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Journal Donnerstag, 29.9.2016

Gut geschlafen in der Nacht zu Donnerstag. Herr Schnuffke und ich zogen am Mittwoch Abend ins Wohnzimmer um, im Kinderzimmer hustete er sich nach einiger Zeit die Lunge aus dem Leib. Wir ahnen böses und untersuchen am Wochenende das, was wir für Stockflecken halten. Im Wohnzimmer schlief er wie ein Stein neben mir, ich demzufolge auch. Das war sehr schön nach einem Tag, an dem ich vor Müdigkeit beinahe im Stehen einschlief.

Herr Schnuffke ist bös erkältet und etwas müder und anhänglicher als normalerweise. Das forderte seinen Tribut: In der S-Bahn schlief er heute morgen zum ersten Mal überhaupt seit dem regulären KiTa-Beginn ein. Die Fahrt war dadurch für uns beide entspannter, und in der KiTa hatte ich das Vergnügen ihn wachkuscheln zu können.

Wir haben bis zum Montag kindfrei. Herr Schnuffke wurde von seinen Großeltern abgeholt, die ihn am Montag wieder zurückbringen. So ruhig wird es vermutlich nie wieder werden.

Konzentriertes Arbeiten im Büro. Ich darf mich mal wieder als Entwickler betätigen, bei einem „kleinen“ Projekt ist Not am Mann. Das ist im Vergleich zur sonstigen Arbeit, die inzwischen zum Großteil aus einer Mischung aus Anforderungsmanagement, (technischen) Projektmanagement und Paul für alles besteht, sehr entspannt. Es ist nämlich ganz klar ersichtlich, was der Arbeitsauftrag ist, und ich muss nicht mit x Parteien Absprachen treffen, sondern kann einfach runter arbeiten.

Die Abwesenheit des Kindes traf sich daher ganz gut, ich hing Abends noch ein paar Überstunden heran um morgen einen besseren Stand vor einem Schulterblick durch den Kunden zu erstellen.

Ab der nächsten Woche wird uns eine Haushaltshilfe unterstützen. Am Mittwoch wird sie das erste Mal bei uns sein und Jott zur Hand gehen. Die schafft/ darf bestimmte Dinge nicht mehr, und da ich von 7 bis 18 Uhr außer Haus bin und Abends arbeiten muss, kann ich auch nicht großartig mit anpacken. Ich freu mich, das wird hoffentlich eine Erleichterung.

Man kann aus Kastanien Waschmittel herstellen. Supertoll, so lässt sich durch Herrn Schnuffkes Sammelleidenschaft eventuell sogar noch Geld sparen.

Was schön war: Abends mit Jott durchs Forum bummeln, beim Dönermann des Vertrauens Abendbrot besorgen und dann nach Hause schlendern (schnell gehen gehört zu den Dingen, die Jott nicht mehr kann).

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