Die Zwillinge sind immer noch verschnupft und anstrengend, ich verbrachte den Tag meist tragend. M. muss dringend wieder in die KiTa, damit er ausgelastet ist. Unser Vermieter will vor Gericht eine Mieterhöhung durchsetzen, ich muss also am Montag mit der Rechtsschutzversicherung telefonieren. Drei Stunden schönstes Frühlingswetter genossen. Sehr oft zwei Kinder gleichzeitig getragen- und nicht immer nur die kleinen, leichten Zwillinge… Das erste Eis der Saison gegessen. Abends kurzzeitig Zeit zum Computerspielen gehabt.
–
Hat Jott nicht wunderbäre Babyklamotten besorgt?Satte, trockene und zufriedene Babys können ruhig ein bisschen Schlafen. Und wenn sie nicht wollen, dann muss Papa mit der Trage ran. Kurz nach diesem Foto wollte ich J. ins Bett legen, das scheiterte leider.Während die Zwillinge ihre Vormittagsflasche bekommen, darf M. Dr. Brumm gucken. Eine sehr angenehme Buch-Umsetzung, im Endeffekt werden nur die Buchseiten gezeigt und ein Erzähler erzählt die Geschichte.Während Jott, ihre Mama und die Zwillinge unterwegs sind, spielen M. und ich. Hier versteckt er sich hinter dem Vorhang…… und hier hat er einen Heidenspaß, in meinen Schuhen durch die Wohnung zu laufen. Kinder ¯\_(ツ)_/¯Die Post war da und bringt uns einen Brief vom Amtsgericht Köpenick. Unser Vermieter möchte vor Gericht eine Mieterhöhung durchsetzen.Einer der Gründe für die höhere Miete soll der „liebevoll angelegte und gepflegte Spielplatz“ sein. Doof nur: Das ist alles unser Kram. Bank, Rutschdino, Spielsachen… Alles zusammen mit den Nachbarn von oben angeschafft.Auf den Schreck- und weil ich das schöne Wetter genießen möchte- gehts eine Runde spazieren mit den Zwillingen. Während J. recht fix im Wagen einschläft, gelingt das G. nicht. Als sie übermüdet zu weinen beginnt, wird sie in die Trage gesteckt. Kurz darauf meckert auch J. herum und möchte getragen werden. Schlussendlich trage ich G. in der Trage, J. auf dem Arm, während in den Babywannen im Wagen nur noch meine Jacke liegt.Ich treffe den Rest der Familie bei Da Dalt in der Bölschestraße. Mit einem Eis in der Hand laufen wir zum Müggelsee, wo M. Enten, Schwänen und Blässhühnern zuschaut und ein wenig herumrennt.Wir kommen rechtzeitig zur Abendflasche der Zwillinge wieder nach Hause. G. ist davon aber noch unbeeindruckt, sie hat die letzten zwei Stunden in der Trage vor meinem Bauch verbracht und wird selbst beim Herausnehmen aus der Trage und beim Ausziehen nicht wach.
Hallo hallo,
Ich bin eine derjenigen, die seit euren beiden Zwillingen (ich habe übrigens allen drei Kindern Namen gegeben, weil ich keine einzelnen Buchstaben lesen möchte – ich hoffe, das ist in Ordnung für Sie) deinen Blog liest. Es ist ein liebgewonnenes Ritual geworden, abends noch nachzulesen, was bei Ihnen los war. Und neben all dem Respekt, den ich für Sie und Jott und das, was Sie leisten, empfinde, rege ich mich gerade gehörig über Ihren Vermieter auf. (Vielleicht kann ich Ihnen ein bisschen Aufregen abnehmen, das strengt ja bekanntlich sehr an.) Da, wo ich herkomme, sagt man zu so jemandem „Drecksspatz“. Zu anderen Ausdrücken möchte ich mich gerade nicht hinreißen lassen. Das kann doch nicht wahr sein! Ich hoffe, die Rechtsschutzversicherung tut ihren Dienst.
Viele herzliche Grüße, Mara G.
Hallo & herzlich willkommen Mara G.! Tja, unsere Vermieterin… Ich sag da nicht viel zu, außer, dass wir nicht begeistert sind. Mal gucken, was aus der Geschichte wird.
2 Antworten auf „Journal Samstag, 4.3.2017“
Hallo hallo,
Ich bin eine derjenigen, die seit euren beiden Zwillingen (ich habe übrigens allen drei Kindern Namen gegeben, weil ich keine einzelnen Buchstaben lesen möchte – ich hoffe, das ist in Ordnung für Sie) deinen Blog liest. Es ist ein liebgewonnenes Ritual geworden, abends noch nachzulesen, was bei Ihnen los war. Und neben all dem Respekt, den ich für Sie und Jott und das, was Sie leisten, empfinde, rege ich mich gerade gehörig über Ihren Vermieter auf. (Vielleicht kann ich Ihnen ein bisschen Aufregen abnehmen, das strengt ja bekanntlich sehr an.) Da, wo ich herkomme, sagt man zu so jemandem „Drecksspatz“. Zu anderen Ausdrücken möchte ich mich gerade nicht hinreißen lassen. Das kann doch nicht wahr sein! Ich hoffe, die Rechtsschutzversicherung tut ihren Dienst.
Viele herzliche Grüße, Mara G.
Hallo & herzlich willkommen Mara G.! Tja, unsere Vermieterin… Ich sag da nicht viel zu, außer, dass wir nicht begeistert sind. Mal gucken, was aus der Geschichte wird.