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Journal Mittwoch, 7.3.2018

Die Kinder schliefen durch! Nachdem G gestern Abend gegen 23:15 Uhr noch eine Flasche bekam- sie meldete sich natürlich just in dem Moment, in dem ich gerade ins Schlafzimmer gehen wollte- war die ganze Nacht Ruhe. Voll toll. Sechs Stunden schlafen ohne Unterbrechung!

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Im Büro fand heute ein von mir lang ersehntes Meeting statt. Weshalb es lang ersehnt war, ist kompliziert. Runterbrechen lässt es sich darauf, dass eine Featureanfrage in einem meiner Projekte arg ausuferte und Verkettungen zu zwei anderen, sehr SEHR großen Projekten zeigte, die irgendwie berücksichtigt werden mussten. Zeitgleich wurde klar, dass es ungeklärte Zuständigkeiten mehrerer Ansprechpartner sowie auseinandergehende Zielvorstellungen dieser Ansprechpartner innerhalb der anfragenden Firma gab. Außerdem signalisierte einer der Ansprechpartner nach Kommunikation der Umsetzungskosten des gewünschten Features Verwunderung über eben jene Kosten sowie den Hinweis, dass es dieses Feature doch schon in einem der anderen sehr SEHR großen Projeke gäbe und dass die Erwartung ja eigentlich sei, das mit minimalen Anpassungen wiederverwenden zu können. Das ging aber auf Grund diverser, von mir im gemeinsamen Gespräch mit unserem Lead Developer festgestellten, Unterschiede nicht. Das führte wiederum dazu, dass mein Ansprechpartner signalisierte, dass der übergeordnete Geldgeber da kaum Kohle locker machen würde.
Zusätzlich lagen unklare und sich teilweise widersprechende Informationen zum anderen sehr, SEHR großen Projekt vor. Das war insofern blöd, als das es sich dabei um ein langfristiges, sehr strategisch ausgerichtetes Projekt handelte, dass die Weichen für wiederum andere, folgende Projekte stellen könnte.
Und als i-Tüpfelchen gestaltete sich die Kommunikation mit dem Kunden recht schleppend, weil irgendwie alle und niemand involviert waren.

Mit anderen Worten: Das war mir zu groß, zu schwammig, zu ausufernd. Ich wusste nicht, wie ich da meinem Beratungsauftrag sinnvoll nachgehen konnte, und wie ich das Projekt so hätte gestalten können, dass es zur allgemeinen Zufriedenheit hätte bearbeitet werden können.

Also tat ich das einzig vernünftige und bat um ein Treffen mit Projekt- und Teamleitung sowie dem technischen Oberleiter für die gesamte Projektgruppe mit dem Hintergrund, von erfahreneren Leuten Anleitung zu bekommen. Dieses Treffen sollte eigentlich Anfang Februar stattfinden, aber dann war ich krank, dann die Kinder, dann andere Leute, dann kam was dazwischen, und naja- mit gut dreieinhalb Wochen Verspäung fand es heute statt. Insgesamt lief es auch gut und wir haben jetzt eine Strategie, wie wir sinnvoll vorgehen können. Es ist eigentlich ganz einfach, aber manchmal kommt man eben nicht auf die einfachsten Sachen…

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Meine Kollegen haben tatsächlich zum Großteil für „Freiraum“ statt „RoomyMcRoomface“ gestimmt. Bin vielleicht doch in der falschen Firma.

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Jott war Abends singen und traf sich anschließend mit einer Freundin. Zu meiner Unterstützung und weil sie die Kinderchen lange nicht gesehen hatte, kam meine Mama vorbei und half tatkräftig mit. Ich weiß nicht so genau, woran es lag, aber das war der entspannteste Abend seit, tatsächlich, Wochen. Die Kinder waren gut gelaunt, aßen alle viel und zügig, sauten nicht herum, waren nicht laut, weinten nicht, und ließen sich anstandslos alle drei baden und danach ins Bett bringen. M stand zwar nochmal auf, weil er ja nicht müde sei und mit seinen Pferden spielen und ein Buch lesen wolle, aber das war auch kein Akt. Ich ließ ihn ins Wohnzimmer, erklärte ihm, dass er gern leise spielen und das Buch angucken könne, ich aber weder den Fernseher einschalten noch ihn großartig bespaßen würde, weil ich allein zu Hause sei und aufräumen müsse. Da kam von ihm auch kein Protest, er setzte sich auf die Couch und las den Pferden vor (goldigst!). Als ich eine Viertelstunde später wieder ins Wohnzimmer kam, schlief er.

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Beste Frau. Da war ich ein bisschen gerührt.

Oh und ach so, danke für die vielen lieben Worte und auch für die kritischen Kommentare (die aber auch durch die Bank weg okay waren). Ich habs heute überflogen und muss mal gucken, ob ich eventuell morgen Zeit finde, darauf einzugehen.

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Der erste Kommentar treibt die üblichen Chefkochismen auf die Spitze. Ich bin mir nicht sicher, ob das ernst gemeint oder Satire ist.

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Journal Dienstag, 6.3.2018

Über Nacht hat mein Handy einige Display-Einstellungen vergessen, zusätzlich gab es Probleme beim Google-Konto. Zumindest letzere konnten durch Entfernen und erneutes Hinzufügen des Kontos behoben werden, aber beim Wiederherstellen der Display-Einstellungen tappe ich noch im Dunklen: Das Display leuchtet in einem erheblich helleren, kalten Licht als vorher. Außerdem stimmt irgendwas mit dem Kontrast der Statusbar nicht- die sehe ich auf meinem sehr hellen Hintergrundbild nicht mehr…

Sehr merkwürdig, das alles. Normalerweise „vergessen“ Smartphones doch keine Einstellungen?!

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Mittlerweile ist es bei Verlassen des Hauses morgens hell und es zwitschern auch schon ein paar Vögel. Das tut nach den langen, dunklen Wintermorgen sehr gut.

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J war heute den ganzen Tag unglaublich anstrengend. Es begann direkt nach dem Aufstehen und setzte sich am späten Nachmittag und Abend fort. Er war einfach… unzufrieden?… und zeigte das durch ausgeprägtes Jammern, Weinen, Trotzen. Auch Abends im Bett, selbst nach Flasche und trösten durch Jott/ mich.

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RoomyMcRoomface ist in der Finalisten-Runde :)

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Nachmittags große innerliche Zerrissenheit: Um die Kinder pünktlich abzuholen, muss ich gegen 15:15 Uhr aufbrechen. Das ist für Agenturverhältnisse sehr früh, der Großteil meiner Kollegen arbeitet im Normalfall bis ~18 Uhr oder länger. Im Normalfall geht es trotzdem, ich bin ja auch noch Abends erreichbar (das bietet einige Vorteile) und habe insofern Glück, als dass „meine“ Kunden auch eher früh im Büro sind. Blöd wird es, wenn Nachmittags Meetings angesetzt werden. Es wird schon enorm viel Rücksicht auf mich genommen, Meetings enden meist gegen 15:30 Uhr und es ist normalerweise kein Beinbruch, wenn ich etwas früher rausschleiche. Insofern ist eigentlich alles toll. Wenn da nicht immer das schlechte Gewissen wäre…
Und heute ging ein angesetztes Meeting länger. Ich wäre da sehr gern bis zum Ende geblieben, aber als es 15:40 Uhr war musste ich halt raus- ansonsten wäre ich mit den Kindern erst nach 18 Uhr zu Hause gewesen, und das machen die Zwillinge nicht mit.
Ich find das arg schwierig. Eigentlich würde ich gern bis mindestens 16 Uhr im Büro bleiben. Das passt besser zu den Agentur-Arbeitszeiten und auch zu meinen produktiven Phasen, die eher am Nachmittag sind. Das kollidiert aber leider mit dem Abholen der Kinder…

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Die Kinder waren heute in der KiTa wieder draußen und es ist purer Zucker, wie G im Schneeanzug durch die Gegend tapst.
J, der drinnen schon ganz okay läuft, saß im Wagen. Draußen läuft er nämlich nicht, sondern krabbelt halbherzig, das ist im Schneeanzug nicht so gut machbar.

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Wie schaffen es eigentlich Menschen um die 30 mit kleinen Kindern, soziale Kontakte aufrecht zu halten? Ich frage für einen Freund…

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Für heute Nacht sind bis zu 10cm Neuschnee angesagt. So toll ich Schnee finde, aber hätte der nicht zwei Wochen früher kommen können, als es so kalt war? Jetzt taut alles weg und ist matschig, das muss ja wohl nicht sein.

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M heute Abend wieder. „Ich will nicht schlafen, ich bin nicht müde. Du sollst bei mir sein!“ Gut, neben ihn gesetzt. 10 Minuten später konnte ich raus, weil er schlief.

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Anders als gestern trug ich heute unter der dicken Winterjacke nur ein T-Shirt und schwitzte mich nicht zu Tode. Gestern kam ich nach der Rückkehr nach Hause kaum aus Pullover und T-Shirt raus, weil sie völlig durchnässt am Körper klebten (ieks).
Für dieses Übergangswetter fehlt mir noch angemessene Kleidung. Ich werd wohl mal so eine ZipIn-Jacke für meine Regenjacke kaufen, die sollte eigentlich zu den Temperaturen passen.

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Weil es in den Kommentaren zum Sonntagsbeitrag hoch her ging (zumindest für dieses Blog):
Ja, ich beschwere mich hier. Und jammere. Und lasse mich aus, wie anstrengend die Kinder und das alles ist und wie ich genervt bin und so weiter und so fort (you get it).

Jo. Isso. Ich find die Kinder ganz okay und würd sie auch (meistens*) nicht wieder hergeben wollen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass wir seit Januar noch mehr im Dauerstress stehen wegen diverser Krankheiten, wegen aus Kindergründen am Rad drehenden Kindern, wegen des ganzen Alltags eben. Und das ist weder schön noch erfüllend noch glücklich machend. Das ist einfach nur anstrengend und auslaugend. Vor allem, wenn geplante Erleichterungen wie ein das Wochenende bei seinen Großeltern verbringender M wegen ständiger Krankheiten ausfallen müssen und man einfach nicht zum Durchatmen kommt.
Na klar ist das selbst gewähltes Elend, aber wo wenn nicht hier kann ich mich bitte auslassen (außer zu Hause halt)?

Und, das sollte langjährigen Lesern (jajaja, fünf Euro ins Phrasenschwein) auch bewusst sein: Das ist hier halt kein Heititeiti-Kinder-sind-so-großartig-Elternblog mit Bastelanleitungen, Obstmandalas und anderem Klischeekram (was nicht heißen soll, dass es das hier nicht mal geben könnte, wenn wir die Zeit für sowas finden- aufs Basteln freut sich Jott, Obstmandalas sehen toll aus und schmecken, und Klischeekram… ). Es ist mein Paul-Blog. Dass es hier um Kinder geht, liegt daran, dass sie eben da sind. Aber ich würd halt auch schreiben, wenn es sie nicht gäbe, und mich dann vermutlich über andere Sachen ärgern. Oder auch nicht, was weiß ich.
Doch, würde ich.

Jetzt hab ich irgendwie den Faden verloren. Jedenfalls: Das wird, wie Jott immer sagt, alles besser. Wir dürfen bis dahin halt nicht irre werden (das sage ich dann immer) und die Kinder einem freundlichen Wolfsrudel zur Pflege überlassen (das ist ein gelegentlicher Wunsch, Dschungelbuch-Mogli lässt grüßen).

Und wer das partout doof findet, wie ich mich hier auslasse, darf gern vorbei kommen und uns ein Wochenende zur Hand gehen. Ich verspreche, mich auch angemessen zu freuen :)
Oder einfach den Tab/ das Browserfenster schließen.

* Das ist übrigens mein Humor.

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Eisläufer viele Jahre nach Pieter Breughel
Eislaufen und Malerei.

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Ein kleiner Tanz im Büro bzw. auf Instagram (SpOn ist ja teilweise nicht mehr aufrufbar)
Das ist sehr niedlich und ich frage mich gerade, ob es vergleichbare Aktionen auch hierzulande gibt?

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Journal Sonntag, 4.3.2018

Die Kinder machen uns fertig, soviel steht fest. Heute Vormittag war es wieder schlimm: Direkt nach dem Frühstück fing das Gekreische und Geheule an und steigerte sich den Vormittag über extrem. M, der nicht möchte, dass die Zwillinge sein Spielzeug nehmen, spielt natürlich genau da, wo auch die Zwillinge sind. Und besagte Zwillinge, tapsig wie zwei Bärenbabys, klettern und purzeln übereinander, finden das aber blöd und bekunden das lautstark. Gelegentlich klettern sie über M, der dann meist sofort in Tränen ausbricht… Kurz nach 10 Uhr waren Jott und ich jedenfalls bereits mit den Nerven am Ende, sodass ich die Kinder allesamt schnappte und mit ihnen eine Runde spazieren ging. Frische Luft hilft zum Glück immer noch. Unsere Mittagessenpläne cancelten wir auch und bestellten stattdessen indisch, wir erkauften uns gewissermaßen ein bisschen mehr Ruhe.
Nach dem Mittagessen wurde es dank Mittagsschlaf der Zwillinge und Ice Age für M besser, wir konnten etwas verschnaufen und die Wohnung für am Nachmittag erwarteten lieben Besuch vorbereiten. Als der wieder weg war, drehten die Kinder munter weiter am Rad. Selten war ich so froh, als alle drei im Bett waren, wie heute.

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Morgen gehen alle drei zusammen in die KiTa- Freude! Hatten wir lange nicht mehr.

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Das „Spiel“ der Kinder besteht momentan aus möglichst laut sein und viel Chaos anrichten. M, eigentlich recht ruhig und in der Lage, schon halbwegs „erschaffend“ und konstruktiv zu spielen, lässt sich davon anstecken. So herrscht hier in der Regel ein Geräuschpegel zum Davonlaufen. Der ständige Krach und die Verwüstung der Wohnung schlagen Jott und mir an guten Tagen nicht so sehr auf die Stimmung, an schlechten Tagen- so wie heute- sehr.

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14 Monate ist ein furchtbares Alter. Die Zwillinge sind wirklich kaum auszuhalten. Jott versicherte mir allerdings, dass es mit M in dem Alter genauso war… Hoffentlich kommt der Frühling bald, dann ziehen wir die Kinder warm an und setzen sie in den Sandkasten im Hof. Sollen sie da rumkrakeelen und Angst und Schrecken unter den dort lebenden Käfern verbreiten und unsere Nerven schonen.

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Heute nochmal Bilder. Sieht alles ruhig und entspannt aus, was aber nur daran liegt das in den Chaos-Momenten keine Zeit für Bilder ist…

G kann jetzt allein auf Gustav, den Ikea-Elch, klettern und damit wippen. Ein großer Spaß. Im Hintergrund setzt J seine Umgestaltungspläne für das Kinderzimmer in die Tat um.
Wie fängt man Kinder? Man stellt Boxen auf.
Chaos, Symbolbild. Besuch weg, Kinder in der Wanne, die Wohnung ein Schlachtfeld.
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Journal Samstag, 3.3.2018

Gut: Die Nacht war besser. Lediglich G benötigte gegen 1 Uhr eine Flasche, und dann schlief sie zusammen mit J bis kurz nach 7 Uhr.

Auch gut: Vormittags waren die Kinder noch einigermaßen auszuhalten. Zumindest getrennt, M im Wohnzimmer, die Zwillinge im Kinderzimmer. Vormittags kam ich noch dazu, einige Fotos zu schießen.

Schlecht: Nachmittags waren die Kinder unerträglich und kaum auszuhalten. Ein bisschen Auflockerung brachte ein Einkaufsspaziergang, aber eigentlich auch nur, weil Jott mit M Schuhe kaufen ging und ich und die Zwillinge (jaja, der Esel…) zu Rewe (wir haben zu spät bei Bringmeister bestellt und keinen Wochenendtermin mehr bekommen, die Lieferung kommt daher erst am Montag). Wieder zu Hause eskaliierten die Kinder vor sich hin, das Abendessen war ein Graus und zu allem Überfluss zerriss M auch noch nach dem Vorlesen sein „Jona und der Wal“-Buch („Ich will das Buch noch lesen bevor ich schlafe!“- Am Arsch. Der guckt sich die nächsten Tage unbeaufsichtigt keine Bücher mehr an). Am schlimmsten dabei war sein frech-dreistes Grinsen, als ich sein Treiben bemerkte… Er wusste ganz genau, was er gemacht hatte.
Für die Reparatur ging eine knappe Stunde drauf, das war die Zeit in der ich eigentlich ein bisschen am Rechner spielen wollte. Kinder…

Immerhin hatten wir ein bisschen Ruhe am Abend, bis auf eine Flasche für J gab es keine Störung (… das will ich den Blagen auch geraten haben).

Wie auch immer- mal wieder ein Schwung Bilder.

Js liebstes Hobby: Mit Gegenständen durch die Gegend ständen, ähem, laufen.
WO ist die Patschehand?
M ist durch die „Bibi und Tina“-Hörspiele sehr pferdebegeistert. Die Viecher müssen überall hin mit.
Wer braucht schon Pikler-Dreiecke? So ein umgedrehtes Gitterbett ist ein tolles Klettergerüst.
Eine gewisse junge Dame ist sehr müde vom Klettern und Toben. Und der dazugehörige Papa von den letzten Wochen und Monaten.
Ja wo isser denn?
Großer Esstisch mit Bank (unter M). J bekommt in den nächsten Tagen noch einen neuen Stuhl und dann ist das Essemble Ensemble komplett.
Das letzte Einhorn: Damit sind dann alle Kuscheltiere gewaschen. Die dunklen natürlich viel schneller, aber wir haben halt so selten weiße Wäsche…
Kinder. Sie geben einem soviel zurück… Diesmal Schnippsel.
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Journal Freitag, 2.3.2018

Urlaubstag wegen Zwillingsimpfung. Die beiden sind alle vier Wochen dran, so gesund. Waren sie heute zum Glück auch.

J fing leider sofort nach Betreten der Praxis an zu weinen, der hat sich gemerkt das es einen Piekser gibt… Als er die Ärztin sah, wurde es noch schlimmer.
G war entspannter, die weinte lediglich während der Impfung. Gummibärchen halfen bei beiden.

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Wir haben, glaube ich, entdeckt, wie G Abends gut isst. Statt der Klappstullen-Häppchen, die sie inzwischen verschmäht, gibt es eine ganz normale Stulle für sie. D.h. Brot, Butter, Belag, Kruste ab, fertig. Klappte gestern und auch heute super, sie aß sehr konzentriert und ordentlich drei Stullen. Und ihre Mini-Bissen sind zu putzig!

J will weiterhin Häppchen, der konnte mit den normalen Stullen nichts anfangen.

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Das Ergebnis von Ms Stuhlprobe ist da. Bei ihm konnte kein Noro-Virus nachgewiesen werden. Komische Sache. Aber auch egal, ihm gehts ja wieder gut.

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Beim abendlichen Vorlesen wurde ich fast kirre ob der vielen Warum-Fragen… Es fing schon auf der ersten Seite an, da waren nämlich zwei kleine Eidechsen gemalt. Die hatten nichts mit der Geschichte (Jona und der Wal) zu tun und waren nur illustratorisches Beiwerk für eine Wüstenszene. Aber M fand sie spannender als die Geschichte und dann gings los mit den Eidechsen-Fragen. Ob die groß sind (nein), was sie da machen (die wohnen da), ob sie Jona fressen können (nein), was sie so fressen (puh, äh, Insekten, Larven, bestimmt auch mal irgendwelche Samen und Nüsse und so), ob die lieb sind (da sie Jona nicht fressen, sicherlich- aber ansonsten sind Tiere nicht lieb oder böse)… Erst als all das geklärt war, durfte ich weiterlesen. Zumindest einen Satz, dann ging es mit Fragen zur Geschichte weiter. Und weiter. Und weiter. M ist wirklich enorm wissbegierig, und zu den meisten Zeitpunkten finde ich das auch gut und beantworte ihm seine Fragen, so gut ich kann (und denke dann meistens, wie dumm ich eigentlich bin und wie wenig ich weiß), aber heute wollte ich tatsächlich nur fix vorlesen und dann raus… Aber gut, abwürgen wollte ich ihn auch nicht (es ist ja gut, dass er fragt), also musste ich da durch.

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Dank Mittagsschlaf in der KiTa leistete uns M den größten Teil des Abends Gesellschaft im Wohnzimmer- er war nämlich nicht müde… Er durfte dann „Bärenbrüder“ gucken, während Jott und ich unseren Kram machten. Unnötig zu erwähnen, dass er auch beim Film mehr fragte als guckte.

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Hoffentlich schlafen die Zwillinge heute Nacht besser als letzte Nacht, da kamen sie immer schön zeitlich versetzt alle zwei bis drei Stunden.

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Journal Donnerstag, 1.3.2018

Ich habe heute als Vorschlag für unseren neuen Konferenzraum im Büro „Roomy McRoomface„, „Panama“ und „Raum der Wünsche“ eingereicht. Das war auch eigentlich schon alles für heute, glaub ich. Falls nicht: Egal, ich geh jetzt schlafen.

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Journal Mittwoch, 28.2.2018

Knackig kalt heute morgen. Über meine Entscheidung, lange Unterhosen und dicke Socken anzuziehen, war ich seeeehr froh. Auch im Büro übrigens, dort wurde es heute nicht so wirklich warm…

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Ich brachte die Kinder heute, weil ich auf Grund eines Nachmittagstermins Mittwochs erst etwas später aus dem Büro gehen konnte. Eigentlich, denn heute fiel der Termin aus… Aber das wusste ja morgens noch niemand. Die Anfahrt zur KiTa und die Abgabe lief super einfach, mit nur zwei Kindern die noch dazu im Buggy sitzen ist das tatsächlich ein Kinderspiel.

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Die Zwillinge essen seit ein paar Wochen Abends sehr schlecht. Vor kurzem haben Jott und ich beschlossen, uns nicht mehr darüber aufzuregen, sondern den beiden einfach eine Flasche zum Abendbrot zu geben. Damit läuft es super. Die Flasche trinken sie in den Hochstühen, und wenn sie die getrunken haben schlafen sie schnell ein und ziemlich lange, bzw. teilweise sogar bis morgens.
Tjo. Offenbar brauchen sie das gerade wieder so.

Von unseren Milchpulver-Reduzierungsversuchen sind wir auch erstmal abgekommen, das war durch die ganzen Magen-Darm-Geschichten und das schlechte Schlafen einfach nicht tragbar für uns. Momentan sind es sechs Löffel Heilnahrung, am Wochenende werden wir vermutlich wieder zu normaler Milch übergehen.

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Szenenwechsel Büro: Ich stehe erstmals als offizieller Ansprechpartner und damit auch Produktmanager in einem Kundenvertrag :) De facto ändert sich nichts, aber es trotzdem irgendwie cool (und bestärkt mich in der Überzeugung, etwas richtig zu machen).

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M ist momentan furchtbar weinerlich und jammert wegen jeder Kleinigkeit extrem herum- zumindest bei Jott und mir. Jotts Mama, die ihn heute betreute, wusste davon nichts zu berichten.
Ist das eine Phase bei Kleinkindern? Geht das vorbei? Es raubt uns den letzten Nerv.

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Ich freue mich sehr, dass der Februar vorüber ist. Der März wird hoffentlich, hoffentlich besser.

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Journal Dienstag, 27.2.2018

M gehts besser, hurra. Heute kein Durchfall mehr, aber noch viel „Baaaauuuch-Aua“.

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Mit am schlimmsten ist’s ja, den Kindern ihr Wunschessen zu verwehren. Aber Apfelsinen auf einen noch arg gereizten Magen ist halt keine gute Idee…

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Home Office mit M lief okay. Ich profitierte davon, auch gestern gearbeitet zu haben, und so schon Stunden erbracht zu haben.

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Beim Abholen der Kinder der Hinweis, dass die Zwillinge heute wieder arg quengelig waren. Jo. Sind sie zu Hause auch. Seit Wochen.
Abgesehen davon, dass das vermutlich gerad auch eine Phase ist, ist’s auch verständlich: In der KiTa wechselt das Betreuungspersonal munter, es fallen KiTa-Tage aus, sie sind länger krank gewesen… Da kann man schon mal quengelig sein.
Nur: Es wird halt nicht besser, wenn wir sie wegen akuter Quengeligkeit zu Hause behalten. Besser wird es, wenn sie wieder einen geregelten Tagesablauf haben, regelmäßig in die KiTa gehen, dort konstant vertraute Gesichter sehen…

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Jotts Mama ist da, es machte sich sofort bemerkbar- der Abend verlief ungleich entspannter.

Morgen wird sie auf M aufpassen & ich darf arbeiten fahren (yay!).

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Journal Montag, 26.2.2018

Gut geschlafen, nicht von Ms Durchfall geweckt worden. Ist doch was.

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J und G gingen heute in die KiTa, M blieb bei mir. Der Plan war eigentlich, im Home Office zu arbeiten. Das scheiterte leider an Ms Zustand: Als ich die sechste Windel innerhalb einer Stunde wechselte, und an den bevorstehenden Gang zum Arzt dachte (Abgabe Stuhlprobe/ Abholen von Gs vergessener Gesundschreibung), wurde mir klar, dass das nichts wird. Es sind ja „nur“ sieben Stunden, die ich unterbringen musste, aber das wäre heute nur drin gewesen wenn ich bis tief in die Nacht gearbeitet hätte- und das ist dann wiederum bei mir nicht drin. Lösung: Auf M krank schreiben lassen & in den Ruhepausen das dringendste erledigen.

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Ich habe keinen akuten Magen-Darm-Infekt. Offenbar habe ich das Glück, Noro-Virus ohne Symptome wie Erbrechen und Durchfall zu haben. Ich fühl mich momentan einfach wie bei einer starken Erkältung mit gelegentlichen Bauchschmerzen. Und einigen anderen Symptomen, die stark darauf hinweisen, dass im Magen-Darm-Trakt etwas nicht in Ordnung ist.

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Heute war, straßenbahntechnisch, nicht mein Tag. Die Bahnen zum Kinderarzt fuhren nicht, d.h. ich musste M 30 Minuten auf den Schultern schleppen. Und als ich die Zwillinge von der KiTa abholte, fuhr die Straßenbahn drei Minuten zu früh ab. Das kommt nie vor und ist, aus einer Entfernung von ~½ Minute, sehr bitter. Die Bahn fährt regulär im 20-Minuten-Takt… Um nicht in der Kälte mit den Kindern warten zu müssen, bin ich zur nächsten Station gelaufen, wieder mit M auf den Schultern und den Kinderwagen vor mir herschieben.

Mein Workout für heute sollte damit erledigt sein.

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Hoffentlich geht es M morgen soweit gut, das ich aus dem Home Office arbeiten kann.

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Jotts Mama wird uns ab morgen unterstützten. Trotz der recht hohen Gefahr, sich bei uns anzustecken, kommt sie zu uns. Ich fühle mich einerseits schlecht, weil ich sie schon über der Schüssel hängend sehe, andererseits freue ich mich unwahrscheinlich. Vielleicht bekommen wir mit drei Erwachsenen etwas Ruhe rein und kommen ein bisschen zur Erholung. Es ist bitter nötig, sowohl bei Jott als auch bei mir. Und bei den Kindern vermutlich auch.

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Journal Sonntag, 25.2.2018


Danke für die Blumen an unbekannt. Blumen sind toll :)

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M hatte heute morgen eine ziemlich akute Durchfall-Phase- bestimmt acht, neun Windeln in anderthalb Stunden. Kaum war er gewickelt, ging es wieder los… Irgendwann war’s dann zum Glück vorbei, hoffentlich sind jetzt alle Viren raus und es geht aufwärts.

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J ist weiterhin fit und fröhlich. G ist verrotzt, aber ansonsten auch fit. Ihr Durchfall ist seit Freitag Abend vorbei, es spricht also (bislang) nichts gegen den KiTa-Besuch für die zwei.

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M wird morgen bei mir zu Hause bleiben, während ich im Home Office arbeite. Ich bin gespannt, wie das läuft- er ist deutlich fitter als J letzte Woche Montag, er wird sich also wohl kaum zwei Drittel des Tages an mich kuscheln.

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Ich würde mich am liebsten zwei Wochen krank schreiben lassen, um Ruhe zu haben und Kraft zu tanken. Ich fühl mich ziemlich k.o.

Leider geht das aber nicht, weil ich, wenn ich das machen würde, mich wie ein fauler, arbeitsscheuer Simulant fühlen würde.

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Den Tag über baute sich ein diffuses, leichtes Krankheitsgefühl auf. Außerdem ist mir flau… Hoffentlich bleib ich vom Noro-Virus verschont, das würde die nächsten Tage einfacher machen.