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Journal Samstag, 9.4.2016

Supertoller Tag. Wegen müde und k.o. und angetüddelt morgen mehr.
Abendausklang

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Essensplan

Essensplan KW 14/15 2016

Tag Gericht
Samstag
Sonntag Halloumi-Döner
Montag Asiapfanne
Dienstag Tomaten-Paprika-Suppe
Mittwoch Salat
Donnerstag Bratkartoffeln
Freitag Nudelfpanne
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Journal Freitag, 8.4.2016

Boltenhagen
Ach, das Meer. Kaum steh ich davor, schon ist der Alltag ganz weit weg.

Wir fuhren heute nach Jotts Geburtstagsfrühstück an die Ostsee. Herr Schnuffke schlief kurz nach der Abfahrt ein und wachte kurz vor der Ankunft auf, so dass die Fahrt sehr entspannt war. Jott fuhr, ich hingegen hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, Herrn Schnuffkes Kopf wieder in Ausgangsposition zu bringen sobald der im Schlaf auf die Brust sackte.

Der Erholungseffekt des Schlafs war direkt sichtbar: Zu Beginn der Fahrt war Herr Schnuffke sichtbar k.o., nach ungefähr einer Stunde wurden die blassen Wangen wieder rosig und hingen nicht mehr durch.

Unser Hotel in Boltenhagen ist ein Schickimicki-Vier-Sterne-Hotel. Als wir mit Kind am frühen Nachmittag im Hotelrestaurant Mittag essen wollten, wurden wir angeguckt wie Außerirdische. Nach Sichtung der anderen Gäste wurde recht schnell klar, weshalb- wir sehen einfach nicht wohlhabend genug aus.
Aber was solls, das wird uns nicht davon abhalten ein schönes Wochenende hier zu verbringen.

Wir nutzen das Wochenende, um etwas über das Verreisen mit Kind zu lernen. Die erste Lektion bestand in der Einsicht, dass Herr Schnuffke äußerst ungern von seinen Routinen abweicht- vor allem was Nahrung und Schlafen betrifft (was ich allerdings zu 100% nachvollziehen kann).

Was schön war: Um Herrn Schnuffke wenigstens das gewohnte Abendessen zur selben Zeit bieten zu können, schmuggelten wir ein Survivalpaket Menschenfutter ins Hotelzimmer und aßen alle zusammen selbstgeschmierte Stullen auf Campinggeschirr. Besser als jedes Restaurant. Und deutlich Portemonnaie-schonender.
Menschenfutter

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Journal Donnerstag, 7.4.2016

Die Arbeit macht momentan Spaß. Ich kann nämlich, abgesehen von gelegentlichen Rückfragen, sehr frei arbeiten. Das liegt mir sehr.

Nichtsdestotrotz war da wieder das schlechte Gewissen beim nach Hause kommen… Weil eben sehr viel zu tun ist, kam ich etwas später als geplant aus dem Büro, und das bedeutet das Jott länger allein zu Hause ist und alles wuppen muss. Das ist, je nach Laune des Kindes, an einigen Tagen einfacher und an anderen Tagen schwieriger. Und wenn ich mal ’ne halbe Stunde oder Stunde später komme- das ist recht leicht in der Branche- dann plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich so wenig beitragen kann zu Kindsbetreuung und Arbeiten im Haushalt.

Umgekehrt ist es im Büro genauso: Wenn ich denn pünktlich gehe, ist auch da das schlechte Gewissen vorhanden, auf die Minute Feierabend zu machen und nicht erst noch Dinge und Sachen fertig zu stellen oder den Kollegen zu helfen oder eben etwas mehr zu leisten.

Das schlechte Gewissen ist seit der Geburt ein ständiger Begleiter. Ob das jemals besser wird?

Ich genoss das heutige Nachmittagswetter sehr. Ungefähr 15°C, minimal windig und sonnig. So kann es ruhig das ganze Jahr über sein.

Morgen fahren wir an die Ostsee, den gewonnenen Urlaub antreten. Das wird toll.

Wir müssen erstmals eine Stromnachzahlung leisten. Ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit- normalerweise kriegen wir was wieder, für 2015 aber nicht. Dabei haben wir gar keinen anderen Verbrauch als 2014… Aber jetzt habe ich zumindest unseren Verbrauch schwarz auf weiß, was beim Anbieterwechsel sehr hilft. Ich liebäugele schon länger mit Öko-Strom und hab endlich mal einen Anreiz, mir die vom NABU für unseren PLZ-Bereich genannten Anbieter genauer anzuschauen.

Immerhin gab vor kurzem eine Betriebskostenrückerstattung (auch erstmalig, die letzten Jahre mussten wir kräftig draufzahlen). Die fängt das auf.

Herr Schnuffke ließ sich heute fast widerstandslos wickeln, wollte aber dafür partout nicht schlafen und hopste auf mir herum.

Irgendwas ist ja immer.

Was schön war: Mit Jott zusammen Autokorrekturpannen durchgucken und ’ne Viertelstunde sehr, sehr viel lachen.

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Journal Mittwoch, 6.4.2016

Mein supertoller Geheimtipp ist kein Geheimtipp mehr: Heute morgen war die Treppe zum Regio-Bahnsteig genauso voll wie die zum Ringbahnsteig. Ach Ostkreuz, du stresst wieder sehr.

Die Puppe für Herrn Schnuffke war eine gute Idee, er hat sich sehr gefreut.

Nachdem ich Anfang letzter Woche noch dachte, dass eventuell ein paar ruhige Tage im Büro anbrechen, kann ich mich derzeit über fehlende Arbeit nicht beklagen. Genau anderthalb Tage waren ruhig, danach kam es in einem anderen Projekt zu Unstimmigkeiten die seitdem den Großteil meiner Aufmerksamkeit fordern.

Während ich in der Theorie ungefähr einen halben Tag hätte Code schreiben können, sah die Praxis anders aus: Nach zwei Telefonkonferenzen prüfte ich für das Intranet-Projekt (das als schwierig eingestufte Projekt mit der gestrigen Telefonkonferenz) viele Konzepte, stellte fest dass diese unglaublich schwammig geschrieben waren (das birgt die Gefahr, dass man sich am Ende darüber streitet, wie bestimmte Definitionen zu lesen sind), besserte nach und kommunizierte dies zurück an den Kunden. Nebenbei musste das Entwickler-Team „meines“ Projektverbundes mit Arbeit versorgt werden. Bei zwei Kollegen reicht es, wenn ich durchgebe was ungefähr erledigt werden kann, die kommen damit zurecht und beschäftigen sich. Ein weiterer Kollege benötigt aber am besten eine ToDo-Liste mit genauen Vorgaben die er runterarbeiten kann. Das ist zwar etwas umständlich, aber dafür erledigt er diese ToDos dann in einem Affenzahn, so das sich das letztendlich doch lohnt.
Zwischendurch gab es immer mal wieder Abstimmungen mit anderen Kunden und Kollegen, so dass ich am Ende des Tages gerade mal zwei Punkte von meiner ToDo-Liste streichen konnte.

Nach der Arbeit eilte ich zum Alex, um Jott und Herrn Schnuffke zu treffen. Jott hatte sich mit einer lange nicht gesehenen Bekannten/ Freundin verabredet und Herrn Schnuffke mitgenommen, um insgesamt mehr Zeit für das Treffen zu haben. Ich sagte kurz hallo, schnappte mir das Kind und fuhr mit ihm mit der Bahn nach Hause. Das war eine Premiere.
Herr Schnuffke war schlecht drauf, er wollte nicht von seiner Mama getrennt werden, und Bahn fahren wollte er auch nicht. Ich konnte ihn aber zumindest mit ein paar Reiswaffeln bestechen, nicht zu sehr rumzunölen.
Den zweiten Teil der Fahrt hatte ich ihn auf dem Arm, die Reiswaffeln wollte er nicht mehr. Leider war das keine so gute Idee, er geriert dadurch in Reichweite von Handgriffen und Scheiben und pekigen S-Bahn-Sitzen und befingerte natürlich alles. Vom Anlecken der S-Bahn konnte ich ihn abhalten, aber das war eigentlich auch egal weil die Finger eh im Mund landeten.

Zu Hause gabs dann wieder Stullen zum Abendbrot. Diesmal achtete ich trotz Gemecker darauf, dass er langsam aß und auch genug trank. Das scheint sich gelohnt zu haben, heute Abend schreckt er erheblich weniger oft hoch als gestern.

Was schön war: Ein paar Minuten mit einer Kundin über Arbeit und Kinder erzählen. Einfach ein bisschen netter Smalltalk in einem als schwierig eingestuften Projekt.

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WMDEDGT?

Journal Dienstag, 5.4.2016 – WMDEDGT 4/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Um 5:34 klingen Jammergeräusche von Herrn Schnuffke durch das Babyphone. Ich hol ihn zu uns ins Schlafzimmer, überlege kurz ob ich schon aufstehen soll und denke mir, ach nö, pennste noch ’ne Runde. Kurz vor halb Sieben werde ich wieder wach, mache mich Büro-fertig und verlasse etwas später das Haus.

Fünf nach Acht hol ich mir einen großen Kaffee im Coffee Shop am Büro, nehme ausnahmsweise- wegen Becher in der Hand und Verschüttgefahr auf Grund morgentlicher Verpeiltheit- den Fahrstuhl ins Büro, räume die eine Büroküche auf, setze Kaffee auf für die Kollegen und beginne anschließend mit der Arbeit. Eines unserer Projekte benötigt auf Kundenwunsch hin Mini-Anpassungen, die will ich zumindest teilweise bis zur Telefonkonferenz um 9:30 Uhr erledigen. Zwischendrin ruft ein anderer Kunde an und fragt ein Angebot an, das gestern hätte verschickt werden sollen. Ich ahne ob des Konjunktivs Ungemach, weiß aber leider nicht worum es geht und muss den Kunden auf später vertrösten, wenn ich die Gelegenheit habe mit unserem Entwickler- und Projektleiterteam zu sprechen.

Die TelKo um halb Zehn läuft den Umständen entsprechend (schwieriges Projekt) gut, im Anschluss erfolgt eine Nachbesprechung der Neuigkeiten mit dem Chef, der Dinge und Sachen entscheiden muss. Ich höre zu, lerne viel über pragmatische Lösungen und schreibe nebenbei ein kurzes Protokoll der Telefonkonferenz.

Kurz nach 10 Uhr treffen sich alle Mitarbeiter meines Projektverbundes zum üblichen Daily Standup Meeting. Jeder erzählt, was er am Vortag gearbeitet hat und was heute ansteht, danach geht jeder wieder an seine Arbeit. Bei mir sieht die so aus, dass ich mit meiner Teamleiterin das TelKo-Projekt von vor dem Daily Standup weiter bespreche, anschließend kurz an meinen Platz gehe und dort neue Mails vom Kunden bearbeite.
Zwischendurch meldet sich ein Entwickler wegen des gestern nicht versandten Angebots, er hat Rückfragen zu einigen Anforderungen des Kunden. Die gebe ich weiter und hole mir Antworten ein, die von unserer Seite aus Mehraufwände erfordern und deren Umsetzungsdauer noch einmal geschätzt werden muss.

Um 11 Uhr ist das nächste Meeting. Eines unserer großen Projekte bekommt im Sommer ein halbjährliches Software-Update-Paket, an dem wir seit Herbst vergangenen Jahres arbeiten. Dieses Update-Paket hat Auswirkungen auf andere Projekte (die Code-Basen hängen zusammen, wenn wir in einem Projekt etwas anpassen müssen wir gewährleisten können, dass dies keine negativen Auswirkungen auf die anderen Projekte hat), auf Grund der ungewöhnlich vielen Änderungen sind bestimmte Bereiche der Projektwebsite kaputt und müssen von uns repariert werden.
Im Meeting sichten wir die kaputten Bereiche auf einer Entwicklungsversion der Website und besprechen die Probleme.

Nach dem Meeting mache ich ungefähr 20 Minuten irgendwas, an das ich mich nicht erinnern kann, und gehe anschließend in die Mittagspause. Ich habe um ein Halbjahresgespräch mit meinem Chef gebeten. Wir kehren im Meisterstück ein, essen fantastische Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut und Kren (das musste ich erst googlen- es ist Meerrettich) und sprechen über Kinder (Chef: 2, ich: 1), Elternzeit und Elterngeld, und auch über die Arbeit. Ich schildere, was ich derzeit so mache, bekomme dafür vom erstaunten Chef („Ach? Das machst Du? Wusst ich gar nicht.“) einen Namen genannt- es ist eine Mischung aus Entwicklung, Projektmanagement und Anforderungsmanagement (was es nicht alles gibt!), und spreche mit ihm über meine berufliche Weiterentwicklung nach der Elternzeit im Sommer. Wir sind uns beide einig, dass eventuelle Änderungen erst ab meinem Wiedereinstieg sinnvoll sind.

Nachdem wir satt sind und alles besprochen haben, sitze ich gegen 13 Uhr wieder am Schreibtisch und arbeite bis ungefähr 14 Uhr vor mich hin. 14 Uhr ist wieder ein Meeting; alle Entwickler eines bestimmten Entwicklungsbereiches treffen sich zum Austausch. Das ist im Normalfall spannend und so auch heute

Am Dienstag jagt ein Meeting das nächste- 15 Uhr beginnt die Wochenplanung für unseren Projektverbund. Wir besprechen aktuelle ToDos, Bugs und Featurewünsche unserer Kunden, sowie die allgemeine Lage. Das dauert ungefähr zwei Stunden, gegen 17 Uhr ist die Meeting-Zeit zu Ende. Wir konnten heute nicht alle von mir notierten Themen besprechen, haben aber dafür sehr konstruktiv ein großes Problem besprochen. Die Lösungsansätze werde ich am Mittwoch hoffentlich dem Projektmanagerteam präsentieren können.

Nach der Wochenplanung kläre ich noch einige Dinge mit meinen Kollegen ab, notiere meine Zeiten für den Tag und gehe 17:30 Uhr nach Hause.

Dort treffe ich eine gute Stunde später ein. Jott ist ein wenig gestresst, weil Herr Schnuffke den Tag über sehr quengelig war. Wir wechseln uns also ab- ich bin nun primär für die Kindsbetreuung zuständig. Das sieht so aus, dass ich Herrn Schnuffke in seinen Hochstuhl setze und ihm Abendbrot zubereite, während Jott essen kocht.
Herr Schnuffke isst heute erstmals Abends keinen Milchbrei, sondern Stullen mit Frischkäse und vegetarischen Brotaufstrich.

Jott erzählt, dass Herr Schnuffke heute „bamama“ gesagt hat (eventuell sagen wir in diesem Haushalt selten Banane, sondern banana). Zwei Mal. Das ist sein Lieblingsobst. Ich probiere natürlich sofort, das Wort aus ihm herauszukitzeln, scheitere aber kläglich. Jott beruhigt mich- sie hat es auch immer wieder probiert, ebenfalls erfolglos.

Zurück zum Essen. Eigentlich dachten wir, dass zwei Stullen reichen. Das sieht Herr Schnuffke aber anders. Nachdem er nach zwei Stullen und einer Banane noch immer nicht satt ist, schmiere ich ihm also eine dritte Stulle. Jott und ich sind beide baff, wieviel Essen in das Kind reinpasst. Jott hat zwar Sorge, dass Herr Schnuffke sich überfrisst und später Bauchschmerzen bekommt, aber wir haben unabhängig voneinander mehrfach gelesen dass das bei Babys und Kleinkindern nicht möglich ist- die sollen einfach aufhören zu essen.

Spoiler für den weiteren Verlauf das Abends: Das hat niemand Herrn Schnuffke gesagt.

Jedenfalls isst und isst und isst die kleine Raupe Nimmersatt, und wir dann auch. Danach mache ich Herrn Schnuffke bettfertig (wieder Wickeldrama), lese ihm aus dem Hobbit vor und gebe irgendwann auf, weil das Kind fröhlich strahlend im Bett steht und partout nicht verstehen will, dass jetzt Ruhezeit ist und er keine Faxen machen soll. Naja.
Auf meinem Arm schläft er relativ schnell ein, schreckt aber immer wieder hoch beim Ablegen ins Babybettchen. Irgendwann übernimmt Jott wieder, und ich habe Zeit mein neues Kaffee-Paket auszupacken, am Rocko Mountain zu riechen und mich über den Blaubeer-Geruch zu freuen.
Anschließend bereite ich eine heiße Zitrone für uns zu und gehe gegen 21 Uhr an den Rechner, um ein wenig herumzubasteln.
Jott hat in der Zwischenzeit das Kind erfolgreich ins Bettchen ablegen können und somit auch frei.

Möp, doch nicht.
22 Uhr weint Herr Schnuffke bitterlich, er hat entweder Zahnungsschmerzen oder Bauchschmerzen. Da er sich von Jott nicht recht beruhigen lässt, übernehme ich wieder, und schaffe es zum einen, Herrn Schnuffke in den Schlaf zu wiegen und zum anderen, ihn abzulegen. Yeah!
Beim Rausschleichen wacht er allerdings wieder auf, weil ihn offenbar gerade ein Schmerzschub durchfährt. Also wieder von vorn. Ungefähr eine Viertelstunde übergebe ich wieder an Jott, die Herrn Schnuffke mit ins Bett nimmt. Ich gehe zurück an den Rechner.

Was schön war: Herr Schnuffke winkt seit ein paar Tagen, wenn wir „Hallo“ sagen. Heute kam er mir entgegen gekrabbelt und hat gewunken. Das war schon sehr, sehr niedlich.

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Journal Montag, 4.4.2016

Herr Schnuffke schlief heute durch. Jott und ich waren sehr verblüfft.

Jott war am Abend außer Haus, ihre neue Freiheit genießen. Bis aufs Wickeln lief alles super bei Herrn Schnuffke und mir. Im Hobbit gelangten wir heute zur Stelle, an der die Zwerge anfangen über ihre vor langer Zeit verlorene Heimat (und die unermesslichen Schätze) zu singen.

Ich habe einen leichten Sonnenbrand, es ist unfassbar. Damit ist bestätigt, dass ich sonnenempfindlicher als ein neun Monate altes Baby bin.
Vermutlich sollte ich jetzt schon beginnen, mich auf unseren Sommerurlaub vorzubereiten und regelmäßig in die Sonne gehen (bitte hier diese Reaktion vorstellen).

Eventuell ist Sonne aber auch ganz gut, um meine ständige Müdigkeit zu vertreiben.

(Zu müde für mehr als das hier)

Was schön war: Als ich nach Hause kam war es hell und warm, also hab ich mir Herrn Schnuffke und eine Decke geschnappt, mich mit ihm auf den Rasen im Hof gesetzt und zugeschaut, wie er ganz irritiert den komischen Untergrund angepatscht hat.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 3. April 2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 02./03. April 2016 verlinkt.]

Samstag war die Kamera leer und dann hab ich sie zu Hause vergessen und deswegen gibts nur Bilder vom Sonntag.

Frühstück
Wir starten den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Gut zu erkennen ist die ungefähre Reichweite von Herrn Schnuffke- alles was sich in Griffweite seiner Hände befindet, hat gute Chancen angelabbert und auf den Boden geschmissen zu werden.

Seifenblasen
Nach dem Frühstück werden Herr Schnuffke und ich ins Wohnzimmer geschickt, Jott will backen und dabei ihre Ruhe haben. Ok.
Im Wohnzimmer pusten wir Seifenblasen und spielen mit Holzklötzen und dem Lauflernwagen, bis Herr Schnuffke müde wird und sein Vormittagsschläfchen macht. In der Zeit bestelle ich neuen Kaffee, ein Verdunkelungsrollo für das Kinderzimmer und eine Puppe für Herrn Schnuffke. Mal gucken, ob er schon was damit anfangen kann.
Müggelsee
Am Nachmittag fahren wir nach Friedrichshagen. Wir wollen die Bölschestraße runter zum Müggelsee laufen und im Da Dalt ein Eis essen. Leider haben viele, viele Menschen die selbe Idee- die Eis-Ansteh-Schlange reicht fünf Hausnummern weiter. Gut, so wichtig ist uns das Da-Dalt-Eis dann doch nicht.
Drei Meter weiter hat ein Kaisers offen, der Florida-Eis verkauft, da schlagen wir zu und spazieren weiter Richtung Müggelsee.
Am Wasser gibts als Snack für zwischendurch eine Bratwurst für Jott und mich, Herr Schnuffke knabbert noch an einem Brötchen vom Kaisers. So muss ich nicht teilen.
Shopping
Irgendwann haben wir genug davon und fahren zurück nach Köpenick. Jott zieht es noch zu H&M, sie braucht eine Hose und wird sogar relativ schnell fündig.
Abendessen
Gegen 18 Uhr sind wir wieder zu Hause. Dort startet das Abendprogramm für Herrn Schnuffke: Baden, Abendessen, aus dem Hobbit vorgelesen bekommen, im Bett stehend erzählen und gestikulieren, und auf meinem Arm einschlafen.
Jott hat in der Zwischenzeit türkischen Bulgur-Salat nach Ottolenghi gemacht- genau das richtige Essen für so einen Tag.

Was schön war: Jott, wie sie mit Herrn Schnuffke im Arm durchs Wohnzimmer tanzte.

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Journal Samstag, 2.4.2016

Gestern Abend war der Wurm drin- das Kind wachte im Zehnminutentakt auf, so dass ich irgendwann genug von den Schlaf-Versuchen hatte und mich einfach mit ihm ins Bett legte. Funktionierte nur mittelmäßig, nach gut 15 Minuten schreckte er- vermutlich durch einen Albtraum- hoch und ließ sich nur durch Jott beruhigen. Die legte sich direkt zu uns, so dass wir um 21:45 Uhr alle gemeinsam schliefen.

Herr Schnuffke hatte heut einen selbstzerstörerischen Morgen: Erst demolierte er unsere Toilettenpapierhalterung und piekste sich mit einem herausgebrochenen Holzstück in die Nasenwurzel, und dann stolperte er über seine eigenen Füße und biss sich beim Fallen auf die Lippe. Premiere- das erste Mal mit den eigenen Zähnen verletzt.

Danach steckte ich ihn für den Gang zum Bäcker lieber in die Trage, er war sehr aufgeregt und kurze Zeit darauf müde. Bei unserer Rückkehr schlief er, und so setzen wir uns zusammen auf die Couch und warten noch etwas mit dem Frühstück.

Ich sah heute beim Tanken einen Prominenten! Naja. Zumindest einen Typen, den ich irgendwann mal im Fernsehen gesehen habe. Ist das aufregend!

Jetzt habe ich endlich etwas zu erzählen, wenns um star gossip geht. „Du hömma, der Romano, der Rapper aus Köpenick, der tankt seinen alten ollen BMW noch selber!“

Endlich kann ich mit Jott gleichauf ziehen. Die sieht nämlich ständig bekannte Menschen.

Nachmittags bei Bekannten in Johannisthal zum Geburtstag. Wir waren bei herrlichen Sonnenschein im Garten, aßen Kuchen, tranken Kaffee und schaukelten Herrn Schnuffke in einer Schaukel für große Kinder umher.

Wickeln lief heute so lala, ich habe den entscheidenden Vorteil ausgespielt: Mit dem Oberkörper Herrn Schnuffke auf die Wickelunterlage gedrückt, mit der einen Hand die Beine festgehalten und mit der anderen Hand eben die Windel gewechselt. Das ging recht schnell, widerspricht aber eigentlich allen meinen „Erziehungsprinzipien“ (nennen wir es mal so)- es ist Zwang und Gewalt und nicht das, was ich möchte.

Mittlerweile überlegen wir, ob wir beim Kinderarzt und unserer Hebamme um Rat fragen. Jott war Freitag mit unserer Nachbarin von oben unterwegs, und als die mitbekommen hat was sich beim Wickeln für Dramen abspielen- Freitag Mittag hat es Jott getroffen- war sie sehr überrascht und meinte, dass sie selbst als Erzieherin mit vielen, vielen Kindern nicht so ein Trara erleben musste.

Nachdem die Windel gewechselt wurde und es ans Schlafanzug anziehen geht, ist das eben noch wie am Spieß brüllende Kind das reinste Lämmchen und lacht auch wieder. So ein Gnatzkopf.

Herr Schnuffke schläft seit ungefähr zwei Wochen ohne abendliches Stillen ein. Nach dem Wickeln wiege ich ihn in den Schlaf und lege ihn in sein Bettchen.
Das funktioniert genauso gut wie vor den zwei Wochen, als Jott ihn Abends stillte. Jott ist also frei und kann dann auch mal wieder Abends etwas unternehmen :)

Ich begann heute, etwas für die Bildung des Kindes zu tun und las ihm die ersten Seiten von „Der Hobbit“ vor. Wir sind gerade an der Stelle angelangt, an der Gandalf das geheime Zeichen an Bilbos Tür anbringt- Herr Schnuffke ist sehr gespannt, wie es weiter geht (ich bin so nett und spoiler ihn nicht).

Über kurz oder lang soll Vorlesen vor dem Schlafen gehen das in den Schlaf wiegen ablösen- nicht, das Herr Schnuffke sich daran gewöhnt nur auf uns einzuschlafen (was vermutlich schon passiert ist).

Was schön war: Herr Schnuffke auf der Schaukel. Ein Bild für die Götter, wie er erst irritiert war und sich dann unglaublich freute. Erst war Papa nah dran- dann weit weg. Dann wieder nah dran- dann wieder weit weg. Und immer so weiter.
Babylachen ist toll.

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Essensplan

Essensplan KW 13/14 2016

Tag Gericht
Samstag Wraps
Sonntag Bulgurpfanne mit Erdnüssen
Montag Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf
Dienstag Nudeln mit Ricotta-Spinat-Sauce
Mittwoch Bulgursalat nach Ottolenghi
Donnerstag Buletten mit Mischgemüse
Freitag