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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 16.4.2017

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 15./16. April 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

G.s Nase ist zuverlässig nachts verstopft. Tagsüber ist sie frei, nachts nicht. Es helfen nur Nasentropfen, sobald sie liegt verstopft ihre Nase und sie wacht jammernd auf, weil sie schlecht Luft bekommt. Eventuell liegt es an zu trockener Luft im Schlafzimmer- eine Erkältung hat sie nämlich eigentlich nicht. Dagegen spricht allerdings, das J. keinerlei Probleme hat.

Am Vormittag kam Jotts Bruder zu Besuch. Er wird bis morgen bleiben. Die Entwicklung der Zwillinge war sehr erstaunlich für ihn: Er hat die beiden ja in ihrer ziemlich schlechten Phase erlebt, sie dann eine Weile nicht erlebt und bemerkt daher die sehr großen Fortschritte der beiden.

Am Nachmittag kamen meine Eltern zum Osterkaffeetrinken zu Besuch und brachten M. wieder nach Hause. Der durfte sich erstmal auf die Spuren des Osterhasen begegeben und war selig, als er verschiedene Osternester fand und auch noch einen kleinen Schokohasen naschen durfte.

Der Osterhase kam auch zu mir.
G. erlegt ihre Katze. Mal wieder.
Ganz untraditionell aßen wir zum Mittag Falafelburger mit Mangosalat.
Der reich gedeckte Tisch wartet auf die Gäste.

Das Kilo Kaffee ist nahezu verbraucht, für den morgigen Besuch werden die letzten Bohnen gemahlen und aufgebrüht. Hoffentlich kommt schnell genug Nachschub, sonst sitz ich auf dem Trockenen.

Die Annahme, dass ein Kilo für ungefähr drei bis vier Wochen reicht, erwies sich als richtig- mit Besuch zwischendurch sinds so ungefähr zweieinhalb Wochen, und wenn ich alleine trinke, sollten es tatsächlich eher drei bis vier Wochen werden.

Was schön war: Abends zusammen im Wohnzimmer Guardians of the Galaxy gucken.

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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 15.4.2017

Jott und ich konnten bis kurz vor 7 Uhr schlafen. Ungestört. Das war unglaublich erholsam.

Am Vormittag spielte ich viel mit den Zwillingen und wir unternahmen einen kurzen Ausflug ins Forum Köpenick. Am Nachmittag verschaffte ich Jott und ihrer Mama ein wenig Freizeit und ging, dem Mistwetter zum Trotze, mit J. und G. sehr lange spazieren. Abends war eigentlich angedacht, zusammen einen Film zu schauen, aber „Die Insel der besonderen Kinder“ sah am Anfang gruselig aus und so große Lust hatte ich dann doch nicht, weswegen ich stattdessen ein bisschen am Computer spielte. War auch gut.

Erstaunte Gesichter und ein wuscheliger Paul.
Viel Kaffee für Jotts Mama und ihre Partnerin (und mich). Die beiden kamen die Nacht nicht so recht zum Schlafen…
Es wird Zeit, dass die beiden aktiver werden und nicht mehr nur auf dem Rücken herumliegen- die abgeschubberten Hinterköpfe brauchen neue Haare.
Gut eingepackt trotzen die Zwillinge Nieselregen und Sturm.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Viel Kinderlachen. J. lacht schon wie ein kleiner Junge, wenn man ihn prustert, und G. freut sich sehr wenn man mit ihr erzählt.

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Journal Freitag, 14.4.2017

Schönster Tag seit… ewig. Zwei Kinder auf vier Erwachsene lässt Raum für Entspannung. Jotts Mama und ihre Partnerin waren heute Vormittag mit den Zwillingen draußen, in der Zeit konnte ich am Rechner rumspielen. Ergebnis: Dieses Blog verfügt nun über ein SSL-Zertifikat und ist ausschließlich über https aufrufbar, zusätzlich aktivierte ich das Setzen von http-Headern für mehr Sicherheit.

Nachmittags war ich mit den Zwillingen spazieren, in der Zeit schlief der Rest der Familie und ruhte sich aus.

Am Abend übernahmen Jotts Mama und ihre Partnerin die Fütterung der Zwillinge und das anschließende Zubettbringen- das hatte sich Jott zum Geburtstag gewünscht, damit wir beide mal einen Abend für uns haben. Wir nutzten die kinderfreie Zeit für ein Date mit Essen gehen (indisch) und Kino (Die Schöne und das Biest).
https://www.instagram.com/p/BS34D-dFKDb/

Und als Sahnehäubchen dürfen Jott und ich heute im Wohnzimmer schlafen, während die Zwillinge von ihren Omas versorgt werden. Hammer.

Was schön war: Der Abend mit Jott außer Haus. Haben wir seit… viel zu langer Zeit nicht gemacht (ich rede von Jahren). War toll.

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Journal Donnerstag, 13.4.2017

Auf M.s ausdrücklichen Wunsch ließen wir den Buggy heute zu Hause und machten uns zu Fuß auf den Weg in die KiTa. Zum Glück war heute nicht mehr viel los auf den Straßen, viele Leute waren wohl schon im Urlaub.

M. war begeistert und stürmte fast die gesamte Zeit voller Elan und Jubelschreie vorwärts. Nur auf den letzten Metern verließ ihn die Lust, „Papa tragen!“ war angesagt.

Als ich ihn in der KiTa abgeliefert hatte, hätte ich einen Kaffee mit Schuss vertragen können. So ein bewegliches Kind im Straßenverkehr ist nochmal ’ne andere Sache als ein immobiles, an den Kinderwagen gefesseltes Kind. Vor allem, wenn besagtes Kind ständig alles alleine machen möchte („M. alleine laufen!“) und es gar nicht einsieht, an Straßen und Kreuzungen an meiner Hand zu laufen.

M. wurde nach der KiTa von meiner Mama abgeholt und verbringt mal wieder ein Wochenende im Brandenburgischen. Und weil Jotts Mama und ihre heute Abend angekommene Partnerin die Zwillinge morgen Abend hüten, haben wir am Karfreitag kinderfrei und können so richtig die Sau rauslassen (es wird wohl essen gehen + Kino).

Abends lange rumgenerdet (das können Sie jetzt überspringen, es wird ein wenig technischer) und nach Lesen von Howto: iTerm2 · Pimp your macOS Terminal endlich mal ZSH als Bash-Alternative im Terminal ausprobiert. Um ZSH schleiche ich schon eine ganze Weile drumherum, mir war die Konfiguration (auch wenn einem Oh my ZSH viel abnimmt) immer zu mühsam. Heute Abend hatte ich aber Zeit und Lust, und so sieht das Terminal nun ein bisschen hübscher aus:

Und weil ich das am Privat-MacBook durchgespielt habe, kann ich das ratzfatz am Arbeits-Laptop nachbauen und hab bald die schönste Shell im Büro.

Es gibt ein Update der Liste für Unternehmungen mit Berlinbesuchern.

Judetta folge ich auf Instagram wegen der ästhetischen Bilder und weil wir ungefähr gleichaltrige Kinder haben. Ihr zweites Kind ist, wie die Zwillinge anfangs auch, etwas fordernder- sie nennt das „besonders liebesbedürftiges Baby“-, und so fühle ich immer mit wenn aus den Instagram-Bildunterschriften mal wieder ersichtlich wird, dass nicht alles so rosarot ist, wie man es doch von frischgebackenen Eltern erwartet. In die selbe Richtung geht dann auch ihr erster Blogbeitrag seit Ewigkeiten, den ich empfehlen möchte. So ists ja im Endeffekt hier auch- klar sind die Zwillinge einfacher geworden und es geht alles irgendwie, aber schön und rosarot flauschig ist dann doch anders.

Was schön war: Relativ zeitig mit allem fertig sein und eben rumnerden können. Hat man ja auch nicht mehr so oft.

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12 von 12

Journal Mittwoch, 12.4.2017 – #12von12 im April

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog „Draußen nur Kännchen!„. Dort sind auch die anderen Teilnehmer des Aprils aufgelistet.

Beim Frühstück. Alle drei Kinder leisten mir in der Küche Gesellschaft.
M. möchte seit zwei Tagen immer „sauber machen“ (sagt er so). Hat er wohl in der KiTa gelernt.
Auf dem Arbeitsweg. Da ist M. entzückt, weil ein Bauarbeiter in einen Bagger einstieg und den Bagger losfuhr.
Nachdem das Kind in der KiTa abgegeben ist, laufe ich quer über den Gendarmenmarkt zum Büro.
Eine Kollegin hat Osterhase gespielt und uns mit Süßkram versorgt.
Zum Mittag gibts Mango Curry, powered by Frosta.
Am Nachmittag schickt ein Kollege ein YouTube-Video rum, von dem ich einen furchtbaren Ohrwurm bekomme. Googlen Sie das nicht, es ist grausig.
Auf dem Weg zur KiTa bemerke ich, dass die Brunnen-Saison offenbar begonnen hat.
Auf dem Heimweg mit den Zwillingen. Jott und ihre Mama haben heute zusammen mit mir M. abgeholt. Mit drei Kindern in zwei Kinderwagen fahren wir mit der S-Bahn nach Hause- ein großes Abenteuer.
Während G. beim Einschlafschaukeln ihr Kuscheltier anknabbert, spielt M. mit Lego.
Alle Kinder sind im Bett, nun kommt der Haushalt. Flaschen für die Nacht und den nächsten Tag müssen befüllt werden, und auf dem Herd brutzelt das Mittagessen für morgen.
Tagesausklang. Auf dem Privatrechner müssen mal wieder Updates installiert werden.
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Journal Dienstag, 11.4.2017

Keine Ahnung, was M. die Nacht träumte- aber ich vermute, er war im Traum ein Fußballer oder aber ein wild zappelnder Krake. Anders kann ich mir die ständigen Tritte nicht erklären…

Morgens musste ich mich nur um M. kümmern (die Zwillinge wurden von Jott und ihrer Mama versorgt). Das war einfach und resultierte darin, dass wir viel zu früh fertig waren und er noch Zeit zum Kuscheln mit Jott hatte.

Im Büro war heute ab ~14:30 Uhr die Luft raus- ich hatte partout keine Lust mehr, IRGENDWAS zu machen. So Tage gibts ja. Da half nur Zähne zusammenbeißen und stur runterarbeiten- der Feierabend war ja nicht mehr weit.

Heute gefunden: Es gibt eine Webcam, mit der man einen Blick auf die Bauarbeiten am S-Bahnhof Warschauer Straße werfen kann.
M. und ich fahren da täglich durch, sehr zur Freude des Kindes. Baustelle sei Dank kann er dort nämlich Unmengen an Baggern sehen: Kleine Bagger (von mir einmal im Scherz „Babybagger“ genannt, seitdem heißen sie bei uns fest so), große Bagger (die Mama- und Papa-Bagger…), Lochbohrbaggerdingsis, und diverse andere Baustellenfahrzeuge deren Namen ich nicht kenne, die aber für M. alle nur „Bagger“ sind.

Was schön war: Abends ein Stück Möhrenkuchen essen. Den hatten Jott und Co. mitgebracht :)

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Journal Montag, 10.4.2017

Eine nicht ganz so prickelnde Nacht. M. schläft seit ein paar Nächten wieder etwas schlechter. Er hatte ja vor ein paar Wochen stark geklammert und Verlustängste geschoben. Das hatte sich wieder gelegt, vor ungefähr anderthalb Wochen war es nachts recht entspannt mit ihm. Aber seit ein paar Tagen wacht er wieder öfter nachts auf, weint und lässt sich schwer beruhigen. Es ist allerdings besser als beim letzten Mal.

Seit die Gruppe im Kindergarten wieder raus geht, frönt M. seiner Sammelleidenschaft für Steine, Stöckchen, Bierdeckel (ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wo er im Kindergarten Bierdeckel findet, aber er findet sie). Jeden Tag stecken neue Schätze in seinen Taschen, die ich beim Abholen begutachten darf.

Die Zwillinge bekamen heute Mittag erstmals Brei angeboten. J. fands wohl ganz gut, G. zierte sich etwas. Ich hätte es genau andersrum erwartet.

Für die nächsten Tage sind Jotts Schwester und ihre Mama zu Besuch.

M. erkennt seit ein paar Tagen Emotionen und „Zustände“ bei uns. Gestern Abend sagte er „Papa müde“, nachdem ich gegähnt hatte, und vor ein paar Tagen „Papa böse“, als ich ihn ermahnte.

Abends im Home Office Arbeitszeit nachgeholt (wir kamen heute etwas später als normal los), jetzt matschig und mit großer Sehnsucht nach dem Bett.

Was schön war: M.s Begeisterung beim Spielen mit der Maus-App („Maus da lang“, „Maus hüpfen“… Und dann fuhr die Maus auch noch Skateboard!).

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Journal Sonntag, 9.4.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 8./9. April 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Vormittags war Kinderbaden und Spazieren gehen mit den Zwillingen angesagt. Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch und wir gingen alle zusammen auf den Spielplatz, wo M. immer und immer wieder rutschte.

Doch doch, G. kann auch lachen. Aber nicht, wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist.
Alle drei zusammen. Die Zwillinge vergöttern M., hängen an seinen Lippen und freuen sich wenn er mit ihnen erzählt und Faxen macht.
Eine etwas derangierte G.
Vormittagssnack: Beim Peter-Pan-Gucken mampft M. Äpfel, Weintrauben und Blaubeeren in sich rein.
Symbolbild Badetag. Diesmal ist J. nicht so begeistert.
Während J. im Wagen nahezu sofort einschläft, guckt G. sehr interessiert in der Gegend umher, spielt mit einer Mobile-Kette und schläft erst nach einem Dreiviertel des Weges ein.
„M. rutschen! Papa auch! Nochmal!“
Familienausflug bei wunderbarsten Sonntagswetter.

Was schön war: Die Zwillinge schliefen heute Vormittag im stehenden Wagen- das funktionierte bislang noch nicht, der Wagen musste ständig in Bewegung sein. Ich konnte in der Sonne sitzen und ein Eis essen.

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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 8.4.2017

Gestern Abend war ich einfach zu müde und lag gegen 21 Uhr im Bett, daher kein Beitrag. Nach drei Stunden und dann alle ~anderthalb Stunden meldeten sich entweder M. oder Jott, bis es spät (oder früh genug, je nach Sichtweise) zum Aufstehen war (sprich: Kurz nach 5 Uhr).

Wir feierten heute Jotts Geburtstag im kleinsten Familienkreise, will sagen: Mit uns und den Kindern. Das reichte auch, es herrschte trotzdem genügend Trubel.

Vormittags gingen wir nach der 10-Uhr-Mahlzeit der Zwillinge ins Forum Köpenick und versuchten, uns von den Launen der Kinder nicht zu verrückt machen zu lassen (gelang nur mittelschlecht) und uns nicht die Köpfe einzuschlagen (funktionierte).

Nachmittags fuhren wir alle nach Friedrichshagen, um eine andere Zwillingsfamilie zu treffen, die Jott in einer Zwillingsgruppe bei Facebook kennen gelernt hatte. Die wohnen ~500 Meter Luftlinie von uns entfernt, wie sich herausstellte, und so nutzten wir das Treffen zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch mit Leidensgenossen.

Abends waren alle Kinder (nicht nur die…) todmüde und schliefen recht fix, ab halb Acht war (mehr oder weniger) Ruhe und so konnten Jott und ich tatsächlich zum ersten Mal seit langem einen Film gucken. Weil Geburtstag war, waren wir nicht vernünftig und gingen früh ins Bett, sondern hingen tatsächlich bis 22:30 Uhr vor dem Fernseher (wir streamten „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und wurden gut unterhalten)- ab 21 Uhr wurden allerdings meine Augen immer kleiner…

M. hilft uns beim Verräumen der gelieferten Lebensmittel. Nachdem er die Tetrapaks in Reih und Glied aufreiht, bringt er sie in die Küche- die letzten beiden trägt das bärenstarke Kind sogar zusammen!
G. ist das egal, sie schläft nach harten Ringen in der Trage.
Jotts Gabentisch. Zum Einpacken kam ich nicht, aber immerhin gibt es frische Blumen.
J. überwacht die Verräumerei der Lebensmittel in den Kühlschrank…
… während M. sich die Abwesenheit der Babys zu Nutze macht und mit dem Spielbogen spielt.
Später möchte er unbedingt J. auf seinen Schoß nehmen. J. findet das nur so semigut (da muss er durch), M. hingegen ist begeistert.
Später bringt Jott M. noch eine Rolle vorwärts bei. Ein Heidenspaß bei Groß und Klein.
Szenenwechel: Wir sind auf dem Spielplatz am Müggelsee. M. hat einem der Zwillinge der Familie, die wir treffen, die Schippe geklaut.
Kapitän M. steuert den Kahn durchs Sandmeer.
Eine müde kleine Micky Maus fährt mit der Straßenbahn nach Hause.
Sind die Mäuse im Bett, entspannen die Katzen auf der Couch vor dem Fernseher. Oder so ähnlich.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

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Journal Donnerstag, 6.4.2017

G. hat einen Infekt. Eventuell ausgelöst durch ein geschwächtes Immunsystem, weil die Zähne wohl gerade einschießen. Eventuell hat M. aber auch einmal zu viel mit ihr gekuschelt und ihr irgendwelche KiTa-Bazillen mitgegeben. Warum sollte es auch ihr besser als Jott und mir gehen.

Jott war heute mit der Mütterpflegerin bei der U4. Die Zwillinge sind beide normal entwickelt und gedeihen prächtig.
G. ist die kleinste und schmächtigste, sie bringt bei 63cm Länge 6960g auf die Waage. J. hingegen ist schon ordentlich groß, er kommt auf 66cm Länge und wiegt 7200g. Der große Bruder M. wog zum Zeitpunkt der U4, wie ich heute nachlas, 8200g und war 67cm lang.

Das bestätigt unsere Beobachtungen: Während M. lang und schwer war, ist J. eher lang als schwer und G. eher schwer als lang (singt „Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn).

Mein Star-Wars-Name lautet ẞal Octavia of Aspirin.
https://twitter.com/Kunstseidene/status/849729728634159104

Ey, was war es heute morgen schweinekalt. Ich musste mir für den Weg zur KiTa/ Arbeit einen Pullover unter die Jacke ziehen und für M. seinen Fußsack wieder auf den Buggy montieren, da es ansonsten echt frisch gewesen wäre. Nach den 24°C vor fünf Tagen ist das schon ein wenig ernüchternd.

Vielleicht lags ja an der Kälte, dass M. in der Bahn einen Heißhungeranfall hatte und so lange rumnörgelte und -jammerte, bis ich ihn seine Brotdose plündern ließ- er dachte vermutlich, dass der nächste Winter schon wieder vor der Tür steht und er sich Speckreserven anfuttern muss…

Sehr irritierend beim gestrigen Elternabend war die Mutter, die fragte, wie oft sich die Kinder beim Essen bedienen könnten- ihre Tochter sei ja so verfressen… Unausgesprochen im Raum stand die Sorge, dass ihr kleines Mädchen DICK werden würde.

Jott bat mich ~3:45 Uhr bei den Zwillingen zu helfen. Ich sollte J. wieder in den Schlaf schaukeln. ‚Ne einfache Angelegenheit laut Jott, denn „Der schläft in 5 Minuten wieder ein“. J. hingegen dachte sich da wohl eher „lol nope“, als ich ihn hochnahm und mit ihm ins Wohnzimmer ging um ihn in Ruhe schaukeln zu können, jauchzte und gluckste er vor Freude, guckte sich interessiert das hereinfallende Licht der Straßenlampen und der LEDs von Fernseher und Telefon an und dachte überhaupt nicht an Schlaf. Letztendlich brauchte er eine Dreiviertel Stunde in meinen Armen, bis er wieder einschlief. Danach legte ich ihn auf die Spielmatte, zog mir eine Decke über und schlief noch eine halbe Stunde, bis der Wecker kurz nach 5 klingelte.

Den Tag über war ich daher etwas müde. Und gereizt.

Abends lange, lange mit Jott diskutiert über die Auto-Geschichte. Eventuell haben wir einen Kompromiss gefunden, wir schlafen da nochmal eine Nacht drüber und sprechen morgen weiter.

Was schön war: M. ein bisschen beim Spielen in der KiTa zugucken.