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Journal Montag, 29.2.2016

Morgentlicher Slapstick: Ich schleiche mich um Sechs aus dem Wohnzimmer, um das Babyphone zu holen, komme wieder und sehe- Herrn Schnuffke in Erdmännchen-hab-Acht-Stellung. Weil ich möchte, dass Baby und Jott noch etwas länger schlafen, wiege ich Herrn Schnuffke also zurück in den Schlaf, stehe wieder auf um den Babyphonestecker in die Steckdose zu stecken, drehe mich um und sehe- Herrn Schnuffke in Erdmännchen-hab-Acht-Stellung. Diesmal allerdings fröhlich grienend.

Da war der Kampf verloren, bevor er so richtig begonnen hatte, und Jott musste doch etwas früher aufstehen.

Das Umsteigen am Ostkreuz ist seit Entdeckung des Weges über den Regionalbahnsteig tatsächlich wesentlich entspannter. Ich merke das, wenn ich im Anschlusszug sitze und die gesamte Menschheit nur drei Mal und nicht acht Mal verteufelt habe.

Einer meiner Kollegen fällt anscheinend für längere Zeit aus, ich werde sein Projekt übernehmen. Das betrübt mich einerseits sehr, andererseits freue ich mich weil ich auf diesem Projekt vermutlich zum Großteil allein arbeiten kann. Wie die letzte Woche nämlich mal wieder zeigte- alle Kollegen waren krank, ich war relativ allein im Büro-, ist das mein bevorzugter Arbeitsmodus: Gern sehr autark, mit nur gelegentlichen Abstimmungen.

Ein schöner Artikel im Zeitmagazin: Ein Fotograf begleitet das 100. Lebensjahr seiner Großmutter mit der Kamera.

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