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Journal Donnerstag, 13.4.2017

Auf M.s ausdrücklichen Wunsch ließen wir den Buggy heute zu Hause und machten uns zu Fuß auf den Weg in die KiTa. Zum Glück war heute nicht mehr viel los auf den Straßen, viele Leute waren wohl schon im Urlaub.

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Heute zum ersten Mal ohne Kinderwagen in die Kita.

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M. war begeistert und stürmte fast die gesamte Zeit voller Elan und Jubelschreie vorwärts. Nur auf den letzten Metern verließ ihn die Lust, „Papa tragen!“ war angesagt.

Als ich ihn in der KiTa abgeliefert hatte, hätte ich einen Kaffee mit Schuss vertragen können. So ein bewegliches Kind im Straßenverkehr ist nochmal ’ne andere Sache als ein immobiles, an den Kinderwagen gefesseltes Kind. Vor allem, wenn besagtes Kind ständig alles alleine machen möchte („M. alleine laufen!“) und es gar nicht einsieht, an Straßen und Kreuzungen an meiner Hand zu laufen.

M. wurde nach der KiTa von meiner Mama abgeholt und verbringt mal wieder ein Wochenende im Brandenburgischen. Und weil Jotts Mama und ihre heute Abend angekommene Partnerin die Zwillinge morgen Abend hüten, haben wir am Karfreitag kinderfrei und können so richtig die Sau rauslassen (es wird wohl essen gehen + Kino).

Abends lange rumgenerdet (das können Sie jetzt überspringen, es wird ein wenig technischer) und nach Lesen von Howto: iTerm2 · Pimp your macOS Terminal endlich mal ZSH als Bash-Alternative im Terminal ausprobiert. Um ZSH schleiche ich schon eine ganze Weile drumherum, mir war die Konfiguration (auch wenn einem Oh my ZSH viel abnimmt) immer zu mühsam. Heute Abend hatte ich aber Zeit und Lust, und so sieht das Terminal nun ein bisschen hübscher aus:

Und weil ich das am Privat-MacBook durchgespielt habe, kann ich das ratzfatz am Arbeits-Laptop nachbauen und hab bald die schönste Shell im Büro.

Es gibt ein Update der Liste für Unternehmungen mit Berlinbesuchern.

Judetta folge ich auf Instagram wegen der ästhetischen Bilder und weil wir ungefähr gleichaltrige Kinder haben. Ihr zweites Kind ist, wie die Zwillinge anfangs auch, etwas fordernder- sie nennt das „besonders liebesbedürftiges Baby“-, und so fühle ich immer mit wenn aus den Instagram-Bildunterschriften mal wieder ersichtlich wird, dass nicht alles so rosarot ist, wie man es doch von frischgebackenen Eltern erwartet. In die selbe Richtung geht dann auch ihr erster Blogbeitrag seit Ewigkeiten, den ich empfehlen möchte. So ists ja im Endeffekt hier auch- klar sind die Zwillinge einfacher geworden und es geht alles irgendwie, aber schön und rosarot flauschig ist dann doch anders.

Was schön war: Relativ zeitig mit allem fertig sein und eben rumnerden können. Hat man ja auch nicht mehr so oft.

6 Antworten auf „Journal Donnerstag, 13.4.2017“

Hehe, das ist echt fies: jeder heiß erwartete Entwicklungsschritt ist erstmal unerwartet anstrengend. Und kaum hat man sich eingeschuckelt, kommt der nächste Schub… Davon war ich einige Jahre höchst irritiert, aber man gewöhnt sich dran. Mit drei Kindern ist das wahrscheinlich noch etwas intensiver.

Lieber Herr Paul

vielen Dank für den Berlin-Listen-Link.
Den kann ich gerade super gebrauchen. Es kommen zwar nicht meine Eltern nach Berlin, sondern ich selbst bald mit einer Freundin, aber seit ich nicht mehr dort wohne, habe ich echt keinen Schimmer mehr, was wie wo so läuft.
Merci. :-)
Liebe Grüsse
asty

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