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Journal Sonntag, 14.1.2018

Schnippsel- mehr als sonst:

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Sturm & Dreck ist Wahnsinn. Läuft seit Freitag Morgen in Schleife.

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Mit’m 164er-Bus von Schönefeld nach Berlin reinfahren ist Anti-Werbung für die Stadt. Autobahn, Plattenbauten, Gewerbegebiete, und ganz am Ende dann Köpenick…

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In Stuttgart am Flughafen haben sie ihren Job ernst genommen: Taschen komplett leer machen inklusive Papierschnippsel, Ganzkörperscanner, Abtasten- und natürlich alles höchstmöglich ernst.

In Schönefeld eher entspannt.

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Eine Mohrrübe im Rucksack führt übrigens auch im entspannten Schönefeld dazu, rausgezogen zu werden (jaja, der geht auf mich, wieso pack ich auch ’ne Mohrrübe ein*).

* Wegzehrung, Digga.

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Mit viel Geduld und guten Zureden (und OHNE Geschrei, ich bin gut) ließ sich J heute baden. Hat aber auch nahezu ’ne halbe Stunde gedauert, bis er in der Wanne hockte, und nochmal ’ne Viertelstunde, bis er dann einigermaßen sauber war.
Hinsetzen wollte sich er sich nicht.

Wie hab ichs gemacht?
Ich hab mich mit ihm (ausgezogen) auf den Wannenrand gesetzt, ihn gut festgehalten. Ihm Badespielzeug gegeben. Die Füße nassgespritzt. Ihn (stehend) langsam in die Wanne gehalten, dass die Zehenspitzen das Wasser berührten. Wieder rausgezogen. Das wiederholt, mehrmals. Ihn beim leisesten Anzeichen von Unwillen wieder auf meinen Schoß gesetzt und gut festgehalten. Irgendwann angefangen, ihn im Spiel immer wieder vorsichtig in die Wanne zu dippen, mit viel Lachen und Quietschen von mir. Beim dritten Mal lachte er vorsichtig, beim fünften Mal freute er sich. Beim achten Mal hob ich ihn nicht wieder raus, sondern ließ ihn in der Wanne stehen. Ab da war das Spiel gewonnen: Ich konnte ihn nassspritzen, er hockte sich irgendwann ins Wasser, ließ sich auch die Haare vorsichtig nass machen.

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Weshalb schreibt man eigentlich „Viertelstunde“ und „Dreiviertelstunde“, aber nicht „Halbestunde“?

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Den Preis für „Beste Eltern“ bekommen wir heute nicht. Nach einer Flasche ~4:45 Uhr für J und G vergaß Jott bei Rückkehr ins Bett, das Babyphone wieder laut zu stellen (wenn wir nachts raus müssen, stellen wir es stumm, damit M möglichst wenig mitbekommt). Nun ja- kurz vor 8 Uhr wachte ich auf, weil ich ein fernes Weinen hörte… Das war G, die im Bett stand. J schlief daneben, sie konnte also noch nicht allzu lange da stehen.

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Zwei mit Tendenz zu drei ist ein großartiges Alter. Ich freu mich drüber, wie M immer reifer wird. Wir können uns mit ihm wunderbar unterhalten, er singt fröhlich und textsicher, er argumentiert zu seinen Gunsten, die ersten Gesellschaftsspiele sind möglich… Es ist echt klasse.
Die Stänkereien gegenüber seinen Geschwistern, das Einschlaftheater und gelegentliche Trotzanfälle lassen wir mal außen vor…

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Nachdem ich in den letzten Wochen zwei drei Cocktails trank (selbst- und fremdgemischt) habe ich durchaus Lust, das auch weiterhin zu tun, wenn da nicht ein großes Problem wäre: Die ganzen Zutaten stehen dann hier rum, und zumindest der verderbliche Teil davon vergammelt irgendwann, weil ich eben nur alle Jubeljahre Lust darauf habe.

Kleine Anekdote am Rande: Jott und ich sind 2011 mit einer Flasche des drei Jahre gelagerten Havana Clubs umgezogen, die zum Umzug bereits zwei Jahre (angebrochen) bei uns weiterlagerte und erst… 2015? 2016? aufgebraucht wurde (beim Weihnachtsplätzchen backen, logisch).

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Was schön war: Die Kinder spielten heute mehrmals so 10 bis 15 Minuten friedlich neben- und miteinander, bevor sie sich wieder die Köpfe einschlugen.

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Wieder zurück in Berlin und reichlich müde. Obwohl es im Endeffekt nur zwei Tage waren, bin ich ziemlich k.o.. Deswegen tatsächlich mal vor 22:30 Uhr ins Bett.

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Journal Freitag, 12.1.2018

Morgens mit der Agentur nach Stuttgart geflogen. Dort am jährlichen Kick-Off der Firma, die die Agentur letztes Jahr gekauft hat, teilgenommen. Viel gehört, viel mitgenommen. Die Verpflegung war super, so gut (und soviel…) habe ich lange nicht mehr gegessen. Jetzt freue ich mich auf einmal hoffentlich unterbrechungsfreie Nacht, bevor es morgen wieder nach Berlin zurück geht.

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Journal Donnerstag, 11.1.2018

Mit unserer derzeitigen Morgen-Routine erwische ich morgens immer eine S3, die am Ostbahnhof endet. Da steigen dann also gefühlt 100.000 Menschen aus und drängen sich in die nächste Bahn. Gestern und heute kam dazu, dass die Bahn an einem anderem Bahnsteig hielt, ich musste also aussteigen, Treppe runter, Gang lang, Treppe rauf, auf die nächste Bahn warten, anstatt wie sonst einfach am selben Bahnsteig warten zu können. Das nervt. Nächste Woche mach ichs daher anders: Ich steig einfach schon Warschauer Straße aus. Da gibts nur einen Bahnsteig, da steigen auch nicht viele Leute aus. Dann stehe ich dann ohne Bahnsteigwechsel schon in der Folgebahn, wenn sie am Ostbahnhof nochmal voll wird.

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Tag der Unmotivation im Büro. Mit Müh und Not und Ach und Krach durchgehalten, aber den Preis für Produktivität gewann ich heute nicht.

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Weil die Zwillinge in der KiTa beim aktuellen Wetter noch nicht rausgehen (außer durch den Schlamm krabbeln können sie ja nichts), verzichteten wir heute auf die Schneeanzüge. Und was soll ich sagen: Das erleichterte das Abholen tatsächlich stark. Wir waren fast zehn Minuten früher mit dem Anziehen fertig, obwohl mehrere Kinder gleichzeitig abgeholt wurden und es ein ziemliches Gewusel in der Garderobe gab. Das bedeutete wiederum, dass wir ganz entspannt zur Straßenbahn laufen konnten. M überraschte mich, denn der lief tatsächlich Hand in Hand mit mir (das war sehr schön) und wollte nicht auf seinem Brett mitfahren. An der Straßenbahnhaltestelle kamen wir entspannt, undurchgeschwitzt und gutgelaunt an und das hielt sich bis wir zu Hause waren und es Abendbrot gab.

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Morgen fliege ich mit fast der ganzen Belegschaft meiner Agentur für einen Tag (Freitag hin, Samstag zurück) nach Süddeutschland. Der Rucksack ist gepackt, (hoffentlich) alles wichtige ist bereit gelegt. Jotts Mama ist zur Unterstützung zu uns gekommen um meinen Part der Kinderbetreuung zu übernehmen.
Ich bin gespannt, wie es wird.

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Millennials Are Screwed – Longread über die Lage der Millenials in den USA. Spoiler: Sie ist größtenteils arg bescheiden.

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Was schön war: Jott und ich telefonieren jetzt immer, wenn sie nach Abgabe der Kinder zur Arbeit fährt. So auch heute. Und ich mag das sehr.

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Journal Mittwoch, 10.1.2018

Zu wenig Schlaf, zu viel zu tun, die Aufgaben auf der ToDo-Liste werden nicht weniger. Der Vorsatz, mal vor 22:30 Uhr, ach was, vor 23 Uhr, ins Bett zu kommen wird seit Tagen und Wochen gebrochen, und das geht nicht mehr lange so gut. Mir fallen ja jetzt schon fast die Augen zu. Aber es ist eben jede Menge zu tun, wenn die Kinder dann endlich mal im Bett sind.

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M, J und G gehören morgens zu den ersten und abends zu den letzten Kindern. Ich wüsste wirklich gern, wie es die anderen Eltern schaffen, ihre Kinder später zu bringen und früher abzuholen. Aber vielleicht wohnen die auch um die Ecke. Oder arbeiten um die Ecke.

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Doch nicht nach der KiTa mit der S-Bahn gefahren, aus diversen Gründen. Dafür holte uns Jott ab, wir hätten sonst ’ne Weile auf die nächste Straßenbahn warten müssen (17:47 Uhr, das ist… spät). G schlief im Auto sofort ein, ich kanns ihr nicht verdenken.
Bei uns dann ewig lange Parkplatzsuche, es ist ein Kreuz.

Ich kann Berlin immer weniger abgewinnen. Zu groß, zu teuer, zu grau, zu hässlich. Aber was sind die Alternativen? Vor allem, wenn man nichts anständiges (Mediengestalter, bah…) gelernt hat, so wie ich.

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In der S-Bahn und im Büro husten und schniefen sie alle. Hoffentlich bleibt mir das erspart. Ich kann es mir nicht leisten, krank zu werden.

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Da will man dem großen Kind Grenzen beim Essen setzen und was passiert? M aß heute Abend tadellos. Versteh das einer.

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Seitdem wir morgens kein heißes Wasser mehr haben, dusche ich Abends. Das hat sich als so praktisch erwiesen, dass ich das beibehalten werde. Ich hab Abends im Bad meine Ruhe und Jott morgens und wir können gleichzeitig aufstehen (ansonsten müsste halt einer von uns ’ne Viertelstunde vor dem anderen aufstehen, damit das Bad nicht blockiert wird).

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Mehr Kinder wie dieses Mädchen, bitte. Das möchte ich allen, die die unsäglichen „Kinder/ Teenager machen was dummes – WIR SIND ALLE VERLOREN“-Tweets schreiben, replien.

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Was schön war: Jott hat einge übrig gebliebene Pralinen für mich mitgebracht :)

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Journal Dienstag, 9.1.2018

Nachdem meine Eltern den Sonntag mit den drei Mausketieren überlebten, haben wir besprochen, dass wir das jetzt öfter machen, bzw. probieren, werden: Alle vier bis sechs Wochen wollen wir die Kinder für ungefähr einen Tag dort abliefern. Das ist auch ein ganz gutes Training für die Kinder und ihre Großeltern: Im Sommer fahren die Kinder nämlich während der dreiwöchigen KiTa-Schließzeit für eine Woche ins Brandenburgische.

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M isst seit geraumer Zeit furchtbar langsam. Wenn wir uns an den Tisch setzen, bekommt er seinen Abendbrot-Wunsch erfüllt. Dann beißt er ein Mal ab und dann… macht er Faxen mit den Zwillingen. Guckt in die Gegend. Erzählt. Singt. Freut sich. Macht alles mögliche außer essen. Vereinbarungen a la „Beim Essen sitzen wir gerade & ruhig da, legen beide Hände auf den Tisch und machen keine Faxen“ halten so ungefähr drei Minuten vor, dann geht es wieder los. Dabei kündigt er vor dem Essen regelmäßig an, einen unglaublichen Hunger zu haben… Ich bin inzwischen relativ ratlos und sehe als einizges Mittel, nach einer vereinbarten Zeit abzuräumen- auch, wenn sein Teller noch voll ist und er kaum etwas gegessen hat. Ich stelle mir das so vor, dass er ein paar Tage rummosert, dann aber irgendwann besser isst.

Bei G half eine derartige Erziehungsmaßnahme: Sie wollte bis vor kurzem einfach nicht das essen, was wir ihr zugeteilt haben (unter Berücksichtigung ihrer Vorlieben- G isst lieber herzhaft als süß-, wir sind ja keine Unmenschen), sondern nur und ausschließlich unser Essen. Selbst, wenn sie haargenau das gleiche auf ihrem Teller hatte, verschmähte sie dies nach dem ersten und zweiten Haps und wollte Jotts und mein Essen haben. Ihr Essen schmiss sie in der Gegend rum oder schmierte sich damit voll. Bis ich dann irgendwann genug hatte: Sie bekam immer wieder ein Stückchen. Schmiss sie das runter, hob ich es wieder auf und gab es ihr. Und immer wieder und immer wieder. Nichts anderes. Irgendwann verstand sie, dass sie nichts neues bekommt, und begann zu trotzen, steigerte sich richtig rein und machte über mindestens eine halbe Stunde einen ungeheuren Aufstand. Irgendwann war das Essen vorbei- auch für G. Außerhalb der Küche beruhigte sie sich schnell wieder.
Die nächsten zwei, drei Tage zogen wir das weiter durch, und danach aß G wieder normal. Ohne Herumschmeißen von Häppchen, ohne großartiges Herumschmaddern, ohne ständig nach unserem Essen zu gieren.

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Bezüglich Ms Abendprogramm müssen wir uns auch etwas einfallen lassen. Er will, obwohl er müde ist, nicht schlafen, hält sich wach und kommt alle Nase lang zu uns getappert. Das wollen wir aber nicht, denn er bekommt ansonsten eindeutig zu wenig Schlaf und ist morgens und tagsüber schlecht drauf. Außerdem möchten wir Abends gern unsere Ruhe haben, und ein alle Nase lang Aufmerksamkeit heischendes Kleinkind ist das Gegenteil von Ruhe.

Wir werden wohl die Hörspiele etwas reduzieren: Nach dem Vorlesen und Kuscheln darf er im Bett eine Geschichte hören und dabei auch das Licht auf der untersten Stufe gedimmt anlassen, danach wird sowohl das Hörspiel als auch das Licht ausgemacht und er soll sich hinlegen.
Mal gucken, wie das klappt.

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Wir verbrauchen inzwischen ungefähr ein 750g-Brot pro Tag für Frühstück, KiTa-Futterbüchsen, Abendessen und Stullen fürs Büro. Die umliegenden Bäcker werden sich eine goldene Nase an uns verdienen…

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Das Erreichen der passenden Straßenbahn ~17 Uhr ist ganz schön stressig. Da die nur alle 20 Minuten fährt, sind wir auf pünktliches Ankommen an der Haltestelle angewiesen, und das ist mit drei kleinen Kindern wirklich schwer. Morgen werde ich mit der S-Bahn fahren. Mal gucken, wie das so geht.

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Delfine sind echt schlau. Also wirklich. Wusste ich in dem Umfang so noch nicht.

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BVG-Sneaker. Was es nicht alles gibt.

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Was schön war: Morgens in Ruhe im Büro arbeiten und dabei Musik ohne Kopfhörer hören.

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Journal Montag, 8.1.2018

Erster richtiger Bürotag. Es war kalt (große Glasfronten, schwache Heizung) und ich bekomme ein großes neues Projekt, an dem ich arbeiten kann. Außerdem wurden in einem großen Meeting Neuigkeiten verkündet, die aus einer sehr guten Sache eine fantastulös gute Sache machen.

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Jott brachte die Kinder heute morgen allein in die KiTa. Beim tagfein machen und ins Auto setzen half ich noch, danach war sie auf sich gestellt. Unsere Absprache sieht nämlich so aus, dass sie eben die Kinder morgens abliefert und ich sie Nachmittags abhole. So können wir im Idealfall (lies: Wenn Kinder und S-Bahn mitspielen) beide gegen 8 Uhr im Büro sein. Dadurch bin ich wesentlich früher da, als wenn ich die Kinder bringen würde, und spare mit ein bisschen Glück die Abend-Arbeit bzw. kann sie stark verkürzen.
Heute optimierte ich meinen nachmittäglichen Aufbruch auf die Abfahrtszeiten der durchfahrenden S-Bahn vom Alex aus (alle 20 Minuten, d.h. :00, :20, :40), erwischte tatsächlich die gewünschte Bahn und war kurz vor 16:30 Uhr in der KiTa und gegen 17:00 Uhr an der entsprechenden Straßenbahnhaltestelle. Letzteres war zwar ein ganz schöner Krampf (~30 Minuten für Buggy aus dem KiTa-Schuppen holen, Brotdosen und Getränkebecher verstauen, Kinder aus der Gruppe holen, Kinder anziehen, Kinder im Buggy verstauen, zur Straßenbahn laufen ist sehr knapp), aber es ging. Danach war ich auch ordentlich durchgeschwitzt. Vielleicht ziehe ich morgen einfach alles bis aufs T-Shirt aus.

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Die halbe Stunde zwischen Eintreffen zu Hause und Abendbrot war nicht nur ein ganz schöner Krampf, sondern ungeheuer stressig. Mit drei Kindern ankommen ist ja eh nicht ganz einfach, aber heute war der Wurm drin- es war einfach zu viel gleichzeitig zu erledigen. Volle Windeln wechseln, Schneenanzüge ausziehen, selber ausziehen, aufs Klo gehen, Abendbrot vorbereiten… Ich war sehr froh, als Jott mittendrin auftauchte.

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Abends wollte M trotz Müdigkeit nicht schlafen, er kam wieder mehrfach aus dem Zimmer bis sich schließlich Jott ebenfalls zu ihm legte.
Dieses Kind… Da kann er sich wirklich mal ’ne Scheibe von J abschneiden, der dreht sich nach dme ins Bett legen einmal um und schläft ein.

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Was schön war: Eben jene fantastulös guten Neuigkeiten im Büro.

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Journal Sonntag, 7.1.2018

Genialer Tag. Die Zwillinge schliefen durch, wir stellten Unmengen an Pralinen (vegan/ unvegan, für Jotts Einstand) her, futterten uns durch ein 3-Gänge-Menü im Simply Asia in Friedrichshagen, sorgten für eine weihnachtsfreie und saubere Wohnung und, dadurch wurde der Großteil überhaupt möglich gemacht, verfrachteten die Zwillinge zusätzlich zu M zu meinen Eltern. Zwischen 9:30 Uhr und 16 Uhr waren Jott und ich also nur für uns, zum ersten Mal seit einem guten Dreiviertel Jahr.

War toll, gern (zeitnah) wieder.

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Journal Samstag, 6.1.2018

Nur zwei Kinder am Start heute, M ist ja bei seinen Großeltern. Den Vormittag übernahm ich die Zwillinge und Jott die Wohnung, und am Nachmittag gingen wir zusammen ins Forum und machten Erledigungen (und vergaßen, zu Jotts Verdruss, Tulpen zu kaufen).

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Beim Spielen mit den Zwillingen mitten drin der Gedanke: Das ist schön so, das kann weitergehen. Sie verhalten sich inzwischen- bis auf kleinere Abstriche, J ist und bleibt ein high need baby bzw. toddler- wie normale Babys bzw. Kleinkinder, und das macht den Großteil der Zeit ziemlich viel Spaß.

Nach dem furchtbaren 2017 kann das der Leitfaden für 2018 sein.

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J hat offenbar seit letzter Woche ein Problem mit dem Baden. Als G in der Wanne war, wollte er auch rein, aber als er dann drin saß, wollte er sich erst nicht hinsetzen, und als ich ihn dann hinsetzte, begann er fürchterlich zu schreien, als ob er Todesängste ausstehen müsste. Das wurde nicht besser, selbst als Jott zu ihm in die Wanne stieg machte er einen ungeheuren Aufstand. Es brauchte etwas, bis er sich- wieder aus der Wanne raus- beruhigte.

Hoffentlich ist das eine ein- bzw. zweimalige (laut Jott letzte Woche auch schon) Sache und legt sich wieder- ansonsten stehen wir vor dem Problem, das Kind ohne Badewanne gründlich sauber zu bekommen.

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Während des Mittagsschlafs der Kinder und Abends mal wieder etwas länger gezockt. Ich hatte mir vor Weihnachten die Erweiterung Rise of the Necromancer für Diablo 3 gekauft, über die Feiertage einen Totenbeschwörer auf das Maximallevel gespielt und bin jetzt dabei, den ein bisschen besser auszustatten. Macht Spaß, ich bin teilweise überrascht wieviel Wumms in dieser Klasse steckt.

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Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen – Stieß ich die Tage wieder drauf. Ich kann die Lektüre sehr empfehlen, ich weiß tatsächlich nicht, wie man nach Lesen noch gegen Impfungen sein kann.

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Was schön war: Vormittags lange und viel mit den Zwillingen spielen.

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Journal Donnerstag, 4.1.2018

Ein unspektakulärer Tag im Home Office. Dank der Learnings von gestern war die Kinder-Abgabe und -Abholung einfacher. Jetzt muss sich das nur noch einspielen und dann läuft das.

Weil unglaublich müde (die letzten Tage war ich, dusselig wie ich bin, erst zwischen 23:30 und 23:45 Uhr im Bett) belass ichs auch dabei. Auf das die Kinder wieder durchschlafen :)