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Journal Freitag, 7.12.2018

Jott und ich lösten gestern Abend unser Weihnachtsgeschenk des letzten Jahres von Jotts Papa und seiner Frau ein: Wir waren bei Disney in Concert.

Weil es von Köpenick nach Warschauer Straße mit der S-Bahn nur 18 Minuten sind, beschlossen wir, mit der S-Bahn hin- und zurück zu fahren. Was wir nicht bedacht hatten: Jotts Fluch. Denn wenn Jott S-Bahn fährt geht immer etwas schief. So auch gestern: Auf dem Hinweg kam die Bahn Richtung Stadt auf Grund eines Polizeieinsatzes mit ~10 Minuten Verspätung an, und auf dem Rückweg mussten wir auf Grund eines anderen Polizeieinsatzes sogar ~45 Minuten warten.

Aber das Konzert war großartig. Wir sind beide große Disney-Fans und mögen auch Musicals, von daher war das ein sehr gelungener Abend.

Jotts Mama, die die Kinder hütete, hatte auch ihre Ruhe. Nach dem Zubettbringen schliefen die Kinder und wachten erst auf, als Jott und ich schon eine Dreiviertelstunde schliefen.

Wenn alles gut geht, habe ich nach der kommenden Arbeitswoche drei Wochen am Stück Urlaub. Ich bitte um gedrückte Daumen und das in der Vorweihnachtswoche alle Kinder gesund bleiben. Die gehen nämlich weiterhin in die KiTa, während erst ich allein und dann mit Jott zu Hause bin.

Nachdem das von der Firma initiierte Essensroulette in der mir zugelosten Gruppe nicht zu Stande kam, ging ich gestern stattdessen bei einer anderen Gruppe mit, bei denen andere Teilnehmer abgesprungen waren. Wir aßen in der Gendarmerie, wo wir alle normalerweise eher nicht hingehen würden (die Preise sind heftig), das Mittagsmenü und unterhielten uns nebenbei gut.
Das war schön, das mache ich gern wieder.

Nach der Arbeit waren wir heute auf der KiTa-Weihnachtsfeier. So schön ich sowas finde, aber nochmal gehe ich nicht mit den Kindern zu derartigen Veranstaltungen. Es ist einfach zu stressig. Vielleicht in ein, zwei Jahren, wenn die Zwillinge allmählich vernünftig werden.

Mein musikalisches Jahr war deutlich rockiger und punkiger als 2017. Und ich hörte offenbar wesentlich mehr Musik.

(2017)

Ein Artikel zur richigen Zeit: Ihr Kind erfindet Wörter? Wunderbar! M macht nämlich seit ein paar Wochen verstärkt Fehler beim Sprechen. Sowohl absichtlich als auch unabsichtlich, und ich hatte mich schon gefragt wie das kommt. Jetzt weiß ichs.

Was schön war: In Ruhe aus dem Home Office arbeiten, während es draußen vor sich hin nieselte und regnete.

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WMDEDGT?

Journal Mittwoch, 5.12.2018 – #WMDEDGT 12/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Halb Eins und halb Drei von den Kindern geweckt worden. Außerdem schlief M irgendwan bei uns, den hat Jott irgendwann dazwischen zu uns geholt. Morgens daher gerädert fünf Minuten gesnoozed, dann 5:22 Uhr aufgestanden. Mein Vorabend-Ich dafür gelobt, wirklich alles vorbereitet zu haben. Duschen Frühstück Kinder wach machen wickeln anziehen Zähneputzen michselbstfertigmachen innerlich an die Decke gehen wegen lauten unkooperativen Kindern endlich aus dem Haus sein. Beim Auto von einem Bauarbeiter gebeten worden, bitte nicht mehr drei Millimeter über dem Parken-Verboten-Schild zu parken– da müssen zwei LKWS durch und da ist kein Platz und ach, Jott und ich dachten das selbe, nickten aber freundlich und hielten die Klappe.
Dann mit der Bahn und per pedes ins Büro, Aufschlag dort irgendwas kurz nach Acht. Arbeit Arbeit Arbeit Drucker einrichten, Drucker nicht eingerichtet bekommen, dem Admin Bescheid geben, gemeinsam mit dem Admin ein Stündchen damit verbringen Sonderproblem X und Spezialfall Y zu lösen. 10 Uhr Team Daily mit Scheißlaune, ich hoffe ich war nicht zu maulig. 10:30 Uhr der nächste Termin, „Der perfekte Projektablauf im Zusammenspiel mit der Kreations-Abteilung“. Superguter Workshop, richtig viel mitgenommen, toll zusammen gearbeitet, das war tatsächlich ein totales Highlight und innerhalb von zwei Tagen der zweite großartige Termin dieser Art.
Kurz nach Zwölf zurück an den Rechner, Admin anpingen, das Druckerproblem lösen, Projektarbeit.
~13:15 Uhr Mittagspause, heute wieder Pad Thai (ich bin unkreativ), dabei ein bisschen verquatscht und noch einen Kinder-Kuchen-Termin für den dritten Advent ausgemacht. Kurz vor Zweie wieder an den Rechner, wieder Projektarbeit, mit Kollegen abgestimmt, mich über Fehler (meine und die anderer) geärgert, aufgeschrieben was beim nächsten Mal besser gemacht werden muss.
Nachmittags eine vom Kunden zugesandte Stolle verkostet (Kunden aus dem mitteldeutschen Raum sind großartig), danach mit zwei Kollegen zu unterschiedlichen Teil-Projekten auf dem selben Kunden abgestimmt. Später als gewünscht das Büro verlassen um die Kinder abzuholen.
Lange Bahn gefahren, ein bisschen gelaufen, halb Fünf in der KiTa angekommen. Versucht, die Kinder abzuholen, das war heute ganz furchtbar weil die Kinder lieber wegliefen, Faxen machten, nicht mitspielten und mich beinahe dazu gebracht hätten, sie allesamt in der KiTa zu lassen und allein nach Hause zu gehen.
Gerade noch so die Bahn 17:27 Uhr nach Hause erwischt. In der Bahn selbst riss es mich beinahe von den Füßen und den Kinderwagen beinahe um, als der Fahrer eine Ampel übersah und eine Vollbremsung machen musste. 70 Kilo Kinderwagen + Kinder halten, während ich selbst durch die Gegend schlingere, ist nicht schön.
Zu Hause (~17:45 Uhr) die Kinder ausgezogen. Kurz nach uns kamen Jott und ihre Mama. Die beiden übernahmen das Kinderbaden, ich richtete derweil die Küche her (Spüler ausräumen, Spüler einräumen, Brotdosen leeren, Brotdosen neu befüllen, Tisch decken, den Abendbrottisch decken, Küche für morgen früh vorbereiten). Abendbrot von halb Sieben bis halb Acht, danach brachten Jott und ihre Mama die Kinder ins Bett und ich räumte den Abendbrottisch ab und die Küche fertig auf.
Ab 20 Uhr lockeres Arbeiten, unterbrochen von ein bisschen quatschen mit Jott und ihrer Mama und dem Fertigstellen der Bringmeister-Bestellung für Samstag.
~22:15 Uhr meldete sich erst J und dann, aufgeweckt durch sein Geschrei G. Flaschen für beide und der innige Wunsch nach Ruhe von allem meinerseits.
Danach Privat-Ablage. Kindersport für M recherchieren, Haushaltskram in den Amazon-Einkaufswagen packen, den Kalender mit neuen Erinnerungen und Terminen bestücken. Diesen Beitrag schreiben.
Gleich (~23:45 Uhr): Zähneputzen, pullern und ab ins Bett.

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Journal Dienstag, 4.12.2018

Langer Tag. Im Büro viel gelernt, im Guten wie im Schlechten. Nach der Arbeit noch mit Jott und den Kindern im Forum Köpenick getroffen, um für M einen größeren Rucksack zu kaufen. Er unternimmt morgen von der KiTa aus einen größeren Ausflug und sein bisheriger Rucksack, bislang gerade noch so ausreichend, wäre dafür zu klein gewesen. Wir haben uns wieder für einen Deuter Rucksack entschieden– allerdings nicht für einen Waldfuchs, den in Ms Jahrgang alle tragen, sondern direkt für das größere Modell Gogo XS. Der Waldfuchs sah an M ziemlich klein aus, außerdem hätten wir ansonsten in einem Jahr wieder gucken müssen. Den neuen Rucksack kann er mindestens bis zur Schule tragen.
Etwas später zu Hause als normal, als wir mit allem fertig waren zeigte die Uhr bereits ~20:15 Uhr an.
Abends noch Kram verräumt und den Vorratsschrank aufgeräumt. Eigentlich suchte ich nur Leinsamen für mein morgiges Frühstück, befand aber beim Suchen das der Vorratsschrank schlimm aussieht, räumte ihn aus, wischte ihn aus, räumte ihn sortiert ein und staunte, weshalb mit einem Mal wieder so viel Platz darin ist. Leinsamen fand ich auch, ein angebrochenes Paket und zwei neue, verschlossene. Das sollte bis weit ins nächste Jahr reichen.

Was schön war: Im Team Weekly sehr fruchtbare Diskussionen geführt und unglaublich viel mitgenommen.

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Journal Montag, 3.12.2018

Wir sind jetzt endlich, endlich diverses, die Wohnung vollstellendes Kinderzeug los. Freitag hatte ich mit der AWO telefoniert und heute kam jemand mit einem Citroen Berlingo vorbei, den wir bis unters Dach beluden. Die Wohnung sieht direkt viel geräumiger aus und kann folglich sofort wieder mit anderem Kram vollgestellt werden.

M konnte sich heute morgen nicht von mir trennen. Das ist so schon doof, aber heute besondern. Ich musste nämlich noch diversen Kram in der KiTa verräumen und lief ihm dann, als er sich gerade beruhigt hatte, nochmal über den Weg… Das dann eine Erzieherin da war, zu der wir keinen rechten Draht haben, machte die Sache nicht einfacher.

Von der Firma aus sollen wir an den Berliner Standorten übergreifend „Essensroulette“ spielen, um uns besser kennen zu lernen. Es wurden Gruppen von Mitarbeitern ausgelost, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums miteinander auf Firmenkosten essen gehen dürfen. Tolle Sache, aber die Terminfindung in der Vorweihnachtszeit ist gar nicht so einfach…

Unspektakulär im Home Office vor mich hin gearbeitet. Einen beträchtlichen Anteil des Tages im Zeiterfassungstool verbracht, wo ich meine Zeiten eingeben und die Zeiten auf meinen Projekten prüfen und freigeben musste. Nicht meine Lieblingsarbeit, aber es gehört halt dazu.

Zum Abbau meiner Überstunden arbeite ich im Dezember Abends nicht (wenn es die Projektlage nicht zwingend erfordert). Ich freu mich richtig auf die freien Abende, heute war es schon sehr entlastend zu wissen, dass ich mich nicht nochmal hinsetzen muss.

What if dinosaurs hadn‘t died out – Seitdem M sich für Dinos begeistert, tue ich das auch wieder (call him a dinofluencer). Die sind ganz spannend, ich weiß gar nicht weshalb ich aufgehört habe, mich mit denen zu beschäftigen. Der verlinkte Artikel untersucht, was wäre, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären, sondern sich weiter entwickelt hätten und parallel zum Menschen leben würden.

Und apropos Aussterben: 10 Fakten zum Klimawandel, die wirklich stimmen – Mir war neu, dass wir uns eventuell bereits an der Schwelle zum nächsten großen Massensterben befinden könnten.
Der Klimawandel ist gruselig und ich frage mich, wie die Welt aussehen wird, in der meine Kinder alt werden.

Was schön war: Vor dem Abendessen mit den Kindern Weihnachtsbücher angucken und Weihnachtslieder singen.

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Journal Sonntag, 2.12.2018

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Demnach steht hier eigentlich ein Roman.
Wir hatten ab dem Mittagessen bis zum Abend Besuch, mit vier Kindern und vier Erwachsenen war es recht wuselig.

Vormittags buken Jott und die Kinder Plätzchen. Als die fertig waren, lüftete ich die Zwillinge aus, während Jott und M das Mittagessen (Kartoffeln/ Pommes, Mischgemüse und Buletten) zubereiteten und die Wohnung herrichteten. Als wir wiederkamen, war der Besuch bereits eingetroffen, und spielte mit M im Wohnzimmer.

Nach‘m Essen durfte M einen Dinofilm gucken, während die drei anderen Kinder Mittagsschlaf machten. Als der vorbei war, gab es Kaffee und Kuchen (endlich musste die Kaffeemaschine mal arbeiten, auf zehn Tassen kommen wir ja sonst nicht) und dann lüfteten wir die Kinder trotz Nieselregen aus, die waren nämlich ordentlich überdreht. Leider benahmen sie sich draußen fragwürdig, das war dann nicht ganz so schön.
Wieder zu Hause bespielten Jott und die Gäste die Kinder, ich räumte das Wohnzimmer und die Küche auf und hielt Abstand von den Kindern.
Als sich unser Besuch verabschiedet hatte, badeten wir die Kinder, aßen Abendbrot, dann machten die drei noch diverse Faxen und brachten mich zur Weißglut und dann gingen sie auch schon ins Bett (so schön). Jott und ich räumten noch diversen Kram in den Flur, der morgen von der AWO abgeholt wird, und ließen den Tag auf der Couch ausklingen.

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Journal Samstag, 1.12.2018

Aus Spaß an der Freude wieder mal Fotos gemacht. Zumindest bis zum Mittagessen– bis dahin waren wir zu Hause bzw. in der Umgebung unterwegs. Nachmittags besuchten wir Bekannte, da blieb die Kamera eingepackt.


Frühstück. Schwer zu erraten.


Nach dem Frühstück wird ein großes, nein!, ein sehr großes Paket geliefert. Die Kinder flippen aus und sind die nächste Zeit schwer beschäfigt.

Etwas später haben die Kinder aber Lagerkoller. Ich geh darum mit den Zwillingen raus, Erledigungen machen. Dabei können sie…

… laufen …

… und balancieren.

Nachdem wir Flaschen zum Flaschencontainer gebracht, Pfandflaschen abgegeben und ein Paket von der Post abgeholt haben, geht es nach Hause zum Mittagessen. Die Kinder mäkeln alle rum und essen letzten Endes Nudeln ohne alles. Danach gehen die Zwillinge Mittagsschlaf halten…

… und M beschäftigt sich im Wohnzimmer unter anderem mit Malen. Weil er Zahlen spannend findet, schreiben wir ihm in letzter Zeit immer Zahlen aufs Papier, die er ab und an nachmalt. Heute kamen außerdem noch die Buchstaben seines Namens und der Namen seiner Geschwister dazu. Als er einen mehrfach vorkommenden Buchstaben nachgezeichnet hat, war er ganz stolz :)

Nachmittags waren wir dann, wie oben angerissen, zu Besuch bei Bekannten. Die Fahrt dorthin war ein Abenteuer, das Fußballspiel Union – Darmstadt war kurz zuvor zu Ende gegangen und dementsprechend voll waren die Straßen und Bahnen. Wir mussten uns auch aufteilen, Jott passte nicht mehr hinter dem Kinderwagen in die Bahn rein.
Nach dem Besuch noch einkaufen mit müden Kindern, dann heim und Abendbrot + Kinder ins Bett, bis wir endlich Freizeit (Jott: Wäsche legen, ich: Chicorée-Salat für mich + Unmengen (Papier-)Müll runterbringen) hatten.

Was schön war: Zusammen die ersten Weihnachtslieder singen. Die Kinder haben offenbar schon „Oh Tannenbaum“ gelernt. M kann den Text bereits sehr gut, G schmettert hingegen nur fröhlich „Tannebaum, Tannebaum“.

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Journal Freitag, 30.11.2018

… offenbar bin ich nicht der einzige, dem im Dezember noch einfällt, zum Zahnarzt zu müssen bzw. vor Weihnachten noch einen Haarschnitt zu benötigen. Die Terminfindung dafür gestaltete sich heute äußert schwierig– die Termine sind nun am 20. und 21.12., also zum einen noch ‘ne ganze Weile hin (ich werde den Dezember über wie ein zotteliges Alpaka rumaufen) und zum anderen wirklich kurz vor knapp. Aber hey– immerhin Termine bekommen.

In der Nähe vom S-Bahnhof Köpenick ist eine Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Das hat zur Folge, dass die Umgehungsstraßen stärker befahren werden. Und das wiederum hat zur Folge, dass die Straßenbahnen, die auf diesen Umgehungsstraßen fahren müssen, derzeit vor allem im Berufsverkehr stark verspätet sind. Was Auswirkungen auf die Fahrt zur KiTa hat und dann auch für die Rückfahrt: Je später ich an der KiTa bin, desto später kommen wir nach Hause…
Drei Wochen soll das noch gehen. Hoffentlich bleibt es dabei– die letzten Bauarbeiten in der Gegend waren allesamt stark verzögert fertig gestellt.

Eigentlich sollte heute in der KiTa das Lichterfest stattfinden. Wie Sankt Martin, nur eben später. Leider fiel die Veranstaltung ins Wasser, das Wetter war einfach zu scheußlich. Laternenumzug und Stockbrot backen sind bei ~2°C und Regen nicht so spaßig.
Das ist schon ziemlich blöd: Wochen–, nein, sogar monatelang ist es trocken, und dann regnet es ausgerechnet am Tag des KiTa-Fests.

Das Home Office heute war gut. Nach dem gestrigen Tag war ich recht k.o., es bekam mir gut nicht pendeln zu müssen. Außerdem war es heute etwas ruhiger, das war auch ganz nett nachdem die letzten Wochen etwas stressiger waren als sonst.

Nur noch knapp dreieinhalb Wochen bis Weihnachten. Irre, wie die Zeit vergeht. Geschenke für die Kinder und die Familien haben wir beisamen (inklusive Zwillings-Geburtstag), aber für Jott fehlt mir noch was. Das ist jedes Jahr das am schwersten zu findende Geschenk. Ich mein, ich hab der Frau drei wunderbare Kinder geschenkt, was könnte sie da noch wollen bzw. was könnte da überhaupt noch rankommen?
Wenn Sie ab morgen nichts mehr von mir hören, hat sie mir dafür die Finger gebrochen.

Die letzten Tage über benutzte ich den Google Assistant und das ist schon eine arg praktische Geschichte. Gerade beim Kochen („Stelle einen Timer auf 20 Minuten“) und draußen („Ruf Jott mobil an“), wo man nicht unbedingt die Hände frei hat bzw. sie in Handschuhen stecken, ist die Sprachbedienung eine echte Hilfe. Ich nutze das jetzt ein bisschen mehr.

Was schön war: Mit Jott Abends zwei neue Folgen (S03E09, S03E10) Lucifer gucken.

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Journal Donnerstag, 29.11.2018

Heute Büro wie angedacht. Mit zunehmenden Tagesfortschritt wünschte ich mir, zu Hause geblieben zu sein, aber letzten Endes überstand ich die Bürozeit. Wesentlich anstrengender war danach die Kinder-Abholung und die Abendgestaltung. Die Zwillinge waren heute im FEZ im Theater, hatten dementsprechend keinen/ nur sehr wenig Mittagsschlaf und waren zu Hause völlig drüber. J schlief ~15 Minuten im Kinderwagen und war sehr ungehalten, zu Hause geweckt zu werden, und G schlief nahezu im Stehen ein.
M hatte nur das normale KiTa-Programm, aber da er (wie auch seine Geschwister) derzeit ein bisschen erkältet ist, ist er Abends sehr k.o.. Wir ließen das Baden heute daher ausfallen und steckten die Kinder frühzeitig ins Bett– gegen 19 Uhr schliefen sie (normal ist ~20 Uhr).

Abends weiter gearbeitet. Ich fehlte nur vier Werktage, angesammelt hatte sich aber trotzdem eine ganze Menge.

Die Kinder schlafen jetzt alle auf einer Bettebene- nämlich unten. M mag sein Hochbett aktuell nicht, also quetschen sich alle drei auf 1,40m. Es geht ganz gut, sie liegen zwar teilweise übereinander bzw. Kopf an Po usw, aber gerade M und G schlafen nebeneinander merklich besser. Sie sind beides Kuschel-Schläfer.
J werden wir demnächst mal probehalber nach oben stecken. Er schläft besser, wenn er Platz hat, braucht aber die Geräusche von anderen Schläfern. Vielleicht ist das Hochbett ja was für ihn.

Mich nervt ja ziemlich, dass niemand mehr ein Produkt erwähnt, ohne darauf hinzuweisen, dass das ja böse Werbung sei. Daher freut es mich, auf den „Leitfaden Werbekennzeichnung bei Social-Media-Angeboten“ hinzuweisen. Da steht drin, was gekennzeichnet werden muss und was nicht.
(via hmbl.blog)

Ergänzend dazu kann man sich noch den Post „Kennzeichnung von Werbung im Social Web: So sieht die Rechtslage aus“ zu Gemüte führen– der lief mir neulich auch über die Füße.
(via vorspeisenplatte.de/speisen)

Wie man eine Avocado ziehen kann, wenn die Zahnstocher-Anpieks-Methode versagt.

Was schön war: Mittags in Ruhe einen Chupenga-Burrito futtern.

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Journal Mittwoch, 28.11.2018

… irgendein fieser, schneller Infekt hat mich heute außer Gefecht gesetzt. Gestern Abend merkte ich, dass da was kommt, heute morgen nach dem Aufstehen ging es noch, wurde aber stündlich schlimmer. Nachdem ich die Kinder in der KiTa abgeliefert hatte, fuhr ich also nicht ins Büro, sondern direkt nach Hause, legte mich hin und schlief nahezu fünf Stunden komatös. Danach ging es einigermaßen, im weiteren Laufe des Tages wurde es ein bisschen besser. Mal gucken wie es morgen wird, ich hab vorsichtshalber diverse Tabletten und Nasenspray bereit gelegt.

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Journal Dienstag, 27.11.2018

Ein Urlaubstag, hurra! Nur die Wohnung und ich: Jott war arbeiten, die Kinder in der KiTa. Der Idee, mit M ins Naturkundemuseum zum Dino gucken zu fahren, ging ich nicht nach. Nach dem vergangenen langen Wochenende war mir mehr nach Freizeit und Erholung.

Wobei das vielleicht ein bisschen irreführend klingt. Um mich nicht mit unnötig viel freier Zeit zu konfrontieren, die ich irgendwie füllen muss, hatte ich mir gestern eine kleine ToDo-Liste zusammengestellt und arbeitete sie heute ab. Hauptinhalte: Wäsche waschen, aufräumen, putzen, einkaufen, kochen. Das war auch nötig, hier bleibt leider viel zu viel im normalen Betrieb liegen.

Diesbezüglich: Wie toll ist denn bitte Zitronensäure? Die Bad-Armaturen sehen gut aus. Wie neu wäre übertrieben, aber um Welten besser als vorher.

Mittendrin den Fehler gemacht und in die Arbeits-Mails geguckt. Sofort schlechte Laune bekommen. Das sollte ich lassen– also das Arbeits-Mails an Urlaubstagen angucken und das schlechte Laune deswegen kriegen.

Zum Mittag gabs heute mal was neues, nämlich Pad Thai. In der veganen Variante, Eier mag ich nicht und Fleisch gibt es im Normalfall nicht unter der Woche. So schön wie auf dem Foto sah es bei mir nicht aus, aber es schmeckte toll. Beim nächsten Mal gebe ich aber Tamarindenpaste hinzu, die soll geschmacklich einiges bringen.

Aus Spaß an der Freude ausprobiert: Zur KiTa laufe ich allein und zügigen Schrittes 43 Minuten. Nachdem ich die Kinder heute morgen brachte, hätte ich 17 Minuten auf die nächste Straßenbahn warten müssen– zu lange bei ~0°C. Also lief ich zum Aufwärmen durch die Gegend und hörte erst zu Hause damit auf.

Gestern Abend in den letzten Minuten des Cyber Monday auf Amazon festgestellt, dass es unsere Geschirrspültabs und den Klarspüler auch in richtig großen Packungen gibt. Bei Bringmeister sind meist nur Packungen mit 38 Tabs verfügbar, bei Amazon gibt‘s auch welche mit 192 Tabs. Das reicht ‘ne Weile und wir sparen noch eine Kleinigkeit :)

J ist vor ~20 Minuten aufgewacht und weint seitdem. Ihm tut offenbar was weh, Jott denkt das es die Zähne sind.

Was schön war: Den Tag in Ruhe verbringen.