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Journal Samstag, 28.10.2017

Halb Fünf. G bekommt eine Flasche. Beim Ablegen von ihr quietscht und schnauft J wie ein kleiner lustiger Igel und steckt den Kopf hoch. So’n Mist, denke ich mir noch, das wars dann wohl. Mit J auf dem Arm schleiche ich aus dem Kinderzimmer- G schläft bereits wieder-, laufe ins Wohnzimmer, lege J aufs Stillkissen im Laufgitter und tapper ins Schlafzimmer rüber, um Babyphone, Smartphone und eine Decke zu holen. Als ich wieder im Wohnzimmer bin, hat sich J ins Stillkissen eingearbeitet- und ist gerade dabei einzuschlafen…

Ich konnte mich dann tatsächlich auf die Couch legen und bis Viertel Sieben schlafen. Toll ^_^

Ich schreib das ja immer, wenn M bei meinen Eltern ist, aber es stimmt halt auch: Nur mit den Zwillingen ist das Leben recht einfach und entspannt (mit M allein wäre es vermutlich genauso, das Problem sind ja derzeit noch die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder- aber das legt sich ja auch irgendwann). Jott und ich konnten heute ein bisschen verschnaufen, auf der Couch sitzen, uns unterhalten, gemeinsam Kuchen essen und Kaffee trinken. Das war toll.

Irgendwas stimmt mit Hasi G nicht. Keine Ahnung, ob es wirklich die Zähne sind, aber sie isst teilweise wenig bis gar nicht und schläft seit Tagen Abends furchtbar schlecht ein. Das läuft so: Ich leg sie hin, sie schnuffelt weg, und wacht drei Minuten später weinend auf. Das Spiel lässt sich beliebig lange wiederholen, immer mit dem selben Ergebnis. Es hilft auch nicht, sie auf dem Arm einschlafen zu lassen, dann wacht sie kurz nach Ablegen auch wieder auf.
Wir behelfen uns mit Nurofen-Saft: Wenn wir ihr den verabreichen, schläft sie bald darauf ruhig ein und auch die Nacht durch. Sie scheint also Schmerzen zu haben/ irgendwas verursacht ihr Unbehagen.

Wir beobachten das jetzt noch einen Tag, und wenn es morgen wieder so abläuft und wir weiterhin nicht entdecken können, ob es wirklich an den Zähnen liegt, gehe ich Montag zum Kinderarzt- es kann dann sicherlich nicht schaden, auszuschließen das es nichts ernstes ist.

Unser Magen-Darm-Abenteuer der letzten beiden Wochen scheint vom Norovirus ausgelöst worden zu sein.

Beeindruckende Bilder vom Schafherden-Berg-Abtrieb aus Georgien.

Eine zusammenfassende Einordnung zur Gefährlichkeit von Glyphosat.

Was schön war: Mit Jott bei Kaffee und Kuchen in aller Ruhe Zukunftspläne schmieden.

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Journal Freitag, 27.10.2017

Große Freude: Die Straßenbahnen fahren wieder planmäßig durch die Bölschestraße. M und ich können morgens nun mit zwei unterschiedlichen Linien fahren und sind somit etwas flexibler, was den KiTa-Weg anbelangt.

J ist seit zwei Tagen erstaunlich gut gelaunt. Ich weiß nicht, woran es liegt, begrüße es aber sehr.

Großer brain fuck im Büro. Bei der Besprechung von neuen Anforderungen für eine bestimmte Funktion innerhalb eines Webprojekts fiel im Gespräch mit der Kundin und mit Kollegen auf, dass sowohl Erwartungshaltungen als auch Entwicklungsstände als auch Funktionsumfänge sehr unterschiedlich sind und das derzeit niemand zu 100% weiß, was wie gemacht werden soll.
Wir müssen also einen (oder mehrere) Schritte zurück gehen und erstmal ausdefinieren, was das Zielbild ist, was die Erwartungshaltung an die aktuelle Umsetzung der entsprechenden Funktion ist, inwieweit Umsetzung und Erwartungshaltung auseinandergehen, wie wir unter Berücksichtigung des Zielbildes den Umsetzungsstand auf Linie mit der Erwartungshaltung bringen, und und und. Das wird sehr spannend, wenn ich das in der kommenden Woche den jeweiligen Ansprechpartnern vorstelle.

Ansonsten verspricht die kommende Woche recht ruhig zu werden: Montag ist Brückentag, Dienstag Feiertag, Mittwoch Feiertag bei unseren Kunden (alle im süd- und südwestdeutschen Raum), und dann haben auch noch mehrere Ansprechpartner die komplette Woche Urlaub…

Das ist aber ganz gut, so kann ich ein bisschen Organisationskram und liegen gebliebene ToDos abarbeiten.

Was schön war: Im Wissen, dass M von meiner Mama abgeholt wird, ganz ohne Zeitdruck fertig arbeiten und entspannt nach Hause fahren.

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Journal Donnerstag, 26.10.2017

Morgens komplett verschlafen. Halb 5 musste ich noch ins Kinderzimmer, J einen Nuckel reindrücken, und dachte mir schon „Na gut, noch ’ne halbe Stunde drusseln und dann aufstehen“, aber als 5 Uhr der Wecker klingelte, muss ich ihn im Halb-Dreiviertel-Ganz-Schlaf ausgeschaltet haben. Ich habe keinerlei Erinnerung daran… Überraschenderweise wachten die Zwillinge heute auch erst gegen Viertel 7 auf, bis dahin schlief auch ich.
Jott sei Dank (und weil ich 80% der Sachen, die ich morgens so mache, nicht machte und sie Jott überließ) kamen M und ich trotzdem pünktlich los.

Im Büro heute ein offizielles Feedbackgespräch mit der Personalstelle. Kurz gesagt sind alle zufrieden, es gibt minimales Verbesserungspotential und wir sind uns einig, dass der für mich vorgezeichnete Weg hin zum technischen Projektleiter ’ne gute Sache und auch umsetzbar ist.

Meinen Wunsch nach ~2 Tagen Home Office die Woche sobald die Zwillinge in der KiTa sind konnte ich heute auch platzieren, das wird jetzt ein bisschen seine Kreise ziehen. Mal gucken was rauskommt, wir werden uns dazu nochmal unterhalten.

Die beiden städtischen Wohnungsbaugesellschaften, bei denen wir uns für Wohnungen beworben haben, lassen tatsächlich nur Bewerbungen für Wohnungen zu, wenn die Miete maximal 30% vom Nettoeinkommen beträgt. Eine der schöneren 4-Zimmer-Wohnungen kostet ~1500 Euro warm, unser gemeinsamer Nettoverdienst (OHNE Kindergeld, diese 587 Euro im Monat werden nicht hinzugerechnet…) müsste für diese Wohnung demnach bei ~4500 Euro liegen.

Die haben den Schuss offenbar nicht gehört. Oder wollen offenbar nur Besserverdiener als Mieter ihrer größeren Wohnungen haben.

Feine Sahne Fischfilet bringen Mitte Januar 2018 ein neues Album raus- yay! Ich bin gespannt auf die hoffentlich davor rauskommende erste Single-Auskopplung und natürlich das Album.

Der Tagesspiegel über das Leben dreier U-Bahn-Schnorrer.

Ein deutlich schöneres Ende für den Erlkönig.

Was schön war: Mit J und G beim abendlichen Umkleiden rumalbern.

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Journal Mittwoch, 25.10.2017

22:33 Uhr. Home Office fertig, Haushalt fertig, FREIZ…zZz.

Der Kaufland-Lieferservice hat aktuell eine Neukunden-Aktion, die dazu führt das gute Lieferslots (soll heißen: Zwei-Stunden-Zeitfenster zu okayen Zeiten) sehr fix weg sind und wir da öfter in die Röhre gucken. Normalerweise machen wir nämlich Dienstag oder Mittwoch Abend die Bestellung fertig und lassen zu Freitag/ Samstag liefern. Das ging jetzt ein paar Mal nicht, was uns etwas ärgerte. Vor kurzem hatte ich aber einen Geistesblitz: Man kann ja bei Kaufland die Bestellungen nachträglich anpassen… Was machen wir also? Wir bestellen einfach wesentlich früher die Basics, reservieren uns einen guten Lieferslot und passen im Laufe der Woche die Bestellung nachträglich an. Ich .

Ich komme in die Eltern-Hölle- ich habe das Sch-Wort vor einer Gruppe von Kindern (und einer Mama und einer Erzieherin..) im Kindergarten genutzt…

Als ich neulich M aus der KiTa abholte, zeigte der mir stolz seinen Schatz: Einen Löffel, den er beim Buddeln gefunden hatte. Recht fix standen dann auch ein paar ältere Kinder dabei, die mit dem Löffel spielen wollten- sehr zum Unwillen von M, der nicht teilen wollte. Und da ich den Standpunkt vertrete, dass er, wenn er sein aktives Spielzeug (also den Löffel) nicht teilen möchte, das auch nicht muss, teilten wir das den älteren Kindern auch mit. Ein deutlich größeres Mädchen allerdings fand das wohl irgendwie doof und machte sich dran, ihm den Löffel zu entreißen- meinem kleinen Baby sein heißgeliebtes Spielzeug! Das ging ja so nicht, und weil ich an dem Tag eh irgendwie angenervt war, gabs dann auch einen Anranzer. In etwa so „Ey, M will nicht teilen, Du hast auch nicht gefragt, und einfach wegnehmen ist sch…!“. Da hat sie erstmal verdattert aus der Wäsche geguckt. Und die Mama und die Erzieherin schauten mich leicht tadelnd an…

Naja. Ich tröste mich damit, dass die Kinder in dem Alter sowieso schon ganz andere Wörter kennen und benutzen.

G zahnt schon wieder. Ich sehs kommen, zum ersten Geburtstag hat sie ein fast vollständiges Gebiss und J muss immer noch auf der Felge kauen.

Was schön war: Gutes, nein, sogar sehr gutes Feedback von meiner Teamleiterin zu dem Projekt bekommen, auf dem ich als Projektleiter gearbeitet habe. Sinngemäß so „Das war eines der ganz wenigen Projekte in der letzten Zeit, um die ich mir GAR KEINE Sorgen gemacht habe, ich wusste ja das Du das machst.“

Ging runter wie Öl.

Direkt danach haben wir besprochen, dass wir das ausbauen. Mehr Projektleiterkram und damit auch Einblicke in neue Tools, Budget- und Kostenplanung, Staffing… Das wird richtig doll spannend.

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Journal Dienstag, 24.10.2017

Tag 2 im Normalbetrieb. Soll heißen: M ging in die KiTa, ich ins Büro, Jott betreute tagsüber die Zwillinge, und dabei blieb es auch den Tag über.

Angeregt durch die Kommentare lasse ich seit gestern Smartphone und Laptop während der Bahnfahrten in der Tasche und lese stattdessen. Das habe ich ohne zu übertreiben seit Ewigkeiten nicht gemacht, und bereits am zweiten Tag merke ich wie schön es ist. Zwei Mal ~25 Minuten me time quasi.

Bislang zeigt mir mein Online Banking lediglich die abgehobenen 50 Euro vom Samstag an und keine Rückbuchung. Ich muss dann wohl morgen mal mit der Bank telefonieren.

M und die Zwillinge miteinander interagieren zu sehen ist toll. Bevorzugt wetzen sie alle drei durch den Flur, überholen sich gegenseitig und lachen sich dabei schlapp. Und wenn M nach Hause kommt, läuft er zuerst durch die Wohnung, sucht seine Geschwister, und wenn er sie findet sagt er sowas wie „Ach hier seid ihr, ich hab euch gesucht!“. Das ist sehr, sehr putzig.

Es ist allerdings nicht alles Gold: M orientiert sich etwas sehr stark an den Babys und imitiert ihr Verhalten/ verhält sich wie sie. Vermutlich hofft er, so mehr Aufmerksamkeit von uns zu bekommen. Alle Beteuerungen von uns, dass wir ihn als kleinen großen Jungen viel lieber haben als als Baby, helfen bislang nicht.

Ich freu mich sehr aufs Wochenende. Das wird M nämlich mal wieder bei seinen Großeltern verbringen und Jott und mir Gelegenheit geben, etwas zu verschnaufen.

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Journal Montag, 23.10.2017

Heute nichts erlebt. Auch schön.

Morgen mach ich mir über den Tag Notizen, dann gibts BESTIMMT mehr zu erzählen.

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Journal Sonntag, 22.10.2017

Wieder ein Tag überstanden. Nicht unbedingt schön, aber darum gehts ja gerade nicht.

Nächste Woche wird die Uhr eine Stunde zurück gestellt. Ich freue mich sehr, heißt das doch, dass J nicht zwischen 4:30 Uhr und 5 Uhr wach wird, sondern eben eine Stunde „früher“…

G verschmäht nach zwei Tagen Stulle zum Abendbrot jeglichen Brei und isst ausschließlich Brot mit Belag. J können wir noch Brei geben, aber sobald er G Stulle essen sieht, will er auch. So schnell kanns dann gehen.

M ist fit für die KiTa. Sein Stuhl hat sich zwar noch nicht 100%ig normalisiert, aber es ist kein Durchfall mehr- und das ist ja alles, was zählt… Hoffentlich machen seine Betreuerinnen keinen Stress. Und hoffentlich ist die Magen-Darm-Geschichte in der KiTa auch rum, einen Rückfall brauchen wir nicht.

Ich freue mich sehr aufs Büro morgen. Wenn mich jemand fragt, ob ich die freie Zeit- ich hatte ja anfangs Urlaub, um Jott zu pflegen- genossen habe, kann ich allerdings nicht für Gewaltfreiheit garantieren.

Mir sind gestern beim Geld abheben 50 Euro abhanden gekommen. Als ich am Geldautomaten stand und meine Karte rauszog sprach mich eine ältere Frau an, ob ich ihr helfen könne, Briefmarken am Automaten zu bekommen. Vor lauter Hilfsbereitschaft muss ich wohl vergessen haben, die Scheine einzustecken… Ich ärgere mich sehr über mich- das war (fast) das letzte Geld für diesen Monat, auf Grund der Elternzeit fiel das Gehalt für September ja nicht so üppig aus.

Danke für die vielen lieben Kommentare und Nachrichten.

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Journal Samstag, 21.10.2017

Update Magen-Darm: In den Kindermägen rumort es noch etwas, aber das schlimmste scheint überstanden. Ich hoffe inständig, dass es für Ms KiTa ausreicht.
Leider hat sich Jotts Mama angesteckt und liegt flach. Sie trägt es mit Fassung, sie hatte sich das schon so gedacht als sie zu uns kam.

Sobald hier wieder mal jemand Magen-Darm-Symptome hat, wird das Notfallprotokoll MD geschaltet: DESINFEKTION! SCHONKOST FÜR ALLE! ABSTAND ZUM SYMPTOMTRÄGER!

Vielleicht können wir ja so eine Ausbreitung verhindern.

Ist natürlich völliger Blödsinn mit drei Minis, die noch nicht verstehen das sie beim Nuckeltausch munter Viren und Bakterien weiterreichen.

Vormittags M auf dem Spielplatz müde gespielt, Nachmittags die Zwillinge durch die Gegend gefahren. Dabei festgestellt, dass der Kinderwagen einen Platten hat. Yay. Es sind diese Kleinigkeiten, die so unglaublich nerven und das Gefühl geben, dass ständig irgendwas ist und das nichts glatt läuft.

Unglaublich müde. Die letzten Tage haben gezeigt: Wenn ich gegen 21 Uhr ins Bett gehe, um 5 Uhr aufstehe und tagsüber noch ein zweistündiges Mittagsschläfchen halte, fühle ich mich ausgeruht. Offenbar habe ich den Schlafbedarf eines Grundschülers.

Die Zwillinge verschmähen momentan ihre gewohnte Kost, spachteln aber Abends jeder zwei bis drei Scheiben Buttertoast mit Leberwurst weg (hat Jotts Mama probiert; die Zwillinge essen mittlerweile bei ihr recht manierlich).

Komische Kinder.

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Journal Donnerstag, 19.10.2017

Bis auf G (die steckt noch mitten drin) sind wir alle auf dem aufsteigenden Ast. Jott hatte zwar am Nachmittag nochmal einen Kreislauf-Durchhänger, aber ein bisschen frische Luft schien da geholfen zu haben.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sehr so ein Magen-Darm-Infekt reinhaut- ich fühlte mich heute den Großteil des Tages immer noch wie durchgekaut & ausgespuckt. Nach einem sehr langen Mittagsschlaf mit M gings aber einigermaßen.

Dank Krankschreibung gehts erst am Montag zurück ins Büro. Schlecht für die Arbeit, aber ganz gut für uns, glaub ich.

Um den Krach von drei Kindern, vor allem aber Js permanentes penetrantes Geningel, zu überstehen, habe ich mir Lärmschutzkopfhörer bestellt. Die dämmen ordentlich was weg! Und in Verbindung mit Ohropax kommen nur noch Geräuschspitzen (d.h. richtiges Weinen) durch. Vielleicht wirds damit leichter- die letzten Tage Wochen bekam ich schon Puls, wenn J bereits anfing.

M ist gerade wieder in einer „Mama über alles“-Phase. Mama soll Essen machen, Zähne putzen, Einschlafbegleiten, Tragen, Spielen… Schlimm. Als ob Jott nicht genug zu tun hat. Wir erklären ihm inzwischen recht deutlich, dass nicht immer Mama alles machen kann. Manchmal trotzt er dann (gut zu unterscheiden vom richtigen Weinen: Kein Tränchen läuft), aber da muss er halt durch.

Ich sollte das frühzeitige Zubettgehen- die letzten Tage war es teilweise deutlich vor 21 Uhr- auch in der Arbeitszeit beibehalten. Ich muss nur das Mantra „Schlaf ist eine tolle Freizeitgestaltung“ einüben.

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Journal Mittwoch, 18.10.2017

Licht am Ende des Tunnels: Abends hatte ich Appetit UND Hunger und habe seit dem Essen keine Probleme. Vielleicht ist ja das Schlimmste überstanden?!

Jotts Mama kam heute Vormittag an, und gegen Nachmittag machte sich das auch bemerkbar: Es war nicht ganz so anstrengend wie die letzten Tage.

Ich bin momentan sehr, sehr angenervt von allem. Den Bedürfnissen der Kindern, die konträr zu meinen Bedürfnissen stehen; dem ständigen Krach; den häufigen Krankheiten (und die richtige Erkältungssaison steht uns noch bevor!), den Fehlzeiten im Büro, dem Alles-unter-einen-Hut-kriegen… Und natürlich von mir, denn ich bin kein vernünftiger Erwachsener, sondern brülle und schimpfe und möchte die Kinder in vielen Momenten (im besten Fall) einfach nur zum Mond schießen, weil es mir alles zuviel erscheint. Derzeit wirkt es auf mich wie eine sehr dumme Idee, zu denken dass wir das mit drei so kleinen Kindern schaffen können. Sobald sich auch nur ein Rädchen nicht richtig dreht, kommt die ganze Maschinerie ins Stocken und wir müssen mächtig rudern- und bei mir ist (gefühlt?) der Punkt erreicht, an dem ich nicht rudern will, sondern einfach davonlaufen möchte (und dadurch absaufen würde).

Ich bin auch ratlos, was wir, bzw. was ICH machen können, damit es besser wird.

Die Nacht zu heute verlief übrigens- und ich bin mir sicher, nur dank der vielen guten Wünsche- sehr gut: Kurz vor 21 Uhr waren wir im Bett, 22:40 Uhr bekam J eine Flasche, 4:30 Uhr nochmal, und dann war er kurz wach, schlief aber im Laufgitter im Wohnzimmer wieder ein, sodass ich auch nochmal ein Stündchen Schlaf bekam und erst gegen 6 Uhr wieder raus musste.