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Journal Freitag, 9.3.2018

Heute Home Office mit Wäscherei-Betrieb nebenbei. Waschmaschine und Trockner liefen ab sechs Uhr im Dauerbetrieb- mussten sie auch, ansonsten hätten sie keine drei Maschinenladungen Wäsche geschafft. Wir können Waschmaschine und Trockner leider nicht parallel benutzen, sondern immer nur versetzt, daher musste ich flitzen sobald eines von beiden piepste. Am Wochenende wird Jott und mir nicht langweilig werden: Es warten ein paar Ladungen Wäsche darauf, zusammengelegt zu werden…

Wäsche legen und verräumen ist übrigens die erste Hausarbeit, die ich mit Freuden auslagern würde. Aufräumen, Putzen, Saugen, Wischen, alles kein Thema. Aber Wäsche ist einfach nur nervig.

Heute gelernt: Kälte hilft nicht gegen Stinke-Bakterien, es muss wohl immer Hitze oder Desinfektionsspray sein.
Ich hab die Schuhe und die Sohlen probehalber großflächig mit Bazillol eingesprüht und bin sehr gespannt, wie sie morgen riechen.

M wurde heute von meiner Mama abgeholt und verbringt das Wochenende im Brandenburgischen. Meine Mama und ich trafen uns in der KiTa; sie nahm M mit und ich die Zwillinge. Dank guter Vorbereitung- wir hatten M die letzten Tage immer mal wieder erzählt, wie das ablaufen würde- lief es super. Keine Tränen, keine Trotzanfälle. Vielleicht spielten auch die Gummibärchen, die meine Mama in Aussicht stellte, eine Rolle…

Auf dem Weg von der KiTa zur Straßenbahn sah ich in der Öffi-App, dass die Straßenbahn zwei, drei Minuten früher kommen sollte, und musste dementsprechend rennen. Es waren nur gut 200 Meter, aber mein Körper brauchte ungefähr eine Viertelstunde, um danach wieder normal zu atmen.
Wenn man im Wörterbuch unter „Unsportlichkeit“ nachguckt, ist da ein Bild von mir drin 🙈

Den ganzen Tag einen ganz schlimmen Ohrwurm gehabt.

Ob mir die Friseur des Leadsängers stehen würde? Ich könnte mal wieder etwas Abwechslung auf dem Kopf vertragen… Geht so eine Frisur mit großen Geheimratsecken? Und passt das zu meinem Gesicht? Und zur Brille? Und zum Bart? Ohne Bart mach ichs nicht.

‚Ne ganze Weile brühte ich den Kaffee- jaja, Herr Hipster lässt grüßen- mit einem Hario v60 Handfilter auf. Das schmeckt auch toll, aber der Nachteil ist halt, dass das Aufgießen halt dauert. Und weil Zeit hier Mangelware ist, zumindest zu den Kaffeetrinkzeiten am Morgen, nutzte ich die letzten Tage die alte, uncoole Kaffeemaschine, die wir damals zur Hochzeit geschenkt bekamen. Tja, was soll ich sagen: Der Kaffee schmeckt auch und mein Anteil an der Zubereitung ist mal eben minimiert worden. Der Handfilter darf sich die nächsten Tage und Wochen wohl erstmal im Schrank erholen.

Jott ist den Abend auf einer Geburtstagsfeier, ich hab die Zwillinge für mich. Eigentlich hatte ich gehofft, dass sie so gut schlafen wie an den letzten Tagen. Aber Pustekuchen, G drehte kurz nach Jotts Abschied auf. Sie schien aus mir nicht ersichtlichen Gründen (vielleicht wächst sie ja?!) nicht liegen zu wollen, sondern saß und stand lieber. Ich brauchte ewig und eine Dosis Nurofensaft, sie zu beruhigen.

How Two Photographers Unknowingly Shot the Same Millisecond in Time
Zufälle gibts.

Gerda stirbt.
„Herzen zählen runter“. Ein Text übers Sterben.

Sachbearbeiter: Alles in Ordnung
Manchmal träume ich ich auch von so einem Job. Recht ruhig, klares Aufgabenfeld, feste Strukturen, was zum alt werden und Haus abbezahlen.

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