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Journal Mittwoch, 14.2.2018

Heute war ein guter Tag. Die Kinder waren alles in allem relativ pflegeleicht, ich hab mich kaum stressen lassen, und gut gelaunt waren wir alle auch bis auf kleine, aber verständliche Ausrutscher. Da machte es nichts, dass Jotts Bruder statt zum Mittag erst zum Abendbrot ankam, und dass Jott heute ihren wöchentlichen freien Abend (sie singt jetzt wieder, total toll) hatte.

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Die Kinder hatten heute HUNGER. Zum Mittag vertilgten wir zu viert beinahe ein 500g-Paket Nudeln (JEDES der Kinder aß mehr als ich), und zum Abendbrot war ein 500g-Mischbrot fällig. Irre.

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Letzte Penicillin-Tablette. Morgen dann kein Wecker um 6:30 Uhr für die Tabletteneinnahme :)
Die Bakterien-Inseln im Hals hielten sich doch recht hartnäckig, am Montag Abend war noch ein Mini-Fitzelchen des größten Flecks zu sehen, am Dienstag morgen war er dann ebenfalls verschwunden.
Ich finds immer noch merkwürdig, dass ich einfach nur superstarke Halsschmerzen und das ausgeprägte Krankheitsgefühl und sonst nichts (kein Fieber, sogut wie kein Husten/ Schnupfen) hatte. Kenn ich so auch nicht, normalerweise kommt alles zusammen.

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Dank Frau Novemberregen benutze ich YouTube inzwischen vorrangig als Erklärbärvideolieferant für alles, was ich im Haushalt nicht verstehe und kann. Die Tage ging es um die Reinigung der Glasscheiben unseres Backofens. Eine nicht näher benannte, ebenfalls in diesem Haushalt lebende, Dame hat vor einiger Zeit nämlich Flüssigkeiten auf wirklich allen Scheiben der Backofentür verteilt. Das sah unschön aus, wurde aber von uns geflissentlich ignoriert. Jedenfalls lief ich die Woche am Backofen vorbei, sah die Tür, dachte mir „Hm, kannste ja eigentlich mal sauber machen, jetzt wuseln gerad keine Kinder durch die Gegend“, und dann versuchte ich, die Scheiben abzunehmen. Beim alten Herd war das ganz einfach, beim jetzigen Herd nicht. Aber: YouTube! Beim googlen stieß ich, wie die eingangs erwähnte Frau Novemberregen, auf M1Molter. Der konnte mir aber nicht helfen, weil unser Herd so’n komisches Modell ist, bei dem das alles anders funktioniert. Stattdessen half mir Der Servicetechniker– da wär ich ohne entsprechendes Video nie drauf gekommen, dass das SO funktioniert.

Jedenfalls sind die Backofenscheiben nun wieder sauber und Jott die in diesem Haushalt lebende Dame ist instruiert, keine Flüssigkeit mehr in die Backofentür zu kippen.

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Gelesen und für weiterempfehlenswert befunden: Herr M macht nicht mehr mit und Mein Affe. Letzteres erleben wir mit M in Ansätzen bereits ebenfalls, daher sehe ich es als eine Art Vorschau und freue mich sehr.

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Was schön war: M beim Einkaufen. Ich schob den Zwillingsbuggy, er den Kinder-Einkaufswagen, und dann half er mir tatsächlich richtig gut beim Einkaufen. Hielt Lebensmittel fest, trug sie in den Wagen, legte sie vorsichtig hinein, manövrierte mit dem Wagen umher und fuhr niemanden an, und hatte ganz offenbar großen Spaß bei der Erledigung dieses „Erwachsenendings“.

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Journal Dienstag, 13.2.2018

Ich hab mich ja ziemlich auf diese Woche ohne Kinder gefreut, ne. In der Wohnung herumpusseln, Kram erledigen, viel schlafen, auf der Couch sitzen und die Geo Epoche lessen… Und das alles in völliger Ruhe. Akkus auftanken, erholen, ein bisschen runterkommen.

Tjo. Zwei Tage hatte ich die Gelegenheit dazu, und jetzt ist auch schon wieder Schluss damit. Die KiTa schließt nämlich aus Personalmangel den Rest der Woche. Die Kinder- alle drei!- sind von Mittwoch bis Freitag außerplanmäßig zu Hause, mit dem dranhängenden Wochenende sind das wieder fünf Tage am Stück.

Ich bin restlos begeistert. Natürlich ist es Glück im Unglück, dass ich eh noch krank geschrieben bin (und mich ja eigentlich auskurieren soll…) und wir daher keine Probleme haben, die Betreuung abzudecken. Aber geplant war das so nicht. Und für die Kinder ist das auch blöd, die brauchen ihren gewohnten Tagesablauf, ansonsten wird das schnell unschön. Das haben wir die letzten Wochen ja erlebt, deswegen pfeif‘ ich auch aus dem letzten Loch.

Naja. Was willste machen.

Jott hat organisiert, dass ihr Bruder den Rest der Woche zu uns kommt, damit ich nicht allein alles mit den Kindern machen muss- das würde ich sonst genau zweieinhalb Tage durchhalten und danach kann ich mich noch ’ne Woche ins Bett legen. Das ist supergut, aber meine Pläne für die Woche kann ich begraben bzw. muss ich wieder alles auf die Abendstunden schieben.

Am Donnerstag ist ein Krisentreffern von Stellvertretung der Stellvertretung der Stellvertretung der KiTa-Leitung (kein Scheiß, isso), Eltern-Beirat und Träger, mal gucken was da rauskommt. Und am nächsten Dienstag ist eine große Elternkonferenz, da bin ich auch schon sehr gespannt drauf.
Vor allem brenne ich darauf, zu erfahren, was unternommen wird, um in den kommenden Wochen wieder eine möglichst planmäßige Betreuung anzubieten. Ich will nicht unken, aber Krankheiten sind selten steuerbar, und wer sagt denn, dass es nächste Woche wieder besser aussieht?

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Journal Montag, 12.2.2018

Alle Kinder konnten in die KiTa, ich verbrachte den Tag in völliger Stille zu Hause. Das war sehr, sehr schön, und ich sehe voller Freude weiteren Tagen dieser Art entgegen.

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Ich bin sehr beeindruckt von diesem Arzt, der seit vielen Jahren ehrenamtlich, menschlich und auf Augenhöhe Obdachlosen mit medizinischen Fachwissen und offenen Ohren und Armen hilft.
Er schaut nicht weg: Gerhard Trabert behandelt Obdachlose und Arme in Mainz
(via)

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Nordkorea hat eine „army of beauties“, die zu Propaganda-Zwecken bei Sport-Events jubeln.
https://twitter.com/ThomasSchuurman/status/962269133248352256

Sehr gruselig.

Mehr Infos:
The Mesmerizing Spectacle of North Korea’s “Army of Beauties” at the Winter Olympics
The North Korean Cheer Squad Is Playing a Different Olympic Game

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Was schön war: RUHE.

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Journal Sonntag, 11.2.2018

M ist wieder da, die Zwillinge waren heute furchtbar und ich bin sehr froh, dass der Tag vorbei und morgen wieder KiTa-Regelbetrieb ist.

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Journal Samstag, 10.2.2018

Die Entzündungen im Hals gehen weiter zurück, die Zwillinge sind weiterhin furchtbar anstrengend, insofern: Läuft.

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Die Zwillinge haben seit gestern keinen Durchfall mehr. Da die KiTa 48h Symptomfreiheit verlangt, können sie (klopft drei Mal auf Holz) da Montag wieder hingehen. Das heißt, ich habe (klopft wieder drei Mal auf Holz) eventuell, mit viel Glück, kinderfreie Tage vor mir. Sie ahnen gar nicht, wie sehr mich der Gedanke erfreut.

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Unsere Vormieter haben, das ist nun schon laaaange her, wir wohnen ja immerhin seit 2011 hier, Schrauben in das Parkett gebohrt, vermutlich, um es am Knarren zu hindern. Das war eine ganze Weile kein Problem, inzwischen allerdings kommen die Köpfe der Schrauben hervor. Heute riss ich mir beim Herumrutschen auf dem Kinderzimmer-Boden ein Loch in eine meiner zwei Jeans (fck fck f*ck), und so beschlossen wir, dass es endlich mal Zeit ist, das Problem anzugehen. Nur… Leichter gesagt als getan. Die Schraubenköpfe waren nämlich total abgenudelt (ehemals Schlitz, jetzt… gar nichts mehr), die bekamen wir nicht mehr raus. Sämtliche Tricks halfen nicht, und so versuchten wir, wenigstens den herausstehenden Teil der Schraube abzukneifen. Ging auch nicht, mangels Werkzeug. Unseren Nachmittagsspaziergang unternahmen wir daher zum Baumarkt, um eine geeignete Zange zu kaufen. Dank fachkundiger Beratung taten wir das aber nicht, sondern erwarben stattdessen einen Linksausdreher (tolles Ding). Damit bekam Jott die Schraube tatsächlich raus. _Die_ reißt keine Hose mehr kaputt.

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Morgen kommt M wieder nach Hause. Wir freuen uns.

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Was schön war: Mit Jott Abends „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ gucken- ungestört durch die Kinder, ganz in Ruhe. Was für ein großartiger Film!

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Journal Freitag, 9.2.2018

Ich <3 Antibiotika. Nach ungefähr anderthalb Tagen der Einnahme sind die weißen Stellen (sind das eigentlich Bakterienmatten?) bereits ungefähr um die Hälfte zurückgegangen. Die Schmerzen sind auch besser, nur wenn ich einen trockenen Hals habe und dann schlucke erschreck ich mich noch.

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Heute Nachmittag war ich mit den sehr anstrengenden Zwillingen (okay, eigentlich ist nur G, der spätestens übermorgen kleine Zickenbock-Hörnchen wachsen werden, anstrengend) draußen, um Jott ein mini-bisschen Ruhe zu gönnen und mir die Beine zu vertreten. Dabei war ich, das erstaunt mich immer wieder, nach fünf Minuten ganz schön schlapp und sehr froh, mich am Kinderwagen festhalten zu können. Meine Herren, das geht aber auch fix. Normalerweise lauf ich ja stundenlang durch die Gegend, aber das geht gerade nicht. Körper sagte nein.

Körper sagte heute auch „Schlafen“, und das konnte ich Jott sei Dank auch. Morgens bis halb Zehn, dann ein Mittagssschläfchen von etwas mehr als einer Stunde, das ist schon toll.

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Ich bin jetzt seit acht Tagen mit zwei der drei Kindern zu Hause und freue mich auf den Tag- hoffentlich den kommende Montag- an dem alle wieder in den Kindergarten gehen. Ich mag meine Kinder (meistens), aber nicht rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

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Der Magen-Darm-Infekt der Zwillinge scheint am Abklingen zu sein. Die Stuhlkonsistenz wird fester und die unkontrollierten Durchfälle sind stark zurück gegangen, das ist ausgezeichnet. Jetzt müssen wir das nur noch ohne erneuten Rückfall stabilisieren und die beiden dazu bringen, wieder anständig zu essen, und dann haben wir es hoffentlich bald hinter uns (klopft drei Mal auf Holz).

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Abends mit Jott den zweiten Kingsman-Teil geschaut. Ein großer Spaß, aber teilweise echt zu überdreht.

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„I kinda hate myself for loving these ads, but dammit they’re super clever. They used the energy of their opponents against them, like in ju-jitsu.“

Was für eine großartige Werbe-Idee.
(via)

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Was schön war: Vormittags im Kinderzimmer, ich saß auf dem großen Sessel. Erst wollte J hoch, dann G. Das passte J nicht, also sang ich ihm ein bisschen was vor (was tut man nicht alles) und schuckelte ihn. Dabei schlief G (ja, G) ein, und kurz danach auch J. So saß ich da mit zwei schlafenden Kleinkindern auf dem Arm und das war sehr niedlich.

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Journal Donnerstag, 8.2.2018

Das weiße Zeug auf den entzündeten Stellen sind Bakterien- ich habe zusätzlich zum grippalen Infekt noch eine Streptokokken-Infektion. Für letztere gabs Penicillin. Außerdem, auf meine Bitte hin, ein recht starkes Schmerzmittel (ich kann nämlich wegen der Halsschmerzen nicht richtig schlafen).
Um die Kinder kümmerte sich heute zu 95% Jott, das tat mir sehr gut- das war der erste Tag, an dem ich mich zumindest teilweise entspannen konnte.

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Beim Arzt den kapitalen Fehler gemacht, den wild im Treppenhaus herumstehenden, wartenden Haufen nicht zu fragen, ob es eine Warteschlange gibt. Beim Arzt selbst wird, so ungefähr, nach Dringlichkeit aufgerufen, nicht nach erscheinen- also nahm ich an, das regelt sich schon irgendwie.

Naja. Tat es nicht. Es entwickelte sich sowas wie ein kleiner Tumult, als sich einige schon länger Wartende um ihren Platz betrogen fühlten… Aber gut, mein Fehler.

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Meine Krankschreibung wurde direkt um mindestens eine Woche verlängert. Scheinbar habe ich, arbeitstechnisch, kein Glück in den ersten beiden Monaten des Jahres- letztes Jahr die Grippe im Januar/ Februar, dieses Jahr der Viren-Streptokokken-Infekt.

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Drücken Sie bitte die Daumen, dass ich mir nicht den Magen-Darm-Infekt der Kinder einfange- ich kann mir im Moment wenig schmerzhafteres vorstellen, als mich übergeben zu müssen.

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Jott und ich vermissen M und sehen seiner Rückkehr am Wochenende mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Supergut, dass er wieder nach Hause kommt, aber vermutlich wird er sich auch wieder bei den Zwillingen anstecken… Na, vielleicht schaffen wir es noch, die ganze Wohnung zwei bis drei Mal mit Sterilium zu wischen.

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Ich kann, infekt-bedingt, nichts essen, das auch nur entfernt Säure beinhaltet. Kein Obst, keinen Honig, nichts das rauer ist als Nudelsuppe. Weil: Ich weine ansonsten danach. Nichtmal Eis geht, weil- keine Ahnung, Eis macht auch Aua. Und das nehme ich den verdammten Viren und Bakterien wirklich, wirklich übel.

Dem Schmerz zum Trotz hab ich mich aber durch Jotts Genesungsbaklava gequält. DAS lasse ich mir nicht nehmen.

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Nachmittags noch fix ein, zwei, drei E-Mails für die Arbeit geschrieben und eine Notfall(!)-Kontaktadresse bei wirklich dringenden Fragen hinterlassen. Jetzt hoff ich, dass „meine“ Projekte trotzdem laufen.

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Journal Mittwoch, 7.2.2018

Der Magen-Darm-Infekt spielt hier Ping Pong. G ist nicht mehr ganz so schlimm betroffen, aber dafür J wieder. Und mit schlimm meine ich „Windeln wechseln im 10-Minuten-Takt“-Schlimm. Das hat mich heute massiv überfordert, mir gings nämlich schlechter als die letzten Tage. Die Halsschmerzen steigern sich von Tag zu Tag und werden immer schmerzhafter. Außerdem bildet sich irgendwas weißes auf den entzündeten, wunden Stellen. Ich geh also morgen nochmal zum Arzt- nicht, dass sich da tatsächlich ein bakterieller Infekt draufsetzt.

Nach den Mittagessen habe ich daher das einzig richtige getan und Jott gebeten, den Rest der Woche nicht arbeiten zu gehen, sondern die Kinder zu betreuen. Ich schaff das gerade nicht.

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Journal Dienstag, 6.2.2018

Reaktion der Ärztin nach dem Blick in meinen Hals: „Oh“. Tjo. Ich habe Halsschmerzen aus der Hölle und ein „stark ausgeprägtes Krankheitsgefühl“, wie die Ärztin so schön sagte (ich umschrieb es mit „wie vom Bus überfahren“). Sonst nichts. Kein Fieber, kein Husten, kein Schnupfen, keine sonstigen Schmerzen. Total merkwürdig. Naja. Ich bin jedenfalls erstmal den Rest der Woche krank geschrieben.

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Die Zwillinge waren heute furchtbar anstrengend, vor allem G. Sie war total weinerlich und klebte förmlich an mir. Das finde ich schon gesund nicht wirklich prickelnd, und krank dann noch weniger. Und J hatte heute einen Krachmachertag, der hämmerte und bummerte mit allem, was er finden konnte. Höhepunkt war, als er einen Spielzeughammer von M nahm und damit auf dem Kindertisch hämmerte. Als Jott kurz nach 15 Uhr nach Hause kam, war ich unglaublich erleichtert.

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Der Arztbesuch mit den Zwillingen lief okay. Wir mussten eine halbe Stunde warten, das finde ich verschmerzbar. G und J ließ ich während dieser Zeit im Wagen, ansonsten hätten sie die Praxis auseinander genommen. So guckten sie erst ein bisschen Fernsehen und dann mit mir ein Buch ein, eh wir aufgerufen wurden.

Auf dem Weg vom und zum Arzt tat die kalte Luft sehr gut. Wenn ich mich morgen also nur noch fühle wie vom Kleinbus überfahren, gehe ich mit den Zwillingen mal raus :)

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Journal Sonntag, 4.2.2018

Alles doof. Das leichte Zwicken im Hals von gestern Abend wuchs sich über Nacht zu ausgewachsenen Halsschmerzen aus, ich trug heute zusätzlich den Kopf unter’m Arm.

Morgen bin ich mit den Magen-Darm-Zwillingen zu Hause, mal gucken wie wir uns arrangieren. Eigentlich muss ich ja auch noch zum Arzt und mir eine Krankschreibung besorgen, denn so gehe ich nicht arbeiten.

Jetzt aber erstmal ins Bett und gesund schlafen.