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Journal Freitag, 27.4.2018

Die Schlafpläne wurden gestern von den Zwillingen sabotiert. Eine halbe Stunde nachdem wir im Bett lagen, fingen sie an zu quengeln…

M ist Pferde-Influencer. Jott wurde heute von einer Erzieherin angesprochen, dass Ms Begeisterung ansteckend auf andere Kinder wirkt- so ansteckend, dass in der Gruppe nach dem aktuellen Projekt „Jona und der Wal“ über Pferde gesprochen wird :) Jott wurde direkt gefragt, ob wir da irgendwas haben, das in der Gruppe gezeigt werden kann.
Das ist schon ein bisschen putzig :)

Termin-Chaos am Morgen. Eigentlich haben Jott und ich geteilte Google-Kalender. Die bringen aber nichts, wenn man nicht reinschaut… Ursprünglich war nämlich heute morgen geplant, das M und ich zum Zahnarzt gehen. Ich Nase hatte aber Jott gesagt, dass sie die Bringmeister-Lieferung ruhig auf heute zwischen 7 und 9 Uhr legen kann- ich wäre ja im Home Office. Und noch dussliger war, das ich mich zu 7:30 Uhr mit einem Kollegen zu einem längeren Telefonat verabredet hatte.
Wenn schon doof geplant, dann richtig.

Letztendlich verschob ich unseren Zahnarzt-Termin, das war das einfachste. So konnte ich auf Bringmeister warten und mit dem Kollegen telefonieren- wenngleich etwas später, weil Bringmeister 7:30 Uhr klingelte.

Nach dem Abholen der Kinder fuhren wir heute nicht mit der Straßenbahn nach Hause, sondern liefen ein bisschen spazieren. Ich hatte Ms Laufrad mitgenommen, damit fuhr er den Großteil des Weges. Er hielt super durch, insgesamt beträgt die Strecke gute dreieinhalb Kilometer, von denen er drei Kilometer (wir brauchten ~45 Minuten dafür) fuhr/ lief. Und das nach einem ganzen KiTa-Tag, an dem er sich ja auch nicht wenig bewegt!
Die Zwillinge chillten im Wagen und waren zu Hause etwas umgänglicher als sonst.

Wir haben seit Wochen massive Probleme, M ins Bett zu kriegen. Normalerweise bringt Jott ihn zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr ins Bett, liest ihm vor, kuschelt, singt, hört ein bisschen Hörspiel mit. 1a Einschlafbegleitung also. M schläft dabei aber nicht ein, sondern hält sich wach- egal wie müde er eigentlich ist und unabhängig davon, ob er Mittagsschlaf gehalten hat oder nicht. Wenn Jott nach 45 bis 60 Minuten raus kommt, schläft er zumeist noch nicht… Und dann geht das Theater los. Kurze Zeit später kommt er auch raus und jammert, das er nicht alleine sein will. Und das, obwohl die Tür offen ist und er uns hört… Dann liegt es meist bei Jott, wieder mit ihm ins Schlafzimmer zu gehen- ich muss ja noch arbeiten- und das selbe Spiel wieder von vorne zu beginnen. Oft schläft sie dabei ein, wodurch ihr Abend dann auch vorbei ist.

Das ist sehr belastend. Wenn wir M rumturnen lassen, bleibt er viel zu lange wach- er will nichts verpassen. Abgesehen davon ist es auch blöd, weil wir mit Kleinkind zu nichts kommen. Er erzählt dann ununterbrochen, spielt laut, guckt Fernsehen mit was er nicht soll und macht halt alles außer ruhiger und schlafbereiter zu werden.

8 Antworten auf „Journal Freitag, 27.4.2018“

Puh…ich hab auch so ein Schlafexemplar. Mittlerweile ist er vier. In letzter Zeit hilft ein bisschen, ihm den Rücken zu streicheln und ihn auf die Geräusche draußen hören zu lassen (Wind, Regen etc.). Ansonsten gehen wir raus und haben „noch was zu erledigen“…“kommen aber gleich danach wieder“. Und kein Mittagsschlaf im Kindergarten. Das war lange unsere Krux. Ich fühle mit! Das wird wieder besser!

Meist schläft er noch in der KiTa. Aber selbst wenn er keinen Mittagsschlaf macht, ändert das nichts an der Situation am Abend. Er will einfach nicht schlafen, weil er wohl lieber bei uns sein möchte/ nicht allein sein möchte.

Ich weiß nicht, ob ich das richtig sehe, aber ich habe von Ihren Geschichten über M das Gefühl, dass er bei den Großeltern eher weniger Schwierigkeiten hat. Vielleicht fragen Sie mal, wie die das abends machen und versuchen, das zu kopieren.

Die gehen Abends mit ihm ins Bett. Das ist bei uns nicht möglich, weil dann alles liegen bleibt.

Und wir wollen das auch einfach nicht- wir brauchen unsere Abende für uns.

Gleicher Gedanke wie Steffie: schläft M in der Kita? Bei meiner Tochter (2,5 jahre) half es massiv, den Mittagsschlaf in der Kita zeitlich zu begrenzen.

Klingt vielleicht doof, aber was bei uns immer hilft: Mein Frau kaufte sich ein Klangschale und sagte mir, wenn sie nicht einschlafen kann, setz dich ins Nebenzimmer und klopf an die Schale. Mit Abständen. Sie wartet dabei immer auf den nächsten Ton und schläft meist nach dem dritten Ton ein. (3 min) Ich wollte es nicht glauben, aber ich komm selten bis zum 5ten Ton.

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