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Journal Samstag, 3.2.2018

Den ganzen Tag über die Hoffnung gehabt, dass das schlimmste überstanden ist. Den Kindern ging es gut, niemand übergab sich heute. Beim Abendessen dann die Ernüchterung: G übergab sich erneut, kurz danach kam nochmal Durchfall aus der Hölle dazu. Schade.

Immerhin müssen wir uns so wohl vorerst keine Gedanken wegen der KiTa-Notbetreuung machen- die Zwillinge müssen zu Hause bleiben, und M (dem es zum Glück weiterhin gut geht) kann noch ein paar Tage bei meinen Eltern bleiben.

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Jott und ich sind zum Glück weiterhin gesund. K.O. zwar, aber gesund.

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Jetzt: Ins Bett. Wer weiß, was heute Nacht noch so passiert (nichts wäre sehr schön).

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Journal Freitag, 2.2.2018

Offenbar haben wir wieder den (einen?) Magen-Darm-Infekt im Haus. G übergab sich heute morgen beim Anziehen, gegen Mittag kam Durchfall und nochmaliges Erbrechen dazu. Seit dem Mittagsschlaf ist wieder alles im Lot, sie ist munter und fröhlich und hält an beiden Enden dicht. J hat am Nachmittag minimal gespuckt, das kann aber tatsächlich vom Rumtoben sein- man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben… M scheint auch in Ordnung zu sein, die KiTa rief nicht an und auch meine Eltern, die ihn heute abholten, meldeten sich nicht diesbezüglich.

Gucken wir mal.

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Voller Hoffnung dachten wir heute morgen noch, dass sich G eventuell nur übergeben hat, weil sie verschleimt ist. Das kommt bei allen dreien gelegentlich vor und wäre nicht ungewöhnlich gewesen- und einmal ist keinmal. Nichtsdestotrotz erwähnte ich beim für heute eingeplanten Impf-Termin der Zwillinge (angedacht war die zweite MMR) das Übergeben und entschied mich, in Absprache mit der Ärztin, für eine andere Impfung, die mit einem eventuellen Magen-Darm-Infekt (am Vormittag war ja noch alles in Ordnung, bis auf das einmalige Übergeben). Daher bekamen die Zwillinge heute ihre erste Windpocken-Impfung und dann in vier Wochen hoffentlich die nächste MMR-Impfung.

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Die KiTa kann nächste Woche nur eine Notbetreuung zwischen 8 Uhr und 15:30 Uhr anbieten. Uns da drumherum zu organisieren wird sportlich, aber wir haben uns recht detailliert miteinander abgestimmt. Am Montag spricht jeder mit seinem Arbeitgeber und dann sehen wir, das wir das hinkriegen.
Notiz am Rande: Auf 74 Kinder kommen 5 Erzieher- daher appelierte die KiTa an die Eltern, die Kinder nicht in die KiTa zu schicken oder aber sich untereinander zu organisieren…

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Beim Mittagessen kam dann alles aus G raus, was den Vormittag drin geblieben war. Statt also nach dem Mittagessen die Füße hochzulegen, säuberte ich Gs Klamotten, baute den Hochstuhl ab und wusch ihn und wischte die Küche.

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Die Zwillinge hielten ohne Zwischenfall sehr lange Mittagsschlaf. Danach waren sie munter und spielten miteinander und mit mir bis zum Abendessen. Zwischenzeitlich war ich ein wenig nervös weil G Schluckauf hatte und ich bei jedem Hickser damit rechnete, dass sie kotzte, aber das blieb zum Glück aus.

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Was schön war: Nachmittags mit den Kindern spielen. Beide hatten gute Laune und wuselten durch den Flur, ich mit ihnen.

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Journal Donnerstag, 1.2.2018

Die Zwillinge haben durchgeschlafen, yay! Das dürfen sie heute gern wieder machen.

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Nachts trotzdem mehrmals aufgewacht, Ms wegen. Der schiebt sich nämlich immer an mich ran und liegt dann halb unter/ neben mir. Heute Nacht hatte er den Kopf unter mein Kopfkissen geschoben, wiederholt, und immer wenn ich das- irgendwie!- mitbekam, schreckte ich hoch und vergewisserte mich, dass er noch atmete. Doofes Kind. Kuscheln ist ja okay, aber doch nicht unter dem Kopfkissen!

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Im Büro einen minikleinen Hautfitzel am Finger abgerupft- war ja nur klein, nix wildes, ging auch ganz leicht. Daraufhin lief das Blut. Und lief. Und lief. Und tropfte richtig- wegen eines, wie gesagt, minikleinen Hautfitzelchens. Verrückt. Ich musste um ein Pflaster bitten, weil es einfach nicht aufhörte.

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Wenn Jott die Kinder in die KiTa bringt oder abholt, musste sie sich inzwischen öfter Kommentare anhören, wie lange die Kinder doch da sind. Ich noch nie. Schon irgendwie merkwürdig.

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Auf dem Arbeitsweg den Mond bestaunt. So groß und voll war er lange nicht mehr.

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Was schön war: Eine supergute Zimtschnecke von der Kollegin geschenkt bekommen.

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Journal Mittwoch, 31.1.2018

Und hui, ist der Januar rum. Meine Güte, das ging fix- gerade der Januar zieht sich sonst doch immer ewig.

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Nur zwei Flaschen heute Nacht, und dann auch noch zur selben Zeit (als ich die satte, schon wieder schlafende G ins Bett legte, setzte sich J gerade hin). Passt so.

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Auf Grund dieses Zeit-Artikels bei nebenan.de angemeldet. Erstaunlich viele Leute aus den Nachbarstraßen sind da auch bei, mal gucken was in der virtuellen Nachbarschaft so passiert.

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M hat sich bereits gestern beim Driften auf seinem Feuerstuhl Dreiradfahren verletzt- am linken Ringfinger ist ein daumennagelstückgroßes Haut weggeschmurgelt. Nach entsprechender Zweit-Verarztung zu Hause (es suppte ein bisschen und war nicht sooo sauber, daher Desinfektionsspray und Wundcreme) und einem coolen Käferpflaster sah die Welt für ihn gleich besser aus.

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Ärger am Morgen: Im Geschirrspüler haben sich mal wieder diverse Plasteboxen umgedreht und sind voller Spülwasser gelaufen. Passiert bei jedem Durchlauf, aber heute war es extrem. Ich mach das noch zwei, drei Jahre mit, und dann google ich ob es Fixierklemmen o.ä. für sowas gibt.

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Weil heute Kinderwaschtag war und ich auf Grund unseres wöchentlichen Team-Meetings erst gegen Dreiviertel Vier aus dem Büro aufbrechen konnte, brachte ich morgens die Kinder zur KiTa und Jott holte sie Nachmittags ab.
Wir beide fanden das in der Nachbetrachtung suboptimal, aus unterschiedlichen Gründen.

Entsprechend pünktlich an der Straßenbahnhaltestelle zu stehen bringt eine ganze Menge Druck rein, das haben wir so normalerweise nicht. Mit dem Auto sind uns Abfahrtspläne egal.
Straßenbahn fahren am Morgen ist auch nicht so toll, da ist die Bahn nämlich voller Schüler die die Gänge und Türen blockieren und zu cool sind, um mal von sich aus einen Schritt zur Seite zu gehen.
Wenn ich kurz nach 7 Uhr losfahre, bin ich ~7:30 Uhr in der KiTa, die Kinder sind ~7:45 Uhr in der Frühbetreuung- für ganze 15 Minuten, denn 8 Uhr ist das reguläre Frühstück und dann wird der Raum gewechselt. Das ist gerade für die Zwillinge ziemlich stressig. J fands auch nicht so toll, als ich gehen musste, ich hörte ihn noch kurz vor Verlassen des Gebäudes brüllen.
Positiv war die Bahnfahrt. Ich bin nicht in der größten Rush Hour unterwegs und bekam einen komfortablen Sitzplatz.

Im Gegensatz zu mir fand Jott den morgentlichen Ablauf okay, denn als wir noch in der Straßenbahn standen, saß sie bereits am Schreibtisch und konnte loslegen. Bei ihr war eher die nachmittägliche Fahrt zur KiTa das Problem, sie brauchte im Berufsverkehr ungefähr doppelt so lange. Ich hingegen war nachmittags tiefenentspannt: In Ruhe zum Alex laufen weil ich nicht zwangsläufig eine bestimmte Bahn nehmen musste, und dann bereits in Köpenick aussteigen und nach Hause laufen. Das war sehr, sehr easy im Vergleich zur KiTa-Anfahrt und Kinder-Abholung.

Aber: Es geht alles.

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Das Internet ist manchmal doch ganz schön.

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Was schön war: In Ms neuen „Jona und der Wal“-Büchern schmökern. Die sind schön, da freut er sich bestimmt beim Angucken und Vorlesen.

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Journal Dienstag, 30.1.2018


Bin Mauerprofi. Oder ich hab einfach so ungefähr in der Mitte Berlins den Strich gezogen und wurde vom Ergebnis sehr überrascht. Suchen Sie Sich eine Version aus.

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Wir wollten gestern Abend zeitig ins Bett gehen. Viertel Elf waren wir fertig, lagen im Bett, schlossen die Augen… Und hörten G jammern. Also rüber, G beruhigt. Dann J. Dann G. Alle beide. Immer wieder. Während J dann irgendwann ruhiger wurde, drehte G auf und ließ sich nicht beruhigen. Also zog ich mit ihr ins Wohnzimmer auf die Couch um, in der Hoffnung das sie mit mir ruhiger schlafen würde. Nach ein bisschen hin- und hergewälze tat sie das zum Glück auch. Aber wir verloren durch das Hin und Her fast anderthalb Stunden und sind demzufolge nicht erholter als am Vortag. Eher im Gegenteil…

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Bei einem sehr großen Projekt werde ich als Projektkoordinator und einer von zwei ersten Ansprechpartnern für den Kunden eingesetzt. Hurra!

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Abends allein die Kinder versorgt, Jott nahm einen Zahnarzttermin wahr. Lief gut bei uns, aber J fing natürlich kurz bevor Jott nach Hause kam ein Mordstheater zu machen weil ich ihn beim Schlafanzuganziehen nicht wild herumzappeln ließ… Diese Kinder.

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Sonst nüscht außer bleierner, lähmender Müdigkeit den ganzen Tag.

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Mit einer Islamisierung Europas oder Deutschlands sei aus religionsdemografischer Sicht nicht zu rechnen, sagte der Religionswissenschaftler Michael Blume im Dlf. Bei Muslimen seien eine „massive Säkularisierung“ und ein „massiver Geburtenrückgang“ zu beobachten.

Ein Interview mit dem Religionswissenschaftler Michael Blume zu Religion und Demografie: „Lasst uns wegkommen von Angst und Mythen“
Sehr spannend, und im obigen Anreißertext für das Interview ist auch schon das genannt, was mich am meisten überrascht hat. Sehr praktisch.

(via)

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Was schön war: Nach Hause kommen, Abendessen und Kinder bettfertig machen lief super entspannt ab. Gute Kinder.

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Journal Montag, 29.1.2018

Letzte Nacht wieder vier Flaschen. Zu allem Überfluss kamen die Zwillinge versetzt, und die letzte Flasche wollte sie gegen 5 Uhr. Und 5:30 Uhr klingelt der Wecker… Wir haben beide sehr, sehr kleine Augen.

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Wieder Home Office. Lief klasse. Ich mach das jetzt so, dass ich Montag und Freitag die Sachen erledige, für die ich Ruhe und Konzentration brauche, und an den drei Büro-Tagen eben für Störungen aller Art offen bin und Sachen mitnehme.

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In der KiTa startet demnächst das mehrwöchtige Projekt „Jona und der Wal“. Die Geschichte wird erzählt und vorgelesen, es werden Lieder gesungen, gebastelt (die Stadt Ninive, das Schiff, der Wal) und es wird ein Puppenspiel geben.

Vorbereitend und begleitend hab ich direkt für die Hausbibliothek noch ein, zwei zum Thema passende Kinderbücher gekauft- M wird nämlich viele viele Fragen haben, und da kann es ja nicht schaden wenn wir gemeinsam in die Bücher gucken können :)

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M sagt statt „Stute“* „Schnute“ und das ist ja wohl der beste Versprecher, den es gibt.

* Eventuell hört er ein bisschen viel Bibi und Tina… Er geht da total drin auf, nennt sein blaues Hopsepferd abwechselnd Sabrina, Amadeus oder Maharadscha, ist wahlweise Bibi oder Tina und spricht Jott und mich inzwischen mit „Frau Martin“ an.

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Nochmal M: Der wird ab Ende Februar mit den anderen Kindern aus dem Nestbereich, die in diesem Jahr drei Jahre alt werden, zu den großen Kinder in den Elementarbereich gehen. Das ist ein großer Schritt. Zum Glück sind seine besten Freunde mit dabei.

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Hier stapeln sich inzwischen sechs Maschinenladungen Wäsche (Home Office Tage sind Waschtage). Eigentlich wollten wir die heute zusammenlegen, aber jetzt haben wir uns stattdessen auf die Couch gesetzt und chillaxen. Muss ja auch mal sein.

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Was schön war: Weil das gekaufte, frische Mischbrot nicht in den Brotkasten passte, musste ich einen dicken Kanten abschneiden… Und den dann natürlich mit Butter und ein bisschen Salz essen, ganz klar. Ich <3 frisches Brot mit Buttter und Salz 😊

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Journal Sonntag, 28.1.2018

Heute hielten die Kinder nicht ganz so lange durch, aber immerhin bis dreiviertel Sieben. Wenn wir gestern Abend nicht so spät im Bett gewesen wären (… Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1), dann wär das auch okay gewesen- aber wir lernen’s wohl nicht mehr.

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Vormittags wieder Kinderbespaßung, während Jott Mittag (Schmorkohl) machte und durch die Wohnung wuselte- wir erwarteten am Nachmittag spontan (Verabredung gestern) Besuch.

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Die 60 bis 90 Minuten Ruhe, während die Zwillinge Mittagsschlaf machen, sind großartig. Ich hoffe, das behalten sie noch eine Weile bei.

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Nachmittags dann Besuch. Viel Kuchen gegessen, viel Kaffee getrunken, den Kindern (insgesamt vier) beim rumwuseln zugesehen und ein bisschen mitgespielt, ein bisschen erzählt.

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Abends der zahnenden G (jetzt geht’s Zahn auf Zahn) Linderung mit einem Schuss Nurofen-Saft verpasst, hoffentlich schläft sie nun eine Weile.

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Auch abends ein bisschen mit dem Thema Datenschutz und Sicherheit beschäftigt und gemerkt, dass ich mich weniger auskenne als gedacht. Ich bräuchte mal einen Leitfaden für wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, d.h. wenn bereits Konten (Google, Facebook, Twitter, Amazon usw. usf.) bei diversen Diensten angelegt wurden, ein Android-Handy und Chrome genutzt werden… Halt für „Was kann ich tun, wenn ich bereits eine Datenschleuder bin, um Datenhoheit wieder zu erlangen und Spuren zu verwischen“.

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Was schön war: J war heute ungemein umgänglich, oft fröhlich, lachte viel. Gern wieder.

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Journal Samstag, 27.1.2018

Ausschlafen bis halb Acht. Ich wurde wach und das erste was ich sah waren zwei große blaue Augen und eine Stupsnase. Dann schmiss sich M auf mich und donnerte mir dabei seinen Schädel vor den Brustkorb.

Aber: Halb Acht! Der Wahnsinn.

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Vormittags gab es die klassische Arbeitsteilung: Die Kinder und ich gingen raus, Altglas wegbringen und Kleinkram einkaufen, und Jott räumte auf, sortierte die neuen Lebensmittel aus der Bringmeister-Lieferung ein und kochte uns Mittagessen (Reispfanne, die Zwillinge aßen heute erstmals allein mit einem Löffel bzw. ihren Händen und vielleicht ist Reis dafür nicht unbedingt geeignet…)

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Die Wohnung in Wilhelmshagen war es dann doch nicht. Zu dritt wäre sie gegangen, vielleicht auch noch zu viert, aber auf keinen Fall zu fünft.

(Obwohl eine Eisdiele und eine Konditorei um die Ecke waren. Verflixt!)

Aber wieder gemerkt: Die Gegend da ist echt nett. Fast schon jwd, aber dafür sehr grün, recht ruhig, immer noch Berlin (keine KiTa-Gebühren!), gute Verkehrsanbindung…

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Heute Abend ließen uns die Kinder ein paar Stunden in Ruhe. M, ohne Mittagsschlaf zum Umfallen müde, schlief super schnell ein, und die Zwillinge- die eh immer gut einschlafen- wachten erst nach gut drei Stunden wieder auf und schliefen nach einer Flasche problemlos wieder ein. Das war sehr angenehm.

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Was schön war: Pancakes zum Frühstück.

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Journal Freitag, 26.1.2018

Die Backofendichtung ist da und sie passt. Das war eine gute Idee, auf Leute mit Erfahrung zu hören.

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Heute wieder im Home Office gearbeiet. Mittags ging es raus zu einem kurzen Spaziergang: Wir brauchten Brot und ich Mittagessen. Die Bewegung tat gut und war nötig. Ansonsten wäre ich heute, bis aufs Abholen der Kinder, nicht rausgekommen.
Das lief übrigens spitze: Dank anderer Anbindung war ich früher in der KiTa und hatte mehr Luft beim Abholen, das ist sehr angenehm.

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M hielt sich heute Abend wieder stundenlang wach, die Zwillinge machten gegen 21:15 Uhr Theater. Ich möchte das nicht. Ich will und brauche meine Ruhe. Ich (und natürlich auch Jott) kann nichts machen ohne nach spätestens einer halben Stunde gestört zu werden, es ist zum kotzen.
Ich bin auch nahezu ideenlos, wie man dem abhelfen kann. Bei M hilft es, wenn jemand neben ihm liegt bis er eingeschlafen ist. Aber das dauert auch lange, und er soll sich nicht wieder daran gewöhnen, dass immer jemand beim Einschlafen dabei ist. Bei den Zwillingen kam man wohl nichts machen- Jott und ich versuchten sie heute ohne Flasche zu beruhigen und das schlug fehl. Offenbar haben sie tatsächlich nachts wieder verstärkt Hunger und Durst, obwohl sie tagsüber normal essen.
Wie dem auch sei- dieser Zustand macht mich irre. Am liebsten würde ich die Kinder für eine Woche ausquartieren, um endlich mal Abends und Nachts Ruhe zu haben.

Und so sehr die Kinder tagsüber Goldkinder sind- das wiegt die Abende und Nächte nicht auf.

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Wir besichtigen morgen eine Wohnung in Wilhelmshagen. Das ist ein bisschen weiter östlich als wir wohnen, eine S-Bahn-Station vor Brandenburg. Ich bin gespannt, das Exposé sah gut aus und man kommt auch super zur KiTa.

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Journal Donnerstag, 25.1.2018

Die Magen-Darm-Geschichte wirft uns schlaftechnisch um Monate zurück. Die Zwillinge brauchen teilweise wieder zwei Flaschen pro Nacht, an Durchschlafen ist seit einer Woche nicht zu denken. Meh. Und der Rückschritt tut echt weh, das macht keinen Spaß und ich hoffe, das ist bald vorbei.

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Gestern Abend: Ins Bett. 15 Min später: G und J meckern, bekommen eine Flasche, schlafen ein. 10 Minuten später: G jammert eine halbe Stunde lang alle drei bis fünf Minuten ein Mal, trotz Bäuerchen, Nuckel, warm. Mittendrin meldet das Babyphone lautstark leere Batterien. Als endlich alles ruhig ist, fängt M an zu seufzen und seine Füße unter mich zu stecken.

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Ich mach ja gern tagsüber jeden Mist mit. Aber ich hätte doch gern Abends und auch Nachts Ruhe vor den Kindern. Und Ruhe heißt, dass ich gern auch den Zwillinge eine Flasche pro Nase und Nacht gebe und auch Ms Annäherungsversuche hinnehme, aber das wars dann auch. Diese ständige Anspannung, weil alle Nase lang ein Kind quengelt, macht mich fertig.

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Aber zum schönen: Die Kinder waren heute alle in der KiTa und machten sich dort super. Ich konnte die Drei ganz regulär gegen 16:30 Uhr abholen und bekam zu hören, wie gut sie heute drauf waren.

War also die richtige Entscheidung.

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Im Büro die Ruhe genossen.

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[…] in diesem wütenden „Ich brülle gleich alles zusammen, wenn du noch länger versuchst, mir die Schuhe anzuziehen!“-Ton, den auch nur Zweijährige so authentisch drauf haben.

Jo. Kenn’wa hier. Wenn wir den Tonfall ignorieren, flattert M mit den Armen und stampft mit den Beinen und ist sehr, sehr wütend.

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In der Bahn las ich heute morgen über das erste öffentliche Amazon-Ladengeschäft in Seattle (via). Abgesehen davon, dass ich das Konzept spannend (kein langwieriger Bezahlvorgang? Shut up and take my money!) und bedenklich finde (will ich, dass Amazon mein komplettes Einkaufsverhalten kennt? Und will ich, dass basierend auf meiner Mimik- und das wird nur der erste Schritt sein, machen wir uns nichts vor- z.B. Preise angepasst oder mir Produkte empfohlen werden?), stoßen mir zwei Argumente in Bezug auf die Verlagerung von Arbeitsplätzen sauer auf:

Laut Amazon geht es bei der modernen Technik aber nicht darum, Arbeitsplätze zu streichen, die Supermarktmitarbeiter seien künftig schlicht mit anderen Aufgaben befasst, Kundenberatung zum Beispiel oder dem Nachfüllen der Regale.

DAS sagt die Firma, in deren riesigen Lagerhallen fast mehr Roboter als Menschen umherwuseln? Und die mit Alexa und Echo in die Wohnungen und Häuser eindringt, um möglichst viele Daten abzugreifen und dann, basierend darauf, von Algorithmen erstellte und optimierte Kauf-Empfehlungen zu machen?

Das ist schon ganz schön dreist…

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Was schön war: M wollte Abends von mir ins Bett gebracht werden. Ich hab ihm vorgelesen, dann kuschelten wir ein bisschen, ich ging raus, und dann hat er sich eine geschlagene Stunde wachgehalten (achso, hier soll ja nur das schöne rein. Upsi.)…