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Journal Mittwoch, 27.4.2016

Es gibt so Tage, da ist nichts, absolut wirklich nichts zu erzählen, weil alles Routine und Standard ist.

So ein Tag war heute.

Was schön war: Den Bescheid für unsere Steuerrückerstattung im Briefkasten vorzufinden.

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Journal Dienstag, 26.4.2016

Dumme Ideen am Abend: Weil mir kalt war, trank ich ein Schnapsglas Amaretto. Jetzt ist mir zwar etwas wärmer, aber ich bin todmü… zzzZZZZ… de.

Herr Schnuffke hat sich entweder den Magen verdorben (wahrscheinlich) oder aber einen Magen-Darm-Infekt (eher unwahrscheinlich). Nachdem ich Jott zu Tode nervte (Entschuldigung. Und danke.), doch bitte mit dem Kind zum Arzt zu gehen- er hatte heute morgen seinen Tee erbrochen- stellte die Kinderärztin diese Diagnose.

Ts… Da ist man EINMAL nicht beim Kind. Dussliges Baby.

Zum Glück lief ich heute morgen mit halbwegs offenen Augen zum Bahnhof. Ansonsten hätte ich die montierten SEV-Haltestellenschilder nicht bemerkt, daraufhin nicht gegooglet und so verpasst, dass am Wochenende wieder mal SEV auf der Strecke zwischen Köpenick und Ostkreuz ist. Diese Info ist aus dem Grund relevant, als dass ich am Samstag einmal ans andere Ende Berlins muss, um vom ZOB nach Magdeburg zu fahren.

Zur allgemeinen beruflichen Lage passt das Froschn-Zitat „Manchmal werde ich sehr müde„. Aber: Noch 30 Arbeitstage bis zur Elternzeit, in der ich mir über einiges klar werden kann.

Dank Twitter stieß ich heute auf einen Öko-Fairtrade-T-Shirt-Shop. Zu meiner Überraschung werden dort fair produzierte T-Shirts für erstaunlich wenig Geld angeboten (ernsthaft- irgendwas um die elf Euro für ein T-Shirt? Wie geht das?), mein Plan könnte- so die Qualität stimmt- damit also für gar nicht mal viel Geld in die Tat umgesetzt werden.

Heute kam ein Brief vom Jugendamt bezüglich meines Elterngeldantrags. Ich habe den sehr blöden Fehler gemacht, die Gehaltsnachweise nicht für den Zeitraum von einem Jahr vor Geburt von Herrn Schnuffke einzureichen, sondern ein Jahr vor Beginn der Elternzeit.

Dussliger Paul.

Was schön war: Heute morgen neue Podcast-Folgen auf dem Smartphone vorzufinden. Die letzten Tage und Wochen hatten den Vorrat an ungehörten Episoden sehr stark schrumpfen lassen, heute morgen kam eine neue Fuhre Inhalte rein so dass ich auf dem Arbeits- und Heimweg beschäftigt war.

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Journal Montag, 25.4.2016

Noch sieben Wochen bis zur Elternzeit beziehungsweise dem Eingewöhnungsurlaub davor. Das sind, wenn alles glatt geht, noch 31 Arbeitstage. Das ist doch überschaubar.

Liebe Freunde,

seit über drei Jahren entblößen wir uns jeden Sonntag in unserer Gesprächstherapiesendung „sanft & sorgfältig“ bei radioeins, N-JOY, YOU FM, PULS und Bremen Vier. Unsere treuesten Stalker…äh…Hörer wissen, dass wir seit längerem in der Show ganz offen übers Aufhören nachgedacht haben.

Völlig unabhängig davon, dass Jan gerade quasi das Bundeskanzleramt in Brand gesetzt hat, ist der Zeitpunkt unseres Abschiedes nun tatsächlich gekommen. Es wird keine weitere Ausgabe mehr von „sanft & sorgfältig“ geben. Olli und Janni verlassen das Radio und sagen mit erhobenem Haupt und feuchten Äuglein „Adieu, Merci Cherie und auf Wiedersehen!“.

Man soll ja immer gehen, wenn es am schönsten ist.

Wir danken ganz besonders und von Herzen Susanne Wündisch, Jürgen König, Robert Skuppin und dem ganzen Team von radioeins, dem nachweislich besten Radiosender für Berlin und Brandenburg, für die Geduld, den Spaß und die jahrelange gute Zusammenarbeit. Vielen Dank auch an die vielen verschlissenen Muckefucks und die ganzen anderen coolen ARD-Radiosender, die uns in den letzten drei Jahren verrückterweise auf Sendung gelassen haben.

Wir haben ein paar tolle Pläne für die Zukunft, dazu können wir aber noch nicht mehr verraten. In ein paar Tagen verraten wir mehr…

Bis dahin vergesst bitte nicht die wichtigen Lebensweisheiten: „Pförtner grüßen, pünktlich sein“ und „Liebe vor Leuten hat nichts zu bedeuten“.

Herzlich grüßen,

Olli Schulz und Jan Böhmermann

P.S.: Jetzt können wir es ja verraten: viele von Euch haben drei Jahre lang gerätselt, wer eigentlich hinter den beiden frechen Handpuppen „Fidi“ und „Bumsi“ steckt…was sollen wir sagen: DAS WAREN WIR SELBER DIE GANZE ZEIT!!!! LOL!!!!!!!!

So’n Kack. Die wöchentliche Sendung sanft & sorgfältig war eines meiner Podcast-Highlights. Ich hoffe, die Gerüchte stimmen und die beiden wechseln zu Spotify.

Das wäre dann auch mal ein guter Grund, Spotify monatlich Geld in den Rachen zu stopfen. Das überleg ich nämlich gerade wieder.

Kaum bin ich nicht mehr bei ihm, kriegt Herr Schnuffke das Kotzen. Letzte Nacht hat er sich in regelmäßigen Abständen übergeben, heute am Tag kaum etwas gegessen. Er ist aber wohl weiterhin quietschfidel und trinkt zumindest normal. Hoffentlich hat er sich nichts eingefangen oder etwas falsches gegessen.
Ich mache mir Sorgen. Schlimm, dieses Elternsein.

Ohrwurm des Tages, etwas ruhiger.

Auf dem Arbeitsweg sah ich eine S-Bahn, bei der mehrere Wagen mit Werbung für eine große Donutmarke zugekleistert waren. Furchtbar. Ich bin der Meinung, dass die S-Bahn mit ihren rot-und ockerfarbenen Wagen wesentlich zum Stadtbild Berlins beiträgt und eines der Wahrzeichen dieser Stadt ist. Daher sollte sie keine Werbung aufgeklebt bekommen.

Das Wetter erwischte mich heute morgen kalt (hehehe). Ich war zwar etwas stutzig, weil es nach dem Aufstehen nur 14°C im Schlafzimmer hatte, dachte mir aber nichts dabei und nahm nur die relativ leichte Übergangsjacke mit. Nicht gut, gar nicht gut. Bei 3°C Außentemperatur war sie etwas zu leicht. Zu allem Überfluss hatte ich meinen Pullover vergessen, so das ich einen Schritt schneller gehen musste um nicht zu frieren.

Ich hoffe, dies ist nur das letzte Aufbäumen des Schmuddelwetters, von mir aus kann der Frühling dauerhaft kommen.

Was schön war: Beim Kochen des Abendbrots nach meinen Vorstellungen würzen zu können.

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Journal Sonntag, 24.4.2016

Rückfahrt von Magdeburg nach Berlin. Jott und Herr Schnuffke bleiben die Woche über in Magdeburg, wir sehen uns nächsten Samstag wieder.

Die Zeit im Bus wollte ich eigentlich zum Podcast hören nutzen, aber dann kamen das Grundrauschen des Fernbusses und die Erzählstimmen zusammen und zackbumm war es ’ne Stunde später und ich hatte die Episode größtenteils verschlafen. Passt aber, ich habe nichts versäumt.

Jott veranstaltete heute morgen ein nachgeholtes Geburtstagsbrunch mit ihren Freundinnen. Von den Resten, die ich mitnehmen durfte, kann ich ein paar Tage zehren.

Über Twitter stieß ich heute auf diesen Reddit Thread: „If you could sum up your first sexual experience in a SFW gif, what would it be?

Viel gelacht.

Was schön war: Die Kommentare zum gestrigen Beitrag mit der Matschhosen-Frage lesen. Offenbar ist es tatsächlich eher unsinnig, für ’ne Matschhose 100 Tacken auszugeben (wer hätte das geahnt).

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Journal Samstag, 23.4.2016

Herr Schnuffke schläft in der Fremde sehr unruhig, deswegen muss ich gleich ins Gästezimmer von Jotts Mama gehen und mich neben ihn legen, damit er nicht andauernd hochschreckt.

Routinen sollen ja Gift sein, aber mit einem Kleinkind sind sie nicht schlecht. In den eigenen vier Wänden ist vieles einfacher.

Wir waren heute mit Herrn Schnuffke auf einem großen Spielplatz in der Nähe der Wohnung von Jotts Mama und haben ihn Kind schaukeln lassen. Dabei fiel mir auf, dass wir keine wirklich geeigneten Klamotten für ihn zum rumstrolchen im Freien haben- die Jogginghosen und Jeans sind zum Krabbeln in Sand, Matsch und Gras zu unpraktisch. Eine Matschhose (das Internet sagt, dass ich unter diesem Begriff am ehesten etwas finde) muss also her. Gibt es Empfehlungen der mitlesenden Eltern? Ich find ja die Bux rein von der Beschreibung her super und hätte für Herrn Schnuffke gern etwas vergleichbares, bin aber eher ungewillt solche Summen an Geld für eine Babyhose auszugeben (kann natürlich sein, das der Preis für eine gute Matschhose gerechtfertig ist- ich habe weder Ahnung noch Vergleichsmöglichkeiten).

Herr Schnuffke und ich schliefen am Vormittag ein Stündchen und am Nachmittag noch einmal ein Stündchen zusammen- einer muss sich ja opfern, damit die anderen ihre Erledigungen machen könne ohne das ihnen ein Kind zwischen den Füßen herumkrabbelt. Ich habe diese Rolle heroisch eingenommen.

Da wohnen wir in Berlin, der Hauptstadt des Döners, und essen trotzdem den besten uns bekannten Döner nicht etwa dort, sondern in Magdeburg. Genauer gesagt, den besten uns bekannten Halloumi-Döner (Halloumi statt Fleisch, geniale Idee).

Sehr für die Buddenbohms über das Sponsoring des neusten Beitrags Die Herzdame backt – Käsesahnetorte aus der „Die Herzdame backt„-Reihe gefreut. Das ist die Art von Werbung in Blog, die ich ok finde.

Was schön war: Herrn Schnuffke beim Spielen mit seiner Tante und seinem Onkel zu erleben.

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Essensplan

Essensplan KW 16/17 2016

Tag Gericht
Samstag
Sonntag
Montag Salat
Dienstag Tomate-Mozzarella mit Ciabatta
Mittwoch Salat
Donnerstag Mediterraner Kartoffelsalat
Freitag Panini
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Journal Freitag, 22.4.2016

Großer Schreck um fünf Uhr morgens: Herr Schnuffke hatte einen Alptraum und ließ sich nicht beruhigen. Weder auf Hochnehmen noch Wiegen noch Ansprechen reagierte er, erst als Jott ihm sanft ins Gesicht pustete beruhigte er sich und schlief weiter.

Jott und ich sind im Sommer zu einer Hochzeit in Bremerhaven eingeladen. Heute kam die Einladung zur Feier nach der Trauung- zur Trauung selbst sind wir nicht eingeladen- per Post, was uns zum Überlegen brachte: Bahntickets nach Bremerhaven kosten um die 100 Euro für uns drei, ein Zimmer in einer Pension für eine Nacht ebenfalls nochmal um die 100 Euro. Die Anreise dauert ungefähr sechs Stunden, die Feier auch nochmal- zumindest für einen von uns. Der andere (ich, es ist nämlich Jotts Verwandte die heiratet, außerdem machen mir solche Feiern im Gegensatz zu Jott keinen Spaß) müsste Herrn Schnuffke beaufsichtigen, der Veranstaltungsort und die Übernachtungsmöglichkeit sind räumlich getrennt.

Zu allem Überfluss fällt der Hochzeitstermin in meine Elternzeit, wenn finanziell eh keine großen Sprünge möglich sind.

Entweder wird also Jott allein den Weg auf sich nehmen und Herrn Schnuffke und mich in Berlin zurücklassen oder aber wir bleiben alle zu Hause und schicken Videogrüße an die Nordsee.

In den letzten Wochen hatte ich teils erheblich mehr gearbeitet, und so verbriet ich heute zwei der diese Woche angehäuften Überstunden und ging bereits dreiviertel Drei nach Hause. Wir fuhren nämlich am Nachmittag nach Magdeburg zu Jotts Mama, da passte das sehr gut.

Auch sonst wars ganz gut, ich konnte zwar heute die für gestern eingetaktete Aufgabe bearbeiten, doch trotzdem war der Tag nur so mittelprächtig. Unser Entwicklerteam hat vor ein paar Wochen eine Feature-Anfrage eines Kunden besprochen und verschiedene Lösungsansätze erarbeitet. Heute fand die zeitliche Einordnung des von uns priorisierten Lösungsansatzes statt. Im dazugehörigen Meeting fiel auf, dass wir bestimmte Aspekte nicht berücksichtigt hatten und unsere Lösung doch nicht so toll war, wie wir dachten. Das ärgerte mich sehr: Da saßen wir vor ein paar Wochen zu viert, hatten ein gutes Gefühl beim Erarbeiten des Lösungsansatzes und dann konnte der Lösungsansatz heute mit wenigen Worten zerpflückt werden. Doof. Doof doof doof.

Auf Grund eines nicht zu mir genommenen Mittagessens futterte ich während der Fahrt wahllos Süßkram in mich rein und habe jetzt Bauchschmerzen. Wie so ein Fünfjähriger.

Was schön war: Auf der Autofahrt mit Herrn Schnuffke rumalbern. Er ist ganz fasziniert, wenn ich einen Greifring auf seinem Kopf ablege, sitzt still und starr und versucht, den Greifring vom Kopf zu fischen. Sobald ihm das geglückt ist, schüttelt er sich vor Lachen. Goldig.

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Journal Donnerstag, 21.4.2016

Herr Schnuffke wird in Russland berühmt: Der russische Instagram-Account von Nuk hat Jotts Foto von Herrn Schnuffke reposted, zu ihrer großen Überraschung. Ich weiß noch nicht so recht, wie ich das finde- einerseits ist es halt ein Repost, sowas kann mit veröffentlichten Bildern in einem social network passieren. Andererseits ist es eine (ge-)werbliche Nutzung eines von Jott erstellten Fotos, unter dem Aspekt finde ich das eher unschön. Wenn Dritte mit Jotts Werken Geld verdienen- und nichts anderes macht der russische Nuk-Account ja, sollte sie meiner Meinung nach was davon haben.

Ein Kollege von mir hat einen Plan, den ich ziemlich gut finde: Angenervt vom Einkaufen gehen müssen, testet er gerade diverse Bio-Öko-Fair-Trade T-Shirt-Hersteller aus und möchte bei seinem Testsieger eine größere Anzahl der selben T-Shirts bestellen. Ziemlich schlau, denn so muss er sich keine Gedanken um sein Outfit machen.
Ich liebäugele ebenfalls mit diesem Plan, vor allem weil viele meiner T-Shirts ausgewaschen und ausgeleiert sind und ich eh neue kaufen müsste.

Genius ist ein superguter Service. In Night Witches verstand ich eine Zeile nicht:

Foes are losing ground, retreating to the sound
Death is in the air
Suddenly appears, confirming all your fears
Strike from Witches lair
Target found, come around, barrels sound
From the battleground
Axis aiming high
Rodina awaits defeat them at the gates
Live to fight and fly

(Hervorhebung von mir)
Keine Ahnung, was dieses Rodina awaits heißen soll. Nachdem sich meine erste Vermutung, dass Rodina eventuell der Name der Kommandantin der Nachthexen war, nicht bestätige, fiel mir ein das ich vor kurzem auf Genius stieß und suchte dort nach Night Witches von Sabaton. Dort wurde ich fündig und erfuhr, dass rodina auf russisch Mutterland bedeutet. Rätsel gelöst, Paul zufrieden.

Gestern aßen wir Burger mit Laugenbrötchen. Das war eine gute Idee, Laugenbrötchen gefallen mir von der Konsistenz her sehr gut.

Mein Arbeitstag war wie verhext. Gestern Nachmittag hatte ich eine überfällige Aufgabe für den heutigen Tag eingeplant, die Zeichen standen zu diesem Zeitpunkt gut das ich die Aufgabe hätte erledigen können.

Als ich heute morgen im Büro ankam, erwartete mich die E-Mail eines Entwicklers einer unserer Kunden, der um Rückruf bat. Also rief ich an, besprach Kleinigkeiten mit ihm, legte auf, kochte mir einen Kaffee, nahm am töglichen Statusmeeting der Projektmanager meines Projektverbundes teil, nahm direkt danach am täglichen Statusmeeting des Entwicklerteams teil, telefonierte mit einem anderen Kunden, besprach das Telefonat und die sich daraus ergebenden Aufgaben mit meiner Teamleiterin und bearbeitete drängende sich aus dem vorherigen Telefonat ergebenden Aufgaben.

Als die fertig wurden, war es 13:30 Uhr, ich wollte Mittag essen, doch noch während ich aufstand rief mich der Entwickler von heute morgen noch einmal an, fragte ob ich kurz Zeit habe und telefonierte anderthalb Stunden mit mir. Nach diesem Telefonat folgte eine Abstimmung mit meiner Teamleiterin, und weil es mittlerweile 15 Uhr war dachte ich, „Ok Paul, jetz isses Dreie, da lässte die Pause ausfallen, gehst ’ne halbe Stunde eher und isst ’n bisschen früher Abendbrot mit Jott und Herrn Schnuffke“. Ich naiver Dummpaul.

Weil sich aus dem Abstimmungsgespräch mit meiner Teamleiterin wieder neue Aufgaben ergeben hatten, erledigte ich die, war 16 Uhr damit fertig und schon ganz euphorisch weil ich endlich, ENDLICH dazu kam die geplante, inzwischen noch überfälligere Aufgabe zu erledigen.
Ich wiederhole mich: Ich naiver Dummpaul.

15! Minuten später klingelte das Telefon, ein weiterer Kunde rief an und hatte ein relativ dringliches Problem. Das nahm ich auf, besprach es mit meiner Teamleiterin, half dem Kunden aus, entdeckte zusammen mit ihm das sein relativ dringliches Problem nicht unmittelbar gelöst werden konnte weil an anderer Stelle ein Fehler auftrat, gab meiner Teamleiterin erneut Rückmeldung, skizzierte den Hergang des Problems (ich muss morgen erklären, weshalb an anderer Stelle Fehler auftraten) und beendete den Tag um 17:30 Uhr mit knurrenden Magen.

Von den neun Stunden im Büro habe ich also 15 Minuten der eigentlich eingeplanten Aufgabe widmen können, der Rest war dicht getaktetes Lückenfüllen, zum Großteil mit Bärenhunger.

Und leider ist dieser Tagesablauf exemplarisch für den Großteil meiner Tage. Das ruhige, fokussierte Arbeiten am letzten Freitag im Home Office ist daher wirklich eine sehr willkommene Ausnahme.

Auf dem Weg nach Hause stieg an der Warschauer Straße eine Frau mit Baby im Kinderwagen in die S-Bahn ein und begann sofort, das Baby zu wickeln. Zu den sonstigen S-Bahn-Gerüchen kam also noch Babykacke dazu. Eine olfaktorische Herausforderung.

Was schön war: Im Sonnenschein ohne Jacke zum Alex laufen. Frühling ist toll. Und die ~15° heute mit viel Sonnenschein sind alles, was ich brauche.

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Journal Mittwoch, 20.4.2016

Seit einiger Zeit höre ich wieder über Spotify Musik, vor allem um neue Bands zu erkennen. Das funktioniert super, ich steuere dazu einfach eine Band an deren Stil mir gefällt (momentan beispielsweise Ensiferum) und streame das dazugehörige Künstlerradio. In dem werden ähnliche Bands abgespielt, und da ich die nicht unbedingt kenne, bekomme ich so viele neue Eindrücke.

In den letzten Tagen stach vor allem Sabaton raus, die mich sehr begeistern. Gute Stimmen & viel Power und auch mal andere Texte als das „übliche“ nordische Mythologie-Zeugs.

Night Witches handelt beispielsweise von einem sowjetischen Frauen-Flieger-Regiment („Nachthexen„).
Und Gott mit uns von der ersten Schlacht bei Breitenfeld. Das scheint dann auch ein wiederkehrendes Motiv zu sein (Krieg & Kampf). Mal gucken, ob mich das irgendwann annervt und ob ich es beim Hören überhaupt mitkriege (ich höre nur selten bewusst Musik).

Jedenfalls, gute Musik, danke Spotify.

Ich habe gestern meinen Jahresurlaub eingereicht und mich dabei erstmal an KiTa-Schließzeiten und Jubiläen- davon kommen dieses Jahr ein paar in meiner Familie- orientiert. Eventuelle Ablehnungen wären daher blöd, das sollte ich vielleicht nochmal kommunizieren, fällt mir gerade ein.

Die letzten beiden Nächte waren eher unruhig, ich glaube Herr Schnuffke bekommt seinen fünften Zahn. Als nächsten stehen wohl die seitlichen Schneidezähne an. Backenzähne wären sinnvoller, dann könnte Herr Schnuffke sein Essen besser kauen.

Gestern bin ich jedenfalls mit dem Kind direkt wieder ins Wohnzimmer umgezogen, das ist wesentlich entspannter wenn ich dort einschlafe als wenn ich nachts umziehen muss.

Heute kam meine Rentenprognose. Unabhängig davon, ob ich überhaupt mal Rente beziehen werde (das ist ja noch ’ne Weile hin, wer weiß was bis dahin alles passiert), sollte ich mich vielleicht mal drum kümmern ein wenig Geld anzusparen. Dieses Thema dem Zukunfts-Paul zu überlassen ist, glaube ich, keine gute Idee.

Ein ganz geschockter Blick eines Kollegen heute im Büro: Auf Grund einer abheilenden Sonnenallergie (ich lief Ende März/ Anfang April einige Zeit im T-Shirt in der Sonne herum) sehen meine Hände derzeit fleckig aus (das sind die abheilenden Rötungsflecken) und dem Kollegen fiel das auf. Supertoll.

Das erinnert mich aber daran, dass ich vor dem Sommerurlaub desensibilisieren (also öfter mal in die Sonne gehen) und mich in der Apotheke nach Beta-Carotin-Tabletten/ Antihistaminika erkundigen muss- ansonsten wird der Urlaub eher unschön.

Alternativ kaufe ich mir einen Burkini.

Was schön war: Das Zähneputzen mit Herrn Schnuffke nach dem Abendessen. Er LIEBT seine elektrische Zahnbürste und freut sich und lacht, wenn er sie benutzen kann.

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Journal Dienstag, 19.4.2016

Heute spontan mehrere Überstunden, daher ist der Kopf weichgekocht und ich gehe jetzt schlafen.

Was schön war: Herr Schnuffke wachte heute morgen auf, kurz bevor ich das Haus verließ. So hatten wir noch zehn Minuten, in denen wir beide wach waren.