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Journal Dienstag, 17.10.2017

Die Lage ist gerad echt bescheiden. Jott hat einen grippalen Infekt, ich Magen-Darm und alle drei Kinder ebenfalls Magen-Darm in unterschiedlichen Abstufungen. M, den wir nach zwei durchfallfreien Tagen heute in die KiTa geschickt haben, musste nach dem Mittagessen abgeholt werden, weil er… wieder Durchfall hat.

Wenn die Kinder wenigstens genauso rum-koma-n würden wie wir… Aber nein, sie sind vergleichsweise gut drauf. So gut, dass man sie für gesund halten könnte, wenn da nicht der fehlende Appetit und die nicht ganz einwandfreie Funktionsweise von Magen & Darm wäre. Soll heißen: Wir müssen die beschäftigen. Und zwar getrennt- ansonsten herrscht Mord und Totschlag. M hat mal wieder vergessen, dass seine kleinen Geschwister nicht so robust sind wie er, und sorgt des Öfteren für Geschrei und Tränen, wenn er die Zwillinge umschubst oder einfach etwas rustikaler mit ihnen spielt.

Es ist… ziemlich hart. Jott und ich haben heute übereinstimmend festgestellt, dass wir eine beträchtliche Stange Geld für eine Tagesbetreuung springen lassen würden, wenn die uns nur die kranken Kinder abnimmt (und seien es nur ein paar Stunden!), damit wir uns erholen können.

Morgen kann, zum Glück, gepriesen sei sie, Jotts Mama vorbeikommen. Und hoffentlich geht es mir dann wieder soweit besser, das ich Jott entlasten kann.

Drücken Sie uns die Daumen für eine ruhige Nacht.

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Journal Sonntag, 15.10.2017

Manchmal haben wir dann doch Glück: J kotzte gestern Abend in hohen Bogen (vermutlich, wir waren nicht dabei sondern sahen das kleine Häufchen Elend erst, als wir, aufgeschreckt durch das aus dem Babyphone klingende Wimmern, ins Zimmer kamen) in sein Bett. Ich sah schon eine schlaflose Nacht vor uns liegen, doch ich wurde enttäuscht (hurra!)- J schlief genau so gut oder genau so schlecht wie immer. Er wachte lediglich ein Mal öfter auf als sonst, weil er natürlich hungriger war- schließlich fehlte im Endeffekt das Abendessen… Auch die beiden Flaschen bekamen ihm gut, er behielt alles drin. So blieb es tatsächlich nur beim einmaligen Übergeben.

M ist wohl doch noch nicht so ganz über den Berg, er kann morgen nicht in die KiTa gehen. Ich habe also einen weiteren Tag zu Hause gewonnen. Immerhin soll es schön werden, da können wir raus gehen und spielen.

G ist gänzlich unbeeindruckt von den angegriffenen Verdauungssystemen ihrer beiden Brüder- sie ist fit wie ein Turnschuh.

M und ich haben heute zwei Runden des Obstgarten-Spiels vom Flohmarkt neulich gespielt. Für eine dritte Runde war das Kind zu überdreht, aber die beiden Runden haben Spaß gemacht. Ich freu mich, wenn wir das öfter machen können und irgendwann auch mal komplexere Spiele spielen werden.

Bei strahlenden Sonnenschein und irgendwas um die 22°C spazierten wir nachmittags ein bisschen durch die Gegend, aßen Eis in der Altstadt und fingen gaaaaanz viel Sonne und Wärme ein.

Es ist ein bisschen merkwürdig: Da sind die Zwillinge nach dem Aufstehen zwei Stunden lang ruhig und ausgeglichen und beschäftigen sich selbst und oder miteinander. Doch sobald Jott und M aufstehen, bricht Chaos aus: Die Kinder- alle drei!- eskalieren, und binnen zehn Minuten bin ich um ungefähr 100 weiße Haare reicher.

M ist gerad wieder in einer etwas anstrengenden Phase. Er ist weinerlich, sehr anhänglich an Jott, und, das ist für mich am nervigsten, er spricht nicht mehr bzw. antwortet nicht mehr. Er kann wunderbar erzählen, singen, Quatsch machen, aber wenn man ihn was fragt, gibt es GAR KEINE Reaktion. Als ob er uns absichtlich ignoriert.

Die Zwillinge mögen den 12-Monats-Brei sehr. Der Brei ist etwas gröber und die Portionen sind größer, und das lieben sie. Generell essen sie Mittags sehr gut, d.h. ohne großes Rumgeschmadder. Wenigstens eine Mahlzeit…

Ich bitte um gedrückte Daumen für die Genesung aller Erkrankten im Hause Herr Paul & Jott. Ich möchte doch ganz gern wieder arbeiten gehen.

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Journal Samstag, 14.10.2017

Am Abend kotzte Zwilling 1. Mal gucken, wie die Nacht wird.

M geht es jedenfalls besser. Sein Durchfall scheint schon wieder vorbei zu sein.

Dank eines Twitter-Tipps werde ich mir demnächst Lärmschutzkopfhörer kaufen, um Js immerwährendes Geningel auszublenden. Das macht mich nämlich wahnsinnig und sorgt dafür, dass ich das Kind 2/3 des Tages zur Adoption freigeben möchte.

Vielleicht auch Kopfhörer mit noise cancelling, die könnt ich dann auch ins Büro mitnehmen.

Anstrengender Tag. Ich brauch irgendwas, um dem permanenten Stress zu entkommen- der wird mich noch ’ne Weile begleiten. Andernfalls werd ich wirklich noch irre.

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Journal Freitag, 13.10.2017

M hat Magen-Darm, der Tag war ziemlich… intensiv. Los ging es gestern Abend mit einer vollen Windel im Schlaf- das ist schon sehr ungewöhnlich. Heute morgen auf dem Klo dann… ach lassen wirs. M hats auf jeden Fall erwischt. Das passt auch ganz gut, in der KiTa hin gestern ein Zettel aus das im Nestbereich (d.h. Ms Gruppe) Durchfall umgeht. Vermutlich wird sich Jott, als sie M am Montag abholte, noch geschwächt durch ihren Infekt in der Vorwoche was eingefangen haben. Im Rückblick passen die Symptome und der Verlauf.

Aus meinem ersehnten Erholungstag im Büro- und machen wir uns nichts vor, selbst ein stressiger Bürotag ist tatsächlich erholsam im Vergleich zum Alltag mit drei kleinen Kindern- wurde daher nichts. M konnte nicht in die KiTa, stattdessen gewann er einen freien Tag zu Hause und einen zusätzlichen Ausflug zum Kinderarzt (für die Krankschreibung fürs Büro, ansonsten müsste ich ja direkt noch einen Urlaubstag nehmen bzw. mich unbezahlt freistellen lassen).

Zum Glück war Jott heute schon wieder recht fit & über Mittag kam eine andere Zwillingsmutter, die unsere Zwillinge spazieren fuhr, wir hatten also zwischendurch ein bisschen Ruhe. Das war auch (für mich) bitter nötig, ansonsten hätte ich heute mit Sicherheit alles angezündet: Ich hab es so unglaublich satt das immer irgendwas ist, es ist nicht zum Aushalten- und dann noch der ständige Lärm, Frühaufsteher-Kinder, mein Wunsch im Büro alles richtig zu machen, meine ständigen Erkältungen/ Verschnupfungen… Es nervt einfach gerade alles nur.

Na jedenfalls haben wir den Tag dann doch noch irgendwie rum bekommen. Jetzt hoffen wir, dass sich weder die Zwillinge (das wäre schlimm) noch ich (das wäre verschmerzbar) anstecken und das es dann vielleicht doch mal besser wird.

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12 von 12

Journal Donnerstag, 12.10.2017 – #12von12 im Oktober 2017

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog Draußen nur Kännchen!. Dort sind auch die anderen Teilnehmer aufgelistet.

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Journal Mittwoch, 11.10.2017

Also, es war so: In der Nacht zum Dienstag hatte Jott beim Zubereiten der Flasche für J Kreislauf. Schlimm Kreislauf. Am Morgen danach trug sie den Kopf unter’m Arm und hatte noch so einige andere Beschwerden. Zur Zwillingsbetreuung sahen wir beide sie nicht in der Lage, also brachte ich M in die KiTa und fuhr im Anschluss nicht ins Büro, sondern direktemang wieder nach Hause. Dort verabschiedete sich Jott recht fix ins Bett, und zu dem Zeitpunkt wurde mir endgültig klar, dass es was ernstes ist. Jott legt sich nämlich tatsächlich nur im äußersten Notfall ins Bett, normalerweise bevorzugt sie die Couch… Tja. Und dann machte ich mich erstmal schlau, wie das so ist, wenn Jott während der Elternzeit die Kinder wegen Krankheit nicht betreuen kann, und nahm nach Telefonat mit der Krankenkasse und viel Internetrecherche erstmal einen Tag Urlaub. Jott hätte sich zwar vom Arzt (zu dem sie am Dienstag nicht hätte gehen können, weil es ihr so schlecht ging) krankschreiben lassen und anschließend einen Antrag auf Haushaltshilfe (die auch ich hätte sein können, mein Arbeitgeber müsste mich in diesem Fall unbezahlt frei stellen und die Krankenkasse für bis zu einem gewissen Prozentsatz für den Verdienstausfall aufkommen) stellen können, aber das schien uns ein bisschen viel Aufwand für eine hoffentlich kurzfristige Angelegenheit.

Tjo. Und dann erlebte ich mal, wie es so ist, wenn man auf sich allein gestellt die Zwillinge betreuen, den Haushalt halbwegs in Schuss halten und sich um M kümmern muss. Kurzform: Unglaublich anstrengend.

Heute ging es Jott ein wenig besser, sie war auch nicht mehr ganz so kreidebleich. Zur Zwillingsbetreuung sah sie sich noch nicht in der Lage, also gab ich im Büro Bescheid und blieb auch heute zu Hause (was für ein Glück, dass das so einfach möglich ist). Vormittags war ich mit den Zwillingen bei der Mittwochs-Krabbelgruppe und gab ihnen dort Mittag zu essen. Danach spazierte ich umher und aß nebenbei Halloumi mit Gemüsekrams im Fladenbrot und ein Blätterteig-Nuss-Dingsi zum Nachtisch (die beiden waren hundemüde, und wenn ich zum Essen nach Hause gegangen wäre und sie aus dem Wagen genommen hätte, wären sie nicht wieder eingeschlafen). Nach dem Nachmittagsbrei holten wir wieder M aus der KiTa ab, fuhren zurück und begannen das normale Abendprogramm.
Zum Glück war Jott am Nachmittag wieder so fit, dass sie die Raubtierfütterungen Nachmittags und Abends und dann auch das Zubettbringen von M übernehmen konnte, das entlastete mich sehr.

Morgen werde ich nach Absprache mit Jott nochmal zu Hause bleiben. Und sollte es ihr nicht merklich besser gehen, wird sie morgen zum Arzt gehen- und dann gucken wir vielleicht doch mal, wie das mit dem Haushaltshilfe-Antrag ist. Die schönen wertvollen Urlaubstage können ja auch für richtigen Urlaub aufgespart werden…

Was schön war: Viel außerplanmäßige Zeit mit den Zwillingen verbringen.

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Journal Dienstag, 10.10.2017

Jott ist krank, ich nahm einen Urlaubstag zur Versorgung der Zwillinge & bin nach Kinder- und Haushaltsversorgung zu platt für lange Texte.

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Journal Montag, 9.10.2017

Immerhin, ein besserer Tag als gestern (ist aber auch nicht schwer). Was so’ne Mütze Schlaf doch alles bewirkt…

Heute war nichts los. Wenn man davon absieht, dass ich im Büro Heroic Fantasy Power Metal (ja, so hab ich auch geguckt) entdeckt habe und zwischen Begeisterung und „Das können die nicht ernst meinen“ schwanke.

(Ich weiß noch nicht, ob das ernst gemeint ist. Vermutlich schon)

Was schön war: Mit J auf’m Arm zugucken, wie M und G Fangen um den Sessel im Kinderzimmer spielen.

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Journal Sonntag, 8.10.2017

und dann gibt es tage an denen sich die sekunden wie minuten wie stunden wie tage anfühlen und die einfach nicht zu ende gehen und die kinder jammern und weinen und kreischen und toben und schreien und ich schreie und tobe und lasse jott im stich und halte mich selbst nicht aus und alle sind müde sind unausgelastet sind erkältet haben an unterschiedlichen stellen wehwehchen und der wunsch nach dem abend und dem ende des tages ist bereits vormittags übermächtig stark und ich zähle die sekunden minuten stunden und sie werden nicht weniger und die erschöpfung und das ichwillnichtmehr werden immer größer

und dann schlafen endlich alle kinder friedlich und ich sitze wie ein schluck wasser auf der couch und trinke erkältungstee und schniefe mit nasenspray und reibe die höllisch schmerzende schulter mit salbe ein und versuche beim fernsehgucken nicht einzuschlafen und weiß dass die müdigkeit und die erschöpfung morgen früh nicht verschwunden sein werden aber weniger und das morgen wieder besser wird

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Journal Samstag, 7.10.2017

Heute war mitten am Tag Zeit, um Waffeln zu backen. Das sagt doch eigentlich alles darüber aus, wie entspannt dieser Tag war (sagt auch Jott).

Der Vormittag der Zwillinge ist inzwischen ganz gut durchstrukturiert: Von ~5:30 Uhr bis ~9:00 Uhr sind sie wach, dann gibts das Vormittagsschläfchen bis ~11 Uhr, danach wird für eine gute halbe Stunde bis zum Mittagessen gespielt. So war es auch heute, das ist mittlerweile Routine. Somit musste nur M hinreichend beschäftigt werden, und das war auch kein Problem- wir brauchten noch ein paar Dinge, also ging ich mit ihm einkaufen. Abgesehen davon, dass er beim Versuch des Kaufs einer Jacke einen klassischen Trotzanfall mit Weinen und auf den Boden fallen lassen hinlegte, war das auch ganz schön: Solange M nämlich tatkräftig mithelfen kann (den Einkaufswagen schieben, Sachen in den Wagen und aufs Kassenband legen, beim Floristen Blumen aussuchen- sowas halt), ist er das fröhlichste Kind der Welt.

(Es blieb allerdings nur beim Versuch des Jackenkaufs. Mit einem trotzenden Kind bringt das nichts.)

Durch das Rumgelaufe und Gehelfe war M nach dem Mittagessen so müde (er ist erkältet und daher sowieso nicht ganz auf der Höhe), dass er sich sogar zu einem Mittagsschlaf überreden ließ. Ich las ihm vor, wir kuschelten ein bisschen, und dann schlief er- zwar auf mir, aber immerhin- ein. Und ich dann auch.

Nach meinem Mittagsschlaf wurden die Zwillinge ins Bett gelegt. So konnte Jott mit M Lebkuchen zubereiten und ich in der Küche die oben angesprochenen Waffeln backen. Die aßen wir auf einer Picknickdecke auf dem Wohnzimmerboden- Jott war so schlau gewesen, aus der Not eine Tugend zu machen (andernfalls wäre nämlich das Sofa danach puderzuckerweiß gewesen, M verteilte den Puderzucker beim Essen und Füttern von G sehr, sehr großzügig…).

Danach wurde es ein wenig stressig, die Kinder balgten sich nämlich um einen Spielzeugkinderwagen. Genauer gesagt, Ms Spielzeugkinderwagen, den er anfangs freudestrahlend, später fluchtartig durch die Wohnung schob- die Zwillinge, beiden voran G, wollten nämlich wissen, was für ein cooles Spielzeug das ist und ließen sich durch Ms jammerndes „Meeeiiineees, Meeeiiiiineeeees“ nicht abschrecken… Bevor es zu schlimm wurde, ging ich mit den Zwillingen nochmal ein paar Erledigungen machen, während Jott und M bastelten.

Abends Couch und Vikings S02E10 und S03E01, fast ohne Störung.

Was schön war: Nach dem Mittagsschlaf mal nicht noch geräderter als sonst aufwachen, sondern tatsächlich erholt.