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Journal Montag, 18.9.2017

Erster Arbeitstag nach der Elternzeit. Das frühe Aufstehen klappte soweit ganz gut- allerdings etwas anders als geplant. G hatte kurz vor 5 Uhr geweint und ließ sich nicht beruhigen, dadurch wurde auch J wach. Jott versuchte noch, G bei sich im Bett zum erneuten Einschlafen zu bewegen, scheiterte allerdings. Im daraus entstehenden Trubel wurde auch M wach, so dass wir schlussendlich alle kurz nach 5 Uhr wach waren.

Das Durchspielen unserer Morgenroutinen in der vergangenen Woche war eine gute Idee. Heute morgen lief zumindest dieser Teil wie am Schnürchen. M und ich verließen kurz vor 7 Uhr die Wohnung, kamen frühzeitig an der Haltestelle an und erwischten so problemlos die Straßenbahn nach Friedrichshagen. In der KiTa selbst kam mir bei der M-Abgabe zu Gute, dass ein anderes Kind puzzelte und M sofort Feuer und Flamme für das Puzzle war und mich mehr oder weniger stehen ließ.

Es ist so großartig, mit der S3 wieder ohne Zwangshalt am Ostkreuz in die Stadt durchfahren zu können. Keine nervige Unterbrechung, stattdessen ganz entspanntes S-Bahn-Fahren. Und was das an Zeit spart! Ich brauche vom S-Bahnhof Friedrichshagen bis zum Alex ~25 Minuten, das ist weniger als zuvor mit Start in Köpenick (zwei Stationen näher am Alex) und Umsteigen am Ostkreuz.

Beim Warten auf die S-Bahn am Bahnhof Friedrichshagen machte es mit einem Mal leise „knack“, als ich nach unten guckte. Da hatte es die Brille schon wieder entschärft… Glücklicherweise hielt sie trotzdem zusammen, bis ich sie im Büro mit Alleskleber notdürftig reparieren konnte. Zu Hause erfolgte am Abend eine nochmalige Verkleisterung mit Sekundenkleber, der Alleskleber hielt nicht sehr gut.

Hinweis der Erzieherin an Jott beim Abholen heute: M belehrt alle anderen Kinder, wenn sie sich nicht so verhalten, wie er das gern hätte…

M macht gern Überraschungen, bzw. „Überraschungen“. Zum Beispiel kommt er auf mich zu, sagt „Ich habe eine Überraschung für Dich, Papa“- und gibt mir seinen Rucksack und den Inhalt zum Tragen. Das tolle ist dabei nicht die Überraschung, sondern seine ernste Miene dabei und wie er darauf wartet, dass ich mich über die Überraschung freue.

Im Büro wars heute sehr entspannt. Dank meines Mailaustauschs mit meiner Teamleitung wusste ich, was ich machen konnte, und tat das dann auch. Insofern gab es keine großen Überraschungen oder Leerläufe.

Ich wurde auf Geheiß von M verschönert. Steht mir gut, oder?

Was schön war: Das Angebot eines Jungen in der Straßenbahn, seine Nüsse mit uns zu teilen- M hatte ganz fasziniert hingeguckt und lautstark gefragt, was die Kinder denn da essen…

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