Erster richtiger Bürotag. Es war kalt (große Glasfronten, schwache Heizung) und ich bekomme ein großes neues Projekt, an dem ich arbeiten kann. Außerdem wurden in einem großen Meeting Neuigkeiten verkündet, die aus einer sehr guten Sache eine fantastulös gute Sache machen.
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Jott brachte die Kinder heute morgen allein in die KiTa. Beim tagfein machen und ins Auto setzen half ich noch, danach war sie auf sich gestellt. Unsere Absprache sieht nämlich so aus, dass sie eben die Kinder morgens abliefert und ich sie Nachmittags abhole. So können wir im Idealfall (lies: Wenn Kinder und S-Bahn mitspielen) beide gegen 8 Uhr im Büro sein. Dadurch bin ich wesentlich früher da, als wenn ich die Kinder bringen würde, und spare mit ein bisschen Glück die Abend-Arbeit bzw. kann sie stark verkürzen.
Heute optimierte ich meinen nachmittäglichen Aufbruch auf die Abfahrtszeiten der durchfahrenden S-Bahn vom Alex aus (alle 20 Minuten, d.h. :00, :20, :40), erwischte tatsächlich die gewünschte Bahn und war kurz vor 16:30 Uhr in der KiTa und gegen 17:00 Uhr an der entsprechenden Straßenbahnhaltestelle. Letzteres war zwar ein ganz schöner Krampf (~30 Minuten für Buggy aus dem KiTa-Schuppen holen, Brotdosen und Getränkebecher verstauen, Kinder aus der Gruppe holen, Kinder anziehen, Kinder im Buggy verstauen, zur Straßenbahn laufen ist sehr knapp), aber es ging. Danach war ich auch ordentlich durchgeschwitzt. Vielleicht ziehe ich morgen einfach alles bis aufs T-Shirt aus.
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Die halbe Stunde zwischen Eintreffen zu Hause und Abendbrot war nicht nur ein ganz schöner Krampf, sondern ungeheuer stressig. Mit drei Kindern ankommen ist ja eh nicht ganz einfach, aber heute war der Wurm drin- es war einfach zu viel gleichzeitig zu erledigen. Volle Windeln wechseln, Schneenanzüge ausziehen, selber ausziehen, aufs Klo gehen, Abendbrot vorbereiten… Ich war sehr froh, als Jott mittendrin auftauchte.
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Abends wollte M trotz Müdigkeit nicht schlafen, er kam wieder mehrfach aus dem Zimmer bis sich schließlich Jott ebenfalls zu ihm legte.
Dieses Kind… Da kann er sich wirklich mal ’ne Scheibe von J abschneiden, der dreht sich nach dme ins Bett legen einmal um und schläft ein.
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Was schön war: Eben jene fantastulös guten Neuigkeiten im Büro.



10 Antworten auf „Journal Montag, 8.1.2018“
Ich frage mich, ob es nicht einfacher wäre, nicht nach der 17-Uhr-Bahn zu hetzen? Dann kann Jott helfen beim Nachhausekommen? Natürlich dauert es mit dem Abendbrot dann länger…
Es fragt: eine Noch-verwöhnte Einkindmama =]
Das kollidiert leider mit der Zubettgehzeit der Zwillinge. Die sind wirklich, wirklich durch, wenn ich sie aus der KiTa abhole, und müssen daher gegen 18:30 Uhr ins Bett. Jede Verzögerung vorher wirkt dem entgegen, daher hetze ich erstmal noch (im moderaten Maß, ich weiß ja so ungefähr ab wann es auch nichts mehr bringt).
Ich denke mal, dass sich das binnen eines halben Jahres bessern wird- wenn nämlich die Zwillinge Abends auch mal eine halbe Stunde länger durchhalten.
Wow, ok. Dann wäre Hetzen wohl auch meine Prio. Ihr macht das toll. Jeden Tag. Ihr habt meinen größten Respekt. Und ich hör dann jetzt mal auf mit Jammern :)
Heute probier ich’s ohne zur Straßenbahn hetzen- das ist doch ganz schön anstrengend und weder für mein Nervenkostüm noch für das der Kinder gut. Mal gucken, wie die Zwillinge durchhalten.
Puh, das klingt schon anstrengend. Hut ab.
Darf ich nochmal fragen, ob Sie beide jetzt Vollzeit arbeiten? Das ist natürlich kein Vorwurf. Nur weil ihr ja scheinbar alle fünf spät heim kommt. Ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte mit drei kleinen Kindern. Viele Grüße,
Ich habe meine Arbeitszeit im Herbst 2016 auf 35h verkürzt, muss aber ungefähr 2h pro Tag pendeln. Jott arbeitet 40h die Woche und hat ca. 1h Fahrtzeit am Tag.
Da leistet ihr wirklich viel. Dieses Pendeln ķenne ich leider. Mein Mann arbeitet 80 km entfernt und ist auch 2 Stunden unterwegs. Ich pendle nur 1 Stunde und die nervt mich. Aber ich arbeite nur bis 14 Uhr. Nochmal: Hut ab mit drei kleinen Kindern und liebe Grüße
Bis 14 Uhr arbeiten wäre toll… Bzw. generell auf 30h reduzieren. Naja, vielleicht irgendwann mal :)
Aber: Schon irre, wie weit (oder auch nicht) man innerhalb einer Stunde kommt… Luftlinie von Wohnung zum Büro sind hier ~18km. Dafür brauche ich mit dem ÖPNV ~1h, mit dem Auto zur Stoßzeit (der leidige Berufsverkehr…) auch (und wenn ich Fahrrad fahren würde, ebenfalls… ).
Sie wohnen vermutlich irgendwo recht ländlich mit guter Autobahn-Anbindung, vermute ich?
Wir haben hier Autobahn und Bahnhof, wohnen ländlich, 20 km von der Stadt entfernt. Ich muss allerdings um 7 los, weil ich sonst ewig im Stau stehe. Dann warte ich 30 Minuten im Kammerl bis arbeitsbeginn….zug ist leider keine Alternative. Vor 15 Uhr geht nichts nach Hause zurück.
Mein Mann hat zwar einen weiten Weg, fährt aber vor 6 Uhr und entgegen des Stroms. Leider aber mehr Landstraße als Autobahn.
Ihnen heute einen guten Tag!