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Elternzeit 2017

Journal Mittwoch, 23.8.2017

Wir haben einen kleinen Klugscheißer großgezogen. M heute mehrfach beim Essen, als Jott oder ich mit eventuell nicht ganz leeren Mund etwas sagten: „Ich kann Dich nicht verstehen, [Papa/ Mama]“. Und dann freute er sich wie ein kleiner Schneekönig.

Das hat man nun davon, wenn man Wasser predigt und Wein trinkt- wir ermahnen ihn nämlich immer, nicht mit vollen Mund zu sprechen…

In der KiTa ging M ein wenig mehr auf die Bezugserzieherin zu und interagierte auch etwas mehr mit anderen Kindern. Besonders angetan hatte es ihm ein kleines Mädchen, vermutlich nur wenig älter als ein Jahr alt, dass zum Schlafen in einem Kinderwagen lag. Das hat er vermutlich mit „Baby“ verknüpft, und Babys findet er spannend- er hat ja zwei eigene (er sagt immer, dass J und G „seine Babys“ sind). Als das kleine Mädchen also aufwachte, hing er interessiert am Kinderwagen, bot ihr seinen Trinkbecher an und streichelte ihren Arm.

Morgen werde ich mich erstmals von ihm verabschieden. Mal gucken, wie das läuft.

Am Nachmittag waren wir alle Fünf zusammen spazieren. Jott kam trotz Kopfschmerzen from Hell mit, das rechne ich ihr hoch an. So konnte ich nämlich M auspowern- wir rannten um die Wette (Himmel, das Kind wird immer schneller!) und rutschten ein paar Runden auf einem Spielplatz.

Holy Guacamole! Bartman und Robin auf dem Weg zum nächsten Einsatz.
Poser. Im Partnerlook (unbeabsichtigt).

Das wird so cool, wenn alle drei mit mir um die Wette laufen können!
Cool und wahnsinng anstrengend. Vermutlich krieg ich dann Waden wie… Litfaßsäulen, weil ich aus dem Hinterherrennen und Einfangen gar nicht mehr raus komme.

Bei GoT SE06E09 angekommen. Sehr erfreut über das furchtbare Ende gewesen. Sieht so aus, als könnten wir innerhalb der Elternzeit auf den aktuellen Stand bei Stafffel 7 kommen :)

Was schön war: Die himmlische Ruhe während des Mittagsschlafs der Zwillinge. Die beiden waren in ihren Betten, Jott und M chillaxten (das gebrauche ich natürlich nur ironisch so, eh klar) bei Bobo Siebenschläfer auf der Couch, und ich verplemperte Zeit beim Twitter-Timeline-Lesen.

2 Antworten auf „Journal Mittwoch, 23.8.2017“

Pro Tipp: Bis zum dritten Lebensjahr nicht und zwar wirklich niemals fangen spielen bzw hinter den Kindern spielerisch herlaufen. Die können nämlich leider bis dahin nicht unterscheiden, ob es eine gute Idee (z.b. Im Park ) oder eine schlechte Idee (z.b. an der roten Ampel) ist loszurennen. Gerade mit 3 Kindern entspannt das sehr :) Lg

Hallo & herzlich willkommen Susanne :) Danke für den Tipp- ich glaube allerdings, dass auch Kinder unter 3 Jahren verstehen, dass man z.B. an der roten Ampel nicht losrennt. M zumindest kriegt das bis jetzt, dank entsprechender Anleitung (sinngemäß „Bei Rot bleiben wir stehen, bei grün dürfen wir gehen“) ganz gut hin. Und im Straßenverkehr sollte man so kleine Kinder nach Ermessen eh an die Hand nehmen…

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