Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 3.1.2018

Erster KiTa-Tag und erster Arbeitstag heute, whoop whoop. Dank Planung und Entgegenkommen meiner Teamleitung aus dem Home Office, wie auch den Rest der Arbeitswoche (so können wir uns einfacher austesten und die KiTa-Bring- und Holdienste organisieren). Viel gelernt über das Bringen und Abholen der Kinder, morgen werden schon Sachen anders gemacht.

–

Das gestrige Futtern wie für den Winterschlaf hatte zur Folge, dass die Zwillinge die Nacht durchschliefen und sich erst gegen halb Sechs meldeten. Das passte insofern, als das Jott da eh raus musste und ich solidarisch mit aufstand (eigentlich wollte ich ja schon 5 Uhr, aber…). Wir flaschten also die Babys, legten sie wieder in die Betten- sie müssen erst gegen 6:30 Uhr aufstehen und konnten somit ruhig noch schlafen- und hörten ihnen beim leisen Schnarchen (G) und lauten In-den-Schlaf-Erzählen (J, „Da Da Da Da Daaaaadaa Daaa Da Da grillenzirpen DA! DA DA DA! babylachen Da. Dadadadadaada. Daaaa… schnarchen„) zu.

Und dann saßen wir da am Frühstückstisch, zu Zweit, und frühstückten und erzählten uns eins. Zum ersten Mal seit laaaanger Zeit so früh zusammen und in der Gewissheit, dass wir beide gleich arbeiten müssen.

–

Halb Sieben weckten wir die Kinder, zogen ihnen die Schlafanzüge aus und die Schneeanzüge an und machten uns auf zur KiTa. Heute unter erschwerten Bedingungen, es goß aus Kübeln und wir hatten zusätzlich zum normalen Gepäck (den Kinder-Rucksäcken und unseren Taschen) auch noch mehrere Pakete Windeln und Feuchttücher bei. Der Weg zum Auto und das Einladen war nicht ganz so toll…

💡 Erstes Learning: Wenn das Wetter oll ist, fährt Jott das Auto vor die Tür.💡

Bei Ankunft in der KiTa dann das selbe Problem: Nass, windig, dunkel… Mit dem Buggy unter der Kofferraumklappe und einem Spurt zum KiTa-Eingang gings aber. Und die eigentliche Übergabe war unproblematisch, wir waren ja zu Zweit. Trotzdem etwas mitgenommen:

💡 Zweites Learning: Wenn ich die Kinder allein bringe, lasse ich alles Gepäck im Buggy, liefere die Kinder ab und kümmere mich anschließend um alles andere.💡

–

Auf ihrem Arbeitsweg setzte mich Jott zu Hause ab, wo ich dann die nächsten paar Stunden arbeitend verbrachte. Dank guten Abschaltens im Urlaub war ich ein bisschen verpeilt, das legte sich aber im Laufe des Tages wieder, als die Routine zurückkam. Lediglich am Nachmittag/ Abends verlor ich mich etwas im Lesen in den unterschiedlichen Ticketsystemen und Versionen „meines“ Projekts, weil ich auf der Suche nach ein paar bestimmten Informationen war. Aber immerhin bin ich jetzt wieder ein bisschen schlauer.

–

Jott und ich müssen uns den heutigen Tag rot im Kalender markieren: Dank Home Office konnte ich nebenbei Waschmaschine und Trockner anschmeißen, was zu komplett leeren Wäschekörben führte. Das hatten wir… noch nie?! Keine zu waschende Wäsche in der Wohnung!

–

Gegen 16 Uhr beendete ich das Home Office und fuhr nach Friedrichshagen, um die Kinder aus der KiTa abzuholen. Die nächsten dreieinhalb, vier Stunden waren sehr… intensiv. Heute war ich beim Abholen komplett auf mich allein gestellt, keine Erzieherin kam mir zu Hilfe- und separat aus der Gruppe „fischen“ konnte ich die drei auch nicht, weil sie sich direkt auf mich stürzten. Das folgende Anziehen und Rucksäcke voll machen war wieder ein bisschen arg chaotisch und dauerte dadurch auch länger, führte aber zum nächsten Learning:

💡 Drittes Learning: Erst Brotdosen, Trinkbecher und allen anderen Kram in den Rucksäcken verstauen und anschließend die Rucksäcke schon in den Buggy-Fußraum legen. DANACH erst die Kinder abholen. 💡

Nach Hause fuhren wir heute mit der Straßenbahn. Das ist beim Einsteigen super komfortabel, weil die Straßenbahnstation barrierefrei angelegt ist, und beim Aussteigen ein bisschen tricky, weil die Station nicht barrierefrei ist. Nachdem ich M also während der Fahrt erklärt hatte, wie wir aussteigen würden- gute Vorbereitung ist das A und O!-, wuchtete ich erst den Buggy halb aus der Bahn, dann stieg M an meiner Hand aus, dann folgte der Rest vom Buggy, und dann liefen wir Hand in Hand an Buggy auf den Gehweg. So umständlich übrigens, damit der Buggy die Tür blockiert- mitunter habens die Straßenbahnfahrer etwas eilig… Ging aber gut, das geht so.

Zuhause dann ankommen: Kinder in zwei Gängen hochtragen und in die Betten setzen, Paul ausziehen, Paul pullern, Kinder aus den Betten befreien, Kinder ausziehen, Abendbrot machen. Leider blieben die Kinder, anders als erhofft, nicht im Kinderzimmer (ich Naivling!), sondern demolierten während des Stullen schmierens die Küche und machten Theater, weil sie Hunger hatten und es ihnen nicht schnell genug ging (verständlich, ich regte mich daher nur ganz wenig auf). Morgen mach ich das anders.

💡 Viertes Learning: Direkt die Kinder auf und in die Stühle setzen und ihnen eine Scheibe Brot/ Reste aus den Brotdosen vorsetzen. Während sie die essen, kann ich Stullen schmieren und kleinschneiden. 💡

Mittendrin kam Jott nach Hause und wuselte sogleich dankenswerter Weise durch die Wohnung (wenn sie im selben Raum ist, essen die Zwillinge nicht richtig. Kinder, ey…)

Danach Abendprogramm: Zwillinge ins Bett, M bettfertig machen und vor dem Fernseher bei Bibi und Tina parken.

–

M schlief Mittags laaaange im Kindergarten… Als die Erzieherin mir freudig davon erzählte, konnte ich mir ein nicht ganz so freudiges „Yayyyy…“ nicht verkneifen. Wenn er nämlich Mittagsschlaf macht, bleibt er Abends lange wach (~21:30 Uhr. Er ist zwar schon müde, aber nicht müde genug, und wenn doch, hält er sich wach, weil er nicht schlafen will.), und das wollen wir nicht- er braucht den Schlaf eigentlich, und wir brauchen seinen (frühzeitigen) Schlaf auch.

Jott und ich sind überein gekommen, dass wir morgen darum bitten werden, dass er in der KiTa entweder gar nicht oder nur kurz schläft.

–

Bei J ist Abends sehr die Luft raus. Nach dem Abendessen ist er durch und kann nicht mehr, das merken wir sehr deutlich (er weist uns auch sehr unzweifelhaft darauf hin). Beim Saubermachen, Wickeln und Schlafanzug anziehen ist großer Terz, der sich SOFORT legt, sobald er in seinem Bett liegt. Es ist wie auf Knopfdruck: Wir legen ihn rein, er dreht sich um, verstummt, guckt ein bisschen und schläft dabei fast schon ein.

–

Jotts zweiter Arbeitstag war ziemlich fordernd- als sie gegen 21:30 Uhr mit M im Bett verschwand, wirkte sie gar nicht mal sonderlich böse…

–

Was schön war: Die himmlische Ruhe zu Hause.

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 2.1.2018

Ein Tag allein mit den drei Mausketieren, während Jott ihren ersten Arbeitstag hatte. Wer auf Twitter mitliest, kennt die Bilder. Zur Archivierung sind sie auch hier:

Flur, minimal chaotisch. Die Wäschekörbe waren eigentlich eine Anti-Baby-Barriere. Hat nicht so ganz funktioniert.
Eingesperrt, ausgesperrt, wie mans sieht: Solange ihm die Zwillinge nicht sein Spielzeug klauen oder seine Bauten umwerfen, ist M ein zufriedener Zweieinhalbjähriger.
Der Paketberg, den die Zwillinge erklimmen, während ich ihren großen Bruder einbaue. Zum Glück ist niemand abgestürzt.
Immer schön paarweise. M hat weiterhin große Freude daran, Spielzeug zu gruppieren und seine Duplo-Figuren in Reih und Glied aufzustellen.

Während ich das obige Foto schieße, entdecken die Zwillinge die nur angelehnte Küchentür (mein Fehler…), krabbeln rein und spielen mit den leeren Bierflaschen aus dem Weihnachts-Bierkasten.

Danach kann man sie glatt mit kleinen Betrunkenen verwechseln: Riechen nach Bier, tappern mit zum Ausbalancieren ausgebreiteten Armen schwankend herum, brabbeln lallend vor sich hin…

Irgendwann am Vormittag wollte M raus. Das dann auch die Zwillinge rein können, nahm er billigend in Kauf. Drei Minuten nach Einfall der beiden sah es so aus.
¯\_(ツ)_/¯
Zeit für den Mittagsschlaf. Die Zwillinge liegen schon in den Betten, Ms Hopsepferd auch. Auf Kissen und Decke bestand M.

Das blaue Pferd heißt übrigens „Bruder Pferd“, ganz selten auch „Mannschaft“ und seit gestern teilweise auch „Amadeus“ (aus den  Bibi-und-Tina-Hörspielen). Eigentlich wollte ich M zu einem Mittagsschlaf überreden und benutzte dazu Bruder Pferd (sinngemäß so „Guck mal, die Babys schlafen, Bruder Pferd schläft, lass uns auch hinlegen!“). Leider funktionierte das nicht, M wollte nicht schlafen. Stattdessen kuschelten wir ein bisschen auf der Couch, bzw. döste ich darauf und er spielte in seiner Spielküche.

Nach dem Vesper gehen wir raus. Es hat mich 30 Minuten gekostet, alle Kinder zu wickeln und anzuziehn… Und das, obwohl alle ganz okay mitgemacht haben!

Auf unserer Einkaufsrunde (Brot, Windeln) bekommt ein der Redaktion bekannter Zweieinhalbjähriger einen 1a Trotzanfall im DM. Ein ganz großer Spaß: Vollgepackt, mit Buggy und Kindereinkaufswagen bestückt, ein tobendes Kleinkind im Feierabendeinkaufsgewühl beruhigen…

Beim anschließenden Abendessen futtern die Kinder, als hätte ich sie den Tag über hungern lassen. Insgesamt vertilgen sie zu dritt zwölf (12!!) normal große Mischbrotscheiben. Und M hielt sich ziemlich zurück…

Während des Essens kam Jott nach Hause, ich war sehr glücklich darüber. Obwohl der Tag ohne große Komplikationen vorbei ging, war es doch ganz schön anstrengend… Aber meine Strategie, den Kindern eine halbwegs gefahrenfreie Spielumgebung (abzüglich Paketberg und Bierkastenmalheur) zur Verfügung zu stellen und sie dann nach besten Wissen und Gewissen zu ignorieren und sie machen zu lassen, hat sich bewährt.

Morgen geht die KiTa wieder los, ich freu mich sehr.

–

Jotts erster Arbeitstag war gut. Danke für die gedrückten Daumen. Mal gucken, wie wir das alles eintakten.

–

Was schön war: Als alle Kinder schliefen, die Brotdosen vorbereitet waren und Jott und ich gemeinsam auf der Couch saßen und nebenbei „In den Schuhen meiner Schwester“ guckten.

Kategorien
Journal

Journal Montag, 1. Januar 2018

Frohes neues Jahr, geneigte (und gerade) Leserschaft!

Wir hatten gestern Abend einen sehr schönen Abend. Die Kinder ließen sich nach anfänglichen Schwierigkeiten vom Böllerlärm nicht im Schlaf stören, das Essen war fantastisch, der Besuch unterhaltsam und die Müdigkeit (bis auf ein kleines Tief gegen 23:15 Uhr) nicht allzu groß.

Gegen 1 Uhr machte ich den Rausschmeißer („Leute, es ist Einse, die Kinder werden morgen früh spätestens ab halb Sieben rumkrähen, wir machen jetzte Schluss“), hielt mit Jott den Atem an und drückte Daumen beim Rausholen des Gast-Babys aus dem Zwillingsschlafzimmer (weder G noch J wachten auf, hurra!), räumte noch ein bisschen auf und dann gings so spät wie seit Ewigkeiten nicht mehr ins Bett: ~1:45 Uhr.

So kann das gern wieder.

–

Dieses Jahr kam mir die Knallerei draußen weniger vor als in den letzten Jahren. Werden die Menschen vernünftiger? Oder trügt der Schein nur?

–

Neuer Monat, neuer Ausblick: Im Januar werde ich…

  • … einen Tag komplett allein mit den Kindern verbringen
  • … Weihnachtsschmuck abbauen und den Baum entsorgen (ich würd ihn ja gern vom Balkon schmeißen und überlege schon hin und her, wie ich das anstellen kann)
  • … unseren neuen Zwillingsbuggy Probe fahren
  • … für anderthalb Tage nach Süddeutschland und wieder zurück fliegen, der Arbeit wegen
  • … direkt im Anschluss mal wieder mit dem Fernbus nach Magdeburg fahren
  • … mich mit Jott eingrooven: Erstmals seit etwas mehr als drei Jahren sind wir wieder beide berufstätig und müssen morgen die Wohnung verlassen. Wir sind schon sehr gespannt, wie das so wird, glauben aber, dass wir das gut packen werden.
  • … gut auf mich aufpassen, damit ich AUF KEINEN FALL wieder drei Wochen wegen Grippe ausfalle

–

M zog sich gestern erstmals allein die Windel aus- auf meiner Betthälfte, als er eigentlich schlafen sollte… Zum Glück passierte kein kleines oder großes Malheur (wenn er mir aufs Kopfkissen gekackt hätte, wäre ich sehr böse gewesen).
Heute kippte er dafür seinen Magic Cup über mein Bettzeug. In den nächsten Tagen sollten wir also vielleicht öfter mal reinschauen, was er so zwischen Zubettbringen und Einschlafen treibt- nur um sicher zu gehen…

–

Jott hat morgen ihren ersten Arbeitstag seit etwas mehr als drei Jahren. Helfen Sie doch bitte beim Daumendrücken mit, auf dass dieser und die folgenden Tage toll werden.

–

Was schön war: Mit Jott Ghostbusters (den alten von 1984) gucken, den kannte ich noch nicht. Wieder eine Bildungslücke geschlossen.

Kategorien
Journal

So war 2017

  1. 2015
  2. 2016

–

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Hm. ‚Ne 6, würd ich sagen. Im Zwillings-Geburtstags-Beitrag hab ichs ja geschrieben: Anstrengend, nervenaufreibend, kräftezehrend, überfordernd, auslaugend. Dazu diverse (Kinder-)Krankheiten, allgemeine K.O.-heit… Das lässt sich nicht ausblenden und wird durch die ganzen schönen Momente nicht wettgemacht.

Zugenommen oder abgenommen?

Ein bisschen zugenommen. Gerade ab Herbst hab ich unverhältnismäßig viel genascht & auch bei den Mahlzeiten stärker zugelangt (wie war das noch gleich? Schlafmangel führt zu erhöhten Hungergefühl?!). Es sind „nur“ zwei oder drei Kilo, aber eben definitiv mehr. Eines der Ziele für 2018 heißt somit „Weniger fressen“, damit sich die viele Bewegung (Arbeitswege, herumjachtern mit den Kindern) auch auszahlt.

Haare länger oder kürzer?

Etwas kürzer (Ansage beim Friseur: Fassonschnitt, an den Seiten oben 12mm, oben max. 20mm).

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich bin nicht mehr ganz so stark kurzsichtig, die neue Brille kommt mit ~0.5 Dioptrien auf beiden Augen weniger aus.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr, ich musste sogar (und das ist sehr schlimm für mich) mein Sparkonto antasten. In Anbetracht der Umstände (Elternzeit, gleichbleibendes Gehalt) zu viele Ausgaben: Um das Leben mit drei Mini-Kindern möglichst einfach zu gestalten, geben wir einen Haufen Geld aus. Das ist an sich erstmal tragbar, aber dann kamen halt noch ein paar andere Ausgaben dazu… Die neuen Brillen, neue Schuhe, neue Hosen, das Auto, neue Kindersitze…- das läppert sich ordentlich.
Ein weiterer Vorsatz für 2018: Bessere Finanzplanung, damit wir unseren Puffer (für unser Wirtschaftskonto als auch ich privat) wieder aufbauen können.

Mehr bewegt oder weniger?

Mehr, allein schon durch die vielen Spaziergänge mit den Kindern und den geänderten KiTa- und Arbeitsweg ab Spätsommer. Mein Fitbit sagt, dass ich im Schnitt auf ~14.000 Schritte am Tag komme, das ist schon ’ne ganz schöne Menge, find ich.

Metaphorisch gesehen auch mehr bewegt: „Meinem“ Projekt im Büro gehts (den Projekt-Umständen entsprechend) gut, da kam vor Weihnachten noch ein positives Feedback des Kunden rein.

Der hirnrissigste Plan?

Alles mit „Schnell mal… machen“ zu Hause. Mit den drei Mausketieren dauert ALLES lange.

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich unternehme nichts gefährliches. Nicht mal ansatzweise.

Der beste Sex?

Hm, am 13.08., das war ’ne scharfe Nummer.

Die teuerste Anschaffung?

Der Sharan. Für dieses Jahr und die nächsten Jahre.

Das leckerste Essen?

Unser Weihnachtsmenü. Das Silvestermenü.

Das beeindruckendste Buch?

Wie auch im letzten Jahr las ich dieses Jahr kein einziges Buch. Ich begann allerdings, in der S-Bahn wieder zu lesen, und habe mich durch den Stapel der ungelesenen GEO-Epoche-Ausgaben gearbeitet. Vielleicht schaffe ich es ja 2018, das auf den Stapel der ungelesenen Bücher auszuweiten?!

Der ergreifendste Film?

Hm. Rückblickend betrachtet muss ich feststellen: Ich gucke keine ergreifenden Filme. Es muss unterhaltsam und leicht zu konsumieren sein.

Die beste CD/ der beste Download?

Bleiben oder Gehen von Feine Sahne Fischfilet.

Das schönste Konzert?

Ich war auch 2017 auf keinem Konzert.¯_(ツ)_/¯

Die meiste Zeit verbracht mit …?

Familie, Arbeit. Wenig überraschend.

Die schönste Zeit verbracht mit …?

Jott und den Kindern.

Vorherrschendes Gefühl 2017?

„Ich schaff das nicht“

2017 zum ersten Mal getan?

Nach Mallorca geflogen. Mit drei Kindern überlebt. Ein Auto gekauft.

2017 nach langer Zeit wieder getan?

Nach langer Zeit? K_e_i_n_e Ahnung.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Die Anpassungsschwierigkeiten der Zwillinge. Diverse Infekte. Gerissene Hosen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Mich selbst, dass ich das packe und es schon wird.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich bitte um Rückmeldung von Jott in den Kommentaren- ansonsten würd ich sagen, die Advents- und Weihnachtsgeschenke für Jott. Die fand ich gut und hoffe, sie sieht das auch so.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Jott mit ihrem Da-Sein.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe Dich“.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Aus meiner Sicht: „Ich liebe Dich.“

2017 war mit einem Wort …?

Zehrend.

–

Ihnen allen einen guten Rutsch und ein schönes 2018. Wir haben uns Besuch eingeladen (vier Kinder unter drei im Haus…), werden gleich gut essen und hoffen, dass die Kinder sich vom Böllerlärm nicht zu sehr stören lassen.

Kategorien
Journal

Journal Samstag, 30.12.2017

Schon wieder so unvernünftig spät. Ich lerns nicht.

–

Ein positiver Nebeneffekt des nahezu absoluten Alkoholverzichts: Wenn ich mal was trinke, dann reicht in der Regel ein Cocktail/ Longdrink/ wieauchimmermanesnenntichkennmichdanichtsoaus, um angenehm angetüdelt zu sein. Heute Abend: Ein Cuba Libre, und es fehlt nicht mehr viel zum Singen schweinischer Lieder (Jott guckt halb amüsiert, halb mitleidig).

–

Wir sind wieder in Berlin. Die Stadt begrüßt uns mit gelegentlichen Böllern, das ist zwar lieb gemeint aber völlig unnötig (keiner von uns kann der Silvesterknallerei etwas abgewinnen).

–

Twitter ist jetzt wieder auf dem Handy drauf. Ich verpass sonst viel zu viel von den Leuten, von denen ich nichts verpassen möchte. Die Nutzung werde ich trotzdem reglementieren, das war schon ganz sinnvoll. Ich hab ja keine Zeit zu verschenken.

–

Eigentlich hatte ich mir von den letzten Tagen in Magdeburg und Umgebung einen Erholungseffekt gegenüber „Wir sind drei Tage mit den Kindern allein, Hilfe“ erhofft. Mittlerweile glaube ich, dass wir im Endeffekt nichts gewonnen haben (in Hinsicht auf den Stress, die Familien wiederzusehen war natürlich schon schön), es war nur eine andere Art von Stress.

–

Jott muss am 2. wieder arbeiten, ich werde auf die Kinder aufpassen- allein. Mich gruselt es ein wenig davor, einen ganzen Tag lang hatte ich das noch nicht. Zur Not steck ich sie in ihre Schneeanzüge und schließ sie bei laufenden Fernseher im Wohnzimmer ein. Dann werden sie unterhalten und können sich, auf Grund der Abpuffernden Wirkung der Schneeanzüge, nicht zu sehr gegenseitig verkloppen.

–

Die letzten Tage kam ich Abends ein wenig zum Zocken. Nichts aufregendes, ich spiele ja nur meine alten, schlechten Spiele (die kann ich halt, da muss ich nichts neues lernen, und da verkrafte ich auch wochenlange Pausen zwischen den Sessions). Sofort stellte sich das schlechte Gewissen ein, die Zeit nicht produktiv verbracht zu haben.

Kann man das irgendwie abstellen?

–

Ich bin noch nicht ganz dahintergekommen, weshalb M Wickeln und aufs Klo gehen als langweilig bezeichnet. Ich kann mir nur schwer vorstellen- auf die Gefahr hin, dass ich mich völlig irre, dass er das Konzept „Langeweile“ schon kennt und begreift, es muss also etwas anderes sein. Ich verstehe nur nicht, was es ist.

–

Was schön war: Auf der Rückfahrt grinste J mehrmals im Schlaf. Wobei Grinsen das falsche Wort ist, er lachte tatsächlich so richtig im Schlaf.

Kategorien
Journal

Journal Freitag, 29.12.2017

Ein weiterer Tag in Magdeburg. Jott war ab Mittag unterwegs, um Freundinnen zu treffen. Auf die Kinder passten ihre Mama und ich auf. War okay, wir waren trotzdem mehr als froh als alle im Bett lagen. Und ich ganz besonders darüber, dass Jotts Mama die Abendbrotfütterung der Zwillinge übernahm. Die beiden sauen seit ’ner Weile beim Essen wieder ziemlich rum (schmeißen Essen durch die Gegend, schmieren sich die schmutzigen Hände in die Haare, manschen herum), das kann ich absolut nicht ab. Aber das ist auch eine Sache, die sich im kommenden Jahr ändern sollte, man muss ja positiv denken.

–

Ich dachte bislang, nur G ist stur und dickköpfig. Da war ich voreilig: J hat die letzten Tage nachgezogen. Anders als G, die sich einigermaßen schnell wieder beruhigt, schaukelt sich J sehr schnell hoch, und dann liegen da 80cm Trotz auf dem Boden, ziehen eine Schippe und hauen mit den Fäustchen um sich… Eigentlich hätte ich angenommen, dass G diejenige ist, die irgendwann im Supermarkt auf dem Boden liegt und kreischt, aber vermutlich wird J das übernehmen.

–

Wie geht man mit einem Zweieinhalbjährigen um, der weder aufs Klo noch Windeln wechseln möchte, „weil das langweilig ist“ (O-Ton)?

–

Die Twitter-Algorithmen sind für’n Arsch. Ich schaute heute mal meine Followings durch und war erschüttert, von wie vielen aktiven Leuten ich keine Tweets angezeigt bekomme- dafür dann aber die Interaktionen („XYZ und drölf anderen gefällt das“) von ungefähr 10% der Leuten, denen ich folge, sowie teilweise auch Interaktionen von Leuten, denen ich nicht folge, denen aber Leute folgen, denen ich folge… Total verrückt.

Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 28.12.2017

Wir fuhren gestern in die sachsen-anhaltinische Provinz zum Verwandtenbesuch, blieben spontan Abend und Nacht da (deswegen kein Beitrag: Weder Netz noch Wlan) und fuhren heute nach Magdeburg zu (und mit Jotts) Mama weiter.

–

Die Kinder sind alle etwas überdreht ob der Herumfahrerei und der vielen Menschen. Weil das nicht spurlos an mir vorüber geht, kann M jetzt wunderbar betont „Himmelarschnocheins“ sagen und freut sich dabei wie ein Schneekönig.

Guter Vorsatz für 2018: Mehr Gelassenheit. Mehr Zurückhaltung. Mehr Ernsthaftigkeit- ich sollte nicht anfangen zu lachen, wenn der 2einhalbjährige mich fröhlich nachäfft…

–

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und bei mir ist so ein bisschen Jahresendblues angesagt. All die guten Vorsätze zum Jahresanfang und auch zwischendrin, die sämtlichst scheiterten… All die Fehler und Unzulänglichkeiten…

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 26.12.2017 – 2. Weihnachtsfeiertag

Besuchstag: Wir fuhren zu meiner Familie und ließen es uns gut gehen.

–

Die Kinder bekamen von den Familien eine Toniebox und einige Tonies geschenkt. M durfte das Geschenk heute Abend ausprobieren. Die Tonie-Figuren allein fand er bereits toll, aber als er dann feststellte das er ganz allein seine Geschichten auswählen kann, war er endgültig begeistert („Oah, ist das ein cooles Geschenk!*„).

Ich bin gespannt, wie sich die Box macht.

* Das sagt er wirklich. Er schnappt sich das bei uns auf und wiederholt es.

–

Der gestrige Tag war ein bisschen heftig für die Kinder. Sie brauchten uns heute Nacht mehr als in den Nächten davor.

–

Die erste richtige Puppe ist bei uns eingezogen. Sie war ein Geschenk der Uroma an die Urenkelin. Die Puppe kann wohl einigermaßen wackelig laufen und in begrenzten Umfang sprechen und ist somit auf dem selben Entwicklungsstand wie die Zwillinge.
Wie alle anderen Geschenke für die Zwillinge riss M sie sich kurz nach Übergabe unter den Nagel.

–

Wir fuhren heute das erste Mal eine etwas längere Strecke mit dem neuen Auto. Es war großartig (auch wenn G auf dem Weg zu meinen Eltern kotzte…*): Wir passen locker alle fünf rein. Niemand muss sich kleinmachen, ich muss nicht mehr über Kindersitze klettern, das ist ein unglaublicher Komfortgewinn.

* Schleim-Husten und eine zusammengekrümmte Sitzhaltung sind nicht miteinander kompatibel.

–

Ich möchte jetzt bitte nie, nie wieder etwas essen.

–

Das erste richtige Weihnachten zu Fünft neigt sich dem Ende entgegen. Wenn das ein Vorgeschmack auf die kommenden Jahre war, freue ich mich sehr und kanns kaum erwarten (auch wenn ich zwischendrin Weihnachten ausfallen lassen wollte… Aber ich glaube, das ist in einem so chaotischen Umfeld unumgänglich).

–

Was schön war: Ms Freude beim Spielen mit der Toniebox.

Kategorien
Journal

Journal Montag, 25.12.2017 – 1. Weihnachtsfeiertag


Besuchstag: Wir empfingen Jotts Familie. 12 Leute waren wir, mit uns.

Lief super, dank guter Vorbereitung (die ersten Schnippeleien begannen am Abend des 23.12.), der Spülmaschine (vier Durchläufe über den Tag, ich <3 diese Maschine) und guter Arbeitsteilung. Was gabs?

  1. Vorspeise: Maronensuppe
  2. Hauptgang: Gulasch mit Rotkohl & Klößen
  3. Nachspeise: Lebkuchen-Apfel-Tiramisu

Die Kinder waren entzückend, und M hielt richtig lange durch.

Jetzt sind alle, bis auf einen Übernachtungsgast, nach Hause/ ins Hotel aufgebrochen und Jotts und mein einstimmiges Fazit ist: Kann man nochmal machen.

Kategorien
Journal

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten, alle zusammen!