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Journal Mittwoch, 18.5.2016

Noch so ein unspektakulärer Tag wie gestern. Schlimm. Daher nur Links.

An der Friedrichswerderschen Kirche laufe ich jeden Tag vorbei. Das sie auf Grund des Neubau-Projekts nebenan Schäden davonträgt, las ich vor einiger Zeit bereits. Aber das es wohl doch etwas schlimmer und substanzgefährdend ist, war mir neu: Preußen zerbröselt

Es gibt eine WhatsApp-Desktop-App. Yay! Ich fand schon die Webversion super, weil ich dank dieser auf einer richtigen Tastatur tippen kann. Und mit der neuen Desktop-App spare ich mir den allzeit geöffneten WhatsApp-Tab und kann mit alt + tab zum Programm wechseln.

Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz stattet Kirchen mit WLAN-Hotspots aus. Ich find die Idee nach drei Minuten drüber nachdenken gut und schlüssig: Dadurch können Kirchen (wieder) Begegnungsorte werden, an denen Menschen vielleicht nicht nur am Smartphone, sondern auch miteinander kommunizieren. Und über die Landing Page gibt es einen Einstiegspunkt für kirchliche und glaubensbezogene Themen.
Außerdem trifft der Name der Kampagne „godspot“ meinen Humor.

Was schön war: Herr Schnuffke war heute so müde, das er nach fünf Minuten auf dem Arm um halb Acht einschlief und der Abendablauf etwas aufgelockert wurde.

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Journal Dienstag, 17.5.2016

Unspektakulärer Tag. Im Büro fiel ein längeres Meeting aus, dadurch war der Tag produktiver als anfangs gedacht.

In der Bahn hörte ich die erste Folge von Fest & Flauschig und war zufrieden. Ging gut los auf Spotify, und dafür, dass die Sendung auch ohne Premium-Account offline anhörbar ist gibt es bei mir massig Pluspunkte. Die Trennung von Gespräch und Musik find ich auch ok, ich hör das ja nicht weil ich die Musik toll finde, sondern weil ich mich eine Stunde lang berieseln lassen und ab und an lachen möchte.

Irgendwas stimmt mit Hasi Herrn Schnuffke nicht! Jott und ich vermuten, dass da demnächst eine größere Umstellung kommt- sein Appetit ist grenzenlos, er zeigt einige „alte“ Verhaltensweisen (z.B. einen verstärkten Saugdrang), er schläft viel, ist tagsüber sehr rastlos…
Mal gucken was da kommt. Es ist gerad ein wenig anstrengend, weil er viel bespielt und bespaßt werden möchte und das bei uns an die Substanz geht.

Kann mal bitte jemand die kalte Sophie abholen? Die Eisheiligen sollten eigentlich vorbei sein- das Wetter wusste heute aber nichts davon.

Offenbar mögen Mittelalter-LARP-Teilnehmer Drohnen nicht unbedingt. Vom Abschuss abgesehen sieht das aber nach ziemlich viel Spaß aus (vermutlich revidiere ich das, wenn ich den ganzen Tag ein Kettenhemd trage oder bei Nachtfrost im pieksigen Stroh schlafen muss).

Was schön war: Das Restefrühstück. Meine Vorliebe nach einem sehr herzhaften Frühstück konnte dank der vielen vielen Reste von gestern befriedigt werden.

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Journal Montag, 16.5.2016

Eine störungsfreie Nacht, Familienkuscheln am Morgen, Geschenke, Brunchen mit Freunden, ein langer Spaziergang und feinstes Eis mit Herrn Schnuffke- was für ein schöner Geburtstags-Feiertag.

Links: Die Jahrhundert-BewohnerinWellenfotografie • Backup Dinner

https://www.tumblr.com/lizclimo/143860477334/my-life

Was schön war: Steht doch alles oben ¯_(ツ)_/¯

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Journal Sonntag, 15.5.2016

Herr Schnuffke ist einerseits weiterhin angeschlagen, schläft viel und braucht viel Körperkontakt. Andererseits flitzte er heute durch die Wohnung, schäkerte mit seinen Großeltern und brach zu Erkundungskrabbelausflügen auf. So gesehen war das eigentlich ganz toll- viel Kuscheln und viel Spielen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Köpenick zu Jott und halfen noch ein wenig bei den Vorbereitungen für unserern morgigen Brunch. Es ist doch ’ne ganze Menge zu tun: Salate vorbereiten, Mini-Buletten braten, diverse Male aufräumen…

Die aktuellen Posts von Humans of New York über die Arbeit der Ärzte und ihre Patienten am Memorial Sloan Kettering Cancer Center sind beeindruckend- aber so sehr ich die Arbeit der Ärzte bewundere, so sehr wünsche ich jedem Menschen dass ihm ein Aufenthalt dort erspart bleibt.

Was schön war: Wir schlachteten heute erstmalig eine Flugmango. Normalerweise sind mir die zu teuer, aber bei Kaufland gabs die gestern für 4 Euro und das fand ich noch halbwegs ok. Schmeckte gut, viel aromatischer und mango-iger als die normalen Mangos.

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Journal Samstag, 14.5.2016

Die erste Hälfte des Tages verbrachten wir mit einem Großeinkauf: Für Montag haben wir zum Brunch eingeladen und kauften heute die dafür benötigten Lebensmittel. Herr Schnuffke konnte offenbar das Einkaufen kaum erwarten, er weckte uns mit einem fröhlichen „Da da da“ (ob er wohl heimlich Trio hört?) um 6 Uhr morgens und sorgte so dafür, dass wir alle Zeit der Welt zum fertigmachen und einkaufen hatten. Das war aber ganz gut, denn wir waren für die zweite Tageshälfte mit meinen Eltern verabredet und fuhren folglich nach Mittagessen und kurz Füße hochlegen ins Brandenburgische.
Jott fuhr irgendwann wieder nach Hause, um bereits Vorbereitungen für den Brunch zu treffen. Herr Schnuffke und ich bleiben noch etwas und sorgen dafür, dass Herr Schnuffkes Großvater viele Enkel-Eindrücke auf seine anstehende Kur mitnehmen kann.

Scheinbar zahnt Herr Schnuffke wieder: Er ist sehr anhänglich, für seine Verhältnisse etwas weinerlich und sabbert wie eine alte englische Bulldogge. Außerdem hat er gelegentlich leichtes Fieber.

Nach Einbruch der Nacht ist es stockfinster- zumindest wenn man Berliner Verhältnisse gewohnt ist.

Wie würde Deutschland aussehen, wenn der Meeresspiegel um 100 Meter steigt?

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Gruselige Vorstellung. Unser Lebensmittelpunkt wäre komplett überflutet.

Borderline, Frontiers of Peace zeigt offene Grenzen im Schengen-Raum. Was für ein ungeheurer Fortschritt ist, wird beim Betrachten von geschlossenen Grenzen klar.

Was schön war: Mit Herrn Schnuffke durch die Wohnung krabbeln. Er findet das sehr, sehr witzig und quietscht und prustet vor lauter Lachen.

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Essensplan

Essensplan KW 19/20 2016

Tag Gericht
Samstag Gnocchi Primavera
Sonntag
Montag Blumenkohlsuppe
Dienstag Buletten mit Mischgemüse und Kartoffeln
Mittwoch Kartoffelsalat
Donnerstag Letscho
Freitag Garnelen mit Nudeln und Pesto
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Journal Freitag, 13.5.2016

Heute Home Office. Jott hatte einen Termin bei ihrem Arbeitgeber, um ihren baldigen Wiedereinstieg in den Beruf zu besprechen. Vordergründig sieht alles gut aus für einen Arbeitsbeginn im Sommer, aber das ihr Arbeitgeber keine Elternzeitvertretung einstellte, Jotts Büro in ein Lager umfunktionierte und im letzten Jahr Stellen abbauen musste, lässt Schlüsse in eine bestimmte Richtung zu.

Ein probates Mittel zur schnellen Gewichtsreduktion ist ein Friseurbesuch nach einem Vierteljahr: Ich bin jetzt gefühlt drei Kilo leichter.

Abends mit Jott auf der Couch Paddington gesehen und Eis gegessen. Niedlicher Film, schöner Abend.

Was schön war: Herr Schnuffke und ich ziehen beide gelegentlich Grimassen zusammen, er freut sich dabei sehr (ok, ich auch). Heute beim Einschlafen hielt ich ihn im Arm, machte das entsprechende Gesicht und er, bereits im Halbschlaf und ziemlich weggetreten, konnte nur noch verzückt lächeln bevor er endgültig einschlief. Das war niedlich.

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12 von 12

Journal Donnerstag, 12.5.2016 – #12von12 im Mai

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Kännchenblog.

Mitternachtsoat

Weil ich nicht besonders schlau bin, bin ich zu lange wach und erledige dies und das. So auch das Oat für „morgen“, also eigentlich heute, also nach dem Aufstehen.

Arbeitsweg

Es ist immer noch Sandalenwetter. Meine Zehen freuen sich über die frische Luft und ich mich über die Birkenstock-Sandalen, die wirklich mordsmäßig bequem sind.

Arbeitsweg

Wie immer laufe ich vom Alex zum Büro und komme an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Mich fasziniert, wie schnell die Fassade des Humboldforums angebracht wurde. Binnen weniger Tage war das erledigt.

Arbeitsweg

Dieses Detail des Auswärtigen Amts finde ich klasse. Ein Rahmen für die Natur.

Innenhof

Beim Arbeiten höre ich gelegentlich die Kinder des nebenan gelegenenen Kindergartens kreischen. Auf dem Bild sieht man sie nicht, aber unter den Bäumen spielen sie.
Der Innenhof ist endlich wieder richtig schön grün und bietet einen wunderbaren Kontrast zu den ihn von zwei Seiten umfassenden Plattenbauten.

Mittagessen

Mittagspause. Ich bin nicht in Stimmung für das Zusammensein mit anderen Menschen, setze mich auf die Dachterasse in die Sonne und esse die Reste von Jotts Pizza von gestern auf.

Eis

Nach der Pizza gibts noch ein Eis zum Nachtisch. Und dann sitze ich einfach eine Viertelstunde auf der Dachterasse in der Sonne, genieße die Ruhe und freue mich.

Regen

Innerhalb von fünf Minuten nach Verlassen des Büros beginnt es zu regnen. Dicke, schwere Tropfen pladdern herunter. Kurz danach riecht die Luft wie nach einem Sommergewitter.

Ostkreuz

Eigentlich war der Plan, die in den Bahnhof Ostkreuz einfahrende S3 zu fotografieren. Das funktioniert nicht so ganz, weil schon wieder ein Transporter ins Bild fährt. Und weil die Smartphone-Kamera nicht die beste ist. Erahnen lässt sich die Bahn aber: Der glänzende Strich in der ungefähren Bildmitte, in der Lücke zwischen den beiden Bauzaunsegmenten.

Badetag

Herr Schnuffke hängt durch, als ich zu Hause ankomme. Er war den ganzen Tag platschig, sehr anhänglich und auf Nähe bedacht. Wir kuscheln daher ein wenig und dann bade ich ihn. Dabei wird er etwas munterer und planscht herum.

Einschlafen

Nach harten Kampf schläft das Kind dann irgendwann. Ich möchte gern ebenfalls die Augen zumachen, muss aber noch mindestens das zwölfte Foto schießen und den Blogeintrag schreiben.

(Das zwölfte Foto befindet sich auf der Kamera und wird nicht gesynced, weil der Akkustand zu niedrig ist. D’oh!)

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Journal Mittwoch, 11.5.2016

Scheinbar holte ich heute Nacht Herrn Schnuffke wieder zu uns ins Bett. Scheinbar aus dem Grund, als das er heute morgen zwischen uns lag, ich aber keine Erinnerung habe in der Nacht aufgestanden zu sein. Verrückt.

Von der Büroterasse konnten wir die riesige Rauchwolke sehen, die über Lichtenberg aufstieg: Eine Lagerhalle neben dem Dong Xuan Center brannte ab dem späten Vormittag.

Pünktlich zum auslaufenden Vertrag zickt mein Smartphone immer öfter rum. Bei eingehenden und ausgehenden Anrufen wird teils kein Ton übermittelt, so das ich weder gehört werden noch hören kann. Sobald dieser Fehler eintritt, hilft nur ein Neustart des Geräts. Behoben werden kann das Problem scheinbar nicht, das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen scheint bei anderen Betroffenen nur kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

Die Videos des Hydraulic Press Channel sind auf eine eigenartige Art faszinierend und erfüllend: Mit einer hydraulischen Presse werden Dinge und Sachen gepresst. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Was schön war: Mein Urlaub für die letzte Kalenderwoche vor der Elternzeit wurde genehmigt. Nun steht der Eingewöhnung von Herrn Schnuffke nichts mehr im Weg.

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Journal Dienstag, 10.5.2016

Es ist Sandalenwetter. Hurra! Auf die kurzen Hosen verzichte ich noch, ich habe Angst das meine bleichen Beine zuviel Licht reflektieren, Autofahrer und Passanten blenden und Unfälle verursachen.

Jott

In Friedrichshain wird Werbung für Jott gemacht. Das hat uns sehr erheitert. Vielen Dank für die Zusendung, @mohnschnekke!

Wichtiges Projekt:
https://twitter.com/leitmedium/status/729927586688708608

Leider stehen derzeit bei uns keine Erdbeerhäuschen. Ich hoffe, sie kommen noch.

Ich hab da was ins Auge bekommen…

StyleMom teilt ab Mai jeden Donnerstag einen regionalen, saisonalen Essensplaner mitsamt Einkaufsliste. Da bin ich sehr gespannt drauf, regional und saisonal sind beides erstrebenswerte Eigenschaften die bei unseren Essensplänen etwas zu kurz kommen.

Was schön war: Herr Schnuffke hat sich heute nach dem Abendessen mit matschepampigen Fingern nur ins Gesicht und nicht in die Haare gefasst.