine spezielle E-Mail-Adresse schicken kann und damit nicht zum Briefkasten/ zur Post laufen muss. Nochmal hurra!

Weil heute Badetag für die Kinder ist, verlasse ich das Büro etwas früher, hole M aus der KiTa ab und fahre mit ihm nach Hause. Die Bahnen sind unglaublich voll, und M hat nur Flausen im Kopf bzw. möchte gern auf den Arm. Ungünstig, wenn man sich nichtmal richtig drehen kann weil die Leute dicht an dicht stehen. Ich schaffe es aber, ihn halbwegs ruhig zu halten. Am Ostkreuz drängeln wir uns durch die Menschenmassen und erwischen die Anschluss-Bahn nach Köpenick. Die ist leerer, M und ich ergattern jeder einen Sitzplatz. Bevor M nun wieder aufdreht, durch die Bahn flitzt oder Krach macht- danach ist mir heute nicht, mir ist immer noch (oder schon wieder?) etwas schwindelig- kann ich ihn überreden, ein Buch mit mir anzugucken. Er sucht sich selbst das Grüffelo-Buch aus und fiebert auch diesmal voll mit, als der Grüffelo auftaucht- inklusive „Oh nein! Oh nein!“ und weggucken. Fuchsspieß, gezuckerte Eule, Schlangenpüree, Maus auf Butterbrot und Grüffelo-Grütze hinterlassen Eindruck bei ihm, diese Worte murmelt er auf dem Heimweg vor sich hin.

In Köpenick bestelle ich beim fahrenden Becker ein Blech Kirschkuchen mit Streuseln für meinen letzten Arbeitstag vor der Elternzeit nächste Woche. Danach laufen M und ich nach Hause und wackeln (ich) und tanzen (er) dabei vor uns hin.
Die halbe Stunde früher gehen zahlt sich aus, M und ich kommen ~17:15 Uhr zu Hause an. Wir werden von Jott, den Zwillingen und Jotts Papa erwartet. Der hat eine Weiterbildung in Berlin und kann uns daher besuchen.
Schnell baden wir alle Kinder, dann gibts ~18:30 Uhr Abendbrot. Ich bringe die Zwillinge ins Bett, dann gucken wir zusammen das Sandmännchen (#teamjanundhenry). Danach verabschiedet sich Jotts Papa. Während Jott M ins Bett bringt, räume ich die Küche auf. Als Jott bei M fertig ist- er schläft noch nicht, liegt aber im Bett und erzählt noch ein bisschen vor sich hin- besprechen wir das nötigste und dann hat jeder Freizeit. Jott guckt Greys Anatomy, ich kümmer mich um den WmDedgT?-Eintrag.

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WMDEDGT?

Journal Montag, 5.6.2017 – WMDEDGT 6/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

2:38 Uhr muss ich pinkeln und höre beim Aufstehen, wie J im Bettchen rumraschelt und schnauft. „Na, der wird ja wohl nicht genau in dem Moment wach werden in dem ich aufs Klo gehe“, denke ich schlaftrunken, gehe aufs Klo und höre, wie genau in dem Moment J mit rascheln und schnaufen und meckern wach wird. Jott ist aber schneller als ich bei ihm, und während sie ihn füttert, öffne ich in der ganzen Wohnung die Fenster und sorge für ein bisschen Durchzug. Dann gehe ich wieder zu Bett, Jott braucht keine Unterstützung und bedeutet mir, wieder schlafen zu gehen.

Das nächste Mal, als ich wach werde, ist es 4:33 Uhr. G schreit das Schlafzimmer zusammen, weil sie von Jott Kochsalzlösung in ihre verstopfte Nase geträufelt bekommen hat. Ich schnappe mir das beleidigte Kind, gehe ins Wohnzimmer und schaffe es, sie erneut zum Einschlafen zu bringen. Gerade als ich ins Schlafzimmer zurück will, kommen Jott und J hinaus. Letzterer wurde durch G geweckt und ist nun putzmunter und fröhlich. Jott ist auch putzmunter, aber vermutlich nicht fröhlich. Sie lässt mich trotzdem mit G wieder schlafen gehen. Das machen wir dann auch bis kurz nach Viertel Sieben. Weils zeitlich super passt- idealerweise bekommen die Zwillinge ihre erste Flasche gegen 6 Uhr- springe ich auf, ziehe G an und füttere sie. Danach essen Jott und ich Frühstück, während uns die Zwillinge in ihren Wippen Gesellschaft leisten.
Um 9 Uhr, Jott und ich sind mittlerweile tagfein und ausgehfertig, füttern wir die Zwillinge erneut und fahren anschließend mit ihnen zu meinen Eltern ins Brandenburgische. Dort kommen wir gegen Viertel 11 an. Nach der Begrüßung und dem Wiedersehen mit M spielen und erzählen wir bis zum Zwillingsmittagessen um 12 Uhr. J und G bekommen Gemüsebrei. Die Fütterung läuft semigut ab. G steckt sich des Öfteren ihre Finger in den Mund und will anschließend alles anfassen und einsauen. J prustet mit vollen Backen, zappelt und wippt wild herum und lässt sich leicht ablenken. Kein Vergnügen, das.

Nachdem aber sowohl J als auch G jeweils ihren Teller leer gegessen haben, können wir Großen Mittag essen. Es gibt Tomate Mozzarella mit Walnuss-Ciabatta und zum Nachtisch Erdbeerquarkspeise.

Nach dem Mittagessen gehen mein Bruder und ich mit den Zwillingen spazieren. Die beiden sollen Mittagsschlaf machen, und das geht in der Fremde (naja) am einfachsten, wenn sie durch die Gegend geschaukelt werden. Unterwegs erzählen mein Bruder und ich über die Kinder, die Verantwortung und den Job meines Bruders. Das ist unser erstes wirklich langes Gespräch seit ewig.

Kurz vor 15 Uhr sind wir wieder zurück. Für einen kurzen Moment schlafen alle drei Kinder gleichzeitig- tagsüber eine Sensation-: M macht mit seinem Großvater Mittagsschlaf, die Zwillinge schlafen im Wagen. Dann wird erst G wach, dann J, und während wir die beiden füttern, wird M von seiner Großmutter sanft wach gekuschelt- schließlich gibt es gleich Kaffee und Kuchen, und zumindest bei letzterem darf M gern zulangen.

Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Spielen (alle), Erzählen (alle) und dem erfolgreichen Versuch, nicht auf der Couch einzuschlafen (ich).
Gegen 17 Uhr brechen Jott, die Kinder und ich wieder auf und fahren nach Hause. Im Auto schläft erst G und dann J ein. M kann ich durch ein bisschen Action davon abhalten- wenn er jetzt schlafen würde, wäre er bis lange in die Nacht wach, und dann bekäme er zu wenig Schlaf und wäre morgen früh todmüde- und außerdem möchten wir gern, dass ab ungefähr 20 Uhr die Kinder im Bett sind und wir Ruhe haben.

In Köpenick kommen wir gegen 17:45 Uhr an. Beim Hochgehen zur Wohnung entdecken wir unsere Nachbarn von oben mitsamt ihren beiden Kindern im Innenhof und beschließen spontan, noch nicht in die Wohnung zu gehen, sondern noch kurz Hallo zu sagen und die Kinder miteinander spielen zu lassen. Machen sie auch, sehr kurz. Dann muss ich erst den Sohn unserer Nachbarn und im Anschluss M in die Luft werfen. Bei 16 Kilo pro Kind ist das recht fix ziemlich anstrengend… Jott geht kurz darauf schon nach oben, um das Abendessen für uns alle vorzubereiten.
Irgendwann hat sichs ausgespielt. Ungefähr 18:30 Uhr bringe ich die Kinder nach oben. Während ich die Zwillinge aus- und wieder anziehe (Schlafanzüge), darf M die letzte Viertelstunde Biene Maja im KiKa gucken. Danach essen wir zum Sandmännchen Abendbrot (Schnittchen und Melone). Im Anschluss bringe ich die müden Zwillinge ins Bett- Jott hat sie zuvor parallel mit Brei gefüttert-, mache M bettfertig und werde anschließend gegen Jott ausgetauscht- M möchte nicht von mir zu Bett gebracht werden.
Aller Müdigkeit zum Trotze möchte M aber partout nicht einschlafen und bracht fast anderthalb Stunden wechselnde Einschlafbegleitung durch Jott, mittendrin mich, und wieder Jott.

21 Uhr haben Jott und ich es geschafft: Alle Kinder schlafen, die Wohnung ist aufgeräumt. Zeit, meinen Elterngeldantrag zu ergänzen- ich hatte übersehen, dass sich durch den Elterngeldbezug im Jahr vor der Geburt der Zwillinge der nachzuweisende Gehalts-Zeitraum in die Vergangenheit verlängert. Nach das erledigt ist, räume ich diverse lose Dokumente und Kram aus meinem Arbeitszimmer auf einen Stapel, den ich morgen sichten und bearbeiten will, und schreibe diesen Blogbeitrag.

Gleich werde ich das Zähneputzen überspringen und todmüde ins Bett fallen- es ist dann ~22:30 Uhr.

Was schön war: Das Wiedersehen mit M.

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WMDEDGT?

Journal Freitag, 5.5.2017 – WMDEDGT 5/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

3:17 Uhr (ich weiß das, weil ich immer auf die Uhr gucke wenn sich eines der Kinder meldet- ich muss ja rausfinden, ob sich ein eventuelles erneutes Hinlegen noch lohnen könnte) wacht J. auf und hat HUNGER. Jott, die von sowas immer eher wach wird als ich, bereitet Flaschen zu, ich zieh mir eine Sweat-Jacke über (ich frier nachts immer) und füttere J. Jott schnappt sich derweil die schlafende G., weckt sie und gibt ihr ebenfalls die Flasche.
‚Ne gute halbe Stunde später sind wir fertig und können wieder schlafen.

5:09 Uhr klingelt der Wecker. Sehr im Tran schalte ich den aus und wache 5:33 Uhr wieder auf, diesmal nicht ganz so tranig. Da ist wohl in der Zwischenzeit eine Tiefschlafphase zu Ende gegangen. Ich springe (hehe, is‘ klar…) auf, gehe duschen, mach mich tagfein und wandere Zehn vor Sechs weiter in die Küche. Dort: Kaffee, Frühstück, auf dem Arbeitsrechner Mails und Chats checken und die Timing2-App installieren.

Halb Sieben steht Jott mit G. im Arm in der Küche. Ich gebe G. die Flasche, Jott duscht währenddessen. Als ich mit G. fertig bin, bekommt der inzwischen ebenfalls wache J. seine Flasche, Jott frühstückt währenddessen. Als J. und Jott mit Trinken respektive Essen fertig sind, mache ich mich auf den Weg ins Büro- das müsste so gegen halb Acht gewesen sein.

Während der Bahnfahrten lese ich im Feedreader und auf Twitter, vom Alex aus laufe ich weiter zum Hausvogteiplatz und genieße die 15 Minuten Fußmarsch sehr.

8:34:42 Uhr (das hat mir die Zeiterfassungs-App verraten) beginne ich meinen Arbeitstag, ich gebe die getrackten Zeiten des Vortags ins firmeninterne Tool ein. Gerade als ich fertig bin (8:46:38 Uhr, wieder Timing2), ruft einer unserer Kunden mit einem Notfall an. Unser Kunde ist Dienstleister für eine andere Firma (es ist etwas kompliziert…), nennen wir sie V. Und die Firma V. hat bei unserem Kunden offenbar in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wegen Nicht-Gefallens die Entfernung eines etwas (total untertrieben) aufwändigeren Features aus einem gemeinsamen Projekt erbeten. Besagtes Projekt soll aber genau heute um 12 Uhr abgeschlossen werden- aber weil unser Kunde eine riesige Firma mit durchdefinierten Prozessen und Workflows ist und verschiedene Abteilungen am Abschluss des Projekts gearbeitet haben, können diese Prozesse und Workflows nicht mal eben so angehalten werden. Es ist also völlig illusorisch, der Bitte von Firma V. nachzukommen.
Es folgt jedenfalls eine gute halbe Stunde emsiger Kommunikation meinerseits mit unserem Kunden und Projektmanager-Kollegen, dann müssen wir auf weitere Rückmeldung unseres Kunden warten.

Ich nutze die Zeit zur Termin-Abstimmung für einen Ersthelfer-Lehrgang, den ich von meiner Agentur aus besuchen werde. 9:30 Uhr beginne ich mit der Entwicklungsarbeit an einem anderen Projekt, muss aber recht schnell wieder aufhören: 10 Uhr findet das tägliche Statusmeeting meines Teams statt. Jeder sagt kurz, was er am Vortag gearbeitet hat, an welcher Stelle es eventuell Probleme gibt, und gibt anschließend einen Ausblick auf den aktuellen Tag.

10:36:21 Uhr (jaja, ich find das halt cool) besprechen zwei Kolleginnen und ich die Anpassung bestimmter Inhalte auf der Websites eines unserer anderen Kunden. Die Darstellung der Seite auf mobilen Endgeräten (sprich: Tablets und Smartphones) soll angepasst werden. Wir besprechen die notwendigen Schritte und ihren ungefähren Aufwand für unsere Entwickler. Der Aufwand wird später in Stunden und Geld umgerechnet und an den Endkunden kommuniziert, dieser kann dann zustimmen und die Entwicklungsarbeit beauftragen, oder eben nicht.

Nach diesem Termin (10:48:32 Uhr) setze ich die Entwicklungsarbeit am Projekt von vor dem täglichen Statusmeeting fort und kann das mehr oder weniger bis zur Mittagspause (13:20:17 Uhr – 13:38:58 Uhr) relativ unterbrechungsfrei durchziehen.
Nach der Pause geht es weiter wie davor: Code schreiben und die Änderungen im Browser angucken. Highlight des Nachmittags ist ein Stück Rhabarber-Streuselkuchen, den ich mir von einer Kollegin erbeten habe.

Kurz nach 16 Uhr habe ich einen wichtigen Teilschritt beim Entwickeln abgeschlossen, und weil ich sowieso normalerweise 16 Uhr Feierabend mache, lasse ich den metaphorischen Stift fallen, klappe das MacBook zu, rufe innerlich „Hoch die Hände, Wochenende!“ und verlasse das Büro.

Den Fahrtweg nutze ich erneut zum Lesen. Als ich ~17:15 Uhr am Bahnhof Köpenick ankomme, ist der Feedreader fast leer, und zwei, drei Artikel sind von der „Später lesen“-Liste verschwunden.

Zu Hause verabreicht Jott den Zwillingen gerade den Abendbrei. Ich schnappe mir ein Schälchen und einen Babylöffel und füttere J.. Der hat aber keine große Lust, von mir Essen zu bekommen, und so gestaltet sich das etwas zäh… Nach der Raubtierfütterung steckt Jott die Zwillinge in ihre Schlafanzüge, ich bereite währenddessen das Abendessen (Salat + gebratene Chorizo) zu.
Beim Essen gucken die Zwillinge zu und unterhalten sich und uns.

Ungefähr 18:15 Uhr bringe ich die Zwillinge ins Bett. Heute funktioniert es wieder ganz gut, eine Viertelstunde später bin ich damit fertig und kann Jott in der Küche noch ein wenig zur Hand gehen. Gegen 19 Uhr sind wir fertig.

Da ich gestern auf Grund des Zahnarzt-Termins etwas später ins Büro kam, setze ich mich nochmal an den Arbeitsrechner und beende bis 20:45 Uhr das Entwicklungsprojekt von heute Nachmittag. Danach spiele ich mit der Timings2-App herum: Für erfasste Zeiten lege ich Projekte an, bereinige Tätigkeitsbeschreibungen, erstelle Projektkategorien und -abhängigkeiten und schaue mir die Diagramme und Exporte an.
Nebenbei laufen am Arbeitsrechner Software-Updates durch, für sowas ist ja normalerweise keine Zeit.

Viertel Zehn wechsle ich ans private MacBook Air und lasse den Tag ausklingen (YouTube, Blogs lesen, WmDedgT-Beitrag schreiben). Und jetzt, gegen Dreiviertel Elf am Abend, gehe ich schlafen.

So sieht die Timings2-App für heute aus:

Tages-Übersicht. Im Balkendiagramm wird ersichtlich, zu welcher Tageszeit ich an welchem Projekt gearbeitet habe. Im linken Kreisdiagramm darunter wird die Projektverteilung abgebildet, rechts davon sind die benutzten Apps und Programme.
Eine detaillierte Auflistung der benutzen Programme. Wenn ich die Einstellungen rechts verändere, kann ich mir sogar die genutzten Seiten/ Verzeichnisse ausgeben lassen.

Heutiger Ohrwurm. Den Kindern schon zum Frühstück vorgesummt: Iron Maiden – Fear of the Dark.

Vor ein paar Tagen wurde ein neues Primitive Technology Video veröffentlicht: Water Powered Hammer (Monjolo). Eine spannende Verbindung: Eine mit Steinzeit-Technologien erstelle Maschine.

Was ich an den Videos generell interessant finde: Ich bekomme einen Eindruck davon, wie mühsam das Leben vor Urzeiten gewesen sein muss. Jedes kleine Werkzeug muss langwierig hergestellt werden, es gibt keine Maschinen, die einem Arbeit abnehmen…

Was schön war: Nach dem Abendessen hielten Jott und ich je einen Zwilling auf den Beinen und ließen die Zwillinge sich angucken und anfassen. Mittlerweile freuen sie sich, wenn sie sich sehen, und lachen und zappeln richtig.

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WMDEDGT?

Journal Mittwoch, 5.4.2017 – WMDEDGT 4/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Update: Eigentlich fing der Tag sogar noch früher an. So gegen halb 4 schaukelte ich ein Baby in den Schlaf, konnte mich danach aber wieder hinlegen und noch ein bisschen schlafen.

5:09 Uhr Weckerklingeln, 5:13 Uhr aufstehen, dann Duschen. Mittendrin bringt Jott den Frühaufsteher J. und seine Wippe ins Bad und verschwindet wieder ins Bett. Nach Abtrocknen und Anziehen ziehen J. und ich in die Küche um, ich bereite Tee für Jott und M. vor, koche Kaffee, stelle das Frühstück für M. und mich auf den Tisch und lese die Twitter-Nacht-Timeline nach.

Kurz vor Sechs gehts ab ins Kinderzimmer, M. wecken. J. kommt mit, der wird gewickelt und angezogen. Mittendrin stoßen Jott und G. dazu (glaub ich, ggf. waren sie auch schon in der Küche dabei, es ist schon so lange her…). Jedenfalls wickeln und ziehen wir alle drei Kinder an, dann essen wir Frühstück. Irgendwas läuft nicht ganz rund, weswegen M. und ich erst uns erst Dreiviertel Acht auf den Weg zu KiTa und Büro aufmachen können. Zwischendrin merken Jott und ich noch, dass M. wunderbar „Ey Alter!“ nachsprechen kann, wo hat er das bloß her?

(Von Jott)

Die Bahnfahrt ist ereignislos, wir gucken uns Bagger an, erzählen, kuscheln und kommen erstaunlich gut durch- wir sind gegen halb Neun in der KiTa. Dort verabschieden M. und ich uns voneinander, und während er mit den anderen Kindern seiner Gruppe frühstückt, weihe ich die Erzieherinnen in den KiTa-Wechsel ab Sommer ein und gebe im Anschluss die Kündigung bei der KiTa-Leitung ab. Wirklich überrascht war niemand, sie hätten wohl schon mit so einem Schritt gerechnet- bei dem Anfahrtsweg und der Aussicht, ihn bald mit drei Kindern bestreiten zu müssen.

Kurz vor Neun komme ich im Büro an und hänge mich sofort ans Telefon und in die Kommunikation mit Kunden und dem Team. Diverse noch recht undurchsichtige Sachverhalte müssen geklärt werden, die für die heutige Auslieferung eines Code-Pakets relevant sind. Das dauert den größten Teil des Vormittags.

Gegen Elf hab ich mächtig Hunger, organisiere mir eine Banane und Nüsse und mache weiter wie in den zwei Stunden davor. Viel Telefonieren, Dinge und Sachen klären, Feedback einholen, Feedback weitergeben, Projekte abgleichen, Tickets einstellen und ab ungefähr Zwölfe dann auch als Entwickler bearbeiten. Das war total cool, ich hatte enorm Spaß dabei und ertappe mich mal wieder beim Gedanken, dass ich sowas gern öfter machen würde. Auch gern in dem Tempo bzw. sogar gern noch ein wenig schneller.
Als die relevanten Code-Stände für die Auslieferung aufbereitet sind und die interne und externe Kommunikation abgeschlossen ist, gehe ich ~13:30 Uhr in die Mittagspause. Der fleißige Paul von gestern Abend hat mediterranen Nudelsalat vorbereitet. Nach 20 Minuten bin ich wieder am Platz und koordiniere die Arbeit an einem anderen Projekt mit einem Kollegen.

Im Anschluss, es ist, glaube ich, so ungefähr 14:30 Uhr, sichte ich die Code-Anpassungen meiner Kollegen für die heutige Code-Auslieferung, bespreche noch offene Aufgaben mit dem Team, halte wegen eines unvorhergesehenen Fehlers Rücksprache mit meiner Teamleiterin, dem Kunden und zwei Entwicklerkollegen und drücke dabei ein bisschen aufs Gaspedal, denn bevor ich demnächst zur Kita aufbrechen muss, brauchen wir noch die Fehlerbehebung des unvorhergesehenen Fehlers. Drei Minuten vor Aufbruch kommt 16:15 Uhr die Rückmeldung, dass alles gut aussieht.
Mittendrin schreibt Jott noch per WhatsApp, dass G. Fieber hat (38,7°C) und ansonsten aber recht fit ist, ich google was man bei einem dreieinhalb Monate alten Säugling am sinnvollsten tut und stimme dann unter ignorieren der „Gehen Sie bei mehr als 38,5°C Fieber zum Arzt!“-Artikel Jott zu, dass wir erstmal abwarten-am morgigen Donnerstag haben die Zwillinge nämlich eh einen Arzt-Termin, die U4 findet statt.

Die Nachricht, dass der unvorhergesehene Fehler behoben wurde, höre ich nur noch mit halben Ohr, denn ich verlasse bereits fluchtartig den Raum- 16:30 Uhr beginnt der Elternabend für M.s KiTa-Gruppe. Aus diesem Grund organisierte ich im Vorfeld auch, dass M. von meiner Mama abgeholt wird- da der Elternabend mindestens eine Stunde gehen wird, wäre er ansonsten frühestens 18:30 Uhr zu Hause und das ist viel zu spät.

Auf dem Elternabend wird viel Organisatorisches besprochen, es werden Rückfragen der Eltern geklärt, die KiTa-Leitung gesteht ein, dass ein massives Personalproblem vorliegt (es fehlen zwei Vollzeit-Erzieher:innen, der Krankenstand ist hoch und die Oster-Urlaubs-Saison steht vor der Tür) und es sogar einen Aufnahmestopp für Geschwisterkinder gibt. Ja mei, da haben wir zum richtigen Zeitpunkt die KiTa gewechselt.

18:15 Uhr befinde ich mich seit drei Minuten auf dem Heimweg. Ich flitze zum S-Bahnhof Friedrichstraße und freue mich, auf der Rückfahrt keine Bagger angucken zu müssen, sondern die letzten zwei Wochen von Herrn Giardinos Kur im Schwarzwald nachlesen zu können. Ich würde das auch gern machen, gern auch unter dem Fitness-Aspekt. Aber ach…

So kurz nach Sieme (feinster Dialekt!) bin ich zu Hause, schlinge drei, vier Happen Nudelsalat in mich rein, stecke dem „Mehr mehr!“ befehlenden M. drei, vier Nudeln in den Mund und übernehme die Trage mitsamt der kranken G. von Jott. Zum Abend stieg das Fieber, sank aber nach einem Paracetamol-Zäpfchen. Nun schläft G. jedenfalls in der Trage. Während Jott M. zu Bett bringt, räume ich die Küche auf, bereite Flaschen für die Nacht und den morgigen Tag vor, öffne diverse Päckchen und esse ein paar Gramm der heute gelieferten 1,2 Kilo Schokolade. 21 Uhr bin ich fertig, und als ob sie das geahnt hat kommt Jott aus dem Kinderzimmer- nur um kurz darauf im Elternschlafzimmer zu verschwinden; in Anbetracht von Schub-Kind (J.), Fieber-Kind (G.) und Schlecht-Schlaf-Kind (M.) ist frühes Schlafen gehen angebracht.

Das nahm ich mir auch vor, versagte aber kläglich.

21:20 Uhr beginne ich mit der Tages-Rekapitulation, und da es nun 22:20 Uhr ist und ich nur noch Zähneputzen und mich bettfertig machen muss, werde ich so gegen 22:30 Uhr im Bett liegen.

Was schön war: Der tempo- und abwechslungsreiche Vormittag im Büro.

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WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 5.3.2017 – WMDEDGT 3/17 – Wochenende in Bildern

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 04./05. März 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

M. hat heute seinen ersten 3-Wort-Satz gesagt: „Anderer Fuß auch?“- er wollte einen zweiten Schuh angezogen bekommen haben. Generell macht seine sprachliche Entwicklung gerade Quantensprünge, er spricht uns inzwischen sogut wie alles nach, merkt sich das meiste und baut es in sein Spiel und in Gespräche ein.

Aber zum WmDedgT-Teil.

Kurz nach Sieben gings raus aus den Federn, da schlich Jott ins Kinderzimmer und suchte Klamotten für die Zwillinge. Drei Minuten später setzte sich M. im Bett auf, rieb sich die Augen und sagte „Auch?“. Keine Ahnung, was „auch“, aber da war er wach.
Kurz vor Acht kam Jott vom Bäcker zurück, wir frühstückten und dann passierte bis zum Mittagessen gegen 12 Uhr nicht viel. Ich trug im Wechsel die Zwillinge vor mir her, spielte mit M. Duplo, rasierte und duschte mich, und pusselte in der Wohnung herum.

Nach dem Mittagessen fuhr Jott mit M. auf einen Kindergeburtstag. Jotts Mama, die Zwillinge und ich blieben zurück, vergnügten uns (naja… Die Zwillinge machten sich keine Freunde…), und nach der Nachmittagsfütterung gegen 14 Uhr ging ich mit J. und G. spazieren. Wir liefen durch die Mittelheide nach Friedrichshagen, dort die Bölschestraße runter, machten einen Zwischenstop bei Da Dalt (im Verbinden vom Angenehmen mit dem Nützlichen bin ich GROSS) und liefen weiter zum Müggelsee, wo ich ausnahmsweise keine Bratwurst aß (dabei lachten mich die Merguez-Würstchen so an…). Eigentlich wollte ich mich dort ein bisschen ans Ufer setzen, daraus wurde aber nichts. G. zappelte nämlich herum und verlangte nach geschaukelt werden. Da der Wind außerdem recht frisch war, war ich gar nicht mal sonderlich unerfreut darüber, sondern lief die Bölschestraße wieder hoch zum S-Bahnhof Friedrichshagen und fuhr mit der S-Bahn nach Hause.
Dort kam ich so gegen viertel Sechs an, Jott traf eine Viertelstunde später ein. Während Jott und ihre Mama die Zwillinge fütterten, badete ich M.. Nach Baden, Trocken föhnen und Anziehen aßen wir Abendbrot (~18:30 Uhr), schauten das aufgenommene Sandmännchen von heute, und dann schnallte ich mir G. in die Trage, räumte mit ihr vor dem Bauch die Küche auf und bereitete Flaschen für die Nacht und den Frühstückstisch für morgen früh vor.

Seit 20:30 Uhr habe ich Freizeit. Hurra! Abgesehen vom Verfassen dieses Blogbeitrags werde ich aber nicht mehr viel machen und dafür zeitig ins Bett gehen. Man weiß ja nie, wie lang die Nächte mit drei Kindern werden.

Duplo und ein Schuh.
Ein gewisser junger Herr hat beim Frühstück rumgemäkelt und kann das Mittagessen nun kaum erwarten.
Nochmal von Nahen, weils so toll ist: Schweinebraten, Honigmöhrchen mit Schalotten, Kroketten, und dazu eine Portweinsauce.
Quark-Maracuja und Joghurt-Waldbeere.
Schlafender J. vor Müggelsee. G. steckte in der Trage.
Was geben eigentlich andere Eltern ihren Kindern für das KiTa-Frühstück mit? M. bekommt ein oder mehrere Stullen mit Zeug (keine Wurst, kein Fleisch- das isst er Abends immer) drauf- heute Erdbeermarmelade und Kräuter-Frischkäse- und dazu Obst (heute: Birne) und Gemüse (Gurke, alles andere isst er bislang nicht).

Was schön war: Von Jott so supergut bekocht zu werden.

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WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 5.2.2017 – WMDEDGT 2/17 – Wochenende in Bildern

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 04./05. Februar 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Der Sonntag begann ruhig und beinahe ausgeschlafen. „Mein“ Zwilling, J., schlief nämlich (nach harten Kampf beim Einschlafen, aber immerhin) von 23:30 Uhr bis 4:30 Uhr (nicht komplett durch, er war immer mal wieder wach und verlangte nach Nuckel/ einer Streicheleinheit- aber ich musste eben nicht die Flasche geben und aufstehen) und dann nochmal von 6 Uhr bis 8 Uhr. Irre. Mittendrin sprengte er zwar eine 2er-Windel und musste neu eingekleidet werden, aber das war dann auch kein großes Problem (eher, dass sich Jott nachts beim Umziehen und Wickeln an mich heran schlich und zu Tode erschreckte- ich hüpfte gefühlt einen halben Meter durch den Raum).

Vormittags pusselten wir mit den Zwillingen in der Trage/ im Sling durch die Wohnung, fütterten Kinder und verräumten Wäsche. Nach der Mittagsfütterung lief ich mit den beiden zum Müggelsee spazieren, aß am Spreetunnel eine ausgezeichnete Bratwurst, fuhr mit der S-Bahn heim und testete den Bahnhof Köpenick auf Zwillingskinderwagen-Tauglichkeit.

Am späten Nachmittag brachten meine Eltern Herrn Schnuffke nach Hause. Als sie wieder weg fuhren, endete der ruhige Sonntag und Chaos brach aus. Binnen einer halben Stunde heulten drei Kinder gleichzeitig, J. und G. krümmten sich vor Bauchschmerzen, M. brauchte anderthalb Stunden zum Einschlafen und danach wollte J. trotz Trage ebenfalls nicht die Augen zumachen. Die letzten vier Stunden brauchten also alle aufgebauten Erholungspuffer auf und meine Nerven liegen bereits wieder blank.

Ungefähr fünf Minuten können sie so da liegen, bevor einer von beiden- oder auch beide gleichzeitig- Theater macht.
Mein guilty pleasure. In den letzten beiden Tagen vertilgte ich ungefähr eine Packung davon.
Wäscheberge. Jott legte zusammen (kein Kind vorm Bauch), ich verräumte (Kind vorm Bauch).
Friedliche G. nach dem Essen.
Die Zwillinge und der Müggelsee.
Nach der Heimkehr wachten beide zeitgleich auf und hatten Hunger. Die Wippen sind eine Zwischenstation zum Hinhalten, während die Flaschen zubereitet werden.
Käsespätzle zum Abendessen.
M., vertieft ins Spiel.

Was schön war: Meine Eltern brachten Mohnpielen mit, die ich beim Herumtragen von J. aß.

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WMDEDGT?

Journal Donnerstag, 5.1.2016 – WMDEDGT 1/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Super anstrengender Tag. Früh raus, Kinder versorgt. Dann mit Herrn Schnuffke und IHR im dichtesten Schneegestöber und über verschneite Wege zum Kinderarzt (Buggy + Bondolino, halbwegs okaye Kombi). Diagnose: Angina (Antibiotikum, schleimlösender Hustensaft) und fette Erkältung (abschwellende Nasentropfen für Säuglinge + den Hinweis, dass feuchte, kalte Luft super sei). Danach bei strahlenden Sonnenschein zurück.
Zu Hause mit der Trageberaterin gesimst und einen neuen Termin für Sonntag vereinbart- heute konnte sie nicht, weil ihr Kind in der Nacht krank wurde- und dann versucht, zusammen mit Jott den Laden zu schmeißen. Zwei müde, genervte, überforderte, körperlich teils eingeschränkte Erwachsene auf drei Kinder, von denen zweieinhalb eigentlich eine 1:1-Betreuung brauchen.

Mittags TK-Pizza, Herr Schnuffke isst von mir und Jott jeweils eine Hälfte. Zwischendurch und danach stelle ich SIE dick eingemummelt in der Kinderwagenwanne ans offene Schlafzimmerfenster, die hereinkommende Luft ist aber zu trocken und der Effekt gleich null (die Atmung wird nicht einfacher).

Nachmittags drehe ich irgendwann durch weil Herr Schnuffke super anstrengend ist, nicht macht was man sagt, sich benimmt wie die Axt im Walde und ich ihn am liebsten rausschmeißen möchte.
Gemeinsame Feststellung mit Jott, dass wir beide überfordert sind, uns das anders vorgestellt hatten und nicht wissen, wie es weitergehen können. Auch vor dem Hintergrund, dass die Krankenkasse den Antrag auf Haushaltshilfe abgelehnt hat.
Das ist das bescheuerte: Das Kind mag krank sein, ist aber nicht minder aktiv und action-bedürftig als sonst, und daher irgendwann völlig überdreht und unausgelastet.

Später am Nachmittag, als sich unsere Gemüter etwas beruhigt haben, weitere Besprechung. Wir beschließen.

Abends Herrn Schnuffke ins Bett bringen, dabei Einschlafen.

22 Uhr aufwachen, Küche aufräumen, Windeleimer leeren, Töpfchen schrubben, Wäsche wegsortieren, mich wundern wo ich kalte, feuchte Luft herkriegen soll. Nach den Hinweisen der Twitter-Timeline (DANKE!) Tücher eingeweicht und einen Topf mit heißen Wasser ans Kopfende des Bettes gestellt. Danach zu Luftbefeuchtern informiert.

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WMDEDGT?

Journal Montag, 5.12.2016 – WMDEDGT 12/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Was für ein Tag… Aber fangen wir mal von vorne an.

Kurz nach Mitternacht mache ich es mir im Wohnzimmer bequem. Nicht etwa, weil Herr Schnuffke wach geworden ist, nein. Stattdessen kann ich nicht schlafen, weil Jott alle drei Minuten hustet. Und das, seitdem wir ins Bett gegangen sind- also kurz vor 23 Uhr.
Im Wohnzimmer ist es ruhiger, ich schlafe ein… und werde halb Drei von Herrn Schnuffke geweckt, der in seinem Bett sitzt und weint. Nachdem ich- reichlich desorientiert und nur zu einem Viertel wach- ihn zu mir geholt habe, hat er Probleme beim Einschlafen und möchte sich am liebsten in an unter auf mir verkriechen. So kann keiner von uns schlafen. Zum Glück hört diese Phase heute Nacht recht fix auf, gegen drei Uhr sind wir beide wieder eingeschlafen.

Eine erholsame Nacht ist aber anders, und als der Wecker halb Sechs klingelt, fühle ich mich ziemlich gerädert. Die nicht richtig heiß werdende Dusche tut das ihrige, um den Morgen perfekt starten zu lassen.
Danach kommt ein kleiner Lichtblick: Während Jott ebenfalls duscht- sie muss heute auch früh das Haus verlassen, weil sie zur Geburtsplanung nach Tempelhof muss-, wecke ich ganz langsam und vorsichtig Herrn Schnuffke: Mit Kitzelnn, anprustern, ins Ohr flüstern. Das findet er lustig und schlägt irgendwann lachend die Augen auf.

Nach einem schnellen Frühstück laufen Herr Schnuffke und ich gegen Viertel Acht zum Bahnhof Köpenick, von wo der Schienenersatzverkehr startet. Der Bus füllt sich recht fix, wir bekommen trotzdem noch unseren Wunschplatz in der Busmitte, wo die Kinderwägen und Rollstuhlfahrer einen reservierten Bereich haben.
Tjo, und dann beginnt das Drama. Offenbar sind nämlich 90% der S3-Pendler aufs Auto umgestiegen, der Bus kommt nicht vorwärts. Nach 40 Minuten haben wir gerade mal bis Karlshorst geschafft- das ist die Hälfte der Strecke. Zum Glück ist Herr Schnuffke entspannt, wir spielen, gucken Bücher an, schneiden Grimassen und irgendwann döst er auch ein bisschen.
Der Bus kommt nach Karlshorst noch schlechter voran. Die Rummelsburger Landstraße/ Köpenicker Chausee- eine der Haupteinfallstraßen von Köpenick nach Mitte- ist wegen diverser Bauarbeiten zum Großteil nur einspurig befahrbar, und zusätzlich sind eben mehr Autos als sonst auf der Straße. Auf Höhe des Heizkraftwerkes Klingenberg- bis Ostkreuz fehlt noch ungefähr ein Drittel des Weges- bietet der Busfahrer resigniert an, die Türen zu öffnen um mutigen Passagieren die Chance zu geben, zu Fuß ihr Glück zu versuchen. Ich zögere nicht und verlasse den Bus, Herr Schnuffke kommt auch mit (er hat auch keine Wahl, ich trage den Buggy). Die zweieinhalb Kilometer bis Ostkreuz schaffen wir in gut 20 Minuten, auf dem Weg überholen wir zu Fuß (!) mehrere SEV-Busse und unzählige Autos.
Vom Ostkreuz aus geht es dank fahrender Stadtbahn zügig weiter zur Friedrichstraße. Halb Zehn marschiert Herr Schnuffke mit seiner Brotdose in der Hand in seinen Gruppenraum in der KiTa, ich laufe danach fix ins Büro und komme dreiviertel Zehn an. Der KiTa- und Arbeitsweg hat sich also von ungefähr anderthalb Stunden auf locker zweieinhalb Stunden vermehrt. Das schlaucht.

Im Büro nehme ich pünktlich 10 Uhr am täglichen Statusmeeting meines Teams teil, danach frühstücke ich beim Prüfen von Mails und Chats. Endlich was in den Magen! Endlich Kaffee! Zwischendurch teste ich mein neues Headset und bin zufrieden: Es sitzt halbwegs gut, die Klangqualität ist okay, von daher passt das.
Dreiviertel Elf ruft mich Jott an und erzählt von ihrem Geburtsplanungstermin im Krankenhaus. Danach weiß ich mehr und freue mich.

Bis ~14:15 Uhr erledige ich organisatorisches, hole meine Zeiterfassung für den November nach (zum Glück muss ich nur die erfassten Zeiten von einem Tool ins andere eintragen, selbst das ist schon eine Herausforderung… Ich will gar nicht dran denken, was wäre wenn ich keine Zeiten erfasst hätte und das reproduzieren müsste), dann ist Mittagessen angesagt. Nach der Pause helfe ich einem Kollegen beim Lösen eines Darstellungsfehlers auf einer Website- bzw. sage ich ihm, was meiner Meinung nach das Problem verursachen könnte, und er gibt daraufhin einem Ansprechpartner beim Kunden Feedback (es ist kompliziert). Danach bereite ich bis zum Feierabend vom Kunden eingestellte Tickets in unserem Ticketerfassungssystem auf, um sie am Mittwoch morgen mit einem Kollegen sichten und die Bearbeitungszeit- und das Bearbeitungsbudget einschätzen zu können.

Gegen 16:15 Uhr verlasse ich das Büro, laufe zur KiTa und freue mich auf dem Weg dorthin über den Anblick des Weihnachtsmarktes auf dem Gendarmenmarkt in der Abenddämmerung. Das sieht teilweise schon arg kitschig aus- aber doch schön.
Halb Fünf schlage ich in der KiTa auf, hole Herrn Schnuffke ab und mache mich mit ihm auf den Heimweg. Im Büro habe ich mir zwar mehrere Alternativrouten angeguckt, entscheide mich aber dann, dem S3-SEV noch eine Chance zu geben. Vielleicht läufts ja am Abend besser?
Am Bahnhof Friedrichstraße müssen wir eine ganze Weile auf unsere Bahn warten, als sie ankommt schaffen wir es vor lauter Menschen gerade so einen halbwegs okayen Platz zu bekommen. Herr Schnuffke schlägt sich wieder wunderbar und lässt sich von der Enge und den vielen Menschen nicht irritieren.
Am Ostkreuz finden wir schnell die Haltestelle der SEV-Busse. Nach einer Wartezeit von ziemlich genau einer Minute kommt der Bus, wir können einsteigen. Das lässt sich gut an! Auch die Strecke ist nicht so verstopft wie am Morgen. Leider dauert die Busfahrt trotzdem ziemlich lange, wir brauchen ungefähr 50 Minuten vom Ostkreuz bis Köpenick (zum Vergleich: Die selbe Strecke dauert mit der S-Bahn 15 Minuten).
Kurz nach 18 Uhr kommen wir endlich am Bahnhof Köpenick an. Nach einem kurzen Abstecher ins Forum Köpenick- ich muss dem Nikolaus unter die Arme greifen, sein Knecht Ruprecht ist wohl krank geworden- kommen Herr Schnuffke und ich ~18:45 Uhr endlich zu Hause an. Jott hat, toll wie sie ist, bereits das Abendessen vorbereitet. Wir müssen uns nur noch an den gedeckten Tisch setzen.

Nach dem Abendessen- Herr Schnuffke verschmäht seine Stullen und isst lieber bei mir mit- waschen Herr Schnuffke und ich seine Hände und seinen Mund, putzen die Zähne und ziehen ihm anschließend den Schlafanzug an. Anschließend gucken wir die heutige Folge vom Sandmännchen, die Jott aufgezeichnet hat. Danach bringt Jott Herrn Schnuffke ins Bett. Ich ignoriere alle ToDos für den Abend und spiele am Computer, das habe ich mir heute verdient. Danach schreibe ich diesen Blogbeitrag, und jetzt- 21:44 Uhr- gehe ich ins Bett.

Morgen werden wir uns von den Straßen fern halten und die Straßenbahn nutzen. Die sollte nicht im Stau stecken bleiben.

Was schön war: Ganz viel mit Herrn Schnuffke in Bussen und Bahnen herumalbern. Man muss sich ja beschäftigen.

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WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 5.11.2016 – WMDEDGT 11/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Ein kindfreies Wochenende, das bedeutet zwei unterbrechungsfreie Nächte und Ausschlafen. In meinem Fall bis ~9 Uhr, Jott ist schon früher wach. Der zusätzliche Schlaf tat gut und war dringend nötig, gestern Abend fühlte ich mich etwas sehr unwohl ob der aufkommenden Erkältung, das ist heute morgen besser.
Vitaminbombe
Zur Feier des Tages haben wir Lebensmittel bestellt, der Rewe-Liefermensch kommt noch vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück wasche ich also erstmal diverses Obst und sortiere es weg. Wobei „wegsortieren“ reichlich euphemistisch ist, ich packe es aufs Fensterbrett und hoffe, dass Herr Schnuffke nach Rückkehr nicht sofort alles runterreißt.

Kaffee
Außerdem reinige ich die Kaffeemühle und befülle sie mit neuen Kaffee. Der wurde gestern geliefert, und weil Jott ihn in Empfang nahm, steht in der Sendungsverfolgung „Ihr Paket liegt bei Ihrer Nachbarin Jott“. So schnell kanns gehen- gerade noch verheiratet, und dann nur noch Nachbarn.
Auf den Kaffee freue ich mich jedenfalls, morgen wird er ausprobiert.

Apfel-Zimt-Schnecken
Als diverser Kleinkram in Küche und Wohnung erledigt ist, backen Jott und ich Apfel-Zimtschnecken. Morgen habe ich zur Babyparty eingeladen, die Schnecken sind eine von drei geplanten Leckereien.

H&M
Danach legen wir kurz die Füße hoch. Ich könnt‘ jetzt ein Mittagschläfchen einlegen, aber das kollidiert mit unseren Rausgeh-Plänen. Also reiße ich mich hoch, treibe ein bisschen Jott an und kurz darauf laufen wir Hand in Hand und Bauch neben Bauch ins Forum Köpenick. Bei H&M kaufe ich mir eine zweite Jeans und beim Fleischer Hackepeter für das Wochenendessen.

Fotobücher
Auf dem Rückweg holen wir bei DM Fotobücher ab. Eigentlich war nur ein Exemplar geplant, das meine Eltern als Dankeschön für das Wohnungshüten während unseres Dänemark-Urlaubs bekommen sollten, aber Jotts Mama hat sich auch eines gewünscht und ein Fotobuch brauchen wir natürlich auch für uns.
Die Qualität des Drucks und des gesamten Buches ist echt gut, ich bin positiv beeindruckt- andererseits sollte das bei knapp 30 Euro schon so sein.

Schmorkohl
Wieder zurück zu Hause, legt Jott erstmal die Füße hoch. Sie ist geschafft, mit zunehmender Länge der Schwangerschaft werden selbst solche kleinen Ausflüge immer beschwerlicher.
Ich räume derweil die Küche vom Backen auf und bereite das Abendessen vor- es gibt Schmorkohl.

Den Abend verbringen wir auf der Couch und gucken Drachenzähmen leicht gemacht 2.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Seit dem 1.11.2016 ist der Kältebus der Berliner Stadtmission wieder im Einsatz. Unter der Nummer 0178/523 58-38 ist er erreichbar.

Köpenicker Flüchtlingshilfe: Wie der Türöffner e.V. den Flüchtling Suleiman Ibrahim in Lohn und Brot brachte und ihm zu einem neuen Leben verhalf.

Pixar hat einen neuen, sehr niedlichen Kurzfilm veröffentlicht: Piper.

Was schön war: Lange und ruhig schlafen.