Was für ein supertolles Datum: Alle Zahlen von 0 bis 5 sind genau ein Mal vertreten.
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Heute Home Office. Jott ist weiterhin krank, allerdings ist es wohl nicht der virale Infekt der rumgeht sondern eine Bronchitis. Ist aber eigentlich egal, der Effekt ist der selbe.
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Für das Home Office musste ich nur ein mittelgroßes Drama durchstehen, bis es bewilligt wurde. So spontan (‚tschuldigung das sich Jotts Erkrankung nicht besser planen lässt) ist das ja immer schwierig (ja, und wenn man meine Mail vom Dienstag ignoriert ist ein erneutes Ansprechen am Donnerstag natürlich spontan). Herrje. Ich habe mich jedenfalls etwas aufregen müssen, konnte aber letztendlich doch heute von zu Hause arbeiten.
Weil ich nicht so schlau bin und aus solchen Erlebnissen lerne, dann sogar deutlich mehr als ich müsste. Ich lerns wohl nie.
Heimlich arbeiten damit die Frau nicht schimpft. Ich habs voll drauf. In jeder Hinsicht.
— Herr Paul (@herrpaul_) 4. März 2016
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Exkurs: Das ist mein dritter Agenturjob. Und obwohl die Arbeit theoretisch von jedem Ort der Welt mit halbwegs stabilen und schnellen Internetzugang erledigt werden könnte, habe ich es noch nie erlebt, dass Home Office oder ähnliches ohne großes Trara bewilligt wurde. Nee, ganz im Gegenteil, es wird strenger auf Anwesenheit geachtet als in den Großkonzernen/ Ministerien, an denen Bekannte und Verwandte arbeiten. Lediglich das Mehr-Arbeiten zu Hause, das ist dann ok und gern gesehen. Und Flexibilität dürfen die Angestellten zeigen, aber die Agentur, nee- das geht ja so nicht.
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Home Office jedenfalls, weil eine KiTa-Besichtigung stattfand. Wir suchen weiterhin, am Horizont zeichnet sich aber schon ein sehr unvorhergesehener Hoffnungsschimmer ab. Am Vormittag gings also nach Friedrichshagen (nicht mehr im Kiez, nicht mehr im Viertel, und auch nicht mehr im selben Ortsteil), um Herrn Schnuffke und seine Eltern vorzustellen. Die KiTa war sehr sympathisch, die anwesenden Leute auch, Herr Schnuffke zeigte sich von seiner besten Seite und strahlte alles und jeden an und am Ende gelang es mir, bei der Verkündung unserer Wartelistennummer (#55) nicht zu schluchzen.
Naja. Mal abwarten.
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Herr Schnuffke wurde auf ein Jahr geschätzt, die Überraschung bei der Verkündung seines Alters (acht Monate) war sehr groß.
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Zu Hause krabbelte Herr Schnuffke durch die Wohnung, streichelte meine Beine beim Arbeiten, hangelte sich an Wäschekörben, Wäscheständern, Regalen, Couches und Tischen hoch, fiel mehrmals hin, rammte mit dem Kopf gegen ein Stuhlbein, zog sich eine dicke fette Beule zu, weinte und schluchzte und lachte fünf Minuten später schon wieder beim Herumalbern. Hach.
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Mittlerweile krabbelt er allein auf der Suche nach Abenteuern durch die Wohnung und besuchte heute abwechselnd Jott und mich. Das war sehr niedlich.
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Beim Wickeln heute habe ich gleich mein Smartphone rausgeholt und das Kind Videos gucken lassen. Funktionierte halbwegs gut und war entspannter als die letzten Male. Ich werd das beibehalten, dann hat Herr Schnuffke halt gewonnen. Aber wenn dadurch das Theater aufhört, nehme ich das gern in Kauf.
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Neue Musik entdeckt.

