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Journal Dienstag, 26.9.2017

Die Bilder unseres Fotoshootings im August sind da. Sie sind noch viel großartiger, als wir es uns ausgemalt haben ^_^

J war mal wieder sehr früh wach. Ich war zu müde, um mich aufzuregen, und saß einfach nur apathisch im Wohnzimmer, während er im Babykäfig das Spielzeug auseinandernahm.

M ist seit ungefähr zwei Wochen anti alles. Er will nicht aufs Klo gehen, er will keine Windeln wechseln, er will nicht Zähne putzen, er will nicht in die KiTa fahren, er will sich nicht anziehen… Das artet alles in Tränen aus, denn sobald wir nicht nach seiner Pfeife tanzen, lässt er sich theatralisch auf den Boden gleiten und tobt und weint.

Sehr anstrengend. Manchmal können wir ihn bei Stange halten, indem wir das alles spielerisch gestalten, aber oft genug nicht.

Vermutlich ist das seine Reaktion auf die gewaltigen Umstellungen, die in seinem Leben gerade stattfinden (KiTa-Wechsel, Elternzeit und KiTa-Wiedereinstieg).

Was schön war: Die Allein-Zeit mit J zum Kuscheln nutzen.

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Journal Montag, 25.9.2017

Wie befreiend es ist, unangenehme Dinge direkt zu erledigen und nicht aufzuschieben, merkte ich heute nach einem Telefonat im Büro. Ich telefoniere ja nicht so unbedingt gern, aber weil die Kommunikation über Telefon wesentlich einfacher ist, mache ich es halt. Das Telefonat am Vormittag war jedenfalls aus mehreren Gründen unangenehm:

  • Ich wusste nicht, ob meine Kontaktperson- die ich noch nicht kannte- tatsächlich für den Sachverhalt, wegen dem ich anrief, zuständig war.
  • Ich hatte (gefühlt?) nicht alle Informationen zum Sachverhalt vorliegen (niemand da, den ich fragen konnte)
  • Meine Nase war verstopft und dann krieg ich auf Grund der Mundatmung immer einen trockenen Mund und das finde ich nervig (das ich komisch bin, haben wir ja mittlerweile festgestellt)

Naja. Alles gute Gründe, das Telefonat zu verschieben- wenn besagter Sachverhalt nur nicht so dringend gewesen wäre… Also Arschbacken zusammenkneifen und los.

Und es ging gut.

(Warum auch nicht- ich bin ja nicht doof und kann ja auch ganz gut die Gründe meines Anrufs erklären).

Na, jedenfalls fühlte ich mich danach sehr erleichtert und hab mir vorgenommen, weniger oft irgendwas aufzuschieben.

In dem Kontext: Ich verstehe Menschen nicht, die Anrufe und Telefonate total verteufeln, sich dagegen verwehren oder aus Prinzip nicht ans Telefon gehen. Klar kann man nicht gern telefonieren, aber was ist- vor allem im beruflichen Umfeld- die Alternative?

Ich arbeite, seit ich wieder ins Büro gehe, Abends noch regelmäßig mindestens eine Stunde, meist mehr. Und es ist unfassbar, wie wenig Zeit dann noch für anderen Kram bleibt. Und wie wenig Motivation. Und wie wenig Energie. Mich für die Abendarbeit aufzuraffen verschlingt sämtliche Energie, die ich habe, denn eigentlich könnte ich zusammen mit den Kindern ins Bett gehen und tagelang durchschlafen…
Und dann noch zusätzlich anderen Kram erledigen? Puh… Selbst Kleinkram fällt schwer.

Wie schaffen andere Leute das nur?

Am Morgen quengelte und ningelte M rum, weil er nicht in die KiTa wollte, und am Abend die Zwillinge, weil sie müde waren (das Abendessen war eine Qual: Sie steckten sich ständig die Hände in den mit Brei gefüllten Mund, rieben sich danach die Augen, verkleisterten alles, heulten deswegen, und waren auch ansonsten nicht so recht bei der Sache- das machte mich irre, weil es nicht aufhörte und immer schlimmer wurde). Das zog sich durch die vergangene Woche und auch diese startete so. Ich hoffe, das wird jetzt nicht die Normalität- ich will die wenige Zeit, die ich mit den Kindern unter der Woche habe, mit Geschrei und Gezeter zu verbringen. Es muss ja nicht alles Spiel und Spaß und Sonnenschein sein, aber wenigstens nicht angebrüllt zu werden wäre toll.

Ich kann gar nicht viel zum Wahlergebnis schreiben, dafür fehlen mir Zeit, die richtigen Worte und politisches Fachwissen… Nur das: Das Wahlergebnis ist schlimm. Die neuen Nazis (ich will sie nicht Neonazis nennen, der Begriff ist zu sehr mit Glatzen und Springerstiefeln verwoben) im Bundestag, das ist scheiße. Aber kam es nach den Landtagswahlen im letzten Jahr und den diversen Berichten im Vorfeld der Wahl für irgendjemanden überraschend?
Ich hoffe, die Politik und die Gesellschaft hält es aus und findet Antworten darauf- damit diese unsägliche Partei und ihre Unterstützer in vier Jahren deutlich weniger Stimmen einsammeln können.

Was schön war: Viel lesen in der S-Bahn.

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Journal Sonntag, 24.9.2017

Sehr viel draußen gewesen heute. Vormittags mit unserer Nachbarin von oben, ihren zwei Kindern und M durch die nahen Wälder gehirscht. Nachmittags nochmal in der selben Runde zuzüglich dem Mann der Nachbarin und den Zwillingen auf den Piratenschiffspielplatz am Futranplatz gegangen, die Kinder spielen lassen und mir gewünscht, Chamäleon-Augen (wegen der verschiedenen Richtungen) zu haben.

Gewählt haben wir übrigens, wie ein Viertel aller Berliner, per Briefwahl.

Über den Untergang des römischen Reiches habe ich bereits jede Menge Artikel gelesen. Nicht aber, wie es dazu kam, dass Rom von einer mückengeplagten, sumpfigen Kleinstadt zu einer Großmacht aufstieg. Meist wird Rom gegründet und dann führt es Krieg und dann beherrscht es den Mittelmeerraum (stark vereinfacht und verkürzt). Im Artikel Why Rome ruled the World wird näher beleuchtet, weshalb Rom die Streitigkeiten, Fehden und Kriege gewonnen hat, und immer mächtiger wurde.

Was schön war: Die ruhige Stunde mit den Zwillingen am Morgen.

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Journal Samstag, 23.9.2017

Nachmittags wieder ein KiTa-Flohmarkt. Der war RIESIG. 40 Stände, ein unglaubliches Gewusel, und wir mitten drin. Wir haben einen Winteranzug für G, Hosen für M, diverse Puzzle und ein Gesellschaftsspiel gekauft. Und Kuchen. Sehr, sehr viel Kuchen.

Es fehlt noch ein Winteranzug für M. Vielleicht finden wir den auf dem nächsten KiTa-Flohmarkt am kommenden Wochenende.

On a side note: Ich kauf nie wieder irgendwas für die Kinder im Original. Die Puzzles gabs für je 1 Euro, das Spiel für 2 Euro, die Klamotten für 2 bis 10 Euro (und die sind teils gar nicht bis nur wenige Male getragen)… Ich bin begeistert.

Beim Abendessen. M erzählt. Er hat einen Dickiebauch, weil da ein Baby drin ist. Und das Baby ist traurig, weil die Mama- das ist die Tochter einer Bekannten von uns, mit der wir heute auf dem Flohmarkt waren- gerade nicht dabei war. Also haben wir gesagt, dass er seinen Bauch streicheln soll, weil Babys das merken und mögen würden und sie dann fröhlich seien. Daraufhin hat er seinen Bauch gestreichelt und das Baby war fröhlich :)

Was schön war: Ich hab auf dem Flohmarkt das Obstgarten-Spiel für Kinder ab 2 Jahren gefunden- und für nur 2 Euro kaufen können ^_^ 13 Euro gespart im Vergleich zu Amazon! Das ist doch was.

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Journal Freitag, 22.9.2017

J beschloss heute um 4:15 Uhr, eine Schlafpause einzulegen, die er fünf Minuten vor Weckerklingeln beendete. Die Woche ist schlaftechnisch nicht so pralle.

Großer Schreck nach dem Frühstück: J (schon wieder er!) hat es irgendwie geschafft, mit der Wippe nach vorne zu kippen. Just in dem Moment, in dem ich von einem kurzen Ausflug zu M ins Bad wieder in die Küche kam, fiel er langsam nach vorne und landete auf dem Gesicht. So konnte ich ihn gleich hochnehmen und prüfen, ob alles in Ordnung ist (war es auch, er guckte nur ziemlich blöd aus der Wäsche).

Mir ist schleierhaft, wie er es geschafft hat, umzukippen- das sollte eigentlich nicht passieren.

So sieht sie aus, die neue Brille. Weg von der Hornbrillenoptik, hin zum schlichten, matten, schwarzen Gestell.

Die Welt ist jetzt wieder ein bisschen hd-iger. Ich hoffe, das hält eine Weile an.

Nach einem Tag mit den neuen Gläsern merke ich bereits, dass meine Augen etwas mehr entlastet werden- sie sind Abends erholter als mit der alten Brille.

Ich kaufte gestern übrigens noch eine Sonnenbrille- mir wurde ein Angebot gemacht, dass ich nicht ausschlagen konnte (und ich hatte eh mit dem Kauf einer Sonnenbrille geliebäugelt, die alte hat nämlich inzwischen doppelt veraltete Gläser und ist somit ein Kopfschmerz-Garant). Jetzt ists aber auch wieder ein paar Jahre gut.

Ich bin gerad verrückt nach den Vulcano [Fizz] von Haribo. Beste neue Süßigkeit seit langem. Genau wie ichs mag: Mit Schaumgummi, ein bisschen sauer, durch die flüssige Füllung nicht so trocken… Tolles Zeug. Könnt ich wegatmen.

Und schwupps, ist die erste Arbeitswoche rum. Die Zeit verging wie im Fluge. Es ist ’ne ganz schöne Umstellung von „Ich seh die Kinder den ganzen Tag“ zu „Ich seh die Kinder Morgens und Abends je ~45 Min“ (und dieses bescheidene Zeitfenster ist nicht etwa mit Spielen o.ä. gefüllt, sondern mit Füttern, Waschen, Wickeln und Bettfertig machen). Keine unbedingt schöne. Aber vielleicht lässt sich über kurz oder lang ja daran was optimieren.

Die Post brachte heute mein Anti-Erkältungs-Paket mit Nasendusche, Inhalator, Erkältungstee und noch so einigem mehr. Die Nasendusche probierte ich gleich aus, da war ich neugierig.

Sagen wir mal so: Es ist schon recht gewöhnungsbedürftig und ungewohnt. Sowohl der Vorgang an sich als auch die sehr freie Nase danach.

A Moment of Silence. Hatten wir ja neulich beim Abendessen, das war schön.

Im neuen Zeit-Magazin „Arbeit“ gibts ab jetzt wohl regelmäßig Portraits über Menschen und ihre monatlichen Ausgaben. Super spannend, sowas les ich immer gern zum Vergleich.

Was schön war: 15 Minuten Ruhe, als ich nach Hause kam. Die Familie war nämlich noch unterwegs.

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Journal Donnerstag, 22.9.2017

Ich habe eine neue Brille und sehe jetzt zum einen deutlich seriöser aus und habe entschieden mehr Durchblick. Mal gucken, wann ein Foto folgt- heute Abend gefielen mir die Fotos nicht. Die sollte ich vielleicht mal morgens machen, wenn ich frischer aussehe (haha, als ob).

Was ich gestern Abend ganz vergessen: Während des Abendessens klingelte unsere Nachbarin Sturm, weil sie beim Reinkommen ins Haus einen sehr starken Brandgeruch wahrgenommen hatte- genau auf unserer Etage. Ein Nachfragen bei den Nachbarn gegenüber brachte Klarstellung: Beim Zubereiten des Abendessens war wohl etwas richtig böse angebrannt…

Zum Glück war es nur das. Seitdem ich, noch in unserer alten Wohnung in Moabit, mal bei Brandgeruch die Tür öffnete und in ein völlig verrauchtes Treppenhaus blickte, reagiere ich da etwas sensibler.

Heute morgen lief alles wie am Schnürchen, so dass ich schon damit rechnete, deutlich vor 8:30 Uhr im Büro zu sein. Doch dann hielt die Bahn plötzlich an… Und hielt. Und hielt. Und fuhr 5 Meter. Und hielt. Erst nach gut 20 Minuten ging es normal weiter, da waren die Personen im Gleis hoffentlich unbeschadet aus eben jenem rausgefischt worden.

Bester Ratschlag zur Kindererziehung. Gelassenheit, das üben wir hier noch.

30 Fragen, die man seinem Kind stellen kann, wenn man wissen möchte, wie sein Tag war. Das mache ich in Ansätzen schon mit M beim Abholen, nun kann ich das- im bescheidenen Umfang- ausbauen.

Was schön war: ‚Ne Mail im Büro, sinngemäß „Danke für Deinen Einsatz, toll das Du das machst.“

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Journal Mittwoch, 20.9.2017

Meine Brille ist fertig. Morgen hol ich sie ab. Das wird toll ^_^

Hier ums Haus flattern in der Dämmerung Fledermäuse herum. Ich geh nie wieder raus.

Abends noch mehrere Stunden gearbeitet und den ganzen Kram strukturiert und organisiert. Dazu komme ich gerade im Büro nicht, das musste sein. Morgen krieg ich vermutlich eine Million E-Mail-Antworten und Termin-Zusagen, da wird mein E-Mail-Programm ins Arbeiten kommen.

Jotts Mama ist die nächsten Tage zu Besuch. M freut sich, die Babys freuen sich, alle freuen sich.

Im Zuge der Abendarbeit habe ich alle Blogthemen vergessen. Und gerade heute kam ich nichtmal dazu, meine Tagesnotizen in die Wunderlist einzutragen…

Was schön war: Mit M zusammen um die Wette laufen. Er so schnell wie ein „Lilopard“ (Leopard), ich wie ein Löwe. Und beide mit lautem Liloparden- bzw. Löwengebrüll- ROAR!

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Journal Dienstag, 19.9.2017

Auf Grund einer Verkettung von unglücklichen Umständen (diese Kinder…) seit 4 Uhr wach. Mit einer sehr schlechten Nacht davor (wach im Stunden-Takt). Dementsprechend grumpy war ich heute morgen… ‚Tschuldigung, Familie.

Zur Prüfung der Arbeitswegoptimierung fuhr ich vom Alex mit der U2 zum Büro. Ich wollte austesten, ob und wieviel Zeit ich eventuell spare im Vergleich zum Laufen.
Insgesamt spare ich durch die Bahnfahrt ~10 Minuten pro Tour. Ich muss aber eben mit der U2 fahren, und das ist aus mehreren Gründen blöd (immer überfüllt wenn ich fahre, voller Touris die noch nie U-Bahn gefahren sind, stickig und miefig, ich muss durch die unterirdischen Gänge am Alex mit noch mehr Mief und viel zu vielen Menschen….).
Soll heißen: Ich lauf lieber und brauche etwas mehr Zeit, bewege mich aber dafür um einiges mehr, habe bessere Laune durch den Verzicht aufs U-Bahn-Fahren und sehe außerdem noch ein bisschen was von der Stadt.

Für die nächsten zwei Wochen werde ich auf einem kleineren Projekt Projektleiter sein. Das bedeutet viel Kundenkommunikation, Abstimmung mit Entwicklern, allgemeines Projektmanagement… Ich freu mich total, denn im Endeffekt ist das ja die Richtung in die ich langfristig gehen möchte.

Spotify schlug mir die Studentenfutter-Playlist vor, die überraschend viele Lieder enthält die mir sehr gut gefallen und die allgemein ein sehr hörenswerter Mix ist. So lob ich mir doch die Algorithmen.

Große Freude am Nachmittag: Es gibt wieder Feigen zu vertretbaren Preisen! Feigen = Bestes Obst.

Alle drei Kinder zahnen. Das ist… spannend.

Es ist weiterhin toll, durchs Ostkreuz durchzufahren. Morgens konnte ich in der Bahn ganz entspannt fast eine halbe Stunde arbeiten und spare mir so die Abendarbeit für heute. Wenn das öfter funktioniert, könnte das den Abend merklich entlasten.

Ganz schlimmer Ohrwurm seit gestern. Jott hatte mir das auf Facebook gezeigt… Garstige Frau.

Wodurch der Klimawandel verursacht wird. Anschauliche Visualisierung.

Was schön war: Projektleiter-Kram im Büro machen ^_^

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Journal Montag, 18.9.2017

Erster Arbeitstag nach der Elternzeit. Das frühe Aufstehen klappte soweit ganz gut- allerdings etwas anders als geplant. G hatte kurz vor 5 Uhr geweint und ließ sich nicht beruhigen, dadurch wurde auch J wach. Jott versuchte noch, G bei sich im Bett zum erneuten Einschlafen zu bewegen, scheiterte allerdings. Im daraus entstehenden Trubel wurde auch M wach, so dass wir schlussendlich alle kurz nach 5 Uhr wach waren.

Das Durchspielen unserer Morgenroutinen in der vergangenen Woche war eine gute Idee. Heute morgen lief zumindest dieser Teil wie am Schnürchen. M und ich verließen kurz vor 7 Uhr die Wohnung, kamen frühzeitig an der Haltestelle an und erwischten so problemlos die Straßenbahn nach Friedrichshagen. In der KiTa selbst kam mir bei der M-Abgabe zu Gute, dass ein anderes Kind puzzelte und M sofort Feuer und Flamme für das Puzzle war und mich mehr oder weniger stehen ließ.

Es ist so großartig, mit der S3 wieder ohne Zwangshalt am Ostkreuz in die Stadt durchfahren zu können. Keine nervige Unterbrechung, stattdessen ganz entspanntes S-Bahn-Fahren. Und was das an Zeit spart! Ich brauche vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis zum Alex ~25 Minuten, das ist weniger als zuvor mit Start in Köpenick (zwei Stationen näher am Alex) und Umsteigen am Ostkreuz.

Beim Warten auf die S-Bahn am Bahnhof Friedrichshagen machte es mit einem Mal leise „knack“, als ich nach unten guckte. Da hatte es die Brille schon wieder entschärft… Glücklicherweise hielt sie trotzdem zusammen, bis ich sie im Büro mit Alleskleber notdürftig reparieren konnte. Zu Hause erfolgte am Abend eine nochmalige Verkleisterung mit Sekundenkleber, der Alleskleber hielt nicht sehr gut.

Hinweis der Erzieherin an Jott beim Abholen heute: M belehrt alle anderen Kinder, wenn sie sich nicht so verhalten, wie er das gern hätte…

M macht gern Überraschungen, bzw. „Überraschungen“. Zum Beispiel kommt er auf mich zu, sagt „Ich habe eine Überraschung für Dich, Papa“- und gibt mir seinen Rucksack und den Inhalt zum Tragen. Das tolle ist dabei nicht die Überraschung, sondern seine ernste Miene dabei und wie er darauf wartet, dass ich mich über die Überraschung freue.

Im Büro wars heute sehr entspannt. Dank meines Mailaustauschs mit meiner Teamleitung wusste ich, was ich machen konnte, und tat das dann auch. Insofern gab es keine großen Überraschungen oder Leerläufe.

Ich wurde auf Geheiß von M verschönert. Steht mir gut, oder?

Was schön war: Das Angebot eines Jungen in der Straßenbahn, seine Nüsse mit uns zu teilen- M hatte ganz fasziniert hingeguckt und lautstark gefragt, was die Kinder denn da essen…

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Elternzeit 2017

Journal Sonntag, 17.9.2017

M von meinen Eltern abgeholt, den Tag also im Brandenburgischen verbracht.

Jott baute die drei Kindersitze in wechselnder Kombination in den Octavia ein. Die Hoffnung war, irgendwie doch zu 5. reinzupassen und um den Kauf eines neuen Autos herumzukommen. Leider reichte der vorhandene Platz hinten und vorne nicht aus. Entweder passen mit Ach und Krach und Müh und Not die Kindersitze rein und ich nicht, oder aber eben nicht alle Kindersitze.
Jott allein mit drei kleinen Kindern fahren zu lassen ist keine Option, und ich möchte auch ungern M oder einen der Zwillinge allein losziehen lassen müssen.

Es führt wohl also doch kein Weg an einem neuen Auto vorbei. Oder wir fahren, sobald die Zwillinge zu groß für die Maxi-Cosi-Schalen sind- das dürfte so ungefähr um ihren ersten Geburtstag rum sein- nirgendwo mehr gemeinsam mit dem Auto hin.

Entweder können wir ein neues Auto finanzieren, oder in eine größere Wohnung umziehen (wenn wir eine finden). Beides zusammen geht nicht. Beides sind aber Baustellen, die recht dringlich sind.

Vielleicht sollten wir doch mal auf diese Angebote des nigerianischen Prinzen eingehen, der sein Erbe mit uns teilen möchte.

Letzter Tag der Elternzeit. Könnte ruhig noch länger sein.

Die Zwillinge schliefen gestern und heute bis dreiviertel Sieben. Da könnte ich mich glatt dran gewöhnen.

Was schön war: Bevor wir heute Vormittag aufbrachen, hatten wir für ungefähr eine halbe Stunde Ruhe. J schlief, G wuselte bei uns im Wohnzimmer rum, und wir konnten ein bisschen internetten (Wortschöpfung von Jott).