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Journal Donnerstag, 11.1.2018

Mit unserer derzeitigen Morgen-Routine erwische ich morgens immer eine S3, die am Ostbahnhof endet. Da steigen dann also gefühlt 100.000 Menschen aus und drängen sich in die nächste Bahn. Gestern und heute kam dazu, dass die Bahn an einem anderem Bahnsteig hielt, ich musste also aussteigen, Treppe runter, Gang lang, Treppe rauf, auf die nächste Bahn warten, anstatt wie sonst einfach am selben Bahnsteig warten zu können. Das nervt. Nächste Woche mach ichs daher anders: Ich steig einfach schon Warschauer Straße aus. Da gibts nur einen Bahnsteig, da steigen auch nicht viele Leute aus. Dann stehe ich dann ohne Bahnsteigwechsel schon in der Folgebahn, wenn sie am Ostbahnhof nochmal voll wird.

Tag der Unmotivation im Büro. Mit Müh und Not und Ach und Krach durchgehalten, aber den Preis für Produktivität gewann ich heute nicht.

Weil die Zwillinge in der KiTa beim aktuellen Wetter noch nicht rausgehen (außer durch den Schlamm krabbeln können sie ja nichts), verzichteten wir heute auf die Schneeanzüge. Und was soll ich sagen: Das erleichterte das Abholen tatsächlich stark. Wir waren fast zehn Minuten früher mit dem Anziehen fertig, obwohl mehrere Kinder gleichzeitig abgeholt wurden und es ein ziemliches Gewusel in der Garderobe gab. Das bedeutete wiederum, dass wir ganz entspannt zur Straßenbahn laufen konnten. M überraschte mich, denn der lief tatsächlich Hand in Hand mit mir (das war sehr schön) und wollte nicht auf seinem Brett mitfahren. An der Straßenbahnhaltestelle kamen wir entspannt, undurchgeschwitzt und gutgelaunt an und das hielt sich bis wir zu Hause waren und es Abendbrot gab.

Morgen fliege ich mit fast der ganzen Belegschaft meiner Agentur für einen Tag (Freitag hin, Samstag zurück) nach Süddeutschland. Der Rucksack ist gepackt, (hoffentlich) alles wichtige ist bereit gelegt. Jotts Mama ist zur Unterstützung zu uns gekommen um meinen Part der Kinderbetreuung zu übernehmen.
Ich bin gespannt, wie es wird.

Millennials Are Screwed – Longread über die Lage der Millenials in den USA. Spoiler: Sie ist größtenteils arg bescheiden.

Was schön war: Jott und ich telefonieren jetzt immer, wenn sie nach Abgabe der Kinder zur Arbeit fährt. So auch heute. Und ich mag das sehr.

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