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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 26.11.2016

Gestern Abend dachte der vorsorgende Paul „Ok Paul, stell Dir für Samstag den Wecker auf Viertel Acht, dann haste genügend Zeit um Dich fertig zu machen, den Einkaufszettel zu schreiben, den Spüler auszuräumen und das Kind nach’m Aufstehen zu versorgen.“. Das schien mir eine gute Idee zu sein, also stellte ich den Wecker.

Heute morgen dachte der verschlafene Paul „Ach, wird schon alles werden, stell den Wecker aus und schlaf weiter“.

Natürlich wurde es irgendwie am Vormittag, aber es war nicht wirklich entspannt.

Der verschlafene Paul ist ein Arsch.

Auf Grund von Änderungen im Betriebsablauf nur wenige Bilder.

Kartoffelpuffer
Nach dem obligatorischen Samstags-Einkauf (zu dem wir viel zu spät starteten- danke, verschlafener Paul!)- gabs Kartoffelpuffer. Die fertigen aus’m Tiefkühlregal, die schmecken gut und sind fix gemacht.

Schnuffpete
Während die Puffer brutzeln, trötet der völlig übermüdete und hungrige Herr Schnuffke auf einer leeren Küchenrolle und vergisst für den Moment, dass er völlig übermüdet und hungrig ist.

Danach die Änderung im Betriebsablauf. Ich hatte Jott gestern, glaube ich, vorgeschlagen, dass Herr Schnuffke und ich über das Wochenende zu meinen Eltern fahren. Das wurde abgelehnt mit „Aber deine Mama war krank, die soll sich erholen“ und „Ich bin nicht gern allein“. Heute Mittag bat sie uns, doch zu fahren- mit uns beiden im Haushalt könne sie sich nicht guten Gewissens erholen. Was immer das heißen soll.

Nach einigen Diskussionen und dem „Hallo Mama, können wir spontan vorbei kommen?“-Anruf fuhren Herr Schnuffke und ich also ins Brandenburgische.

Das war ein rechtes Abenteuer, auf der eigentlichen S-Bahn-Strecke bestand Ersatzverkehr mit Bussen. Weil der den Weg locker um 30 bis 40 Minuten verlängerte, wollte ich den umgehen. Herr Schnuffke und ich fuhren also mit der S3 nach Ostkreuz, von dort nach Lichtenberg und von dort mit dem Regio nach Küstrin weiter gen Osten.
Der Regio war hoffnungslos überfüllt, das wir noch rein und raus kamen war ein Wunder. Außerdem war er verspätet, wodurch wir vor der Abfahrt bei geradezu arktischen Temperaturen am Bahnhof Lichtenberg warten mussten. Das war aber nicht das schlimmste: Durch die Verspätung verpassten wir unsere Anschluss-Straßenbahn und mussten improvisieren (ein Stück rennen und in die zufällig in einer Minute fahrende S-Bahn reinspringen). Die Alternative wäre eine Wartezeit von 20 Minuten bei noch arktischeren Temperaturen gewesen.
Die S-Bahn bekamen wir noch, der Zielbahnhof war allerdings wesentlich weiter vom Haus meiner Eltern entfernt als die eigentlich angedachte Straßenbahnstation. So konnten wir letzten Endes nochmal 20 Minuten durch Dunkelheit und Nieselregen spazieren. Am Ende brüllte Herr Schnuffke nur noch, er hatte nicht geschlafen, war gestresst durch die Bahnfahrt und wusste nicht, was der Scheiß eigentlich sollte.

Als wir endlich bei meinen Eltern ankamen, wurde alles besser. Warm, freundliche Menschen, Spielzeug und Mandarinen- unsere Launen besserten sich erheblich.

Den Rest des Nachmittages- viel war es nicht mehr, durch den verspäteten Regio und den nicht eingeplanten Fußmarsch waren wir gute zwei Stunden und somit 30 bis 40 Minuten länger als geplant unterwegs gewesen- verbrachten wir im Wohnzimmer beim Erzählen und Spielen.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Abendgestaltung
Am Abend arbeitete ich aus der Küche meiner Eltern weiter, um die letzte fehlende Stunde für den Donnerstag rauszuarbeiten. Das gelang mir ganz gut, ich hatte sogar die nötige Ruhe und Konzentration um den vorhandenen Code in einem unserer sehr großen Projekte zu optimieren.

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