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Journal Mittwoch, 21.9.2016

Während Herr Schnuffke gestern in der KiTa sehr anhänglich war und viel an der Hand herumgeführt werden musste, war er heute sehr entdeckungslustig und versuchte sich beim Abholen mit einem Bobby Car fortzubewegen. Wie so ein großes Kind.

Dazu passt, dass Herr Schnuffke in seiner KiTa-Gruppe zu den „Großen“ gehört, die schon viel selbstständig machen sollen. Momentan wird Anziehen geübt, und das merken wir zu Hause auch: Wenn er nicht mitmachen darf, dann ist er ungehalten.

In der KiTa beißt Herr Schnuffke nicht, wie ich heute morgen im Gespräch mit einer der Erzieherinnen erfuhr. Glück gehabt.
Wir wurden in unseren Maßnahmen gegen das Beißen bestätigt. Im Netz fand ich noch zwei interessante Ansätze: Zum einen soll man dem Gebissenen mehr Aufmerksamkeit als Herrn Schnuffke gewähren, damit er nicht etwa Beißen mit Aufmerksamkeit verknüpft. Und zum anderen kann das Lachen nach dem Ermahnen eine Übersprungshandlung sein: Er weiß vielleicht, dass das gerade nicht in Ordnung war, kann sich aber nicht richtig verhalten. Eventuell müssen wir ihm also aus der Situation hinaus helfen.

Zu „Ball“ gesellte sich heute „Oma“. Da wird demnächst jemand dahinschmelzen.

Jott hat heute die Kinderzimmerdekoration entschieden voran gebracht.

Blumen

Sind das nicht schöne Blumen? Herr Schnuffke und ich würdigten das Werk gebührend.

Es ist beruhigend zu sehen, dass andere Menschen mit dem gleichen Schlaf-Rhythmus vor dem selben Problem stehen. I feel you, Frau Rabe.

Am Abend schaute ich, was eine meiner langjährigen Lieblingsbands, Schandmaul, inzwischen so treibt. Die habe ich lange Jahre rauf und runter gehört, aber vor drei, vier Jahren endete das nach einem meiner Meinung nicht ganz so gelungenen Album.
Jedenfalls entdeckte ich, dass vor anderthalb Wochen ein neues Album erschien, hörte rein und fands ganz gut- zumindest besser als das vorletzte. Das Highlight des neuen Albums ist die vertonte Geschichte von Tjark Evers. Das hörte ich nebenbei, sprang zurück, sprang nochmal zurück, googlete Tjark Evers, hörte das Lied nochmal und fands mit jedem Hören besser. Sehr traurig, sehr mitnehmend, aber gleichzeitig auch sehr schön.

Was schön war: Herrn Schnuffke beim Hüpfen auf seinem Hüpfpferd. Wie er strahlen kann!

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