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Journal Montag, 26.11.2018

Nochmal ein paar Hemden für günstig (~25€/ Hemd) erwischt. Jetzt hab ich für‘s erste genug. Als nächstes dann Pullover und Hosen.

M hat letzten Freitag erstmals alleine etwas im Laden gekauft und war dabei zu gleichen Teilen aufgeregt, stolz und schüchtern. Ich hab ihm davor erklärt, wie der Ablauf ist, und stand ihm dann zur Seite. Hat er gut gemacht.

Wir sind wieder in Köpenick. Nach dem Mittagessen fuhren wir los, zum Vesper waren wir zu Hause. Erst schlief G ein, dann, nach langer Zeit, auch J. M saß mit ganz kleinen Augen da, hielt sich aber wach.

Während Jott und M die Koffer leerten, ging ich mit den Zwillingen Apfelsinen und Mandarinen kaufen. J fing mittendrin aus mir nicht ersichtlichen Gründen an zu bocken und ließ sich nicht beruhigen, was dazu führte das die älteren Damen vor uns an der Kasse sich ganz mitfühlend „Der arme Papa“ zuflüsterten. Endlich sagt‘s mal einer.

Ich hoffe sehr, dass das bald aufhört. Gerade J ist gefühlsmäßig eine tickende Zeitbombe– wir wissen nie, wann er hochgeht.

M heute Nacht: „Ich will zu Mama. Du sollst nicht bei mir sein!“ Und dann weinte er und ließ sich nur schwer überzeugen, dass es gerade nicht anders geht.

Kinder. Sie geben einem so viel zurück.

G war heute, abgesehen von ihrer schon wieder besser gewordenen Erkältung, gut drauf. Keine Bauchschmerzen, kein Durchfall. Mal schauen wie es morgen ist.

Nach reiflicher Recherche und Überlegung während der ganzen Black-Friday-Cybermonday-Sale-Dingens-Aktionen keinen Staubsaugerroboter gekauft, obwohl da ein paar gute für wenig Geld weggingen. Aber: Das bringt, realistisch betrachtet, nichts.

  1. Wir müssten täglich diversen Kram wegstellen, damit der Roboter durchkommt
  2. Wir müssten auch alle Stühle hoch- oder wegstellen. Das ist mehr Arbeit, als wenn wir fix selbst saugen.
  3. Die Wohnung bzw. unser Raumarrangement ist nicht unmittelbar Roboter-geeignet. Zu viele Engstellen mit Festfahrpotential, gerade an den Stellen an denen regelmäßig gesaugt werden muss.

Letzten Endes ist selber Saugen schneller und auch wesentlich günstiger.

Morgen hab ich frei und ich freu mich sehr drauf. Wenn alles nach Plan läuft, bring ich die Kinder in die KiTa, komme nach Hause zurück und leg mich wieder hin. Das wird toll.

Was schön war: Vor dem Abendbrot mit den Zwillingen erschrecken & fangen spielen.

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Journal Sonntag, 25.11.2018

Lange, aber nicht gut geschlafen. Unser Schlafarrangement sieht so aus, dass M und ich im Gästezimmer schlafen. Und M ist weiterhin sehr kuschelbedürftig und rückt mir auf die Pelle…

Heute Besuch bei Jotts Papa auf‘m Dorf. Vormittags hin, Abends zurück. Die Kinder wurden bespielt und konnten sich am Nachmittag auf dem Elbdeich auspowern: M auf‘m Fahrrad, J im Höllentempo auf einem Bobbycar (er kniet sich drauf und stößt sich mit dem anderen Bein ab) und G auf einem kleinen Laufrad.

So ein menschenleerer Deich ist super, das brauchen wir zu Hause auch.

G hängt etwas durch. Sie hat ‘ne fette Erkältung. Außerdem wieder Verstopfung und (danach) Durchfall. Gestern war bei ihr Magen-Darm-bedingt nichts los, das setzte heute Nachmittag mit ganz schlimmen Bauchschmerzen ein. Sie war ein kleines wimmerndes Häufchen Elend, erst nachdem sie endlich, endlich aufs Klo konnte ging es ihr einigermaßen besser.

Die Kombi aus „Verstopfung“ und „Durchfall“ hatten wir so auch noch nicht. Können wir gern drauf verzichten.

„Da hat das rote Pferd…“ ist ein tolles Lied, um die Kinder im Auto bei Laune zu halten. Sie, bzw. aktuell auf Grund fehlender Sprachfähigkeiten bei der Zwillingen nur M, suchen sich eine Farbe aus und dann wird gesungen. Man wird zwar nach der fünften Wiederholung leicht gaga, aber solange die Kinder nicht heulen…

TIL: Den Sternen am nächsten ist man von der Erde aus nicht etwa auf der Spitze des Mount Everest, sondern auf der des Mount Chimborazo. Dessen Gipfel ist weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als die Spitze des Everests.

Frau Rabe trainiert sich seit ein paar Tagen das Frühaufstehen an und ich fühle mich da stark an mich erinnert… Frühes Aufstehen ist furchtbar und seit jeher ein unglaublicher Krampf. Wenn ich könnte, würde ich bis 11 Uhr schlafen und dann bis zwischen 2 und 3 Uhr wach sein, aber das ist leider mit Schule/ Ausbildung/ Lerchenfrau/ Arbeit/ Kindern/ dem allgemeinen Rhythmus der Gesellschaft nicht kompatibel.
Sobald ich drei Tage lang „normal“ schlafen kann, setzt sofort wieder der Eulen-Rhythmus ein. Das hört vermutlich auch nicht mehr auf, frühes Aufstehen wird vermutlich noch eine Weile ein elendiger Kampf bleiben.

Was mir geholfen hat:

  1. Aufsteh-Disziplin. Wenn der Wecker klingelt, stehe ich (im Normalfall) auf. Kein „Es ist soooo gemütlich“, kein „Noch fünf Minuten“– das geht nämlich nur schief. Die Belohnung ist eine heiße Dusche und 15 Minuten Stille, weil alle anderen noch schlafen.
  2. Am Vorabend alles für den Morgen vorzubereiten. Klamotten rauslegen, Handtuch bereit legen, Kaffeemaschine vorbereiten, Frühstück zubereiten, Tisch eindecken, Rucksack packen… Es muss alles soweit fertig sein, dass ich morgens auf Autopilot laufen kann. Muss auch sein, ich bin nämlich so langsam, dass ich für alles fünfmal so lange brauche.
  3. Eine Morgenroutine. Alles läuft gleich ab.
  4. Besager Lerchenfrau beibringen, dass ich morgens nicht funktioniere und meine Ruhe brauche.
  5. Frühstücken. Ich habe 5:45 Uhr weder Hunger noch Durst, aber ich weiß, dass es mir hilft, warm zu laufen.
  6. Den Ball flach halten. Kein Frühsport oder Aktivität. Das macht mein Kreislauf nicht mit.
  7. Koffein und Zucker.

Was schön war: Wie G, nachdem sie auf dem Klo war, wieder fröhlicher wurde.

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Journal Samstag, 24.11.2018

Wir waren heute auf einer diamantenen Hochzeit. Es gab Kuchen und koffeinfreien Kaffee, deswegen schlaf ich hier gerad beim Tippen ei…

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Journal Freitag, 23.11.2018

Alter Falter, die Kinder haben heute Ausbrüche vom Feinsten hingelegt, allen voran J. Das war nicht schön, ganz und gar nicht.

Auf der Fahrt nach Magdeburg hielten wir auf einen Zwischenstopp im A10 Center Wildau an und ließen Fotos von uns machen. Wir haben jetzt vier wunderbare Familienfotos. Das Shooting lief sehr viel besser als gedacht– vor allem wenn man bedenkt, dass zu Hause vor Abfahrt die Luft brannte.

In Magdeburg wieder Kinder-Eskalation. Es_macht_keinen_Spaß.

Abends wollten Jott und ich eigentlich ins Kino gehen. Jotts Mama hatte sich bereit erklärt, auf die Kinder aufzupassen. Leider hing G am Abend sehr durch, hatte Bauchschmerzen und Durchfall. Das war für uns Anlass, nicht ins Kino zu gehen– die schlafenden Kinder betreuen ist das eine, aber auf potentiell wache und jammernde Kinder aufzupassen ist das andere.

Kein zweiter Teil von Fanstastische Tierwesen für uns.

Immerhin schlafen alle Kinder bislang ruhig. Hoffentlich bleibts so.

Was schön war: Mit J und G Hand in Hand durchs A10 Center spazieren, während wir auf die Fotos warteten.

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Journal Donnerstag, 22.11.2018

G, wach seit kurz nach 5, entschärfte es auf dem Weg zur KiTa. Auf dem Kinderwagen schlief sie nach der Straßenbahnfahrt ein. Ein kleiner rosa Ball auf dem großen Kinderwagen…

Ich probier mal was:

Wir suchen für unser Team jmd. zur Qualitätssicherung (Elternzeitvertretung) ab 01/19. Aufgaben: Manuelle Funktions- & Design-Tests + Verwaltung & Anpassung automatisierter Tests + Test-Workflows erstellen & anpassen.

Falls Sie jemanden kennen, der sowas macht, sagen Sie doch unter hello @ herrpaul . me Bescheid. Ich gebe dann weitere Informationen raus.

Die Kollegin, die in Elternzeit geht, zeigte uns heute morgen übrigens Fotos ihrer Familie aus Rostow am Don: Gute ~50cm Schnee, -14°C. Krasse Sache. So ein bisschen davon hätt‘ ich auch gern.

Im Büro trat die Tage ein MAU (mittelschwerer anzunehmender Unfall) auf. Wir hatten dem Kunden zugesagt, eine Website mit (u.a.) Feature A und Feature B zu schicken. Jedes Feature für sich war einfach zu erstellen und funktionierte tadellos, deswegen waren wir guter Dinge. Gegen Ende letzter Woche kombinierten wir diese Features aber gemäß (der mit uns abgestimmten und bestätigten) Anforderungen miteinander und erlebten ein völliges fuck up. Nach ein bisschen rumprobieren mussten wir dann die Woche eingestehen: Das geht nicht. Die Features können nicht sinnvoll miteinander verheiratet werden, das gibt die Technik nicht her. Wir überlegten noch ein bisschen, riefen dann den Kunden an, ließen die Hosen runter und stimmten ab, wie wir weiter vorgehen können. Das war recht unangenehm, auch wenn der Kunde sehr verständig war und wir gemeinsam konstruktiv an einer Lösung knobelten und schlussendlich auch eine Roadmap für den Weg dorthin aufstellten. Mittlerweile scheint alles gut zu werden. Wir reißen zwar eine Deadline, aber das scheint (derzeit) keine (schwerwiegenden) Auswirkungen zu haben.

Puh.

Serviceblog:
Sollten Sie jemals in die Situation kommen, einen CSS-Blur-Filter-Effekt mit einem Parallax-Effekt mit dynamisch bewegten Hintergrundbild zu verknüpfen: Tun Sie es nicht. Es wird Ihnen Schmerzen bereiten.
Unsere Lösung sieht so aus, dass wir einen abgespeckten Parallax-Effekt per CSS erstellen– das sieht nicht ganz so kreativ aus, funktioniert dafür aber erstaunlich gut.

Abends mit Jott Lucifer geguckt. Als ich zu ihr rüber schaute, lag sie mit geschlossenen Augen da, schreckte beim Anstupsen hoch und entschuldigte sich mit „Ich hab nur kurz geblinzelt“. Jaja, so wie G auf dem Wagen heute morgen.
Man muss sie gern haben.

Bis nächsten Dienstag habe ich Urlaub. Morgen geht es nach Magdeburg zu einer diamantenen Hochzeit und zum Familie treffen, und am Montag zurück. Dienstag hab ich einfach so für mich frei genommen, ich überlege aber gerade ob ich mir an dem Tag nicht vielleicht einfach M schnappe und mit ihm ins Naturkundemuseum zum Saurier gucken fahre.

Was schön war: Mittagessen von Habba Habba nach einem großen Agentur-Meeting. Tolles Essen, gern wieder.

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Journal Mittwoch, 21.11.2018

… ich möchte gerade sehr gern Urlaub von allem haben. Vom Job, von den Kindern, vom Pendeln, dem Hetzen von A nach B nach C, von mir– einfach mal ‘ne Weile raus aus allem. Das wäre schön.

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Journal Dienstag, 20.11.2018

Die Serie von gestern setzte sich fort. Heute mussten wir eine Fehlerbereinigung testen und an einen Kunden ausliefern. Ich sag mal so: Ein Internetausfall und ein Feueralarm mittendrin sind bei sowas eher weniger behilflich.

Im Zuge dieser Fehlerserie sehr viel gelernt. Hat es wenigstens was gutes.

M und G schliefen die Nacht ganz gut. J nicht so, aber den nahmen wir kurzerhand nach dem zweiten Aufwachen zu uns, wo er dann besser schlief. Vielleicht ist das ja eine Lösung für ihn: Er kann im Kinderzimmer mit seinen Geschwistern einschlafen, zieht aber nachts zu uns um.

Überhaupt: Als M noch bei uns und die Zwillinge in ihren Gitterbetten schliefen, mussten wir nachts ein bis zwei Mal ins Kinderzimmer. Seit der Umstellung sind da zwei bis vier Mal draus geworden und das ist ganz schön anstrengend. DAS in Verbindung mit arbeitsbedingt kurzen Nächten sorgt dafür, dass ich recht gerädert bin und auf den Bahnfahrten ins Büro arg damit zu kämpfen habe, die Augen offen zu halten.

Zum Abendessen gab es heute Nudeln aus Linsen. Die schmeckten ziemlich gut (sehr in Richtung Vollkornnudeln) und zum anderen ist der von mir befürchtete Effekt der Linsen (Erbsen, Bohnen, Linsen, lassen‘s… Muss ich deutlicher werden?) bislang ausgeblieben. Die Kinder mochten sie auch.
Damit sind sie eine gute Alternative zu herkömmlichen Nudeln.

Die Kinder sind mit Winterschuhen eingedeckt. Sechs Paar kosteten 220,25 Euro… Zusammen mit den anderen Wintersachen sind das allein diesen Monat nahezu 400 Euro an Bekleidungskosten für die Kinder. Und bis auf die Elefanten-Winterstiefel sind das alles Schnäppchen von Deichmann, H&M, Ernstings Family und Co.

Eventuell weine ich jetzt ein bisschen in mein Kopfkissen.

Die dritte Staffel von Lucifer ist bislang (wir sind bei Folge 7) sehr unterhaltsam. Es ist teils ein bisschen sehr seicht und erinnert in seiner „Wer mit wem“-haftigkeit an Daily Soaps, aber ingesamt gucken wir das gerad ganz gern. Perfekt für einen Tagesausklang auf der Couch.

Was schön war: Lucifer S03E06 und S03E06 als Tagesausklang auf der Couch mit Jott (das is‘ jetzt ‘n bisschen einfach, aber hey, ansonsten war der Tag weniger schön).

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Journal Montag, 19.11.2018

„Hätt‘ ich mal was Anständiges gelernt!“, beim Verlassen des Büros gedacht. Heute lief richtig viel anders als angenommen/ geplant, das war schon beeindruckend. Nicht funktionierende Technik, fehlerhafte Code-Pakete, Kunden-Reaktionen aus der Hölle, vorwurfsvolle Fragen, Terminstress, angenervte Entwickler… Es kam alles zusammen. Umso froher war ich, dass zumindest zu Hause Abends alles eingermaßen glatt lief. Wir übersprangen zwar das Baden– die Kinder kleben noch nicht, insofern ist das nicht so wild–, aber im Großen und Ganzen lief der Abend ruhig ab.

M schlief heute auf eigenen Wunsch zwischen den Zwillingen ein und nicht in seinem Hochbett. Ich bin gespannt ob das einen beruhigenden Effekt auf die drei hat. Als Jott vorhin G trösten musste, kuschelte sich diese beim Einschlafen jedenfalls an M und er an sie.

Endlich Winterjackenwetter.

Sehr über umwerfende Neuigkeiten im Hause Rabensalat gefreut.

Über Dürre. Und über abgeschwächte/ ausbleibende Winde. Das ist alles sehr, sehr gruselig.

Was Paare zusammenhält. Na toll.

Was schön war: Die Kinder ließen sich morgens ohne Theater in der KiTa abliefern.

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Journal Sonntag, 18.11.2018

Gerade so den Tag überstanden. 10:30 Uhr waren die Akkus bereits wieder leer, vor allem die Zwillinge waren sehr, sehr anstrengend. Uns retteten ein längerer Spaziergang am Vormittag und am Nachmittag, als es ganz schlimm wurde. Und der Umstand, dass die beiden wenigstens ein bisschen Mittagsschlaf hielten.

M blieb nach dem Aufwachen im Bett liegen und hörte Toniebox, ehe er auf Grund eines Bedürfnisses aufstand und mich mit den Worten „Papa, ich muss kackern!“ weckte (was ein äußerst effektiver Wecker ist).
Die Zwillinge veranstalteten währenddessen eine Kissenschlacht. Zumindest sah ihr Bett dementsprechend aus.

Gegen 10 Uhr war der Zeitpunkt, an dem ich zum ersten Mal dachte, dass es doch ganz schön wäre wenn der Tag schon wieder rum wäre. Glaube ich zumindest, ich konnte meinen eigenen Gedanken kaum folgen weil M pausenlos quasselte und die Zwillinge Krach machten.
Mich gruselt es ein wenig vor der Vorstellung, dass die Kinder in absehbarer Zeit alle drei morgens sehr viel erzählen werden, noch bevor ich meine ersten Kaffees hatte und wach bin…

Jotts Mama kam heute zu Besuch. Die Kinder freuten sich sehr (wir auch), die Zwillinge stiegen „Ooooomaaaa, OOOOOOMAAAAAA“ rufend die Treppe zur Wohnung hoch als wir vom Vormittagsspaziergang nach Hause zurück kamen.

Auf dem Nachmittagsspaziergang zu sechst funktionierte alles, was die Zwillinge sonst so gut hinkriegen, nicht. Da wurde in Richtung Straße gerannt, auf „Stop!“-Rufe wurde nicht gehört, es wurde gebockt und nicht gelaufen… Nervig. Vormittags allein mit den beiden war entspannter als nachmittags mit zwei zusätzlichen Erwachsenen.

Dankenswerter Weise übernahm Jotts Mama die Einschlafbegleitung der Kinder. Ich war beim Geschichte vorlesen schon kurz davor, an die Decke zu gehen– das übliche Gewusel beim Einschlafen hätte ich heute nicht ertragen.

Was schön war: Als die Kinder dann endlich im Bett lagen und es ruhig wurde.

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Journal Samstag, 17.11.2018

Das war dann gestern doch schon ganz cool: Zwischen Versand der Angebote und Bestellung durch den Kunden lagen gerade mal drei Stunden. So schnell geht das normalerweise nicht.

Vormittags probierte ich bei unserem kleinen Netto die Straße rauf aus, wie ein Einkauf mit den Zwillingen so ist. J kam in den Kindersitz des Einkaufswagens, G in den Wagen selbst. Dort blieb sie wider Erwarten sitzen und freute sich, die diversen Einkaufssachen in den Wagen legen zu dürfen.
Während wir so durch die Gänge liefen, sangen sie einen Sankt-Martin-ritt-durch-Schnee-und-Wind-Ich-geh-mit-meiner-Laterne-Medley. Das war sehr goldig und hörte sich ungefähr so an „Smarti smarti laa laaaa laa smarti terne rabimmel bumm“. Ein großer Spaß.
Insgesamt verlief der Einkauf super. Die beiden hatten gute Laune, wir brauchten nur diverses Obst, das passte gut zusammen. Eier würd ich mit den beiden nicht kaufen wollen, dafür war G im Wagen dann doch etwas zu umtriebig. Aber alles, was nicht direkt kaputt geht wenn man es anstupst, können wir so kaufen.

Überraschung am frühen Nachmittag: Während wir die Zwillinge noch schlafend wähnten, spazierte mit einem Mal J splitterfasernackt und sehr, sehr fröhlich ins Wohnzimmer. Ich befürchtete schlimmes (ÜBERALL KACKE), wurde aber eines Besseren belehrt. J hatte sich einfach nur ausgezogen, seine Windel in den Windeleimer gelegt und war dann zu uns gekommen.

Die Zwillinge ins Bett zu kriegen ist ein elender Krampf, seitdem sie im großen Bett schlafen. Offenbar bekommt ihnen ihre neue Freiheit nicht… Während sie sich in den Gitterbetten im Normfall hinlegten und schliefen, ist im neuen Bett erstmal Action, Wuseln und Krach machen angesagt. Sehr zum Leidwesen von M, denn der findet sein Hochbett großartig und schläft darin bislang richtig gut ein.

Seit gestern sind Die Ärzte auf Spotify zu finden. Folgerichtig hörte ich mich also gestern durchs diverse Alben.

In diesem Kontext: Es gibt das Die Ärzte Gesamtwerk zu kaufen. Ich bin einerseits versucht (geil, endlich mal alles zusammen!), andererseits nicht (Kram der rumsteht, ich will ja alle Musik nur digital).

Evolution hautnah: Under poaching pressure, elephants are evolving to lose their tusks

TELL THEM TO STOP LISTENING TO MY FARTS!

Was schön war: Abends mit Jott Staffel 3 von Lucifer fortsetzen.