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Journal Samstag, 12.12.2016

Kein 12 von 12 heute, es ergab sich nicht.

Eine eher unschöne Nacht. Herr Schnuffke ist dermaßen verrotzt, dass wir einen neuen Richtwert auf der Verrotztheits-Skala haben, daher schlief er heute Nacht sehr schlecht. Inklusive stundenlanger Wachphase in den sehr frühen Morgenstunden. Da wir nicht zu Hause waren, konnte ich leider nicht mit ihm umziehen, was zur Folge hatte das Herr Schnuffke Jott und mich wach- und sich selbst vom Einschlafen abhielt.
Um sechs Uhr war die Nacht vorbei, das Kind war wach. Dankenswerter Weise erbarmte sich Jott und nahm das Kind mit, so das ich noch etwas schlafen konnte.

Bis zum frühen Nachmittag gehörte Herr Schnuffke Jotts Papa, seiner Frau und mir- Jott war mit Freundinnen brunchen.
Herr Schnuffke und ich waren auf Grund der gestörten Nachtruhe ziemlich unleidlich, Herr Schnuffke war krankheitsbedingt sehr anhänglich. Keine gute Mischung, erst als wir nach dem Mittagessen zu einem Spaziergang um das Dorf aufbrachen und Herrn Schnuffke in der Trage mitschleppten, beruhigte sich der etwas.
Zum Glück war Jott nach der Rückkehr wieder da, das entspannte das Kind.

Beim Spazierengehen sahen wir Graureiher, Silberreiher, Nilgänse, Graugänse und, zum ersten Mal in meinem Leben, Biberfraß, aber leider keinen Biber.

Am Nachmittag trafen Jotts Geschwister und deren Lebensparter zum Geburtstag nachfeiern von Jotts Papa ein. War schön, auch durch den Umstand dass das Kind dadurch von mehreren anderen Personen bespaßt wurde.

Abends in die Dorfkneipe zum Abendessen. Jott und ich traten frühzeitig den Heimweg an, um das Kind ins Bett zu bringen. Nach ein paar Eskapaden von Herrn Schnuffke wechselten Jott und ich uns ab, beim Liegen im Bett schliefen das Kind und ich zusammen ein. Zum Glück wachte nur ich ungefähr eine halbe Stunde später erneut auf.

Den Rest der Familie lass ich jetzt Guardians of the Galaxy gucken und lege mich dafür wieder hin. Den Film möchte ich zwar auch gern schauen, aber die halbe Stunden schlafen vorhin war sehr angenehm und wer weiß, wie kurz die kommende Nacht wird.

Was schön war: Am Vormittag schnarchten Jotts Papa mit Herr Schnuffke in der Trage auf der Couch im Wohnzimmer um die Wette. Ein tiefes, bäriges Schnarchen und ein sanftes, helles, verrotztes Schnarchen.

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Essensplan

Essensplan KW 10/11 2016

Tag Gericht
Samstag
Sonntag
Montag Hähnchen mit Käse-Pesto-Füllung
Dienstag Kartoffel-Möhren-Rösti mit Rahmspinat
Mittwoch Caesar Salad mit Tofu
Donnerstag Scharfer Gemüse-Bulgur
Freitag Schmorkohl
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Journal Freitag, 11.3.2016

Urlaubstag. Jott hatte einen Termin in Potsdam, war seit kurz nach sechs Uhr außer Haus und kam erst gegen Mittag wieder. Herr Schnuffke und ich schliefen aus, frühstückten in Ruhe, brachten die Wohnung halbwegs auf Vordermann und dann war der Vormittag rum. Nach dem Mittagessen fürs Kind fuhren wir zu IKEA, kauften einen Antilop für Herrn Schnuffke für das Wochenende bei Jotts Papa, aßen eine Kleinigkeit (die Grönsaksbullar sind überraschend gut, sehr viel besser als die Kötbullar) und fuhren anschließend zu Jotts Papa.

Herr Schnuffke braucht ein Kissen. Heute Nacht schlief er unruhig, bis ich ihm ein sehr kleines, relativ flaches Kissen unterschob. Danach war Ruhe.

Was schön war: Nach dem Mittagschlaf im Auto war Herr Schnuffke sehr gut gelaunt, und als ich dann noch wieherte wie ein Pferd (da fährt er voll drauf ab, keine Ahnung weshalb) gab es kein Halten mehr- er lachte aus tiefstem Herzen und kringelte sich.

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Journal Donnerstag, 10.3.2016

Herr Schnuffke weihte heute zu unserer großen Überraschung sein Töpfchen ein. Momentan kann man echt täglich zusehen, wie das Kind etwas neues kann oder macht.

Abends spontan alle Essenspläne umgeschmissen und im Burgerschuppen umme Ecke Burger für uns geholt. Gute Sache.

So you just assumed I was in hell?! – Ich lachte. Sehr.

Was schön war: Das Seifenblasen jagende Kleinkind auf dem Alexanderplatz. Soviel Freude, soviel Begeisterung.

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Journal Mittwoch, 9.3.2016

Ich telefonierte heute im Büro mit einer Kundin, die im Normalfall um 6 Uhr mit der Arbeit beginnt und 14 Uhr Feiernachmittag Feierabend macht. Prinzipiell ist das ja supertoll, den ganzen Nachmittag frei zu haben, aber wann die Dame wohl aufstehen muss? Und wann sie zu Bett geht? Ich Murmeltier müsste um 4 Uhr aufstehen, was bedeutet das ich gegen 20:30 Uhr ins Bett gehen müsste. Und schon klingt das ganze nicht mehr so toll.
Aber vielleicht ist besagte Kundin auch einer dieser glücklichen Menschen, die mit wenig Schlaf auskommt. Oder sie macht Mittagschlaf und spart so etwas am Nachtschlaf.

Ganz großes „Hä?“ beim derzeit von mir betreuten Projekt, dem Relaunch einer Website.
Für diesen Relaunch gibt es eigentlich eine Art Baukasten, der Website-Bereiche in einem bestimmten Stil und mit einer bestimmten Funktionalität bereit stellt. Man könnte also annehmen, dass dieser Baukasten bereits für die Erstellung der Designvorlagen für den Website-Relaunch genutzt wurde, um eine möglichst realistische Basis zu schaffen. Möp- wurde er nicht. Stattdessen wurde ein komplett neues Design erstellt auf Basis eines anderen Baukastens.
Die beiden Baukästen und Designs sind in den meisten Belangen sehr unterschiedlich: Schriftgrößen, Rasterbreiten, verwendete Seitenbereiche… Und trotzdem ist die Aufgabe eine „Verheiratung“ der beiden Baukastensysteme und Designs, mit der Maßgabe dass bei zu starken Unterschieden pro Seitenbereich/ Websiteelement eine Beratung mit dem Kunden und Festlegung auf eine Lösung stattfindet.

Und jetzt bin ich ziemlich unsicher, wie das anzustellen ist. Einfaches und effizientes runterarbeiten (gut, das funktioniert derzeit bei mir durch diverse Störungen eh nicht) ist dadurch nicht möglich, stattdessen muss immer wieder verglichen und abgewägt werden was besser ist beziehungsweise muss wesentlich stärker Rücksprache gehalten werden als gedacht.

Was schön war: Herr Schnuffke ging es heute Abend bereits wesentlich besser als gestern, sein Fieber ist gesunken und er konnte heute bereits wieder fröhlich mit seinen Laufhilfen (Wäschekorb, Wohnzimmertisch…) durch die Wohnung flitzen.

Gern gelesen: An Open Letter to Anyone Who Thinks They’re Fat (From Someone Who Is). Ist der Schreibweise nach eher an Frauen gerichtet, nichtsdestotrotz fand ich den Ansatz- „Ey Keule, dann hast Du halt keine klassische Normalfigur, get over it und mach was draus“ ganz interessant.

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Journal Dienstag, 8.3.2016

Im Büro jemandem nicht vorsichtig auf die Füße getreten, sondern mit vollem Kampfgewicht drauf gesprungen. Das hatte zur Folge, dass seit zwei Wochen herumliegende Aufgaben binnen zwei Stunden erledigt wurden. Das man immer erst drängeln muss…

Herr Schnuffke ist krank. Er hat Halsschmerzen und Fieber und scheinbar eine Baby-Version des Infekts, der die letzten Wochen hier rumging. Armer kleiner Spatz. Er ist ganz matschig und will nur kuscheln und schlafen.

Was schön war: Der Dönermann fragt inzwischen nur noch „Wie immer“ und dann krieg ich wie immer einen normalen Döner mit Kräuter und Salat komplett und einen vegetarischen Döner mit Schafskäse, Kräuter-Scharf und ohne Zwiebeln.

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Journal Montag, 7.3.2016

Standard-Arbeitstag mit Tendenz zum „Ich schmeiß alles hin und werd Pokémon-Trainer“.

Fast wäre ich in die Kalendermonat-Lebensmonat-Falle beim Elterngeld getappt. Elterngeld wird nämlich abhängig vom Lebensmonat des Kindes gezahlt. Da Herr Schnuffke ungefähr Mitte Juni 2015 geboren wurde, endet der gemeinsame Elterngeldanspruch von Jott und mir folglich 14 Monate später (wir fahren das 12+2-Modell). Die Elternzeit wird davon nicht berührt.
Eigentlich wollte ich aus organisatorischen Gründen vom 1.7. bis 31.8. in Elternzeit gehen und auch für diesen Zeitraum Elterngeld beziehen. Geplant war daher, dass Jott von ungefähr Mitte Juni bis Ende Juni zwar Elternzeit nimmt, aber kein Elterngeld. Das geht allerdings nicht.
Ab ungefähr Mitte August beginnt nämlich der 15. Lebensmonat von Herrn Schnuffke und somit erlischt ab diesem Zeitpunkt der Elterngeldanspruch, wir bekommen von da an kein Geld mehr.
Nun müssen wir schauen, wie wir das alles hinbiegen. Die KiTa-Eingewöhnung beginnt nämlich auch Mitte August, also genau dann wenn ich kein Elterngeld mehr bekomme, aber noch Elternzeit nehmen müsste.

Ganz schön geschluckt bei „Warten auf das Meer“.

Vor einiger Zeit hörte ich jemanden sagen, dass man als Elternteil wesentlich stärker von tragischen Ereignissen bei denen Kinder/ Jugendliche involviert sind, mitgenommen wird. Das ist in meinem Fall absolut wahr. Während ich früher ein gefühlloser Klotz war, könnte ich inzwischen Rotz und Wasser heulen wenn mir sowas unterkommt (beide Satzteile sind zu Veranschaulichungszwecken übertrieben).

Herr Schnuffke fiebert rum und ist matschig. Hoffentlich hat er sich gestern nicht noch mehr erkältet.

Vielleicht kommt ja auch ein dritter Zahn? Jott und ich sind jedenfalls im „Oh je, das arme kleine Baby“-Modus.

Was schön war: Kurz bevor ich heute morgen ins Büro musste, wachte Herr Schnuffke auf und wir konnten noch etwas kuscheln. Und ein Wuschelselfie schießen. Und auf dem Heimweg brach die Sonne durch die Wolkendecke, so das ich vom Büro an bis zur Ankunft in Köpenick die Sonne im Rücken hatte und mich beim Umdrehen über das Abendrot freuen konnte.

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Journal Sonntag, 6.3.2016

Ein ganz entspannter Sonntag durch den abgesagten Besuch. Den Vormittag über puzzelten Herr Schnuffke und ich in der Wohnung herum, Jott nähte neue Kissenbezüge und einen Tischläufer zusammen.

Dem Mittagschlaf verweigerte sich Herr Schnuffke, stattdessen stand er irgendwann im Bett und wippte vor und zurück.
Team Mittagschlaf
Irgendwann war er so müde und ich so genervt, dass ich das Kind mit der Bitte um Unterstützung beim Einschlafen bei Jott ablieferte, Duschen ging und mich mental darauf vorbereitete, mit dem Kind einen längeren Spaziergang zu machen damit es an der frischen Luft einschläft. Musste ich aber nicht, Jott gelang wozu ich nicht imstande war.
Die Pause bis zum Aufwachen nutzte ich, um in meinem anderen Blog (als Webentwickler ist es immer von Vorteil, zum einen online auffindbar zu sein und zum anderen einen Einblick in das Skillset bieten zu können) neue Inhalte anzulegen mit Kram, den ich nicht vergessen möchte. Bestimmte Inhalte meines Berufs nutze ich nicht täglich und vergesse sie daher irgendwann wieder, da kann es nicht schaden eine Übersichtsseite zu haben wo alles wissenswerte drin steht.

Nachdem Herr Schnuffke wieder wach wurde, gab Jott ihm seinen Nachmittagsimbiss und dann gingen das Kind und ich spazieren. Nur in der Wohung hocken geht nicht mehr, nach einem halben Tag kriege ich einen Koller. Und Herrn Schnuffke tut frische Luft auch gut, gerade jetzt wo er erkältet ist.
Leider wurde der Spaziergang durch gegen Ende nicht zuordbares Genöle und Gemecker getrübt. Eventuell fror Herr Schnuffke an den Händen, die wollte er nämlich partout nicht unter seine Decke legen oder in meinen Handschuhen lassen, die ich ihm anzog. Vielleicht hatte er aber auch nur keine Lust mehr auf spazieren.
Ich freue mich auf den Zeitpunkt, wenn er sich artikulieren kann. Und sei es nur ein „Papa kalt“ oder „Aa-Aa“. Irgendwas, das das Raten beendet und Anhaltspunkte liefert, was das Kind möchte.

Am Abend weiter das andere Blog befüllt.

Nochmal neue Musik entdeckt: Human Abfall – Überkatze

Was schön war: Beim Herumpuzzeln in der Küche und zu Beginn des Spaziergangs unterhielten Herr Schnuffke und ich uns.
Er so: „DA-DA-DA!“
Ich so: „da-da?“
Er so: „Da!“
Und das lange und laut und mit „DA“ und „Hmp!“ und „Nana“ und „Papapa“ und „Mamamama“.

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WMDEDGT?

Journal Samstag, 5.3.2016 – WMDEDGT 3/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Der Wecker klingelt um 7 Uhr, ich snooze aber noch etwas bis viertel Acht. Dann kommen Jott und Herr Schnuffke und wecken mich. Die beiden sind seit viertel Sieben wach (in Jotts Fall unfreiwillig) und haben sich die Zeit vertrieben. Der Wecker musste gestellt werden, weil wir um zehn Uhr einen Termin in einem Fachgeschäft für Reboarder haben und das fertig machen mit Kind immer noch länger dauert als wir denken.
Weil Herr Schnuffke schon von Jott gewickelt, angezogen und befrühstückt wurde, bleibt uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Herr Schnuffke isst zu unserer Überraschung noch einmal mit und isst so insgesamt zwei Stullen mit Frischkäse (eine unglaubliche Sauerei) und Mortadella und zusätzlich noch einige Löffel Naturjoghurt mit Beerenfrüchten.

Gegen halb Neun wird Herr Schnuffke immer müder, also schnappe ich ihn mir und wiege ihn in den Schlaf. Als er in seinem Bettchen liegt, mache ich mich fertig und dann ists auch schon Zeit zum Losfahren. Es geht nach Neuenhagen, von uns aus sind das ungefähr 20 bis 25 Minuten mit dem Auto entfernt.

Punkt zehn Uhr stehen wir vor dem Kinderladen, der Beratungstermin kann beginnen. Wir hatten uns schon zuvor auf den AxKid Minikid eingeschossen und besprechen offene Fragen zu diesem Modell. Was wir hören, bestärkt uns darin das dieser Sitz das richtige für uns ist.
Während Jott sich den Einbau ins Auto zeigen lässt, spielen Herr Schnuffke und ich im Laden mit kinetischen Sand. Eigentlich spiele nur ich (sehr cooles Zeug), Herr Schnuffke krabbelt auf dem Boden herum und untersucht ein Töpfchen. Als ich ihn probehalber drauf setze, schaut er mich neugierig an und lässt sich zur Seite plumpsen.
Irgendwann kommt Jott wieder rein. Wir kaufen den Sitz, einen Schonbezug der sich einfacher als der eigentliche Sitzbezug reinigen lässt, eine Schutzmatte für den Rücksitz und noch eine Mini-Motorikschleife und ein Ziehtier für Herrn Schnuffke. Beim Bezahlen schluchze ich leise vor mich hin und bin sehr dankbar, dass sich unsere Eltern gemeinsam am Kindersitz beteiligen.

Gegen elf Uhr fahren wir weiter zu meinen Eltern. Herr Schnuffke gefällt der neue Kindersitz, er sitzt nun höher als in der Maxi-Cosi-Babyschale und kann besser nach draußen gucken. Kurz bevor wir bei meinen Eltern ankommen, schläft er ein und ist daher etwas ungehalten, als wir ihn nach der Ankunft aus dem Sitz nehmen. Die schlechte Laune verfliegt aber schnell wieder, als er im Wohnzimmer sein Spielzeug entdeckt und herumturnen kann.

Um Zwölf bekommt Herr Schnuffke seinen Mittagsbrei, anschließend versuchen erst meine Mama und dann Jott sehr lange, das inzwischen sehr müde Kind zum Schlafen zu bringen. Meine Mama gibt es irgendwann auf, Jott springt ein. Wir anderen beginnen derweil schon einmal mit dem Mittagessen und freuen uns, als Jott etwas später zu uns stößt. Herr Schnuffke ist endlich eingeschlafen. Als mein Bruder unsere Mama anruft, wacht er allerdings auf und ist irritiert, weil er in einem halbwegs fremden Raum ist in dem sich weder Jott noch ich befinden.
Damit Jott aufessen kann, schnappe ich mir das Kind, schaukel ein bisschen mit ihm, setze mich auf die Couch und schaffe es, dass Herr Schnuffke erneut einschläft. Sehr gut.
Die Couch ist bequem, ich bin vollgefressen, das warme und muschelige Kind liegt auf meinem Bauch und ich beschließe, nur mal kurz meine Augen auszuruhen.

Eine dreiviertel Stunde später wacht Herr Schnuffke auf und gibt mir zu verstehen, dass meine Augen nun genug ausgeruht sind. Da hat er recht, Jott und ich müssen nämlich noch einkaufen fahren wenn wir kommende Woche etwas zu essen haben möchten.
Wir übergeben den noch etwas verschlafenen Herrn Schnuffke an meine Mama, fahren gegen 14:30 Uhr zu Edeka, kaufen alles Benötigte in einem Rutsch ein und merken beim Bezahlen, dass der Luxus, alles in einem Laden kaufen zu können, seinen Preis hat. Naja, so oft machen wir das nicht.
Beim Einkaufen ruft ein für morgen verabredeter Besucher an und gibt seiner Verwunderung Ausdruck, dass bei uns zu Hause niemand die Tür öffnet. Kunststück, aus einer anderen Stadt ist das schwer möglich. Im Telefonat kommt raus, dass besager Besucher sich im Tag geirrt und morgen gar keine Zeit hat. Einerseits schade, andererseits haben Jott und ich dadurch unvorhergesehen einen Tag frei.

16 Uhr sind wir wieder bei meinen Eltern und bleiben dort bis 17:30 Uhr. Herr Schnuffke krabbelt durchs Wohnzimmer, schäkert mit seinen Großeltern, zieht sich an Beinen und Couches hoch und ist sehr vergnügt.
Bevor es endgültig dunkel wird, fahren wir zurück nach Hause, verstauen dort die Einkäufe und dann ists auch schon Zeit für Herrn Schnuffke, schlafen zu gehen. Beim Wickeln um 19 Uhr hilft diesmal auch kein YouTube-gucken, Jott muss helfen.
Als Herr Schnuffke bettfertig ist, übernimmt Jott zum Stillen und ich gehe Abendessen. Weil ich auf die Suppenreste von gestern keine Lust habe, mache ich mir Sandwiches mit viel Käse, lese im Feedreader und genieße eine halbe Stunde Ruhe.

20:00 Uhr hören Jott und ich durch das Babyphone merkwürdig rasselnde Atemgeräusche, flitzen ins Kinderzimmer und sind beruhigt als wir merken, dass alles in Ordnung ist, Herr Schnuffke ruhig schläft und nur auf Grund seiner Erkältung etwas lauter atmet.
Jott beträufelt ein Tuch mit Babix, das hängt sie ins Kinderzimmer.
Als ich eine Viertelstunde noch einmal nach Herrn Schnuffke sehe (die Rasselgeräusche sind wieder da), wird er wach. Also hochnehmen, wieder in den Schlaf schaukeln, leise rausschleichen. Klappt. Aber nur vorerst. Kurze Zeit später ist er wieder wach. Diesmal geht Jott ins Kinderzimmer und beschließt, Herrn Schnuffke zu uns ins Schlafzimmer zu holen. Dort schläft er seit ungefähr 21 Uhr tief und fest.

Danach verkrümel ich mich an den Rechner, Jott auf die Couch. Feierabend!

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Essensplan

Essensplan KW 9/10 2016

Tag Gericht
Samstag Bohneneintopf
Sonntag Asiapfanne mit Hühnchen und Reis
Montag Gnocchi Calabresetd>
Dienstag Kartoffelecken mit Quark
Mittwoch Buletten mit Mischgemüse
Donnerstag Pasta mit Paprikagemüse
Freitag Pizza