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Journal Montag, 6.2.2017

Alle drei Kinder sind gefüttert und schlafen! Gleichzeitig! UM VIERTEL ZEHN! Der Wahnsinn.

Aus diesem Grund verschieben sich alle für heute geplanten Blog-Ideen um einen Tag- Jott und ich gehen jetzt nämlich jeder in sein Bett/ seine Couch und schlafen.

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Journal Freitag, 3.2.2017

Wir hatten heute alle eine recht ruhige Nacht: Jott und ihre Mama berichteten, dass die Zwillinge im Abstand von vier Stunden kamen (hurra!), und ich durfte allein im Kinderzimmer schlafen (hurra!).

Nach so einer Nacht ohne Störungen sieht die Welt doch wieder ein klein wenig rosiger aus.

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In einigen Kommentaren wurde gefragt, weshalb wir M. nicht zu Hause lassen/ uns eine KiTa oder Tagesmutter hier in der Gegend suchen, um uns die Fahrerei zu ersparen und nicht jeden Infekt aus der KiTa mitzunehmen.
Nun.

Weil wir keinen KiTa-Platz hier in der Gegend bekommen haben. Wir haben lange und intensiv gesucht, aber nur Absagen kassiert. Die Notlösung war die KiTa in Mitte in der Nähe meines Arbeitsplatzes (an die wir auch nur über Vitamin B kamen…), zu der wir ungefähr eine Stunde Anfahrtsweg benötigen (auch das ist Berlin: Wenn man, wie wir, am südöstlichen Stadtrand wohnt und in Mitte arbeitet, muss man lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen).

M. zu Hause zu lassen ist keine Option, denn Jott kann nicht drei Kinder adäquat betreuen. Momentan brauchen wir, um halbwegs klar zu kommen, für die Zwillinge eine 1:1-Betreuung, sobald dieser Schlüssel sich Zuungunsten der Erwachsenen verschiebt bricht Chaos aus.

Und falls die Frage nach dem „M. zu Hause lassen“ nur temporär gemeint war, d.h. solange ich krank geschrieben bin: Das wäre ggf. eine Option gewesen, allerdings waren wir darauf bedacht, dass M. schnellstmöglich zu seinem festen Tagesrhythmus zurückkehren kann. Und der sieht nun einmal so aus, dass wir morgens zusammen zur KiTa fahren, er den Tag dort verbringt und Abends wiederkommt.

Und zu den Krankheiten: Gerade ist Erkältungssaison, und er ist im ersten KiTa-Jahr. Klar, dass er dauernd erkältet ist. Wenn wir ihn erst mit zwei oder drei in die KiTa schicken würden, würde sich das Problem einfach nach hinten verlagern.

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Das eigentliche Problem ist die Entfernung zu meinem Arbeitsplatz. Die zwei Stunden Pendeln am Tag sind ein unglaublicher Zeitverlust. Als wir noch keine Kinder hatten, war das nicht so wild, ich hab die Zeit zum Lesen oder Podcast-Hören genutzt. Aber inzwischen sind sie ein Fluch.

Wenn wir M. bei uns in der Gegend in die KiTa/ zu einer Tagesmutter schicken würden, müsste er dort höchstwahrscheinlich noch länger betreut werden als in der Mitte-KiTa. Zusätzlich zur normalen KiTa-Zeit käme noch die weitere Betreuungszeit während meiner Anfahrt hinzu. D.h. während ich ihn in der Mitte-KiTa gegen 8:30 Uhr abgeben und gegen 16:30 Uhr abholen kann, wäre er in einer Einrichtung bei uns in der Gegend von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr (vorausgesetzt, ich bringe und hole ihn weiterhin allein, was ja momentan und in der nächsten Zeit der Fall wäre).

Ideal wäre ein Umzug in die Nähe meines Arbeitsplatzes, aber dafür müssten wir eine bezahlbare 4-Zimmer-Wohnung im Innenstadtbereich finden (haha).

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Wir werden dazu übergehen, die Zwillinge nur noch mit der Flasche zu ernähren. Das Stillen ist ein Stressfaktor für Jott, denn sie weiß nie wieviel die Zwillinge trinken und wann sie das nächste Mal kommen (bislang alle ~1,5 – ~2,5 Stunden). Mit der Flasche ist das recht gut planbar und die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind größer (~3,5 – 4 Stunden).

Außerdem stellen wir die Ernährung von Pre-Milch auf die 1er-Milch um- die Pre-Milch scheint die Zwillinge nicht ausreichend zu sättigen, denn nach den empfohlenen Portionen schliefen sie nie wirklich ein, sondern nölten und meckerten rum. Offenbar aus Hunger, denn mit der 1er-Milch haben wir dieses Problem nicht.

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Heute war zum ersten Mal jemand gegen Geld zum Putzen hier. Keine Krankenkassen-Haushaltshilfe, sondern ein Putzmann, den wir privat bezahlen. Der war sein Geld wert, innerhalb von drei Stunden blitzte und blinkte die Wohnung.
Wir haben mit ihm vereinbart, dass er wöchentlich kommt.

Das tolle ist: Er macht das auf Rechnung, d.h. wir können das sogar noch von der Steuer absetzen.

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Wir sind uns inzwischen recht sicher, was für ein Auto wir gern haben möchten: Einen Ford Galaxy. Der sollte unseren Platzansprüchen mit drei Kindern und dem dazugehörigen Gepäck entsprechen. Erste Eindrücke sahen jedenfalls danach aus.

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Beim Einkaufen im Forum (ich trug J. in der Fräulein Hübsch) sprach mich eine ältere Frau an und warnte mich, dass es grundfalsch sei was ich da mache. Die Knochen der Babys seien ja das erste Jahr über noch soooo weich und sie zu tragen, nein, das könne man nicht machen, das sei quasi eine Vergewaltigung und Misshandlung (sic!) der Babys. Leider halfen weder „Das Gespräch ist jetzt beendet, tschüss!“ noch ein sehr deutlich vorgebrachtes „Lassen Sie mich jetzt bitte in Ruhe“, sie wurde immer energischer. Da half nur weggehen und die alte Hexe stehen lassen.

Leute gibts.

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Der Zwillings-Effekt. Hallo an die 100% mehr Menschen, die diese Seite seit Dezember 2016 aufrufen.

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Was schön war: Knutschen mit Jott. Die Zwillinge schliefen am Abend 15!!! Minuten gleichzeitig, der Haushalt war erledigt, da konnten wir gucken ob wir das noch hinkriegen (ja).

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Journal Donnerstag, 2.2.2017

M. schlief die Nacht nur auf meinem Kissen. Alle Versuche, ihn umzulagern, schlugen fehl und sorgten für Unmut. Nach einigen Versuchen, mein Kissen zurückzuerobern, gab ich es auf und nahm mit einem Deko-Kissen vom Sofa vorlieb.

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Am Vormittag fuhr ich mit M. zur Vertretungsärztin unserer Kinderärztin. Wider Erwarten ging das reibungslos über die Bühne, als ich kurz nach halb Neun anrief, wurde mir gesagt, ich solle doch am besten sofort hinfahren, es sei gerade total leer. Hätte ich so nie erwartet, immerhin kommen die Faktoren Erkältungssaison UND Vertretungsärztin zusammen. Wie dem auch sei, bei M. wurde eine etwas stärkere Erkältung diagnostiziert und gegen den Juckreiz auf den Überresten des Ausschlags vom 3-Tage-Fieber bekamen wir eine Fettcreme, weil er sich wohl nur kratzt weil die Haut so trocken ist. Am Montag darf er wieder in die KiTa gehen, bis dahin soll er sich schonen (letzteres ist völlig illusorisch, er wetzt auch mit Fieber durch die Wohnung und ist höchst aktiv- wir müssten ihn schon festschnallen, damit er ruhiger wird).

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Direkt danach ging ich zu meiner Ärztin, wurde nochmal abgehört, nach Symptomen gefragt und bis einschließlich nächsten Mittwoch krank geschrieben- wieder mit dem Hinweis, mich zu schonen. Gut, das krieg ich jetzt eventuell besser hin, denn…

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… M. wurde heute Abend von meiner Mama abgeholt und wird das Wochenende bei meinen Eltern im Brandenburgischen verbringen. Wie auch bei den letzten Malen freute er sich, seine Großmutter zu sehen, und ging freudestrahlend und winkend mit ihr mit.

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Nochmal zur Namensoptimierung der Kinder, genauer der Zwillinge: Intern nennen wir J. beispielsweise „Kleiner Rentner“ (fragen Sie nicht…), während G. „Prinzessin Speckbohne“ (vor allem von mir genutzt) ist.

Ich glaube, mit den neuen Buchstaben fahren wir langfristig besser.

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Dank Internet bekam ich heute die Mobilnummer der Wellcome-Koordinatorin für Köpenick, so konnte Jott direkt anrufen und weitere Schritte eintakten. Hurra!

Der Wohnort Köpenick ist bei der Suche nach Hilfe teilweise ein Nachteil: Viele Anbieter schicken ihre Leute nicht so weit raus bzw. haben keine Niederlassung in unserer Gegend.

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Ich bin sehr froh, in Deutschland zu leben. Im Januar war ich, wenn ich mich nicht verzählt habe, insgesamt drei Tage arbeiten. Der Rest war Zwillingsurlaub, Kind krank, Paul krank. Ich stelle mir lieber nicht vor, wie mein Gehaltszettel ohne Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Kinderkrankengeld oder Urlaubsentgeld aussehen würde…

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Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Die vielen lieben Worte und Hilfsangebote und Informationen, die auf Twitter und hier im Blog eintrudeln, sind großartig. Sie geben viel Kraft und sehr oft Denkanstöße bzw. denken wir uns häufig „Ach, das gibts? Gleich mal informieren.“. Danke Ihnen allen.

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Was schön war: Von einer Bekannten & Blogleserin (Hallo!) einfach die Frage gestellt kriegen, wie sie helfen kann. Danke.

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Journal Mittwoch, 1.2.2017

Die nächtliche Zwillingstrennung lief gut, zumindest für mich: J. kam erst 3 Uhr morgens, dann aber mit Gewalt- d.h. Augen auf, Kopf hoch, SCHREIENSCHREIENSCHREIEN.
Danach hatte er mit seinen üblichen Verdauungsproblemen zu kämpfen. Kurz vor 5 Uhr konnte ich ihn aus der Trage nehmen und neben mich legen, er schlief weiter bis 7.
M. schlief die Nacht über in seinem Zimmer durch, was die Sache erleichterte.

Jott hatte nicht so viel Glück, G. kam alle zwei Stunden und schlief quasi nur auf ihr.

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Wie ich um 7 Uhr geweckt wurde:
[Babyfon springt an]
M.: „Papa?“
[Kurze Pause]
M.: „Paul?“
[Kurze Pause]
M.: „Paul?“
[Kurze Pause]
M.: „Paul!“
[Kurze Pause]
M.: „PAAAUUUL!“

Da hat sich jemand etwas zu viel von seiner Mama abgeguckt.

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Ich werde diese vermaledeite Grippe nicht los. Montag Abend hatte ich erneut Fieber, das tagsüber am Dienstag verschwand, aber am Dienstag Abend erneut aufkam.

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M. ging es heute morgen ganz wunderbarst. Er war fröhlich und sang vor sich hin. Deswegen beschlossen wir, ihn versuchsweise in die KiTa zu schicken. Der Weg dorthin und die Übergabe liefen auch super, selten habe ich so ein munteres, gut gelauntes Kind abgegeben.
Am Nachmittag erreichte uns wieder der Anruf: Er habe hohes Fieber, und zusätzlich hatte er sich den Schorf vom Ausschlag des 3-Tage-Fiebers blutig gekratzt. Yay. Also ging es frühzeitig nach Hause. Da unsere Kinderärztin im Urlaub ist, fahren wir morgen zur Vertretungsärztin. Mal gucken, wie das wird- ich hoffe, wir müssen nicht stundenlang warten.

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Seit ein paar Tagen nehmen wir am Service-Programm unserer Apotheke teil: Wir sammeln für jedes gekaufte Medikament Punkte, die wir irgendwann in Bares umwandeln können. Das lohnt sich bereits jetzt, denn derzeit bin ich gefühlt jeden zweiten, dritten Tag in der Apotheke und kaufe entweder für die Zwillinge oder für M. Medikamente.

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Auf dem heutigen KiTa-Weg nahm ich J. in der Fräulein Hübsch mit, um Jott zu entlasten- so hatte sie nur ein Nerv-Kind zu betreuen. Das lief erstaunlich gut, J. schlief die ganze Zeit und so konnte ich das normale Bahnprogramm (Vorlesen, Vorlesen, Vorlesen…) beibehalten.
Als Papa mit zwei kleinen Kindern erntet man dann doch einige Blicke mehr, als nur mit einem. Und die Leute waren alle supernett, als uns Bücher runterfielen wurden sie aufgehoben, uns wurde Platz gemacht… Das war schön.

Bin gespannt, wie das mit allen dreien wird.

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Beim Kurz-Einkauf mit den Zwillingen (J. in der Trage, G. im Kinderwagen) war ich kurz davor, eine besonders penetrante Frau anzuschreien. Die schlich die ganze Zeit um den Kinderwagen mit der schreienden G. darin herum und rätselte, was das Kind denn habe und was ich machen könne. Furchtbar. Dagegen sind die alten Omis mit Redebedarf harmlos.

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Das Kind, bzw. die Kinder, haben große Verdauungsprobleme (ggf. sind es sogar die 3-Monats-Koliken) und brauchen unglaublich viel Nähe. Praktisch sieht das so aus, dass Jott und ich uns tagsüber je ein Kind umschnallen (Jott hat inzwischen einen Sling) und uns damit durch die Gegend bewegen. Wenn wir die Kinder ablegen, stehen die Chancen verdammt hoch, dass die Kinder schreien.

Das ist allein nicht händelbar. Theoretisch kann man natürlich beide Kinder gleichzeitig tragen, aber das kriege ich in meinem Zustand derzeit nicht hin und Jott auch nicht- die ist ja sogar noch gehandicapter durch die Kaiserschnittnarbe (die, man ahnt es, durch den Stress und die Belastung natürlich schlecht verheilt).

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Die Diagnose der Hebamme lautet übrigens (beginnende) Wochenbettdepression. Nach Lesen der Symptome bin ich geneigt, das zu unterschreiben- Jott ist derzeit etwas anders drauf als in den bisherigen zehn Jahren, die ich sie inzwischen kenne (aber wer kann das auch verdenken).
Morgen gehen wir zur Hausärztin und stellen einen neuen Antrag auf eine Haushaltshilfe. Eventuell hat der ja mehr Gewicht.

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Der Nachmittag war super anstrengend, mit vielen Momenten in denen ale drei Kinder gleichzeitig schrien, so dass Jott irgendwann ihre Mama anrief und um Hilfe bat. Die kam auch spontan aus Magdeburg zu uns (sie hatte sich bei uns mit Grippe angesteckt und ist noch krank geschrieben, so dass sie tatsächlich zu uns kommen konnte- lediglich erholen kann sie sich so nicht) und unterstützt uns zumindest bis zum Wochenende. Da ist Herr Schnuffke erstmal außer Haus bei meinen Eltern.

Wie die nächste Woche ablaufen soll, weiß ich nicht. Sämtliche ehrenamtlichen Hilfsdienste kommen nicht in die Pötte. Unsere große Hoffnung ist eine superschnelle Bearbeitung des neuen Haushaltshilfe-Antrages.

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Was schön war: Ein kleines Zeitfenster zum Rasieren und Duschen zu bekommen. Die letzten Tage gabs nur eine Katzenwäsche, und da ist der Wohlfühl-Faktor deutlich geringer als bei einer schönen heißen Dusche.

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Journal Dienstag, 31.1.2017

Die Hebamme war heute wieder da und hat uns eine 3-Punkte-Liste mitgegeben, die wir befolgen sollen um unsere Situation hoffentlich zu verbessern. Jott und ich sind nämlich inzwischen an einem Punkt, an dem wir gar nicht mehr wissen was wir überhaupt machen können, um Hilfe zu bekommen.

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Herr Schnuffke musste heute mit Fieber aus der KiTa abgeholt werden. Damit er die Nacht ruhig schlafen kann, gab es eine Portion Nurofen-Saft. Seit der Saft wirkt, schläft er friedlich. Hoffentlich bleibt das so. Morgen gehts dann wohl zum Arzt mit ihm- es sei denn, über Nacht findet eine Spontan- und Wundergenesung statt.

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Wir teilen die Zwillinge heute Nacht auf. IHN nehme ich zu mir ins Wohnzimmer, SIE schläft bei Jott im Schlafzimmer. Einmal hatten wir das notgedrungen schon einmal gemacht, als ER nämlich partout nicht einschlafen wollte. Da habe ich ihn nachts in der Trage durch die Wohnung getragen und mich anschließend mit ihm hingelegt und ihn gaaaaanz vorsichtig runtergenommen, damit er ja nicht aufwacht.
Kompliziert war lediglich, als Herr Schnuffke kurz darauf weinte und auch zu mir wollte. Aber das funktionierte auch, wir teilten uns die Couch zu dritt: Ganz links ER, in der Mitte ich und ganz rechts Herr Schnuffke. So wird das heute Nacht dann zur Not auch gemacht.

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Eigentlich müssten in diesem Haushalt mindestens ein, besser noch zwei, weitere Erwachsene leben, um die drei Kinder halbwegs entspannt händeln zu können. Mit einer zentral lebenden Großfamilie im Rücken wäre das deutlich einfacher. So bleibt uns nur zu hoffen, dass meine Eltern Herrn Schnuffke am Wochenende wieder zu sich nehmen können.

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Was schön war: Abends Spaghetti Bolognese statt Brot. Es lebe der Tiefkühler!

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Journal Montag, 30.1.2017

Auf die langsam abklingende Grippe hat sich eine Nasennebenhöhlen-Entzündung gesetzt. Ich schlief die Nacht daher eher schlecht, bis ich heute morgen auf den Trichter kam, doch einfach eine Schmerztablette zu nehmen. Dann gings, aber da musste ich schon mit Herrn Schnuffke zusammen aufstehen.

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Ich bin vorerst bis Mittwoch krank geschrieben, weil ich tatsächlich nicht wüsste wie ich einen Arbeitstag durchhalten soll. Ich bin immer noch schweißgebadet, wenn ich morgens von der KiTa wiederkomme, und würde mich am liebsten ein paar Stunden hinlegen. Dass das wegen der Zwillinge nicht geht, macht die Sache nicht besser. Ab 3 Uhr morgens bis in den Nachmittag rein ist nämlich ihre unleidliche Zeit, d.h. da brauchen sie besonders viel Aufmerksamkeit und Bepuschelung.

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Überhaupt, die Zwillinge. Jott und ich haben heute festgestellt, dass wir gar nicht großartig dazu kommen, uns über die Kinder zu freuen, weil ständig irgendwas ist. Immer heult einer, immer hat einer Bauchschmerzen, immer muss irgendwas gemacht werden. Das geht an die Substanz.
Wir haben beide übereinstimmend festgestellt, dass wir- zum derzeitigen Zeitpunkt- niemandem Zwillinge empfehlen können. Und das wir jedem, der uns sagt wie schön doch Zwillinge sind, auf die Mütze hauen.

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Herr Schnuffke wollte heute Abend partout nicht einschlafen. Als er endlich im Bett lag, war es zwei Stunden später als sonst. Alle notwendigen Arbeiten im Haushalt blieben so liegen und mussten danach aufgeholt werden.
Wenigstens schliefen die Zwillinge in der Zeit ausnahmsweise mal zusammen und ohne, dass alle drei Minuten einer der beiden rumknuckert.

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Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Nacht ohne Unterbrechungen. Seit ein paar Nächten muss ich nämlich bei Herrn Schnuffke schlafen, weil der gesundheitlich angeschlagen ist (Infekt, Zähne, wasweißdennich), deswegen Abends und Nachts ständig aufwacht und jemanden zum Wiedereinschlafen braucht. In Verbindung mit der Grippe ist das suboptimal.

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Jott und ich können uns nicht daran erinnern, schon mal so auf dem Zahnfleisch gegangen zu sein. Wenn nächsten Dienstag die Jugendamts-Tante ihren nachgeburtlichen Pflichttermin absolviert, werden wir uns vor ihr in den Staub schmeißen und um Hilfe bitten.
Die diversen Dienste- Wellcome, Känguru- sind äußerst schlecht erreichbar. Jott hat die ABs vollgesprochen, aber da meldet sich niemand.
Die Krankenkasse zögert die Haushaltshilfe weiter hinaus. Mitte Februar endet der Bezugszeitpunkt, Jott und ich haben die Hoffnung aufgegeben dass noch jemand kommt.

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Was schön war: Abends schneite es große, dicke Flocken, und verwandelte die Straßen in ein Winterwunderland.

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Journal Donnerstag, 26.1.2017

Nachdem ich in der Nacht mehrere T-Shirts durchschwitzte, kehrten im Laufe des Tages Appetit und Hunger zurück. Bislang hatte ich mich von Tee und eingelegten Obst ernährt, heute durfte es etwas richtiges sein. Außerdem war heute der erste fieberfreie Tag seit vergangenen Donnerstag- ganz ohne Tropfen.
Scheinbar befinde ich mich endlich auf dem Weg der Besserung :)

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Wir haben endlich die Steuer-IDs der Zwillinge erhalten und können nun Kindergeld beantragen und fett Kohle machen. Demnächst bricht hier der Reichtum aus (schön wärs).

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Jott telefonierte heute mit dem Jugendamt- am Vormittag waren tatsächlich beide Zwillinge ruhig, obwohl das bislang eigentlich ihre Mecker- und Motz-Zeit ist- und geriert an eine Ansprechpartnerin, die selbst Zwillinge hat. Per-fekt. Nachdem sich beide über die Krankenkasse aufgeregt hatten, gab es viele hilfreiche Telefonnummern von diversen Ansprechpartnern. Unter anderem von drei Damen von der KiTaplatz-Vergabestelle, deren Hilfe wir nun in Anspruch nehmen werden. Wir probieren nämlich wieder, für Herrn Schnuffke einen KiTa-Platz in der Nähe zu bekommen (den Anspruch darauf haben wir ja), und da uns die ersten Absagen- sogar schon für 2018!!- erreichten, schalten wir nun das Jugendamt ein.

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Da der Tagschlaf heute etwas kurz kam- eigentlich fiel er aus-, erbat ich mir eine zwillingsfreie Nacht im Wohnzimmer. Heute müssen es mehr als drei bis vier Stunden Schlaf sein.
Nachdem Herr Schnuffke allerdings seit dem Einschlafen um 19:30 Uhr bereits mehrfach wieder aufwachte, verlege ich mein Nachtlager nun ins Kinderzimmer an sein Bett und hoffe, dass ihn bereits mein Schnarchen beruhigen wird.

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Fotos von Geburten. Beeindruckend.

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Was schön war: Die Zwillinge friedlich nebeneinander schlafen zu sehen. So häufig kommt das nicht vor.

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Journal Mittwoch, 25.1.2017

Haben Sie alle vielen Dank für die Genesungswünsche, die Durchhaltewünsche, die „Ihr macht das gut“-Nachrichten und und und. Das ist supertoll.

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Weil es in den Kommentaren mehrfach gefragt wurde: Ein Au Pair wäre toll, ist aber keine Option. Weder können wir mal eben so eines unserer drei Zimmer hergeben, noch könnten wir mal eben so ein Zimmer Au-Pair-gerecht einrichten.

Sinnvoller wäre tatsächlich eine Nachtschwester, die die Kinder nachts betreut, wickelt und füttert, und so Jott und mir die Möglichkeit gibt, zu schlafen und Kraft zu tanken.

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Der blöde Spruch „Einer schreit immer“ ist zum Kotzen, weil es absolut wahr ist. Irgendeiner der Zwillinge hat immer irgendwas (Bauchschmerzen/ nicht herausgeklopfter Rülpser/ quersitzenden Pups/ schlechte Laune). Die Nacht war erneut unterirdisch, und heute musste ich auch noch Dreiviertel Sechs raus weil Herr Schnuffke in die KiTa sollte.
Der einzige Lichtblick: Herr Schnuffke schlief die Nacht in seinem Zimmer durch und wachte, als ich gerade aus der Dusche kam, von selbst auf. Und er weinte dann auch nicht, sondern rief „Papa! Paapaa! PAAAAPAAA!“. Das war schon etwas putzig.

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Herr Schnuffke verarbeitet im Schlaf superviel und lässt seine Umwelt daran teilhaben: Er erzählt schlafend munter von seinen Tageserlebnissen, so dass man ganz schnell weiß was er so alles gesehen und gehört hat. Gestern Abend nach dem Einschlafen war es „Tatütata“, „Oma“, „Auto“, „Opa“, „KiTa“, „[Name seiner Lieblingsfreundin aus der KiTa]“, „Bumm“ (das heißt „brumm“ und ist natürlich das Autogeärusch).

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Die Fahrten hin zur KiTa und von der KiTa zurück inklusive Abgabe/ Abholen des Kindes dauerten insgesamt 5 Stunden. Das schlaucht. Vor allem die morgendliche Anfahrt zur KiTa und die abendliche Rückfahrt sind schlimm, weil wir den dicksten Berufsverkehr mitnehmen (muss aber leider sein, Herr Schnuffke muss ja bis 9 Uhr in der KiTa sein).
Immerhin konnte ich mich nach dem Mittagessen zwei Stunden hinlegen.

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Ich weihte heute die Fräulein Hübsch ein und trug erst SIE in den Schlaf und danach IHN. Das geht mit dieser Trage deutlich besser als mit der großen Bondolino. Die Babys sitzen viel komfortabler darin und die Fräulein Hübsch ist auch nicht so wuchtig und schwer wie die Bondolino. Das war eine gute Anschaffung.

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Was schön war: Einen völlig entspannten Herrn Schnuffke in der KiTa abgeben.

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Journal Dienstag, 24.1.2017

Großer Schreck am Morgen: Meine Mama rief etwas aufgelöst an und berichtete, dass sich Herr Schnuffke in hohen Bogen im Auto übergeben hatte. Er sei zwar die letzten Tage über quietschfidel gewesen, hätte aber nun eben alles vollgekotzt und was denn nun zu machen sei? KiTa oder nach Hause bringen?
Nach kurzer Überlegung mit Jott entschieden wir uns für die KiTa (was sollten wir auch sonst machen…), das war auch richtig so- offenbar war ihm nur beim Herumkurven schlecht geworden, denn den restlichen Tag über verhielt er sich ganz normal, aß gut, übergab sich nicht und hatte auch keinen Durchfall (das war meine große Angst beim morgendlichen Anruf- ein Magen-Darm-Infekt).

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Meine neuen Fiebertropfen sind toll. Eigentlich sind sie für sehr starke Rückenschmerzen gedacht, senken aber auch hohes bis sehr hohes Fieber. Für letzteres brauche ich sie, da ich ohne Tropfen immer noch glühe wie ein Hochofen. Mit Tropfen aber: Ein kalter Hochofen. Ungefähr 30 Minuten nach Einnahme beginnt das Fieber zu sinken, ich merke das daran dass ich anfange zu schwitzen wie… denken Sie Sich bitte einen Vergleich aus. Ich schwitz halt unglaublich stark. Das dauert so ’ne gute Stunde und dann ist das Fieber runter auf 37.5°C oder so und ich könnte Bäume ausreißen (so kleine Mini-Pflänzchen, die zwischen Gehweg-Platten rauswachsen- aber nur, wenn sie mir jemand hochhebt).

Dank der fiebersenkenden Wirkung konnte ich sogar heute einen kleinen Ausflug mit Jott nach draußen unternehmen und etwas frische Luft schnappen.

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Besagter Ausflug führte uns mit den Zwillingen zum Kinderarzt.

Zur U3-Untersuchung, keine Sorge.

Kurz gesagt: Beide Zwillinge sind mopsfidel, wir wurden zu zwei sehr gesunden Kindern beglückwünscht. ER hat eine Länge von 56cm, wiegt 4850g und hat einen Quadratschädel mit einem Kopfumfang von 38,5cm. SIE ist 55cm lang, wiegt 4380g und hat einen Kopfumfang von 37,5cm. Die Hüftsono war 1a, alle weiteren Untersuchungen ebenfalls.
Außerdem wurden wir belehrt, dass wir bitte keine 1er-Flaschennahrung geben sollen, denn da sei Stärke drin und die käme in Muttermilch so nicht vor und das sei nicht gut für die Kinder. Naja. Das ignorieren wir.

Nachdem wir nämlich probehalber beiden Kindern in der Nacht zu Dienstag Flaschen mit 1er-Nahrung gegeben haben, schliefen sie mit einem Mal wesentlich ruhiger als in der Nacht davor (Sie erinnern sich: Von 0 bis 5 Uhr keine Ruhe wegen Bauchschmerzen). Wir behalten das also erstmal bei.

Nach dem Arztbesuch war ich ziemlich geplättet, verkrümelte mich auf die Couch und erholte mich erstmal.

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Herr Schnuffke ist wieder zu Hause. Meine Mama brachte ihn heute nach der KiTa zu uns. Noch bevor wir die Wohnungstür öffneten, hörten wir ihn fröhlich rufend durch den Hausflur laufen und Treppen klettern.

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Dieses große, schlaue Kind kann Türen öffnen. Wir sind verloren. Heute beim Zähne putzen ist er mir getürmt. Hat sich hochgestreckt zur Klinke, sie runtergedrückt und die Tür aufgezogen.

Wir sind verloren. Hoffentlich bringt er das den Zwillingen nicht direkt bei…

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Ich bitte um gedrückte Daumen für einen durchschlafenden Herrn Schnuffke. Andernfalls muss ich mit ihm ins Wohnzimmer umziehen und kann Jott nicht Nachts helfen.

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Was schön war: Mit IHR ein paar Stunden schlafen am Nachmittag.

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Journal Montag, 23.1.2017

Ich habe mir eine Grippe eingefangen. Seit dem vergangenen Donnerstag habe ich konstant hohes Fieber und bin ohne fiebersenkende Medikamente zu nichts zu gebrauchen. Seit Sonntag kommt noch ein fieser Reizhusten und eine permanent betonfest verstopfte Nase dazu.

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Weil wir bis Samstag keine Erwachsenen-Medikamente im Haus hatten, nahm ich notgedrungen Herrn Schnuffkes Nurofen-Fiebersaft. Tolles Zeug. Ein halbes Schnapsglas voll stellte mich für ein paar Stunden wieder soweit her, dass ich beim Versorgen der Zwillinge helfen konnte.
Weil die Nurofen-Vorräte am Samstag zur Neige gingen, kaufte ich in der Apotheke Ibuprofen-Tabletten (400mg). Die boten eine unterwältigende Darbietung. Obwohl die Ibuprofen-Dosis pro Tablette mindestens doppelt so hoch ist wie im Nurofen-Schnapsglas, wirkt das Zeug, wenn überhaupt, erst Stunden nach Einnahme. Trotz viel Trinken und Einnahme nach den Mahlzeiten. Heute morgen dann überhaupt keine Wirkung, so dass ich notgedrungen auf den Nurofen-Saft zurückgriff.

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Herrn Schnuffke haben wir, als sich am Donnerstag abzeichnete das sowohl Jott als auch ich ziemlich in den Seilen hingen, von meinen Eltern für das Wochenende und den Montag abholen lassen. Das war eine sehr gute Entscheidung- mit den Zwillingen war es schon ein Horror-Wochenende (Stichwort 5-Wochen-Schub, Stichwort Bös-Schlimme-Bauchschmerzen).
Morgen Abend kommt er voraussichtlich wieder.

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Hoffentlich denkt Herr Schnuffke nicht, dass wir die neuen Babys mehr mögen als ihn. Ich fühle mich furchtbar dabei, ihn so oft wegzugeben- aber ich weiß einfach nicht, wie es ansonsten funktionieren könnte.

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Jott hatte zum Glück nur am Donnerstag Fieber, am Freitag ging es ihr wieder den Umständen entsprechend besser.

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Als ich der Ärztin heute schilderte, was so gerade bei uns los ist, kommentierte sie recht trocken „Da kommt ja alles zusammen“.
Ja, kommt es. Ich wäre dann bereit für ein paar gute Tage. Ansonsten passiert es, dass ich mich demnächst in Embryonalhaltung ins Bett lege und nicht mehr aufstehe.

Von den Fahrten in die KiTa riet mir die Ärztin übrigens ab- die Belastung sei zu groß, es bestünde das Risiko von Folgekrankheiten (Herz-Rhythmus-Störungen, Superinfektion).
Tja. Das ist ungünstig- Herr Schnuffke muss in die KiTa. Mit drei Kindern stehen wir das hier derzeit nicht durch.
Aber vielleicht geht es mir ja Mittwoch schon soweit besser, dass ich die Fahrten gemächlich angehen kann.

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Die Nacht zum Montag war heftig. Zwischen 0 und 5 Uhr waren die Zwillinge teils gemeinsam, teils versetzt wach, wollten essen, hatten Bauchschmerzen, brauchten Zuspruch. Das geht an meine Grenzen. Gerade, wenn diese vermaledeiten Ibus nicht wirken und ich unglaublich matschig bin (Fieber haut bei mir immer böse rein, erst recht ab 39°C).

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Was schön war (jetzt erst recht): Zusammen mit IHM am Nachmittag ein paar Stunden schlafen.