Die Arbeit macht momentan Spaß. Ich kann nämlich, abgesehen von gelegentlichen Rückfragen, sehr frei arbeiten. Das liegt mir sehr.
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Nichtsdestotrotz war da wieder das schlechte Gewissen beim nach Hause kommen… Weil eben sehr viel zu tun ist, kam ich etwas später als geplant aus dem Büro, und das bedeutet das Jott länger allein zu Hause ist und alles wuppen muss. Das ist, je nach Laune des Kindes, an einigen Tagen einfacher und an anderen Tagen schwieriger. Und wenn ich mal ’ne halbe Stunde oder Stunde später komme- das ist recht leicht in der Branche- dann plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich so wenig beitragen kann zu Kindsbetreuung und Arbeiten im Haushalt.
Umgekehrt ist es im Büro genauso: Wenn ich denn pünktlich gehe, ist auch da das schlechte Gewissen vorhanden, auf die Minute Feierabend zu machen und nicht erst noch Dinge und Sachen fertig zu stellen oder den Kollegen zu helfen oder eben etwas mehr zu leisten.
Das schlechte Gewissen ist seit der Geburt ein ständiger Begleiter. Ob das jemals besser wird?
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Ich genoss das heutige Nachmittagswetter sehr. Ungefähr 15°C, minimal windig und sonnig. So kann es ruhig das ganze Jahr über sein.
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Morgen fahren wir an die Ostsee, den gewonnenen Urlaub antreten. Das wird toll.
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Wir müssen erstmals eine Stromnachzahlung leisten. Ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit- normalerweise kriegen wir was wieder, für 2015 aber nicht. Dabei haben wir gar keinen anderen Verbrauch als 2014… Aber jetzt habe ich zumindest unseren Verbrauch schwarz auf weiß, was beim Anbieterwechsel sehr hilft. Ich liebäugele schon länger mit Öko-Strom und hab endlich mal einen Anreiz, mir die vom NABU für unseren PLZ-Bereich genannten Anbieter genauer anzuschauen.
Immerhin gab vor kurzem eine Betriebskostenrückerstattung (auch erstmalig, die letzten Jahre mussten wir kräftig draufzahlen). Die fängt das auf.
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Herr Schnuffke ließ sich heute fast widerstandslos wickeln, wollte aber dafür partout nicht schlafen und hopste auf mir herum.
Irgendwas ist ja immer.
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Was schön war: Mit Jott zusammen Autokorrekturpannen durchgucken und ’ne Viertelstunde sehr, sehr viel lachen.


