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Journal Dienstag, 20.3.2018

Umgedrehte Kinder-Bringung bzw. Abholung. Auf Grund eines längeren Termins im Büro brachte ich die Kinder nämlich in die KiTa, Jott holte sie ab. Lief, natürlich, gut, wir sind ja eingespielt.
Jott verließ bereits kurz nach 6 Uhr das Haus, mir zur Hand ging ihr Bruder beim Wecken und tagfein machen der Kinder. Superpünktlich an der Straßenbahnhaltestelle angekommen merkte ich, dass ich für uns vier die Handschuhe vergessen hatte… Da denkt man es läuft, und dann sind da so kleine störende Details.
Wie auch immer.
Auch die KiTa-Abgabe lief gut. M und G lösten sich gleich, den sich leicht beschwerenden J übergab ich in die fachkundigen Hände einer Erzieherin.

In der S-Bahn beim Blick aus dem Fenster „Och nee, nicht doch“ gedacht- es schneite. Und wie.

Auch in der S-Bahn schockiert gewesen, wie voll die Bahn eine Stunde später als für mich normal ist. In Friedrichshagen gings noch, ab Köpenick wurde es voll, und ab Karlshorst passte kein Besenstiel mehr zwischen die Leute. Zum Glück wurde es ab Ostkreuz besser, Bahnfahren auf tatsächlicher Tuchfühlung mag ich nicht so.

Der Nachmittagsbürotermin fiel dann aus. Zwar aus schlüssigen Gründen, aber: Meh.

Feedbackgespräch im Büro. War ganz gut und lief auch wie erwartet. Ich werde vorerst nicht mit großartig zeitkritischen Projekte betraut werden, weil ich zu unzuverlässig und unkonstant da bin und damit gerechnet wird, dass sich das in nächster Zeit nicht um 180° wendet. Heißt auch, dass ich in dem sehr großen Projekt, in dem ich die Rolle des Projektkoordinators und Kunden-Ansprechpartners übernehmen sollte, nicht einsteigen werde. Stattdessen werde ich stärker in einen anderen, recht autarken und zeit-unkritischen Projektbereich eingebunden. Verständlich und für mich okay, trotzdem ein bisschen doof. Aber: Das ist alles „nur“ aufgeschoben und nicht aufgehoben. Ansonsten viel konstruktives Feedback bekommen, von dem ich mir bei Anwendung unmittelbar positive Effektive ausrechne.

Wir bekommen eine Rückerstattung von unserem Stromanbieter :) Im Abrechnungszeitraum 03/17 bis 03/18 verbrauchten wir 2204kwh. Das soll recht wenig sein, hab ich mir ausrechnen lassen.

Eigentlich lagen gegen 18:45 Uhr alle Kinder im Bett und der Haushalt war einigermaßen fertig. Das stimmte positiv für den weiteren Verlauf des Abends: Ich hätte gegen 21 Uhr mit der Abend-Arbeit fertig sein, dann Privatkram erledigen können und gegen 22:30 Uhr hätte ich schlafen können.

Tja. Hätte, hätte…

M wollte heute Abend nicht so wie wir wollten, als er endlich im Bett lag war es 21 Uhr und ich war ungefähr 1h30m im Verzug. Yay.

Ich las heute den ersten Band von Pettersson und Findus „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ vor. Tolles Buch. Liest sich sehr flüssig, ist total schön illustriert und voller liebevoller kleiner Details. M hats gefallen, mir hats gefallen, das lesen wir wieder. Und den nächsten Band auch.

4 Antworten auf „Journal Dienstag, 20.3.2018“

Petterson und findus haben meine Mädels auch geliebt. Ich habe die Bücher aufgehoben. Die Bücher wurden auch schön verfilmt. Haven wir auch noch hier. Nur leider noch Videokassetten ;-)

@Job: Ja, manchmal ist es rationales „Kann ich nachvollziehen“ und Bauch-„Ich hätte trotzdem gern“. Erlebe ich genauso bei einer Kollegin mit einigen gesundheitlichen Baustellen. Aber schön, dass man Ihnen die Option für die Zukunft offenhält.
Mein Sohn musste heute den Vormittag komplett ohne seinen Rucksack durchstehen – ich glaube, das finden wir Eltern schlimmer als die Kinder. Und es wird keine bleibenden Schäden hinterlassen, es kollidiert nur mit unserem Perfektionismusdrang.
Von daher: weitermachen, ein Tag ohne Tiefschläge ist ein guter Tag.

@Job: Ja, das wird alles. Es ist ja keine verlorene Zeit, von daher seh ich das positiv.

Bei den aktuellen Temperaturen (gestern waren es -3° morgens) haben mich die fehlenden Handschuhe für die Kinder schon geärgert. Die sind ja doch meist ’ne ganze Weile draußen und mit kalten Händen macht das irgendwann keinen Spaß mehr.

Okay, unser Wuselkind hat auch nach ner Stunde bei Minusgraden noch warme Hände, und stören tuts ihn eh nicht. Da wären vergessene Handschuhe grad egal. Wenn das jemandem die Laune verhagelt, ist das was anderes.

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