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Elternzeit 2016

Journal Freitag, 24.6.2016

Eigentlich möchte ich mich nur beschweren: Die verkürzte Nacht, die Hitze, die nicht funktionierenden Aufzüge am Ostkreuz, das Einschlafen Herrn Schnuffkes auf dem Heimweg von der KiTa, das Nicht-Einschlafen Herrn Schnuffkes auf der Fahrt nach Magdeburg, die Nöligkeit des Kindes weil müde und warm und Pups quersitzend und und und. Das ist aber doof und daher ein hoffentlich langer „Was schön war“-Absatz.

Was schön war:

  • Zu Dritt frühstücken
  • Nach dem Frühstück ein bisschen internetten
  • Die Erfindung des Wortes „internetten“ als Synonym für Twitter nachlesen, Instagram checken, durch den Feedreader stöbern
  • Ans Eincremen mit Sonnencreme denken (Herr Schnuffke + ich)
  • Eine ruhige Bahnfahrt mit ok gelaunten Kind
  • Die wunderbar funktionierende Übergabe in der KiTa
  • Eingewöhnungssymbolbild, Part VI
  • Herr Schnuffkes freudiges auf mich zu krabbeln beim Abholen
  • Das unglaublich niedliche schlafende Kind auf dem KiTa-Heimweg
  • Relativ freie Fahrt auf der Autobahn
  • Jotts Impro-Gesang nach der Melodie von „Bruder Jakob“ zur Beruhigung des Kindes, als ich nicht mehr aus noch ein wusste
  • Kaffee und Kuchen mit Herrn Schnuffkes Urgroßeltern
  • Sonnencreme und Schweiß herunterduschen
  • Unvorhergesehen zu Dritt Abendessen- Jott musste erst später zu ihrer Verabredung mit Freundinnen los
  • Fast zwei Stunden völlige Ruhe nach Herrn Schnuffkes Einschlafen
  • Twitter-Replys
  • Vor dem Einschlafen nochmal Jott sehen

Hat geholfen, so schlimm war der Tag gar nicht. Eigentlich war er sogar ganz gut.

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Elternzeit 2016

Journal Donnerstag, 23.6.2016

Das frühe zu Bett gehen war vielleicht doch nicht so gut: Herr Schnuffke war heute morgen bereits um 5 Uhr wach. In der Hoffnung, dass er eventuell nochmal einschläft, und mit dem Hintergedanken, Jott noch eine Stunde schlafen zu lassen, zog ich mit ihm ins Wohnzimmer- nur um anschließend als Abenteuerspielplatz zu dienen.
Herumklettern auf Papa muss echt Spaß machen.

Dementsprechend müde war Herr Schnuffke am Vormittag: Bei der Übergabe in der KiTa warnte ich die Betreuungserzieherin vor, dass das Kind müde und nölig und anhänglich sei und eventuell nicht viel mit ihm anzustellen sei; dann ging ich mich mit Jott treffen. Die fuhr heute morgen nämlich mit uns in die Stadt, um einige Erledigungen zu machen.

Eingewöhnungssymbolbild, Part V

Danach lief ich durch die immer wärmer werdende Stadtmitte, um Herr Schnuffke wieder von der KiTa abzuholen. Kaum angekommen, wurde ich allerdings weggewunken- das Kind schlief nämlich tief und fest und sollte nicht gestört werden. Das war ’ne Überraschung. Vor dem Thema „Schlafen in der KiTa“ war mir ein bisschen mulmig, weil das zu Hause immer noch teils schwierig ist, aber scheinbar muss Herr Schnuffke nur müde genüg sein, damit es funktioniert.
Die Betreuungserzieherin erzählte, dass sie sich einfach zusammen hingelegt und ein bisschen gekuschelt hatten, und Herr Schnuffke nach ungefähr 15 Minuten ohne Probleme eingeschlafen ist.

Ich muss sie nach ihrem Geheimnis fragen- wenn ich mich mit Herrn Schnuffke hinlege, krabbelt er auf mir rum und kitzelt meinen Bart.

Nachdem er aber kurz darauf aufwachte (nach insgesamt 90 Minuten Schlaf, total gut!), gabs Mittagessen für ihn, und zur Mittagszeit konnten wir beide zusammen losziehen. Wir waren im Büro meiner Mama verabredet, die um die Ecke vom Kindergarten arbeitet.
Dort plünderte Herr Schnuffke den Schreibtisch, sortierte Büroklammern und ließ sich den engeren Kollegen meiner Mama vorstellen.

Auf dem Rückweg nach Hause dachte ich beim Abnehmen meines Rucksackes, dass in ihm eine Flasche ausgelaufen sei, weil die Rückwand (sagt man das so bei Rucksäcken?) so feucht und fleckig aussah. Es war aber keine Flasche, sondern mein Rücken- der Spaziergang zurück zum Bahnhof Friedrichstraße war bei ~35° etwas schweißtreibend. Auf dem T-Shirt blieb ein wunderschöner weißer Salzrand zurück.

Zum Glück wird es nächste Woche wieder etwas kühler. Für so hohe Temperaturen bin ich nicht gemacht.

Ich bin heilfroh, dass Jott noch bis Ende Juni zu Hause in Elternzeit ist. Wäre ich Knall auf Fall auf mich gestellt, würde die Wohnung wie ein Schlachtfeld aussehen und ich würde um 18 Uhr schlafen, während Herr Schnuffke irgendwo in der Wohnung Unheil anrichtet. Die Betreuung des kleinen Wirbelwindes ist ziemlich anstrengend und eine ganz andere Art von Arbeit, als ich sie aus dem Büro gewöhnt bin. Die Ruhepausen am Vormittag genieße ich daher doppelt, denn dann weiß ich das Herr Schnuffke in guten Händen ist und ich nicht permanent aufpassen und achtsam sein muss.
Natürlich ist es superschön, soviel Zeit mit dem Kind zu verbringen, aber es ist tatsächlich wesentlich anstrengender als angenommen- und ich komme nebenbei zu unglaublich wenig. Sei es, weil wir nicht zu Hause sind, sei es, weil das Kind eben permanente Aufmerksamkeit erfordert.

Tauschen würde ich aber für kein Geld der Welt.

Am späten Nachmittag kauften wir das nötigste an Vorräten ein, wir sind am Wochenende nicht zu Hause und kommen daher nicht zum Einkaufen.

Großer Schreck am Abend: Herr Schnuffke hat es irgendwie geschafft, einen Badschrank umzukippen und auf sich fallen zu lassen. Der Schrank ist eigentlich viel zu groß und viel zu schwer, als das Herr Schnuffke ihn umschmeißen könnte, aber irgendwie hat er es doch innerhalb einer halben Minute hinbekommen- so lange war Jott mit dem Befüllen der Waschmaschine beschäftigt und abgelenkt. Passiert ist anscheinend nichts, wir konnten bislang keine Blessuren am Kind feststellen.

Was schön war: Nach dem Treffen mit Jott (das war auch schön) lief ich am Neptunbrunnen vorbei und in eine Wolke aus Rosendüften- rund um den Brunnen stehen viele, viele Rosen in voller Blüte und das riecht man.

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Elternzeit 2016

Journal Mittwoch, 22.6.2016

Bislang gibt es keine großartigen Reaktionen auf die MMR-Impfung. Herr Schnuffke hatte heute minimal erhöhte Temperatur und war etwas anhänglicher als sonst, aber das kann auch einfach an seiner Tagesform gelegen haben.

Die Eingewöhnung lief heute wieder super: An der Tür zum Gruppenraum übergab ich Herrn Schnuffke an die Betreuungserzieherin, verließ anschließend die KiTa und setzte mich mit Kaffee und Franzbrötchen in die Sonne.

Eingewöhnungssymbolbild, Part IV

Allerdings nicht sonderlich lange, denn nach gut 30 Minuten wurde es allmählich zu warm, sodass ich in den Schatten umzog. Kurze Zeit nach mir setzten sich zwei Schulklassen zu mir, die auf ihren Besichtigungstermin für den Deutschen Dom warteten. Wie ich die Schüler und ihre Lehrer so beobachtete, wurde mir schlagartig klar, dass ich den Lehrern vermutlich inzwischen näher bin als den Teenager-Schülern.
Dazu passt die Feststellung, die Jott und ich bei dieser Europameisterschaft gemacht haben: Der Großteil der teilnehmenden Spieler ist deutlich jünger als wir.

Das ist ziemlich merkwürdig, vor ein paar Jahren war das noch nicht so. Das muss dieses Älterwerden sein.

Der heutige Abend war der entspannteste Abend seit langem: Herr Schnuffke schläft seit 19:15 Uhr, und da Jott und ich heute schon tagsüber alle Hausarbeiten erledigen konnten, hatten wir einen Haufen freie Zeit zur Verfügung.
Was eine Kombination aus frühen Aufstehen und fehlenden Tagschlaf doch mit dem Kind anstellt.

Emotionen, wie sie dieser isländische Kommentator beim 2:1 im Spiel Island gegen Österreich zeigt, möchte ich gern auch bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft hören.

Was schön war: Am Nachmittag bauten Herr Schnuffke und ich eine Sandburg. Also, ich baute, Herr Schnuffke riss wieder ein. Dazu hangelte er sich langsam am Burggraben um die Burg herum und schob Sand in den Graben. Allerdings so langsam, dass ich immer da, wo er gerade weg war, die Burg wieder aufbauen konnte. So wanderten wir beide im Kreis um die Burg herum.

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Elternzeit 2016

Journal Dienstag, 21.6.2016

Heute kein Kindergarten, wir hatten einen Doppeltermin beim Kinderarzt: U6 und MMR-Impfung.
Fazit der U6: Herr Schnuffke ist seiner Zeit weiterhin etwas voraus, sowohl was die körperliche als auch die geistige Entwicklung anbelangt.
Die Impfung nahm er gelassen hin: Die die Spritze verabreichende Ärztin hatte extra eine Schwester zur Verstärkung hinzu gezogen (um ggf. das Kind zu fixieren), nachdem sie bemerkte wie kräftig und agil Herr Schnuffke schon ist. Das erwies sich aber als überflüssig, Herr Schnuffke verzog keine Miene und zappelte auch nicht. Offenbar war ihm der Pieks egal.

Nach dem Mittagessen liefen wir zum Köpenicker Bürgeramt. Herr Schnuffke benötigt einen Kinderausweis für den Dänemark-Urlaub, und da die 115-Ämter-Auskunfts schon vor Wochen keine freien Termine mehr in Berlin vermitteln konnte (WTF?? Über einen Zeitraum von zehn Wochen keinen Termin in ganz Berlin?!?), probierten wir es spontan. Zwei Stunden mussten wir warten, bis unsere Nummer gezogen wurde und Herrn Schnuffke ein Kinderausweis ausgestellt werden konnte.
Herr Schnuffke krabbelte während der Wartezeit durch das Wartezimmer, schäkerte mit anderen Wartenden, kletterte (mit ein bisschen Hilfe von Papa) ganz viele Treppenstufen hoch, aß seinen Nachmittagssnack und hatte einen Mordsspaß. Wenigstens einer.

Nach dem Bürgeramt vertrieben wir uns die Zeit bis zum Fußballspiel um 18 Uhr. Herr Schnuffke und ich setzten uns in den Innenhof ab und spielten im Sandkasten. Meine Versuche, eine große Sandburg mit Burggraben zu bauen, wurden von Schnuffzilla sabotiert.
Während des Spiels stießen einige Nachbarskinder zu uns, spielten mit Herrn Schnuffke und erzählten mit mir. Ich bin nun über die Familiensituation der Nachbarsfamilie voll im Bilde und habe mich mit Jott darauf geeinigt, vor unseren Kindern bestimmte Themen NIEMALS anzuschneiden.

Beim Fußballspiel Deutschland gegen Nordirland war lediglich Herr Schnuffke als Fan ausgewiesen- das Pflaster für den Impf-Piekser war in schwarz-rot-gold (macht das denn vor gar nichts halt?).
#nirger

Was schön war: Das Fußballspiel mit Frau und Kind auf der Couch gucken. Wobei es eher ein „Wir kitzeln das Kind aus und beschäftigen es“ mit gelegentlichen Blicken zum Fernseher war. Nicht schlimm, gar nicht schlimm.

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Elternzeit 2016

Journal Montag, 20.6.2016

Gendarmenmarkt

Auch heute funktionierte die Übergabe an der Tür zur KiTa einwandfrei. Herr Schnuffke guckte zwar etwas irritiert, ließ sich aber anstandslos in die Arme der Betreuungserzieherin übergeben. Meine Abwesenheitszeit wurde auf anderthalb Stunden verlängert, die ich lesend, Kaffee trinkend und Pastel de Nata essend auf den Stufen des Deutschen Doms verbrachte. Als ich um Elf in die KiTa zurückkehrte, wurde ich eilig in die Teeküche gewunken- Herr Schnuffke sollte mich nicht sehen, sondern in Ruhe mit den anderen Kindern Mittag essen (Mittag- um Elf! Hoffentlich möchte er das nicht auch zu Hause). Halb Zwölf schließlich durfte ich ihn wieder mit nach Hause nehmen.

In der Stadtbahn schlief er völlig k.o. ein und wachte erst in Köpenick beim Kauf eines Zwei-Kilo-Erdbeer-Korbs wieder auf.

Den Großteil des Nachmittags verbrachten wir am Müggelsee.

Sandschweinchen

Großflächige Vodafone-Störung in unserer Gegend, nichts geht mehr. Kabel (TV, Internet) und mobiles Netz sind komplett tot. Während Jott aufgeschmissen war und daher irgendwann frustriert ins Bett ging (was haben die Menschen nur früher ohne Internet und TV gemacht?), freue ich mich dass mein neuer Mobilfunkanbieter das O2-Netz nutzt, und das mein Datenvolumen groß genug zum Tethern ist.

Herr Schnuffke war heute Abend kaputtgespielt, er schlief auf Jott in Rekordzeit ein. Ab halb Neun war also Freizeit angesagt, und die nutzte ich um endlich mal wieder ’ne Runde am Rechner zu zocken. Der Spiele-Laptop ist seit letzter Woche wieder auf dem neusten Stand, daher standen diesmal auch keine Updates dem Spielvergnügen im Wege. Merkwürdigerweise war das Spielen an sich dann aber gar nicht so toll wie vorgestellt- ich sah ständig auf die Uhr, nahm leicht schockiert zur Kenntnis wieviel Zeit schon vergangen war und dachte ständig an all den Kram, den ich erledigen sollte anstatt zu spielen.

Das muss ich wohl nochmal üben.

Nach einem Gespräch mit einem ebenfalls auf sein Kind wartenden Vater bin ich sehr froh, dass Herr Schnuffke kein Kind ist, das wenig Schlaf benötigt. Der Vater erzählte, dass sein Kind maximal bis 6 Uhr morgens schliefe, und das auch nur, wenn es nicht vor 21 Uhr ins Bett ginge.
Da würde ich nach zwei Wochen durchdrehen. Das frühe Aufstehen mag ja noch halbwegs angehen, da der Tag bei uns früh beginnt- aber am Abend so lange noch das Kind herumwuseln haben, nee. Ich mag Herrn Schnuffke ja ganz gern, aber ab 20:30 Uhr hätte ich dann doch gern für ein, zwei Stunden meine Ruhe.

Was schön war: Mit dem sanft schnarchenden Kind in der S-Bahn nach Hause fahren und lesen.

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Elternzeit 2016

Journal Sonntag, 19.6.2016

Ausschlafen mit Kind bis 8 Uhr im Wohnzimmer, anschließend Frühstück, dann Spielen in der Wohnung. Windelsprengungsbedingt Baby-Baden am Vormittag.
Nach dem Mittagessen ins Brandenburgische zu meinen Eltern, Abends zurück.

Was schön war: Hand auf Hand mit Jott und schlafenden Kind nach Hause fahren.

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Elternzeit 2016

Journal Samstag, 18.6.2016

Das Kind hatte Geburtstag, heute feierten wir mit der Familie.

Jahresdaten

Selbstverständlich haben wir uns für diese Grafik kräftig inspirieren lassen. Internet sei Dank.

Tagesschnappschüsse.

kuschelkind

beistand

einserzug

tartlets

Nicht zu sehen: Das schlecht schlafende, weil von so vielen Eindrücken überforderte, Kind.

Was schön war: Ganz viel Lachen und strahlende Augen, auch bei Herrn Schnuffke.

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Essensplan

Essensplan KW 24/25 2016

Tag Gericht
Samstag Spirelli Bolognese
Sonntag Kartoffeln, Blumenkohl und braune Butter
Montag „Quer durch den Garten“-Eintopf
Dienstag Eierkuchen mit Apfelmus
Mittwoch Stampfkartoffeln mit Bratwurst und Sauerkraut
Donnerstag Griechische Reispfanne mit Feta
Freitag Pizza
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Elternzeit 2016

Journal Freitag, 17.6.2016

Eingewöhnungssymbolbild, Part II
Wie geplant lieferte ich heute morgen Herrn Schnuffke an der Tür seiner Kindergartengruppe ab und ging anschließend einen Kaffee trinken. Nach einer Stunde holte ich ihn ab, er hatte wie an den Vortagen eifrig gespielt und trug die Trennung mit Fassung.

Auf dem Rückweg schlief er erstmals im Buggy ein, wachte aber nach gut zehn Minuten am Bahnhof Friedrichstraße auf als sein dussliger Vater die Rückenlehne des Buggys tiefer stellte. Merke: „Never touch a running system“ gilt auch für die Kinderwägen schlafender Kinder.

Nachmittags fuhren wir zum Grillen zu Freunden ins Brandenburgische. Prinzipiell sehr schön, leider aber mit zeitlichen Unschönheiten: Da der Termin auf 15 Uhr angesetzt war, gingen wir davon aus gegen 18:30 Uhr nach Hause fahren zu können, damit Herr Schnuffke pünktlich ins Bett käme. Die meisten Gäste kamen allerdings erst nach 17 Uhr, Essen gabs gegen halb Sieben und nach Hause brachen wir erst halb Acht auf, als die Warnzeichen des völlig übermüdeten und überdrehten Kindes nicht mehr zu übersehen waren.
Auf der Rückfahrt schlief Herr Schnuffke ein, wachte aber beim Wickeln und Umziehen wieder auf und brauchte eine ganze Stunde auf meinem Arm, ehe er wieder schlief.

Nochmal brauch ich das nicht- wir müssen wohl doch etwas mehr Rücksicht auf seine Routinen nehmen.

WinSim ist doch in die Puschen gekommen und hat mir heute diverse E-Mails geschickt, die den Versand einer neuen Sim-Karte ankündigen sowie den neuen Vertrag bestätigen. Muss ich mich am Wochenende doch nicht mit der Suche nach einem neuen Mobilfunkanbieter beschäftigen.

Superniedliches Bild von einem kleinen Jungen, der einem Hasen helfen möchte.

Was schön war: In Ruhe im Café Einstein Kaffee trinken, die die Geo Epoche lesen und auf die geschäftige Friedrichstraße herabblicken.

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Elternzeit 2016

Journal Donnerstag, 16.6.2016

Heute liefs in der KiTa genauso gut wie gestern, nach einer Viertelstunde verabschiedete ich mich von Herrn Schnuffke und setze mich in die Teeküche zum Lesen. Eine Dreiviertelstunde später holte ich ihn wieder ab. Er freute sich, mich zu sehen, hatte aber nicht so recht Lust sich aus dem Spiel zu lösen.

Mir ist heute aufgegangen, dass das für Herrn Schnuffke vermutlich gar nicht wild ist- das ganze letzte Jahr über habe ich mich an vielen Morgen von ihm verabschiedet, bevor ich zur Arbeit musste.

Morgen werde ich nicht mehr in den Gruppenraum hinein gehen, sondern Herrn Schnuffke an der Tür verabschieden und dann einen Kaffee außerhalb des KiTa-Geländes trinken gehen.

Den Rest des Tages verbrachten Jott, Herr Schnuffke und ich in Terminen und mit Einkaufen. Da am Wochenende nämlich die große Geburtstagsparty mit der ganzen Familie angesagt ist und wir morgen Nachmittag grillen, mussten wir aus Zeitgründen heute alles erledigen. Das war auch genug Trubel für Herrn Schnuffke, er schlief am Abend recht schnell ein.

Was schön war: Herrn Schnuffke beim Spielen zugucken.