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Journal Mittwoch, 25.5.2016

Dieses gerissene Kind. Herr Schnuffke weiß, dass er solange kein neues Essen von uns bekommt, wie er noch etwas in Reichweite hat. Andernfalls führt das nämlich dazu, dass er beispielsweise von seinem belegten Brot den Belag runterzuppelt/ runterlutscht und das Brot liegen bleibt. Jedenfalls kommt es gelegentlich vor, dass er unliebsames Essen „entsorgt“- das landet dann auf dem Boden oder auf dem Hochstuhl-, um neues Essen zu bekommen.
Heute Abend gab es Cornichons (er liebt Cornichons, fragen Sie nicht…), und weil er natürlich möglichst viele Cornichons haben wollte, hat er etwas sehr schlaues getan: Er hat auch das Cornichon „versteckt“, um ein neues zu bekommen. Und zwar in seinem Mund. Herr Schnuffke hat ein ganzes Cornichon quer in den Mund geschoben, sah aus wie ein Hamster mit dicken Backen, und forderte ein neues Cornichon ein- er hatte ja offensichtlich keines mehr.

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Auf Arbeit läuft alles auf eine große, halbjährliche Deadline in der nächsten Woche zu. Bis Ende der Woche müssen wir viele, viele kleine und große Websites mit einem Code-Paket aktualisieren, da in der nächsten Woche Entwicklungsstop ist und keine neuen Features und Bugfixes veröffentlicht werden können. Es ist also gerade ein wenig stressiger, ein wenig lauter, ein wenig hektischer und ein wenig chaotischer als normalerweise.

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Bei uns umme Ecke hat heute ein neuer Eisladen eröffnet. Auf dem Heimweg war ich kurz drin und kostete ein Haselnuss-Schoko-Eis. Hat geschmeckt, die nächsten Tage werde ich weiter testen wie das Eis so ist.
Bezahlt werden die Eisportionen übrigens nach Gewicht. Das ist eine nette Idee, aber ich finde es eher unpraktisch wenn ich nicht weiß, wieviel ich bezahlen muss. Das ist bei einem Kugelpreis einfacher.

Ich bin gespannt, ob sich der Laden hält- im selben Gebäude war vorher eine eher merkwürdige Bar drin, die nach einem halben Jahr wieder schließen musste weil sie keine Kundschaft fand.

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Beim Rumstöbern auf Spotify entdeckte ich, dass seit kurzem auch das „aktuelle“ (naja, auch schon wieder anderthalb Jahre alte) Album Feelings aus der Asche von Olli Schulz (Hipster-Angeberei: Den höre ich auch schon, seit er noch als Olli Schulz und der Hund Marie durch die Szene tingelte) verfügbar ist. Hurra! Nach diversen Malen Anhören hat sich mein Lieblingslied herauskristallisiert:

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Was schön war: Auf dem Bahnsteig sah ich ein Kind mit Propellermütze. Total großartig. Brauchen wir für Herrn Schnufke ebenfalls.

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Journal Dienstag, 24.5.2016

Das OnlineBanking-Überweisungen bis zu zwei Werktage dauern können, ist auch ein merkwürdiger Anachronismus. Ich überwies am Sonntag Abend Geld vom Sparkonto auf mein Hauptkonto, um für die Elternzeit und unseren Dänemark-Urlaub gewappnet zu sein, und das Geld war tatsächlich erst heute auf dem Hauptkonto verfügbar. Dabei dauert der eigentliche Überweisungsvorgang auf dem Bankserver mit Sicherheit nicht einmal eine Sekunde.

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26° waren das heute aber nicht. Ich will nicht sagen, dass ich im Sommeroutfit (Sandalen, kurze Hose, T-Shirt) gefroren habe, aber heute hätte ich nicht nein gesagt zu einer leichten Jacke.

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Herr Schnuffke schlief heute Nachmittag nicht und war dementsprechend unleidlich, als ich nach Hause kam. Die Serie der letzten Tage setzte sich beim abendlichen Wickeln und Bettfertigmachen fort.

Immerhin schlief er schnell ein.

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Was schön war: Das Zusammentragen von vielen Informationsschnippseln bei Kunden und Kollegen und das anschließende Ausprobieren des Lösungsweges sowie das Aufbereiten und Dokumentieren dieser Informationen im Projektwiki. Das liegt mir.

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Journal Montag, 23.5.2016

Bei einem erneuten Telefonat mit einem anderen Mitarbeiter unseres Kunden stellte sich heraus, dass die am Freitag erhaltenen Informationen teilweise unvollständig waren und jetzt doch alles ganz anders ist als gedacht. Hrmpf.

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Das Kind macht mich derzeit Abends wahnsinnig. Ich habe keine Lust auf stundenlanges Wickeln und in den Schlaf begleiten. Es wäre schön, wenn Herr Schnuffke manchmal einfach funktionieren und nicht ständig rumzappeln und sich freiwinden würde- ich kann mir weitaus schöneres vorstellen als diese Show.

Aber vermutlich muss eher ich von festen Abendplänen wegkommen und mich einfach darauf einlassen- der Wunsch ist ja eigentlich und auch uneigentlich ziemlich dämlich. Als ob Herr Schnuffke weiß, dass sich meine Welt nicht nur um ihn dreht und ich noch anderen Kram zu erledigen habe.

In sieben bis acht von zehn Fällen mache ich ihn ja gern Abends fertig, weil ich dann wenigstens noch etwas Zeit mit ihm unter der Woche verbringen kann, aber wenn die Zeit dann eher Krampf und Stress ist habe ich auch keine Lust- und das war an den letzten Tagen unter der Woche der Fall.

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Im Chat mit zwei Kolleginnen- eine bekommt demnächst ihr Baby- nach Besprechung des Filmplakats zu Hangover (das mit dem Baby in der Trage, das nach vorn guckt) in die Falle getappt und geschrieben, dass sie das Kind dann aber bitte nicht so tragen sollen- die Nachteile sind ja inzwischen relativ gut dargelegt.
Das war allerdings bekannt, demzufolge war die Reaktion verhalten.

Also wieder was gelernt: Nur noch den Senf zu solchen Dingen dazu geben, wenn jemand explizit fragt.

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Was schön war: Mit Jott in Ruhe frühstücken. Herr Schnuffke schlief heute bis kurz vor meinem Aufbruch ins Büro und ließ uns daher ein wenig Zeit für uns.

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Journal Sonntag, 22.5.2016

Unser Zimmer in Halle lag zur Ostseite des Gebäudes, war sehr, sehr hellhörig, hatte sich im Verlauf des gestrigen Tages ordentlich aufgeheizt und wurde durch den Vollmond beschienen. Alles ideale Faktoren für eine ruhige Nacht zu dritt- nicht.
Nach diversen Aufwachern war Herr Schnuffke ab halb Fünf endgültig wach. Eine halbe Stunde stellten wir uns schlafend und hofften, dass er wieder einschliefe, aber gegen fünf Uhr sah ich die Vergeblichkeit dieser Versuche mit Jott in einem Zimmer ein, schnappte ihn mir und versuchte in der Küche noch einmal eine halbe Stunde, Herrn Schnuffke zum Schlafen zu bewegen. Umsonst, alles umsonst. Also machte ich das Kind bettfertig, bereitete ihm Frühstück zu, verzweifelte auf der Suche nach Kaffeefiltern und bespaßte unkoffeiniert Herrn Schnuffke. Erlösen konnte mich letztendlich Jotts Schwester, die berufsbedingt ebenfalls Frühaufsteherin ist, kurz darauf zu uns stieß und es mir ermöglichte, einen Hufeisenkaffee zu kochen.

Um den Rest der Schläfer nicht zu stören, wickelte ich Herrn Schnuffke in eine Decke ein und spazierte mit ihm im Buggy durch Halle. Am Bahnhof gabs ein Rosinenbrötchen für mich zur Stärkung, und auf dem Rückweg zur Wohnung passierte etwas wofür ich Herr Schnuffke sehr, sehr lange böse sein werde: Er schlief nämlich ein. Tief und fest.
Die Rückkehr-Pläne verschob ich daher nach hinten, stattdessen schaukelte ich das Kind weiter durch Halle und verschaffte so wenigstens ihm noch zu einem Teil des fehlenden Nachtschlafes.

Gegen halb Neun wars dann aber auch gut, wir waren nämlich zum Brunch verabredet und mussten zurück zu den anderen.

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Da sowohl das Kind als auch ich etwas durchhingen (ich neigte bislang überhaupt nicht zu Augenringen, heute hatte ich welche) und uns schon am Vormittag unglaublich warm war, ließen wir die Ausstellung ausfallen und fuhren nach dem Brunch nach Berlin zurück. Das erwies sich als die bessere Entscheidung: Die Autobahnen Richtung Berlin waren noch leer (in der Gegenrichtung standen die Autos kilometerweit) und als wir am frühen Nachmittag zu Hause ankamen konnten wir alle etwas entspannen.

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Um Jott etwas Ruhe zu gönnen- sie ist derzeit ziemlich k.o.- schnappte ich mir Herrn Schnuffke, cremte ihn ordentlich ein, setzte ihn in den Buggy und spazierte zum Müggelsee. Unterwegs gabs Eis, und als wir gute drei Stunden später wieder zurück waren, konnte der kleine Spatz seine Augen kaum noch offen halten und schlief nach Baden und Abendessen innerhalb von zehn Minuten ein.

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Abends auf der Couch „Thor 2 – The Dark Kingdom“ mit Jott. Der erste Teil war einer der wenigen Avengers-Filme, die wir mochten, die anderen finden wir unglaublich langweilig (Iron Man, Captain America). Auch beim zweiten Teil wurden wir gut unterhalten, und der Film verzieh es auch, dass ich nicht mehr jedes Detail aufnahm.

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Was schön war: Tartufo- und Sesam-Eis im Da Dalt mit Herrn Schnuffke essen.

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Journal Samstag, 21.5.2016

Wir sind in Halle. Jotts Schwester feierte nämlich ihren Geburtstag nach. Deswegen fuhren wir heute nach dem Mittagessen los und kamen pünktlich zum Kaffeetrinken in Halle an. Herrn Schnuffke hatten wir den Vormittag über so auf Trab gehalten, dass er keine Schlafpause hatte und daher fast die gesamte Fahrt verschlief. Das Vorgehen speichern wir ab, das können wir öfter so machen.

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Nachdem ich gestern wegen akuter Müdigkeit sogar noch vor 23 Uhr im Bett war, wachte ich heute ausgeschlafen (!) halb Sieben auf, ließ die schlafende Jott und den schlafenden Herrn Schnuffke im Schlafzimmer zurück, räumte ein wenig auf und bereitete das Frühstück vor. Eine halbe Stunde später kamen die beiden Langschläfer (scnr) dazu, und weil schon fast alles vorbereitet war konnten wir sehr entspannt in den Tag starten.
Ich würd das ja öfter machen, müsste mir aber vermutlich einen Wecker stellen um tatsächlich entsprechend früh aufzuwachen. Aber das ist es mir dann doch nicht wert. Von der Gefahr des Mitaufwachens von Jott und Herrn Schnuffke bei Weckerklingeln ganz zu schweigen.

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Gestern Abend erinnerte ich mich an einen Blogbeitrag der Kaltmamsell über die Sonderausstellung „Krieg – Eine archäologische Spurensuche“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle. Nach Lesen des Beitrags vor einiger Zeit hatte ich mir schon gesagt, dass ich die Ausstellung gern sehen möchte- aber ach, es fehlte die Gelegenheit dazu (wir sind einmal alle drei Jahre in Halle). Nun läuft die Ausstellung aber nur noch bis morgen und ich bin zufällig in Halle, daher habe ich heute alles mit Jott und der Familie geklärt und werde daher morgen, so alles glatt geht, ins Museum gehen. Ich freu mich.

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Was schön war: In Ruhe mit Herrn Schnuffke den Abend verbringen. Der Rest der Familie ist zum Geburtstagsessen außer Haus, und da ich mich erboten habe die Kindesbetreuung zu übernehmen, kann ich ganz bequem auf’m Sofa sitzen, die Füße hochlegen und Dinge und Sachen im Internet machen.

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Journal Freitag, 20.5.2016

Verblüffender Effekt: Mit Heavy Metal aufe Ohren verkürzt sich das letzte Stück des Arbeitsweges um mehrere Minuten. Dafür war ich ganz schön außer Atem- scheinbar laufe ich, von der Musik beschwingt, etwas schneller.

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Im Büro konzentriertes Arbeiten und Klärung von wichtigen Detailfragen mit einem unserer Kunden. Die entsprechenden zu klärenden Details schwirrten in kleinen, sich widersprechenden und unvollständigen Häppchen durchs Büro. Diesem Zustand bereitete ich heute mit einigen Telefonaten und Recherchen ein Ende.

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Als ich nach Hause kam, schlief Herr Schnuffke bereits. So konnte ich in Ruhe und ohne Zeitdruck des „Das Kind muss ins Bett“ Abendbrot essen und anschließend diversen organisatorischen Kram erledigen: Den Papierkalender aktualisieren, mehrere Überweisungen (unter anderem für den KiTa-Betrag) anpassen, den Smartphone-Tarif-Anbieter wechseln und ein bisschen mit Jott erzählen.

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Nun sind es nur noch drei Wochen bis zur Elternzeit. Ich freu mich und bin gespannt, wie das wird.

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Was schön war: Ich habe heute Abend den Telefonanbieter gewechselt und spare dadurch pro Monat 26,01 Euro, bekomme aber gleichzeitig ein vier Mal so hohes Datenvolumenpaket.

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Journal Donnerstag, 19.5.2016

Ausgleichende Gerechtigkeit, Elternkarma, wasauchimmer: Herr Schnuffke wollte heute partout nicht schlafen gehen und hampelte anderthalb Stunden rum. Und wir also mit ihm- denn er kann sich ja noch nicht allein beruhigen oder einschlafen. Und als er endlich schlief, wartete die mistige Küche und anderer Haushalts-Nervkram.

Dreiviertel Zehn war dann alles halbwegs fertig, und ich auch.

An manchen Tagen stecke ich das besser weg, an manchen Tagen weniger. Heute war ein Weniger-Tag- ich habe mir beim Einschlafen helfen nichts sehnlicher gewünscht als das er endlich, ENDLICH aufhört rumzuzappeln, sich der Müdigkeit ergibt und die Augen zumacht. Aber nein, das wäre zu einfach- und heute nervte es mich so kolossal.

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Mein über das Jahr verteilter Urlaub wurde genehmigt. Die KiTa-Schließzeiten sind also abgedeckt und wir müssen uns wegen der Betreuung von Herrn Schnuffke keine Alternativen einfallen lassen.

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Glück muss der Mensch haben: Bei Spotify wurde ein Banner mit dem Angebot, drei Monate Premium-Mitgliedschaft für 9,99 Euro statt 29.97 Euro erwerben zu können, eingeblendet. Da schlug ich direkt zu und kann jetzt erstmal drei Monate die Premium-Vorteile (keine Werbung, kein Shuffle-Zwang beim Anhören von Alben, Offline-Funktion) genießen.

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Herr Schnuffke kann sich seit gestern oder vorgestern seine Oberteile selbst über den Kopf und die Arme ziehen. Das macht er auch sehr gern- vor allem direkt nach dem Anziehen. Beim Kampf um das Anbehalten lassen wurde ich an einen Oktopus erinnert- das waren auf jeden Fall mehr als zwei Arme, die ich im Blick behalten musste.

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Was schön war: Auf der S3 wird mal wieder gebaut (das ist nicht direkt schön), diesmal ist mein Arbeitsweg davon aber nur am Rande betroffen (das ist schon etwas direkter schön). Auf Grund der Bauarbeiten fuhren heute morgen nur sehr wenige Leute mit „meiner“ Bahn und das war sehr entspannt (das war schön).

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Journal Mittwoch, 18.5.2016

Noch so ein unspektakulärer Tag wie gestern. Schlimm. Daher nur Links.

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An der Friedrichswerderschen Kirche laufe ich jeden Tag vorbei. Das sie auf Grund des Neubau-Projekts nebenan Schäden davonträgt, las ich vor einiger Zeit bereits. Aber das es wohl doch etwas schlimmer und substanzgefährdend ist, war mir neu: Preußen zerbröselt

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Es gibt eine WhatsApp-Desktop-App. Yay! Ich fand schon die Webversion super, weil ich dank dieser auf einer richtigen Tastatur tippen kann. Und mit der neuen Desktop-App spare ich mir den allzeit geöffneten WhatsApp-Tab und kann mit alt + tab zum Programm wechseln.

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Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz stattet Kirchen mit WLAN-Hotspots aus. Ich find die Idee nach drei Minuten drüber nachdenken gut und schlüssig: Dadurch können Kirchen (wieder) Begegnungsorte werden, an denen Menschen vielleicht nicht nur am Smartphone, sondern auch miteinander kommunizieren. Und über die Landing Page gibt es einen Einstiegspunkt für kirchliche und glaubensbezogene Themen.
Außerdem trifft der Name der Kampagne „godspot“ meinen Humor.

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Was schön war: Herr Schnuffke war heute so müde, das er nach fünf Minuten auf dem Arm um halb Acht einschlief und der Abendablauf etwas aufgelockert wurde.

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Journal Dienstag, 17.5.2016

Unspektakulärer Tag. Im Büro fiel ein längeres Meeting aus, dadurch war der Tag produktiver als anfangs gedacht.

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In der Bahn hörte ich die erste Folge von Fest & Flauschig und war zufrieden. Ging gut los auf Spotify, und dafür, dass die Sendung auch ohne Premium-Account offline anhörbar ist gibt es bei mir massig Pluspunkte. Die Trennung von Gespräch und Musik find ich auch ok, ich hör das ja nicht weil ich die Musik toll finde, sondern weil ich mich eine Stunde lang berieseln lassen und ab und an lachen möchte.

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Irgendwas stimmt mit Hasi Herrn Schnuffke nicht! Jott und ich vermuten, dass da demnächst eine größere Umstellung kommt- sein Appetit ist grenzenlos, er zeigt einige „alte“ Verhaltensweisen (z.B. einen verstärkten Saugdrang), er schläft viel, ist tagsüber sehr rastlos…
Mal gucken was da kommt. Es ist gerad ein wenig anstrengend, weil er viel bespielt und bespaßt werden möchte und das bei uns an die Substanz geht.

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Kann mal bitte jemand die kalte Sophie abholen? Die Eisheiligen sollten eigentlich vorbei sein- das Wetter wusste heute aber nichts davon.

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Offenbar mögen Mittelalter-LARP-Teilnehmer Drohnen nicht unbedingt. Vom Abschuss abgesehen sieht das aber nach ziemlich viel Spaß aus (vermutlich revidiere ich das, wenn ich den ganzen Tag ein Kettenhemd trage oder bei Nachtfrost im pieksigen Stroh schlafen muss).

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Was schön war: Das Restefrühstück. Meine Vorliebe nach einem sehr herzhaften Frühstück konnte dank der vielen vielen Reste von gestern befriedigt werden.

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Journal Montag, 16.5.2016

Eine störungsfreie Nacht, Familienkuscheln am Morgen, Geschenke, Brunchen mit Freunden, ein langer Spaziergang und feinstes Eis mit Herrn Schnuffke- was für ein schöner Geburtstags-Feiertag.

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Links: Die Jahrhundert-Bewohnerin • Wellenfotografie • Backup Dinner

https://www.tumblr.com/lizclimo/143860477334/my-life

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Was schön war: Steht doch alles oben ¯_(ツ)_/¯