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Journal Samstag, 28.4.2018

Den Vogel abgeschossen hat heute der direkt unter uns wohnende Nachbar, der immer etwas durch ist… „Sind die Kinder krank? Die heulen immer soviel.“

Vollidiot.

Ich wusste gar nicht groß, was ich auf so etwas seltendämliches antworten sollte, und habs dann ungefähr bei „Haha… Nein, denen gehts gut, das ist halt ’ne Phase“ belassen.

Aber ja, die Kinder heulen sehr viel. Seit Wochen. Alle drei. Es ist nicht mehr zum Aushalten, und vielleicht werden Jott und ich in unserem Termin bei der Erziehungsberatung einfach nur die sozialpädagogische Fachkraft vollheulen (okay, ich vielleicht, Jott sagte das sie das nicht macht).

M klebt an Jott, will nur Bibi genannt werden, weint los wenn ihn eine Fliege schief anguckt und ist offenbar dauerhaft unzufrieden, weil nie, aber auch ABSOLUT NIE, etwas so läuft wie er will. Was er will, weiß er zwar nicht so genau, aber das ist ja nicht so wichtig.

J und G sind in der A-Phase (Autonomie! Autonomie!) und beweisen immer wieder eindrucksvoll, dass die terrible two’s auch mit fast 1½ beginnen können. Ich dachte immer, M ist stur und dickköpfig (wie die Mama, natürlich), aber die Zwillinge stellen ihn bei weitem in den Schatten.

Jedes Kind allein für sich wäre vermutlich gut händelbar, aber alle drei zusammen sind ein explosiver, geräuschintensiver Cocktail.

De fakto vergehen hier keine zehn Minuten (leider keine Übertreibung) in denen nicht mindesens ein Kind heult oder kreischt und manchmal möchte ich mir gern die Gehörgänge zukleistern, damit mal Ruhe ist.

Es ist tatsächlich so schlimm, dass wir teilweise einfach nur noch stumpf Ms Wünschen folgen (die Zwillinge können sich ja noch nicht äußern), nur damit er kein Theater macht. Die Erziehungsberatung ist also echt notwendig.

Nach zweieinhalb Jahren immer noch INFP-T.

2 Antworten auf „Journal Samstag, 28.4.2018“

Ohje…. Haltet durch! Ja, die terrible twos fangen beizeiten an und gehen auch lange, weil sich die Zwillinge immer wieder gegenseitig aufschaukeln. (<– meine Erfahrungen)
Gut dass ihr euch Hilfe sucht. Kann M vlt auch mal für paar Stunden bei Freunden spielen/zur Oma? Ein Kind weniger entschärft die Situation schon ziemlich
Wann ist euer Termin?

Die Zeit zwischen 1 und 2 Jahren fand ich mit unseren Kindern immer am anstrengendsten. K3 und K4 sind nur 14 Monate auseinander, da zog sich das ewig, weil diese Phase bei den beiden nahtlos ineinander überging. Ich wünsche jedenfalls weiter viel Kraft und Geduld! (Inzwischen sind die Kinder zwischen 5 und 13, alles wird gut!)

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