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Journal Montag, 25.4.2016

Noch sieben Wochen bis zur Elternzeit beziehungsweise dem Eingewöhnungsurlaub davor. Das sind, wenn alles glatt geht, noch 31 Arbeitstage. Das ist doch überschaubar.

Liebe Freunde,

seit über drei Jahren entblößen wir uns jeden Sonntag in unserer Gesprächstherapiesendung „sanft & sorgfältig“ bei radioeins, N-JOY, YOU FM, PULS und Bremen Vier. Unsere treuesten Stalker…äh…Hörer wissen, dass wir seit längerem in der Show ganz offen übers Aufhören nachgedacht haben.

Völlig unabhängig davon, dass Jan gerade quasi das Bundeskanzleramt in Brand gesetzt hat, ist der Zeitpunkt unseres Abschiedes nun tatsächlich gekommen. Es wird keine weitere Ausgabe mehr von „sanft & sorgfältig“ geben. Olli und Janni verlassen das Radio und sagen mit erhobenem Haupt und feuchten Äuglein „Adieu, Merci Cherie und auf Wiedersehen!“.

Man soll ja immer gehen, wenn es am schönsten ist.

Wir danken ganz besonders und von Herzen Susanne Wündisch, Jürgen König, Robert Skuppin und dem ganzen Team von radioeins, dem nachweislich besten Radiosender für Berlin und Brandenburg, für die Geduld, den Spaß und die jahrelange gute Zusammenarbeit. Vielen Dank auch an die vielen verschlissenen Muckefucks und die ganzen anderen coolen ARD-Radiosender, die uns in den letzten drei Jahren verrückterweise auf Sendung gelassen haben.

Wir haben ein paar tolle Pläne für die Zukunft, dazu können wir aber noch nicht mehr verraten. In ein paar Tagen verraten wir mehr…

Bis dahin vergesst bitte nicht die wichtigen Lebensweisheiten: „Pförtner grüßen, pünktlich sein“ und „Liebe vor Leuten hat nichts zu bedeuten“.

Herzlich grüßen,

Olli Schulz und Jan Böhmermann

P.S.: Jetzt können wir es ja verraten: viele von Euch haben drei Jahre lang gerätselt, wer eigentlich hinter den beiden frechen Handpuppen „Fidi“ und „Bumsi“ steckt…was sollen wir sagen: DAS WAREN WIR SELBER DIE GANZE ZEIT!!!! LOL!!!!!!!!

So’n Kack. Die wöchentliche Sendung sanft & sorgfältig war eines meiner Podcast-Highlights. Ich hoffe, die Gerüchte stimmen und die beiden wechseln zu Spotify.

Das wäre dann auch mal ein guter Grund, Spotify monatlich Geld in den Rachen zu stopfen. Das überleg ich nämlich gerade wieder.

Kaum bin ich nicht mehr bei ihm, kriegt Herr Schnuffke das Kotzen. Letzte Nacht hat er sich in regelmäßigen Abständen übergeben, heute am Tag kaum etwas gegessen. Er ist aber wohl weiterhin quietschfidel und trinkt zumindest normal. Hoffentlich hat er sich nichts eingefangen oder etwas falsches gegessen.
Ich mache mir Sorgen. Schlimm, dieses Elternsein.

Ohrwurm des Tages, etwas ruhiger.

Auf dem Arbeitsweg sah ich eine S-Bahn, bei der mehrere Wagen mit Werbung für eine große Donutmarke zugekleistert waren. Furchtbar. Ich bin der Meinung, dass die S-Bahn mit ihren rot-und ockerfarbenen Wagen wesentlich zum Stadtbild Berlins beiträgt und eines der Wahrzeichen dieser Stadt ist. Daher sollte sie keine Werbung aufgeklebt bekommen.

Das Wetter erwischte mich heute morgen kalt (hehehe). Ich war zwar etwas stutzig, weil es nach dem Aufstehen nur 14°C im Schlafzimmer hatte, dachte mir aber nichts dabei und nahm nur die relativ leichte Übergangsjacke mit. Nicht gut, gar nicht gut. Bei 3°C Außentemperatur war sie etwas zu leicht. Zu allem Überfluss hatte ich meinen Pullover vergessen, so das ich einen Schritt schneller gehen musste um nicht zu frieren.

Ich hoffe, dies ist nur das letzte Aufbäumen des Schmuddelwetters, von mir aus kann der Frühling dauerhaft kommen.

Was schön war: Beim Kochen des Abendbrots nach meinen Vorstellungen würzen zu können.

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