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Journal Dienstag, 22.11.2016

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Appelle an die Kooperationsbereitschaft des Kindes verhallen ungehört, Ablenkungsmanöver verlaufen im Sande, Selbermach-Angebote enden in Umherschmeißen der verschriebenen Augentropfen. Es hilft nur Zwang. Ich fixiere den äußerst unwilligen Herrn Schnuffke, Jott hilft dabei und verabreicht die Augentropfen. Ob das wirklich was bringt, wissen wir nicht- das Kind weint danach nämlich.

Es ist zum Mäuse melken.

Bislang funktionierte die Verabreichung exakt ein einziges Mal wunderbar: Da schlief Herr Schnuffke mit halb aufwärts gerichteten Oberkörper und geraden Kopf im Buggy. Alle anderen Versuche waren furchtbar.

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Jott hats böse erwischt, sie hat sich heute während meiner Anwesenheit freiwillig hingelegt. Das ist in etwa so, als ob sich ein Tier in eine dunkle, abgeschiedene Höhe zurückzieht…

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Am Abend hatte Herr Schnuffke erstmals Fieber und offenbar Bauchschmerzen, er krümmte sich und weinte mehrmals (ich mach drei Kreuze wenn er sowas endlich mit Worten kommunizieren kann).

Die Bindehautentzündung hat auf das linke Auge übergegriffen. Auf dem ist es aber nicht ganz so schlimm, wobei ich nicht weiß ob das an der Behandlung mit den Augentropfen oder am noch frühen Krankheitsverlauf liegt.

Mal schauen, ob Herr Schnuffke morgen früh tatsächlich KiTa-bereit ist. Ich würds mir wünschen, so ein Tag im Büro ist wesentlich entspannter.

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Journal Montag, 21.11.2016

Ein Tag, so recht für die Tonne. Herr Schnuffke schlief schlecht, demzufolge auch ich. Am Morgen, nach dem Blick in die Augen des Kindes, die Entscheidung: Nicht in die KiTa, sondern erstmal zum Arzt. Das rechte Auge war noch verquollener und zugeklebter, es sah nicht schön aus- zumindest, bis wir es vorsichtig mit einem weichen Lappen und warmen Wasser gesäubert hatten. Dann gings, aber zum Arzt wollte ich trotzdem- lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Und so ein bisschen hatte ich die Hoffnung, dass die Ärztin Herrn Schnuffke gesund schreibt.

Also disponierte ich um, schrieb eine Mail und mehrere Chatnachrichten ins Büro und arbeitete bis zum Arzttermin aus dem Home Office. Jott hatte derweil das zweifelhafte Vergnügen, während dieser Zeit Spielball von Herrn Schnuffkes schlechter Laune zu sein.

Die Ärztin lobte uns während der Untersuchung fürs vorbei kommen, schrieb Herrn Schnuffke mit einer Bindehautentzündung bis Mittwoch krank und mich für morgen gleich mit. Da ging er hin, der zweite Kind-Krank-Tag. Den heutigen Tag, bzw. die noch fehlenden Stunden- von 6:30 Uhr an hatte ich im Home Office gearbeitet- wollte ich im Laufe des Tages im Home Office zusammenstückeln. Das gestaltete sich schwerer als gedacht. Herr Schnuffke hat zwar eine Bindehautentzündung, aber das ist ihm egal: Er ist genauso agil und Aktivitäten- und Nähe-fordernd wie eh und je. Meine naive Vorstellung von einem viel schlafenden, einfach zu versorgenden Kind war grundfalsch.

Nachdem Jott am frühen Nachmittag irgendwann wie der Tod auf Latschen aussah (sie ist zusätzlich zur Schwangerschaft gerade wieder gesundheitlich angeschlagen), schnappte ich mir das Kind, setzte ihn in seinen Buggy und machte mit ihm die Umgebung unsicher- bis wir kurz nach 18 Uhr wieder zu Hause ankamen.

Nachdem das Kind im Bett war, erneut Home Office.

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Was schön war: Herr Schnuffke schlief heute recht fix und ohne größere Kämpfe ein.

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Journal Freitag, 18.11.2016

Ich dachte immer, ich habe einen weiten Anfahrtsweg zur KiTa… Es geht noch weiter: An den Bahnhöfen Ostkreuz und Friedrichstraße sehe ich gelegentlich ein Paar mit ihrem Kind im Fahrradanhänger. Heute fuhren wir zufällig zusammen im Fahrstuhl im Bahnhof Friedrichstraße ins Erdgeschoss, und so blieb Zeit für etwas Small Talk.
Die drei kommen aus Schöneiche und müssen erst mit dem Bus zum S-Bahnhof Rahnsdorf fahren, bevor sie mit der S3 weiterfahren können. Das schlägt den KiTa-Weg von Herrn Schnuffke und mir locker um nochmal 20 bis 30 Minuten.

Wobei mir da einfällt, gelegentlich auch eine Mutter mit ihrem Kind zu sehen, die wohl irgendwo an der Strecke der S5 lebt- jedenfalls fährt sie jeden Morgen mit dieser Linie in die Stadt. Mit der kam ich allerdings noch nicht ins Gespräch, sie wirkt recht unnahbar.

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Ich kann mich nicht erinnern, mich gestern großartig anders bewegt zu haben als normalerweise- aber irgendwas muss ich gemacht haben, denn ich habe heute sowohl in den Armen als auch den Beinen Muskelkater. Komisch.

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Herr Schnuffke wurde heute von seiner Großmutter abgeholt und verbringt das Wochenende im Brandenburgischen. Auf dem Heimweg fiel mir auf, wie sehr ich mir auf das Abholen aus der KiTa freue- Herr Schnuffke läuft immer freudestrahlend auf mich zu und ruft „Paaaapaaa“.
Naja. Montag wieder.

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Supertolles Interview mit einem Jungen, der einem fallenden Faultier das Leben gerettet hat.

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Erneut großartig amüsiert über die Handwerker-Soap. Der Dialekt! Die Art und Weise! Toll.

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The Most Influential Images of All Time

Beim Angucken hatte ich kurzzeitig eine Szene aus „Das 5. Element“ vor Augen. Soviel Leid und Elend, festgehalten.

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Was schön war: In Ruhe, ohne „Daaa?“ und auffordernder Geste zu unserem Essen, mit Jott Abendbrot essen. Döner, man gönnt sich ja sonst nichts.

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Journal Donnerstag, 17.11.2016

Was man nicht sehen möchte, wenn man in den Keller geht:


Tja. Offenbar wurde bei der Umwandlung von Geschäftsräumen in Wohnräume in unserem Haus vor einem guten Jahr geschlampt. Wenn die Nachbarn unter uns duschen, läuft das Wasser in unseren Keller.
Der Hausmeister ist informiert, morgen kommt hoffentlich ein Klempner.

Unter den tropfenden Stellen stehen inzwischen alte Ikea-Mülleimer. Gut, dass wir die nicht weggeschmissen haben.

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Gestern Abend implodierte mein Herz: Gegen 23:30 Uhr meckerte Herr Schnuffke etwas. Ich also hin ans Bett und erstmal geguckt. Was passiert? Das Kind setzt sich im Dreiviertelschlaf auf, tastet mit geschlossenen Augen nach seinem Trinkbecher in der Bettecke, setzt an, trinkt, fällt um und… beginnt mit dem Becher zu kuscheln und leise zu schnarchen. Ein bisschen merkwürdig, aber sehr sehr sehr niedlich.

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Ich war heute von 9 Uhr bis 16:30 Uhr durchgängig in Terminen. Einer dauerte ~1h, der andere ~6h. So krass hatte ich das noch nie. Anstrengend war vor allem der Umstand, dass ich bzw. wir uns im ~6h-Termin die ganze Zeit auf eine Sache fokussieren mussten. Im normalen Arbeitsalltag mache ich das nie, weil ich ungefähr 100 Sachen auf dem Tisch habe und schnell umschalten muss, wenn das Telefon klingelt, jemand mich anspricht, eine wichtige Mail reinkommt.
Aber gut wir sind fertig geworden und ich glaube, die beiden anderen Teilnehmer am Termin waren danach genau so gerädert wie ich.

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Kam mir da was ins Auge? Natürlich nicht.

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Jemanden, der seine Wahlentscheidung aufgrund von aluhütigen Facebookposts oder Breitbart anstatt der Berichterstattung der New York Times trifft, darf ich mit Fug und Recht dumm nennen. Und bösartig noch dazu.

Ich will kein Verständnis aufbringen für Annahmen wie „Die bösen Flüchtlinge nehmen uns alles weg“, ich will nicht mit Leuten diskutieren, die „Lügenpresse“ schreien.

Eigentlich möchte ich den ganzen Beitrag zitieren, weil er so wunderbar ist. Mache ich aber nicht, stattdessen sag ich nur: Jo, so isses. Seh ich genauso.

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Was schön war: Schoko-Zimt-Puderzucker-Mandeln naschen. Ich bin ein einfacher Mann.

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Journal Mittwoch, 16.11.2016

Das hat man von seiner Fürsorge: Als ich nachts nach dem Klogang nach Herrn Schnuffke schaute (ich sorge mich ja immer, dass er sich abdeckt, friert, eine Lungenentzündung bekommt und furchtbar leidet), wurde er durch das Öffnen der Tür wach (die Tür hängt etwas und geht nicht lautlos auf) und steckte mir gleich die Arme entgegen. Also ab ins Wohnzimmer…

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Auf dem Weg zur KiTa von einer älteren Frau gelobt worden. Sie sähe Herrn Schnuffke und mich öfter in der Bahn, ich mache das so toll mit ihm (vermutlich meint sie das gemeinsame Bücher angucken/ Sachen erklären/ das Kind anraunzen wenn es zum vierten Mal in Folge absichtlich seine Bücher runterschmeißt).

Ok, danke.

Wie reagiert man da? Also auf ein Lob, das eine Selbstverständlichkeit in den Mittelpunkt stellt?

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Einer der Kaktusfeigensplitter, den ich nicht herausbekam, hat sich entzündet. Nachdem der Splitter nicht herauseiterte (jajaja, ieh bäh), wird er nun eingekapselt. Hoffentlich geht das fix, ich würd den Finger gern recht bald wieder richtig benutzen können.

Blöde Kaktusfeigen.

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Jott hatte heute wieder einen Frauenarzttermin. Den Zwillingen gehts es gut, sie sind weiterhin mopsfidel und wachsen und gedeihen. Inzwischen schon etwas langsamer, aber sie werden wohl nicht wesentlich kleiner als Einlinge werden. Derzeit liegen Größe und Gewicht jenseits der 50%-Perzentile, d.h. sie sind etwas größer und etwas schwerer als der Einlings-Durchschnitt.

Beide liegen weiterhin mit dem Kopf nach unten, theoretisch stünde einer natürlichen Geburt zumindest dahingehend nichts im Wege.

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Quickdraw
Ich bin der Welt besser Affenzeichner (unten rechts). Beeindruckend und ein bisschen gruselig, dass der Algorithmus hinter Quick, Draw! das sogar erkennt (und durch die vielen Spieler sogar neu lernt).

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Testweise bestellte ich heute bei MyMüsli einen Müsli-Mix für mich, das letztens zubereitete Granola wird nächste Woche zur Neige gehen. Ich bin gespannt- MyMüsli ist etwas teurer, allerdings muss ich weder Zutaten kaufen noch irgendwas zubereiten (Faulheit lass nach).

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Ich bin fame!
Fav

Tatsächlich sensibilisiert die gemeinsame Zeit mit Herrn Schnuffke für Baustellenfahrzeuge und Autos. Noch bleibe ich nicht davor stehen, aber ich murmle gelegentlich tatsächlich „Auto!“ oder „Bagger!“ vor mich hin.

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Was schön war: Ein langes, aber sehr effektives und produktives Meeting im Büro.

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Journal Dienstag, 15.11.2016

Diese Nacht sind Herr Schnuffke und ich direkt ins Wohnzimmer umgezogen, als er sich gemeldet hat. Bislang holte ich ihn in der Hoffnung auf ruhiges Weiterschlafen zu Jott und mir, aber nach einigen Nächten voller Rumgezappel hat es sich ausgehofft. Es lief auch prompt besser. Er war nicht ganz so aktiv, sondern legte sich recht schnell in seine derzeit bevorzugte Schlafposition (Kopf an der Sofa-Rückenlehne, Füße an meinem Bauch) und schlief schnell wieder ein.

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Schlimmes Meckerkind am Morgen. Herr Schnuffke scheint wirklich in der Autonomie-Phase zu stecken- wenn etwas gegen seinen Willen läuft, wird er laut. Das Problem: Er kann seinen Willen noch nicht ausreichend verbal kommunizieren (wenn man von einem „mal!“ absieht, wenn er nochmal am Bauch gekitzelt werden möchte). Jott und ich üben uns also einerseits in Geduld (ich glaube, nach drei Kindern sind wir Zen-Meister) und andererseits im Erkennen von nonverbalen Willensäußerungen. Wir fragen beispielsweise ganz viel „Herr Schnuffke, willst Du …?“ und „Herr Schnuffke, soll Papa/ Mama …?“ und hoffen, das richtige zu erwischen.
Das ist gar nicht mal so einfach und geht oft noch schief. Außerdem haben wir natürlich unsere Vorstellungen, die wir gern umsetzen möchten. Gerade morgens gibt es einen recht straff getakteten Zeitplan, der es selten zulässt das wir noch eine oder mehrere Extra-Viertelstunden herumhampeln. Aber erklär das mal einem 17 Monate alten Kind…
Beim abendlichen Zähneputzen- das funktioniert gerade wieder weniger- probiere ich es immer wieder: Ich bitte Herrn Schnuffke, mich anzugucken (macht er nach ein oder zwei Mal Aufforderungen), und dann erkläre ich ihm, weshalb ich nochmal die Zähne nachputzen möchte und das er viel besser essen kann mit gesunden Zähnen. Nur: Ich erkenne da noch kein Verstehen. Er will in dem Moment nicht Zähneputzen und das wars, da kann ich mich auf den Kopf stellen und noch so freundlich erklären. Das höchste der Gefühle ist, dass er zu mir kommt, sich auf mein Knie setzt (ich sitze immer vor/ neben ihm), einmal kurz den Mund aufmacht (dann freue ich mich, sage ihm das er das gut gemacht hat) und nach Reinstecken der Zahnbürste sofort wieder abhaut. Sobald ich ihn festhalten/ mit Nachdruck die Zähne putzen möchte, ist das Geschrei groß. Das Ende vom Lied ist dann ein trotziges, bockendes Kind (kann ich verstehen, im Endeffekt missachte ich seinen Willen und zwinge ihn zu etwas, das er nicht möchte – andererseits: Ich will halt, dass er gesunde und saubere Zähne hat) und ungeputzte Zähne.

Es ist kompliziert.

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Beim Einsteigen am Alex hörte ich zufällig wieder einmal genauer hin, als ein Regio abfuhr. Bestimmte Züge erzeugen beim Anfahren eine Melodie, heute googlete ich das endlich mal und bin jetzt schlauer:

Beim Aufschalten aus dem Leerlauf ist ein Geräusch zu vernehmen, das an das Durchspielen einer Tonleiter auf einem Tenorsaxophon erinnert. Es entsteht in den Drehstrommotoren durch die Ansteuerung der Stromrichter. Das hörbare Geräusch ist dabei die doppelte Taktfrequenz der Pulswechselrichter, welche stufenweise angehoben wird.

(Was Drehstrommotoren, Stromrichter und Pulswechselrichter sind, recherchiere ich nicht…)
Es gibt diverse Videos dazu:

Eine schöne Sache.

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Immer dieses unnötige Gefühl, vor lauter Meetings nicht zum Arbeiten zu kommen- dabei sind die Meetings ein (meist) wichtiger Teil der Arbeit…

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Eines der Zwillingseisbärbabys im Berliner Tierpark scheint gestorben zu sein. Schade.

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Because if you’re worrying about yourself—if you’re thinking: ‘Am I succeeding? Am I in the right position? Am I being appreciated?’ – then you’re going to end up feeling frustrated and stuck. But if you can keep it about the work, you’ll always have a path. There’s always something to be done.

Beeindruckende Einstellung.

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Was schön war: Wie mich Herr Schnuffke „Papa? Papa? Papa! PAPA!“ rufend und durch den Flur stürmend begrüßte.

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Journal Montag, 14.11.2016

Herr Schnuffke, die schlaue kleine Maus, war heute in der KiTa das einzige Kind der Gruppe, das sein Töpfchen benutzt hat. Das ständige rennen und hinterher sein, wenn er „Aa Aa“ sagt, zeigt offenbar Wirkung. Wir bemerken es bei uns auch, dass er verstärkt das Töpfchen fordert und offenbar auch allmählich versteht, was da vor sich geht.

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Abends allein mit Herrn Schnuffke. Jott war mit Freundinnen verabredet. Es lief ganz gut, wir aßen in Ruhe Abendbrot (mal nebenbei: Herr Schnuffke frisst uns noch die Haare vom Kopf. Vier mittelgroße Scheiben Brot mit Belag, eine Mandarine, ein Viertel Apfel…), dann machte ich ihn bettfertig und ließ ihn noch sein derzeit bevorzugtes Einschlafbuch angucken. Das zog sich allerdings eine ganze Weile, und so war ich froh das nach ungefähr einer Stunde Einschlafbegleitung Jott wieder nach Hause kam und übernehmen konnte. Irgendwann machts dann doch keinen Spaß mehr.

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Was schön war: Nach einer nicht so tollen Nacht das Kind wecken und erstmal angelacht werden.

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Journal Freitag, 11.11.2016

Heute Abend recherchierte und stöberte ich eine Stunde lang rum, um winddichte, warme, touchscreenfähige Handschue zu finden. Und als ich dann welche gefunden hatte, schmiss ich sie kurz vor dem Kaufabschluss aus dem Warenkorb, weil mir 50 Euro zu teuer für ein Paar Handschuhe sind.

Meine Zeit effektiv nutzen kann ich.

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Herr Schnuffke schläft seit drei Tagen mit einer Decke anstelle seines Schlafsacks und das scheint für ihn super zu sein. Nicht, dass er Abends kein Trara mehr macht, nein. Aber wir haben das Gefühl, dass er nachts etwas ruhiger schläft. Vermutlich, weil er unter der Decke mehr Spielraum hat- die Schlafpositionen der letzten Nächte wären mit Schlafsack nur schwerlich möglich gewesen.

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Bei Denns gabs heute Kaktusfeigen im Angebot. Neugierig, wie ich bin- Kaktusfeigen hatte ich bislang nur ein einziges Mal gegessen, und so gut fand ich sie nicht, aber das ist schon wieder ein paar Jahre her und man kanns ja nochmal probieren-, nahm ich also ein paar der Kaktusfeigen in die Hand und… merkte sehr schnell, das der Name Programm ist. Ich hab mir nämlich prompt ein paar Stacheln in und unter die Haut gejagt. Die dann natürlich auch so bombenfest saßen, dass ich sie erst zu Hause mit einer Pinzette herausbekam.

Keine Kaktusfeigen mehr für Paul.

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Mein heutiger Zahnarzt-Besuch schlägt alle Rekorde. Nach drei Minuten Zähne untersuchen teilte mir die Zahnärztin bedauernd mit, dass alles in Ordnung sei und ich nichtmal Zahnstein hätte.
So kann das ruhig bleiben.

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Herr Schnuffke war heute quietschfidel, putzmunter und genoss den zusätzlichen freien Tag mit Jott und mir. Wir erledigten gemeinsam den Großteil unserer Wocheneinkäufe und haben dadurch morgen frei. Das passt supertoll, denn morgen kommen Jotts Papa und seine Frau zu Besuch, und weil alles schon fertig ist, müssen wir morgen Vormittag nicht hetzen.

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Was schön war: Herr Schnuffkes Mittagschlaf. Den wollte er nicht machen, und so saßen wir irgendwann alle drei im Kinderzimmer, spielten, sangen Kinderlieder und schauten dazugehörige Clips auf YouTube an.

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Journal Donnerstag, 10.11.2016

Nach dem Verdacht auf Hand-Fuß-Mund der Erzieherinnen in der KiTa sind Herr Schnuffke und ich also heute morgen zur Kinderärztin getappert. Da war auf Grund von Krankheit in der Belegschaft Land unter, und so mussten wir ein wenig warten. Das war aber kein Problem, Herr Schnuffke schaute sich ein Musikbuch an und spielte mit dem Lichtschalter des Iso-Raums (für ansteckende Krankheiten wie Hand-Fuß-Mund gibt es einen separaten Eingang zu einem eigenen Zimmer).
Bei Arzt-Spielzeug bin ich ja immer etwas skeptisch, vermutlich tummeln sich da die Bazillen und Viren drauf, aber Herr Schnuffke hatte sich so schnell auf das Musikbuch gestürzt, dass ich keine Chance hatte unser Spielzeug auszupacken.

Als die Ärztin dann reinkam und Herrn Schnuffke untersucht hatte, konnte sie keine Anzeichen für Hand-Fuß-Mund finden. Die Bläschen am Po waren über Nacht deutlich zurückgegangen, Ausschlag an Händen/ Füßen/ Mund gab es nicht. Fieber gestern Abend/ heute Morgen und der immer noch sehr tiefe, rasselnde Husten veranlassten sie aber dazu, ihn nochmal abzuhorchen und wegen eines Atemweginfekts krank zu schreiben. Ich blieb heute also zu Hause und betreute Herrn Schnuffke. Morgen habe ich wegen eines KiTa-Schließ-Tages sowieso Urlaub, von daher musste ich nur einen der kostbaren Kind-Krank-Tage opfern.

Den Tag mit Kind-Bespaßung verbracht. Großartig rausgehen wollte ich mit Herrn Schnuffke nicht, es war saukalt, und er schien auch ganz froh zu sein über die Ruhe bei uns.

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Journal Mittwoch, 9.11.2016

Chaos-Tag. Mittags ein Anruf aus der KiTa, das ich bitte Herrn Schnuffke nach dem Mittagschlaf abholen soll wegen Verdacht auf Hand-Fuß-Mund. Meine Mama hatte am Dienstag schon die Info nach Hause gebracht, dass in der Gruppe ein Fall auftrat, gestern kamen noch zwei weitere Fälle hinzu und heute hat es dann wohl unseren kleinen Spatz erwischt.

Krank wirkt Herr Schnuffke nicht, ob es wirklich Hand-Fuß-Mund ist, werden wir morgen beim Kinderarzt erfahren. Wir haben zumindest, wie von den Erzieherinnen berichtet, die offenbar typischen Bläschen im Intimbereich gesehen.

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Mal gucken, wie das jetzt mit den Kind-Krank-Tagen wird. Die durch mein frühes Verschwinden aus dem Büro fehlenden Stunden arbeitete ich Abends nach, das war ziemlich anstrengend weil müde und erkältet.
Hoffentlich bleiben wenigstens Jott und ich vom Hand-Fuß-Mund-Virus verschont.

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Was schön war: Mit Herrn Schnuffke beim Laternenumzug der nahegelegenen Grundschule mitlaufen. Den hatten wir am späten Nachmittag vorbeiziehen gehört, und weil Herr Schnuffke nochmal raus sollte (das Kind muss ja irgendwie ausgelastet werden) und Laternenumzüge eh immer toll sind, schlossen wir uns der Menge an.