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Journal Montag, 6.11.2017

Normalbetrieb, hurra! M konnte morgens in die KiTa gehen, ich ins Büro fahren. Das war toll.

Jott hatte heute das Eingewöhnungsgespräch für die Zwillinge und im Zuge dessen auch nochmal ein Update zu M bekommen. M hat jetzt eine kleine Gang, in der er der ruhigste ist. Ich möchte die anderen Kinder also nie nie nie kennen lernen, so wirklich ruhig kommt mir M nämlich nicht vor. Aber wer weiß, wie er in der KiTa ist.

Ich würde wirklich gern mal einen Tag Mäuschen in der KiTa spielen. Oder den Erzieherinnen ’ne Kamera in die Hand drücken und sie bitten, voll auf M raufzuhalten. Andererseits: Er ist, wie er ist, weil er unbeobachtet von uns ist.

(Aber trotzdem! So irgendwie.)

Im Büro stellte sich heute eine neue Kollegin vor und hatte Schoko-Kirsch-Muffins dabei. Ich mag sie.

Jott zeigte mir gestern einen Artikel (in einer Print-Zeitschrift, daher kein Link) über High Need Babys. Abgesehen davon, dass ich kein großer Freund solcher Kategorisierungen bin (ALLE Babys haben ihre Bedürfnisse, die sie mehr oder weniger vehement äußern…), musste ich tatsächlich sofort an J denken. Im Artikel war nämlich die 12-Punkte-Liste nach Dr. Sears (das ist der mit dem Attachment Parenting) erläutert, und naja- J erfüllt nahezu alle Punkte dieser Liste. Teilweise 1:1, teilweise vielleicht nur 0,75:1, aber er erfüllt sie eben weitaus mehr als G oder M „damals“.

Das J ein klein wenig (gewaltige Untertreibung) anders tickt als seine Geschwister, haben wir ja schon seit ’ner ganzen Weile rausgefunden. Das es aber einen Namen dafür gibt und vielleicht dadurch auch bereits aufgeschriebene Mittel und Wege, um damit umzugehen, das ist eine interessante Neuigkeit. Beim Stöbern fand ich den Artikel Parent-to-Parent: 20 Survival Tips for Parents of High Need Children– den werde ich bei Zeiten (haha) mal lesen, vielleicht lerne ich ja was draus.

Was schön war: Als M „Ich geh mit meiner Laterne“ auf dem Weg zum Einkaufen sang. Rabimmel Rabammel Rabumm.

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WMDEDGT?

Journal Sonntag, 5.11.2017 – #WMDEDGT 11/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Sehr unschöne Nacht. Sowohl J als auch G benötigten je zwei Flaschen; ab 3 Uhr waren J und ich halbstündlich im Einsatz. Gegen halb 5 begann J, unregelmäßig im Schlaf zu weinen. Jott erbarmte sich heute, stand auf und ging mit dem Babyphone ins Wohnzimmer, während ich ausnahmsweise noch schlafen konnte.

Das nächste Mal wurde ich dreiviertel Acht wach, Jott weckte zum Frühstück. Nach ausreichend Kaffee und Brötchen bespaßte ich die Kinder, während Jott Muffins buk.
Gegen 10 Uhr hatten J und G dann genug vom Herumkrabbeln, Fangen spielen und in die Luft geworfen werden: Sie waren hundemüde und quengelig. Während die beiden schliefen, couchten Jott und ich ein bisschen. Leider wirklich nur ein bisschen, denn G wachte recht fix wieder weinend auf und ließ sich nicht beruhigen. Leider wurde dabei auch J wach, was zur Folge hatte, dass zwei immer noch sehr, sehr müde Babys bei Laune gehalten werden mussten. Das übernahm wieder ich, Jott kümmerte sich um das Mittagessen (Lasagne).
Kurz nach halb 12 bekamen die Babys ihr Mittagessen, was sich auf Grund ihrer Müdigkeit als etwas schwierig gestaltete. Während G futterte, als gäbe es kein Morgen, ließ J sich nur von Jott zum Essen überreden. Nachdem endlich aufgegessen war, steckten wir die beiden in ihre Betten. Eigentlich hätte ich erwartet, dass sie mit vollem Magen schnell einschlafen würden, stattdessen hüpften sie um die Wette, erzählten miteinander, klauten sich durch die Stäbe ihre Nuckel und spielten mit der Spieluhr (sie haben rausgefunden, dass durch Ziehen an der Schnur die Musik angeht). Das war Jott und mir dann aber erstmal egal, wir aßen in aller Ruhe unsere Lasagne und hofften, dass die Kinder irgendwann einfach umfallen würden.
Taten sie natürlich nicht, drum nahm ich sie, als wir fertig mit Essen waren, aus den Betten und ließ sie im Kinderzimmer spielen, bis Jott sie zum Einkaufen mitnahm. Die stürzte sich heute nämlich ins Getümmel der Verrückten, die am verkaufsoffenen Sonntag in die Geschäfte rannten. Ich genoss die ruhige Zeit und… räumte die Wohnung auf. Endlich mal keine Rücksicht nehmen auf herumkrabbelnde Kinder! Gute zweieinhalb Stunden sah die Wohnung nicht mehr ganz so schlimm aus, die Küche glänzte (bis auf den Boden, aber da wir noch Abendessen mussten mit M, wäre Wischen unsinnig gewesen), und Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner liefen.

Ungefähr gegen 16 Uhr steckten wir die Zwillinge in die Badewanne. Während G sich ruhig abschrubben ließ und dabei mit dem Badespielzeug spielte, planschte J so ekstatisch im Wasser herum, dass sowohl das Bad als auch ich klitschnass wurden und er jede Menge Wasser schluckte. Vom Planschen ließ er sich davon aber nicht abhalten… Selbst, als er vornübergebeugt das Gleichgewicht verlor, eine Vor- und Seitwärts-Rolle machte, störte das seine gute Laune nicht.
Als wir mit dem Baden fertig waren, wuselten die beiden in ihren Schlafanzügen durchs Wohnzimmer, während Jott und ich Dinge und Sachen machten (unter anderem Wäsche verräumen, die Küche fürs Abendessen vorbereiten).
Kurz vor 17 Uhr kamen meine Eltern mit M vorbei. Während wir uns unterhielten, stellte M heimlich seinen Bad-Hocker vor den Vorratsschrank in der Küche und stibitzte sich Schokolade, mit der er stolz zu uns ins Wohnzimmer lief. Ich war kurz davor, soviel Schlauheit zu belohnen, aber… Kein Süßkram so kurz vor dem Abendessen!

Als wir gegen 17:30 Uhr unser normales Abendprogramm starteten, verabschiedeten sich meine Eltern. Jott fütterte die Babys, M und ich aßen in der Küche Abendbrot. Danach das übliche: Kinder bettfertig machen, Kinder ins Bett bringen, Wohnung aufräumen, Kram erledigen (heute: Vier Ladungen Wäsche zusammenlegen) und dann, endlich endlich ENDLICH, ein bisschen Ruhe auf der Couch genießen.

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Journal Samstag, 4.11.2017

Vormittags spontan Auto gucken gefahren. Dabei fiel uns wieder auf, dass wir halt nicht viel keine nicht viel Ahnung von Autos haben. Wir wissen inzwischen recht genau, was wir möchten, und finden auch immer mal wieder Autos, die das mitbringen. Was wir aber nicht wissen, ist, inwieweit der aufgerufene Preis gerechtfertigt ist, und inwieweit der Preis und die Ausstattung/ der Fahrzeugzustand gerechtfertigt in Relation stehen. Wir können also nicht einordnen, ob das entsprechende Angebot ein Schnäppchen ist oder eben nicht. Autoportale bieten zwar gute Vergleichsmöglichkeiten, aber ein gewisser Zweifel besteht immer, vor allem wenn sich Ausstattungsmerkmale nicht 1:1 vergleichen lassen.

Viel mit den Zwillingen durch die Wohnung gekrabbelt. Staub saugen müssen wir erstmal nicht, die Flusen hängen alle an unseren Hosen und Strümpfen.

Nachmittags beim Spazieren gehen die kühle, klare Luft genossen. Ich freu mich sehr drüber, dass die Temperaturen endlich niedriger werden.

Abends die erste Apfelsine der neuen Saison gegessen. Noch schmecken sie nicht sonderlich aromatisch, aber für einen Chicorée-Salat sollte es reichen ^_^

Die Zwillinge futterten zum Abendbrot, als wollten sich sich verpuppen und in Schmetterlinge verwandeln. Hoffen wir mal, dass das eine Weile vorhält und sie bis morgen früh um 7 Uhr schlafen.

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Journal Freitag, 3.11.2017

Spät, weil Film mit Jott (Wonder Woman).

M verbringt das Wochenende auf meinen Wunsch (ich hätte gern nach der Krankheitswoche ein ruhiges Wochenende, denn die nächsten Wochen werden etwas stressiger) wieder bei meinen Eltern, meine Mama holte ihn heute Abend ab. Während er sich den ganzen Tag drauf gefreut hatte, wollte er, als sie bei uns war, gar nicht mehr wegfahren, und weinte und schluchzte „Hier bleiben“. Das war herzzerreißend, und ich zweifelte sehr und fand meinen Wunsch furchtbar egoistisch. Jott und meine Mama konnten ihn beruhigen, und letzten Endes ist er mitgefahren, aber es ist total blöd, dass es anders noch nicht geht. Sobald die Zwillinge etwas pflegeleichter sind, werden wir M mal einen Tag oder sogar ein Wochenende allein bei uns behalten, und das auch wiederholen.

Vormittags viel Zeit mit M außer Haus verbracht (wie geschrieben: Die beste Möglichkeit für einen halbwegs entspannten Tag besteht in der Trennung der Kinder). Als wir wieder nach Hause kamen, hatte unsere ehrenamtliche Familienhelferin die Zwillinge gerade zum Spazieren gehen abgeholt, sodass wir in Ruhe Mittag essen konnten und dann noch Zeit für ein Mittagsschläfchen für mich war (Team #wachseitfuenf #undschweinemuede). Eigentlich hätte M auch gesollt, aber der wollte mal wieder nicht und guckte schlussendlich ein bisschen Kinderfernsehen mit Jott.

Nachmittags fuhren wir zum Eltern-Café in Ms Kindergartengruppe. Er ist seit anderthalb Tagen fieberfrei und auch recht fit (Antibiotikum sei Dank), da wollten wir das probieren. Es war ganz nett, mal die anderen Eltern zu sehen. Im normalen Alltag ergibt sich das so gut wie nie.
Die Zwillinge hatten wir mitgenommen, die nahmen genüsslich den Gruppenraum auseinander, spielten sehr frei und beachteten uns kaum. Ich werte das als gutes Zeichen für die bevorstehende Eingewöhnung.

J lässt sich nachts generell nur durch eine Flasche beruhigen. Eigentlich waren wir seit geraumer Zeit auf eine Flasche zwischen 2 Uhr und 4 Uhr runter, aber mittlerweile benötigt er wieder zwei Flaschen. Teilweise auch zu Zeiten, zu denen er eigentlich keinen Hunger/ Durst haben kann, weil das Abendbrot noch gar nicht lange zurück lag. Vermutlich steckt er wieder mitten in einem Entwicklungsschub, das würde auch sein allgemeines Verhalten (er ist wieder sehr anstrengend) erklären.

Zum Glück ist wenigstens G recht entspannt, die scheint von Entwicklungsschüben und Sprüngen sehr unbeeindruckt zu sein.

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Journal Donnerstag, 2.11.2017

Hier entstand ein langer Text über den schlimmsten Tag seit langer Zeit. Den hab ich mittendrin gelöscht und gehe jetzt schlafen. Das ist mit 100%iger Wahrscheinlichkeit sinnvoller, als auszuführen weshalb genau der Tag so furchtbar war und wie sehr mich die Kinder fertig machen.

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Journal Mittwoch, 1.11.2017

Und schon ist es November. Die Zeit fliegt! Nur noch drei Wochen bis zur KiTa-Eingewöhnung der Zwillinge, nur noch sieben Wochen bis Weihnachten, nur noch acht Wochen bis Jott ihren neuen Job beginnt!

Im November…

  • … werden wir eventuell am Eltern-Café in Ms Kita-Gruppe teilnehmen (der Termin ist am Freitag, mal gucken ob M fit genug dafür ist)
  • … verbringen wir anlässlich des Schwiegermutter-Geburtstags ein Wochenende mit Sack und Pack in Magdeburg
  • betreue ich zusammen mit meinen Eltern die drei Mausketiere, während Jott ein Wellness-Wochenende mit ihren Freundinnen macht
  • … lasse ich mir von Jott berichten, wie die KiTa-Eingewöhnung der Zwillinge (beginnt Mitte/ Ende November) so läuft (Jott ist schon aufgeregt, das wird ihre erste Eingewöhnung :))
  • … werde ich im Büro dem halbjährlichen Software-Update eines unserer Großkunden, an dem mein Team beteiligt ist, beiwohnen
  • … bringen wir nach zwei verpassten Terminen (dem zweiten heute…) endlich mal das Auto für das Dieselgate-Software-Update ins Autohaus

Tjo. 3 Stunden mit M beim Kinderarzt verbracht und am Ende einen positiven Streptokokken-Test-Bescheid raus bekommen. M bleibt also die nächsten drei Tage zu Hause und darf ein Antibiotikum nehmen. Aus meinem Wunsch, nach dem überstandenen Magen-Darm-Infekt bis Weihnachten keine derartigen Vorfälle mehr erleben zu müssen, wurde somit nichts. Aber immerhin war ich eine ganze Woche arbeiten… Ich weine ein bisschen, ich wär gern etwas konstanter Arbeiten gegangen.

M ging es heute etwas besser als gestern. Ab dem Nachmittag war wieder die Luft raus, er hing aber nicht so durch wie gestern.

Gänsehaut beim Hören von Sommer ’89 aus dem neuen Kettcar-Album.

Mit Jott ist besprochen, dass ich morgen früh liegen bleiben darf und sie aufsteht, wenn die Zwillinge sich morgens melden. Ich freu mich, ich brauch das gerade sehr. Ich bin unheimlich bedient von den ständig unterbrochenen Nächten, dem frühen Aufstehen und vor allem vom vielen Geheule der Kinder zu allen Tages- und Nachtzeiten. Da wird ein bisschen Ausschlafen sehr gut tun.

Was passiert, wenn man sich nicht mit seiner Frau abspricht? Man hat am Ende des Tages zwei Brote und viel zu viel Kuchen (okay, könnte schlimmer sein) im Haus. Jott und ich waren nämlich beide unabhängig voneinander beim Bäcker.

Was schön war: Nachmittags mit den Zwillingen spazieren gehen. Es nieselte, war ein bisschen windig und auch recht frisch- und ich fands toll, ich mag so Wetter (zumindest manchmal).

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Journal Dienstag, 31.10.2017

Wieder drei Flaschen in der Nacht. Das gefällt mir gar nicht, der Schlaf wird dadurch arg zerstückelt. Hoffentlich legt sich das fix wieder.

M ist wieder bei uns. Meine Eltern brachten ihn am Vormittag wieder zu uns. Er war recht munter, sah aber ziemlich platschig aus. Die Wangen waren dick, die Nase lief und die Augen tränten. Wir vermuteten weiterhin durchbrechende Backenzähne, das bestätigte sich im Laufe des Tages als Jott mal nachfühlen konnte. Mal gucken wie es ihm morgen früh geht, ob er in die KiTa kann oder nicht.

Zeitgleich mit meinen, M bringenden Eltern, kamen auch Jotts Papa und seine Frau bei uns an. Kurzzeitig war es also sehr, sehr voll und trubelig. Das legte sich aber recht fix, als sich meine Eltern verabschiedeten und wir anderen zum Mittagessen nach Friedrichshagen fuhren.
Nach dem Essen spazierten wir ein bisschen durch die Gegend, M wurde dabei immer quengeliger- der Mittagsschlaf fehlte ihm, das Fieber stieg wieder an und Schmerzen hatte er wohl auch. Nachdem unser Besuch weg war, reichte es bei ihm auch nur noch für Couch und Cars. Nach ein paar Löffeln Apfelmus zum Abendbrot steckten wir ihn daher wesentlich früher ins Bett als üblich.

Weil die Zwillinge tagsüber auch recht wenig Schlaf bekamen, steckten wir die beiden ebenfalls etwas früher in die Betten. Das führte dazu, dass heute bereits 18:30 Uhr alle Kinder schliefen und Ruhe herrschte. Das kann ruhig öfter so sein…

Was schön war: Das Mittagessen verlief erstaunlich ruhig. Die Zwillinge saßen im Kinderwagen und griffen ein paar Pommes ab und M beschäftigte sich mit mitgebrachten Büchern und seinem innig geliebten Yakari-Puzzle (dafür ignorierte er sogar den „Der König der Löwen“-Film auf dem Tablet). Wir konnten ohne größere Zwischenfälle essen, das war sehr angenehm.

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Journal Montag, 30.10.2017

Brückentagsurlaub. Leider fanden die Kinder das Konzept „Ausschlafen“ heute nicht ganz so toll, was in Verbindung mit einer eher unruhigen Nacht (wieder drei Flaschen, diesmal immer mit Aufwachen aus Tiefschlafphasen verbunden) zu ziemlicher Müdigkeit führte.

Der Tag war wieder recht entspannt. Heute schliefen die Zwillinge Vormittags, aber nicht Mittags, und waren Nachmittags dementsprechend müde und quengelig. Ich glaub, bei denen stellt sich gerade was um: Ihre Wachphasen werden länger, und sie scheinen nicht mehr ganz so viel Schlaf zu benötigen wie noch vor, sagen wir mal, vier Wochen.

Schwer am Schleppen. Mit Zwillingen immer.

M geht es Stück für Stück besser. Sein Fieber stieg heute nicht mehr so hoch und er konnte schon wieder Faxen machen beim Windeln wechseln. Vielleicht ist er morgen dann wieder ganz fit- dann kann er am Mittwoch in die KiTa, als wäre nichts gewesen.

Jott und ich haben uns ja am Wochenende ein bisschen unterhalten und geplant. Die beiden größten Baustellen bei uns sind die Wohnung und das Auto. Die Wohnungssuche sieht echt schlecht aus (der Markt für einigermaßen okaye 4-Zimmer-Wohnungen ist leer gefegt…), darum haben wir uns entschieden, die Aktivitäten da ein bisschen zurückzufahren. Die Suchaufträge laufen weiter, und wenn ’ne Hammer-Wohnung reinkommt, gucken wir die auch an. Aber wir werden die Energie lieber verstärkt in die Autosuche stecken. Das hat eine höhere Prio, weil die Zwillinge in absehbarer Zeit zu groß für die Maxi-Cosi-Babyschalen sein werden und größere Sitze benötigen. Größere Sitze passen aber nicht in den Octavia… Um also halbwegs mobil bleiben zu können, haben wir beschlossen, binnen der nächsten drei Monate ein größeres Auto zu erwerben. Und damit das nicht an zu hohen Ansprüchen scheitert, haben wir nochmal überdacht, was wir brauchen, unsere Ansprüche etwas zurückgeschraubt und suchen nun auch nach Autos mit einer etwas höheren Laufleistung (wenn Sie, geneigte Leserschaft, also in Berlin und näherer Umgebung einen VW Sharan/ Ford Galaxy/ Seat Alhambra loswerden möchten oder jemanden kennen, der jemanden kennt- sagen Sie doch bitte Bescheid).

Ein interessanter Ansatz: Der ehemalige Vegetarier Fabian Grimm isst nur Fleisch von Tieren, die er selbst erlegt hat. Im Film Schlaraffenland kommt er zu Wort und erzählt über seine Beweggründe.

Ach ja. Wie so oft beim Angucken der Comics von Fowl Language nicke ich wild mit dem Kopf: Hard Day (Bonus Panel nicht vergessen)

Damals, als Tattoos noch eine Bedeutung hatten und nicht alltäglich waren… Hier eine Übersicht über die Bedeutung der Tattoos von seefahrenden Volk.

Was schön war: Mit Jott spazieren gehen und den Zwillingen beim Einschlafen zugucken.

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Journal Sonntag, 29.10.2017

Es ist nicht zu fassen: Die Zwillinge haben bis 6 Uhr Winterzeit geschlafen. Verrückt. Total verrückt. Ich sah mich schon ab 4 Uhr im Wohnzimmer mit einem wachen J und ab 4:30 Uhr mit einer wachen G spielen, aber so war es nicht. Vielleicht trugen auch die außer der Reihe bereits 23:30 Uhr verabreichte Flasche für J, seine zweite Flasche 4:30 Uhr und die ebenfalls außer der Reihe 4:50 Uhr gegebene Flasche für G ihren Teil dazu bei… Wie auch immer, abgesehen von den unplanmäßigen Fütterungen war die Nacht ruhig und bis 6 Uhr schlafen ist ja hier auch eher Luxus.

Der Tag war erstaunlich entspannt. Ich hätte damit gerechnet, dass J und G nicht so gut damit klar kommen, dass für ihr Zeitempfinden im Endeffekt alles eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Tatsächlich war es ihnen aber offenbar recht egal.
Die einzige Besonderheit war der ausgefallene Vormittagsschlaf, den wollten sie nicht machen. Dafür schliefen sie aber nach dem Mittagessen nahezu in ihren Hochstühlen ein.

Während ich vormittags viel in der Wohnung herumpusselte, genoss ich nachmittags die frische Luft. Der Sturm hatte die Wolken weggepustet, und so lief ich bei strahlend blauen Himmel und Sonnenschein eine Runde mit den Zwillingen spazieren.

M ist krank. In der Nacht zu Samstag bekam er hohes Fieber, das sich auch im Laufe des Samstags nicht legte. Da er trotz Fieber wohl recht munter und fröhlich war, das Fieber heute nicht mehr ganz so hoch stieg und er auch sonst keine großartigen Krankheitssymptome zeigte, machen wir uns keine Sorgen. Vielleicht sinds die letzten fehlenden Backenzähne, vielleicht brach ein grippaler Infekt vollends aus, wer weiß.
Mit meinen Eltern ist abgesprochen, dass er noch ein bisschen bei ihnen bleibt: Dort hat er wesentlich mehr Ruhe und „Pflegepersonal“ als bei uns, außerdem schaltet er dort eh immer einen Gang runter und entspannt sich.

G schlief Abends ohne Jammern, Weinen und Nurofen-Saft ein. Hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so, dann sparen wir uns den Gang zum Kinderarzt.

Abends endlich „Spectre“ mit Jott angeguckt. Ein ausgezeichneter Bond, der uns gut unterhalten hat und Lust macht auf den hoffentlich tatsächlich erscheinenden Nachfolger.

Was schön war, bzw. was superschön war: Die Kampagne für Frau Rabe läuft. Ich bin vom Erfolg sehr überrascht- das so viele Leute sich beteiligen, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer :)
Wir haben heute eine erste Überweisung an Frau Rabe getätigt, damit Karri (die Kinderfrau) und Liv (die Reinigungsfrau) so schnell und so viel wie möglich entlasten können.

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In eigener Sache

Eine Mary Poppins für Frau Rabe

Gemeinsam Gutes tun: Ermöglichen wir Frau Rabe, ihre Dissertation so stressfrei wie möglich bis Ende 2017 abzuschließen!

Eine Mary Poppins für Frau Rabe

Ziel unserer Crowdfunding-Aktion ist es, Geld für eine Kinderfrau zusammen zu bekommen. Mit einer Kinderfrau kann sich Frau Rabe voll und ganz um ihre Dissertation kümmern- denn für die Kinderbetreuung ist dann gesorgt!