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Journal Samstag, 24.2.2018

Tag überlebt. Abends Internet-Hosting-Kram gemacht (mein Hoster ändert zu Ende Februar was, ich kam bislang nicht dazu die nötigen Anpassungen vorzunehmen), dabei viel und oft in die Röhre geschaut.

Jetzt: Spät, müde -> Bett.

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Journal Freitag, 23.2.2018

Heute Arbeit im Home Office, wöhrend Jott die Kinder zwei Zimmer weiter hütete. Lief gut. M kam immer mal wieder zu Besuch und genoss die Ruhe bei mir.

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Nachts durch Ms Durchfall, genauer gesagt durch das Geräusch, schlagartig wach geworden. Schnell geschaltet, das Kind gepackt und in die Wanne gestellt. So ließ sich das schlimmste vermeiden. M bekam eine Dusche und einen neuen Schlafanzug und dann konnten wir weiter schlafen.

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Die Zwillinge schliefen nahezu durch. G bekam gestern Abend gegen 23 Uhr eine Flasche, J nachts gegen 1:30 Uhr, und dann wurden sie beide erst gegen 7:30 Uhr wach.
Ich hatte heute den Wecker ausgestellt und stand kurz vor den Kindern auf. Die zusätzliche Mütze Schlaf war mir wichtiger als ein früher Arbeitsbeginn und ein früher Feierabend.

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Beim Abendessen erzählte M von Waschbären. Jott wies darauf hin, dass ja der Papa auch wie ein Waschbär aussähe (irgendwas von wegen haarig, ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen). Als ich kurz danach in die Küche lief, rief mir M doch allen ernstes zu, dass ich doch gefälligst auf dem Boden laufen solle wie ein Waschbär.

Ich glaube, ich verschenke sie alle.

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G hat heute massive Probleme einzuschlafen. Sie hat irgendwas, weder Flasche noch Nurofensaft noch Kümmelzäpfchen helfen. Auf den Arm will sie auch nicht, sie windet sich und will runter…
Es ist schlimm, wir kommen hier einfach nicht voran. Ständig ist irgendwas.
Und mittlerweile ist’s mir auch egal, was die Kinder haben, ich will einfach das sie die Klappe halten und wir wenigstens Nachts unsere Ruhe haben.

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Das hier ist das witzigste Gif der Welt. Ich kann mir das gut bei G vorstellen.

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Ein wunderschönes Geschenk für sich selbst. Ich sollte mir auch was schenken, wenn die aktuelle Kackphase vorbei ist.

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Die Suche nach dem Korrektiv
Über Macht, Missbrauch und den (das?) Korrektiv.

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Journal Donnerstag, 22.2.2018 – Drei Mal Noro mit alles, bitte

Anruf Arzt-Praxis: G hat das Norovirus. Yay! Ändert bei uns nichts, aber jetzt wird sich wohl das Gesundheitsamt (?) bei uns melden. Wenn sie mich erwischen, werd ich fragen, ob sie Seuchenexperten und Ausrüstung schicken können.

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Beim Arzt waren wir übrigens am Dienstag mit allen drei Kindern. Dass wir eine Stuhlprobe von G abliefern konnten, darauf bin ich ein bisschen stolz. In weiser Voraussicht habe ich nämlich am Dienstag Vormittag eine volle Windel von G in zwei Zip-Lock-Beuteln auf dem Balkon kalt gestellt und am Nachmittag dann in die Arztpraxis mitgenommen. Die MFAs und auch die Ärztin haben zwar ein bisschen komisch geguckt (welcher Bekloppte hebt vorsorglich ’ne Windel auf und bringt sie mit?!), aber das wir mir egal- das Ziel „Stuhlprobe“ zählte.

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M hats auch erwischt, der musste heute mehrmals unter die Dusche. Ich warte darauf, dass J umfällt.

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Ich hasse hasse hasse es. Diese verdammte Krankheitsphase soll endlich vorbei sein. Ich will nicht mehr.

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Einer alten Frau in der Bahn höflich einen Sitzplatz angeboten und schön abgewatscht worden: „Nein junger Mann, ich steh sehr stabil. Das Sizen überlass ich lieber jungen Menschen wie Ihnen“.

Blöde Kuh.

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Viel im Büro zu erledigen gehabt. Offenbar wurde ich vermisst und bin nicht überflüssig. Das ist meine größte Sorge nach so langen Fehlzeiten: Das die Arbeiten, die ich mache, nebenbei von anderen gemacht werden können, und ich gar nicht gebraucht werde. Scheit nicht der Fall zu sein.

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Ich bekomme ein Diensthandy. Ein Smartphone meiner Wahl (muss ich bezahlen) samt Tarif (übernimmt der Arbeitgeber). Supergut, so kann ich die Diensthandynummer an Kunden weitergeben und muss nicht die private Nummer fürs Home Office rausrücken.

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Mit Kunden von uns, die auch Eltern sind, ein wenig erzählt und zu Kinderkrankheiten ausgetauscht. Es geht doch irgendwie allen gleich, wenn auch nicht im selben Ausmaß.

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Anti-Noro-Plan: Flaschen, Sauger und Nuckel werden sterilisiert. Das Spielzeug wurde in Spülmaschinen-Spielzeug, Waschmaschinen-Spielzeug und Müll-Spielzeug (schlecht waschbar, alt und oll) einsortiert. Die Kinderküche wurde aus dem Kinderzimmer entfernt und von Jott ausgiebig mit Bazillol behandelt.

Einweg-Handschuhe und Einweg-Wickelunterlagen zum Wickeln stehen bereit.

Gucken wir mal, ob das hilft.

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Wie man die „Empfohlen von Pocket“-Links im Android-Firefox deaktiviert. Mir wurden da viel zu viele spannende Seiten angezeigt, die ich natürlich alle angucken und lesen musste. Ein riesiger Zeitfresser… Jetzt ist das Feature deaktiviert und ich hoffe auf eine große Zeitersparnis.

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G, gestern tagsüber recht fit und brech- und durchfallfrei, beendete diesen Zustand heute Nacht gegen 2 Uhr. Weil es zu arg war, zog ich mit ihr ins Wohnzimmer um und schlief ab da nur noch in 15- bis 20-Minuten-Intervallen.
Bin leicht gerädert.

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Gelesen und für weiterempfehlenswert befunden in den letzten Tagen:

Inside the Two Years That Shook Facebook—and the World: How a confused, defensive social media giant steered itself into a disaster, and how Mark Zuckerberg is trying to fix it all.
Facebook hat lange die Augen vor der Realität verschlossen, das scheint sich gerade zu ändern.

Vergehen: „Unzucht“ – Nachruf auf Fritz Schmehling (Geb. 1941)
Ich lese gern die Nachrufe im Tagesspiegel. Sie portraitieren die Verstorbenen so unglaublich menschenfreundlich, liebevoll und würdevoll.

Lärmkarte Berlin 2018: So laut ist es vor ihrer Haustür.
Wir wohnen in einer stark lärmbelasteten Straße (Autostraße und Straßenbahn buchstäblich vor der Haustür). Inzwischen nehme ich das gar nicht mehr sonderlich wahr in der Wohnung. Mich stört eher, dass wir im Wohnzimmer tagsüber nicht lüften können, weil ansonsten die Abgase in die Wohnung steigen…

Ich hab ja keine Ahnung!
Über Erziehungstrends und Erziehungs-Evangelisten, die ihre Methode als die einzig Wahre und alle anderen als schlecht ansehen.
Ich seh das natürlichb genauso, deswegen hab ich’s auch gern gelesen.

Eine Deutschlandkarte mit „wahren“ – etymologisch korrekten Namen
Ich schreibe Ihnen vom „Inselort“ in der „Sumpfstadt“, die inmitten von „Schutzwald“ liegt. Spannend, interessant und lehrreich, die Bedeutung der einzelnen Ortsnamen zu lesen.

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Journal Mittwoch, 21.2.2018

Mal gucken, welches weitere Kind heute Nacht kotzt oder alles vollkackt.

G. Und zum Glück nur G. Es war mit einem Kind schon unschön genug. Sie gewann eine Dusche, komplett neue Nachtwäsche und neues Bettzeug. Am schlimmsten war der Umstand, dass der Boiler um 4 Uhr morgens nur noch lauwarmes Wasser bereit hält und G dann tropfend, gänsebehautet und zitternd in der Badewanne stand und mich kläglich anschaute. Da brach mir ein bisschen das Herz. Aber nur ein bisschen, zum Großteil haderte ich mit der Welt.

Den Tag über gab es bei keinem der Kinder weitere Oben- oder Unten-Malheurs. Das darf gern so bleiben und ich bitte um gedrückte Daumen.

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Gemessen daran, wie oft ich heute die Kinder anschrie (drei oder vier Mal), war das ein guter Tag.

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J ging es heute merklich besser, M ebenfalls. Js Husten hat sich gelegt und er ist nicht mehr so schlapp. Und M wachte fieberfrei auf und hatte selbst am Nachmittag und Abend nur noch erhöhte Temperatur. Vielleicht hat er ja das Fieber an G weitergegeben, bei ihr kletterte die Temperatur zum Nachmittag und Abend hin auf 39 Grad. Um ihr ein bisschen zu helfen- sie litt sichtbar- gabs ein Paracetamol-Zäpfchen (beim Fiebersaft hatte ich zuviel Sorge, dass sie davon wieder die Kotzerei kriegt). Wir konnten ihr das nur zu zweit verabreichen, G hat seit ein paar Tagen etwas dagegen im Liegen gewickelt zu werden: Jott musste sie und besonders die Beine festhalten, ich verabreichte ihr das Zäpfchen. Ich hatte ja die nicht ganz unbegründete Angst (wir sind da gebrannte Kinder…), dass sie das nahezu unverzüglich in hohen Bogen und mit… naja, „Beiwerk“, wieder rausbringt, aber es blieb drin, yay.

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Morgen und am Freitag wird Jott die Kinder beaufsichtigen, ich darf Arbeiten gehen :) Das wird für Jott eine Premiere sein, sie war noch nie einen ganzen Tag mit allen drei Kindern zu Hause. Wir sind sehr gespannt wie das wird, die Kinder sind nämlich bei ihr einen ganzen Batzen quengeliger und anhänglicher als bei mir (wir merken das immer, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt- dann fangen die Kinder an zu krakeelen, während sie davor einigermaßen ruhig waren).
Ich jedenfalls freue mich auf meinen morgigen dritten Arbeitstag im Februar.

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Journal Dienstag, 20.2.2018

G hat heute morgen gekotzt und im Laufe des Tages Durchfall bekommen. J hat weiterhin seinen fiesen Husten und ist ziemlich angeschlagen. M wachte mit hohen Fieber auf, dabei blieb es den Tag. Unnötig zu sagen, das keines der Kinder heute in die KiTa ging. Home Office konnte ich auch knicken.
Vor einer guten Dreiviertelstunde hat G dann Js und ihr Bett vollgekotzt. Wir haben für die Nacht keine Schlafsäcke und kein Bettzeug mehr, G schläft jetzt unter einer Decke und strampelt sich hoffentlich nicht frei und zieht sie sich auch nicht über den Kopf.
Morgen früh warten zwei bis drei Waschmaschinen darauf, gewaschen zu werden.

Ich will nicht mehr. Keine Krankheiten, keine Ausfälle, keine vollgekotzten und vollgekackten Sachen, keine jammernden und heulenden Kinder, kein Spagat zwischen Arbeit und Kindern, kein Dauerstress, keine beziehungsbelastenden Momente wegen dem ganzen, nichts.
Ich erwarte ja nicht vom Leben mit drei kleinen Kindern, dass es erfüllend und schön und einfach ist und glücklich macht. Aber es wäre toll, wirklich toll, wenn es in erster Linie einfach mal weniger besch…eiden läuft. Ich ertrags nicht.

Genug gejammert, ab ins Bett. Mal gucken, welches weitere Kind heute Nacht kotzt oder alles vollkackt.

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Journal Montag, 19.2.2018

Home Office mit J lief super. Er war wider Erwarten total pflegeleicht. Die meiste Zeit verbrachte er ruhig an mich gekuschelt. Außerdem schlief er ziemlich viel (9 – 10 Uhr, 12:15 – 14:45 Uhr) und ermöglichte es mir, während dieser Zeit konzentrierter zu arbeiten. Natürlich konnte ich trotzdem nicht den kompletten Tag durchgängig arbeiten, aber ich schaffte wesentlich mehr als gedacht und musste Abends nicht allzu lange ran.

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Die Nacht war grauslig. Ich zog zum ersten Mal seit Ewigkeiten mit einem Kind – J – ins Wohnzimmer um, weil das die einfachste Lösung war. Nachdem er endlich schlief, lief es auch einigermaßen gut, aber heute morgen war ich dann doch dolle geschafft. Jott übrigens auch, die musste heute Nacht G ihre Flasche allein geben und fand bei ihrer Rückkehr ins Bett einen wachen M vor. Der war nämlich gestern Abend völlig übermüdet bereits kurz nach 18 Uhr eingeschlafen und befand, dass zwischen 2 und 3 Uhr morgens eine gute Zeit zum wach sein sei. Kinder, ey.

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J zu Hause zu lassen war die richtige Entscheidung. Morgen bleibe ich noch einmal zu Hause mit ihm und hoffe, dass das ausreicht.

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Die Trennung schien weder J noch G etwas auszumachen. Rückmeldung aus der KiTa zu G war, dass sie gut drauf war. Und J bei mir war auch pflegeleicht. Scheint zu klappen.

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Was schön war: J „tanzte“ im Hochstuhl zu

  • mehrfach, das schien ihm gefallen zu haben.
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Journal Sonntag, 18.2.2018

Die Kinder, die unter der Woche gern mal bis 7 Uhr schlafen, waren heute um 6 Uhr wach. Ich kann sie nicht leiden.

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J hat weiterhin seine Erkältung. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich ihn morgen auf gut Glück in die KiTa geben will (ich will! und muss! arbeiten, wollte meinen regulären Home-Office-Tag ausfallen lassen und ins Büro fahren), dann aber schlussendlich davon abgesehen. Er ist sehr quengelig, sehr anhänglich, sichtbar angeschlagen- kurzum: Es geht ihm nicht sooo gut. Ein weiterer Tag zu Hause würde ihm sicher gut tun und bei der Erholung helfen.

Ich werd also morgen doch im Home Office arbeiten und ihn bei mir zu Hause lassen. Den Tag hab ich eingeteilt, morgen früh stimme ich meine Planungen mit dem Büro ab und dann hoffe ich, dass alles gut geht. Auch in Hinblick auf die erstmalige längere Trennung von J und G voneinander. Die beiden sehen sich nämlich einen ganzen Tag nicht.

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Mich kotzen diese ständigen Ausreißer vom normalen Alltag so ungeheuer an. Es ist so kräftezehrend, dass ständig irgendwas ist und wir andauernd irgendwelche Kompromisse finden müssen. Der Alltag ist anstrengend, aber letzten Endes plan- und bewältigbar. Aber diese Ausreißer! Kinder krank, KiTa verkürzt, Paul und Kinder krank, KiTa geschlossen, Kind krank… Ich will nicht mehr. Ich will gern einfach wieder den ganz normalen Betrieb haben. Kinder gesund, KiTa regulär geöffnet, Paul und Jott im Büro.

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Journal Samstag, 17.2.2018

J zahnt und ist recht stark erkältet. Wir geben uns hier wirklich die Klinke in die Hand mit den Krankheiten. Hoffentlich legt sich das wieder, ansonsten müssen wir uns was für die kommende Woche ausdenken.

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Wir haben einen neuen großen Esstisch für die Küche :) Jott fuhr heute mit M zu IKEA und kaufte ihn. Eigentlich wollte sie auch noch eine Bank dazu mitbringen, aber die gewünschten Modelle waren leider ausverkauft.
Neben der Bank müssen wir noch einen weiteren Kinderstuhl (Ms Stuhl wird an einen der Zwillinge vererbt, er selbst wird mit mir auf der Bank sitzen) kaufen, und dann können wir alle zusammen über kurz oder lang am Küchentisch sitzen.

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Ich habe eine neue große Liebe. Sie hört auf unterschiedliche Namen, die aber alle für das selbe stehen: Zuckersüße kleine Griesküchlein, die ihren Ursprung im Mittleren Osten haben.
Kennen gelernt haben wir uns in einer der Baklava-Mix-Packungen, die Jott kürzlich mitbrachte.

Mit großer Begeisterung habe ich jedenfalls festgestellt, dass die Herstellung kinderleicht ist. Sobald ich also wieder Lust drauf habe (aktuell habe ich mich daran überfressen, aber das sollte sich ja bald wieder legen), werde ich das Rezept einfach mal nachbacken :)

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Wenn Jott da ist, sind die Kinder nicht so entspannt. Im Vergleich zur letzten Woche waren vor allem die Zwillinge wesentlich anhänglicher, weinten mehr und brauchten mehr Zuwendung. Verstehe das, wer will.

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Abends sieben Maschinenladungen Wäsche gelegt. Alle reden von Smart Home, aber wo sind denn die intelligenten Haushaltshelfer, die mir DAS abnehmen?

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Journal Freitag, 16.2.2018

Im Endeffekt nichts neues. Wir haben das gleiche gemacht wie gestern bzw. wie wenn ich mit den Kindern allein bin, das hat sich bewährt und funktioniert super. Die Kinder wissen inzwischen auch, wie so ein Tag abläuft, und machen wunderbar mit.

Die Tage verlaufen ungefähr so:
7:00 Uhr Aufstehen
7:00 – 8:00 Uhr Uhr Spielen in der Wohnung (Kinder), Frühstücks-Vorbereitung (Paul)
8:00 – 9:00 Uhr Frühstück
9:00 – 11:30 Uhr Spielen in der Wohnung (Kinder), Mittagessen-Vorbereitung (Paul)
11:30 – 12:15 Uhr Mittagessen
12:15 – 14:15 Uhr Mittagsschlaf für die Zwillinge, Fernseh (zumeist 2 bis 3 Folgen seiner aktuellen Lieblingsserie)- und Spielzeit (Puzzle, Gesellschaftsspiele) für M, ich räume in der Zeit auf und lege danach auch die Füße hoch
14:15 – 15 Uhr Spielen in der Wohnung (Kinder), Vesper-Vorbereitung (Paul)
15:00 – 15:45 Uhr Vesper
15:45 – 17:15 Uhr Rausgehen
17:45 – 18:30 Uhr Abendessen
18:30 – 19:30 Uhr Zubettbringzeit

Es gibt natürlich immer mal wieder Abweichungen, aber im Großen und Ganzen haben wir so einen Rahmen, in dem wir uns bewegen können.

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Jotts Bruder verabschiedete sich heute Abend. Gut, dass er da war- zu Zweit ist’s wirklich leichter, die drei Mausketiere zu betreuen.

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Was schön war: Mit den Kindern beim Abendessen spielen und singen :)

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Journal Donnerstag, 15.2.2018

Ich habe die Kinder gestern so müde gespielt, dass sie a.) nur ein Mal die Nacht für eine Flasche kamen (hatten wir seit dem Beginn der Magen-Darm-Phase nicht mehr) und b.) bis kurz nach 7 Uhr schliefen. Yeah!

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Heute liefs auch sehr gut, zu zweit ist’s recht einfach. Ich kam sogar, wie gestern eingeplant, dazu, etwas ausgiebiger zu kochen (insgesamt ~45 Minuten Vor- und Zubereitungszeit, das ist allein mit den Dreien nicht drin), sodass wir nicht schon wieder Nudeln mit Sauce essen mussten :)

Nachmittags gingen wir eine etwas größere Runde spazieren. M hielt superlange durch und lief und rannte sich müde, die Zwillinge krakelten fröhlich aus ihrem Buggy durch die Gegend, und ich war auch fit und nach der Rückkehr nicht völlig k.o..

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Die kaputte Jeans– ich brachte sie gestern zum Schneider- holte ich heute ab. Für nur 10 Euro ist das Loch gestopft worden. Es sieht besser aus als erwartet, ich muss morgen mal ein Foto machen. Natürlich ist die genähte Stelle recht gut sichtbar, aber das ist mir tatsächlich egal- immerhin konnte ich so diese sackteure Hose (70 Euro) retten und muss nicht schon wieder eine neue kaufen. Wobei das eh noch ansteht, ich sollte vielleicht doch mehr als zwei Hosen haben.

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Abends ein Zuckerschock. Jott hatte wieder Baklava mitgebracht (beste Frau), und weil ich nach dem Spaziergang sehr hungrig war, naschte ich eventuell ein bisschen zuviel… Jetzt jiepere ich den ganzen Abend nach etwas Herzhaften, während ich gleichzeitig nicht die geringste Lust verspüre, tatsächlich etwas zu essen.

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Die KiTa öffnet in der kommenden Woche regulär, es wurden Mittel und Wege gefunden den Personalmangel abzufangen. Wie das konkret aussieht, erfahre ich hoffentlich am kommenden Dienstag.

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Bei der Kaltmamsell in letzter Zeit öfter von Kauf ’ne Kuh gelesen und gestern und heute auf der Seite herumgeklickt. Das sieht alles supertoll aus und ich bin tatsächlich sehr angetan und würde das gern ausprobieren. Ich bin nur unschlüssig, ob wir tatsächlich dazu kommen, im normalen Regelbetrieb diese riesigen Fleischmassen (3,6 Kilo!) zu verarbeiten und auch zu essen. Wir essen so ungefähr 1x die Woche Fleisch, manchmal seltener, dementsprechend lange bräuchten wir auch, das Paket aufzubrauchen. Abgesehen davon, dass die Zubereitung einiger Fleischstücke Neuland für uns wäre (ich hab noch nie ein Steak oder ein Entrecotè zubereitet, und Jott meines Wissens ebenfalls nicht) und ich Bammel hätte, das Fleisch zu ruinieren- das täte bei dem Preis schon ziemlich weh…

Außerdem lagert bei uns seit Ewigkeiten irgendein Wildschein-Teil im Tiefkühler, zu dessen Zubereitung wir auch nicht kommen.

Es ist kompliziert.

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Ich versteh nix von Eiskunstlauf und Olympia ist mir wumpe, aber an der Goldmedaille für Aljona Savchenko und Bruno Massot kommt man momentan schwer vorbei und so schaute ich mir in einem Moment der Ruhe die Kür an.

Verzeihen Sie die Ausdrucksweise, aber meine Fresse, das ist schon beeindruckend. Mit welcher Leichtigkeit die beiden über’s Eis wirbeln, wie sie springen und landen und herumtanzen… Das ist wahnsinnig beeisdruckend beeindruckend. Besonders faszinierend fand ich die Präzision, mit der sich Savchenko und Massot gegenseitig ausbalancieren. Der Wahnsinn!

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Was schön war: Die gute Laune der Kinder.